Kundgebung gegen Antisemitismus in Neukölln

Jüdisches Leben in Berlin steht unter Vorbehalt, insbesondere in Neukölln. Wer sich als Jüdin oder Jude zu erkennen gibt, muss damit rechnen, als „Zionist“, wenn nicht gar als „Rassist“ beschimpft und für die Politik des Staates Israel mitverantwortlich gemacht zu werden. Weltoffenheit und Toleranz bedeuten im multikulturellen Neukölln, dass hier jede Farbe und jede Flagge, jedes Symbol willkommen ist – nur der Davidstern nicht.

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Ein Koffer erinnert

Vor wenigen Tagen wurde auf dem Marktplatz der Ortsmitte von Bütthard ein Koffer mit einem Davidstern darauf enthüllt – es hat ihn dort niemand vergessen, aber er wurde gegen das Vergessen an die Menschen dort aufgestellt, die im Laufe der NS-Zeit in die Konzentrationslager verschleppt und dort ermordet wurden. Ganz besonders jedoch erinnert er auch an die ehemaligen jüdischen Mitbürger, die Bütthard verlassen mussten und ihr Leben verloren haben.

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Abschlussbericht der Unabhängigen Kommission Antiziganismus vorgestellt

Der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, hat heute mit dem Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, den Abschlussbericht der Unabhängigen Kommission Antiziganismus vorgestellt. Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer: „Der Kampf gegen Antiziganismus verlangt höchste Wachsamkeit. Die Analyse des Berichts ist nicht von heute auf morgen möglich. Ich wünsche mir, dass sich die Bundesregierung und der Bundestag auch in der nächsten Legislaturperiode intensiv diesem Thema widmen. Wir müssen es zu einem Dauerthema machen.“

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7. Global Forum for Combating Antisemitism

Antisemitische Übergriffe nehmen weltweit zu. Der Kampf gegen Antisemitismus ist deshalb drängender denn je. Das 7. Global Forum for Combating Antisemitism des israelischen Außenministeriums und des Diaspora-Ministeriums findet in diesem Jahr vom 13. bis 15. Juli in Hybrid-Form in Jerusalem und online statt.

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