▶ Film: Wie ich lernte meine Angst zu überwinden und Arik Scharon zu lieben

Avi Mograbi hat anlässlich des Todes von Ariel Scharon seinen berühmten Film über Arik via you-tube in voller Länge und mit englischen Untertiteln in’s Netz gestellt…

איך הפסקתי לפחד ולמדתי לאהוב את אריק שרון.
במאי: אבי מוגרבי
עברית, תרגום לאנגלית, 61 דקות.

Der Film ist wirklich sehenswert, unabhängig davon ob man eher die anfängliche Furcht oder die spätere Begeistung mit dem Regisseur teilt, denn der Film beschreibt auch die fast unüberwindbare Kluft zwischen rechts und links in der israelischen Gesellschaft.

YouTube Preview Image

Avi Mograbi, geboren 1956 in Tel Aviv, אבי מוגרבי, ist ein israelischer Dokumentarfilmer. Seine Filme sind oft experimentell in der Form und setzen sich kritisch mit Israels Politik gegenüber den Palästinensern auseinander. Sein Vater führte das berühmte Mograbi Kino in Tel Aviv.
Er studierte Philosophie und Kunst in Tel Aviv und Ramat Hasharon. 1989 inszenierte er seinen ersten eigenen Film (Deportation, ein Kurzfilm). 1997 kam „How I Learned to Overcome My Fear and Love Arik Sharon“ heraus.

▶ How I learned to overcome my fear and love Arik Sharon – YouTube.
In this ironic fictious-documentary Mograbi tells the story of the making of the film about Arik Sharon that turned into a domestic melodrama, threaded with his dreams about Sharon and dialogues with his wife. But the true story told is of the impossible close encounter between left and right in present-day Israel.
61 min. 1997, Hebrew with English subtitles.

Ein Kommentar zu “▶ Film: Wie ich lernte meine Angst zu überwinden und Arik Scharon zu lieben

  1. Sharon war ein Mann der es zu allen Zeiten verstand aus oft genung selbst initiierter Eskalation persönlichen Profit zu ziehen – sie war sein Karriereelixir – das war schon in den 50ern so, das war im Libanon so, wenn damals der Schuss auch erst mal für ihn persönlich nach hingen losging, und das war im Jahr 2000 so.

    Dabei machte er durch zahlreiche Aktionen, die in völlig unverhältnismäßiger und unnötiger Weise, das Blut von zahlloen Zivilisten, Widerstandskämpfern und Soldaten forderte, auf sich aufmerksam.

    Viel Blut – viel Ehr – oder wie war das?

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