Israel – der Weltfeind Nr. 1?

Eine Antwort auf Günter Grass‘ Poem…

Von Ralph Giordano

Selten hat mich etwas so erschüttert, wie Günter Grass‘ einseitige Anklage gegen Israel “Was gesagt werden muß” – eine hanebüchene Schwerpunktverlagerung der Verantwortung für Krieg und Frieden in der Nahostregion. Israel – der Weltfeind Nr. 1?

Diese Umkehrung der Tatsachen, wer hier wen tödlich bedroht, trifft mich persönlich besonders tief, weil sie aus dem Munde von Günter Grass kommt. Als die Welt über ihn herfiel, weil er als Achtzehnjähriger bei der Waffen-SS war (und das lange verschwiegen hat), habe ich ihn verteidigt: “In diesem führerbesoffenen Deutschland von damals konnte ein junger Mensch nur Nazi werden. Es käme darauf an, was Grass in den 50 Jahren nach dem Untergang des Dritten Reiches getan habe. Und da gäbe es vieles, was ich unterschreiben könnte.” Doch nun brandmarkt er Israel als den eigentlichen Friedensstörer und ruft die deutsche Regierung auf, fordert die Verteidigungsfähigkeit des Judenstaates zu boykottieren.

Ich setze dieser Ungeheuerlichkeit mein Credo entgegen:

Mit diesem hochgefährdeten Land fühle ich mich unlösbar verbunden. Eine Ankettung, die unabhängig ist von den Maßnahmen abwählbarer Regierungen. Die Liebe zu ihm ist die Hülle meiner Kritik an ihm. Ihm gehört all meine Bewunderung und so manches noch, was mir im Halse stecken bleibt, wenn ich es sagen möchte und nicht kann, weil es mir die Sprache verschlägt. Ich bin überzeugt von der Kraft dieses Landes, ich baue auf seine Phantasie, seine Kreativität, seine gewaltige Vitalität und seine Überlebensfähigkeit. Nie aber waren Unruhe und Sorge berechtiger als heute, und nie Juden gefährdeter als dort, wo sie sich am sichersten glaubten.

Günter Grass‘ Poem ist ein Anschlag auf Israels Existenz.

Exil-P.E.N., 04.04.2012

104 Kommentare zu “Israel – der Weltfeind Nr. 1?

  1. Danke  A.mOr für die guten Worte.

    Wenn wir erreichen können, daß immer mehr  Menschen aller Parteien stärker an ihre untrennbar miteinander verbundene Zukunft denken, statt sich zu bekämpfen, hätten wir etwas großes gemeinsam bewirkt.

    Übrigens hatte ich etwas verschwiegen: mein erster Beruf ist Philosoph. Die brotlose Kunst. Als Philosoph habe ich aus der Menschheitsgeschichte (also nicht nur von einzelnen, mir persönlich bekannten Menschen) gelernt, daß die Menschheit als ganzes immer dann gewonnen hat, wenn das Maß an Kooperation gestiegen und das Maß an Konfrontation gesunken ist.

    Das bedeutet beileibe nicht gleichgeschaltetes Denken. Das wäre sehr langweilig. Geistige Auseinandersetzung ist etwas sehr genußvolles. Es macht einfach Spaß! Und es führt zu gegenseitiger Bereicherung.  Ich liebe es z.B. mich mit einem befreundeten katholischen Kollegen über Religion zu streite. Aber wir tun dies im Bewußtsein gemeinsamer humanistischer Werte und irdischer Ziele, die wir nur jeweils anders begründen zu können glauben.

    Mit besten wünschen für eine gemeinsame Zukunft

    Uwe 

    •  
      🙄 Uri, „Wie immer“?
      Hey Mann, bei Dir bin ich mir jetzt nicht sicher, ob Du den ersten oder den vierten meinst (pssst, den dritten?), aber, wow!, nicht schlecht für’n Kommentar!, Deinen wie meinen, herzlichen Dank! 😀
       
       
       

  2. Man Möge bedenken,
    dass man andere ertragen soll wie man selbst ertragen zu werden wünscht.
    Aber das ist eben das Problem der Menschen,
    dass selten jemand glaubt, dass die andere auch etwas an ihm zu ertragen hätten.
    Ich glaube es von mir und dass halte ich für einen guten Anfang,
    wir brauchen mehr Ronny Edry`s
    wir braucht Schutz gegen die Tyrannei der vorherrschenden Meinungen und Gefühle.
    UND DAS MUSSTE EINMAL GESAGT WERDEN
     

  3. „Wer Grass kritisiert, muß konsequenterweise auch Netanjahu kritisieren “

    Da liegen WELTEN zwischen. Der eine verfasst pensionsgesichert in seiner Wohlstandsimmobilie in einem Land in relativer Sichereheit dahinexistierend testamentarisch infantil anmutende GedankenBLITZE – der andere hingegen steht in VOLLSTER Regierungs- u. Handlungsverantwortung für ein ganzes Volk – ein ganzes Land, dessen Legitimität seit jeher von Jedem Dahergelaufenen kriminellen Aggressor konsequenzenlos permanent in Frage gestellt werden darf, ein Land, welches seit Wiedergründung in existenzbedrohende Kriege und blutigen Terror geZWUNGEN wird! Das ist wahrlich ein riesiger Unterschied völlig anderer Dimensionen! EGAL, was auch immer er tut, tuen wird – FUNDANENTALKRITISCHER Hagel aus allen Himmelsrichtungen scheint Naturgesetz. Kein/e andere/r Regierungschef/in der Welt würde ernsthaft mit ihm TAUSCHEN wollen …können – gebt Euch mal a bissle mehr Mühe bei Euren Hasstiraden auf Israel …deren Menschen …deren Regierung …deren Sicherheitskräfte!!!

    • Zu Ihrem letzten Satz: Sie sollten lieber nicht versuchen, Ihre eigene Denkweise auf andere zu projizieren.
       
      In meinem Kommentar nehme ich auch bezug auf die Äußerungen Netanjahus zum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz, wo es u.a. heißt:
      Der Unterschied zwischen 1942 und 2012 liegt nicht in der Abwesenheit von Feinden. Derselbe Wunsch, das jüdische Volk und den Staat zu vernichten, existiert unverändert bis heute.“
      http://test.hagalil.com/2012/01/23/wannsee-konferenz/
       
      Tickt der Mann noch ganz richtig, wenn er die Bedrohung von 1942 mit der von heute gleichsetzt, was durch den Begriff „unverändert“ ja geschieht. Formulierungen wie diese dienen der legitimatorischen Vorbereitung jedweder Gegenreaktion – auch  der eines atomaren (Erst)Schlags gegen den Iran, denn um einen „zweiten Holocaust“ zu verhindern, ist schließlich alles erlaubt…
       
      Und genau das ist es, worauf Grass reflektiert: Israel besitzt ein Atomwaffenarsenal, das keiner internationalen Kontrolle unterliegt und eine politische Führung, die zumindest zu überzogener Rhetorik (bei der Dämonisierung des Iran, der Beschwörung einer weltweiten „Delegitimierungskampagne“ gegen Israel usw.) neigt – Grass zählt dann nur eins und eins zusammen.
       
      Dabei ist es unerheblich, ob die Äußerungen von Netanjahu politischem Kalkül entspringen oder tatsächlichen Empfindungen… Wenn man jedoch seine Ängste vor einem vom Iran drohenden „zweiten Holocaust“ für authentisch halten soll, sehe ich keinen Grund, die Kriegsangst von Grass, insbesondere die vor einem Atomkrieg, an dem sich Deutschland indirekt durch Waffenlieferungen an Israel beteiligen könnte, weniger ernstzunehmen.
       
      Mit dem Einreiseverbot bestätigt der israelische Innenminister Jischai die von Grass offensichtlich befürchtete Tendenz der israelischen Regierung zu Realitätsverlust und Überreaktion – dazu genügt bereits ein Blick auf die Chronologie der Ereignisse und deren jeweilige Interpretation:
      Grass wollte im Vorfeld der Oster-Friedensmärsche mit der Veröffentlichung seines Gedichts ein Zeichen gegen die Kriegsgefahr setzen. Einige Tage später, nachdem sich weder in Deutschland noch international nennenswerte Unterstützung für ihn abzeichnete und Grass in einem Zeitungsinterview (das ich nicht gelesen habe) nochmal nachgelegt haben soll, beschloß die sich provoziert fühlende israelische Regierung eine symbolische Maßregelung… Dieser oder ein ähnlicher Film läuft im Kopf einigermaßen säkular und rational denkender Menschen ab.
       
      Nicht jedoch im Kopf von Eli Jischai, Emmanuel Nahshon und all derer, die anscheinend in einer Parallelwelt leben, in der alles eine anti- oder philosemitische Bedeutung erhält: Bezeichnenderweise in der Karwoche hat Grass mit seinem „Gedicht“, aus einer antisemitischen Motivation heraus, eine besonders perfide Variante der Ritualmordlegende in die Welt gesetzt, weswegen selbstverständlich am Ostersonntag zum symbolträchtigen Vergeltungsschlag ausgeholt werden mußte
       
      Leute wie Jischai sitzen mittlerweile in der israelischen Regierung, nicht mehr allzu weit weg von jenen Machtpositionen, in denen sie über den Einsatz israelischer Atomwaffen entscheiden könnten. Man wird über ihre kindischen Beschlüsse solange lächeln, bis sie auf den roten Knopf drücken… Und, lieber riciano, gerade weil Netanjahu „in VOLLSTER Regierungs- u. Handlungsverantwortung für ein ganzes Volk – ein ganzes Land“ und nicht zuletzt den Frieden zumindest im Nahen Osten steht, darf man ihn nicht weniger kritisieren, als einen Dichter, der es sich zuhause auf seinem Sofa bequem macht.

  4. Günter Grass übertreibt in seinem Gedicht bzw irrt – aber nur graduell, nicht mehr als z.B. …Netanjahu, wenn er das iranische Bedrohungsszenario an die Wand malt. Grass nimmt nur die exakte Gegenposition zu Netanjahu ein und so schrecklich ist das nun auch wieder nicht.
     
    Unbestritten ist, daß Israel Atomwaffen besitzt. Unbestritten ist auch, daß Israel noch weniger als der Iran, nämlich gar nicht, eine Inspektion seiner Atomanlagen zuläßt (worauf auch Ahmadinejad in seinem Interview mit Claus Kleber hinwies, welcher mit seiner geschraubten „So ist das wohl“ -Antwort ziemlich dämlich aussah). Und offenkundig beansprucht Israel das Recht auf einen konventionellen Erstschlag (um zu verhindern, daß der Iran zumindest in absehbarer Zeit einen atomaren gegen Israel führen könnte und um selber in der Region die einzige Atommacht zu bleiben, die dazu in der Lage wäre).
     
    Ich persönlich glaube allerdings nicht, daß Israel einen atomaren (Erst)Schlag gegen den Iran, womöglich noch von in Deutschland gebauten U-Booten aus, führen wird. Genauso wenig glaube ich, daß der Iran dies gegen Israel beabsichtigt, da das einen vernichtenden Gegenschlag Israels und der USA zur Folge hätte.
     
    Übrig bleibt also die Frage: Welche Bedrohung geht vom Iran tatsächlich aus? Sind „Tod-Israel“-Rufe und Holocaustleugnung das Gleiche wie die Androhung eines Atomkriegs und zweiten Holocaust? Genau das versucht Netanjahu ja zu suggerieren: Wenn er erklärt, das jüdische Volk sei nicht mehr so wehrlos wie 1942, es könne sich im Unterschied zu damals selbst verteidigen und sei entschlossen dies zu tun, vergißt er jedesmal zu erwähnen, daß auch die heutige Bedrohung nicht die von 1942 ist. Ahmadinejad ist kein zweiter Hitler… Wer Grass kritisiert, muß konsequenterweise auch Netanjahu kritisieren – spätestens jetzt, nachdem Grass zu Israels Staatsfeind Nr.1 erklärt wurde. 

    • Esther, was mich – als Nichtjude und gebürtiger Deutscher – an Grass „Gedicht“ stört, ist nicht, dass es Israels Kernwaffenbesitz benennt, auch nicht, dass er vor einem Krieg gegen den Iran warnen will, es stört mich zunächst der Grundton des Drammatisierens, der mahnend erhobene Finger aus sicherer Wohlstandsimmobilie bei Lübeck in idyllischster Landabgeschiedenheit, geschrieben zwischen edlem Pfeifentabak, Hülstaregalen und mit Biobrötchen zum Cafe Crema (ja, ich karikiere), so gesettelt hebt er den Finger, sagend „Das muss man ja mal sagen dürfen“ (Stammtischtonfall), also, weil ich nicht wieder (wie als junger Mann in der Nazizeit) mitschuldig werden will durch schweigen…ooooh, Günther, welche Schuld lädst Du auf Dich, wenn Du nicht alles Elend der Welt, das in Syrien und im Mali, in Nigeria und vergiss nicht das Elend der Indianer im Regenwald,,,wenn Du es nicht alles benennst, weil da überallallüberall Krieg und Rechtsbruch und Mord ist…also, bei Israel und Iran nun hebt er den Finger, der Günther, da gehts ja um Atom, dieses Gottseibeiunswort (Wobei ich die Ttsache, das die Physiker die Hand ans Atom legten, wirklich auch für ein Unglück für uns Menschen halte, aber nun ists wie es ist), das Atom, und nun kommts, das Israel besitzt, um den Iran auszulöschen, (wer droht wem denn die Vernichtung an in realiter?), der Perser sei ja nur ein Maulheld (woher weiß Günther das, ich hoffe, er hat recht und Ah. ist ein Maulheld und nicht mehr—wobei Verteidigungsminister de Maziere im SpiegelTV auch sagte, Ah. Politik sei rational nicht nachvollziehbar…Maulheld oder doch fanatischer Draufgänger mit Erlöserfantasien?), hätte Grass gewarnt in einem normalen Essay vor einem Krieg mit dem Iran, mit Argumenten und mit gerne auch dem Hinweis, das Israel kein Unschuldsengel in Sachen Atom ist, das wäre ok, aber so im Brustton der endgültigen Sendungsgewissheit wg. Rettung der Welt?  Und dann kommt er noch mit dem U-Boot, das HDW-Thyssen Israel verkauft? Als ob er gedichtet hätte, als Rheinmetall die Panzer den Saudis verkaufte, als Ägyptens Armee hier auf Shoppingtour war? Aber Israel, er könnte auch sagen, dem Judenstaat verkauft man das nicht? Denn der will ja Erstschläge und Weltfrieden zerstören, das muss man ja mal sagen, Finger hoch…als ob Israel ständig Nachbarn überfiele, Jordanien, Syrien etc. vor Zahal zitterten wie man einst vor Preußens Gloria zitterte…Es geht im „Gedicht“ nicht um die für mich auch unverständliche und friedenshindernde Siedlerbewegung, nicht um Gaza (zu kompliziert für Gedichte), nicht um den Golan und um Ostjerusalem, es geht um den Iran, den Israel bestimmt nicht ausradieren will und wird. Und es geht um Angst, Schuld, Moral auf sicheren Countrylodges, man kann gut und gerne den Standpunkt haben, wenn Israel Atom, dann darf Iran das auch…aber nicht Atom ist das Problem, sondern der, der den Schlüssel hat zum Zünder. Wer will zünden…hoffentlich ist er ein Maulheld.

    • Darf ich (ebenfalls nichtjüdische Deutsche mit im Moment massiven Zeitproblemen ;-)) auf Ihren Beitrag in den nächsten Tagen bei „Wer ist ein ‚Antisemit‘?“ antworten? Berücksichtigen Sie bitte vorab schon mal meine untenstehenden, an riciano gerichteten Bemerkungen. 

  5. Mit Bezug auf das aktuelle Gedichte des Altmeisters von Schrift und Zeichnung und dergleichen mehr Grass, G., abgedrückt zB in der ‘Suedwestdeutschen’.

    Grass über die Sache wachsen lassen, nicht mit Grass!

    Gequält ist er, der arme Mann!
    Ordnet sich unter, nennt’s nicht beim Namen, erhorcht allgemeines Verschweigen eines Tatbestandes. Belastend die Lüge, der Zwang, Strafe in Aussicht, tief empfunden!

    „…das Verdikt “Antisemitismus” ist geläufig.“
    Ja, Herr Grass, kraSS, Mann kennt’s, will nicht, muß!

    Ureigene Verbrecher, Herr Grass, ohne Vergleich und mit flinker Lippe, rein geschäftsmäßig, ein weiteres U-Boot voller israelischer Technologie heim ins (Atombomben)reich, nennen wir’s doch: Israel!
    Ein Windhauch der Wahrheit, das Grass auseinandergeblasen, eröffnet den Blick auf das, was verschwiegen erhorcht, scharf erblickt, gegen jede Strafe in Aussicht nun doch da ist, wo es sein muß, wo’s Grass es erblicken macht, starre nicht, rühr dich nicht, oh Israel!

    Als ‘Befürchtung von Beweiskraft sein’ will es, Dir, oh Grass über den Sachen. Verbunden bist Du Israel, hat’s Dich gebunden, angebunden, kannst die Flügel nicht ausbreiten, mußt Schweigen und Dich quälen, Strafe in Aussicht, zu sagen wider dem allgemeinen Verschweigen des Tatbestandes!
    Deine Herkunft! Deine Unterkunft! Deine Niederkunft! Grass, gib Grass!

    Gealtert und mit letzter Tinte sprichst Du, nein sagst Du, was Du sagen mußt, Gebundener an Israel!

    „Israel gefährdet den Weltfrieden?“
    So schreibst Du, fragend? Das weißt Du nicht sicher?
    Qual und Herkunft, gebunden an die Frage, darfst Du sie stellen, droht nicht, bei einer winzigen Unvorsichtigkeit, oj, Strafe in Aussicht! „Juice“!!!
    Was, wenn das ‘?’ hängt und sich zu ‘!’ erstreckt?!

    Wäre der Deutsche nicht so belastet, nicht, er wäre kein rundrückenhohlkreuzgebücktes Fragezeichen mit Schweinehals, nein gertenschlank und rank und hager und muskulös, nur nicht zu dick, ein Ausruf mit Zeichen! Heimat! Wohin hast Du mich gebückt!?

    Mitschuld, das darf nicht sein, Heimat mit Mitschuld, gebückt, nein!
    Nein, schweigen tust Du nicht, überdrüssig bist’s das Heucheln, nicht Deins, das, von denen, jenen, immer waren sie’s! Mit flinken Lippen, u-booten sie Deutschland ins Verderben, in die Mitschuld, gebunden, fest verbunden an die Lüge, den Zwang, das Schweigen mit flinken Lippen, u-bootig, fürwahr!

    Der Verursacher der erkennbaren Gefahr, er ist da, er war, wo? Wer? Nein, nicht der!
    Gertenschlank war er einst, rank und hager und bedeutsam wie ein Ausruf, ein Zeichen!
    (Paul, darf ich? „er greift nach dem Eisen im Gurt er schwingts seine Augen sind blau“, Danke!)
    Gedrückt, verzwangt und verschwiegen, angedroht ungenannt jedoch bekannt, in Aussicht, sichtbar, nur nicht sehbar, fühlbar durch Last zum Fragezeichen mit dickem Hals, geplatzt ist er, das Grass schwingt zur Seite und spricht, wo’s schweigen soll, hier, hört, da ist er, er ist ein Fragezeichen!

    Und u-bootet, von hier nach dort und zurück, wo soll das hinführen?
    Das müssen wir kontrollieren und überwachen und inspizieren, wir wollen es endlich wissen!
    Hat Israel es, das Ding, hat es nicht, ist er länger oder nicht?! Der Weltfrieden, oh Günter, er droht!

    Keine Chance der Mitschuld!

    • Peinlich, dieser Gegen-Rassismus, der wider nur Gegen-Rassismus erzeugt … Es nimmt kein Ende… bis zum Untergang aller!

      Ist es wirklich wichtig was ein Herr Grass schreibt? Oder ist es vielleicht wichtiger in dieser Welt GEMEINSAM ZU (ÜBER)LEBEN?

      Das Denken aus Zeiten der Blutrache paßt  nicht in eine MODERNE DEMOKRATIE. Es  paßt nicht in eine Zeit, in der das Überleben des Einzelnen vom Überleben aller abhängt; es paßt  nicht in eine globalisierte Welt.

      DER Deutsche, DER Jude. Seid ihr noch bei Troste. Hetze und Gegenhetze sind der Nährboden des Untergangs.

      Auf den Grabsteinen vieler von Euch wird stehen: „Er hatte Recht!“ 

    • Das Denken aus Zeiten der Blutrache paßt  nicht in eine MODERNE DEMOKRATIE.
      Auf den Grabsteinen vieler von Euch wird stehen: “Er hatte Recht!”

      Ihr Text, Uwe, ist die Unverschämtheit mit Worten. Was geht eigentlich in diesen Hirnen ab?

    •  
      Uwe, mein Schreiben als „Gegen-Rassismus“ zu verstehen ist Unsinn, und, wenn Sie es so haben wollen, dann eben „peinlich“, oder eben nicht.
       
      Das werden Sie schließlich selbst so empfinden, oder eben nicht.
       
       
       
      Und bitte vorsichtig, ‚Rassismus‘ würde ich nichteinmal an der Stelle Günter Grass vorwerfen, obgleich die Möglichkeit gegeben ist, obgleich er sich wahrlich nicht darum bemüht, solchen Vorwurf an ihn „unbegründet“ zu lassen.
       
      Obgleich er also tatsächlich Schüler solcher Lehre ist, „kraSS“ eben, der Mann kennt das „Verdikt Antisemitismus“!
       
       
       
      Gehen Sie mal mit Ihrem Grabstein der Selbstgerechtigkeit baden.
       
      Schreiben Sie darauf, was Sie mögen.
       
      ZB Ihre eigenen Worte: „Seid ihr noch bei Troste.“
       
      So wie Sie es schrieben, ohne Fragezeichen, ohne Ausrufezeichen.
       
       
       
      Ein Uwe, einer für alle, irgendwo da draußen und wider dem DER oder DER …
       
      GEMEINSAM also. Nur DER oder DER, das ist dann woanders, irgendwo da bei der „Blutrache“? Sie Tropf, ahnungslos erscheinen Sie mir.
       
       
       
      Wozu haben sie überhaupt einen Namen?
       
      Warum nennen Sie sich nicht einfach „Erdenbürger Nummer *irgendwas zwischen 5-7Milliarden*“?
       
      Und dann können Sie für Ihr „GEMEINSAM & GLOBAL“, wider DER und DER oder DER, streiten. Vielleicht können Sie daran was verdienen, denn worum geht’s denn beim ‚Global‘?
       
      Oder genügt’s Ihnen das „globale Gewissen“ zu spielen? Wie ist es so auf „Wolke über allem“?
       
       
       
      Und wenn Ihnen meine Antwort etwas scharf erscheinen mag, dann seien Sie doch so rücksichtsvoll, irgendwelchen Erdenwandlern nicht vorschnell haltlose, aber durchaus beleidigende Unterstellungen entgegenzuhalten. Sie „nicht-DER“, Sie.
       
       
       
      Sprechen Sie eigentlich Kantonesisch? Mandarin?
       
      Oder welche Sprache des „globalen Erdenbürgers“ schwebt Ihnen so vor?
       
      Und welches „eins=alle“ für die anderen „alle=eins“?
       
       
       
      Glauben Sie, „Ihr“ Ghandi oder Mandela hätten mir Rassismus unterstellt?
       
      Aber, was mich nicht wundern würde, wenn jemand mit ähnlicher Argumentation, wie Sie, einem Ghandi oder Mandela das Bajonett in den Rücken drücken würde.
       
       
       
      Nehmen Sie es als Denkstoff, nicht als Angriff, entdecken Sie Gemeinsamkeiten!
       
      Und solchen Respekt, Sie mögen es sogar einem Günter Grass entgegenbringen.
       
       
       
       
       
       
       
       
       

    • Ich bin kein Übermensch, wie viele hier offensichtlich von sich selbst meinen. Ich bin ein einfacher Mensch mit vielen Fehlern, der die Weisheit liebt und deshalb bereit ist dazuzulernen und anderen Menschen mit anderen Fehlern gegenüber tolerant zu sein versucht. Was mir leider nicht immer gelingt. Es sind die Eiferer, die mich unendlich viel Kraft kosten, nicht in die Luft zu gehen und den selben Fehler zu begehen.

      Ich verdamme Sie daher nicht. Wir werden blind geboren und leider läßt unsere Umgebung, in der wir groß werden nicht immer zu, daß wir diese Blindheit ablegen. Ich bin auf der Suche nach Erkenntnis (nicht Erleuchtung! Die ist für blinden Fanatismus reserviert).

      Eine Erkenntnis glaube ich bereits gewonnen zu haben: Wir sind alle Menschen. Keiner ist besser oder schlechter als der andere. Und alle sollen die selben Rechte.

      Ich habe mein erstes Studium in der Gesellschaft von Menschen aus aller Herren Länder verbracht. Ich war viele Jahre fern meiner deutschen Heimat, die ich liebe. Es war trotz Heimweh eine wunderschöne Zeit. Auch weil sie mich lehrte, daß Deutschland nicht der Nabel der Welt ist, daß einen solchen Nabel nicht gibt – egal wo. 

      Wir waren Schwarze, weiße, Juden, Christen und Atheisten usw. usf. Es war ein babylonisches Gewirr. Wir mußten lernen, miteinander zu leben. Wörtlich. In einem kleinen Zimmer zu Dritt auf engstem Raum. Das war schwierig, da jeder seine Kultur mitbrachte, seine Gewohnheiten, seine Küche etc.

      Aber wir haben uns in einem fremden Land mit fremder Sprache zusammengefunden. Ein gemeinsames Ziel hat uns geeint. Es gab Konflikte, aber die haben wir gelöst, nicht weil sie einfach waren, sondern weil wir es wollten. Wir wollten einander kennen- und verstehenlernen.

      Weise (Ja,ja…es gibt sie natürlich, und das gar nicht mal so selten, wie mancher glauben mag) jüdische Gelehrte haben uns dabei unterstützt, uns mental geformt. Ich halte sie für eher typische Vertreter ihrer alten Kultur als die hetzenden und Menschen aufeinanderjagenden Agitatoren, die sich hier z.T. jedenfalls tummeln.
       
      Diese hervorragenden Vertreter, die ich nicht genug wertschätzen kann, haben den (religionsunabhängigen) Samen der Toleranz und Achtung vor dem Andersseienden gelegt.

      Ich danke ihnen dafür bis an mein Lebensende.

      Ich habe inzwischen einen zweiten Beruf erlernen müssen. Ich bin nunmehr Anwalt, was ich in jüngeren Jahren strickt von mir gewiesen hätte, da ich einige Vertreter dieser Spezies kannte. Allerdings kann man auch hier Gutes tun und helfen,  Menschen statt aufeinander zu hetzen zu versöhnen und damit Rechtsfrieden zu schaffen. Und was noch wichtiger ist: sie zu versöhnen. Ja, das gelingt auch bei bester Absicht nicht immer, aber ohne diesen Versuch gar nicht.

      Leider gibt es auch im zivilen Leben immer wieder Hardliner, die nur auf die Vernichtung des Gegenüber aus sind. Es dreht mir den Magen um, wenn ich diese erlebe. Mehrfach habe ich Mandate niedergelegt, weil ich sonst früh nicht in den Spiegel hätte schauen können. Andere Kollegen haben sich darauf gestürzt und um ihrer eigenen Kohle willen Unheil gestiftet bzw. vermehrt. Ich kernne das Geschäft und sehe, daß es in der großen Politik nicht anders läuft.

      Recht und Gerechtigkeit werden durch den Stärkeren definiert und der schwächere mit Füßen getreten. Gleiches Recht für alleim Kleinen wie im Großen ist leider eine Vision der Großen Französischen Revolution, die nie wirklich umgesetzt wurde.

      Doch wie kann ich mich selbst einen modernen Demokraten nennen, wenn ich andere von der Ausübung ausschließe. Wenn ich dem anderen nicht die gleichen Rechte zugestehe, wie ich sie beanspruche?

      Deshalb: Tut Euch Gutes indem ihr die anderen, auch Eure heutigen Gegner mit Respekt behandelt und zu verstehen versucht. Wer versucht den anderen zu verstehen gelant zu Selbsterkenntnis. 

       

    •  
      Nu, Uwe, was Sie nun von sich hier präsentieren, finde ich wirklich gut, „weise“ möchte ich dazu sagen. Dem möchte ich nichts weiter hinzufügen, auch finde ich nichts, was ich negativ kritisieren wollte.
      Eigentlich, und ganz einfach: Danke. Ich wünsche Ihnen alles Gute!
       
      Etwas vielleicht noch, das von Grass geschriebene hat mehrere Ebenen, es ist wohl deutlich, daß ich dem eher ablehnend gegenüberstehe, sozusagen „muß“. 🙁
       
      Aber es gibt mehrere Aspekte (interessante dazu, nicht unbedingt ablehnenswerte, obgleich -schwer einzuschätzen- vielleicht vom Autoren nicht beabsichtigt?), und die Aufregung mancher Teile der Presse ist so eines davon, zu dem ich meinen eigenen Reim habe, den ich -vielleicht nur, der Zeitmangel- beizeiten nochmal genüßlich aufgreifen möchte.
      Daher nicht mehr dazu an dieser Stelle.
       
      Und, nochmal klar von meiner Seite an die Adresse von Grass und manchen, die „sein müssen“ auch „müssen“, es gibt überhaupt keine Diskussion darum, daß das jüdische Volk, daß der Staat Israel jedes (Überlebens)recht hat sich zu verteidigen, nicht nur Recht, sondern Pflicht, nicht nur gegenüber den Juden im Land, sondern allen im Land!
      Da können manche in Europa ins Dreieck springen, oder sich am Kopf kratzend Purzelbäume durch Feuerringe schlagen!
       
      Menschen, die dem Staat Israel „Hetze“, „Gefährdung des Weltfriedens“, „Ausrottung anderer Völker“ unterstellen, tun das aus nur einem offensichtlichen Grund, daß sie einem festgefügten Bild -der antisemitischen Karikatur des Juden- folgen.
      Hätten sie nur eine Ahnung davon, was Judentum ist, und nur ein Quentchen dafür übrig, so würden sie solche „Umkehr der Wahrheit“ nicht betreiben wollen.
       
      Anhand Ihrer Worte hier nun kann ich nachvollziehen, daß Sie mich (und einige andere Menschen) verstehen. Darum bin ich froh Sie um Verzeihung ob der Schärfe meiner Antwort bitten zu können, sie hat immerhin etwas gutes zustande gebracht: Ihre Worte, auf die ich mich nun beziehe.
       
      Kleine „Kritik“ trotzdem, sie schreiben:
      >>„Wir sind alle Menschen. Keiner ist besser oder schlechter als der andere. Und alle sollen die selben Rechte.>>
      Muß man nicht mißverstehen, kann man.
      Wir sind so gut, wie wir handeln. Dieselben Rechte für jene, die sich daran halten, auch anderen gegenüber. Und klar, diese Formel „vor dem Gesetz sind wir alle gleich“ gilt.
      Öhm, wirklich? Etwas Skepsis an Sie vom Fach?
      Aber, wenn ich Ihren Worten vertrauen darf, dann bin ich froh, daß Sie sich an diese Ethik halten, trotz der Schwierigkeiten, die das für Sie erbringt!
       
      Noch etwas von Ihnen mag ich zitieren:
      >>„Weise (…) jüdische Gelehrte … Ich halte sie für eher typische Vertreter ihrer alten Kultur als die hetzenden und Menschen aufeinanderjagenden Agitatoren, die sich hier z.T. jedenfalls tummeln.“<zitat>
       
      Auch hier bin ich Ihrer Meinung.
      Sie haben absolut recht, daß Hetze zu nichts taugt als dem, was nuneinmal das beabsichtigte Wesen von Hetze (Verachtung usw) ist. Und „Agitation“, hm, woher kennen wir das? 😉
       
      Sie haben recht, wir sollen nicht aufeinander hetzen, sondern uns mit Respekt und Würde begegnen, sie dem Gegenüber zugestehen.
      Dazu, allerdings, gehört auch die Wahrung von Leben, also eben auch die Selbstverteidigung (Notwehr) und die Vorsorge, die Wachsamkeit.
      Gegenüber einem Regime, das große Teile der eigenen iranischen Bevölkerung knechtet (um die mildeste Formulierung zu wählen) ist diese Wachsamkeit nicht nur angebracht, sondern geboten. Und das gilt nicht nur gegenüber der „Islamischen Republik“.
       
      (…und, für manche Teile der Leserschaft, die stets „das iranische Volk“ mit ihrem Regime gleichstellen: Juden und Iraner sind befreundete Völker, mindestens seit rund 2600 Jahren.
      Kein Jude mit Verstand und Herz -die Mehrheit also!- wird das vergessen, und keiner ist froh darüber zu sehen, wie Juden und Iraner in dieser „Islamischen Republik“ erniedrigt werden. Die vielfältigen Beziehungen und Bindungen zwischen Iranern und Juden aufzuzählen ist nicht ohne großen Aufwand möglich.
      Es ist sehr bedrückend, wie wohlfeil manche hier und woanders über Iraner und Juden sprechen!)
       
      Uwe, scusi für den Abschwiff.
      In der Welt, sie haben es selbst angesprochen, sieht es leider nicht so rosig aus, mancher Spott an (ich erlaube mir) uns (zB „Kampf gegen die Windmühlen“) ist bitter angesichts sehr schlimmer Bedingungen und Verhältnisse allenortens, angesichts der Feindschaft und Grausamkeit gegen das Leben anderer, angesichts auch des Zynismus, der zwischen manchen Zeilen zu finden ist.
       
      Im tiefsten Herzen bin ich überzeugt, daß solche Feindschaft nichts mit Judentum zu tun hat! B*H.
      Ja, Sie haben recht: wir sind alle Menschen. Und aus diesem Verstehen heraus sind wir in der Lage auch unser Gegenüber im Falle einer Unstimmigkeit mit Milde aber eben auch Angemessenheit zu begegnen. Das ist niemanden von uns einfach, erfordert einen teils unbequemen Aufwand.
       
      Danke für Ihre Versöhnlichkeit.
      Sie reicht tiefer, als ich anhand weniger Zeilen vorher von Ihnen zu hoffen wagte. Kol tow!
       
      PS/
      sollten wir also auch zukünftig verschiedener Meinung sein, so möchte ich über „normalen Anstand“ hinaus diese Worte von Ihnen hier erinnern. Denn zu dem Typ „einsichtsloser Mensch“ gehören Sie offenbar nicht! Ein Segen.
      Alleine Ihre Reaktion auf meine Schärfe zeigt mir eindringlich, daß es lohnt!
      Eine sehr erfreuliche Überraschung…
       
       
       
       

  6. „Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergeblich.“

    Manche der hier geäußerten Ansichten lassen dies gewiß werden.

    Es gibt dabei sehr gute Vorbilder, wie man Dinge besser machen kann und gegen religiös verbrämenden, rassistisch motivierten Wahn angehen kann: Nicht nur Ghandi war ein solches. Einer der Wenigen Helden auf dieser Welt – weil mit gewissem Erfolg gesegnet für die Verständigung unversöhnlicher Feinde eintretend – ist: Nelson Mandela.

    Ich glaube an keinen Gott. Doch wer an einen glaubt, sollte ihm den Segen seines Gottes wünschen. 

    Ich wünsche den Israelis (ob Juden oder nicht) als auch Ihren Nachbarn, daß sich ein Mensch gleicher Größe und Kraft findet, der sie zu versöhnen vermag, der ihnen den Haß nimmt, in den sie von ihren jeweiligen Politikern gehetzt werden, um selbigen persönliche Vorteile (Macht und Geld) zu verschaffen. Vorteile, die zu Lasten der einfachen Menschen aller beteiligter Seiten errungen werden.

    Wer den Haß bekämpft ist sich meiner Sympathie und der aller einfachen Menschen dieser Welt auf Dauer gewiß. Die meisten der Schreiber hier sind weit davon entfernt.

    Schade!

    Uwe 

  7. Lieber Friedrich666
    Icxh habe mir das „Gedicht“ noch einmal durch gelesen im (zit):Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir – als Deutsche belastet genug – Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre.

    ….ist die Atommacht Israel, die angeblich den Weltfrieden gefährdende. Wenn man sich die Wortmeldungen nicht nur von Ahmadinedschad anhört – auch andere arabische Politiker reden von der  Vertreibung der Juden ins Mittelmeer und als ENDZIEL einen gesamtpalästinensischen Staat ohne den Staat Israel. Dann  muss man diesen Satz leider schon als antisemitisch akzeptieren. Man möge nicht nur die in Englisch gehaltenen Reden der PAL und anderen Politiker  beachten, sondern jene Reden, welche in Arabisch an die eigenen Landsleute gerichtet sind! Hitlers „Mein Kampf“ ist in etlichen Regionen dort ein gern studiertes Buch und wir offen in den Kiosken angeboten.
    Wie war dies doch im Jugoslawienkrieg als zig-Tausende abgeschossen wurden und wo sogar unter der UNO-Beobachtung und dem Schutz (Holländer und der französische General Phillipe Morillon) das Massaker in Srebenica geschah. Siehe auch:http://www.dw.de/dw/article/0,,1643068,00.html . Oder der 20. Jahrestag des Kriegsbeginns mit Bosnien am 06.04 2012: 11.541 rote Plastikstühle wurden aufgestellt, um an die Toten der 44-monatigen Belagerung Sarajewos zu erinnern. >> Wie lange hat es gebraucht, bis wirklich die UNO und Nato militärisch effizient eingegriffen haben!
    Und G. Grass hat sich in diesem Krieg als Anwalt der „armen“ Serben geoutet. Schon vergessen?
    Ist es nicht verständlich, dass ein Staat wie Israel auf einen derartigen „Schutz“ verzichten will?!!


    „Was gesagt werden muss“: Das umstrittene Gedicht von Günter Grass im Wortlaut – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/buecher/was-gesagt-werden-muss-das-umstrittene-gedicht-von-guenter-grass-im-wortlaut_aid_732817.html

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