„Und alles ist hier fremd“ – Deutschsprachige Schriftstellerinnen im britischen Exil

Bei dem Wort Exil haben viele Amerika vor Augen. Vor allem Menschen aus der Filmbranche zog es nach 1933 dorthin, auch Musiker und vereinzelt Schriftsteller. Nicht alle blickten so weit in die Ferne, auch Großbritannien bot Rettung. Mit ihrem Buch ‚Und alles ist hier fremd.’ Deutschsprachige Schriftstellerinnen im britischen Exil geht Doris Hermanns speziell Schriftstellerinnen nach, die in Großbritannien Zuflucht fanden.

Mehr …

Marcel Proust und das Judentum

Kann man heute den siebenteiligen Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit von Marcel Proust (1871-1922) noch lesen? Für viele potentielle Leser ist das schwierig, weil die Zeit verstrichen ist und sich die kulturellen Bedingungen geändert haben. Proust, dieser so gern zitierte Schriftsteller, ist in Wirklichkeit weitgehend unbekannt, weil er von einem immer eiligeren Publikum – das über unzählige historische und künstlerische Anspielungen und die Komplexität mancher Analysen stolpert – kaum gelesen wird.

Mehr …