Newt Gingrich: „Mit Freunden wie diesen“…

Meine Güte, was für seltsame Typen sind doch diese republikanischen Anwärter für die US-Präsidentschaft! Was für ein jämmerlicher Haufen von Dummköpfen und ausgesprochen Verrückten! Oder bestenfalls was für ein Haufen von Betrügern und Zynikern!…

Uri Avnery

Ist dies das Beste, was eine große und stolze Nation hervorbringen kann? Wie erschreckend der Gedanke, dass einer von ihnen tatsächlich die mächtigste Person der Welt werden könnte – mit dem Finger am Abzug einer Atombombe!

DOCH LASSEN Sie mich auf den gegenwärtigen Läufer an der Spitze konzentrieren. (Die Republikaner scheinen die Läufer an der Spitze wie die Socken zu wechseln)

Es ist Newt Gingrich. Erinnert man sich an ihn? Der Präsiden des Abgeordnetenhauses, der eine außereheliche Affäre mit einer Praktikantin hatte, während er zur selben Zeit die Campagne anführte, die versuchte, gegen Präsident Bill Clinton ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, weil er eine Affäre mit einer Praktikantin hatte.
Aber darum geht es mir heute nicht. Worum es jetzt geht, ist, dass dieser intellektuelle Gigant – nach Isaak Newton, dem vielleicht größten Wissenschaftler, benannt – eine große historische Wahrheit entdeckt hat.
Der ursprüngliche Newton entdeckte das Gesetz der Schwerkraft. Newt hat etwas nicht weniger Welterschütterndes entdeckt: Dass die Palästinenser ein „erfundenes“ Volk sind.
Dem möchte ein bescheidener Israeli wie ich im besten hebräischen Slang antworten: „Guten Morgen, Eliyahu!“ So ehren wir (nämlich) die Leute, die eine große Entdeckung gemacht haben, die leider schon vor langem von anderen gemacht wurde.

VON IHREM aller ersten Anfang an stritt die zionistische Bewegung die Existenz des palästinensischen Volkes ab. Es ist wie ein Glaubensartikel.
Der Grund ist eindeutig: wenn da ein palästinensisches Volk bestünde, dann wäre das Land, das die Zionisten zu übernehmen im Begriff sind, nicht leer. Der Zionismus würde dann eine Ungerechtigkeit historischen Ausmaßes begehen. Da sie sehr idealistische Personen waren, fanden die ursprünglichen Zionisten einen Weg aus diesem Dilemma: sie leugneten einfach ihre Existenz. Der entscheidende Slogan hieß: „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land.“

Wer waren denn diese seltsamen Menschen, denen sie begegneten, als sie in das Land kamen? Oh, das waren eben Leute, die zufällig gerade dort waren, aber kein Volk. Sozusagen Vorübergehende. Später erzählte man sich die Geschichte: Nachdem wir die Wüste zum Blühen gebracht und ein wüstes und vernachlässigtes Land in ein Paradies verwandelt hatten, kamen Araber aus der ganzen Region in Scharen ins Land. Und jetzt haben sie die Unverschämtheit – ja, die Chuzpeh – zu behaupten, dass sie ein palästinensisches Volk seien!

Viele Jahre nach der Gründung Israels war dies noch die offizielle Linie, der zufolge Golda Meir in erstklassiger Manier ausrief: „So etwas wie ein palästinensisches Volk gibt es nicht!“

( In der Knesset erwiderte ich darauf: „Frau Ministerpräsidentin, vielleicht haben Sie recht. Vielleicht gibt es wirklich kein palästinensisches Volk. Aber wenn Millionen Menschen fälschlicher Weise glauben, dass sie ein Volk sind und sich wie ein Volk verhalten, dann sind sie ein Volk.“)

Eine riesige Propagandamaschine wurde – in Israel und im Ausland – in Gang gesetzt, um zu beweisen, dass es kein palästinensisches Volk gebe. Eine Dame mit Namen Joan Peters schrieb ein Buch („From Time Immemorial“ („Aus undenklicher Zeit“), das bewies, dass das Gesindel, das sich selbst „Palästinenser“ nennt, nichts mit Palästina zu tun hat. Sie sind nichts als Eindringlinge und Gesindel. Das Buch war unglaublich erfolgreich – bis es einige Experten beiseite nahmen und bewiesen, dass das ganze Gebäude überzeugender Beweise vollkommener Unsinn war.
Ich selbst habe viele hundert Stunden meines Lebens versucht, israelische und ausländische Zuhörer davon zu überzeugen, dass es ein palästinensisches Volk gibt, mit dem wir Frieden machen müssen. Bis eines Tages der Staat Israel die PLO als einzige Vertreterin des „palästinensischen Volkes“ anerkannte, und das Argument wurde beiseite gelegt.

Bis Newt daherkam und wie ein verspäteter Jesus die Toten auferweckte.

OFFENSICHTLICH ist er viel zu beschäftigt, um Bücher zu lesen. Er war zwar einmal ein Lehrer für Geschichte. Aber seit vielen Jahren ist er sehr beschäftigt, der Sprecher des US-Kongresses zu sein, und macht sein Glück als Berater großer Gesellschaften, und nun versucht er, Präsident zu werden.
Andernfalls würde er wahrscheinlich auf ein brillantes historisches Buch von Benedict Anderson gekommen sein: „Imagined Communities“ das behauptet, dass alle modernen Nationen erfunden worden sind.

Der Nationalismus ist ein relativ neues Phänomen. Wenn eine Gemeinschaft sich entscheidet, eine Nation zu werden, muss sie sich neu erfinden. Das bedeutet auch, eine nationale Vergangenheit zu erfinden, indem historische Fakten (und Nicht-Fakten) neu gemischt werden müssen, um ein zusammenhängendes historisches Bild einer Nation zu schaffen, die es seit der Antike gibt. Armin, der Cherusker, Mitglied eines germanischen Stammes, der seine römischen Dienstherren betrog, wurde ein „Nationalheld“. Religiöse Flüchtlinge, die in Amerika landeten und die einheimische Bevölkerung zerstörten, wurden eine Nation. Mitglieder einer ethnisch-religiösen Diaspora verwandelten sich in eine „jüdische Nation.“ Viele andere taten mehr oder weniger dasselbe.

Newt würde tatsächlich auch vom Lesen des Buches vom Tel Aviver Universitätsprofessor Shlomo Sand, einem koscheren Juden, profitieren. Der Titel seines Buches spricht für sich selbst: „Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?“

Wer sind also die Palästinenser? Vor über hundert Jahren schrieben zwei junge Studenten in Istanbul, David Ben Gurion und Yitzhak Ben Zvi (Zukünftiger Ministerpräsident und Präsident von Israel) , eine Abhandlung über die Palästinenser. Die Bevölkerung dieses Landes hat sich nie verändert, sagten sie. Eine kleine Elite wurde manchmal deportiert. Die Städte und Dörfer sind geblieben, wie ihre Namen belegen. Die Kanaaniter wurden Israeliten, dann Juden und Samaritaner, dann christliche Byzantiner. Mit der arabischen Eroberung nahmen sie langsam die Religion des Islam und die arabische Sprache an. Dies sind die Palästinenser von heute. Ich neige dazu, ihnen zuzustimmen.

INDEM ER die glatte zionistische Propaganda nachplappert – die jetzt von den meisten Zionisten verworfen wird – behauptet Gingrich, dass es kein palästinensisches Volk geben kann, weil es nie einen palästinensischen Staat gab. Die Menschen dieses Landes sind nur „Araber“ unter osmanischer Herrschaft gewesen.

Na, und? Ich hörte einmal von französischen Kolonialherren, es gebe kein algerisches Volk, weil es nie einen algerischen Staat gegeben habe, es habe nie ein vereintes Land, das Algerien hieß, gegeben. Gibt es irgendeinen, der jetzt an dieser Theorie interessiert ist?

Der Name „Palästina“ wurde von einem griechischen Historiker vor 2500 Jahren erwähnt. Ein „Fürst von Palästina“ wird im Talmud erwähnt. Als die Araber das Land eroberten, nannten sie es „Filastin“ wie heute noch. Die arabische Nationalbewegung ging über die ganze arabische Welt, einschließlich Palästina – zur selben Zeit wie die zionistische Bewegung – und kämpfte um Unabhängigkeit vom osmanischen Sultan.

Jahrhunderte lang wurde Palästina als ein Teil von Groß-Syrien angesehen. Die Region war im Arabischen als „Sham“ bekannt . Es gab keine formelle Unterscheidung zwischen Syrern, Libanesen, Palästinensern und Jordaniern. Aber als nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs die europäischen Mächte die arabische Welt unter sich aufteilten, wurde ein Staat mit Namen Palästina unter britischem Mandat eine Tatsache und die arabischen Palästinenser sich eine separate Nation mit einer eigenen Nationalflagge aufbauten. Die meisten Menschen in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika taten dasselbe – ohne Herrn Gingrich um eine Bestätigung zu bitten.

Es wäre sicher paradox , wenn Mitglieder der „erfundenen“ palästinensischen Nation von Mitgliedern der „erfundenen“ jüdisch/israelischen Nation, geschweige denn von einem Mitglied der „erfundenen“ amerikanischen Nation anerkannt oder bestätigt werden müsste, nebenbei von einer Person, deren Vorfahren deutschen, englischen, schottischen und irischen Ursprungs waren.

Vor Jahren gab es eine kurzlebige Kontroverse über palästinensische Schulbücher. Es wurde behauptet, sie seien antisemitisch und hetzen zum Mord auf. Dies wurde beiseite gelegt, als klar wurde, dass alle palästinensischen Schulbücher von israelischen Besatzungsbehörden bereinigt worden waren und die meisten von der früheren jordanischen Regierung übernommen wurden. Aber Gingrich schreckt nicht davor zurück, auch diese Leiche wieder auferstehen zu lassen.

Alle Palästinenser – Männer, Frauen und Kinder – seien Terroristen, behauptet er, und die palästinensischen Schüler lernten in der Schule, wie man uns arme und hilflose Israelis umbringe. Was würden wir ohne solch einen beherzten Verteidiger wie Newt tun? Leider wurde in dieser Woche ein Foto von ihm veröffentlicht, auf dem er Yassir Arafat die Hand schüttelt.

Und, bitte, zeigt ihm nicht die Schulbücher, die in einigen unserer Schulen benützt werden, besonders in den religiösen!

IST ES nicht Zeitverschwendung, über diesen Unsinn zu schreiben?

Es mag so scheinen. Man kann aber die Tatsache nicht ignorieren, dass der Verbreiter dieser Dummheiten, morgen der Präsident der USA sein könnte. Bei dieser wirtschaftlichen Situation wäre es nicht unwahrscheinlich.
Was den Augenblick betrifft, fügt Gingrich den nationalen Interessen der USA großen Schaden zu. An diesem historischen Zeitpunkt wundern sich die Massen an allen Tahrir-Plätzen der arabischen Welt über die Haltung Amerikas. Newts Antwort trägt zu einem neuen tiefer gehenden Anti-Amerikanismus bei.

Leider ist er nicht der einzige extreme Rechte, der versucht, Israel zu umarmen. Israel ist in letzter Zeit das Mekka für alle Rassisten der Welt geworden. In dieser Woche wurden wir durch den Besuch von dem Ehemann von Marine Le Penn beehrt, dem Führer der französischen Nationalfront. Eine Pilgerreise zum jüdischen Staat ist jetzt ein Muss für jeden aufstrebenden Faschisten.

Einer unsrer alten Weisen prägte den Satz: „ Ein Star geht nicht wegen nichts zu einem Raben – sie sind nicht meiner Art“.
Danke – tut mir leid – sie sind nicht mein Typ.

Und um ein anderes Sprichwort zu zitieren: Mit Freunden wie diesen – brauchen wir dann noch Feinde?

Übersetzt von Ellen Rohlfs

161 Kommentare zu “Newt Gingrich: „Mit Freunden wie diesen“…

  1. @Esther

    „P.S.: Ein wesentliches Kriterium für die Existenz eines “palästinensischen Volkes” ist es z.B., eine Schicksalsgemeinschaft zu sein.“

    Welches Schicksal verbindet denn Juden und Araber in Palästina?

  2. Verehrter Herr Mor,



    ‘pardong’, habe Sie wohl etwas warten lassen. Aber, wie ich sehe, haben Sie sich mit riciano schonmal warm boxen können… *ding* (der Gong) – nächste Runde (fit?)


    – Meine Metapher wäre immer ein Strauß mit Klingenwaffen gewesen, wobei ich hier eher westeuropäische Vorbilder im Hinterkopf habe, statt gewisser studentischer Kreise meiner Heimat, die jede Eleganz vermissen lassen.
    Ihre Schreibe über jüdisch-europäische Geschichte in im einzelnem und deren Abhandlung im deutschem Schulunterricht im speziellen muss ich nicht weiter kommentieren. Als höhö… ´Privatgelehrter´ pflichte ich Ihnen bei.

    Und man kennt uns hier im blog als „die Zionisten“.
     
    Und wenn einer von uns „das Maul aufreißt“, zB Baruch Zion, dann heißt es: „Ha! Siehste, die Juden!“ […] Vergessen Sie also nicht etwas Verständnis zu haben auch für Baruch Zion, dem die Hutschnur reißt.


    Hoffentlich schließen Sie mich nicht in dieses ´man´ ein. Tatsache ist aber, dass BZ mich als Antisemit und Judenhasser beschimpft hat, was wohl an seiner mangelnden Verständnisfähigkeit gelegen hat. Ich möchte ja nicht einmal eine Entschuldigung, da ich ihm generell jede Satisfaktionsfähigkeit abspreche, sondern nur eine einfache Erklärung, wie er denn darauf kommt. Nachlesen können Sie das ganze hier: http://test.hagalil.com/2011/11/14/doener-morde/comment-page-1/#comments

     
    Auch wenn Sie meinen Hinweis auf die Vielschichtigkeit schön auseindernehmen, geht Ihre Kritik in meinen Augen am Kern vorbei. Sie geben recht eindeutige Antworten, aber der Nahostkonflikt ist meines Erachtens zu facettenreich um eine Eindeutigkeit in irgendeiner meiner Antworten herzustellen. Wenn Sie natürlich die Weisheit besitzen, Eindeutigkeit für sich herzustellen, so kann ich nur auf die vielen Teilnehmer des Konfliktes hinweisen. Da hätten wir das sehr heterogene Israel, das ich noch weiter aufspalten kann, die Türkei, das seinen Hegemonialanspruch immer aggressiver durchsetzen wird, Israels Schutzmacht USA, die EU, Deutschland mit seinen ´besonderen Beziehungen´, Russland als Hauptwaffenexporteur für Israels Nachbarstaaten, China als erwachende Weltmacht, Syrien, Jordanien, Libanon, Iran, ein Ägypten von dem man noch nicht weiß, wie es sich positionieren will, „diese Menschen“, die christlichen Kirchen auch wenn keine Batallione dahinter stehen … und diese Liste ist noch nicht einmal vollständig. Jede dieser Parteien hat seine ganz eigenen Interessen, Ansichten und Ansatzmöglichkeiten.
    Wenn Sie so wollen macht doch jede dieser Parteien seine Machtspielchen, bis auf zwei: das heterogene Israel – wenn Sie so wollen die Juden – und „diese Menschen“. Auch den letztgenannten geht´s ums Überleben, ob Sie nun das Zeug zum Staatsvolk haben oder nicht. Allein ihr Geschreibe von ethnischer Säuberung (dann bin ich für die Vertreibung dieser Araber aus Judäa und Samaria, und aus Gasa) sei mir Beweis genug. Möge dieser Krieg, den Sie so leichtfertig an die Wand malen, hoffentlich nie stattfinden!
     
    Über die Presselandschaft lasse ich mich nicht aus, nicht dass ich nichts zu sagen hätte, aber das würde doch den Rahmen meiner Antwort sprengen. Die Presse schreibt das, was der Pöbel vermeintlich hören will und der Pöbel möchte seine Vorurteile nicht ändern. 
     
    Aber zurück zur Präsidentenwahl, dem ursprünglichen Thema: Mitt Romney steht jetzt wohl als Kandidat für die Republikaner fest. Wenn Sie die Abwahl Obamas wünschen, stehen Ihre Chancen nicht mehr ganz schlecht. Schade, dass der Nominierungswahlkampf derart schmutzig geführt wurde, bietet man den Demokraten dadurch nur Angriffsfläche. Allein deshalb lohnt es sich eine gewisse Kultiviertheit an den Tag zu legen;) Abgesehen davon ist Israels Bedeutung für die USA schon seit längerem abnehmend. Jeder der etwas anderes behauptet, täuscht sich selbst. 
     
    Und was das Umzingeltsein Israels angeht: Es gibt außer den Vereinigten Staaten noch andere NATO-Mitglieder, die einen Eintritt Israels befürworten würden. Vielleicht säßen dann ja sogar Israelis in Norwegen im Joint Warfare Council.
     

    eine Frage habe ich noch. Kann es sein, daß Sie jüdische Vorfahren haben? Nicht, daß es irgendetwas über „Qualifikation“ oder dergleichen aussagen würde,…nu, jemand, der wie Sie auf diese „Art“ mit dem Teufel persönlich scherzt, …, das würde mich nur interessieren.
     
    Meinetwegen stammen sie von spinnerken Römern oder alteingesessenen großmäuligen und kalkkeilhaarigen Kelten ab, das ist auch gut, ändert nichts an meinem Respekt… (obwohl, ‘Römer’, das ist schon hart am Limes… )
     
    – Da noch zu Zeiten der Römer Juden aus Südfrankreich den Rhein hochgezogen sind, gehe ich einmal davon aus, dass sich auch der eine oder andere von ihnen nebst Kelten, Germanen und Römern unter meiner Blutlinie befindet. Und der Allschöne ist mir einfach der Liebste unter Göttern und Engeln. Glaubt man den Juden mehr als den Christen, so ist er ja immer noch ein treuer Diener dieses Gottes und steht zu seiner Linken.
     
    Dann mal gut Shabbes, es wird langsam dunkel und ich muss in dieser sternenklaren Nacht noch ein paar Kreise auf den Boden malen…

  3. „Du musst sie an ihren TATEN messen“ – nur und ausschliesslich daran – nicht an minderwertig anmutende, tollkühn in alle Welt „offenbahrte“ flotte „Blubbersprüche“ via showtime-Programm-Beseuselungen!

    change??? Wohin denn eigentlich???
    ??? in wessen Auftrag??? WARUM???

    Wie KRANK ist es eigentlich, das eigene leibliche minderjährige Kind „liebevoll und fürsorglich“ mit Sprengstoffgürtel schmückend „bekleidet“, in den sicheren „zerfetzenden“ Tod zu schicken???

    Könnte man vermuten, dass es tatsächlich so manche gibt, welche möglicherweise aufgrund höchstwahrscheinlich verlorengegangenen oder vllt. verkümmert …gar nie vorhanden gewesenen Gewissens und angeschlagenen, stark in Mit“leiden“schaft gezogenen Denkvermögens sich für solche „Menschen???“ stark machen, für sie Wort ergreifen, sich für sie und letztlich deren Barbarei einsetzen???
    Was ist eigentlich los?? …Was mag da nur schiefgelaufen sein???

    Immer traurig zu lesen, wenn in „zerfliessend rührenden“ Beiträgen dann tatsächlich noch versucht wird, für diese über alles „friedliebenden“ „Besetzten“ eine Opferrolle zu statuieren.
    GEHT’S noch???
    Slicha,
    SORRY
    …darum und gerade deswegen ENGAGIEREN!!!

  4. @Scytale
    „J.W.D.? Google bietet mir “Janz weit draussen” oder “Jesus will dich” an. Beides macht nicht wirklich Sinn, also erhellen Sie doch bitte meine Finsternis.
     
    Mmmh… Auch wenn Ihre Antworten unbefriedigend sind, machen mich Ihre Fragen nachdenklich. “

    Scytale …ich muss zugeben – jetzt haben Sie mich wirklich mit Ihrem statement beeindruckend überrascht ..was ich lese, gefällt mir …zu dieser zugegeben in der „Tat“ so „spannungsvoll geladenen“ Thematik für JEDEN auch nur Mutigen, der sich überhaupt erst traut, in eine Diskussion dazu einzutreten, ungewiss jeweiligen Ausgangs. Das können nur intelligente Menschen sein – jeder zweifelt mit Sicherheit stets nachdenklich darüber, was er beiträgt? …welche Worte er wählt, wählen solle? …wie er sich ausdrückt??? …sich abertausendmal immer und immer wieder stets selbstkritisch prüfend fragt …Was könnte richtig sein??? …mit sehr  großer Wahrscheinlichkeit wird es sich keiner dabei leicht machen …gewiss nicht.

    Beide Kürzel-Bedeutungen sind natürlich sinnerfüllt – „(j)ganz weit da draussen“ glitzert hoffnungsvoll schimmernd ein kleiner Funke in the scy (eben diesen zitierten Bericht zu hoffentlich endlich wirklich friedvollerem Inhalt zukünftiger US-Nahost-Politik)!!!
    …nun und was sicherlich keiner näheren Erklärung bedarf: Jesus Jeshua Jehoshua war JUDE (hervorgegangen aus dem israelischen Königsstamm Judah hosianna Ben David)!!!
    Mir ist bewusst, dass dies kaum jemand wissen, hören, lesen mag …die Schriften sind eindeutig!!! …im Zusammenhang mit dem Existenz“kampf“ (im wahrsten Sinne) Israels finde ich es geradezu dringend geboten, die sog. „christlich-westliche“ Mrd. Menschen u. Gläubigen umfassende Welt leider äußerst mühevoll darauf hinzuweisen, diese daran zu erinnern!!! Jeder steht für sich allein vor Gott, in all seinem mehr oder auch weniger „bewusstem“ TUN und HANDELn! …an dieser Stelle sei es gesagt!

    …weiter dann mal mit dem Kürzel …jemandem „Denglish“ ein Begriff???
    schauen wir mal …

    J(Y)ES WE DON’T …ENDLICH!!! …G’tt sei Dank (vllt.??? Umkehr in Sicht???)

    J(Y)ES WE CAN??????? …eben NICHT (kann er machen, was er (B. Hussein Obama II) will!

    Tausend Dank A.mOr
    …da braucht es keine weiteren Ausführungen meinerseits zum Hauptkern der Bedeutung meines Kürzels zu zitiertem Inhalt.
    Zusammenfassend weise ich nur ganz kurz darauf hin, dass alle Avancen in die islamisch muslimische Welt (von den ersten Amtshandlungen an – is ja nu wirklich unmissverständlich jedem wachsamen Beobachter aufgefallen!!!) – dabei ganz besonders die an die PLO-Verbrecher mit machtvoller „Schützen“hilfe, in einem Jahr den sog. Pali-staat verwirklicht zu haben, damit Israels ohnehin schon schwierig genuge Position ENORM in leichtfertig fahrlässig gefährdender, vor allem in so noch nie jemals zuvor dagewesener Art und Weise, geschwächt hat.
    Mir grummelte es im Magen, als diese TATEN weltöffentlichkeitswirksam celebriert wurden, ich wundere mich heut noch, dass die westliche Welt ihn nahezu „messianisch“ verherrlichend feierte – Friedensnobelpreis in vorauseilender Euphorie quasi vorab – und ihm NICHT wirklich zugehört hatte, ganz im Gegesatz zur islamischen Welt, die natürlich seine sehr klar formulierten, überaus DEUTLICHEN Signale, Botschaften und Zeichen wohl in der Lage zu verstehen war!
    Man muss sich dann doch auch nicht wirklich darüber wundern, dass die Araber geschenkt Verprochenes dann tatsächlich einforderen, während die teilweise noch im Freudentaumel befindliche westliche Welt dann doch relativ ernüchternd zu einer Entscheidung in der UN genötigt wurde.
    Ich schrieb schon mehrfach, an verschiedensten Stellen – liebe Welt, bitte wache auf!

    A.mOr beschriebt wunderbar objektiv klar, sehr sachlich und eigentlich für jeden nachvollziehbar die Gegebenheiten mit konsequent logischer Antwort auf diese. Man kann sich nur uneingeschränkt anschliessen, wenn man Augen und Ohren aufmerksam nutzt und die Gnade funktionsfähigen, unbeeinflussbaren, nicht manipulierbare, eigenständigen Denkens besitzt!! toda raba

    Scytale, es freut mich, dass Sie doch näher und etwas mehr über meine anfangs scheinbar für Sie „unbefriedigend“ anmutenden Schilderungen nachzudenken begonnen haben.
    Die FRAGE nach JEUSHALAYIM, welche ich nicht einfach zufällig, sondern ganz bewusst formuliert habe, ist an dem Punkt intensivsten, dann stets immer lösungslosen Darübernachdenkens,  eigentlich zugleich die ANTWORT!
    Auch der US-Präsident wusste und weiss (ich hoffe übrigens JEDER ist sich darüber im Klaren) ganz GENAU, was dies für Israel bedeutet!!! …Rückkehr ins Jahr 1967  …auch wenn er so tat, als dass es ihm dann glücklicherweise druckvoll beigebracht werden musste.
    Kriegsresultate sollten nicht und schon gar nicht über Jahrzehnte hinweg in alle Ewigkeit „gutmenschen“motiviert, gefühlsgeleitet, von innerer EINSEITIGER Rücksichtshörigkeit beienflusst und beinahe excessartig in Frage gestellt werden, nur um des von Terror begleiteten Unwillen, einer diese Resultate NICHT akzeptierenzuwollenden Minderheit! Das geht nicht …ewig gut!!! Um zu einer für alle Beteiligten akteptablen, tragfähigen und vor allem nachhaltigen Friedenslösung kommen zu können, scheinen uns nur immerwährende Apelle an Venunft, basierend auf den „weltlich“ historisch belegbaren Tatsachen und Fakten zu bleiben, die Gefahr verbaler Attacken ist da noch am geringsten, weil die Attakierenden niemals in die Lage kommen werden, diese im Nachhinein interessengeleitet zu verändern, gar zu verfälschen, gerade im „Turbo-Aufklärungszeitalter“ mit so unzählig für jeden offen zugänglichen Wissensquellen.
    Überzeugungs- und Überredungsversuche wären das Schadhafteste überhaupt – nein -Selbsterkenntnis – dies kann jeder nur ganz allein leisten – Anregungen, wie auch hier so zahlreich, können hilfreich dabei sein.

    •  
      Dreitausend bitte zurück, riciano!
       
      Im Übrigen mag ich die Passage, wo Du darauf eingehst, daß sich jeder seine Gedanken macht, bevor er hier irgendetwas schreibt. Schätze, sogar die Hirnis machen das? 😉
       
      Will sagen, im Prinzip spricht Du den Aspekt „Rücksicht nehmen“ an, und das ist sicher immer gut.
       
      Danke. Und weiterhin viel Erfolg!
       
       
       
      PS/
       
      richtig, Jerusalem ist Davidstadt, unsere jüdisch-israelische Haupstadt!

  5. @A.mOr

     
    Sie erwarten die Antwort, weil ich Jude bin? 
    Nein, vielmehr, weil er Jude ist. 
    Wir mögen zwar schreckliche Nervensägen sein -mancher- aber wir sind keine Mörder.“
     

    כול הכבוד
    אתה צודק
    דרישת שלום ברוך
    🙂

  6.  
    Lieber Scytale,
     
     
     
    ‚pardong‘, habe Sie wohl etwas warten lassen. Aber, wie ich sehe, haben Sie sich mit riciano schonmal warm boxen können… 😉 *ding* (der Gong) – nächste Runde (fit?)
     
     
     
    Vorweg, ich halte Sie für einen vernünftigen Menschen, der es ‚verdient‘, entsprechend respektiert zu werden.
     
    Außerdem habe ich auch nicht unser sehr humorvolles „Techtelmechtel“ vergessen, welches vor Pointen geradezu dem Igel den Rang ablief. Das war einfach herzerfrischend.
     
    Und wer Humor zeigt, ohne auf Peinlichkeiten zu achten, dem sitzt das Herz wohl an der richtigen Stelle! Oder der Arschabdruck eben verewigt auf einem Felsen im Wald. 😉
     
     
     
    Nu, ‚Baruch Zion‘, für ihn kann ich natürlich nicht sprechen.
     
    Über ihn möchte ich mich trotzdem etwas wagen, Ihnen zur Veranschaulichung.
     
    Es ist möglich, daß BZ mir verbal den Kopf abreißt, oder mir verbal die Gedärme rausreißt, um sie mir um den Hals als Andenken zu hinterlassen, oder eben zuzuziehen.
     
    Nu, vielleicht; manch Wort ist Feuer, manch Schwert, manch Liebkosung…
     
    Aber er wird mich nicht einfach erschießen, er wird mir nicht den Hals aufschneiden, er wird sich nicht in meiner Nähe in die Luft sprengen usw.
     
     
     
    Warum?
     
    Sie erwarten die Antwort, weil ich Jude bin?
     
    Nein, vielmehr, weil er Jude ist.
     
    Wir mögen zwar schreckliche Nervensägen sein -mancher- aber wir sind keine Mörder.
     
     
     
    Sie erbaten etwas „Geschichtsunterricht“?
     
     
     
    Es gibt eine traurige Geschichte. Im ‚Ersten Weltkrieg‘ tötete ein deutscher Soldat einen französischen Soldaten. Im Tode versinkend sagte der Franzose seine letzten Worte: „Schema Jisrael…“ Der Deutsche war zutiefst schockiert: alles!, das hatte er nicht erwartet.
     
    Er selbst war Jude, so wie 100000 weitere Juden im Dienste ihres deutschen Vaterlands.
     
    Dieses Erlebnis hatte er nicht verwunden, er wurde irre davon.
     
     
     
    Infolge der Niederlage der Deutschen haben sich mehrere Juden das Leben genommen, weil sie den Ehrverlust des Vaterlandes nicht verwinden konnten.
     
    Fast eine volle Million Juden waren bei den verschiedenen Kriegsparteien an der Front. Alles Patrioten.
     
     
     
    Das ist nur ein sehr geringer Ausschnitt jüdischer Geschichte in Europa. Sie fragten ja etwas danach. 😉
     
    Was aber lernen wir Deutschen heute in der Schule über jüdische Geschichte?
     
    Nichts.
     
    Wie hat es Deutschland uns vergolten, daß wir unser Leben für das Vaterland gaben?
     
    Auszwitz.
     
    Was lernen wir heute über Juden in Deutschland in der Schule?
     
    Holocaust.
     
     
     
    Das ist nicht jüdische Geschichte, das ist die Geschichte der Deutschen, exklusive der Juden, sie werden nur wahrgenommen als „die 6 Millionen Ermordeten“. Die Überlebenden sind wieder exklusiv. (Nu, beinahe, denn hier können Sie also mich lesen.)
     
     
     
    Juden werden teils wahrgenommen, aber in gänzlich anderen Zusammenhängen. Jeder kennt Michel Friedman, nicht nur als Kokser und als Hurenbock, jeder kennt Hans Rosental oder Hugo Balder, alles Prominente des Showbiz, und man kennt die Nervensägen vom „Zentralrat der Juden“, irgendsowas ähnliches wie der „Zentralrat der Muslime“.
     
    (…und natürlich kennt jeder den ehrbaren Michel Reich-Ranicki, usw…)
     
     
     
    Und man kennt uns hier im blog als „die Zionisten“.
     
    Und wenn einer von uns „das Maul aufreißt“, zB Baruch Zion, dann heißt es: „Ha! Siehste, die Juden!“
     
     
     
    Von Ihnen, Scytale, habe ich das nicht zu erwarten, stattdessen erzählen sie mir vom Abdruck des teuflischen Arsches auf einem Stein im Pfälzerwald. Sehnse, geht doch!
     
    Also gehen wir wie Menschen miteinander um. Und, in unserem Falle heißt das eben mit einer gewissen Form der Kultiviertheit. Warum sollten wir darauf verzichten?
     
    Nur weil andere es schaffen uns sehr kultiviert und eloquent den reinsten Schwachsinn, Lügen und Zynismus an die Backen zu kleben?
     
    Ich sage Ihnen, mein Gewand war weiß wie Schnee, bevor die Judenhasser ihren Schmutz in meine Richtung warfen. Vergessen Sie also nicht etwas Verständnis zu haben auch für Baruch Zion, dem die Hutschnur reißt.
     
    Das kann ich einfach viel zu gut nachvollziehen!!
     
    (ich habe diesen Kommentarstrang allerdings nicht sehr ausführlich gelesen, keine Ahnung, ob BZ, nu, „Gedärme“ usw, hat… 😛 )
     
     
     
    Im folgenden möchte ich mich Ihrem Schreiben im Speziellen widmen.
     
    ( Scytale am 9. Januar 2012 – י״ד בטבת תשע״ב at 14:29 )
     
     
     
    Aus der Bequemlichkeit heraus gehe ich auf einzelne Passagen von Ihnen (in kursiv) jeweils „pfeilschnell“ ein.
     
     
     
    ~ * ~
     
     
     
    Vielschichtigkeit des Konfliktes“ …
     
     
     
    die von mir angeschnittene nationale Ebene, d.h. ein sich selbst als unterdrückt wahrnehmende Nation kämpft um Unabhängigkeit.
     
     
     

     
    Es gibt keine „sich selbst als Nation wahrnehmende Gruppe namens Palästinenser“.
     
    „Palästinenser/Palästina“ ist ein code-Wort, die Bedeutung ist „Zerstörung von Israel“.
     
    Die Araber bezeichnen sich nur gegenüber „Westlern“ als „Palästinenser“, warum wohl?
     
    Rhetorisch von mir vielleicht etwas „unfein“, schließlich gab ich die Antwort bereits.
     
     
     
    Dann gibt es noch eine ethnische Ebene, die Freistellung bestimmter ethnischer Gruppen in Israel von der Wehrpflicht sei Beweis genug.
     
     
     

     
    Daß moslemische Araber (im Gegensatz zu moslemischen Beduinen oder christlichen Arabern) nicht in der israelischen Armee aufgenommen werden, ist ua damit begründet, daß die Araber noch vor Staatsgründung Israel die Juden vor Ort (auch die Zionisten, die an ein Miteinander mit den Arabern glaubten) in verschieden Angriffen/Pogromen schweren Schaden zufügten mit zig Ermordeten. Kurz: man mißtraut den Kindern der Mörder. Und nicht vergessen, seit 1948 hat es noch weitere Angriffskriege der Araber auf Israel gegeben.
     
     
     
    Zur Zeit des kalten Krieges stand eine ideologische Ebene des Konflikts im Vordergrund, die mittlerweile stark in den Hintergrund getreten ist, aber nie ganz verschwunden ist.
     
     
     

     
    Die „ideologische Ebene“ während des kalten Kriegs hat mit Israels Kampf um Existenz nichts zu tun.
     
     
     
    Wenn Sie so wollen gibt es noch eine wirtschaftliche Komponente und natürlich einen immensen religiösen Aspekt dieses Konfliktes.
     
     
     

     
    „wenn Sie so wollen“…?; wenn Israel dort nach seiner Facon walten könnte, dann wäre dort Frieden. Vielenvielen Arabern würde es gut gehen – trotz allem, was bereits geschah!
     
     
     
    Sicherlich habe ich auch als Nichtakademiker mehrere Merkmale dieser Auseinandersetzung vergessen, z.B. eine historische Ebene…
     
     
     

     
    Nu, dahingehend habe ich Ihnen oben etwas geliefert. Im Übrigen ist es nicht so sehr von Bedeutung, von welcher „Berufsfraktion“ her wir argumentieren (im Gegenteil, je mehr Perspektiven/persönliche Erfahrung im Hintergrund, desto besser!), sondern, ob wir bei allen Sympathien für dieses oder jenes einen scharfen/klaren Verstand und eine gesunde Vernunft anwenden.
     
    Das alles aber wäre nicht möglich ohne unser schlagendes Herz.
     
    -*- ‚1+ 2 + 3 = 1‘ -*-
     
    Und was meinen Sie?
     
     
     
    Vielleicht sehen Sie deshalb Mechanismen einer Gehirnwäsche am Werk, weil in der europäischen bzw. deutschen Presse andere Ebenen des Nahostkonflikts betont werden, die Ihnen nicht bewusst sind.
     
     
     

     
    Natürlich frage ich mich, was die Leute antreibt, wenn sie solche ‚Presse‘ abliefern.
     
    Naturgegeben habe ich dabei einen Standpunkt, aber wie Sie vermutlich wissen, sind Leute, wie zB Abraham Melzer, „die Tochter“, Abraham Burg, Uri Avnery usw ganz anderer Aufassung.
     
     
     
    Vor allem bei letztgenanntem würde ich sehr gerne verstehen können, was ihn antreibt, daß er mit Mördern wie Arafat kungelt und freundschaftet.
     
    Ja, ich denke, er meint es schon gut, aber ich denke auch, er hat sich sehr in seinem Leben verrannt (zumindest „in seinem Intellekt“).
     
    Ich bin viel jünger als Uri, insofern ist es etwas schwer für mich, ihn zu kritisieren, aber seine Haltung kann ich nicht nachvollziehen.
     
     
     
    Bei der Presse sehe ich sehr klar „antiisraelische“ Gangart.
     
    Das erkennt man auch, wenn man als „Nazi“ ganz ehrlich ist mit sich.
     
    Die deutsche Presse konstruiert ein Bild von Israel in deutscher Öffentlichkeit, welches letztlich in ganz klarem Wort ‚verlogen‘ ist.
     
    Das hat mit meiner Perspektive nichts zu tun. Ich habe, wie gesagt, meinen Standpunkt, aber ich bemühe mich zu „objektivieren“; dieses schöne Wörtchen sagt Ihnen doch sicher was?
     
     
     
    Ich bin vielmehr „Europäer“ (leider nicht EU’ler) als Israeli, wenn Sie mich recht verstehen mögen. Das ist auch ganz faktisch so, aber ich wollte darauf hinaus, daß ich eben auch aus Europa zB Richtung Nahost sehe.
     
    Ich bin zB für die Selbstbestimmung der Völker, ich bezeichne mich „als Freund“ von Basken oder Iren in ihrem Kampf um Selbstbestimmung (als „Europäer“ eben), dabei bin ich nicht für Bombenanschläge auf irgendwelche öffentlichen Einrichtungen, die viele unschuldige Menschenleben kosten, das ist nicht das Werk von Freunden, sondern von Mördern.
     
     
     
    Wie gesagt, ich bin Europäer, daher fällt es mir leicht zu verstehen, daß Sie nun möglicherweise die Augenbrauen heben: „Wenn der für die Selbstbestimmung der Völker ist, dann müßte er auch für die „Palästinenser“ sein…“
     
     
     
    Sehen Sie? Ja, ich bin für die Selbstbestimmung der Juden, meinem Volk, genauso wie für die Basken, für die Iren, denn wir alle kämpfen für unsere Identität, für unsere Kultur, für unser Land, für unsere Menschen.
     
    „Die Araber“ (gemeint sind die Tonangeber, sowie im weiteren Sinne die „Frauenverächter“) kämpfen gegen die Menschen, gegen die Juden, gegen die Selbstbestimmung.
     
     
     
    Die „Linke“ will das leider nicht verstehen, in ihren Augen sind Basken oder Iren „Linke“, und Juden „Rechte“.
     
    Das ist die „Glanzleistung“ von Arafat, der mit seiner PLO und der Ausrufung eines „palästinensischen Volks“ (nach 1967) genau die Position eingenommen hat, die Israel nach „rechts außen“ abdrängte.
     
     
     
    Für mich beispielsweise ist Herrn Baruch Zions Argument des jüdischen Anspruchs auf das historische Gebiet der alten israelitischen Königreiche ein ausgemachter Haufen… äh… Blödsinn, für ihn wird dieser Anspruch jedoch heilige Pflicht sein.
     
     
     

     
    Nu, Baruch Zion argumentiert doch sehr häufig auf Grundlage der offiziellen Vereinbahrungen die es gibt.
     
    Daß wir zusätzlich einen „Grundbucheintrag in der Tora“ -wie BZ es mal formulierte 😉 – haben, mich stört das nicht im Geringsten.
     
     
     
    Präsident Obama betont im Gegensatz zu seinem Vorgänger die religiöse Komponente nicht und es gibt für ihn keine Pflicht Israel im Zuge eines kalten Krieges zu unterstützen.
     
     
     

     
    Ich persönlich gehöre wohl zu den wenigen (?) Juden („europäischer Dachschaden“?), die Obama zunächst die Daumen drückten. Seine Bereitschaft mit den Arabern zu sprechen habe ich begrüßt.
     
    Aber ich bin letztendlich zu einer anderen Meinung gekommen. Dieser „Träumer und Idealist“, als den ich ihn allerwohlmeinendst einschätzte, ist letztlich ein „faules Ei“ für Israel.
     
     
     
    Ein guter Mann hatte sich mal die Mühe gemacht, Obamas Wirken für uns (Israel und Juden) teilweise aufzulisten, nachdem ich frech fragte: Obama habe „einige Patzer gemacht, aber sei vielleicht doch kein schlechter Kerl?“
     
     
     
    Antwort:
     
    Die Untätigkeit Obamas während des Umsturzversuches im Iran [Anm. „grüne Revolution“], die Übergabe Lybiens, Ägyptens und Tunesiens an die Dschihadisten? Die horrenden U.S. Waffenverkäufe innerhalb der arabischen Welt, während Israel Schlüsseltechnologie verweigert wurde? Seine unverschämte Aufforderung, dass sich Israel einseitig auf die pre-1967 borders zurückziehen soll und damit zum wiederholten Male Friedensgespräche torpedierte (vorher wollte er Jerusalem teilen und brachte damit Abbas in eine kompromittierende und kompromisslose Verhandlungssituation, da dieser ja schlecht hinter den Forderungen des U.S. Präsidenten zurückbleiben konnte)? Sein Ausüben von Druck, dass Israel sich bei der Türkei für den Gaza Flotilla Vorfall entschuldigen sollte? Sein flegelhaftes Benehmen gegenüber Netanyahu in Washington und gleichzeitiger Kniefall gegenüber dem saudischen Tyrannen (nebenbei bemerkt: Es ist U.S. Tradition, dass sich ein frei gewählter Präsident niemals vor Monarchen verneigt). Nicht zu vergessen, den Druck auf Israel (und damit Untergrabung ihrer Souveränität, dass es keinesfalls einseitige militärische Schritte gegenüber dem Iran unternimmt.
     
    [Danke c. 😉 ]
     
     
     
    Also, danach (und noch etwas mehr) bin ich der Meinung: Obama abwählen!
     
    Aber das klären natürlich die Nordamerikaner unter sich…
     
     
     
    Polemischer Nachtrag: Welche nationale Identität gestehen Sie, A.Mor, “diesen Menschen” zu? Ist der Boden, der noch von der palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet wird, israelisch? Was geschieht mit “diesen Menschen”, wenn Israel das Westjordanland unter seine volle staatliche Authorität stellt?
     
     
     

     
    Schwer zu beantworten.
     
    Wenn die Araber/Iraner… nochmals einen Krieg gegen Israel vom Zaun brechen (die Bedrohungslage gerade der letzten Monate spricht dafür), und wenn Israel
     
    das „überlebt“, dann bin ich für die Vertreibung dieser Araber aus Judäa und Samaria, und aus Gasa, das wäre dann wohl nur noch konsequent.
     
     
     
    Haben Sie sich mal versucht in diese kleine Land Israel einzufühlen, welches ringsum von Feinden umgeben ist, die es sich nur deshalb zum Feind „machte“, weil es Israel überhaupt gibt?
     
    Der Jordangraben (ich glaube, riciano erwähnte das) ist die natürliche Grenze.
     
    Für Araber und für Israeli wäre es schon vorher besser gewesen, wenn man die Araber vertrieben hätte.
     
    Dies sind für mich Ergebnisse von Überlegungen rund um die Thematik.
     
    Und, ich war mal der Meinung, daß man sich mit den Arabern (und auch einem „Palästinenser-Staat“) arrangieren können wird. Das war wohlmeinend, aber dumm.
     
     
     
    Wenn wieder Krieg sein soll, dann sollen wir ein für alle Mal -wenn wir überleben- klare Verhältnisse schaffen. Das wäre meine Kritik an den Staat Israel.
     
     
     
    Genügt Ihnen das zur „Polemik“?
     
    Und ich wiederhole: Basken, Iren und Juden (achso, Tibetern natürlich auch 😉 ) gestehe ich zu, was recht ist, Arabern auch; ein „palästinensisches Volk“ gibt es nur für die verblendeten Europäer, und Obama ist ebenfalls ein „Europäer“.
     
    Das ist meine Meinung. Was davon dann zugestanden kommt, das entscheiden wir so oder so.
     
     
     
    Mit Ihnen kann man wenigstens noch richtig diskutieren ohne Beleidigungen an den Kopf geworfen zu bekommen, wie es bei BZ üblich ist. Er schuldet mir noch eine Antwort…
     
     
     

     
    Wir sollten uns nicht verschulden, das ist eine Unsitte des Konsums. 😉
     
     
     
    ~ * ~
     
     
     
    Lieber Scytale, erwarten Sie nie zuviel. Aber bewahren Sie sich Ihr Wohlwollen.
     
    Wir leben „im Westen“ in einer Welt, wo es heißt „Geben und Nehmen“, nu, das ist vielleicht etwas abgeleitet aus der Biochemie?
     
    Aber ich sage Ihnen, Geben ist Nehmen, Nehmen ist Geben.
     
     
     
    Des weiteren hoffe ich, daß Sie verstanden haben, daß ich kein „Feind der Araber“ bin, aber ich bin vor allem auch ein enger Freund meines eigenen Lebens.
     
     
     
    Vielen Dank, daß Sie sich die Zeit und Geduld erlaubten, meine Worte zu lesen.
     
    Eine Gute Nacht und einen Frohen Morgen wünsche ich uns.
     
     
     
    PS/
     
    eine Frage habe ich noch. Kann es sein, daß Sie jüdische Vorfahren haben? Nicht, daß es irgendetwas über „Qualifikation“ oder dergleichen aussagen würde,…nu, jemand, der wie Sie auf diese „Art“ mit dem Teufel persönlich scherzt, …, das würde mich nur interessieren.
     
    Meinetwegen stammen sie von spinnerken Römern oder alteingesessenen großmäuligen und kalkkeilhaarigen Kelten ab, das ist auch gut, ändert nichts an meinem Respekt… (obwohl, ‚Römer‘, das ist schon hart am Limes… ) 😯
     
     
     
     
     
     
     
     
     

    • „Wenn die Araber/Iraner… nochmals einen Krieg gegen Israel vom Zaun brechen“ …
       
      Nochmal Wahnsinn. Ihre „Friedensperspektive“ besteht also darin, auf die „Gelegenheit“ eines nächsten Krieges zu warten, um die damals versäumte Vertreibung der Araber aus dem Westjordanland nachholen zu können. Und was soll mit „diesen Menschen“ passieren, wenn der Krieg einfach nicht kommt, der ihre Vertreibung „rechtfertigen“ würde?
       
      P.S.: Ein wesentliches Kriterium für die Existenz eines „palästinensischen Volkes“ ist es z.B., eine Schicksalsgemeinschaft zu sein.

  7. J.W.D.? Google bietet mir „Janz weit draussen“ oder „Jesus will dich“ an. Beides macht nicht wirklich Sinn, also erhellen Sie doch bitte meine Finsternis.
     
    Mmmh… Auch wenn Ihre Antworten unbefriedigend sind, machen mich Ihre Fragen nachdenklich. Bedenke ich die tragische Vergangenheit der Juden auf Grund ihres Glaubens erbarmungslos verfolgt zu werden, so war ich überrascht festzustellen, dass sie keinewegs zu Verbitterung, Zorn oder Traurigkeit neigen. Im Gegenteil schienen sie mir aufgeschlossen, redselig und freundlich. In Israel begegnete man meinen Ansichten mit Offenheit und Interesse und noch heute versuche ich einen Teil der Gastfreundschaft, die ich dort kennenlernte in mein Verhalten gegenüber meinen Mitmenschen einfließen zu lassen. Ich fände es traurig, würde Israel wegen des Druckes von außen oder innen diese Offenheit zu verlieren. Meiner Meinung nach sollten seine Bewohner versuchen, ihren positiven Nationalcharakter nicht zu verlieren.
     
    Ich werde Ihnen keine Antwort auf die Frage nach Jerusalem liefern, gestehe jedoch ein, dass die Araber sie wohl zurecht al-Quds nennen.
     
     

  8. @Scytale
    Sehr viele wollen Israel zerstören – ZU VIELE!!! …aber mit absoluter Sicherheit nicht die Menschen, die Israel aufgebaut, entwickelt und zu einem der fortschrittlichsten Länder der Welt machten!
    Entschuldigen Sie bitte ganz sehr, dass ich mich unerlaubterweise wagte, Ihre polemischen Fragen (eigentlich schade, diese so zu bezeichnen) zu beantworten.
    J.W.D. – ein Kürzel – dachte, Sie kommen selbst darauf?
    J.W.C.? …irgendwie bekannt? …so ziemlich alle 1. Amtshandlungen symbolträchtig in die muslimische Welt??? …Signale, die Israels Position nicht besonders zu stabilisieren half, gar „stärkte“???
    Scytale, geben Sie doch einige persönliche Anregungen, wie Sie es sich vorstellen, was in Israel geschehen sollte.
    Wie soll das real ganz konkret aussehen Ihrer Meinung nach?
    Jerushalayim???

  9. „Welche nationale Identität gestehen Sie, A.Mor, “diesen Menschen” zu? Ist der Boden, der noch von der palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet wird, israelisch? Was geschieht mit “diesen Menschen”, wenn Israel das Westjordanland unter seine volle staatliche Authorität stellt?“
    Das gesamte von ehemals „Palästina“ übriggebliebene restliche Gebiet ist natürlich israelisch – sie sind Einwohner der weltlich aus zwei schrecklichen Kriegen resultierenden Nation Israel, welche mit israelischer Nationalität (Pässe) und vielen, die den Staat Israel ablehnen (auf beharrendes Betreiben von sehr wohlhabenden Gängster-Führern) müssen.
    Ihnen geschieht nichts – solange sie keine unschuldigen Menschen mit Terror und Tod bedrohen.

    • Ich wiederhole noch einmal meine Frage: Wer ist dieser J. W. D. den Sie in ihrem Post vom 6.1. zitieren?
       
      Ihre Antwort befriedigt mich nicht, und dass nicht nur weil die polemischen Fragen nicht an Sie gerichtet waren. Wenn ich denn Ihrer Logik folge, streben viele israelische Staatsbürger, auf beharrendes Betreiben von sehr wohlhabenden Gängster-Führern, eine Unabhängigkeit von Israel an. Manche wollen sogar Israel, ihre eigene Nation (?), zerstören, was Ihre Antwort auf meine Frage nach der nationalen Identität „dieser Menschen“ mangelhaft erscheinen lässt.

  10. „Von daher verbinden viele Europäer Palästinenser automatisch als ein Volk was in Palästina schon immer gelebt hat.“
     
    Sehr richtig, übrigens, und sehr geschickt eben von der „arabischen Seite“ eingefädelt.
     
    Mich wundert allerdings die Unkenntnis der Europäer bezüglich der Geschichte, „mir kommt es vor wie gestern“, als die Europäer noch so stolz auf ihre „humanistische Bildung“ waren…
     
    Man muß wohl festhalten, daß die israelfeindliche Presse vieler westlicher Länder einen Effekt ähnlich einer „Gehirnwäsche“ auf die Leute hat.
    Ganz nüchtern betrachtet, sollte es uns wundern?
     
    Dazu kommt, daß die Schulbildung selbst offenbar nicht ‚objektivierend‘ bildet. 
     
    Und zu „meiner Zeit“? Was lernt man dort über Juden?
     
    Holocaust.
     
    Nichts über jüdische Geschichte, nichts über die bedeutenden Einflüsse von Juden auf alles mögliche in Europa, sei es die Sprache, sei es die Wissenschaft, die Aufklärung, die Idee der Menschenrechte, die ‚Nächstenliebe’…
     
    Alles umsonst?

    Nein, denn wir leben angesichts der Ewigkeit. Ja.

    • Natürlich haben Sie recht, dass die Palästinenser/“diese Menschen“ auch für abstruse Ideen töten.
       
      Das liegt meiner Meinung nach an der Vielschichtigkeit des Konfliktes. Da gibt es einmal die von mir angeschnittene nationale Ebene, d.h. ein sich selbst als unterdrückt wahrnehmende Nation kämpft um Unabhängigkeit. Dann gibt es noch eine ethnische Ebene, die Freistellung bestimmter ethnischer Gruppen in Israel von der Wehrpflicht sei Beweis genug. Zur Zeit des kalten Krieges stand eine ideologische Ebene des Konflikts im Vordergrund, die mittlerweile stark in den Hintergrund getreten ist, aber nie ganz verschwunden ist. Sehen Sie doch nur einmal die einseitige Unterstützung gewisser linker Kreise für die Seite der Palästinenser. Wenn Sie so wollen gibt es noch eine wirtschaftliche Komponente und natürlich einen immensen religiösen Aspekt dieses Konfliktes. Sicherlich habe ich auch als Nichtakademiker mehrere Merkmale dieser Auseinandersetzung vergessen, z.B. eine historische Ebene…
       
      Es liegt nun leider in der Natur des Menschen, dass wir Mehrdeutigkeit nur sehr schwer ertragen können, weshalb Dinge die den einen logisch erscheinen den anderen abstrus erscheinen. Vielleicht sehen Sie deshalb Mechanismen einer Gehirnwäsche am Werk, weil in der europäischen bzw. deutschen Presse andere Ebenen des Nahostkonflikts betont werden, die Ihnen nicht bewusst sind. Für mich beispielsweise ist Herrn Baruch Zions Argument des jüdischen Anspruchs auf das historische Gebiet der alten israelitischen Königreiche ein ausgemachter Haufen… äh… Blödsinn, für ihn wird dieser Anspruch jedoch heilige Pflicht sein.
       
      Was hat dies alles mit den Republikanern in den USA zu tun? Präsident Obama betont im Gegensatz zu seinem Vorgänger die religiöse Komponente nicht und es gibt für ihn keine Pflicht Israel im Zuge eines kalten Krieges zu unterstützen. Ein republikanischer Gegenkandidat wird aber immer Wählerstimmen im evangelikalen Sumpf fischen, für welche Israel immer wichtig sein wird, und sei es als Ort einer imaginierten letzten Schlacht. Diese Wahl wird aber nicht von den Evangelikalen entschieden, sondern von der Wirtschaftskompetenz der jeweiligen Kandidaten. Mitt Romney ist hier der geeignetste Kandidat um Obama auf diesem Feld zu schlagen.
       
      Polemischer Nachtrag: Welche nationale Identität gestehen Sie, A.Mor, „diesen Menschen“ zu? Ist der Boden, der noch von der palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet wird, israelisch? Was geschieht mit „diesen Menschen“, wenn Israel das Westjordanland unter seine volle staatliche Authorität stellt?
       
      Mit Ihnen kann man wenigstens noch richtig diskutieren ohne Beleidigungen an den Kopf geworfen zu bekommen, wie es bei BZ üblich ist. Er schuldet mir noch eine Antwort…

  11. Baruch Zion schalom
     
    „Bis 1947 hat mit Palästina mehrheitlich die Juden in Verbindung gebracht als Araber.“
     
     
    Ich lese derzeit ein interessantes Buch von Herman Wouk – „Das ist mein Gott“ (1959), so eine Art Einführung ins Judentum für jederman.
     
    Auch jener, amerikanischer Jude, schreibt von „Palästina“ und meint damit wie selbstverständlich erezJisrael.
     
    Man sollte natürlich bedenken, daß dieses Buch zwar letztlich entstand, weil ein Freund Herman Wouk fragte, wie er denn richtig traditionell Chanukka feiern könne (passendes Geschenk übrigens, das Buch 😉 ), daß er es aber schreibt für eine allgemeine (auch nichtjüdische) Leserschaft.
     
    Ich weiß es nicht, aber ich vermute, daß Herman Wouk heute diesen Begriff „Palästina“ so nicht mehr benutzen würde, es ist heute ganz einfach ein „Kampfwort“ der Araber.
     
    Schawua tow.
     
     
     
    PS/da ich’s gerade noch lese,
     
    „Wer ist der orginal Palästinser die Juden oder die Araber ?“
     
    Keiner, und das weißt Du auch! 😛
     
    Das Original sind die Philister, ungefähr 1800 Jahre vor den Arabern in der Gegend des heutigen Gebiets ‚Gasa‘ (eine Stadt der Philister, wie einige andere heute noch danach benannt sind), und etwas später als die Juden mit Mose.
     
    Deine Frage ist so zwar berechtigt vom „Winkel“ wie wir ihn hier im Kommentarstrang haben, aber wenn schon, dann mag ich diese Kleinigkeit doch erwähnt haben.
     
    Kreti und Pleti (plischti=Philister) waren in der Leibwache von David melech.
     
     
     
    Araber sind wirklich ganz andere Leute, in jeder Hinsicht.

  12. Bis 1947 hat mit Palästina mehrheitlich die Juden in Verbindung gebracht als Araber.

    Denn nur die Juden hatten Nachweislich Palästinensische Organisationen und Einrichtungen im gegensatz zu den Arabern.

    Selbst bis 1967 konnten die Araber mit dem Begriff Palästina nichts anfangen weil die Bezeichnung Palästina eine Westliche Erfindung für das Judenland und für die Zionisten war.

    Für die Araber war das Gebiet „Palästina“ immer Südsyrien also waren die Araber die dorten lebten auch Südsyrer. Und in der Zeit der Jordanischen Herrschaft über Shomron und Judäa waren die Südsyrer Arabische Jordanier. 

    Das Marketinbüro von Arafat hat nicht umsonst den wohl Klingenden Namen für Westliche Ohren ausgesucht.
    Viele Europäer kennen aus der Schule und anderen Informationsmöglichkeiten nur die Bezeichnung Palästina.

    Von daher verbinden viele Europäer Palästinenser automatisch als ein Volk was in Palästina schon immer gelebt hat.

    Wer ist der orginal Palästinser die Juden oder die Araber ? 

  13. @Scytale

    …die ERFUNDENEN Palästinenser …in der Tat …Ergebnis „kreativ innovativer“ Arbeit einer brit. PR-Agentur im Auftrag …

    “Newt Gringich und Mitt Romney

    “Hinsichtlich der Nahost-Politik sind sich alle republikanischen Bewerber nahezu deckungsgleich einig – sie wollen eine Abkehr von der antiisraelischen und sicherheitsgefährdenden Politik von Obama und seiner Außenministerin Clinton. Dabei betonen alle, das sie Israels Hauptstadt Jerusalem anerkennen und daher -im Gegensatz zu Obama – die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen werden – und für die republikanische Politik steht auch das Recht von Juden außer Frage, in allen Landesteilen Israles Wohnungen, Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser zu bauen – also auch in Judäa und Samaria. Ebenso einig sind sie sich, das den iranischen Vorbereitungen für einen atomaren Angriffskrieg zunächst gegen Israel und dann auch gegen weitere Staaten notfalls mit einem gezielten Militärschlag ein Ende bereitet werden muss.

    Nun hat Newt Gingrich mit dem Ausspruch einer eigentlich simplen Wahrheit zu einem Sturm der Hysterie geführt – nicht etwa in den USA, dafür aber im europäischen Blätterwald und in Ramallah, wo die Gang des Holocaustleugners und Terroristenchef Abu Mazen („M. Abbas“) ihr Hauptquartier hat.

    Gingrich hatte beiläufig darauf hingewiesen, das die „Palästinenser ein erfundenes Volk“ sind. Ein Sprecher von Abbas PA geiferte daraufhin, Gingrich solle in „ein Geschichtsbuch schauen“. Aber genau das, hat Gingrich offenkundig getan – denn man kann auch recht genau sagen, wann die „Palästinenser“ erfunden wurden: 1968 erfand der Ägypter Yassir Arafat die Bezeichnung „Palästinenser“ als antiisraelischen Kampfbegriff (…genauer …hat erfinden lassen  …Auftrag) für die in Israel lebenden Araber. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der Begriff „Palästinenser“ für alle Bewohner des von den Briten so genannten „Mandatsgebiets Palästina“ gebraucht – unabhängig von ihrem ethnischen, kulturellen oder religiösen Hintergrund.

    In ihrem krampfhaften Bemühen, eine Pseudogeschichte zu erfinden, entblödete sich etwa kürzlich der „palästinensische“ Gouverneur von Nablus nicht, Jesus als „den ersten Palästinenser“ zu bezeichnen.

    Aufregungen hatte es in Europa bereits vorher gegeben, als mehrere Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur ankündigten, sowohl der Terrorgang um Abbas, als auch dem UN-Zirkus den bislang mehr als üppig fließendehn US-Geldhahn zuzudrehen.“ J.W.D.
     

    • Die Frage ist erlaubt, ob Israel für die USA i.e. die nationale Wirtschaft wichtig ist. Gerade im ökonomischem Bereich liegt in den Staaten einiges brach, was eine Bresche im Wahlkampf des aktuellen Präsidenten ist, welche die Republikaner sicher ausnutzen werden. Mitt Romney ist dazu der geeignetste Kandidat, wenn man sich denn die Mühe macht, sich mit seiner Vita zu befassen.  
       
      Natürlich, in gewissen Kreisen innerhalb der amerikanischen Wähler kann man als republikanischer Kandidat sicher punkten, wenn man denn Israel stärkt und gegenüber den Palästinensern keine Schwäche zeigt, doch Wirtschaftskompetenz wird sowohl bei der Kür der Republikaner als auch beim Rennen ums Weiße Haus letztlich entscheidend sein.  
       
      Und irgendwie ist es doch gleich ob ein palästinensisches Nationalbewusstsein nun erfunden ist oder nicht. Es ist zumindest einmal so existent, dass Menschen bereit sind im Namen ihres Volkes zu töten und zu sterben.  
      Und wer ist eigentlich dieser J. W. D. den Sie hier so schön mittels Copy&Paste zitieren?

    • Hallo Scytale
       
      Es ist zumindest einmal so existent, dass Menschen bereit sind im Namen ihres Volkes zu töten und zu sterben.“
       
      Das ist falsch.
       
      Diese Menschen morden und selbstmordattentaten nicht im Namen eines „palästinensischen Volkes“ (welches genaugenommen ohnehin nur „für den Westen“ -‚Pallywood‘- existiert), sondern für abstruse Ideen, wie etwa die „Vernichtung jüdischen Lebens“.
       
       
       
      Hier im Westen gibt es einige, die bewußt zu der Sache lügen (leider gehört dazu auch die Massen-Presse, von ARD bis Sueddeutsche usw), und andere, die darauf reinfallen (und häufig wirklich ganz „blauäugig“, möchte ich sachlich abwägend vermuten).
       
       
       
      Von arabischer Seite gibt es sehr klare Aussagen, etwa, daß es sich um den Krieg („Dschihad“) der Araber gegen die Juden handele, daß um eine panarabische Vorherrschaft gekämpft werde, daß es niemals einen eigenen Staat „Palästina“ geben werde, sobald die „zionistische Entität vernichtet“ ist, usw.
       
      Und es ist bei weitem schlimmer als das. Araberführer stellen sich vor die Menschen und fordern die Tötung jüdischer Kinder in der ganzen Welt. Sie fordern die Vergewaltigung jüdischer Mädchen und Frauen in der ganzen Welt…
       
      Und sie reden es nicht nur!
       
      Einen kleinen Hinweis auf solches hat uns Karl Pfeifer in diesem Kommentarstrang hinterlegt.

  14. Jane Sie kriegen auch nix mit.
    Z.B. Mahmud Abbas, der immer wieder erklärt, letztmalig im September 2011 in New York: „Wir werden einen Jüdischen Staat nicht anerkennen.“

    Das ist typische für Diktatorische Ideologien (siehe Nazis und Kommunisten) das Anmoralische nur bei den anderen zu suchen und aufzuzeigen um von der eigenen Menschenverachtene Unterdrückung und Ausbeutung abzulenken.

    Nazideutschland hat seine Menschenverachtenen Ideologie in die Arabische Welt übertragen und das Resultat sehe wir heute noch im Arabischen Islamistischen Nationalismus wie z.B. bei der PLO Fatach Hamas und Hezbollah.

  15. Mittlerweile unzählig von vornherein aussichtlose LaberRababer-sog.-Friedensverhandlungen, wo von der „neuzeitlichen“ Geburtsstunde Israels an eigentlich JEDEM klar war, dass die Araber NIE ernsthaft Frieden mit Israel wollten …wollen – ganz im Gegenteil – diese Israel sofort unmittelbar nach der Unabhängigkeitserklärung mit mehreren Armeen überfielen …zu vernichten versuchten und bis zum heutigen Tage terrorisieren, die Existenz Israels stets in Abrede stellen!
    Auch sündhaft teuer vom Westen erkaufte sogenannte „Friedensverträge“ mit wenigen arabischen Nachbarn führten zu keiner wirklich nennenswerten  Veränderung der Situation oder brachten verlässliche (ALLES ist grundsätzlich und zu jeder Zeit immer möglich) Stabilität – wieder wohl eher das Gegenteil – Terror. Das Überleben Israels sicherte einzig und allein deren Sicherheitskräfte – ebenfalls bis zum heutigen Tage (kein Land der Welt eilte Israel jemals direkt zu Hilfe)!
    Unglaublich, dass die Welt diesen zermürbenden Umstand nun schon soo lange hinnimmt …ja unentwegt Israel immer wieder in sinnentlehrte Verhandlungen mit Feinden (die sagen es ja lautstark bei jeder Gelegenheit …ZUHÖREN) zwingt!!!
    Einfach eine KLARE Ansage auf Basis der zahlreichen FAKTEN ist längst überfällig!!!
    Fraglich, ob es nachhaltig etwas ändern würde …aber sicher gäb’s zumindest keine ewig nervenden „arab. Basarverhandlungen“ über Israels Existenz (Land, Grenzen, Hauptstadt, Geschichte, …) mehr (mal ganz abgesehen von damit einhergehender enormer Zeit- u. Geldersparnis).
    Ist es nicht ENDLICH an der Zeit, den TATSACHEN ins Auge zu sehen, diese endlich einmal zur Kenntnis zu nehmen???
    Wünsche wecken grundsätzlich verschiedenste Antriebskräfte – jedoch – sollte ewig so weiter exerziert werden???

  16. Jane Sie kriegen auch nix mit.
    Z.B. Mahmud Abbas, der immer wieder erklärt, letztmalig im September 2011 in New York: „Wir werden einen Jüdischen Staat nicht anerkennen.“

    Siehe hier 
     
     http://test.hagalil.com/2011/10/05/abbas-10/ 

  17. Israel kennt genauso wiie China und Russland seine Grenzen und die sind bekannt.

    Im Norden grenzt Israel an den Lebanon und im Osten an Syrien und dem Jordan.

    So wie es im Völkerbund vereinbart wurde und so wie es Kadosh Baruch Hu Gerechterweise Israel zukommen lies im 6 Tage Krieg.

    Wem es stört kann ja ein Beschwerdebrief an die Nachfolgeorganistion des Völkerbundes schreiben.

  18. @Jane
    Haben Sie’s immer noch nicht kapiert???
    Die Grenzen wurden 1947/1948 gezogen!!! …wenn auch LEIDER äußerst UNGERECHT für Israel!
    Es gibt NIX mehr zu verhandeln – abzutrennen – Linien und dergleichen!
    Wenn jemand so etwas wirklich will, dann ausschliesslich nur VOLLSTÄNDIG, d.h. AUCH die kompletten Grenzen Jordaniens MÜSSTEN dabei dann in eine gewünschte Neuverteilung einbezogen werden! …Was denn sonst??? …ist ja nun Palästina!
    Warum eigentlich nicht??? Die heutige „Gutmenschenwelt“ könnte die Teilung „Palästinas“ dann korrigierenderweise endlich GERECHT für beide Seiten, d.h. 50% des so sehr umstittenen Gebietes Israel und 50% arabischer Staat, umsetzen!!!
    Dies wäre nur gerecht, leider dann doch eher eine „außerbiblische“ Phantasie.
    Jane – denken??? (mhm, das wird schwer) Sie nicht, dass das Ausleben Ihrer niederen Instinkte auf einer PLO-, Fatah-, Hamas-, Muslimbrüderschaft-, Hisbollah-Seite im www  besser gelingen könnte???
    Befeuernd stürmisch fordernder Applaus wäre in jedem Fall garantiert!
    Die Hoffnung sollte man dennoch NIE aufgeben – jeder hat die Chance auf schub …Metanioa … Umkehr – auch Jane.
     

  19. Die Tatsache, dass kein westeuropäischer Staat in der Lage war, die Verteidigung und die elementarsten Rechte der jüdischen Bevölkerung zu sichern und sie vor der Gewalt der faschistischen Mordbrenner zu schützen, erklärt das Streben der Juden, ihren eigenen Staat zu gründen. Es wäre Unrecht, das nicht in die Erwägung einzubeziehen und das Recht des jüdischen Volkes auf die Umsetzung ihres Strebens zu leugnen. Es wäre unverantwortlich, das Recht der Juden zu leugnen, insbesondere nach all dem, was ihnen während des Zweiten Weltkrieges angetan wurde.
    United Nations. General Assembly. A/2/PV. 77. 14. Mai 1947

    Aus einem Link der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung:

    http://www.politische-bildung-brandenburg.de/themen/rechtsextremismus/rechtsrock/nationalsozialismus-islamismus-terrorpop/nationalsozialismus-u-2 
     

  20. @Jane

    @Jane
    Die Palästinenser beschweren sich nicht über Neubauten in Tel-Aviv.“

    Für die Hamas ist Tel Aviv eine Siedlung genauso alles andere was von den Juden ist.

    Sie sollten mal die Charta der Hamas lesen dort steht es geschrieben was das Ziel der Palästinenser ist.

    Die Zerstörung des Staates Israel und die Vernichtung aller Juden in Palästina.

    Und da Sie ja die Hamas unterstützen sind Sie für die Vernichtung der Juden in Palästina.

  21. @ udosefrioth
    3. Januar 2012 – ט׳ בטבת תשע״ב at 18:41
    „Jordanien ist Palästina und Palästina ist Jordanien!“

    El Melach Neman”
    ______________________________
    „Klar und deshalb anektierte Er die Westbank auch, lachhaft.“

    Was ist daran lachhaft ? Jordanien hat nach 1948 Shomron und Judäa einschliesslich der Jerusalemer Altstadt Anektiert und 1967 als Jordanien Israel angegriffen hatte an Israel verloren.

    Somit ist genau der Teil Palästinas der den Juden vom Völkerbund mit versprochen war zugekommen mit G“ttes Hilfe. Das ist Gerechtigkeit in Vollendung

  22. “Das Völkerbundsmandat für Palästina (arabisch ‏الانتداب البريطاني على فلسطين‎; hebr.המנדט הבריטי על פלשתינה‎) war ein Klasse-A-Mandat des Völkerbundes, das nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg auf der Konferenz von Sanremo 1920 an Großbritannien übertragen wurde.
     
    Auftrag des Mandats, das am 24. Juli 1922 ratifiziert wurde, war die Hilfe zur „Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“. (keine arabischen Königreiche!!!)
    Artikel 25 erlaubte es Großbritannien, die Mandatsgebiete „zwischen dem Jordan und der endgültig festgelegten Ostgrenze Palästinas“ von der Durchführung von wesentlichen Mandatsbestimmungen, wie denen zur Errichtung einer jüdischen nationalen Heimstätte, vorläufig auszunehmen. Damit wurde die Voraussetzung für die 1923 erfolgte Einsetzung des halbautonomen Emirats Transjordanien (des Vorläufers des heutigen Staates Jordanien) durch die Briten geschaffen, so dass der Raum für die Errichtung einer nationalen Heimstätte in Palästina auf das Gebiet westlich des Jordan (Cisjordanien) beschränkt wurde.
    Das Mandat dauerte vom Beginn der Zwanzigerjahre bis zur israelischen Unabhängigkeitserklärung am 14. Mai 1948. Der UN-Teilungsplan für Palästina von 1947, welcher die Aufteilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat sowie eine internationale Kontrolle über Jerusalem als Corpus separatum vorsah, wurde nicht verwirklicht.
    Vor dem Ende des Ersten Weltkrieges war Palästina ein Teil des Osmanischen Reiches. Die Briten unter General Edmund Allenby besiegten die in Palästina operierenden osmanischen, deutschen und österreich-ungarischen Truppen im Jahre 1917 und besetzten Palästina und den Irak.
    Entsprechend dem 1916 zwischen Großbritannien und Frankreich geschlossenen Sykes-Picot-Abkommen erhielt Großbritannien das britische Mandat Mesopotamien auf dem Gebiet des heutigen Irak sowie das Völkerbundsmandat für Palästina, welches den südlichen Teil der osmanischen Provinz Syrien (Syrien, Palästina und Jordanien) umfasste, während Frankreich mit dem Völkerbundmandat für Syrien und Libanon den Rest des osmanischen Syriens (das moderne Syrien, den Libanon und Hatay) kontrollierte.
    Während des Ersten Weltkrieges hatten die Briten sowohl Juden als auch Arabern Gebiete im Nahen Osten zugesagt. In der Hussein-McMahon-Korrespondenz war den Haschimiten von britischer Seite – im Gegenzug für deren Unterstützung bei der arabischen Revolte gegen das Osmanische Reich – die Herrschaft über das meiste Land der Region zugesagt worden, das fast den gesamten arabischen Nahen Osten umfassen sollte. Den Juden hatte Großbritannien in der Balfour-Deklaration gleichzeitig erstmals eine nationale Heimstätte in Eretz Israel versprochen.
    Nach dem Sieg der Alliierten über die Mittelmächte und dem Abschluss des Friedensvertrages von Versailles sprachen im April 1920 die an der San-Remo-Konferenz in Italien vertretenen Weltkriegs-Alliierten Palästina dem Vereinigten Königreich zu. Der Völkerbund legitimierte das alliierte Übereinkommen von San Remo, indem er Britannien 1922 das Mandat für Palästina erteilte. Die genaue Definition des Mandats folgte bei dieser Gelegenheit.
    Palästina meinte demnach ALL jene Gebiete, aus denen später der Staat Israel hervorgehen sollte, außerdem den Gazastreifen, das Westjordanland, Teile der Golanhöhen, SOWIE das Königreich (Trans-)Jordanien.  (Jane, hier ist der Ansatzpunkt für Sie, WORUM es eigentlich bei PALÄSTINA geht!)
    Bereits während des Zweiten Weltkriegs wurde innerhalb der britischen Regierung über eine Teilung des Landes und den Rückzug der eigenen Truppen debattiert.“
     
    de facto ..das umstrittene Gebiet wurde geteilt …und braucht NICHT weiter geteilt zu werden!!!

    Dies sollten die VEREINTEN NATIONEN bei Ihren Entscheidung stets berücksichtigen!!!

  23. @Jane

    Dass Sie mit der Thematik vollkommen überfordert sind, den historischen FAKTEN dazu umzugehen, ist ja bereits seit längerem schon in Ihren zahlreichen Blubber-Statements zu erkennen gewesen. …eigentlich schade, dass es dabei leider nicht um „Hopfen und Malz“ geht.
    Strengen Sie sich doch etwas mehr an!!! …und melden Sie sich, wenn Sie die Zeitmaschine gefunden haben …um die Geschichte nachträglich „richtig“ zu stellen.
    Au weia …

  24. Ausreden der Araber denn die Israelis hatten mal 10 Monate keine Wohnungen gebaut

    Ja – weil sie ja auch da wie üblich ihre eigenen Zusagen gleich umgingen und munter weiterbauten – außerdem braucht es keine Baupause, sondern einen Rückbau – da ist ein Baustopp erst mal eine bescheidene Forderung.

    Alles andere ist vollkommen lächerlich und eben das was es ist – unglaubwürdig.

    “Ausserdem beschweren sich die Israelis das die Araber in Ramallah oder Nablus Wohnungen bauen?“

    Die Palästinenser beschweren sich nicht über Neubauten in Tel-Aviv.

  25. @ Jane

    Vllt. funktioniert’s mit Ihren eigenen Worten???
    Zitat Jane: „Unterhaltsam zumindest was Sie sich so alles ausdenken, um unliebsamen Tatsachen aus dem Weg zu gehen. In der Tat lege ich großen Wert auf Erkenntnis der Realität, die sich nur mal im Abgleich mit ‘Tatsachen’ ergibt, und um an diesem Erkenntnisweg jeden teilhaben zu lassen…
    …die völkerrechtliche Situation Israel betreffend, die Sie so penetrant auszublenden verstehen, ganz egal wie oft ich Ihnen dazu die wirklich wasserstoffdichten Quellen verlinke …“

    Jane, jetzt beginnen Sie aber mal!!!

    Die völkerrechtlich legitimierte Lösung aus den Resultaten des 1. Weltkriegs und des daraus folgenden ganz klar definierten Mandates des Völkerbundes (Staatengemeinschaft) an die Briten wurde schlussendlich dann nach dem 2. Weltkrieg unter enormer nachträglicher Begünstigung der Araber (75% Abtrennung Transjordanien) + zusätzlich geplant ein weiterer Teil der nach erfolgter 1.Abtrennung verbliebenen 25% (Teilungsplan der mittlerweile aus dem Völkerbund gewordenen UN von 1948) bei ENDLICH Einrichtung einer jüdischen Heimstätte …Gründung des Jüdischen Staates Israel. Leider und zum Glück lehnten die Araber diesen Teilungsplan der UN ab (da diese ja, wie hinlänglich bekannt, ALLES haben wollten, nach wie vor beanspruchen, fordern) ungeachtet dessen, dass sie ja schon den GRÖßTEN Teil bekommen hatten. Israel stimmte dem Teilungsplan der UN zu!!!
    Diese Fakten sollten DRINGEND viel häufiger zur Beendigung der ewigen künstlich am Köcheln gehaltenen “Palästinenser”-Diskussion aufgezeigt werden.
    Wer redlich ist, es vor allem ernst meint, kann dies ganz leicht nachvollziehen.
    Israel muss KEIN Stückl Land mehr abteilen oder mit irgendjemandem über solches verhandeln. Verwunderlich, dass einige scheinbar immer noch im osmanischen Reich leben …wollen.
    Zusammenfassend sei bemerkt, dass für Israel dadurch 2 (ZWEI) völkerrechtlich legitime weltliche Rechtsgrundlagen belegt und dokumentiert sind – die aus der Weisung ist sicher jedem bekannt

  26. @Jane

     „die Israelis haben ein Land gewonnen und es wurde anerkannt – bis zur Grünen LInie – darüberhinaus wurde es nicht anerkannt und nachdem die Jordanier und die Ägypter die Gebiete Gaza und West-Bank in die potentielle Eigenstaatlichkeit entlassen haben

    Alles Quatsch Jane sie haben nach wie vor keine Ahnung von der Materie und erst recht nicht vom Völkerrecht.

    Sie sollten Ihre Emotionalität raus nehmen und mehr Sachverstand und Realitätssinn zeigen dann wird es vieleicht auch was.

    • Sie sollten Ihre Emotionalität raus nehmen und mehr Sachverstand und Realitätssinn zeigen dann wird es vieleicht auch was.


      – Diese Worte aus Ihren Fingern…

      Um mal wieder auf´s Thema zurück zu kommen: Mitt Romney scheint mir der geeignetere Kandidat für die Präsidentenwahl, bedenkt man die aktuellen Probleme der Vereinigten Staaten.
      Gerne würde ich noch auf die Qualitäten Romneys eingehen, aber gute Freunde lässt man nicht warten. 
       
      Oh, Sie warfen mir doch letztes Jahr vor, ein Antisemit und Judenhasser zu sein. Könnten Sie diese Vorwürfe bitte, bitte genauer ausführen oder handelte es sich wirklich nur um ein mangelndes Verständnis Ihrerseits?

  27. @Jane

    allerdings gibt es im Moment keine Verhandlungen, weil Israel den Siedlungsbau nicht einstellt.“

    Ausreden der Araber denn die Israelis hatten mal 10 Monate keine Wohnungen gebaut und die PA hat die Zeit schön verstreichen lassen.

    Ausserdem beschweren sich die Israelis das die Araber in Ramallah oder Nablus Wohnungen bauen?

    Selber schuld jetzt werden wieder Wohnungen Gebaut und es wird Verhandelt.

  28. @Jane

    Es ist schon schlicht weg falsch und reichlich unverfrohen der Hamas vorzuwerfen sie wolle nicht verhandeln. Man mag über sie denken was man will, aber das ist falsch.“

    Hamas fordert Palästinensischen Autonomiebehörde auf die Friedensgespräche mit Israel zu boykottieren
    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/hamas-calls-on-palestinian-authority-to-boycott-peace-talks-with-israel-1.405112

    Kein Zeitung gelesen ? Achso das erscheint ja nicht in deutschen Zeitungen nicht das sich Israelis und Araber der PA zu Friedensgespräche in Jordanien treffen.
     

  29. „Die „erfundenen“ sog. Palästinenser haben schon einen eigenen Staat  – und zwar in Jordanien. Er wurde gegründet, indem der Völkerbund (UN) den Arabern 75% des Gebietes, welches als jüdisches Heimatland galt, nach dem Zweiten Weltkrieg gab. 80% der Menschen in Jordanien sind sog. Palästinenser.
    König Hussein, der Vater von König Abdullah, hat wiederholt verkündet:

    „Jordanien ist Palästina und Palästina ist Jordanien!“


    El Melach Neman

    • „Jordanien ist Palästina und Palästina ist Jordanien!“

      El Melach Neman“
      ______________________________
      Klar und deshalb anektierte Er die Westbank auch, lachhaft.

    • Ricioanos Märchenstunde: 


      Jordanien  … wurde gegründet, indem der Völkerbund (UN) den Arabern 75% des Gebietes, welches als jüdisches Heimatland galt, nach dem Zweiten Weltkrieg gab.“

      Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute. Aus die Mär.

      Was aber ist kein Märchen?:     

      Großbritannien setzte auf der Konferenz von San Remo 1920 die Angliederung Jordaniens an das britische Mandatsgebiet Palästina durch. 1923 entstand dann durch Abtrennung der Gebiete östlich des Jordans das unter britischem Protektorat stehende Emirat Transjordanien mit Abdallah ibn Husain als Staatsoberhaupt. Ihm zur Seite stand der britische General John Bagot Glubb (Glubb Pascha), der 1939 die Arabische Legion als Schutzgarde des Königshauses aufbaute. Am 25. Mai 1946 (Nationalfeiertag) erlosch das britische Mandat und Transjordanien erhielt seine volle Unabhängigkeit. (Wikipedia zu Jordanien)  

      Übrigens ist es Unsinn, zu sagen, „die Araber erhielten dies oder das.“ Sie waren und blieben da, wo sie schon  vor mehr als reichlich 1.000 Jahren unter der ursprünglichen Bevölkerung sich breitgemacht,  sie umgebracht  oder bestenfalls assimiliert hatten bzw. auch z.T. schon seit biblischen Zeiten saßen.

      Völlig neu war ihnen, was ihnen seit ewigen Zeiten nicht mehr passiert war, nämlich dass ihnen ein bisschen Land weggenommen  und eben nicht gegeben wurde, nämlich lt. UN-Beschluss und, wie alle Welt weiß, das für den jüdischen Staat westlich des Jordans vorgesehene Teilgebiet.

      Zusätzlich  aber kassierte dieser jüdische Staat noch ein paar mehr Quadratkilometer von ihnen, wobei er sein ihm zugesprochenes Territorium um ca. 38%  vergrößerte, nach dem missglückten arabischen Angriff auf ihn.

      Unerhörte Frechheit, aber: dat kommt von dat 🙂      
         

  30. @Jane …nicht efem …

    Sie winden sich beschämend hin und her!
    Informieren Sie sich doch richtig und vor allem vollständig!!!

    wikipedia und TAUSEND andre Geschichtsdokumente
    Sie können doch lesen und schreiben!

    Palästina

    Die Region Palästina liegt an der südöstlichen Küste des Mittelmeeres und bezeichnet Teile der Gebiete des heutigen Israel, Golan, Gazastreifen, Westjordanland und Jordanien. Diese Region hat eine bewegte Geschichte, was sich in ihren vielen Namen spiegelt. Palästina wird auch Kanaan, Eretz Israel und Terra Sancta/Heiliges Land …genannt.“

    Der Sieg der Briten im Ersten Weltkrieg beendete 1917 die osmanische Herrschaft.
    (ganz genauso, wie z.B. der Sieg der Sowjets über die Nazi-Scherken z.B. in den ehemals deutschen östlichen Gebieten, welche dann von denen VERTEILT, neue STAATENGRENZEN gezogen wurden!!!) …Nach der Kapitulation des Osmanischen Reichs besetzten Großbritannien und Frankreich die von ihnen im Sykes-Picot-Abkommen ausgehandelten Gebiete: Frankreich den Libanon und Syrien; Großbritannien Palästina und den Irak.
    Auf der Konferenz von Sanremo 1920 wurde Palästina von den Siegermächten Großbritannien als Mandatsgebiet übertragen. Im Jahre 1922 übertrug der Völkerbund auf der Friedenskonferenz von Paris das Mandat für Palästina für das Gebiet, das heute gemeinsam von Israel und Jordanien eingenommen wird, an Großbritannien. Zu den Mandatsbedingungen gehörte, dass die Briten die Verwirklichung der Balfour-Deklaration ermöglichen sollen, in der sie am 2. November 1917 die „Gründung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk“ versprochen hatten, deren Grenzen jedoch nicht bestimmt waren. Hierzu wurde die Mandatsmacht aufgefordert, die jüdische Einwanderung zu ermöglichen, die jüdischen Einwanderer geschlossen anzusiedeln und hierfür auch das ehemalige osmanische Staatsland zu verwenden.
    1920 wurde Großbritannien durch die Konferenz von San Remo ein Palästina-Mandat zuerkannt,

    das auch das Transjordanien genannte Gebiet östlich des Jordan mit einschloss
    .

    Das Mandat diente dazu, auf seinem Territorium das Projekt einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk gemäß der Balfour-Deklaration umzusetzen. Im Juni 1922, noch vor Inkrafttreten des Mandats, teilte Winston Churchill das Mandatsgebiet in Palästina westlich des Jordan, wo die jüdische Heimstätte errichtet werden sollte, und Transjordanien östlich des Jordan, auf dessen Gebiet ein autonomes arabisches Emirat eingerichtet wurde. „ (Öl-Geschnüffel – da fängt schon die erste Ungerechtigkeit an – NICHT nach dem Völkerrecht!!! …ausdrücklich sei es an dieser Stelle betont)

    Es ist ALLES längst geschehen!!! Die Errichtung eines zusätzlichen weiteren 2.arab.musl.sog. palästinensischen Staates …war NIE vorgesehen.
    Jane, es waren nicht die Briten alleine – der VÖLKERBUND (später Vereinte Nationen)!!!
    Jane …pfeifen Sie auf Ihre grüne Linie oder welche sonst noch so in Ihrem Hirn rumgeistern – die politische und natürliche Grenze ist da jetzt der Jordangraben – fertig …anbei die tiefste Stelle der Erde!

    60 Jahre Randale und Terror der Araber, die die Völkergemeinschaft bis zum heutigen Tag an der Nase rumführen und verarschen, ändert ABSOLUT NIX an den historischen TATSACHEN FAKTEN und Resultaten der beiden barbarischen Kriege des letzten Jahrhunderts!
    Die HABEN ihren Staat – ab über den Jordan!!!
    Die sollen Israel endlich in Ruhe lassen und ihre ständigen Forderungen an ihre arab. „Brüder“ stellen – ganz besonders nach Geld!
    Kaum zu glauben, dass denen die Welt immer noch EXTRABEHANDLUNG zugesteht – alle andren Menschen haben sich mit Kriegsfolgen auseinanderzusetzten, geschaffene FAKTEN zu akzeotieren – nur diese nicht, weil sie Flugzeuge entführen, Geisel nehmen, unschuldige Menschen töten um ihren arabischen Sonderwillen zu erzwingen.

    Jane, Sie labern unqualifiziert, zusammenhangs- und niveaulos daher – die freuen sich ganz sicher, dass es solche „bekloppte“ Werkzeuge in der UNgläubigen / NICHTmuslimischen Welt gibt, die sich befehlsartig hörig zu ihren Gunsten instrumentalisieren lassen.

  31. @Efem

    kleine Hilfestellung zur Hausaufgabe:

    Schauen Sie sich ihre Grafik zum britischen Mandat für Palästina mal an – da wird unterschieden zwischen der Region Transjordanien und Palästina.

    Sie wissen ganz genau wovon ich rede Efem – für so blöd halte ich Sie nicht – aber dass sie s nötig haben zu dererlei ablenkenden Spitzfindigkeiten zu greifen – ist schon ein bischen arm.

    Ich rede von dem Gebiet, auf welches sich der Teilungsplan bezog und der den Israelis, die damals nur ein Drittel der Bevölkerung bestehend weitgehend aus massenhaften Neueinwanderern, 55% des Gebiets westlich des Jordans und den Palästinensern 45% zusprach. Dieses VErhältnis hat sich bereits mit dem Unabhängigkeitskrieg 1948 zu Israels Gunsten zu 77:23 % geändert.

    Der wesentliche PUnkt, egal wie groß Sie Palästina definieren wollen, um den jüdischen Anteil runterzurechnen (sind sie jetzt Anhänger der EretzIsraelTheorie geworden, die Israel bis zu Euphrat und Tigris definiert/eine bibilische Phantasie die historisch vollkommener Blödsinn ist) – die Israelis haben ein Land gewonnen und es wurde anerkannt – bis zur Grünen LInie – darüberhinaus wurde es nicht anerkannt und nachdem die Jordanier und die Ägypter die Gebiete Gaza und West-Bank in die potentielle Eigenstaatlichkeit entlassen haben, ist es Israel, dass eine STaatswerdeung seit 23 Jahren verhindert und sich widerrechtlich Land aneignet.

    Das ist ganz schlicht und ergreifend die völkerrechtliche Realität – egal wie sie irgendwas rauf und runter rechnen wollen – das schafft auch keine Legitimität.


    • Das ist ganz schlicht und ergreifend die völkerrechtliche Realität – egal wie sie irgendwas rauf und runter rechnen wollen – das schafft auch keine Legitimität.“
      ________________________________________________________________________

      Aber nicht doch, falls es in der Region so etwas wie REALITÄT geben sollte und
      ich bezweifele dies, dann ist es die Unfähigkeit der Palästinenser, geschichtliche
      Chancen zu ergreifen; darin sind Die wirklich groß!!!

  32. Sie vergessen wohlweißlich den aktuellen Kontext in dem dies gesagt wurde BZ

    Die Hamas ist es tatäschlich nicht die sich Verhandlungen verschließt, allerdings gibt es im Moment keine Verhandlungen, weil Israel den Siedlungsbau nicht einstellt. Selbst die besten westlichen Partner haben volles Verständnis für die palsätinensische Haltung nicht mehr unter diesen Bedingungen ‚zu verhandeln‘.

    In diesem Kontext weist die Hamas berechtigterweise darauf hin dass ’solche‘ Verhandlungen auch in der Vergangenheit nichts brachten.

    Ein STandpunkt den die PA mittlerweile auch weitgehend vertritt und darum geht es hier. Da kann man Zitate aus dem Kontext genommen natürlich leicht mit verfälschendem Impetus hier ins Netz stellen.

    In beiden Fällen ist dies aber nicht eine grundsätzliche Ablehnung von Verhandlungen, sondern die Einsicht, dass Verhandlungen, die nicht auch von glaubwürdigen Schritten Israels begleitet werden, sinnlos sind und Tatsache ist, dass es jetzt dermaßen viele Jahre Verhandlungen gab, die kaum jemals von glaubwürdigen Schritten Israels begleitet waren, dass sich wirklich kein palsätinensischer Politiker für diese bloße PF Show zu Israels Gunsten hergeben sollte.

    Es ist schon schlicht weg falsch und reichlich unverfrohen der Hamas vorzuwerfen sie wolle nicht verhandeln. Man mag über sie denken was man will, aber das ist falsch.

    Die Hamas wird von Israel und auch von ihren westlichen Partnern als Verhandlungspartner kategorisch ausgeschlossen und nicht umgekehrt.

    Als die Hamas 2006 an die Macht kam, setzte sie alles daran mit Israel in Verhandlung zu kommen. Sie änderte auch glaubwürdig und nachhaltig ihre Agenda um sich als Verhandlungspartner zu positionieren.

    So hatte sie schon eineinhalb Jahre vor der Wahl jegliche Anschläge auf israelische Zivilisten eingestellt. Das ist auf jedenfall glaubwürdig, denn lesen konnten sie das in der Jerusalem Post, wohl kaum ein Blatt für paläst. PR.

    Weiterhin deutete man an, dass auch die Hamas Charta geändert werden könne und auch die Hamas sich schließlich mit einem Staat NEBEN Israel einverstanden geben würde.

    Sei ihrer Wahl wird die Hamas als Verhandlungspartner boykottiert – und nicht umgekehrt – da können Sie behaupten was Sie wollen.


    • Es ist schon schlicht weg falsch und reichlich unverfrohen der Hamas vorzuwerfen sie wolle nicht verhandeln. Man mag über sie denken was man will, aber das ist falsch.“
      _____________________________________________________________________________

      Die wollen nur über Eines verhandeln… die Auflösung des Staates Israel, über etwas
      Anderes NICHT!

  33. @Baruch Zion

    Vielen Dank! Habe im Internet diesen Hinweis zu dem Buch gefunden gefunden:

    „Dem von Juden und Juden-Christen finanzierten Unternehmen war indessen nur ein Teilerfolg beschieden. Zwar entdeckte Columbus neue Länder, doch sein brennendster Wunsch fand keine Erfüllung: dem von der Inquisition bedrängten Juden im fernen Indien eine neue Heimstätte zu schaffen Eine Geschichte von schicksalhafter Dramatik, die völlig neue Deutungsmöglichkeiten des Unternehmens Christoph Columbus eröffnet und zur Überprüfung der bisherigen Columbus-Biographie zwingt.'“

    Werde mir das Buch sicher kaufen!

  34. Hamas fordert Palästinensischen Autonomiebehörde auf die Friedensgespräche mit Israel zu boykottieren

    „Anruf am Vortag israelische und palästinensische Unterhändler in Amman, Jordanien, in den ersten öffentlichen face-to-face verhandeln zwischen den beiden Seiten seit 15 Monaten.“

    „Hamas forderte die Palästinensische Autonomiebehörde Montag die Friedensgespräche mit Israel zu boykottieren, Hamas sagt solche Verhandlungen haben in der Vergangenheit zu nichts geführt.“

    „Der Aufruf kam einen Tag vor dem sich israelischen und palästinensischen Unterhändler in Amman, Jordanien treffen, zu den erste öffentliche face-to-face verhandlungen zwischen den beiden Seiten seit 15 Monaten, in dem Bemühen um Friedensgespräche wieder in Gang zu bringen.“

    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/hamas-calls-on-palestinian-authority-to-boycott-peace-talks-with-israel-1.405112

    Das zum Thema das die Hamas Verhandlungsfähig ist und einen Frieden mit Israel haben will.

    In der Hamas Charter steht nicht ohne Grund die Vernichtung Israels.

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