Rudolf Ekstein Themenschwerpunkt
"Ich bin’s, der Rudi aus Los Angeles":
Zum 100.
Geburtstag von Rudolf Ekstein (9.2.1912 – 18.3.2005)
Ein typische Bemerkung für Rudolf Ekstein, diesen
liebenswert-optimistischen Pionier der Psychoanalytischen Pädagogik. Mit diesen
Worten stellte sich Rudolf Ekstein dem damaligen österreichischen Bundeskanzler
Franz Vranizky vor, als er 1992 anlässlich des Wien-Ottokringer 1. Mai-Zugs auf
der Ehrentribüne Platz nahm. Damals war der ehemalige jüdische Flüchtling
bereits 80 Jahre alt, und immer noch reiste er regelmäßig, für gut zwei Monate,
als Gastprofessor und Supervisor von Los Angeles nach Wien und Salzburg,
gelegentlich auch in die Bundesrepublik. Ein Brückenschlag, biografisch,
historisch. Er verband, was für ihn zusammengehörig war, trotz aller
gegenteiligen Erfahrungen...
Rudolf Ekstein (1912 - 2005):
"Wiener mit
amerikanischem Pass"
Vor 70 Jahren, am 22.12.1938, floh der Wiener Psychoanalytiker
und Pädagoge Rudolf Ekstein in die USA...
Rudolf Ekstein (9.2.1912 – 18.3.2005):
Leben und Wirken des Pioniers der Psychoanalytischen Pädagogik
"Eine Vorbedingung eines guten Erziehers ist, dass er genügend über sich und
über das Kind weiß"...
Rudolf Ekstein:
Psychoanalytischer Pädagoge, Autismusforscher, Philosoph
Als ich im Jahre 1981 als junge Studentin Rudolf Ekstein im
Rahmen eines Seminars zur Kinderpsychotherapie an der Wiener Universität
kennenlernte, war ich beeindruckt von seiner psychoanalytischen Kompetenz und
von seinem offensichtlichen Einfühlungsvermögen in psychisch schwer kranke
Kinder, aber auch von seiner Fähigkeit, dieses therapeutische Wissen und Können
uns StudentInnen im Seminar auf eine sehr lebendige und „unakademische“ Art zu
vermitteln...
A Bridge Between Psychoanalytic Worlds:
A Dialogue
with Rudolf Ekstein
Originally what I wanted to do was to study psychology at the
University of Vienna. I wanted to be a psychologist and a philosopher. But it
was not very easy because the psychology that was taught at the University was
not really what I wanted because I knew there were streets right next to the
University where a completely different psychology was taught. I don’t know if
you know Vienna but I will describe it...
The Relationship and Debates:
Bruno
Bettelheim and Rudolf Ekstein
The relationship between Bruno Bettelheim (1903-1990) and Rudolf Ekstein
(1912-2005) evolved initially from a shared professional commitment to the
understanding and treatment of severely disturbed children and adolescents. On
an even deeper level, both were European intellectuals, strongly identified with
lay analysis, who were profoundly invested in ideas and in the transmission of
psychoanalytic forms of knowledge. The two had a joint fascination with the
psychology of fairy tales. They had distinct itineraries in the psychoanalytic
movement, starting in Vienna and continuing in America...
"Grenzen sind nicht nur Hindernisse":
Zum 100.
Geburtstag von Rudolf Ekstein
Grundsätze des „Brückenbauers“ in lebendiger Erinnerung und gelebtem Vermächtnis
im Rudolf Ekstein Zentrum…
Rudolf Ekstein:
Ein Eckstein
des Mosaiks?
Rudolf Ekstein – bis vor wenigen Jahren ein vollkommen
unbekannter Name für mich, ebenso das mit dem Namen verbundene Leben und Werk.
Seit 1999 bin ich als Lehrerin in Mosaikklassen Mitarbeiterin am Rudolf Ekstein
Zentrum – ein überregionales Sonderpädagogisches Zentrum für Integrative
Betreuungsformen in Wien…
Ein Gespräch zwischen Roland Kaufhold und Rolf Wagner:
Psychoanalytische Pädagogik
In der Nazizeit sind nahezu alle Psychoanalytischen Pädagogen
emigriert; die meisten von ihnen waren Juden. Diese Vertreibung hat dazu
geführt, dass der Begriff der Psychoanalytischen Pädagogik und die Erinnerung
daran, was diese repräsentiert, im deutschsprachigen Raum vollständig aus dem
kollektiven Gedächtnis ausgelöscht worden sind... |

Jetzt steht es fest:
Der alte Frieden ist tot
Am Anfang wurde er nur leicht verletzt. Nachdem Israel den
Palästinensern den Gazastreifen überlassen hatte, explodierte
der erste Bus am Dizengoff-Platz. Nachdem Israel den
Palästinensern Nablus und Ramallah überlassen hatte, sind Busse
im Zentrum von Jerusalem und Tel Aviv explodiert. Nachdem Israel
den Palästinensern angeboten hatte, einen unabhängigen Staat auf
dem Großteil der besetzten Gebiete zu errichten, reagierten sie
mit einer Terrorwelle. Als die Selbstmordattentäter in unseren
Städten feierten, beschlich uns der Gedanke, dass vielleicht
irgendetwas an der Verheißung vom großen Frieden faul ist...
Yeshayahu Leibowitz:
Der widerwillige Prophet
Am letzten Montag wurde ich für mein „Lebenswerk“ mit dem
Leibowitz-Preis ausgezeichnet. Der Preis war von der Yesh
Gvul-Friedenssoldaten-Organisation initiiert. Ich war nicht in
der Lage, eine Rede vorzubereiten. Also sprach ich frei und muss
nun meine Bemerkungen aus dem Stegreif rekonstruieren. (die
Laudatio der Nobelpreisträgerin Prof. Ada Yonat war viel zu viel
des Lobs, um sie zu verbreiten)…
Prost Mahlzeit:
Schmackhafter Frieden
Im Tel Aviver Herodes Hotel fand ein internationales
Gipfeltreffen der Chefs aller Chefs statt. Vertreten waren der
Kreml, der Palais d´Elysée, das Bundeskanzleramt, das Weiße Haus
und Monacos Prinzenpalast. Aber nicht Sarkozy, Merkel, Obama,
Albert und Medwedew waren erschienen, den Nahostfrieden
gemeinsam mit Israelis und Palästinensern schmackhaft zu machen,
sondern die Chefköche der Mächtigsten dieser Welt…
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Stichwort:
Bildung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus
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Ambivalente Haltung:
Arabisch-israelischer Stolz
Wie stolz sind die israelischen Araber darauf, Israelis zu sein?
Angesichts der gegenwärtigen Atmosphäre im Land klingt diese
Frage wie eine Provokation – als wolle man die Minderheit jetzt
noch verspotten…
Im Amt bestätigt:
Netanyahu bleibt Parteivorsitzender
Bei den vorgezogenen Vorwahlen des Likud am Dienstag ist
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu klar in seinem Amt als
Parteivorsitzender bestätigt worden…
Jerusalem:
"Archäologischer Bezirk" im Aufbau
Die israelische Antikenbehörde hat die Errichtung eines
„archäologischen Bezirks“ in Jerusalem in Auftrag gegeben. Auf
dem Jerusalemer Museumshügel zwischen dem Israel-Museum und dem
Bibelland-Museum soll ein archäologischer Komplex auf 35.000
Quadratmetern entstehen…
Sprecher der schweigenden Mehrheit:
Neue orthodoxe Bewegung gründet sich
In einer Zeit, in der die Verdrängung von Frauen aus dem
öffentlichen Raum durch Orthodoxe immer mehr Schlagzeilen macht,
gibt es auch orthodoxe Rabbiner, die anders denken…
Zentrum der Start-Up Nation:
Wie Tel Aviv zur Technologie-Hauptstadt wurde
Zwischen den europäischen Hauptstädten tobt der Kampf um den
Titel der Hightech-Hauptstadt und London, Berlin, Paris und
Dublin wollen den Thron für sich in Anspruch nehmen. Doch es
gibt bereits einen König, und es ist unwahrscheinlich, dass
jemand ihm den Rang ablaufen könnte...
Reaktion:
EU-Diplomaten verurteilen Jerusalemer Mufti
Die diplomatischen EU-Missionen in Jerusalem und Ramallah haben
die „zündelnde“ Rede des Jerusalemer Mufti am 9. Januar aus
Anlass des 47. Gründungstags der Fatah-Partei verurteilt…
Erst in der zweiten und dritten Generation:
Historischer Friedensschluss in Nahost
In Tel Aviv ist am Donnerstag eine Jahrhundert alte Feindschaft
mit einem „Friedensschluss“ beigelegt worden. In den Büroräumen
der Zeitung „Jakinton“ trafen sich „Polen“ und „Deutsche“, in
Israel abschätzig „Jekkes“ genannt…
Internationaler Holocaust-Gedenktag:
Erinnerung und Lehre
Der Beschluss der UN-Generalversammlung vor mehr als sechs
Jahren, den Vorschlag Israels zur Einführung eines
internationalen Gedenktages für die Opfer der Shoah anzunehmen,
war ein einzigartiger Moment in der Geschichte der Vereinten
Nationen. Die Einführung des internationalen
Holocaustgedenktages erteilt jeder Form der Holocaustleugnung
eine eindeutige Absage...
Zu den Fakten:
Wie real ist ein israelischer Schlag gegen Iran?
Die Medien-Spekulationen über einen „unmittelbar“ bevorstehenden
israelischen Militärschlag gegen Iran treiben seit einem
Jahrzehnt die seltsamsten Blüten. Langstreckenflüge der
israelischen Luftwaffe bis Gibraltar, zusammen mit der deutschen
Luftwaffe, galten ebenso als „untrügliche Zeichen“ wie Auftanken
in der Luft, was jedes NATO-Mitglied ebenso regelmäßig übt…
Hetze und Aufruf zu Gewalt und Mord:
Israels Polizei soll Mufti verhören
Israels Generalstaatsanwalt Jehuda Weinstein hat am Dienstag
Abend eine strafrechtliche Ermittlung der Polizei gegen das
geistliche Oberhaupt der Palästinenser, dem Jerusalemer Mufti
Mohammed Hussein, angeordnet. Dieser hatte am 9. Januar in
Ramallah vor laufender Kamera des offiziellen palästinensischen
Fernsehens in einer Rede zum 47. Jahrestag der Gründung der
Fatah-Partei zum Mord an Juden aufgerufen…
Fußnote:
Oscar-Nominierung für israelischen Film
Wieder ist ein israelischer Film im Rennen um den Oscar in der
Kategorie des besten fremdsprachigen Films. Und wieder ist es
ein Film des israelischen Regisseurs Joseph Cedar...
Warnglocke:
Gefährliche Hisbollah
Zur Abwechslung gibt es einmal gute Nachrichten
aus Beirut. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban
Ki-moon, hat bei seinem letzten Besuch in der libanesischen
Hauptstadt für Schlagzeilen gesorgt. “Ich bin sehr besorgt über
die militärische Stärke der Hisbollah und den Stand der
Entwaffnung”, sagte er bei einer Pressekonferenz nach seinem
Treffen mit libanesischen Politikern. “All diese Waffen sind
außerhalb der Reichweite staatlicher Autorität, dies ist für uns
inakzeptabel”, erklärte er…
Premier Netanyahu:
Gedenken an Wannsee-Konferenz vor 70 Jahren
Bei der wöchentlichen Kabinettssitzung hat sich
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zum 70. Jahrestag der
Wannsee-Konferenz am Freitag geäußert…
Hetze:
Der Mufti und die Juden
Seit seiner Ernennung zum Mufti von Jerusalem hat Muhammad
Hussein auf jeder sich bietenden Bühne seine Hetzreden zu Gehör
gebracht, so auch in der vergangenen Woche auf der Feier zum 47.
Jahrestag der Fatah-Gründung...
Nach Aufruf zur Ermordung von Juden:
Netanyahu fordert
Ermittlung gegen Mufti
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat Generalstaatsanwalt
Yehuda Weinstein aufgefordert, den Fall des Jerusalemer Muftis
Mohammed Hussein zu untersuchen…
Noch eine Front:
Der Hacker-Krieg in Nahost
Am Donnerstag erwischte es Banken in den
arabischen Emiraten und die Zentralbank im Gazastreifen. Eine
israelische Hackergruppe habe sie laut Medienberichten lahm
gelegt…
Gedenken:
Erinnern an Raoul Wallenberg
Wenn wir des 100. Geburtstags von Raoul
Wallenberg gedenken, erinnern wir an sein Erbe, an seinen
Beitrag zu unserer Welt, in einer Zeit, in der der
Antisemitismus erneut sein hässliches Haupt erhebt. Raoul
Wallenberg darf niemals vergessen werden...
Sie wollte verfluchen und brachte Segen:
Unser Verhältnis zu den israelischen Arabern
Die Knessetabgeordnete Anastassia Michaeli
hat alle überrascht, als sie letzte Woche dem
Knessetabgeordneten Ghaleb Majadele Wasser ins Gesicht
schüttete. Nicht einmal von ihr hatte man so etwas erwartet…
Stolz auf seine Taten:
Zweiter Mörder von Itamar verurteilt
Das Militärgericht Shomron hat am Dienstag
den zweiten der beiden Männer, die des Mordes an Familie Fogel
in Itamar im März 2011 angeklagt worden waren, zu einer
fünffachen lebenslänglichen Freiheitsstrafe und weiteren sieben
Jahren Haft verurteilt...
Seit Montag:
Generalstreik in den Kommunen
Mit dem Streik protestieren die Kommunen
gegen eine Reihe von Gesetzen und Gesetzesinitiativen, deren
Durchführung ihrer Meinung nach vor allem aus den
Kommunalbudgets finanziert werden müsse und sie so
unverhältnismäßig stark belaste...
Nukleare Bedrohung:
Wie das iranische Atomprogramm aufzuhalten ist
Fünf Jahre sind vergangen, seit der
UN-Sicherheitsrat erstmalig den Iran zum Stopp der
Urananreicherung aufgefordert hat. Seitdem widersetzt sich die
iranische Republik dem internationalen Druck und arbeitet weiter
stur an ihrem Plan der Entwicklung von Atomwaffen – wie es
scheint, könnten diese bereits im nächsten Jahr bereit sein...
Fundsache:
Jeremias bei den Taliban
Afghanische Hirten haben in den Bergen der
Samangan Provinz in einer Höhle ein mittelalterliches Archiv mit
jüdischen Texten entdeckt. Die rund 150 Pergamente, teilweise
unleserlich und in schlechtem Zustand, werden von Experten der
Hebräischen Universität in Jerusalem untersucht und entziffert…
David Ranan Lesereise:
Verweigerung in Israel
Der Auslöser für dieses Buch war ein Besuch
vor kurzer Zeit bei israelischen Freunden von mir. Zweien von
ihren drei Söhnen war es gelungen, sich aus dem Militärdienst
herauszuwinden. Nur der mittlere Sohn hatte sich für den Dienst
in der Armee entschieden und leistete einen kompletten
dreijährigen Dienst in einer Kampfeinheit ab…
Theodor Herzl im kollektiven Gedächtnis
Israels:
Ein
jüdischer Jules Verne
Andrea Livnat hat einen grundständigen, durch
leichtfüßigen Stil bestechenden Beitrag zur Erinnerungsforschung
geleistet, indem sie eine Antwort darauf gibt, wie Herzls
Legende in dem von ihm erträumten “Judenstaat” weiterlebt und
der “Prophet des Staates” den Sprung aus dem Vergessen geschafft
hat, während gleichzeitig das konkrete Wissen über die Person
Herzls selbst deutlich abgenommen hat...
Netanyahu zu anti-äthiopischen Vorfällen:
Kein Platz für Rassismus
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am
Mittwoch seinen Berater für die Angelegenheiten äthiopischer
Einwanderer Ali Adamsu angewiesen, entschlossen gegen
rassistische Anfeindungen gegen äthiopische Einwanderer
vorzugehen…
Weitere Meldungen...

פרשת השבוע בחוג המשפחה:
בא –
בשלח
יש מי שמאמין בניסים ויש מי שאינו מאמין בניסים. מה ההבדל ביניהם?
אין הבדל! את ההוכחה לכך אנו מוצאים בפרשה שלפנינו…
Weitere Meldungen...

Biografie:
Anna
Halprin
Seit Ende der 1930er Jahre ist der Tanz ein wichtiges Element
der vielseitigen Karriere von Anna Halprin. Immer wieder hat sie
revolutionäre Richtungen für diese Kunstform entwickelt und
dabei andere Choreografen dazu inspiriert, den modernen Tanz in
neue Dimensionen zu führen...
Fatigue:
Müdigkeit nach Krebs
keine Seltenheit
Uni-Klinik für Rehabilitationsmedizin hat dazu ein Therapiekonzept entworfen,
das aus mehreren Bausteinen besteht. Die Therapie ist gleichzeitig eine Studie,
deren Ziel es ist, Standards für Diagnose und für Therapien zu erarbeiten. Die
Forscher wollen mit ihrem Konzept die Aufnahme der tumorbedingten Erschöpfung
als eigenständige Diagnose in die Internationale Klassifikation...
Geriatrie und Sucht:
Immer mehr
Ältere haben Alkoholproblem
Immer mehr ältere Menschen werden in London gegen Probleme mit dem Trinken von
Alkohol behandelt. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre ist es bei Menschen über
65 Jahren zu einem Anstieg von 163 Prozent bei...
BMS schluckt Inhibitex:
Hepatitis-C-Medikament im
Fokus
Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb übernimmt für 2,5 Mrd. Dollar (1,97
Mrd. Euro) den Mitbewerber Inhibitex. Das Unternehmen mit Sitz in New York
interessiert sich dabei vor allem für Inhibitex’ Medikament INX 189, ein
vielversprechender...
Vielversprechend:
Neuer
Impfstoff gegen Hepatitis C
Eine frühe klinische Studie eines Impfstoffes
gegen Hepatitis C hat laut Wissenschaftlern der University of
Oxford viel versprechende Ergebnisse erbracht. Die Entwicklung
eines Impfstoffes wurde dadurch erschwert, dass das Virus seine
Erscheinungsform ändert und damit schwer zu fassen ist...
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Künstlerischen Zwiegespräch mit ganz erstaunlicher Botschaft:
ben-jakov-paintings
Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 12. Februar 2012 um 18.00
Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum, 80331 München,
St.-Jakobs-Platz 18…
Nachtrag zur Sendung "Die letzten Zeitzeugen":
Noch ne Portion Auschwitz gefällig?
Gedanken ohne Epilog…
Von Schlurfs, Potapkis und Zazous:
Mit Swing
und Jazz gegen das NS-Regime
Getreu dem Zitat von Albert Einstein: „Wenn einer mit Vergnügen
in Reih und Glied zu einer Musik marschiert, hat er sein Gehirn
nur aus Irrtum bekommen“, entschieden sich tausende von
Jugendlichen in Deutschland, Österreich und den besetzten
Ländern der nationalsozialistischen Unkultur die Stirn zu
bieten. Der Gleichschaltung und dem eingeforderten
Herdenverhalten setzten die „Swingheinis“ ihre eigene Kultur
entgegen: individueller Dresscode sowie kreative und ekstatische
Musik...
Ein Urteil gegen die NS-Opfer:
Fehlentscheidung aus Den Haag
Heute, am Freitag, den 3.2.2012, verkündete der Internationale
Gerichtshof in Den Haag seine Entscheidung im Fall Deutschland
./. Italien. Er gab der Klage Deutschlands statt, mit der die
Bundesrepublik Immunität gegenüber Klagen von NS-Opfern in
Italien beansprucht. Deutschland klagte vor dem IGH, weil
italienische Gerichte vielfach zu Gunsten der Opfer entschieden
und eine Klagemöglichkeit in Italien anerkannt haben. Mit diesem
Urteil ist nun der Klageweg für NS-Opfer in Italien versperrt...
Gedenken an Nazi-Opfer:
Zickzack-Kurs in Deggendorf
Vor 70 Jahren wurden acht jüdische Bürger aus der Stadt
Deggendorf an der Donau verschleppt. Jetzt wollen die Räte der
niederbayerischen Stadt die Mitglieder aus drei Familien ehren:
Sie planen, „Stolpersteine“ an den einstigen Wohnhäusern der
vermutlich in Piaski, Theresienstadt und Auschwitz Ermordeten zu
setzen.[01] Damit fährt die Stadt jenen Zickzack-Kurs weiter,
den sie schon 1962/63 bei Straßenwidmungen zu Ehren der drei
Familien eingeschlagen hatte: Denn noch vor kurzem hatte sie die
„Stolpersteine“ abgelehnt und eine eigene Art unübersehbaren
Gedenkens auf Wandtafeln angestrebt…
Zweite Anlaufstelle in der Region Stuttgart:
Rückkehr jüdischen Lebens nach Esslingen
Vor wenigen Tagen fand die notarielle Unterzeichnung des
Erbbauvertrages zur Übergabe der Immobilie der ehemaligen
Esslinger Synagoge von der Stadt Esslingen an die Israelitische
Religionsgemeinschaft Württembergs statt...
Chazak we Emaz – Stark und Mutig!:
Die
jüdische Nachkriegsgemeinde Passau
Es war ein sonniger Frühlingstag im Mai 1947: Ein langer
Demonstrationszug zieht durch die Altstadt von Passau. An der
Spitze marschiert ein Standartenträger mit einer blau-weißen
Fahne. In der Mitte prangt ein großer Davidstern, der von
hebräischen Schriftzeichen umrahmt ist. „Jüdische Gemeinde
Passau“ ist dort zu lesen. Die weit über hundert Juden erinnern
mit ihrem Aufzug an die Liquidation des jüdischen Ghettos der
polnischen Stadt Kielce und an die Ermordung der letzten 46
Kinder im Mai 1943...
30. Januar 1933:
Generalstreik in Mössingen
In dem Arbeiterdorf Mössingen, zwischen Reutlingen und Tübingen,
fand am 31. Januar 1933, dem Tag nach der Machtübertragung an
die Nazis, ein Generalstreik statt. Es war im ganzen Deutschen
Reich der einzige organisierte Versuch die Katastrophe zu
verhindern und die Nazi-Regierung gleich zu Beginn zum Rücktritt
zu zwingen…
Religions-Check:
Was passiert nach dem Tod?
Rabbiner Andrew Steiman, dessen Tätigkeitsfeld in der
Budge-Stiftung in Frankfurt liegt, beantwortete diese Frage als
Vertreter des Judentums…
Ralph Giordano:
Mein politisches Testament
Nichts hat so heftig an den mir von den Nazis injizierten
Fluchtinstinkt appelliert wie die stellenweise bis an den Rand
der Konspiration operierende Defensive der Schutz- und
Sicherheitsorgane gegenüber der akuten braunen Gefahr. Ich
fürchte mich, eingestandenermaßen! Aber nicht vor der braunen
Pest, die sich da mitten unter uns mit sozialen Fäden geradezu
wohnlich einrichten konnte, sondern vor der staatlichen und
politischen Indifferenz ihr gegenüber. Davor fürchte ich mich...
Salomon Hugo Lieben:
"Jesuiten" im Jüdischen Lexikon von 1927
Nachdem sich unter unseren Lesern eine
Diskussion zum Christentum entsponnen hat, bei der auch einige
Fragen zu den Jesuiten laut wurden, möchten wir an dieser Stelle
den entsprechenden Eintrag aus dem Jüdischen Lexikon
wiedergeben. Gleichzeitig ist dies eine kleine und verdiente
Reminiszenz an einen leider vergessenen Historiker und Lehrer
aus dem alten Prag…
Willy Cohn:
Dominikaner und Franziskaner in Lexikoneinträgen
Mit drei Einträgen aus dem Jüdischen Lexikon
von 1927 soll an den Lehrer und Historiker Willy Cohn
(1888-1941) erinnert werden. Der anerkannte Spezialist für
mittelalterliche Geschichte sowie Biograf sozialistischer
Vordenker war nicht nur der Lehrer von u.a. Walter Laqueur,
sondern hat als Chronist die deutsche Schreckensherrschaft über
Juden in Tagebuchform festgehalten. Cohns Schicksal steht
exemplarisch für das zahlreicher hoch gebildeter deutscher Juden
seiner Generation…
Für Faschings-Muffel:
Fernsehtipps für Februar
Vom 01. bis 15. Februar 2012...
Dresden:
Zwischen Coventry und Leningrad
Zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens werden
Neonazis auch diesmal einen Fackelmarsch abhalten. Auf eine
zusätzliche Großdemonstration scheint die Szene jedoch zu
verzichten. Die Auseinandersetzung mit dem deutschen
Opfermythos wird indessen vernachlässigt…
Köln:
Israelischer Filmabend
Am Mittwoch, 1. Februar 2012, 20.00 Uhr, wird
in der Filmpalette Köln der israelische Film "Hachov" ("The Debt",
"Die Schuld"), OmeU, gezeigt…
Neugründung:
Torat Hakalkala
Ende vergangenen Jahres wurde in Frankfurt
der Verein "Torat Hakalkala – Verein zur Förderung angewandter
jüdischer Wirtschafts- und Sozialethik" gegründet. Torat
Hakalkala (Hebräisch für "Wirtschaftlehre" oder "Wirtschaftstora")
will eine jüdische Perspektive auf wirtschaftspolitische
Herausforderungen von heute formulieren und Stellung zu
aktuellen Entwicklungen und Tendenzen beziehen…
Antisemitismus:
Die Statistik von den traurigen Witzen
Problematisch bei der ganzen Geschichte sind
aber eigentlich nicht die Zahlen, sondern das, was hinter diesen
Zahlen steht. Die Leute und ihre Einstellungen. Und nein, ich
meine gerade nicht die offensiven Antisemiten, die ganz bewusst
Juden hassen und das auch sagen. Und nein, ich rede auch nicht
von erzkonservativen Akademikern, die ihren Judenhass in einem
religiösen oder historischen Kontext verschleiern, und ich rede
auch nicht von einigen hyperlinken Palästinafreunden, die ihren
Judenhass in Israelkritik verkleiden. Ich rede von Otto
Normalbürger...
Reinschauen lohnt sich:
Das Leben im Kibbuz
Rahmenprogamm zur Ausstellung “Kibbuz
und Bauhaus – Pioniere des Kollektivs” mit Lesungen, Vorträgen,
Führungen und einem israelischen Abend…
Aktion für haGalil-Leser:
Jewrhythmics in Concert
Musik-Fans aufgepasst. Für die
Jewrhythmics – Album Release Shows gibt es für haGalil – Leser
eine tolle Aktion: 2 für 1!
1 Karte zahlen, 2 kommen ins Konzert...
Zum 27. Januar:
Wunschzettel
OK. Ich gebs zu. Der Holocaustgedenktag ist kein Wunschkonzert.
Aber das kann man ja mal kurz ignorieren. Wünschen darf man
Ungeschminkt:
Warum ich nicht stolz bin, Bayer zu sein
Von Kindesbeinen an wird einem/einer in Bayern eingeredet, stolz
auf seinen Freistaat Bayern bzw. auf das ehemalige Königreich
Bayern sein zu müssen. Im Elternhaus, im Kindergarten, in der
Schule, ja, sogar noch im Institut an der Universität und am
Arbeitsplatz wird er gepflegt, der bayerische Gemeinschaftssinn,
der bayerische Regionalpatriotismus, das, was viele immer noch
„reine und unverstellte Heimatliebe“ nennen, ohne weiter drüber
nachzudenken…
Expertenbericht:
Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt
Laut dem Bericht besitzt der Islamismus inzwischen ein
erhebliches Gefahrenpotential und fördert die Radikalisierung
arabisch- und türkischstämmiger Jugendlicher. Antisemitische
Argumentationsmuster würden dazu dienen, das Existenzrecht
Israels infrage zu stellen. Der Rechtsextremismus sei jedoch
weiterhin der wichtigste Mittler antisemitischer Inhalte, so die
Experten...
Grundwissen:
Christlicher Antijudaismus
Die erste antijüdische Politik setzte im 4.
Jahrhundert n. Chr. in Rom ein. Das Christentum hatte unter der
Herrschaft Kaiser Konstantins (324 – 337) zunehmend an Einfluß
gewonnen, um schließlich zur Staatsreligion zu werden und die
Christianisierung in weiten Teilen Europas einzuleiten. Seit
dieser Zeit machte der Staat Kirchenpolitik. Juden waren
vielfach die einzige Minderheit, die demgegenüber auf ihrer
eigenen Religion beharrte…
Horst-Eberhard Richter:
Psychoanalyse und Politik
Vor vier Wochen ist der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter
im Alter von 88 Jahren verstorben. Er galt als der Vertreter der
Friedensbewegung; zugleich war er der Begründer einer
psychoanalytischen Familientherapie. Sein Gießener Schüler und
Kollege Hans-Jürgen Wirth hat in einem mit "Psychotherapeut der
Nation" betitelten Nachruf an dessen Wirken erinnert.
Nachfolgend stellen wir Horst-Eberhard Richters 1999
erschienenes Werk "Psychoanalyse und Politik. Zur
Geschichte der politischen Psychoanalyse" vor…
Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland...
Antisemitismus,
Rechtsextremismus...

Bilanz aus Wien:
"Wir sind die neuen Juden"
Am 27.1., dem Holocaust-Gedenktag, fand in Wien der WKR-Ball in
der Wiener Hofburg statt, der von rechtsextreme Burschenschaften
mitgetragen wird. Rund 10.000 Menschen haben dagegen
demonstriert. Die Skandale folgten im Nachgang: Rechtsextreme
sehen sich als die “neuen Juden” und ein vorm.
Nationalratsabgeordneter wird vor den Augen der Polizei von
einem mutmaßlich Rechtsextremen verprügelt…
Burschenschaftler in der postnazistischen Kleinfamilie:
Eine Nestbeschmutzung
Österreich ist ein merkwürdiges Land. Am heutigen Abend werden
Burschenschaftler der im WKR zusammengeschlossenen Olympia,
Cimbria und Teutonia in der Hofburg das Tanzbein schwingen. Das
ist in etwa so, als würde die bundesrepublikanische NPD ihre
nächste Party am 9. November im Berliner Schloss Bellevue, dem
Sitz des deutschen Bundespräsidenten abhalten...
Wien:
Von
Deutschland lernen
Deutschvölkische Burschenschaften laden am Jahrestag der
Befreiung von Auschwitz zum Ball in die Wiener Hofburg. Dies
gehört in Österreich noch immer zur postnazistischen Normalität…
Jetzt in deutscher Übersetzung:
Froim - der
Junge aus dem Warschauer Ghetto
Das Kinderbilderbuch erzählt, illustriert mit fein gezeichneten
Bildern, die authentische Kindheitsgeschichte von Erwin/Froim
Baum...
Kleingedrucktes:
Grünes Licht für die Zentralbank Irans?
Mit faulen EU-Kompromissen lässt sich die iranische Bombe nicht
verhindern…
"Friedensmarsch" in Budapest:
Hands
off Hungary
"Fäkalantisemit" Bayer initiiert Pro-Regierungsdemonstration in
Budapest…
"Gegensatz zur Haltung der deutschen Tradition":
In vollem Wichs gegen Adorno
Rechtsextreme machen kurz vor dem deutsch-völkischen
Burschenschaftler-Ball in der Hofburg gegen die Kritische
Theorie der Frankfurter Schule mobil…
Alles nur Schall & Rauch:
Zum
Völkermord in Rwanda
Das Ende der Fahnenstange für den in Frankreich verbreiteten
Geschichtsrevisionismus…
Liberale Vergangenheit und kreativ-vielfältige Zukunft:
Jüdische Schweiz
Die jüdische Schweiz sieht sich gerne traditionell orthodox in
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Stimmt dieses Bild
wirklich? Sicher ist das für die Gemeinden in Endingen und
Lengnau richtig, die als einzige nach der Vertreibung der Juden
im 15. Jahrhundert weiter bestehen durften. Danach gab es
Niederlassungsbewilligungen für Juden erst wieder im 19.
Jahrhundert, zuerst in den Städten Basel, St. Gallen, Zürich und
Bern. Denn die Emanzipation der Juden in der Schweiz erfolgte
sehr zögerlich und spät, nur auf politischen Druck von aussen...
Tolerierter Antisemitismus:
Sündenböcke der ungarischen Regierung
Antisemitischer Hassprediger Csurka demonstriert mit
Fidesz-Kommunalpolitikern für Orbán-Regierung…
Revolution der Seele:
Die Geburt
der Psychoanalyse
Die Geschichte der Psychoanalyse wurde bisher hauptsächlich in
Form von idealisierenden Biografien ihres Begründers Sigmund
Freud erzählt. George Makari hingegen verbindet diese einzelnen
Stimmen zu einem vielschichtigen Panorama. Gestützt auf neues
Archivmaterial und zehn Jahre intensiver Forschung, lässt er die
Zeit von 1870 bis 1945 vor dem geistigen Auge des Lesers wieder
aufleben – von der Geburtsstunde der Psychoanalyse in Wien bis
zu ihrer Vertreibung aus Europa durch den Faschismus...
Elektroyid:
What can you mach - Amerike!
Nicht das Heilige Land der Bibel, sondern das Land der
unbegrenzten Möglichkeiten war für die Juden Osteuropas, unter
Diskriminierung und Verfolgung leidend, das Gelobte Land. In
Massen zogen sie – vor fast hundert Jahren, in die Vereinigen
Staaten von Amerika…
Österreichs Regime-Hilfe:
Die österreichisch-iranischen Beziehungen seit 1979
Das iranische Regime hätte sich wohl kaum über 30 Jahre an der
Macht halten können, wenn ihm aus Europa nicht mit politischer
Nachsicht und ökonomischer Kooperation begegnet worden wäre.
Nach 1979 spielte Österreich neben Deutschland eine
entscheidende Rolle bei der Herausführung der "Islamischen
Republik" aus der internationalen Isolation...
Weitere
Meldungen...
[Bilder
des Tages]
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