Taxi am Shabbat: Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas

Prag, Budapest, Lemberg und viele Orte mehr waren einst nicht nur bedeutende Zentren des jüdischen Lebens in Osteuropa bzw. des gesamten europäischen Judentums, sondern haben sich auch in die Topographie des allgemeinen jüdischen Gedächtnisses eingeschrieben. Doch wie sieht es heute in diesen Städten aus? Die Journalisten Eva Gruberová und Helmut Zeller haben auf ihren Reisen in sieben postkommunistischen Staaten sehr persönliche jüdische Geschichten gesammelt, die auch einen differenzierten Blick auf die schwierigen politischen Umstände in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Polen, Weißrussland, Litauen und der Ukraine gewähren…

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Extremismus – Ein Konzept zur Lähmung des Kampfes gegen rechts

Mit Jahresbeginn 2018 sollten Projektträger, die Mittel aus Programmen wie „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ erhalten, einer »sicherheitsbehördlichen Überprüfung« ihrer Mitarbeiter_innen bei Neueinstellung oder »begründeten Zweifeln« zustimmen. So jedenfalls sah eine Initiative des CDU-geführten hessischen Innenministeriums vor. Ein konkreter Anlass für eine solche Überprüfung, die das Landesamt für Verfassungsschutz – auch treffend als Inlandsgeheimdienst bezeichnet – vornehmen soll, muss nicht gegeben sein…

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Neustart ins Leben – Nach der Shoa nahm Kanada über 1.000 jüdische Waisen auf

„Als wir am 31. Januar 1948 endlich die General Sturgis bestiegen, verschlug es uns die Sprache; das Schiff war ein Wrack, ein Seelenverkäufer“, erinnert sich Szija Smilovic. „Doch zum Teufel, was soll’s? Yippie Hurra! Es geht los, auf Wiedersehen Europa – lebe wohl! Kanada wir kommen!“…

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