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Stichwort:
Bildung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus
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Gesellschaft:
Ärztin, Rechtsanwältin, Pilotin – und Drusin
„Früher bin ich häufiger geflogen, aber jetzt finde ich seltener
Zeit dafür, weil ich an sechs Orten parallel arbeite“, erzählt
Anan Falach, die sich selbst als „israelisch-drusische Araberin“
bezeichnet. „Trotzdem ist es am besten, oben in der Luft zu
sein, dort muss man nicht gegen so viele Widerstände ankämpfen“,
fügt die Zahnärztin, Rechtsanwältin und Hobbypilotin hinzu…
Palästinensische Sicherheitshäftlinge:
Hungerstreik beendet
Palästinensische Sicherheitshäftlinge haben am Montag nach 28
Tagen ihren Hungerstreik beendet. Das Ende des Streiks wurde
durch eine Übereinkunft ermöglicht, die in den vergangenen Tagen
formuliert worden war…
Nakba-Tag:
Gedenken ja, Rückkehr nein
Werden sich am Nakba-Tag Tausende
palästinensische Flüchtlinge an den Grenzzäunen mit Syrien, dem
Libanon und Jordanien versammeln? Und was wird aus der
Nakba-Zeremonie an der Universität Tel Aviv? Ob es zu
Ausschreitungen kommen wird oder nicht, ob Zeremonien abgehalten
werden oder nicht, eines steht fest: Das palästinensische
Narrativ bedroht das zionistische…
Zu Gast in Berlin:
"Havruta" und "Bat Kol" in Deutschland
"Havruta" und "Bat Kol"
sind Organisationen schwuler und lesbischer religiöser jüdischer
Israelis, die religiösen Homosexuellen in Israel eine Plattform
für gemeinsame Aktivitäten geben und sich für die Akzeptanz von
Homosexualität in der religiösen Community einsetzen...
14. Mai 1948 - Israel hat Geburtstag:
Ansichtskarten aus
Jerusalem
Wie wäre es mit einem netten Gruss...
Am 14.Mai 1948 entstand die
erste Demokratie des Nahen Ostens:
Die Knesset entsteht
Der Buchstabe »Alef. steht für Mapai. »Zade« für Allgemeine Zionisten, »Chet«
für Cherut, »Mem« für Mapam, »Beth« für die Religiöse Front. Die Wahlkampagne
für die Gründungsversammlung im Januar 1949 verläuft stürmisch. Viele
Häuserwände und alle Plakatflächen sind von Parteiwerbung bedeckt...
Israels Rendezvous mit der Geschichte:
Staatsgründung - Ja oder Nein?
In der
letzten Woche vor Auslaufen des britischen Mandats toben fast überall in
Palästina Kämpfe zwischen Juden und Arabern. Zwar behalten die Juden die
Oberhand, doch droht die
Invasion der Armeen arabischer Nachbarstaaten, falls die Juden einen
eigenen Staat gründen...
14. / 15. Mai 1948:
Die arabische Invasion
Rund acht Stunden nach der
Verlesung der
Unabhängigkeitserklärung durch David Ben-Gurion dringen in der
Nacht vom 14. auf den 15. Mai 1948 um 0 Uhr die Armeen fünf arabischer
Staaten in Palästina ein. Ihr Ziel ist es, »das zionistische Gebilde« innerhalb
von zehn Tagen von der Landkarte zu löschen...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Die illegale Einwanderung
Im Sommer 1945, nach dem Ende
des Zweiten Weltkriegs, wird die illegale jüdische Einwanderung in großem Umfang
wieder aufgenommen. Inzwischen ist dafür nur noch ein einziges Organ zuständig,
»das Zweite Alija-Büro«, eine Abteilung der Haganah...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Die Amerikaner greifen ein
Nach Ende des Zweiten
Weltkriegs strömen Zehntausende von Holocaust-Überlebenden in die Lager für »Displaced
Persons« in Deutschland. Um sich ein Bild von ihrer Situation zu machen, schickt
US-Präsident Truman seinen Vertreter, Earl Harrison, nach Deutschland...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Der Hebräische Aufstand
Die »Bewegung des hebräischen
Aufstands« wird Ende 1945 gegründet und ist bis Juli 1946 aktiv. Dabei handelt
es sich um einen von den Jischuw-Einrichtungen gebildeten militärischen
Dachverband unter Leitung der Haganah, dem sich auch Etzel und Lechi
anschließen...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Im Schatten von Kampf und Terror
1947 wird das Leben in
Palästina immer schwieriger. Es ist ein Jahr des Kampfes gegen die Mandatsmacht
und der britischen Restriktionen. Im Dezember, nach dem UN-Votum zugunsten der
Gründung eines judischen und eines arabischen Staates, entbrennen zusätzlich
neue arabisch-jüdische Kämpfe, die 1948 in einen landesweiten Krieg münden...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Die "Exodus"
Die Affäre um das
Flüchtlingsschiff »Exodus« macht das Problem der Jüdischen »displaced persons«
in Europa und den Kampf der Juden um Palästina zu einem weltweit diskutierten
Thema. Das Schiff läuft am 11. Juli 1947 mit 4.500 illegalen Einwanderern,
darunter Hunderten von Kindern, aus dem Hafen von Sete in Südfrankreich aus...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Der Teilungsplan vom Khaf-Tet beNovember 1947
Auf einer im Frühjahr 1947
stattfindenden Sondersitzung berät die UNO auf Antrag Großbritanniens über das
Palästina-Problem und beschließt die Entsendung einer elfköpfigen
Sonderkommission (UNSCOP), deren Mitglieder aus Schweden, Holland, Polen,
Jugoslawien, Kanada, Australien, Indien, dem Iran, Uruguay, Guatemala und Peru
kommen...
Grundlagen:
Zur
Geschichte Israels
Kurz vor Ablaufen des britischen
Mandats versammelte sich der Nationalrat im Tel Aviver Stadtmuseum. David Ben
Gurion verlas die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel, eine
provisorische Regierung wurde gegründet. Damit war seit 2000 Jahren wieder ein
souveräner jüdischer Staat entstanden. Die jüdische Bevölkerung des Landes
feierte ausgelassen in den Straßen...
Grundlagen:
Praktischer
Zionismus
Eine kurze Einführung zu Zionismus und der
Gründung des Zionistischen Bewegung...
Grundlagen:
Eretz
Israel
Die Bedeutung von Eretz Israel ist
besonders prägnant in der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel
zusammengefasst:
"Im Lande Israel entstand das jüdische Volk. Hier prägte sich sein geistiges,
religiöses und politisches Wesen. Hier lebte es frei und unabhängig, Hier schuf
es eine nationale und universelle Kultur und schenkte der Welt das Ewige Buch
der Bücher. Durch Gewalt vertrieben, blieb das jüdische Volk auch in der
Verbannung seiner Heimat in Treue verbunden. Nie wich seine Hoffnung. Nie
verstummte sein Gebet um Heimkehr und Freiheit."...
Der
Weg zum 14. Mai 1948:
Ein trauriger Sieg
Am 8. Mai 1945 geht in Europa
der Zweite Weltkrieg zu Ende. Millionen Menschen jubeln und feiern. In die
Freude der Juden mischt sich dagegen große Trauer. Zu diesem Zeitpunkt ist schon
bekannt, dass Millionen Juden von den Nazis ermordet wurden... |
Rote Linien verschoben:
Iranischer Schmäh
Bei den Verhandlungen über das
Atomprogramm des iranischen Regimes droht ein fauler Kompromiss…
Neue Koalition:
Er verkaufte seine Seele an einen Lügner
Wie Faust, der seine
Seele an den Teufel verkaufte, um dafür Unsterblichkeit zu
erlangen, verkaufte der Vorsitzende der Kadima-Partei, Shaul
Mofaz, seine Seele an einen „Lügner“ –wie er selbst
Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt nannte–, um dafür
seine Partei für mindestens 14 weitere Monate am Leben zu
erhalten und sich selbst vor politischem Vergessen zu bewahren…
Tel Aviv:
Wo die Straßen seltsame Namen haben
Wer als Tourist nach Tel Aviv
kommt, hat oft ein sehr spezielles Problem: Die Übertragung der
Straßennamen aus dem Hebräischen ins Englische wirkt an vielen
Stellen ziemlich willkürlich. Das kann in der fremden
Millionenmetropole zu lästiger Orientierungslosigkeit führen...
Politiker-Versprechen:
Rabin
loben, Mofaz kritisieren
In den 1970er Jahren
versprach Menachem Begin, er werde nicht auf den Sinai
verzichten und dort sogar sein Haus errichten. Ein halbes Jahr,
nachdem er zum Ministerpräsidenten gewählt worden war,
verzichtete Begin auf den Sinai…
Unvorbereitet:
Flüchtlinge in Israel
Letzten
Samstag wurde in Tel Aviv zum zweiten Mal innerhalb kürzester
Zeit ein Brandanschlag auf ein von afrikanischen Flüchtlingen
bewohntes Haus in Süd-Tel-Aviv verübt. Der Anschlag hat in
Israel die Diskussion wieder neu aufleben lassen, wie das Land
mit dem verstärkten Zustrom von afrikanischen Flüchtlingen
umgehen soll…
Zwei Meinungen:
Der
Coup von Netanyahu und Mofaz
Seit der
Ankündigung von Ministerpräsident Netanyahu und dem
Kadima-Vorsitzenden Shaul Mofaz vom Dienstag, auf Neuwahlen zu
verzichten und stattdessen eine Regierung der nationalen Einheit
bilden zu wollen, kochen die Emotionen in den israelischen
Medien hoch...
Vor 30 Jahren:
Die
Entführung des "Fluges 571"
Am 8. Mai
1972 wurde, zwanzig Minuten nach dem Start in Wien, das Flugzeug
mit der Flugnummer 571 der belgischen Fluglinie Sabena auf dem
Weg nach Tel Aviv entführt…
Fast präzedenzlose
"Stabilität":
Eigentümliches Demokratieverständnis
Kaum ist der
Wahlkampf auf volle Touren gekommen, wurde er innerhalb von
Stunden wieder abgesagt. Die überraschend angekündigten
vorgezogenen Neuwahlen zur Knesset wurden durch eine „Koalition
der nationalen Einheit“ ersetzt. Der Zusammenschluss von
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit dem vor wenigen Tagen
gewählten neuen Vorsitzenden der Kadima-Partei, Schaul Mofaz,
erzeugt eine fast einmalige parlamentarische Mehrheit. 94 von
120 Abgeordnete stimmen nun für die Regierung...
Keine großen Taten:
Das Machtspiel, die eigene Haut zu retten
Mit großen
Worten haben Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein neuer
Koalitionspartner Schaul Mofaz die Notwendigkeit einer
"nationalen Einheit" beschworen, wegen der "großen
Herausforderungen", denen Israel ausgesetzt sei. Doch in
Wirklichkeit wollen die Politiker wohl nur ihre eigene Haut
retten…
Eine lange Nacht:
Netanyahus Überraschungs-Coup
Nach
stundenlangen Debatten über Neuwahlen überrascht
Ministerpräsident Netanyahu mit der Bildung einer breiten
Koalition…
Weitere Meldungen...

Torah-Lesung:
beChukothaj, Lev 26:3-27:34
Sidra beChukotai:
Hoffnung trotz Holocaust
Es scheint, in unserem Abschnitt
sei der Kontext von Segen und Fluch in gewisser Weise mit den
Vorschriften für das Schabbat- und Jubeljahr verbunden...
haOmer:
Die Kunst des Zählens
"Und zählt euch von dem Tage nach diesem Schabbat,
von dem Tage eurer Darbringung des geschwungenen Omeropfers, sieben volle
Schabbatot sollen es sein"...
Omer zählen:
Sefirat ha Omer
Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich "Wochen") wird "Sefirat ha
Omer" das Omer - Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer
Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen
Gerstenernte...
Weitere Meldungen...

Generationen:
Das medizinische Archiv des
Warschauer Ghettos
Dies ist eine Geschichte von medizinischer Verpflichtung und
Selbstlosigkeit, eine Geschichte vom Sieg des Geistes über den Rassenwahnsinn
der Nationalsozialisten, eine Geschichte vom Leiden...
Zu den Sinnen kommen:
Focus
und Achtsamkeit
Focusing hat mit dem Körper zu tun, mit körperlichem Erleben, mit
einer spezifischen Situation, die außen oder auch innerpsychisch sein kann, und
mit einer achtsamen Bezugnahme auf dieses Erleben, aus der dann ein
Symbolisieren...
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Schalom Chawer:
Zum
Tode von Arno Lustiger 1924 -2012
Kurz nach seinem 88.
Geburtstag verstarb gestern der Historiker und Publizist Arno
Lustiger...
Große Verdienste um die Rückkehr jüdischen Lebens:
Zum Tod von Arno Lustiger
Zum Tod von Arno
Lustiger sel. A. drückt der Zentralrat der Juden in Deutschland
sein tiefes Bedauern und den Angehörigen sein aufrichtiges
Mitgefühl aus…
Jetzt bewerben:
Freiwillige in sozialen Projekten
Für das Schuljahr 2012/2013
bietet die Kinder- und Jugend-Aliyah wieder interessierten
jungen Menschen, im Alter zwischen 18 und 27 Jahren die
Möglichkeit zu einem sozialen Jahr bzw. Praktikum im sozialen
Bereich, in einem ihrer Jugenddörfer in Israel…
Verzerrte Wahrnehmung:
Messerschmitt und Regensburg
Im Juni 1943 bedankte
sich der führende Rüstungsindustrielle Willy Messerschmitt bei
dem Kommandanten des Konzentrationslagers Dachau, Martin Weiß,
für das erstmalige Überlassen von über 2.700 KZ-Häftlingen.
Dadurch seien „beträchtliche Leistungssteigerungen“ in der
Produktion erzielt worden, er hoffe auf „immer engere
Zusammenarbeit“…
Es gibt viel zu feiern:
Bilderstrecke aus Berlin
Offizieller Empfang, Koscher Fest,
Lag baOmer und mehr...
Noch mehr neu macht der Mai:
Aktuelle Fernsehtipps
Vom 16. bis 31. Mai
2012…
Jüdisches Leben in Deutschland:
Neue Synagoge für Konstanz
Die Stadtverwaltung hat die Baugenehmigung für die geplante neue
Synagoge am Standort des ehemaligen Hotels Anker in der
Sigismundstraße 8 erteilt und damit den Weg geebnet für einen
symbolischen Spatenstich zum Bau des Gebäudes…
Israeltag:
Angriff auf Infostand
Am Samstag Nachmittag
haben zwischen vier und fünf dem „rechten Spektrum“ zuzuordnende
vermummte Männer einen Informationsstand der
Pro-Israel-Initiative „Never Again“ in Siegen angegriffen…
Wander-Ausstellung:
Masada liegt in Darmstadt
Die jüdische
Berufsfachschule „Masada“ bereitete nach der Schoa jüdische
Überlebende auf ein Leben in Palästina vor…
Gehen? oder Bleiben!:
Neubeginn nach der Katastrophe
Eindrucksvolle Ausstellung über
jüdisches Leben in Augsburg nach 1945…
Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland...
Antisemitismus,
Rechtsextremismus...

Paul Parin
(1916 – 2009):
"Wir fühlten uns als Weltbürger"
Vor drei Jahren starb der Schweizer
Psychoanalytiker…
Biografische Skizze:
"Ein moralischer Anarchist"
Erinnerung an den Psychoanalytiker,
Schriftsteller und skeptischen Weltbürger Paul Parin
(20.09.1916–18.05.2009)…
Christa Wolf:
Ein Weg nach Tabou
"Laudatio" auf den Wissenschaftler
und Erzähler Paul Parin…
Paul Parin:
"Das Politische ist immer auch persönlich"
Dankesrede zur Verleihung des
Literaturpreises 1992 der Internationalen Erich Fried
Gesellschaft Wien, 3. Mai 1992…
Obligat individuelles Phänomen:
Heimat, eine Plombe
Fritz Hochwälder, ein junger
Tapezierergeselle aus Wien, ist 1938 als jüdischer
Flüchtling in die Schweiz gekommen. Nach der Entlassung
aus dem Lager ist er der bedeutende und erfolgreiche
Dramatiker geworden. Er hat bis zu seinem Tod mit 75
Jahren in Zürich gewohnt. Oft hat er seinen Abscheu vor
dieser kalten und engstirnigen Stadt ausgedrückt, böse
und ironisch, nie klagend...
Asylland Schweiz. Eine Erzählung:
Die Falle
"Das ist gründlich schiefgegangen",
dachte Mehmed S., als er im Flugzeug nach Belgrad sass.
Sein erster Flug; doch hatte er keine Freude daran. Der
Schweizer Polizist neben ihm, ein netter junger Mann,
zeigte mit dem Finger zum Fensterchen. Er soll die
Wolken von oben anschauen...
Ein Glückspilz:
Psychoanalytische Entlarvung des Glücks
Ich bin ein Glückspilz. Daß ich das
werden würde, wußte meine Mutter schon einige Wochen vor
meiner Geburt. Deshalb bestand sie darauf, mich
Fortunatus zu nennen (sie meinte wohl eher Felix, konnte
jedoch kein Latein)…
Antisemitismus – Zur Psychologie eines Vorurteils:
Hartnäckige innere Bilder
Kürzlich hat man mich
aufgefordert, über die Psychologie des Antisemitismus zu
sprechen; «ganz unpolitisch» sollte ich mich nur über
die psychoanalytische Deutung des Phänomens äussern. Ich
habe erwidert, dass das nicht möglich sei. Der
Antisemitismus ist, wie jedes rassistische Vorurteil,
immer ein politisches Phänomen...
Ein Interview mit Paul Parin:
Sozialpsychologie des Antisemitismus
Der Antisemitismus hat in Europa
die älteste und konstanteste Geschichte, denn die Juden
bieten sich für die Wahl der jeweils zu
diskriminierenden Minderheit nicht nur aus
geschichtlichen Gründen geradezu ideal an, denn sie
gehören dazu und gehören nicht dazu, sie sind anders und
sind doch nicht so anders, sie sind immer die
Minderheit, die Schwächeren. Sozialpsychologisch sind
sie für diese ubiquitären kollektiven
Sündenbockvorstellungen prädestiniert...
Zeitzeugen:
Das Hexeneinmaleins des Faschismus
Drei Psychoanalytiker diskutrieren
als Zeitzeugen, als engagierte Gesellschaftskritiker und
als psychoanalytisch denkende Menschen über politische,
soziale und psychische Bedingungen, die zur Entstehung
faschistischer Gesellschaftssysteme beitragen…
Bosnische Flüchtlinge vor der Rückschaffung:
Warnung vor Seelenmord an Kindern
Ich möchte nicht noch einmal
stummer Zeuge einer unmenschlichen Politik sein, für die
sich kommende Generationen entschuldigen und deren wir
uns schämen müssen. Ich bin 81 Jahre alt, als Schweizer
Bürger geboren, gehöre zur "Aktivdienstgeneration", bin
seit 59 Jahren in Zürich wohnhaft; davon leite ich das
Recht ab, meine Bitte auszusprechen...
Eine Rezension von Paul Parin:
Narzissmus und Macht
Politische Psychoanalyse kann
Erkenntnisse über die verborgenen Motive und also über
die Vertrauenswürdigkeit von Machthabern beibringen…
Eine Erzählung - Zwei Versuche:
Noch ein Leben
Paul Parin gehört zweifelsohne zu den
scharfsinnigsten und streitbarsten Analytikern der
Gegenwart. Bekannt wurde er vor allem durch seine
ethnopsychoanalytischen Studien – etwa Die Weißen denken
zu viel – , wie auch durch seine zahlreichen Aufsätze zu
aktuellen psychoanalytischen, soziokulturellen und
politischen Themen. In den letzten Jahren tritt Parin
auch als Schriftsteller hervor, so in seiner
autobiographischen Erzählung Untrügliche Zeichen von
Veränderung…
Von der großen Reise zurück:
Eine Sonnenuhr für beide Hemisphären
Zwei Jahre nach Karakul (1993)
legt Paul Parin einen neuen Erzählband vor. Der Titel
lässt den sozialen Ort dieser 13 Erzählungen vermuten.
Die Erzählungen sind aus Parins weltweiten
Forschungsreisen erwachsen, aber auch aus seiner
Jugendzeit, stammen somit aus seiner europäischen Heimat
wie auch aus seinen gemeinsam mit Goldy Parin-Matthèy
unternommenen abenteuerlichen Expeditionen nach Afrika
und Asien…
Orte einer Entwicklung:
Paul Parins Lesereise
Die Reise, von der ich berichte,
liegt beinahe vierzig Jahre zurück. Ich fuhr von
Prijedor in Nordbosnien nach Belgrad. In Triest, das
damals von alliierten Truppen besetzt war, gab es einen
kurzen Aufenthalt. Dann ging es weiter über Mailand nach
Zürich; dort wollte ich meine psychoanalytische
Ausbildung beginnen...
Leidenschaften:
Ein Band für Paul Parin
Der Psychoanalytiker und
Schriftsteller Paul Parin blickt auf ein äußergewöhnlich
langes und produktives Leben zurück. Für sein die
gewohnten wissenschaftlichen Disziplinen und
Abgrenzungen überschreitendes Wirken ist er in den
letzten 15 Jahren vielfältig ausgezeichnet worden... |
Independent Foreign Fiction Prize:
Auszeichnung für Aharon Appelfeld
Der Roman “Prachej ha-Afela” (Blumen der Dunkelheit) ist in
London mit dem “Independent Foreign Fiction Prize“ für
fremdsprachige Literatur in englischer Übersetzung ausgezeichnet
worden…
Jüdisches Museum Hohenems:
Was Sie schon immer über Juden wissen wollten
Rund um das Judentum
gibt es viele Fragen, manche sind tabuisiert, manche scheinen es
nur zu sein. Wo ein Geheimnis vermutet wird, suchen viele
schnell nach dem „Jüdischen“. Manche Fragen sind unbequem für
den Fragenden, manche politisch nicht korrekt und manche
peinlich. Dabei sind die Antworten oft gar nicht so schwer...
Weitere
Meldungen...
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des Tages]
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