Junge türkische Juden und ihr Sehnsuchtsort Tel Aviv

Viele junge Juden und Jüdinnen verlassen die Türkei. Es zieht sie nach Amerika, Kanada oder auch nach Israel. In Tel Aviv haben sie eigene Vereine und sind in ihrer türkisch-jüdischen Community gut vernetzt. Während Israel von den mehrheitlich sehr gut ausgebildeten und international studierten jungen Juden und Jüdinnen profitiert, droht der Türkei ein Brain-Drain.

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Avlaremoz! Lasst uns reden! Konușalım!

Nesi Altaras ist türkischer Jude aus Istanbul. Inzwischen befindet er sich wie viele andere türkische Juden im Ausland. Nachdem er erfolgreich seinen Master in Politologie abgeschlossen hat, lebt er aktuell in Montreal und forscht zur Geschichte und Identität der türkischen Juden. Seit vier Jahren ist er Autor für die türkisch-jüdische Online Plattform und digitale Zeitung „Avlaremoz“.

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Antisemitismus in der Türkei

Dr. Yektan Türkyilmaz ist türkisch-kurdischer Abstammung und forscht aktuell an der Fakultät der Nahost-Studien von Wien („Center for Easter Mediterranean Studies“). Seine Promotion schloss Türkyilmaz an der Duke Universität in Durham (North Carolina) ab. Neben seinem Hauptforschungsgebiet, dem Genozid an den Armeniern 1915, hat er auch weitere Schwerpunkte wie die Minderheitenrechte in der Türkei und die Reflektion von historischen Ereignissen in der Musik der 1900-1920er Jahre im Osmanischen Reich. Türkyilmaz gehört zu den ersten türkischen Intellektuellen, die in Armenien Zugang zum Nationalarchiv bekamen und erklärt uns in diesem Interview die Entwicklung des Antisemitismus in der Türkei vor dem Hintergrund politisch-historischer Ereignisse.

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Graue Wölfe: Rechtsextremismus mit Migrationshintergrund im Überblick

In Deutschland wird über ein Verbot der Grauen Wölfe diskutiert. In Frankreich hat man so etwas schon durchgezogen. Immerhin handelt es sich um eine der anhängerstärksten rechtsextremistischen Bestrebungen – indessen mit Migrationshintergrund. Doch was genau sind die Grauen Wölfe? Der folgende Artikel liefert einen kurzen Überblick…

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Dogan Akhanli erhält Europäischen Toleranzpreis

Der Europäische Toleranzpreis 2018 für Demokratie und Menschenrechte des Österreichischen PEN-Club und der Stadt Villach geht an den in Köln lebenden türkischen Schriftsteller Dogan Akhanli. „Die Auszeichnung erfolgt für seine humanistische Haltung, seinen aufrichtigen Umgang mit historischen Gewalttaten und sein uneingeschüchtert detailgenaues Schreiben“, so der PEN-Club in einer Erklärung…

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Die Tage ohne Vater

Der seit 24 Jahren in Köln lebende Schriftsteller und Menschenrechtler Dogan Akhanli ist in der Türkei ein bekannter Autor. Immer wieder hat er an den Völkermord an den Armeniern erinnert. Immer wieder hat er alle Tabus der türkischen Gesellschaft in seinen Werken in Frage gestellt. Nun ist ein zweiter Roman von Akhanli auf deutsch erschienen, mit Die Tage ohne Vater betitelt, auf türkisch ist er im Jahr 2008 erschienen. Die Tageszeitung Hürriyet verlieh ihm damals bei einem Literaturwettbewerb den Preis für die wichtigste Neuerscheinung des Jahres…

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