Das Zählen des Omer: Sefirat ha Omer

Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich „Wochen“) wird „Sefirat ha Omer“ das Omer – Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen Gerstenernte. „Omer“ heißt „Garbe“ (ajin-mem-resch), kann aber auch eine Maßeinheit bedeuten. Damit begann das Zählen und die Vorbereitung für das Schawuot – Fest, an dem wir die Gabe der Torah feiern und an dem wir jedes Jahr wieder von neuem die Torah als auch als Gabe, die uns persönlich für unser Leben gegeben worden ist, anzunehmen.

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Pessach sameach!

„Unsere Freiheit ist nicht nur ein Geschenk, sie ist auch eine Pflicht, denn der freie Wille des Menschen führt auch zur vollen Verantwortung des Menschen – für seine Taten und seine Untaten.“ Nach zwei Jahren Pessach unter Corona Bedingungen könnten wir in diesem Jahr fast ungestört feiern. Aber die Freude darüber wird getrübt durch den Krieg, der in Europa tobt. Unsere Herzen und unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine und bei denen, die flüchten mussten. Seien wir verantwortungsvoll mit unserer Freiheit an diesem Pessach, auch mit der Freiheit, unser Fest feiern zu können.

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Paraschat haSchawua: Tsav

Der kommende Sonntag ist der erste Tag des Pessach, des Feiertags, der acht Tage dauert. Wie wichtig die Tradition für die Juden (vermutlich auch für die meisten Menschen) ist, kann man am besten am Vorabend des ersten Tages beobachten; wenn man die Autoschlangen sieht, die von Jerusalem nach Tel Aviv und in umgekehrter Richtung zur Familienfeier und zum großen Schmaus eilen. Ein fröhliches Beisammensein, mit viel Lob und Gesang und Dank für die Befreiung der Israeliten aus der Ägyptischen Knechtschaft und ihre Führung in die Freiheit und in ein eigenes Land.

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