Antisemitismus in Österreich nach 1945

Antisemitismus in Österreich nach 1945 wird in einem neuen Sammelband behandelt, der 15 Beiträge zu unterschiedlichen Themen enthält. Es geht dabei um die Bedeutung der Judenfeindschaft in diversen Institutionen und Medien ebenso wie in politischen und sozialen Zusammenhängen. Auch wenn keine einheitliche Gesamtdarstellung vorliegt, werden doch interessante Beiträge für eine solche in dem informativen Sammelband präsentiert.

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Simon-Wiesenthal-Preis an Zeitzeug:innen

Gestern Abend wurden bei einer feierlichen Veranstaltung des österreichischen Parlaments in der Hofburg die vier Zeitzeug:innen Lily Ebert, Zwi Nigal, Karl Pfeifer und Liliana Segre mit dem Simon-Wiesenthal-Preis für ihr Engagement gegen Antisemitismus und für Aufklärung über den Holocaust ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurden die Zentrale österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz und das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus.

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Zum Tode des jüdischen Psychoanalytikers und Gruppenanalytiker Josef Shaked

Josef Shaked, in Ungarn geboren, in Israel aufgewachsen, dann Studium in den USA und Übersiedlung nach Österreich, war einer der ganz Großen der internationalen Gruppenpsychotherapie. Nun ist er am 21.11.2021 im Alter von 92 Jahren in Österreich verstorben. Eine Erinnerung und eine Buchbesprechung seines wichtigsten Werkes.

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Die Grabstätten meiner Väter

Jüdische Friedhöfe galten in der Nachkriegszeit in Österreich für viele als verwaiste, zum Teil gar als verwahrloste Orte, ohne dies als direkte Folge der NS-Vertreibungs- und Vernichtungspolitik zu benennen, durch die die Nachfahren der Begrabenen entweder in der Shoah ermordet wurden oder in aller Welt verstreut lebten. Darüber hinaus geraten jüdische Friedhöfe bis heute vor allem durch antisemitische Zerstörungen in die Schlagzeilen.

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Jude ist kein Schimpfwort

Bücher zu Antisemitismus erscheinen gerade im wöchentlichen Takt. Das ist einerseits erfreulich, andererseits wird es schwierig den Überblick zu behalten. Und nicht alle Bücher bringen neue Erkenntnisgewinne. Definitiv zu empfehlen ist das neue Buch der Wiener Journalistin und Autorin Alexia Weiss mit dem treffenden Untertitel „Zwischen Umarmung und Ablehnung“, das sich zwar vorwiegend dem jüdischen Leben in Österreich widmet, aber auch Lesern in Deutschland sehr empfohlen sei…

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