Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski – Vor 80 Jahren hingerichtet wegen „verbotenen Umgangs“

Am 14. August 1942 wurden die beiden Polen Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski in den Bockholter Bergen nahe Greven (Münsterland) hingerichtet. Sie gehörten zu den Millionen im Deutschen Reich zur Zwangsarbeit eingesetzten Kriegsgefangenen und ausländischen „ZivilarbeiterInnen“, die einer rassistischen Behandlung unterlagen und oft Opfer einer rigiden Verfolgung durch die Gestapo wurden.

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„Und alles ist hier fremd“ – Deutschsprachige Schriftstellerinnen im britischen Exil

Bei dem Wort Exil haben viele Amerika vor Augen. Vor allem Menschen aus der Filmbranche zog es nach 1933 dorthin, auch Musiker und vereinzelt Schriftsteller. Nicht alle blickten so weit in die Ferne, auch Großbritannien bot Rettung. Mit ihrem Buch ‚Und alles ist hier fremd.’ Deutschsprachige Schriftstellerinnen im britischen Exil geht Doris Hermanns speziell Schriftstellerinnen nach, die in Großbritannien Zuflucht fanden.

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Jugendbewegter Antisemitismus

Christian Niemeyer gebührt das Verdienst, penibel nachgewiesen zu haben, dass die (deutsche) Jugendbewegung mit all ihren Widersprüchen auch in die Geschichte des – nicht nur deutschen – Antisemitismus gehört: Ein Umstand, der noch immer nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit gefunden hat.

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