Westbank: Was gehen uns die Siedler an?

Die Siedler wissen, dass das politische System in Israel zu unsicher  ist im Umgang mit ihnen. Die vergangenen Jahre haben das immer wieder deutlich demonstriert. Dieser Siegeszug der Siedler wird zudem dadurch erleichtert, dass die Mehrheit der Israelis die Siedlungen und die Verhältnisse in den besetzten Gebieten nur abstrakt und aus der Distanz wahrnimmt…

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H.G. Adler: Geist und Grenzen des Widerstandes 1

Gegenstand dieses Aufsatzes ist der Widerstand als ein menschliches Verhalten, das ein gewisses Bewußtsein seiner selbst voraussetzt. So gehört zu seinem Entstehen ein Ent­schluß und zu seiner Aufrechterhaltung das fortgesetzte Wir­ken eines Willens…

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Kritik der deutschen Erinnerungskultur: Ritualisiertes Gedenken

Die deutsche Erinnerungskultur beanstanden Dana Giesecke und Harald Welzer in ihrem gemeinsamen Buch: „Das Menschenmögliche. Zur Renovierung der deutschen Erinnerungskultur.“ Henryk M. Broder geht noch weiter: Eine ritualisierte Erinnerung ist oft nicht mehr als eine Ablenkung von der Gegenwart, meint er. Er hat ein Buch vorgelegt mit dem provozierenden Titel: „Vergesst Auschwitz“…

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Westbank: „Verdrängung durch gezielte Rückentwicklung“

Pressemitteilung von medico international über ein humanitäres Entwicklungsprojekt von medico und der israelischen Organisation Comet-ME. Dazu einen Beitrag über das Projekt, sowie Hintergründe über die Lage in jenen 60% der Fläche der Westbank, die nach wie vor und seit 1967 unter direkter israelischer Verwaltung stehen…

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Tausende Israelis demonstrieren: Gegen orthodoxe Bevormundung

Am Dienstag haben Tausende gegen den Ausschluss von Frauen aus dem öffentlichen Raum protestiert. Ultra-orthodoxe Gruppen hatten in den vergangenen Wochen wiederholt gefordert, in Bussen, Supermärkten und an anderen öffentlichen Orten Geschlechtertrennung einzuführen. Die Situation spitzte sich am Wochenende zu, als ein orthodoxer Mann eine Schülerin anspuckte, weil sie ihm „nicht züchtig genug“ gekleidet war…

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Israel ist nicht Iran: „Frauenrechte nicht aus den Augen verlieren“

In den vergangenen Wochen gab es viele Diskussionen über den Status der Frau in Israel. Als israelische Frau und Mutter habe ich die öffentliche Debatte mit großem Interesse verfolgt. Ich lebe in Jerusalem, und ich kann aus erster Hand berichten, wie Frauen in Israel mit gesellschaftlichen Problemen zu kämpfen haben. Aber die Situation hier ist nicht katastrophal, wie man in Europa vielleicht denken mag…

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Antisemitismus und Antizionismus: Neue Studie

Wilhelm Kempf ist Professor für Psycho­logie an der Universität Konstanz und dort Leiter der Projektgruppe Friedens­forschung. Vor drei Jahren bewilligte ihm die Deut­sche Forschungsgemein­schaft (DFG) Gelder für ein Projekt zur empirischen Erforschung des Zusam­menhangs von „Israelkritik“ und „Anti­semitismus“ im heutigen Deutschland, also des Zusammenhangs zwischen kri­tischer Einstellung zu Israels Politik und Abneigung gegen Juden…

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