Meine jüdischen Autobiographien

Dieses Buch stellt die Autobiographien von 364 jüdischen Autoren und Autorinnen vor. Sie sind zwischen 1833 und 1963 geboren. Sie beschreiben im Kontext ihres Lebens die großen jüdischen Hoffnungen und Enttäuschungen im Zeitalter der Emanzipation und im 20. Jahrhundert die beiden größten historischen Ereignisse der jüdischen Geschichte, die Shoah und die Gründung des Staates Israel.

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Die jüdische Kriegsfront

Vladimir Ze’ev Jabotinsky versucht Anfang 1940 in diesem seinem letzten und posthum publizierten Buch – noch im selben Jahr unter dem Titel The Jewish War Front (2. Aufl. 1942 mit dem Titel The War and the Jew) erschienen – die Situation zu umreißen, wie sie sich für den Zionismus in und nach dem eben begonnenen Krieg darstellen werde…

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Antisemitismus bei den Denkern der Konservativen Revolution – das Fallbeispiel Ernst Jünger

Auch der berühmte Schriftsteller Ernst Jünger vertrat antisemitische Positionen. Seine Ablehnung der rassistischen Judenfeindschaft der Nationalsozialisten spricht nicht gegen diese Deutung. Jünger stand damit im Einklang mit anderen Denkern der Konservativen Revolution der Weimarer Republik…

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Von „jüdischem Instinkt“ und „zersetzender Wirkung“

Antisemitismus gab es auch bei den Intellektuellen der Konservativen Revolution in der Weimarer Republik. Ein Blick in die Bücher von Arthur Moeller van den Bruck, Edgar Julius Jung und Oswald Spengler macht dies deutlich. Deren judenfeindliche Einstellungen bestanden durchgängig, auch wenn man sich von rassistischen Vorstellungen distanzierte…

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Theo, wir fahr‘n nach Lodz

1974 landete Vicky Leandros mit dem Schlager Theo, wir fahr‘ nach Lodz einen Hit. Kaum ein Hörer, ist anzunehmen, hat sich damals mit dem Hintergrund des Liedes näher beschäftigt. Auf dem Land regiert die Langeweile, das Leben mit all seinen Freuden spielt sich in der Stadt ab, eben in Lodz. Stadtluft macht frei, das wusste man bereits im Mittelalter, und so besingt es Vicky Leandros…

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Die Juden im Landkreis Freising

Die biologische Uhr tickt unerbittlich; bald werden die letzten Shoa-Überlebenden des NS-Regimes kein Zeugnis mehr ablegen können. Glücklicherweise sind viele ihrer Erlebnisse und Erfahrungen rechtzeitig archiviert worden und werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Freisinger Stadtrat und Politikwissenschaftler Guido Hoyer hat in jahrelanger mühsamer Kleinarbeit die jüdische Geschichte seiner Heimatregion erforscht ­– von 1871 bis in die 1950er-Jahre…

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Podcast jüdische Geschichte

Podcasts, frei abrufbare Medieninhalte im Audioformat, haben in den letzten Jahren immens an Popularität gewonnen. Dank geringer technischer Anforderungen bietet der Podcast eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten. Auch für die Vermittlung jüdischer Geschichte und Kultur eignet sich das Medium. Vor diesem Hintergrund betreibt die Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München seit Kurzem einen eigenen Podcast – zur gesamten Bandbreite der jüdischen Geschichte in allen ihren Perioden und geographischen Ausbreitungen…

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