„Die Geschichte hat mich erschüttert“

Wiesława Jurasz wird 1956 in Zielona Góra/Grünberg in Polen in einer katholischen Familie geboren. Die Eltern sind Polen, die Mutter aus Czernowitz, der Vater aus Krotoschin (Großpolen). Polonistik und Germanistik studiert sie an der Universität in Zielona Góra. Sie wird Mitarbeiterin des Projektes „Der Holocaust im galizischen Erdölrevier“…

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Die Brücke aus Papier – Sprachen der Bukowina

Ein feines, ein ästhetisch schön gestaltetes Buch durchblättere ich, lese die fünf Gedichte von Lothar Quinkenstein. Für den Gedichtzyklus bekam der Lyriker 2017 in München den Spiegelungen-Preis für Lyrik. Ich durchblättere weiter und sehe, dass die Gedichte in viele Sprachen übersetzt wurden.*) Sprachen, die im Westen Europas nicht unbedingt geläufig sind. Erinnerungen an die Bukowina, an Czernowitz, die Stadt der vielen Völkerscharen, die dort vorbeigekommen sind und oft auch blieben, sollen diese Sprachen, diese Übersetzungen sein…

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Ein Spätsommer in Czernowitz…

Das 10. Internationale Lyrikfestival „MERIDIAN CZERNOWITZ“ steht in meinem Kalender. Ich möchte in diesem Jahr dabei sein, kaufe mir in Bukarest am Gara de Nord eine Fahrkarte. Gemächlich bewegt sich der Zug weit über elf Stunden in den Norden und kommt am berühmten Czernowitzer Jugendstilbahnhof der ehemaligen K&K Monarchie, an…

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Edgar Hilsenrath und Hedwig Brenner – im „Wiener Kaffeehaus“

Einer der großen deutschsprachigen Nachkriegsschriftsteller war er, Edgar Hilsenrath, da gibt es keinen Zweifel. Die Themen seiner Bücher sind schwer, für so manchen kaum lesbar, zimperlich ging er auch mit der Sprache nicht um. Am 2. April 2020 würde Edgar Hilsenrath vierundneunzig Jahre alt…

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