Das Zählen des Omer: Sefirat ha Omer

Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich „Wochen“) wird „Sefirat ha Omer“ das Omer – Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen Gerstenernte. „Omer“ heißt „Garbe“ (ajin-mem-resch), kann aber auch eine Maßeinheit bedeuten. Damit begann das Zählen und die Vorbereitung für das Schawuot – Fest, an dem wir die Gabe der Torah feiern und an dem wir jedes Jahr wieder von neuem die Torah als auch als Gabe, die uns persönlich für unser Leben gegeben worden ist, anzunehmen…

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Paraschat haSchawua: Achare Mot, Kdoschim

Ein Grund, weshalb ich mir manchmal erlaubt habe, mich über die katholische Religion zu mokieren, war der Heiligenkult. Nicht nur die Kirchenväter gelten als heilig, alle paar Jahre kommen zu den Vielen Heiligen der Vergangenheit noch einige dazu. Von Zeit zu Zeit werden vom Papst Verstorbene für heilig erklärt. Die Gläubigen pilgern zu den Grabstätten und erbitten oft die Heilung von Krankheiten. Manchmal hilft die Pilgerfahrt zur Heilung, ich glaube aber kaum, dass dies durch die Anrufung von Jesus, der Jungfrau Maria oder eines oder einer Heiligen geschah…

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Pessach sameach – das Fest der Freiheit

Pessach bekommt in diesem Jahr eine ungeahnte Bedeutung. Unsere Kinder werden die Geschichte über unsere Freiheit ganz anders hören. Freiheit, die wir im Moment nicht haben. Wir sind keine Sklaven, aber trotzdem können wir uns nicht frei bewegen. Hier in Israel, und auch an vielen anderen Orten der Welt, gelten strenge Regelungen, die unsere Bewegung, unser Familien, unser Miteinander einschränken…

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