Purim sameach

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Purim ist ein ausgelassenes Fest, das vor allem Kinder besonders lieben. An Purim erinnern wir uns an die Rettung der Juden in Persien. Es ist die Geschichte einer mutigen jüdischen Frau, Königin Esther.

Gedenke, was Amalek dir angetan hat:
Schabbat sachor
Am Schabbat vor Purim hebt man in der Synagoge zwei Torarollen aus, eine für den Wochenabschnitt, und eine für Maftir – wenn der Haftaralesende aufgerufen wird. Man liest ‚Gedenke, was Amalek dir angetan hat‘ (Dewarim 25, Ende der Sidra ‚Ki Teze‘). Nach dieser Vorlesung wird auch der Schabbat benannt, nämlich: Schabbat Sachor. Als Haftara wird dann aus dem Buch Schmuel I., Kap. 15 vorgelesen: ‚Ich gedenke, was Amalek getan hat.‘

Die Enzyklopädie zu Purim:
Das Buch Esther

Das Buch Esther ist die fünfte der Fünf Megiloth (Schriftrollen), die in der hebräischen Bibel in der Reihenfolge angeordnet sind, in der sie an bestimmten Festen des religiösen Festkalenders gelesen werden.

Die Lesung in der Synagoge

Sowohl in orthodoxen (erstes Video) wie auch liberalen Gemeinden (zweites Video) wird die Megillat Esther gemeinsam gelesen.

LeChajim zu Purim:
Sipurim und Minhagim
Erklärungen zur Geschichte, zum Ta’anith Esther, zum Mahazith haShekel und den vier Mizvoth von Purim.

Ein Monat wie kein anderer:
Der Monat Adar
Kein Monat ist so freudvoll wie der Monat Adar, er ist so erfüllt von verborgener Freude, dass sogar die Feinde Israels in diesem segensreichen Monat keinen Schaden zufügen können.

Die ganze Geschichte:
Megilath Esther
Und es geschah in den Tagen des Ahaschverosch – das ist der Ahaschverosch, der von Hodu bis nach Kusch über 127 Provinzen regierte -, in jenen Tagen also, als der König Ahaschverosch auf seinem Königsthron sass, der in der Burg Schuschan war, im dritten Jahr seiner Regierung, da veranstaltete er ein Gastmahl für all seine Fürsten und Knechte.

Zum historischen Hintergrund:
Persien und Israel
Das Leben der Juden in Judäa war während der zwei Jahrhunderte (538-333 v.Chr.), da ihr Land von einem Satrapen regiert wurde, sowohl in politischer als auch in kultureller Hinsicht mit dem Geschick des persischen Weltreichs verknüpft. Im eigentlichen Persien war eine starke Kolonie von Juden entstanden.

Etwas Süßes:
Rezept für Haman-Taschen 
Purim ist das einzige Fest, dass sich nicht durch besondere Köstlichkeiten hervor hebt. Man soll sich ja auch betrinken. Aber, Haman-Taschen, oder Hamans Ohren (Osnei Haman), dürfen natürlich nicht fehlen.

Jüdische Geschichten aus aller Welt:
Königin Esther oder die Ohren von Haman
Keine Schrift enthält so viele berühmte Geschichten wie der Tanach, die hebräische Bibel. Eine der spannendsten wird zum Purimfest gelesen, voller Sex and Crime, komplett mit schönen Frauen, korrupten Königen, bösen Intriganten und unbeugsamen Helden. Dies alles findet sich im Buch Esther; es spielt zur Zeit des babylonischen Exils.

Der siebte Adar:
Moscheh Rabenus Geburtstag
Es ist eine Sitte der Frommen, diesen Tag, den 7. Adar, als Festtag zu begehen und einen besonderen „Tikkun für den 7. Adar“, der in dem Gebetbuch steht, zu sagen. Denn der Tod der Gerechten sühnt, wie Fasten, Rückkehr (Teschuwa) und Gebet, und so erhofft man, dass die vollkommene Sühne von ganz Israel erreicht werden kann.

Purim aus feministischer Sicht

Zwei Königinnen und zwei Stadien feministischen Bewusstseins:
Waschti und Esther

Kleine jüdische Mädchen verkleiden sich an Purim gern als Königin Esther – kaum aber als Esthers Vorgängerin, die verbannte Königin Waschti.

Frau und Judentum:
Esther haMalkah
Das Buch Esther ist Teil der Hagiographien. Die Geschichte spielt in Persien; wahrscheinlich stammt sie aus der Zeit nach dem Exil. Esther, eine Waise, gewinnt einen Schönheitswettbewerb.

Für Kinder

Das große Purim-Quiz:
Fit für Purim?

Versucht es einmal mit unserem Quiz über Esther und Co., für jung und alt, und drüber und drunter und dazwischen.

Eine Kindergeschichte zu Purim:
Leas Purimpanne

Wer sich wie Lea gerne verkleidet, der freut sich auf Purim. Dieses Jahr freut sich Lea ganz besonders, denn sie darf zum ersten Mal beim Purimspiel, das die Kindergruppe der Synagogengemeinde an Purim aufführt, mitspielen…

Nicht nur Taschen:
Levi backt zu Purim
Wenn Levi seiner Mama in der Küche helfen darf, freut er sich immer ganz besonders. Heute darf er helfen und seine große Schwester Lea auch. Es wird nämlich höchste Zeit Purimtaschen zu backen…

Mischloach Manot:
Tragetäschchen für Schlachmones
Du möchtest Deinen Eltern, Verwandten oder Freunden Schlachmones zu Purim bringen?

weOd Schir:
Lieder zu Purim

Purim Lieder mit Uzi Hitman (s“l) und Chani Nachmias…

Historische Purim-Gedanken und -Geschichten

Megillah, Verkleidungen, Bräuche:
Purim – im Spiegel jüdischer Kunst
In diesem Text soll ein Ausschnitt jüdischer Volkskunst anhand von Beispielen, die im Zusammenhang mit dem Purimfest stehen, vorgestellt werden. Die ausgewählten Werke entstammen größtenteils der Volkskunst.

In den Tagen des Rabbi Chaim Vital:
„Das ganze Jahr betrunken und am Purim nüchtern“
Die vorliegende Purim-Geschichte stammt aus der Feder von Jizchak Leib Perez, der neben Mendele Mocher-Sforim und Scholem Alejchem zu den Gründern der modernen jiddischen Literatur zählt.

Auch Feste haben ihre Schicksale:
Die Purimfeier in historischer Beleuchtung
Je niederdrückender und entmutigender die Verhältnisse waren, in die man sich nur allzu oft versetzt sah, um so tröstlicher und herzerhebender musste es sein, sich in eine Zeit zurückversetzen zu können, in der alle feindlichen Anschläge so urplötzlich zuschanden gemacht, den unschuldig Unterdrückten und Verfolgten eine solch glänzende Genugtuung unvermutet zuteil geworden.

Der Sündenbock:
Ein Purim-Traum
Autor der vorliegenden Purim-Geschichte ist der Arzt und Schriftsteller Dr. Isidor Eliaschoff (1873-1924), bekannt unter seinem jiddischen Pseudonym “Baal Machschoves”. Die Geschichte erschien 1902 in der Zeitschrift “Ost und West”, die sich als “Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum” verstand und im Kontext der “Jüdischen Renaissance” dem westjüdischen Publikum die kulturellen Leistungen der sog. “Ostjuden” vorstellte.

Am Rande der Vernichtung:
Purim 1934
Der vorliegende Beitrag erschien im März 1934 in der von Julius Goldstein herausgegebenen Zeitschrift „Der Morgen“, die ein breites Themenspektrum aus aufgeklärt-orthodoxer Sicht bediente. Autor ist einer der führenden liberalen Rabbiner Deutschlands jener Zeit, Max Dienemann.

Nicht nur zu Pessach:
Ein Blutmärchen am Purim
Daß die Blutbeschuldigung ursächlich mit dem Purimfeste verknüpft worden wäre, ist nirgends zu finden, und daß es jemals sogar einen Prozeß wegen einer Ritualmordbeschuldigung gegeben hätte, die sich auf das Purimfest bezieht, war bisher unbekannt.

1932-1934:
Purim in Tel Aviv
Eine besondere Perle aus dem Spielberg Archiv…