Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing, Immanuel Kant und die Erziehung des Menschengeschlechts

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Moses Mendelssohn, Daniel Krochmalnik (Foto: z.V.g.)

Ein Beitrag zur Reihe »Die Umkehr des Denkens. 300 Jahre Immanuel Kant«

Mittwoch, 19. Juni 2024, 19:00 Uhr                                       

Vortrag von Prof. emer. Dr. Dr. h. c. Daniel Krochmalnik

Anfang der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts erscheinen in dichter Folge drei grundlegende Texte: »Die Erziehung des Menschengeschlechts« von Gotthold Ephraim  Lessing (1780), »Jerusalem oder Religiöse Macht und Judentum« von Moses Mendelssohn (1783) und »Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht« von Immanuel Kant (1784). Darin behandelt das Dreigestirn der deutschen Aufklärung das Problem des Fortschritts der Menschheit. Lessing ist davon überzeugt, Mendelssohn ist skeptisch, Kant formuliert die Bedingungen der Möglichkeit. Die Verfasser nehmen auch Bezug aufeinander und ihr kontroverses Gespräch ist für die Geschichtsphilosophie bis heute von grundlegender Bedeutung.

Daniel Krochmalnik, geb. 1956 in München, ist Judaist, Religionspädagoge und Philosoph. Er lehrte Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte an der Hochschule für Jüdische Studien und an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, habilitierte sich mit einer Arbeit über Moses Mendelssohn und ist u. a. Mitherausgeber der Gesammelten Schriften Moses Mendelssohns. Von 2018 bis zu seiner Emeritierung lehrte er an der Universität Potsdam.

Eintritt 8,- Euro, Schüler, Studenten und Münchenpass-Inhaber Eintritt frei

Anmeldung unter karten@ikg-m.de oder (089) 202400-491

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern und Münchner Volkshochschule

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18,80331 München