Frankreich, die Linke und der Nahostkonflikt

Mehr als zwei Wochen vor der letzten israelischen Operation in Gaza veröffentlichte Jacques Attali, Essayist und ehemaliger Sonderberater von Frankreichs Präsident Mitterrand, diesen Beitrag, in dem er sehr treffend daran erinnert, dass die französische Linke sich zwar weder mit der Siedlungspolitik der israelischen Rechten noch mit dem islamischen Fanatismus allzu vieler Palästinenser identifizieren kann, dass sie aber auch nicht den Gebrauch der Worte „Völkermord“ oder „Apartheid“ akzeptieren kann. Sie kann auch nicht akzeptieren, dass das Recht der Israelis, ihren Staat, ihre Demokratie und ihre Werte, die auch die unseren sind, zu verteidigen, in Frage gestellt wird.

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Die Stadt Charkiw/Charkow – um 1875

Das in der nordöstlichen Ukraine gelegene Charkiv/Charkiw/Charkow war im Russischen Zarenreich Gouvernementshauptstadt und später, bis 1934, sogar Hauptstadt der Ukrainischen Sozialistischen Sowjet Republik. Vielen Deutschen hingegen ist Charkow wesentlich geläufiger als ein Ort, um den herum im Zweiten Weltkrieg schwere Kämpfe tobten. Der Beitrag nimmt sich der Stadt, ihrem Umland und den Menschen in der zweiten Hälfte des Neunzehnten Jahrhunderts an.

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Wiederaufnahme der vollen Beziehungen zu Türkei

Nach den Vereinbarungen, die während des Besuchs von Premierminister Yair Lapid in Ankara mit dem türkischen Außenminister Mevlot Çavuşoğlu und die im Gespräch von Premierminister Lapid mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan getroffen wurden, sowie nach den positiven Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Israel und der Türkei im vergangenen Jahr haben die beiden Länder beschlossen, die diplomatischen Beziehungen wieder in vollem Umfang aufzunehmen.

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Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski – Vor 80 Jahren hingerichtet wegen „verbotenen Umgangs“

Am 14. August 1942 wurden die beiden Polen Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski in den Bockholter Bergen nahe Greven (Münsterland) hingerichtet. Sie gehörten zu den Millionen im Deutschen Reich zur Zwangsarbeit eingesetzten Kriegsgefangenen und ausländischen „ZivilarbeiterInnen“, die einer rassistischen Behandlung unterlagen und oft Opfer einer rigiden Verfolgung durch die Gestapo wurden.

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„Und alles ist hier fremd“ – Deutschsprachige Schriftstellerinnen im britischen Exil

Bei dem Wort Exil haben viele Amerika vor Augen. Vor allem Menschen aus der Filmbranche zog es nach 1933 dorthin, auch Musiker und vereinzelt Schriftsteller. Nicht alle blickten so weit in die Ferne, auch Großbritannien bot Rettung. Mit ihrem Buch ‚Und alles ist hier fremd.’ Deutschsprachige Schriftstellerinnen im britischen Exil geht Doris Hermanns speziell Schriftstellerinnen nach, die in Großbritannien Zuflucht fanden.

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