Kulturveranstaltungen der IKG München

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Ilja Richter, Foto: Hannes Caspar

Dienstag, 10. März 2026, 19.00 Uhr, Woche der Brüderlichkeit

Buchpräsentation – »Lieber Gott als nochmals Jesus«
Eine humoristische Beichte mit Ilja Richter

Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.

Ilja Richter, 1952 in Ostberlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF.

Musikalische Umrahmung: Harry Ermer (Piano, Mundharmonika)

Anmeldung unter (089) 202 400 491 oder Email: karten@ikg-m.de
Eintritt 10,- Euro; für Schüler und Studenten 5,- €; für Münchenpass-Inhaber frei

Veranstalter: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

Montag, 16. März 2026, 19:00 Uhr, 17. Jüdische Filmtage

»Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung«

Spielfilm, Israel 1964, 98 Min., Originalsprache Hebräisch, dt. F.
Regie: & Drehbuch: Ephraim Kishon
Produktion: Menahem Golan, Musik: Yohanan Zaray
Kamera: Floyd Crosby & Nissim Leon
Darsteller: Chaim Topol als Sallah Shabati, Geula Nuni als Habbubah Shabati, Gila Almagor als Bathsheva Sosialit u.v.a.

Filmstill

Der jemenitische Jude Sallah Shabati wandert mit seiner kinderreichen Familie nach Israel ein. Bis zum versprochenen Einzug in eine Neubauwohnung haust man in einer Baracke in einem Übergangs-Camp. Sallah, der über seinen Clan Familie wie ein König herrscht, lebt lieber in den Tag als selbst zu arbeiten. Im Lexikon des Internationalen Films heißt es, der Film schildere mit liebenswürdiger Selbstkritik »den Kampf mit dem modernen technischen Leben und die Schwierigkeiten des jungen Staates: Geistreiche Unterhaltung mit Witz, Humor und glänzenden Darstellern«. 1964 wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und u. a. mit 2 Golden Globes ausgezeichnet.

Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91

Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft München und dem Israelischen Generalkonsulat

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

Mittwoch, 25. März 2026, 19:00 Uhr, Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Kurzspielfilm & Konzert
Deutschlandpremiere:»Un Tango Para Rachel«

Filmstill: © L. Kalisch

Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch

Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.

Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin
und
Konzert »Yiddish & Tango«
mit Lea Kalisch (Gesang)
begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)

Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin.

Anmeldung erbeten unter Tel. (089) 20 24 00-491 oder Email: karten@ikg-m.de

Eintritt 10,- Euro; für Schüler, Studenten und Münchenpass-Inhaber frei

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde mit freundlicher Unterstützung der Familien Muallem und Stopnitzer zum Gedenken an David Stopnitzer s. l.

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18