March of the Living Dachau

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Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag laden wir zu einem besonderen Lebensmarsch ein, einer bayerischen Version des „March of the Living“. 

Wir gehen bewusst den Weg, den unzählige Häftlinge einst aus dem KZ hinausgetrieben wurden. Heute gehen wir den Weg für das Leben, für die Würde und für die Zukunft unserer Gesellschaft.

25. Januar 2026, Eröffnung um 14:00 Uhr, Start der ca. 3 km Wegstrecke ist die KZ-Gedenkstätte Dachau im Besucherzentrum mit dem Ziel Bahnhof

Die Veranstaltung beginnt mit würdevollen Grußworten unserer Schirmherren, die uns mit ihrer Präsenz und ihrem Engagement für das Gedenken unterstützen:

Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, wird mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Gedenkarbeit wichtige Impulse setzen. Stefan Löwl, Landrat des Landkreises Dachau, wird als Vertreter der Region sprechen und die Bedeutung der Erinnerungskultur unterstreichen.

Im Anschluss an die Grußworte folgen zwei bis drei kurze Beiträge von Schülerinnen und Schülern sowie Akteuren der Erinnerungsarbeit.

Diese Stimmen verkörpern die Weitergabe der Erinnerung an kommende Generationen und zeigen, wie wichtig es ist, dass junge Menschen Verantwortung für die Zukunft unserer demokratischen Gesellschaft übernehmen.

Ihre Perspektiven machen deutlich, dass Gedenken kein rückwärtsgewandter Akt ist, sondern eine aktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für eine bessere Zukunft.

Wer ist eingeladen?

Der Lebensmarsch in Dachau lebt von der Teilnahme einer breiten Gemeinschaft. Wir freuen uns über die Beteiligung von Schulen aus dem Landkreis Dachau sowie des Jüdischen Helene-Habermann-Gymnasiums. Schülerinnen und Schülern setzen gemeinsam ein Zeichen für das „Nie wieder“.

Politische Akteure aus dem Kreistag, aus Stadt- und Gemeinderäten sowie den Jugendvertretungen sind ebenso eingeladen wie wichtige Institutionen der Erinnerungs- und Gedenk- sowie Demokratiearbeit, u.a. aus der Gedenkstätte, dem Max-Mannheimer-Haus und dem Demokratiebündnis.

Alle Bündnis Partner von „DACH gegen Hass“ sind ebenfalls eingeladen.

Warum wir gehen

Wir gehen, damit Erinnerung lebendig bleibt und nicht zu einem abstrakten Ritual verkommt. Erinnerung ist kein Selbstzweck, sondern eine Verpflichtung gegenüber den Opfern und eine Mahnung für die Gegenwart. Wir gehen, damit junge Menschen Verantwortung übernehmen können und verstehen, dass Geschichte nicht etwas Fernes ist, sondern direkte Auswirkungen auf unser heutiges Zusammenleben hat.

Damit wir als Gesellschaft zeigen: Nie wieder ist jetzt. Diese Worte sind mehr als ein Slogan – sie sind eine Aufforderung zum Handeln. In Dachau, einer Stadt, die historisch so eng mit den dunkelsten Kapiteln deutscher Geschichte verbunden ist. In Bayern, wo Erinnerungskultur Teil unserer regionalen Identität geworden ist. In Deutschland, wo wir alle gemeinsam die Verantwortung tragen, aus der Geschichte zu lernen und eine Zukunft zu gestalten, in der Menschenwürde, Demokratie und Freiheit unantastbar sind.

Alle weiteren Details:
https://dachgegenhass.com/