Mein Weg durch Jerusalem

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© C. Wollmann-Fiedler

Auf dem Mount Herzl empfängt das große rote Kunstwerk den Reisenden. Alexander Calder, der Meister und Erfinder des Mobiles, bekam von Teddy Kollek, dem damaligen Bürgermeister von Jerusalem, den Auftrag für ein Kunstwerk. Calder entwarf und baute das aus Eisen gefertigt Werk in den USA und per Schiff wurde es nach Israel transportiert. Das vermögende amerikanische Ehepaar Muriel und Philip Berman finanzierten die Kunst. Seit 1977 ist dieses auf dem Mount Herzl als „Hommage to Jerusalem“ zu bewundern.

Von Christel Wollmann-Fiedler

Alexander Calder, 1898 in Pennsylvania geboren, wird als Bildhauer der Moderne bezeichnet. Selbst der Großvater und auch der Vater waren Bildhauer, die Mutter Malerin. Bevor Calder Kunst studiert, geht er an eine Technische Fakultät und wird Ingenieur. Erst nach diesem Studium wird er in New York Kunst studieren. Ein Parisaufenthalt folgt. Dort lernt er bekannte Künstler kennen. 1931 heiraten Louisa und Alexander in Paris und bekommen zwei Töchter. Bereits 1933 geht das Ehepaar Calder zurück in die USA. Ausstellungen in Amerika und in den USA folgen, dreimal lud ihn die Documenta nach Kassel ein. Der bewegliche Miniaturzirkus in Paris machte ihn berühmt und die anderen beweglichen Kunstwerke, seine berühmten Mobiles.

Als Meister der Mobiles bezeichne ich ihn, die grandiosen schwingenden Mobiles bewundere ich, die ich 1989/90 im Palazzo Grassi am Canal Grande in Venedig endlich sehen konnte. Ausgeliehen waren seine Kunstwerke und Kunst anderer Künstler aus New York. In einem großen Saal bewegten sich die Mobiles leicht und bezaubern in dem wieder einmal eröffneten Palazzo Grassi. Weltweit sind die Skulpturen zu sehen, z.B. in Berlin an der Neuen Nationalgalerie ist das Têtes et Queue aus dem Jahr 1965 und in Tel Aviv Feuille d’arbre aus dem Jahr 1974. 1976 stirbt Alexander Calder in New York.

Fast ein Wahrzeichen ist Calders Skulptur „Hommage to Jerusalem“ im Westen Jerusalems geworden. Vom Herzlberg blickt man ins Tal der judäischen Berglandschaft. Durch die Bäume schimmert eine kleine Ecke des wichtigen Gedenkortes „Yad Vashem“, linkerhand unten am Hang auf einem kleinen Hügel En Kerem ist die recht klein wirkende moderne Hadassah-Universitätsklinik von 1961 zu sehen.

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Der Holocaustgedenkort Yad Vashem ist eine Gedenkstätte zum ewigen Gedenken an die Judenverfolgung und Ermordung durch die Nazis. Mit der wichtigen Allee der Gerechten wurde die Gedenkstätte 1962 eingeweiht und kontinuierlich erweitert. 2005 folgte der Neubau, den der Architekt Moshe Safdie aus Haifa und Canada entworfen hat. Inzwischen sind 5 Millionen Namen von in der Shoa ermordeten Juden in der Datenbank verzeichnet. Millionen Menschen aus der ganzen Welt besuchen diese Erinnerungsstätte alljährlich.

© C. Wollmann-Fiedler

Noch vor Jahren endete hier neben dem roten Kunstwerk von Alexander Calder die Straßenbahnlinie, die seit zwei Jahren bis herab vor den Haupteingang des Krankenhauses auf dem Hügel in En Kerem verlängert wurde. Der Architekt Joseph Neufeld entwirft eine Stadt in der Stadt. Imposant und riesengroß, ohne Lageplan ist der Bau kaum zu bewältigen. Das Krankenhaus wird als größtes und modernstes in Israel und des Nahen Ostens bezeichnet.

Joseph Neufeld wird 1899 in Monastyryska in Galizien geboren, 1920 kommt er in Palästina an, studiert in Europa, in Wien und Rom. Der Architekt und Stadtplaner arbeitete drei Jahre in Berlin bei Erich Mendelssohn und wird zwei Jahre Assistent bei Bruno Taut in Moskau, 1932 geht er nach Palästina zurück. Seine Bauwerke sind in verschiedenen Orten in Israel zu finden. 1940 emigriert er in die USA. 1949 bekommt der Pionier der Internationalen Architekturstils in Israel den Auftrag für den Entwurf des Universitätskrankenhauses „Hadassah“ in West Jerusalem. Das Krankenhaus wird 1961 eröffnet. Joseph Neufeld stirbt 1980 in New York City.

Für den jüdischen Glauben sind drei Synagogen in dem Hospital gebaut worden. Menschen aus der gesamten Welt pilgern geradezu in die Abbell Synagoge, um sich an den farbigen Glasfenstern des Künstlers Marc Chagall zu erfreuen. Aus der Bibel nimmt Chagall das Thema für die 12 Fenster, Jakobs Segenssprüche über seine 12 Söhne (Genesis 49) und Moses Segnungen über die 12 Stämme (Deuteronomium 33). Farben über Farben leuchten dem Besucher entgegen. Das berühmte Blau und Gelb und die immer wiederkehrenden Motive, die Landschaften, Tier- und Blumenmotive, Symbole des Jüdischen Glaubens, das Schofarhorn, die Menora und der Judenstern, der Berg Sinai und die Gesetzestafel sind die Symbole. Die Farben kennen wir aus seinen gemalten Kunstwerken, doch weitaus brillanter sind die Motive und die Farben in den Glasfenstern. Für Chagall sollten es Juwelen sein.

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Am 6. Februar 1962 schrieb Marc Chagall: „Dies ist mein bescheidenes Geschenk an das jüdische Volk, das immer von biblischer Liebe, Freundschaft und Frieden unter allen Völkern geträumt hat. Dies ist mein Geschenk an dieses Volk, das hier vor tausenden Jahren inmitten anderer semitischer Völker gelebt hat“.

Marc Chagall wird 1887 in Peskowatik, einem jüdischen Schtetl in der Nähe von Witebsk im Russischen Kaiserreich, dem heutigen Belarus, in einer einfachen jüdisch-orthodoxen Familie geboren. Zeit seines Lebens war der jüdische Glaube für ihn wichtig, er begleitete ihn bis an sein Lebensende in Süd-Frankreich im Jahr 1985. Als Expressionist und Kubist, als Surrealist wird er bezeichnet, doch „Maler-Poet“ ist absolut treffender und wunderschön für den russisch-französischen-jüdischen Künstler Marc Chagall.

1915 heirateten Marc und Bella Rosenfeld in Witebsk, die Tochter Ida wird 1916 geboren. 1922 verlässt er mit Frau und Tochter seine Heimat, geht nach Berlin und weiter nach Paris. Die Berliner Kunsthändler Herwarth Walden und Paul Cassirer organisieren Ausstellungen, in Paris lernt er den Kunsthändler Bernheim kennen. 1931 besucht er Palästina, das Land seiner Bibelmotive. In Südfrankreich hält er sich auf als die Nazis Frankreich besetzen. 1941 kann er sich mit seiner Frau mit Hilfe von Varian Frey per Schiff in die USA retten. Seine Frau Bella stirbt in New York 1944. Nach dem 2. Weltkrieg macht er sich erneut nach Paris auf den Weg und weiter nach Südfrankreich. Ausstellungen und große Aufträge in der gesamten Welt folgen. Kirchen und Synagogen stattet er aus. Die Synagogenfenster im Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem werden 1962 von ihm persönlich eingeweiht. Im März 1985 stirbt er in Saint-Paul-de -Vence in der Provence unweit von Nizza.

Zurück auf den Herzlberg zu dem Grab von Theodor Herzl. Der berühmte Architekt Ossip Klarwein entwarf das Grab aus schwarzem Granit. Geboren wird Theodor Herzl 1860 in Pest mit nur 44 Jahren stirbt er an seinem Herzleiden in Erdach in Niederösterreich und wird auf dem Döblinger Friedhof in Wien begraben. Zu Lebzeiten ist er bereits eine Legende, später wird er ein mythischer Prophet, ein Symbol der Neuerung. An Theodor Herzl und seine Wünsche sollte man sich besinnen. Ein Universalstaat sollte es werden, kein jüdischer Staat, war Herzls Wunsch für seine Glaubensgenossen, auch Argentinien wäre eine gute Option gewesen.

Herzls Grab, © C. Wollmann-Fiedler

In Pest besucht Theodor die jüdische Volksschule und beendet das Evangelische Gymnasium mit der Matura in Budapest. Die Familie zieht 1878 nach Wien, wo er sein Jus Studium beginnt und mit der Promotion beendet. Gründer des politischen Zionismus wird er, gründet eine zionistische Wochenzeitung, als Schriftsteller und Journalist ist er in den Jahren unterwegs. Der Weihnachtsbaum stand alljährlich bei Herzls, als säkulare deutsche Familie wird gelebt. Während der Donaumonarchie ist diese Einstellung auch bei der jüdischen Bevölkerung fast selbstverständlich.

Julie Naschauer wird 1889 seine Ehefrau. Drei Kinder bekommt das Paar, die jüngste Tochter Magarete und ihr Ehemann sterben 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt.

Der Zionismus wird Theodor Herzls Welt und die Gründung eines „Judenstaates“ sein ewiger Wunsch. Zeitlebens setzt er sich dafür ein. Zusammen mit Gleichgesinnten organisiert er 1897 den 1. Zionistischen Weltkongress in Basel, und wird zum Präsidenten dieser Vereinigung gewählt. Am Karmel bei Haifa wollte Herzl beerdigt werden, doch Jerusalem sollte es werden. 1949 nach der Gründung des Staates Israel, bekommt er einen Ehrenplatz auf dem berühmten Nationalfriedhof auf dem „Herzlberg“ in Jerusalem, zusammen mit seinen Eltern. 2006 werden von zwei Kindern der Familie Herzl die Särge von Bordeaux nach Jerusalem überführt und neben dem Grab des Vaters zur letzten Ruhe gebettet, auch der Enkelsohn aus den USA kommt im Jahr 2007 dazu.

Alte Rituale werden an der Klagemauer begangen, der moderne Staat ist am Herzlberg. Wir sind unweit von Yad Vashem. Am Unabhängigkeitstag findet am Herzl-Grab die Zeremonie statt.

Herzls Portrait ist im gesamten modernen Israel zu sehen. Er wird als „Prophet des Staates“ verehrt.

„…Ich schaue Dich genau an, Prophet des Staates. So ein kostbarer Jude mit einem Bart bis zur Brust. Ein so dünner Jude – wie hat er die Kraft ein Prophet zu sein?“, singt Rivka Michaeli 1975.

Den wunderschönen Blick über Jerusalem entdecken wir und durch die Sichtachse ist unten im Tal die vor zwei Jahren neugebaute Israelische Nationalbibliothek zu sehen. Auch die Knesset, die von Ossip Klarwein entworfen wurde, ist von hier oben zu erkennen.

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Mit der berühmten Jerusalemer Straßenbahn fahren wir vom Hügel herunter zur Central Station und steigen in den Bus zur Knesset und zur Israelischen Nationalbibliothek in der Eliezer-Kaplan-Street. Es ist die größte Bibliothek Israels. Sie wurde von den Baseler Architekten Herzog und de Meuron gebaut. Wegen des terroristischen Überfalls am 7. Oktober 2023 wurde die Eröffnung auf den 29. Oktober 2023 verlegt mit einer Fotoausstellung über die in den Gazastreifen entführten Menschen.

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Ein Novum der modernen Architektur, aus israelischen heimischen Steinen aus dem Norden des Landes ist die Bibliothek gebaut. Mit einem geschwungenen, gewölbten Dach ist das Gebäude einmalig. Eine wohltuende hervorragende Innenansicht mit Kostbarkeiten aus verschiedenen historischen Zeiten soll ein Brunnen des Wissens sein. In der Gartenanlage duften die Lavendelbüsche bis herauf zur Straße.

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Gleich neben der Wiese wurden die „Letters of Light“ von dem israelischen Künstler Micha Ullman aufgestellt. Im letzten Jahr, 2024, sprach ich mit Micha Ullman und erfuhr über sein künstlerisches Leben. Die letzte große Arbeit sind die „Letters of Light“ in Jerusalem.

Aus einer deutschen Familie stammt er, wurde 1939 in Tel Aviv-Jaffa geboren, später zog die Familie nach Ramat Hasharon, wo Ullman noch heute wohnt. Von Ausstellungen in der gesamten Welt kann man in seiner künstlerischen Vita lesen und Arbeiten des Künstlers/Bildhauers stehen in Berlin, Stuttgart, Heidelberg und Bamberg, weitere in Lodz/Polen in Melbourne/Australien, in Tokyo und Sabea/Japan, in Südfrankreich und Finnland, in Rom und Paris und natürlich in Israel. Mehr als siebzig ortsbezogene Skulpturen und Denkmäler sind in der Welt verteilt. Auf einem Atlas kann man mit seinen Werken von Land zu Land und von Stadt zu Stadt reisen.

Über die großartige Arbeit in Jerusalem, den „Letters of Light“ gibt es sehr viel zu erzählen, hier nur eine winzige Aussage des Künstlers:

„Man kann dieses Kunstwerk als Sonnenuhr mit Buchstaben bezeichnen. Das Kunstwerk selbst ist gebaut mit den 22 Buchstaben der hebräischen Schrift und den lateinischen und arabischen Buchstaben. Diese 22 hebräischen Buchstaben dienen als Grundlage für die hebräische Sprache von der Antike bis zur Gegenwart. Mit ihnen können alle Wörter ausgesprochen oder geschrieben werden. Das Werk ist eine skulpturale Umweltarbeit aus Stein, Licht und Schatten, das über und unter der Erde angeordnet ist“.

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Man sollte nach Jerusalem fahren und durch dieses Buchstabenfeld an verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten gehen und staunen, wie es sich verändert.

Auf der anderen Straßenseite auf dem Givat Ram ist die Knesset, das Parlament des Staates Israel, das alle vier Jahr gewählt wird. 1966 wurde dieses Gebäude eröffnet. Ossip Klarwein, der bekannte polnisch-deutsche-israelische Architekt bekam den Auftrag. Auch der eine oder andere weitere Architekt war daran beteiligt. Ärger und Gerangel hat es um diesen Staatsbau oft gegeben. Unzufrieden war man mit dem Architekturstil.

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Ein Ausstellungskatalog über die Ausstellung „Vom Kraftwerk Gottes“ zur Knesset liegt neben mir, neben meinem Computer. Auf dem Umschlag ist ein Portrait des Architekten Ossip Klarwein abgedruckt. Die deutsch-franzöische Künstlerin, Publizistin und Journalistin Jacqueline Hénard hat die großartige und wichtige Publikation herausgegeben und das Vorwort geschrieben. Eine Leistung, die kaum zu beschreiben ist. Klarwein ist fast vergessen und kaum jemand kennt seinen Namen. Nun taucht er wieder im Licht der Architektur auf und man kann durch den Katalog viel erfahren.

Wie kommt es zu dem „Kraftwerk Gottes“? Im Jahr 1931-1933 entwarf er im Büro des Architekten Höger in Hamburg, wo er seit 1927 als Chefarchitekt angestellt ist, die Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin – Wilmersdorf. Der alleinstehende Campanille ist von weitem zu sehen. Die Ecke am Hohenzollerndamm ist der ideale Platz für die Kirche. Der Kirchenbau mit dem expressionistischen Stil fasziniert mich seit Jahren. Man muss ins Innere gehen, schauen und staunen. Die von Jacqueline Hénard kuratierte interessante Ausstellung in der Kirche ging im Oktober zu Ende. Die Ausstellung ist nach Hamburg weitergezogen und wird nun im Ernst Barlach-Haus im Jenischpark am Elbufer zu sehen sein unter dem Titel „Ein Architekt zwischen Hamburg und Haifa“.

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Wer ist Ossip Klarwein? 1893 wird Ossip/Josef in Warschau geboren. Wegen revolutionärer Unruhen im Russischen Kaiserreich und Pogromen gegen die jüdische Bevölkerung flieht die Familie 1905 ins Deutsche Kaiserreich. In Hessen lassen sie sich nieder, wo Ossip die Schule besucht. Später studiert er an der Technischen Hochschule in München, in der Preußischen Akademie der Künste in Berlin ist er bei dem Architekten Hans Poelzig Meisterschüler und zieht in Charlottenburg in die Joachim-Friedrich-Straße in Halensee. 1924 heiraten Martha Krumme und Ossip Klarwein. Wie oben erwähnt wird er 1927 Chefarchitekt bei dem Architekten Fritz Höger in Hamburg. Mit seiner Frau Martha, der Opernsängerin, geht es nun nach Hamburg an die Alster, wo Ossip im Architekturbüro Höger arbeiten wird. 1933 tauchen die Nazis auf und Klarwein emigriert mit Frau und Sohn und seinem alten Vater ins Britische Mandatsgebiet Palästina in die Hafenstadt Haifa. Für deutschsprachige Einwanderer, den „Jeckes“ und anderen, baut er auf dem Karmel und im Hadar HaCarmel moderne Wohn- und Geschäftshäuser. Aufträge auch in anderen Gegenden des Landes kommen auf ihn zu. Palästina und das junge Israel baut er auf mit seinen architektonischen Ideen und seinem Internationalem Baustil. Die Städtische Baubehörde holt ihn als Architekt und Stadtplaner nach Jerusalem.

Die politische Katastrophe in Deutschland nimmt seinen Lauf, die beiden älteren Geschwister werden von den Nazis ermordet, die jüngere Schwester Bronislawa wird aus Berlin ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und 1944 in Auschwitz getötet. 1970 stirbt Ossip Klarwein in Jerusalem.

Viele Bauten von Ossip Klarwein gibt es verstreut in ganz Israel und in Deutschland. Kurz erwähnen möchte ich noch den Dagon Silo im Hafen von Haifa an der levantinischen Küste. 1955 nahm dieser Getreidespeicher seine Funktion auf. Der Dagon Silo prägt den Hafen von Haifa und ist ein festes Wahrzeichen.

© C. Wollmann-Fiedler