Vergesst sie nicht

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Die britische Tageszeitung Daily Mail veröffentlichte am Montag einen Beitrag über vier der noch immer in Gaza gefangen gehaltenen junge Frauen. Im Interview appellieren die Familien der Mädchen an Eltern auf der ganzen Welt, sich für die Befreiung der Geiseln zu engagieren. Es sind erschreckende Bilder, sie bewusst zu zeigen, ist eine wichtige und mutige Entscheidung der Eltern.

Karina Ariev, 19, aus Jerusalem, Agam Berger, 19, aus Holon, Liri Albag, 18, aus dem Moshav Yarhiv und Daniella Gilboa, 19, aus Petach Tikwa sind Soldatinnen, die vom Stützpunkt Nachal Oz entführt wurden. Die vier dienten als Späherinnen und waren unbewaffnet dem Überfall der Hamas ausgesetzt. In einem Propagandavideo der Terrororganisation vom 7. Oktober waren sie an einer Wand aufgereiht zu sehen, die Hände auf dem Rücken gefesselt.

Die Familien der vier jungen Frauen sprachen im Interview mit Daily Mail über ihre Sorgen und Ängste:

Wie sehr die Zeit drängt, für alle Geiseln, aber vor allem für die vier jungen Frauen, zeigt der Bericht von Chen Goldstein-Almog, die am 26. November mit ihren drei Kindern freigelassen wurde. Sie traf die vier in Gaza und erzählte von ihrem Zustand. Sie sind teilweise schwer verletzt, haben Schusswunden, erhalten keine angemessene medizinische Versorgung, einigen wurden Gliedmaßen amputiert. Schlimmer jedoch, so gab Chen Goldstein-Almog die jungen Frauen wieder, seien die Schläge und sexuellen Übergriffe, denen sie ständig ausgesetzt seien. „Sie sind stark und haben die Hoffnung nicht verloren“, so Chen, „aber vor fünf Wochen, als wir uns trennten, waren sie am Rande ihrer Kräfte. Sie müssen freigelassen werden. Sie können keinen Tag länger dort bleiben.“