Amir Sohar: Den Frieden erstreben

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Amir Sohar war ein Anhänger der israelischen Friedensbewegung und strebte nach „Tikun Olam“ (die Heilung der Welt). Während einer Schießerei mit einer palästinensischen Miliz wurde er getötet…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=2tPcdt3v61Q[/youtube]

© ZOOG productions, regie & prod. nimrod shanit, red. limor pinchasov, musik jon shapiro, kameramann ras tuchban, ton moti hefez.

4 Kommentare

  1. „Bist Du wirklich Jüdin?“, fragen die Kinder

    Zehntausende Deutsche sind in den vergangenen Jahrzehnten als Volontäre nach Israel gegangen. Jetzt kommen auch Israelis für solche Dienste nach Deutschland. Das Projekt ist ein Erfolg.

    Eine israelische Jüdin hilft muslimischen Kindern in Berlin-Neukölln, die zu Hause mit Judenhass indoktriniert werden, bei den Hausaufgaben. Und sie bringt den Töchtern eines bekannten palästinensischen Clans Englisch bei. Die Kinder fragen sie immer wieder, ob sie wirklich Jüdin sei. Ihre von Antisemitismus geprägten Erwartungen stimmen nicht mit der Wirklichkeit überein.

    Ein Veteran der israelischen Armee volontiert in einer ostdeutschen Kleinstadt und freut sich über die netten, zurückhaltenden Menschen, die er anstatt der dumpfen Glatzen traf, von denen er gehört hatte.

    Und eine in Russland geborene Tel Aviverin, die in Israel einen guten Job hatte, bringt kleinen Berlinern das Seiltanzen bei. Alle drei haben Deutschland schätzen gelernt. Solche Freiwilligendienste sind etwas Neues in den deutsch-israelischen Beziehungen.

    Deutsche volontieren seit Langem in Israel

    Dass Deutsche nach Israel gehen, um in sozialistischen Dörfern – „Kibbutzim“ – zu arbeiten, ist seit Anfang der 60er-Jahre gang und gebe. Aber dass Israelis in das Land kommen, das den Holocaust begangen hat, um für wenig Geld gemeinnützig zu arbeiten, gibt es erst seit 2010.

    Das vom ehemaligen israelischen Botschafter Yoram Ben-Zeev mit angeschobene Projekt „Kom-Mit-Nadev“ organisiert alles. Hagar Levin, Asaf Erlich und Sivan Lepikhine sind drei Israelis, die mit „Kom-Mit-Nadev“ nach Deutschland gekommen sind.

    Asaf Erlich arbeitet jetzt seit etwa zwei Monaten in der Lutherstadt Wittenberg für die Organisation, die ihn nach Deutschland gebracht hat. Er kümmert sich hauptsächlich um die Webseite von „Kom-Mit-Nadev“ und die Beziehungen nach Israel.

    Und er ist positiv überrascht. „Manche Leute sagten mir, dass Ostdeutschland voller Ausländerhasser sei. Das stimmt so nicht meiner Erfahrung nach. Die Leute kommen vielleicht nicht und umarmen Dich sofort. Aber sie sind freundlich.“

    weiter unter dem Link
    http://www.welt.de/politik/ausland/article120876286/Bist-Du-wirklich-Juedin-fragen-die-Kinder.html

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