Dormitio Zion erneut beschmiert: „Jesus ist Affe“

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Die Benediktiner-Abtei Dormitio auf dem Jerusalemer Zionsberg, eines der Wahrzeichen Jerusalems, ist in der Nacht zum Freitag von Unbekannten mit gehässigen Graffitis erheblich beschädigt worden. Zugleich sind sieben Autos mit Ölfarbe bespritzt worden und zwei Reifen wurden zerschnitten. „Christen sind Affen“, „Jesus ist ein Affe“, „Die Affen durchlöchern“, „Christen sind Sklaven“, „Chavat Maon“ (der Name eines zum Abriss vorgesehenen Siedlervorpostens bei Hebron) und ähnliche Sprüche auf Hebräisch „zierten“ die Gemäuer und parkende Autos…

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 31. Mai 2013

„Wir haben die Schmierereien heute morgen um 7:30 Uhr entdeckt. Erstaunlicherweise haben wir nichts gehört, obgleich ich mit offenem Fenster direkt über einer der beschmierten Stellen schlafe“, sagte ein Mönch der deutsch-katholischen Abtei. Die Polizei sei sofort gekommen und habe die Graffitis an den Klosterwänden schon übertüncht. Der Schaden an den Autos sei groß, sagte der Mönch.

Es gebe keine konkrete Hinweise auf die Täter. Doch die Sprüche weisen erneut auf rechtsradikale israelische Siedler, die schon mehrmals Fassaden von Kirchen in Latrun aber auch von Dormitio und der griechischen Kreuzkirche in Jerusalem beschmiert haben. Die Polizei hat schon vor Monaten eine Sonderkommission eingerichtet, aber bisher nur einzelne Festnahmen gemacht.

In den vergangenen Monaten gab es eine deutliche Steigerung von Vandalismus durch mutmaßlich rechtsradikale fromme Siedler. Betroffen sind neben christlichen Kirchen auch Moscheen und Autos von Palästinensern in den israelisch besetzten Gebieten des Westjordanlandes.

Ebenso wurden Häuser und Autos in anderen Vierteln Jerusalems beschmiert.

Die israelischen Medien haben prominent über die Vorfälle berichtet. Ein Reporter fragte, wieso der Geheimdienst so punktgenau Terroristen ausfindig mache, aber unfähig sei, die Verantwortlichen für diesen jüdischen Vandalismus auszumachen.

David Neuhaus, stellvertretender lateinischer Patriarch in Jerusalem, redete im Rundfunk über „Dutzende“ Vorfälle gegen christliche Institutionen in Jerusalem allein. „Wir haben das Gefühl, dass an manchen Schulen nicht Toleranz gelehrt wird.“ Er beklagte sich auch darüber, immer wieder bespuckt zu werden, wenn er mit Kutte und Kreuz auf die Straße gehe. „Wir verstehen nicht, warum ausgerechnet die Christen angegriffen werden.“ Die Lösung sei nicht die Bestrafung der Täter, sondern eine bessere Erziehung der nächsten Generation. Neuhaus meinte, dass die Täter wohl nicht unter ultraorthodoxen Juden zu suchen seien, sondern eher in „extrem nationalistischen Kreisen“.

© Ulrich W. Sahm, haGalil.com

50 Kommentare

  1. Kirche

    »Antisemitismus ist Sünde«

    Neutestamentler rügen Weltkirchenrat wegen Judenfeindschaft

    „Die evangelischen Theologieprofessoren Ekkehard und Wolfgang Stegemann haben dem Weltkirchenrat Judenfeindschaft vorgeworfen.

    Die Abschlusserklärung eines Treffens von Kirchenrepräsentanten Ende Mai in Beirut überschreite jegliche bisher bekannte antiisraelische und antisemitische Propaganda des Ökumenischen Rates der Kirchen, schreiben die Theologen in einem am Dienstag veröffentlichten Offenen Brief.

    Die Stellungnahme delegitimiere und dämonisiere den Staat Israel. Das Papier des Weltkirchenrates sei Ausdruck einer Erneuerung der alten christlichen Judenfeindschaft, die nunmehr auf Israel gerichtet sei.“

    „Die beiden Neutestamentler appellieren an den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, und den Präsidenten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, Gottfried Locher, sich gegen diese »neu-alte Judenfeindschaft« des Weltkirchenrates zu wenden. »Antisemitismus ist Sünde wider Gott und die Menschen«, schreiben die in Basel und Neuendettelsau tätigen Professoren.“

    weiter unter dem Link
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16140

    • Der Weltkirchenrat kann nichts dafür wenn die beiden Herren die Realität nicht sehen wollen.

      Das Christentum lehrt die Solidarität mit den Armen und Unterdrückten, daher kann und darf man sich vor dem Leid der Palästinenser nicht verschließen (welches übrigens ja genauso christliche Palästinenser trifft) – weiterhin richten sich die Feindseligkeiten fundamentalistischer Juden und auch die Besatzungspolitik gegen Muslime und gegen Christen.

      Natürlich muss der Weltkirchenrat da Stellung beziehen.

      Weiterhin Ost-Jerusalem IST eine besetzte Stadt. So sieht es nicht nur der Weltkirchenrat, sondern die ganze Welt, einschließlich UNO und USA.

      Weiterhin halte ich es für ausgezeichnet, dass sich der Weltkirchenrat von den Armageddon-Christen der USA distanziert. Christen die glauben, es wäre irgendwie christlich, ein Volk zu knechten und entrechten, um dem Messias den Weg zu ebenen, haben Jesus Botschaft ganz offensichtlich nicht begriffen.

  2. orginal Jane
    „Aber Sie werden sicher alles tun, um das Thema klein zu reden (erledigt ist es deshalb natürlich nicht)“

    Das Thema ist verschwindent klein im Vergleich zur Antisemitischen Tradition Europas bis heute wie man immer wieder lesen muss in Israelischen Nachrichten.

    Aber mit dem Relativieren und Verharmlosen von Christlichen und Moslemischen Terror gegen Juden haben Sie ja sehr gute Erfahrungen.

    Vieleicht lernt man das sogar bei Antisemitische Workshops und ganz spieziel die Luegenpropaganda auf Juedischen Internetseiten.

    • „Settlers Deface Christian Cemetery In Jaffa

      [Thursday June 13 2013] a number of extremist Israel settlers carried out another Price Tag attack, this time targeting a Christian Cemetery in Jaffa, and spray-painted “Price Tag”, and “Revenge” on tombstones.

      Israeli Ynet News has reported that more Price Tag graffiti were discovered on a residential building close to the cemetery, near the home of Khaled Kaboub, an Arab District Court Judge in Tel Aviv.

      ..In related news, the Israeli Police revealed Wednesday [June 12 2013] that Israeli settlers carried out 165 Price Tag attacks against the Palestinians and their property, in the West Bank, and in the 1948 territories since the beginning of this year.

      The attacks targeted Palestinian lands and orchards, cars, property, mosques, churches and several Islamic and Christian graveyards“

      http://www.imemc.org/article/65669

      „Deutsche Moscheen sollen nach Forderungen des Koordinationsrates der Muslime (KRM) besser geschützt werden. Am Dienstag verurteilte die Dachorganisation der muslimischen Verbände die jüngsten Anschläge auf islamische Gebetshäuser: Seit fünften Mai hatten deutschlandweit vier Ãœbergriffe auf Moscheen stattgefunden, zuletzt in der Nacht vom 20. Mai im Rheinland-Pfälzischen Bullay. Im letzten Jahr sind neun Brandanschläge verübt worden, 18 mal gab es Vandalismus gegen Moscheen. Nach Angaben des Koordinationsrates seien auch Hassdelikte und Ãœbergriffe auf muslimische Bürger angestiegen.“

      http://de.radiovaticana.va/news/2013/05/21/d:_%E2%80%9Emoscheen_besser_sch%C3%BCtzen%E2%80%9C/ted-694013

  3. Bundestag
    »Jüdisches Leben nachhaltig fördern«

    Parlament beschließt Resolution zur Bekämpfung des Antisemitismus

    – Die Linke enthält sich –

    „Mit überwiegender Mehrheit hat der Bundestag am Donnerstagnachmittag einen interfraktionellen Antrag angenommen, der den Titel trägt »Antisemitismus entschlossen bekämpfen, jüdisches Leben in Deutschland weiterhin nachhaltig fördern«. Alle Fraktionen stimmten zu, Die Linke enthielt sich. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zeigte sich gleichwohl froh, »dass der Bundestag dieses Signal hier auf glaubwürdige Weise gesetzt hat«.“

    „Und Gitta Connemann (CDU) trug entsprechende Beispiele vor: »Ich habe nichts gegen Juden, aber warum sind Juden immer so böse?«, zitierte sie einen Satz – und nannte auch die Quelle: das Online-Portal gute-frage.de, wo diese Aussage seit zwei Jahren steht, ohne dass ein Moderator glaubte, eingreifen zu müssen.

    Die Grünen-Politikerin Marieluise Beck erinnerte in einer Zwischenfrage daran, dass es nicht nur – und vielleicht mittlerweile gar nicht mehr vor allem – ein Bildungsproblem sei, wenn Antisemitismus geäußert wird: etwa die Fälle Martin Walser, Günter Grass oder Jakob Augstein.“

    weiter unter dem link
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16227

    Na Jane Sie sind doch eine LINKE richtig !

    Das bestaetigt was ich immer schreibe das die Linken in Deutschland ein Problem mit Juden haben und Sie Jane sind ein Exenplarisches Beispiel in der Antisemitismusforschung.

  4. @orginal Jane Verharmlosung der Verfolgung der Juden
    „Es gibt eine Menge wofür man die Kirche ernsthaft kritisieren kann und muss – gehen wir einige Jahrhunderte zurück zur Inquisition, von der hier übrigens Juden weitgehend verschont blieb“

    Wie sagt man im Deutschen ? Eine Kraehe hackt der anderen Kraehe keine Auge aus !

    Ein Antisemit wird einem anderem Antisemit nicht in den Ruecken fallen egal ob in der Gegenwart, Vergangenheit oder in der Zukunft.

    Die Verfolgung und die Brutale Vertreibung der Juden durch Spanien ist Ausreichend von Fachleuten Dokumntiert und Bewiesen.

    Da muss man einer Judenhasserin nicht darauf antworten, die dafuer bekannt ist die Geschichte der Judenverfolgung zu Verharmlosen zu Relativieren und die Versucht die Taeter einen Persilschein im nachhinein auszustellen.

    • Ach Heron – ich schrieb – MIT AUSNAHME VON SPANIEN! und um Missverständnisse vorzubeugen, das bezog sich explizit auf die Inquisition.

      Darüberhinaus ist mir bekannt und ich habe es nirgends geleugnet, dass Juden in der hochmittelalterlichen Gesellschaft systematisch ausgegrenzt wurden und dass es auch immer wieder zu Progomen gegen Juden kam. Darüberhinaus gab es auch Zeiten in den Juden und z.Bsp. Deutsche recht gut miteinander lebten – ja im Frühmittelalter genossen Juden sogar manche Privelegien, die Christen nicht hatten.

      Gott sei Dank ist das ja nun Schnee von gestern – heute gibt es keine Ungleichbehandlung von Juden und Nicht-Juden in Deutschland und Europa, wenn man mal davon absieht, dass Vorwürfe wg. Antisemitismus wohl eifriger verfolgt werden, als jeder andere Ausdruck von Rassismus.

      Wie auch immer – das eigentlich Thema, von dem Sie abzulenken bemüht sind – ist a) der jüdische Fundamentalismus, welcher sich auch feindselig und xenophob gegenüber anderen Glaubensrichtungen und Nicht-Juden gibt – siehe Artikel.

      und b) der christliche Fundamentalismus und christliche Anti-Judaismus, den es zwar gibt, den es gab für den aber die Kirche des 20. Jahrhunderts nicht so exemplarisch ist, wie Sie es gerne behaupten, was nicht heißen soll, dass es nicht noch einige Minderheitenströmungen wie die Piusbrüder gibt, auf die das auch heute zutrifft.

      Wenn Sie darüberhinaus noch zur Geschichte der Juden im Mittelalter was beitragen wollen – gerne – aber behaupten Sie nicht dauernd ich hätte da irgend was geleugnet. Bis auf den Umstand, dass ich kurz erwähnte, dass es da nichts zu leugnen gäbe, war das gar nicht mein Thema.

      Im Hinblick auf den Artikel allerdings, ist ja nun die Frage, inwieweit, Rassismus und Xenophobie in Israel heute verbreitet sind, und in welcher Form die Religion zu denselben beiträgt.

      Auch ein weites Feld.

      Aber Sie werden sicher alles tun, um das Thema klein zu reden (erledigt ist es deshalb natürlich nicht)

      • Sorry, aber. Dein diesbezüglicher Text war dermaßen unredigiert, dass er falsch verstanden werden muss:

        „Es gibt eine Menge wofür man die Kirche ernsthaft kritisieren kann und muss – gehen wir einige Jahrhunderte zurück zur Inquisition, von der hier übrigens Juden weitgehend verschont blieb, die richtete sich in ZentralEuropa vor allem gegen das eigene Kirchenvolk (mit Ausnahme Spaniens),“

        Erstmal soll es wohl „blieben“ statt „blieb“ heißen. Dann aber steht da ganz eindeutig: „Inquisition, von der hier übrigens Juden weitgehend verschont blieb(en)“. Was ja auch stimmt, weil die I. sich „hier“, d.h. im nordöstlicheren Mitteleuropa, nicht so breitmachen konnte wie in Portugal, Spanien, Frankreich und Italien.

        Und bei diesem: „die richtete sich in ZentralEuropa vor allem gegen das eigene Kirchenvolk (mit Ausnahme Spaniens),“ liegt der Bezug des Geklammerten auf „Kirchenvolk“.

        Manchmal, längst nicht immer, schreibst du schon für den Papierkorb… 🙂

        Im Übrigen ist die Geschichte der Inquisition nichts, das sich mit drei Worten abhandeln ließe.

        Und lass doch den Reiher (übersetzt aus Iwrith) reihern: m.M. nach lohnt ein Eingehen darauf nicht.

      • @ Efem: 🙂 : Man kann es manches mal nicht mehr lesen! Als langjähriger Unterstützer und Anfeinder der Janes, scheint es sich mangels Masse wirklich von selbst erledigen.

        Schade!

  5. Ich will nicht im Gestern stochern. Über Pius weiß ich zuwenig, über Judenfeindschaft unter Christen, da muss man wahrhaftig sein, die war und ist leider noch vorhanden und eine Wurzel des Antisemitismus, den die NSDAP dann noch einmal ganz anders rassisch und sozialdarwinistisch begründete.
    Es geht in der hagalil-Meldung aber um Christenfeindschaft einiger Juden, um Beschmierung der Dormitio. Zwar mögen Ersteres und Letzteres miteinander zu tun haben, aber rechtfertigen lässt sich beides natürlich nicht – oder?
    Jerusalem-das sei noch einmal festgestellt- ist ein Brodelplatz für Gefühle. Jerusalem ist heilig und hitzig und aufgeladen. es ist auch – nicht nur, aber auch – unser christlicher heiliger Ort, der heiligste vielleicht, Rom ist nur entfernter Abglanz davon. Wir Christen beanspruchen dort – so denke ich – seit den Zeiten der Kreuzzüge nicht mehr, politische Macht zu haben. Aber alle wollen und sollen das Recht haben, dort zu sein und zu beten und zu gedenken usw. Alle, auch Christen aus Ägypten, Syrien, dem Libanon und Bethlehem.
    Ich denke, Israels Regierung will auch wirklich, dass das so ist (nur mit denen aus Bethlehem tut sie sich doch recht schwer). Im Lande herrscht m.E. kein Christenverfolgungsklima. Aber diese Ultraorthodoxen oder Ultranationalisten oder wie man die Schmierer auch sonst bezeichnen mag sollen in der jüdischen Kommunity als „so nicht, Leute, so nicht, so sind wir nicht“ gebrandmarkt werden. So wie ich sage, und mit mir viele andere, so wie die Jungs, die in Offenbach den Rabbi beschimpfen, so ist ein Deutscher nicht, solche wie ihr sind draußen, habt unter schwarzrotgold nichts zu suchen.

  6. “Die christliche und die jüdische Kirche sind in sich ein Antagonismus, denn die eine ist die VERNEINUNG der anderen – daran lässt sich nichts ändern.“

    Ganz, ganz grosses Kino wieder mal von ‘unsrer‘ Jane 🙁

    Dringendst angezeigt zu empfehlen wäre hier:

    Lesen …studieren so Sie wollen und können die Quellen dessen, wovon Sie hier – wirklich nahezu oberpeinlich – meinen, resümierend zu berichten!

    Die Basis – das Fundament des sog. ‘Christentum‘ – Lehre – ist in überwältigender MEHRHEIT natürlich hebräisch – Inhalte – Orte – Figuren – ALLE samt und sonders beginnend mit dem 1.Iwri Avrahm – Hebräer – Israeliten – JUDEN.

    WAS denn sonst?

    “Weihnachtsfest“ – JUDENgeburtstag, “Neujahrsfest“ – JUDENbeschneidung Namensgebung, “Osterfest“ – Pessach …“Abendmahl“ – Seder, “Pfingstfest“ – Schawuot …und so weiter und so fort

    “… Zitat sagte der PAPST ‘Palästina’ – widerspricht ja auch …“

    WIDERSPRICHT in erster Linie ‚fundament‘al “seiner eigens gepredigten“ Lehre, DENN es gab KEIN ‘Palästina‘ – nachzulesen in ALLEN Schriften zu …aus …in Kanonisierungszeiten!

    sog. ‘Palästina‘, welches NIE je historisch belegbar existierte – weder als Volk – noch als “Reich“ – und schon überhaupt NIE als Staat – ist schlicht ein Kampfcodewort …einst caisarlich nach der RÖMISCHEN Zerstörung JEHUDAS eingeführt als ‘wurzel- u. identitätsausmerzende‘, delegitimierende u. demütigende NachPROVINZialBEZEICHNUNG – NIX weiter, deren Verwendung bis heute beABSICHTigt motiviert die gleiche ist!

    Israel ist seit über 3000 Jahre ein VOLK.

    “ … daß „der Heilige Stuhl der jüdischen Kolonisierung des Heiligen Landes keine Hindernisse in den Weg legen wird, da er ein solches Bemühen als philantropisches Unternehmen betrachtet“

    Peinlich 🙁

    “…schon öfters darlegte, haben auch viele Juden zur Jahrhundertwende die Gründung “eines“ israelischen Staats in “Palästina“ abgelehnt“

    Jane – für nach Ende des 1. Weltkrieges – sozusagen NACH 1917 – gibt es, wie Sie sehr gut wissen, eine ganz einfach weltlich – völkerrechtlich – FUNDAMENTale ExistenzGRUNDLAGE zu ‘Einrichtung einer NATIONALen Heimstätte für das JÃœDISCHE Volk‘ im Mandatsgebiet “…geschlossene AnSIEDLUNG durch Zurverfügungstellung von STAATsland“ – da können Sie argumentativ zitierend bemühen, wen auch immer Sie noch alles wollen – ‘entkräftende‘ Wirkung wird solches nicht entfalten können.

    …der Vollständigkeit halber sei es an dieser Stelle ganz besonders für Sie, Jane – erinnernd wieder einmal erwähnt.

  7. „Wissen Sie Hapoel – …“

    Wissen Sie Jane, Sie gehen ja gar nicht auf meine Argumente ein
    (Punkte A-D!). Unter einem Dialog zwischen zivilisierten Menschen verstehe ich etwas Anderes, sorry. Seien Sie mir daher nicht gram, wenn ich mich unter diesen Umständen aus der Diskussion mit Ihnen zurückziehe.

  8. ” …Reaktion von Papst Pius X: „Wir werden euch nicht anerkennen können, denn ihr habt UNSERen Herrn (Jesus) nicht anerkannt.”

    Die christliche und die jüdische Kirche sind in sich ein Antagonismus, denn die eine ist die Verneinung der anderen – daran lässt sich nichts ändern. Die jüdischen Rabbis stellen den Israelis ja auch kein Affidavit aus, damit diese im Ausland eine Nicht-Jüdin heiraten können. Das ist ungefähr ähnlich.

    Das ist aber nicht gleichbedeutend mit Intoleranz, Mangel an Respekt und Humanität. Und da sollte man doch wohl unterscheiden.

    Wie ich schon schrieb – die Kirche sagte damals zu das zionistische Projekt auch nicht zu behindern – was bei ihrem nicht unerheblichen Einfluss eine durchaus akzeptable Haltung ist.

    Ich finde es schlichtweg perfide, wenn man in Anbetracht der mittlerweile bekannten umfassenden Rettungsaktionen der Kirche – immer noch solch kirchenfeindliches Zeugs von sich gibt.

    Es gibt eine Menge wofür man die Kirche ernsthaft kritisieren kann und muss – gehen wir einige Jahrhunderte zurück zur Inquisition, von der hier übrigens Juden weitgehend verschont blieb, die richtete sich in ZentralEuropa vor allem gegen das eigene Kirchenvolk (mit Ausnahme Spaniens), gehen wir zur Ausgrenzung der Juden im Mittelalter, gehen wir zu den Misshandlungen von Kindern (die übrigens gehäuft auch im jüdisch-orthodoxen Milieu, im links-liberal antiautoritären Milieu, ja vermutich leider in jedem Milieu, wo es Autoritiäten und kleine Kinder gibt) vorkommen und da sieht man wie sehr doch die Menschen auch im schlechten gemeinsam haben, ganz egal ob jüdisch, christlich oder sonstwas. Die Religion kann’s da mitunter eben auch nicht richten.

    Tatsächlich hat sich allerdings er Papst und die Kirche im Großen und Ganzen in der Zeit der Judenverfolgung ziemlich vorbildlich und auch nicht so still wie behauptet – und ich denke, das sollte man würdigen.

    Wenn Sie die Weihnachtsansprache 1941 nehmen, hat die „New York Times“ anschließend geschrieben, die Stimme von Pius XII. sei eine einsame Stimme im Schweigen eines ganzen Kontinents.

    http://www.youtube.com/watch?v=H-u69WGuD44

    „What does New York Rabbi David Dalin think of Pope Pius XII?

    „The Jewish people had no greater friend in the 20th century,“ says the historian.

    According to Rabbi Dalin, who last Wednesday addressed the meeting organized by the Catholic movement Communion and Liberation, „during the Second World War, Pius XII saved more Jewish lives than any other person, including Raoul Wallenberg and Oskar Schindler.“ “

    http://www.katolsk.no/nyheter/2001/08/29-0002

    Um all das zu wissen, musste man auch keine Archive einsehen; es wäre ja schon ein Anfang gewesen auf die Juden zu hören, die in den papstfeindlichen Chor nicht einstimmen wollten, weil sie wussten, wem sie ihre Rettung verdankten. (z.Bsp. Pinchas Lapide)

  9. Wissen Sie Hapoel – was wollen Sie damit sagen – ‚aus einem katholischen Milieu‘? Diese Art von Verallgemeinerungen sind es, die man Rassismus nennt.

    Die National-Sozialisten hätten auch die Kirchen abgeschafft – und einen Gekreuzigten zu verehren war für sie doch eine schwächliche Lehre, die Erbarmen und Mitgefühl predigt, und nicht etwa erbaulich. Die National-Sozialisten verachteten das Christentum, aber natürich konnten sie eine seit vielen Jahrhunderte lang fest im Volk verankerte Religion nicht von heute auf morgen ausmerzen. Dass das über Kurz oder Lang Hitlers Absicht war, ist klar belegt.

    „Dass Papst Pius XII. zu den Verbrechen der Nationalsozialisten geschwiegen hat, ist nach Ansicht von Karl-Josef Hummel von der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn taktisch motiviert gewesen. Erst so habe der Papst die „vielfältigen Hilfsaktionen zur Rettung von Juden“ durchführen können, sagte Hummel.

    ….Also, das Schweigen ist ein Topos, der sich durchzieht von 1933 an. Es gibt diesen berühmten Brief von Edith Stein an Pius XI., wo genauso argumentiert wird, dass die Verfolgung der Juden, 1. April 1933 war der wirtschaftliche Boykott-Tag im Deutschen Reich, dass diese Verfolgung der Juden in Deutschland nur die Vorform ist und dass anschließend es zu einer Verfolgung der Katholiken kommen würde und dass der Papst dem nicht zuschauen darf, ohne dass er sich deutlich dazu äußert…

    ….Es gibt den amerikanischen Historiker David Dalin, der sagt, Pius XII. müsste eigentlich den jüdischen Ehrentitel gerechter unter den Völkern erhalten, weil er hunderttausende von Juden vor dem Tod im Konzentrationslager gerettet habe

    ..Tatsache ist, dass Pius XII. zum Beispiel dafür gesorgt hat, dass 80 Prozent der Juden von Rom überlebt haben und dass er dafür gesorgt hat, dass über die Nuntiaturen in aller Welt Juden so lange es möglich war ausreisen konnten oder, als die Ausreise nicht mehr möglich war, dann mit falschen Pässen ausgestattet oder mit Taufurkunden. Pius XII. hat die Klöster in Rom geöffnet für Juden, um sie zu verstecken. Es gibt eine Reihe von Dokumenten, wo Juden sich anschließend, nach 1945, in Rom für diese Hilfe bedanken….

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/858271/

    Eine ‚Petitesse‘, die man wohl kaum ignorieren darf.

  10. @Jane Geschichtsunkenntnis
    „Ãœbrigens – in Ihrem Zitat sagte der Papst ‘Palästina’ – widerspricht ja auch den sonst von Ihnen vertretenen Thesen.“

    Fuer das Christliche abendland war das Gebiet schon immer „Palestina“ weil die Bezeichnung von den Roemern uebernommen wurde

    Ich hatte Sie aufgefordert zu beantworten wie das Gebiet bis 1918 von den Menschen benannt wurde ist die dort wohnten und welcher Herrscher das Gebiet beherrschte.

    Antisemitismus entlarven wo er ist

    orginal Jane
    „Der ganze Siedlungsbau wird doch mit biblischen Anspruchen legitimiert – DAS ist Fundamentlismus.“

    Die Entlarvung „Jane“ als Antisemiten denn fuer Jane sind also die Staedte Herzliah, Netanja, Tel Aviv, Ramat Gan, Holon, Petach Tikvah, Rishon Lezion, Bat Jam, Beer Sheva, Modi’in, Hebron, Schrem, Beit Schemesch, Mevasseret Zion und und und und natuerlich Jerushalayim Siedlungsbau und Fundamentalismus.

    Und warum ? Weil die Juden das machen was sie sind, Juedisch sein und weil sie dort leben wollen wo die Juedische Kultur entstanden ist.

    Dann ist Jane jetzt auf der gleichen Ebene wie der Iran Syrien die Hizbollah und die Hamas.

    Was man aber auch schon immer rauslesen konnte bei der Anti Israelischer Propaganda die Jane hier betreibt.

    • „Dann ist Jane jetzt auf der gleichen Ebene wie der Iran Syrien die Hizbollah und die Hamas.“

      Dann sind die Hizbollah, die Hamas, Iran und Syrien offensichtlich auf der gleichen Ebene wie die USA, die UNO, die EU und der Rest der Welt.

      • „Dann sind die Hizbollah, die Hamas, Iran und Syrien offensichtlich auf der gleichen Ebene wie die USA, die UNO, die EU und der Rest der Welt.“

        autsch…

  11. @Jane Verharmlosung der Christlichen Verfolgung
    „“Eine 2000 jaehrige Verfolgung der Juden in Europa durch Paepste und Bischoefe und Christliche Anhaenger.”

    Allerdings ist nicht die ganze Wahrheit – ich möchte die Tradition christlichen Anti-Judaismus nicht bestreiten.

    Aber es ist nun mal aber eine Tatsache, dass Hitler klar anti-christlich war, und die Kirche sehr vielen Juden das Leben rettete.

    Um Aufnahme bei der SS zu finden, musste man zuvor aus der Kirche austreten.“

    Hier wieder ein Versuch der Ober Antisemiten die Verfolgung der Juden in Europa zu Verharmlosen.

    Juden wurden im Christlichen Europa 2000 Jahre Ausgeraupt, Versklavt, Entrechtet, Vertrieben, Erschlagen, Ermordet, zu Vieh und Blutsaugern erklaert..

    und die Ober Judenhasserin kommt mit einer Ausrede wo Deutsche die sich Freiwillig zu SS gemeldet haben vorher aus der Kirche austreten mussten?

    Antisemitismus entlarven wo er ist

    orgianl Jane
    „Wie ich ihnen Heron übrigens jetzt ja schon öfters darlegte, haben auch viele Juden zur Jahrhundertwendige die Gründung eines israelischen Staats in Palästina abgelehnt.“

    Tja, Ihre Anti Juedische Hetz und Luegen Propaganda vergisst nur all zu gerne davon zu Berichten wie viele Juden auf der anderen Seite fuer einen Juedischen Staat in ihrer alter Heimat Eretz Israel waren.

    Und den Juden die seit dem 15. Jahrhundert bis zur ersten organisierten Aliyah ( Einwanderung) nach Eretz Israel gekommen sind sei Dank denn durch ihren Willen und Einsatz haben wir heute einen Juedischen Staat in Eretz Israel und ein Schutz vor Antisemiten wie Jane und Konsorten.

    • Was hat der anti-christliche Standpunkt Hitlers mit der Ausgrenzung von Juden in früheren Zeiten zu tun?

      Nicht dass man da nicht Linien ziehen könnte, ihr dauerndes diffamierendes BlaBla gegen mich, hat allerdings inhaltlich überhaupt keine Verankerung in dem was ich schrieb.

  12. @orginal Jane
    „Mir scheint mitunter, dass die Bereitschaft ernsthaft, ja schmerzhaft über sich und dei eigene Kultur nachzudenken, z.Bsp. hier in Deutschland, von Leuten wie Ihnen Heron und Hapoel missbraucht wird, um ihren eigenen Hass zu verbreiten – dabei wäre es vielleicht auch mal angezeigt vor der eigenen Haustür zu kehren.“

    Ich reagiere nur auf Ihren „Jane“ Missbrauch genau dieser Faehigkeit des Juedischen Volkes und Kultur fuer ihre Antisemitische Kranke Ideologie auszunutzen.

    Die Juedische Gesellschaft war schon immer offen und Pluralistisch was von Antisemiten wie Ihnen Jane schon immer ausgenutz worden ist um das Judentum Deffamieren und Delegimitieren zu koennen.

    Antisemitismus entlarven wo ist ist:

    Sie Jane sind ein Teil des Weltweit agierenden Antisemitischen Netzwerk

  13. “ …Reaktion von Papst Pius X: „Wir werden euch nicht anerkennen können, denn ihr habt UNSERen Herrn (Jesus) nicht anerkannt.“

    Jeshua ben Joseph gehörte Zeit seines irdischen Daseins – von Geburt bis zum Tod – ALLEN überlieferten Quellen zufolge zum Volk ISRAEL – Königreich JEHUDA! Er war weder ‚Christ‘ und schon überhaupt NICHT ‚Katholik‘, denn so etwas gab es zu Beginn der ‚weltlichen‘ Zeitzählung NACHWEISLICH nicht!

    Pervers, WAS genau sich aus solchen und ähnlichen ‚theologischen‘ Haltungen über 2000 Jahre hinweg entwickeln konnte??? …letztlich überaus prägenden Eingang in sämtliche MENSCHliche …gesellschaftliche (Be-)WerteSYSTEMe fand.

    Den Schilderungen des sogenannten ‚Neuen Testament‘ – den Evangelien gemäss sprach ER stets von ’seinem himmlischen Vater‘ – dem ‚Herrn‘ – DEN G’tt ISRAELS – mit KEINEM Wort sich selbst zum ‚Herrn‘ erhebend. In seinem Namen ’stiftete‘ MAN …Mensch später das sogenannte ‚Christentum‘ (griech. ‚christos‘ – der ‚Gesalbte‘ – hebr. Mashiach – eine …DIE JÃœDISCHe Heilserwartung schlechthin) in all seinen „defizilen“ ‚Ausprägungen‘ – abweichend vom ORGINAL – denn dies wär und ist HEBRÄISCH!

    Tschuwa – Umkehr

    Tzedaka – MitMENSCHlichkeit

    AUFKLÄRUNG

    • Klar war Jeus Jude und sicher er hat keine neue Religion gegründet. Allerdings sagte er ‚Niemand kommt zum Vater denn durch mich‘ – also das hat schon was mit dem Anspruch der Messias zu sein zu tun.

      Derjenige, der den Glauben an Jesus der nichtjüdischen Welt öffnete, war auch ein Jude, Saulus (oder Paulus) und die Verbreitung des Judentums nahm in der abendländischen Welt nachweislich aus den jüdischen Gemeinden heraus ihren Anfang.

      Themenwechsel – Hitler sagte im privaten Gespräch recht deutlich was für ihn das Christentum bedeutete:

      „In einem privatem Gespräch mit dem damaligen Senatspräsidenten Hermann Rauschning aus dem Jahre 1933 sagte Hitler:

      „Mit den Konfessionen, ob nun diese oder jene, das ist alles gleich. Das hat keine Zukunft mehr. Für die Deutschen jedenfalls nicht. Der Faschismus mag in Gottes Namen seinen Frieden mit der Kirche machen. Ich werde das auch tun. Warum nicht“ Das wird mich nicht abhalten, mit Stumpf und Stiel, mit allen seinen Fasern das Christentum in Deutschland auszurotten… Man ist entweder Christ oder Deutscher. Beides kann man nicht sein.

      http://www.karl-leisner-jugend.de/Kirche_Drittes_Reich.htm

  14. „Eine 2000 jaehrige Verfolgung der Juden in Europa durch Paepste und Bischoefe und Christliche Anhaenger.“

    Allerdings ist nicht die ganze Wahrheit Рich m̦chte die Tradition christlichen Anti-Judaismus nicht bestreiten.

    Aber es ist nun mal aber eine Tatsache, dass Hitler klar anti-christlich war, und die Kirche sehr vielen Juden das Leben rettete.

    Um Aufnahme bei der SS zu finden, musste man zuvor aus der Kirche austreten.

    Auch die Stellungnahmen der Kirche gegen rassenfeindliche Theorien und auch den National-Sozialismus, sind nun einmal belegt.

    Die angebliche Deckungsgleichheit zwischen Kirche und National-Sozialismus, die nicht wenige Zeloten so gerne konstatieren, ist schlicht weg falsch und in Anbetracht der Geschichte empfinde ich sie auch als b̦sartig Рnicht weniger b̦sartig als die Formel von den Juden, die Jesus ans Kreuz schlugen und deshalb schuldig seien.

    Das sind alles polemische, popolustische Formeln, ob nun anti-jüdisch oder anti-christlich – an Geschichte wenig interessiert.

    Wie ich ihnen Heron übrigens jetzt ja schon öfters darlegte, haben auch viele Juden zur Jahrhundertwendige die Gründung eines israelischen Staats in Palästina abgelehnt.

    • „Wie ich ihnen Heron übrigens jetzt ja schon öfters darlegte, haben auch viele Juden zur Jahrhundertwendige die Gründung eines israelischen Staats in Palästina abgelehnt.“

      der gute alte ruf immer belehren zu muessen. bis zur
      laecherlichkeit eigentlich.

      aber es gibt auch viele normale menschen.

      J

      • Lächerlich sind Sie – an Wahrheit gar nicht interessiert – die historischen Belege dafür habe ich ihnen schon mehrfach verlinkt – und Sie tun immer noch so, als ob’s erfunden wäre.

        Da kann man halt nichts machen.

      • „und Sie tun immer noch so, als ob’s erfunden wäre.“

        sie koennen ja sehr quadratisch sein und muessen sich nicht
        mal anstrengen dafuer. sie koennen ja mal einen kurs dafuer
        in der volkshochschule anbieten. das waere doch mal ein guter
        beitrag fuer die integration.

        J

  15. orginal Jane Verschwoehrungstheorie
    „Nein – aber der Artikel thematisiert die christenfeindliche Einstellung, fundamentalistisch orientierter Juden, die in Israel einen recht guten Stand und keinen geringen Einfluss auf die Politik haben.“

    Jeder der Israel einigermassen kennt, und dazu gehoeren Jane und fairness nicht, weiss das die Sephardisch Religioese Partei der Charedim die Schas Partei nicht in der derzeitigen Regierungskoalition vertreten ist.

    Was schon mal den Einfluss auf die Politik extrem mindert was fuer normal denkende Menschen klar ist.

    Dann verhandelt die derzeitige Israelische Regierung das Tal Gesetz neu wonach auch Charedim (Orthodoxe Juden) zum Service der IDF eingezogen werden koennen ohne dirketen Einflussnahme einer Politischen Vertretung der Charedim weil in der Oposition.

    Antisemitismus muss Entlarvt wo er ist :

    Damit wurde wieder Bewiesen das die Antisemitische Jane nur Deffamiert um Israel und das Judentum zu Delegemitieren.

    • Der ganze Siedlungsbau wird doch mit biblischen Anspruchen legitimiert – DAS ist Fundamentlismus.

    • Darüberhinaus – es handelt sich immer noch um den Chef-Rabbiner der Sepharden in Israel, ob also in der Regierung oder nicht (anders als noch vor einigen Jahren) – handelt es sich um eine anerkannte religiöse Autorität, die solche Dinge verbreitet, und nicht etwa um irgend einen unbekannten Spinner.

      Das zu konstatieren hat nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern ist schlichtweg die Faktenlage, womit ich ausdrücklich nicht behaupte, dass das für ‚alle‘ oder ‚die‘ Juden stehen würde.

  16. @Jane als Linke Antisemiten nimmt den Christlichen Antisemitismus in Schutz.

    Jane das Sie den Islam in Schutz nehmen kenne ich das Sie den Holocaust Verharmlosen ist bekannt und jetzt wird der Christliche Antisemitismus Verharmlost von Ihnen.

    Jane Sie ziehen jedes Register um Juden und Israel als Boese darzustellen.

    Theodor Herzl, der sich für eine internationale Unterstützung für seine zionistische Idee bemühte, erhielt eine Audienz bei Papst Pius X (1903 – 1914) und stellte ihm seine Vision für den neuen Judenstaat vor. In seinem Tagebuch erinnert sich Herzl an die Reaktion von Papst Pius X: „Wir werden euch nicht anerkennen können, denn ihr habt unseren Herrn (Jesus) nicht anerkannt. Wir können zwar nicht die Juden aufhalten, nach Palästina zurückzukehren, aber stattdessen werden unsere Priester mit dem Heiligen Taufwasser bereit sein, alle Juden, die zurückkehren zu taufen“. Damit hat Pius X damals die die klassische Kirchentradition gegenüber den Juden zusammengefasst. Juden wurden bestraft, weil sie Jesus als Messias abgelehnt haben.

    Eine 2000 jaehrige Verfolgung der Juden in Europa durch Paepste und Bischoefe und Christliche Anhaenger.

    Und Sie sollten sich mal entscheiden mal benutzen Sie die Juden als gutes Beispiel und dann wieder als schlechtes Beispiel gerade so wie es Ihnen in ihre Anti Juedische Ideologie passt.

    Aber dafuer sind Sie ja bekannt immer nur Beispiele zu bringen die ihrer Krankhaften Ideologie entsprechen.

    • Was Sie vielleicht auch noch hätten erwähnen sollen Heron:

      Einen Monat später gelang es jedoch einer Delegation zionistischer Führer, Zusicherungen vom päpstlichen Staatssekretär Merry del Val zu erhalten, daß „der Heilige Stuhl der jüdischen Kolonisierung des Heiligen Landes keine Hindernisse in den Weg legen wird, da er ein solches Bemühen als philantropisches Unternehmen betrachtet“ . Das war das äußerste, was der Vatikan während der drei ersten Jahrzehnte des politischen Zionismus zu tun bereit war.

      Die Dinge wandten sich erst zum Besseren, als sich die Situation der europäischen Juden im Jahre 1938 rapid verschlechterte. Inmitten der Deportation und Enteignung der Juden hatte der Mann, der zwölf Jahre lang päpstlicher Nuntius in Deutschland gewesen war und zur Unterstützung eines Konkordats zwischen Deutschland und dem Vatikan beigetragen hatte, den Mut, öffentlich zu erklären: „Geistig sind wir alle Semiten.“

      Kein Wunder, daß Hitler und Mussolini eine bösartige Pressekampagne entfesselten, um Kardinal Pacellis Wahl zum Papst zu verhindern. Am Tage nach seiner Wahl im Jahre 1939 schrieb die „Berliner Morgenpost“: „Die Wahl Kardinal Pacellis wird in Deutschland nicht günstig aufgenommen, weil er immer dem Nationalsozialismus feindlich gegenüberstand.

      http://www.zeit.de/1963/22/der-papst-und-die-juden

      Ãœbrigens – in Ihrem Zitat sagte der Papst ‚Palästina‘ – widerspricht ja auch den sonst von Ihnen vertretenen Thesen.

      Sie sind süchtig nach Feindseligkeit – um ihre eigene nicht wahrnehmen zu müssen.

  17. „Der jüdische Historiker Pinchas Lapide kommt in seinen präzisen Berechnungen zu dem Schluss, dass der Papst das Leben von über 700.000 Juden retten konnte. Namhafte Historiker wie Ernesto Galli della Loggia, Arrigo Levi und Piero Melograni, die gewiss nicht als Freunde der Katholischen Kirche bekannt sind, sind sich einig: Pius half, wo er konnte. Er war nicht ein Mann der großen Worte, der Hitler feierlich in einer großen Zeremonie exkommuniziert hätte, er war ein Mann der Tat, einer der im Verborgenen half. Was hätte eine Invektive gegen Hitler gebracht? Noch mehr Tote, noch mehr Gefolterte in den Konzentrationslagern. Wie hätte Pius dies verantworten können?

    … Der erste Großrabbiner Israels, Yitzhak HaLevi Herzog bedankte sich in einer Audienz bei Pius XII. 1944 mit den Worten „das Volk von Israel wird nie vergessen, was Seine Heiligkeit für unsere unglücklichen Brüder und Schwestern in dieser höchst tragischen Stunde unserer Geschichte tut. Das ist ein lebendiges Zeugnis der göttlichen Vorsehung in dieser Welt.“

    http://www.kathnews.de/content/index.php/2009/01/23/kommentar-der-papst-der-nicht-schwieg/

    Wissen Sie Heron und Hapoel Рwenn sie das Gute ignorieren, leugnen und verleumden, f̦rdern Sie das B̦se Рund damit auch den Antis-Semitismus.

  18. Na Jane gehen Sie wieder ihrem Lieblinshobby nach ueber Juden und die Juedische Religion Hetzen !

    Wenn Sie nicht Deffamnieren und Hetzen koennen gegen Juden und das Judentum geht es Ihnen nicht gut richtig !

    orginal Ober Judenhasserin Jane
    „Ich muss sagen, dass es mein Eindruck ist, dass an nicht wenigen orthodoxen Yeshiwas so ziemlich das Gegenteil von Toleranz gelehrt wird, bis hin zu krudestem Rassismus. (Bsp. The King’s Torah)“

    Das Sie den Eindruck haben liegt in erster linie daran das Ihre Grundgeisteshaltung Antisemitisch ist und Sie darauf Fixiert sind immer das Boese bei den Juden zu finden.

    • „Das Sie den Eindruck haben liegt in erster linie daran das Ihre Grundgeisteshaltung Antisemitisch ist und Sie darauf Fixiert sind immer das Boese bei den Juden zu finden.“

      Nein – aber der Artikel thematisiert die christenfeindliche Einstellung, fundamentalistisch orientierter Juden, die in Israel einen recht guten Stand und keinen geringen Einfluss auf die Politik haben.

      Das ist eben das Thema.

    • Nein – dass ich diesen Eindruck habe liegt an den massiv rassistischen Äußerungen durchaus namhafter israelischer Rabbiner, die einen tiefsitzenden Hass auf alle Nicht-Juden offenbaren, so der ehmalige Chef-Rabbiner der Sepharden in Israel, der öffentlich zum Völkermord an Arabern aufrief und ebenfalls öffentlich Nicht-Juden mit Eseln verglich, denen er ein langes Leben wünscht, um Juden zu dienen.

      http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/1270038.stm

      „Rabbi Ovadia Yosef says in Saturday sermon that ‚Goyim have no place in the world – only to serve the People of Israel‘; ADL chief calls Yosef’s words ‚hateful‘ and ‚divisive‘.“

      http://www.haaretz.com/jewish-world/adl-slams-shas-spiritual-leader-for-saying-non-jews-were-born-to-serve-jews-1

      Mir scheint mitunter, dass die Bereitschaft ernsthaft, ja schmerzhaft über sich und dei eigene Kultur nachzudenken, z.Bsp. hier in Deutschland, von Leuten wie Ihnen Heron und Hapoel missbraucht wird, um ihren eigenen Hass zu verbreiten – dabei wäre es vielleicht auch mal angezeigt vor der eigenen Haustür zu kehren.

  19. “ Und wenn es sich gar nicht um radikale Gläubige sondern einfach um Hooligans handelt?“

    ‚Hooligans‘ dieser Art sind aber in Israel meist ’streng‘ -gläubige, deshalb vermutet die Polizei das ja auch.

    „Im vergangenen Herbst haben Kirchenvertreter die israelische Regierung um Hilfe gebeten. Der Grund: Strenggläubige Juden demütigten wiederholt Christen. Bei der Vermittlung half schließlich deutsches Geld. Nun scheint sich die Lage zu beruhigen…..„Allein im letzten Jahr hat man mich mindestens fünfzehnmal angespuckt. Nicht nur in der Altstadt, sondern auch in der Fußgängerzone auf der Ben-Jehuda-Straße.“ Es seien orthodoxe Juden mit schwarzen Hüten und Schläfenlocken, ein Autofahrer, der extra sein Fenster dafür herunterkurbelte und einmal sogar ein junges Mädchen gewesen, berichtet der aus Texas stammende Franziskaner.“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/jerusalem-bespuckt-und-gedemuetigt-in-der-heiligen-stadt-1942956.html

    @Hapoel – Ein wesentlicher Unterschied zu Deutschland – strenggläubige Christen, auch wenn es sich um judenfeindliche wie die Piusbrüder handelt, werden kaum auf die Idee kommen Synagogen zu schänden – insofern kann ich Hapoel ganz und gar nicht zu stimmen; das sind da doch eher jugendliche Rowdys oder Neon-Nazis, in aller Regel Leute, die mit Religion gar nichts am Hut haben.

    . „Wir haben das Gefühl, dass an manchen Schulen nicht Toleranz gelehrt wird.“

    Ich muss sagen, dass es mein Eindruck ist, dass an nicht wenigen orthodoxen Yeshiwas so ziemlich das Gegenteil von Toleranz gelehrt wird, bis hin zu krudestem Rassismus. (Bsp. The King’s Torah)

    • „Ich muss sagen, dass es mein Eindruck ist,“

      kein wunder, du suchst dir deine eindruecke sehr
      sorgfaeltig aus.

      J

      • Damit wird man ja nun immer wieder konfrontiert – und dass man das nicht auf ‚die Juden‘ beziehen sollte ist mir klar – freilich ist der Rassismus, mit welchem man mitunter von orthodox-jüdischer Seite (und auch hier muss man differenzieren, denn auch da gibt es ganz unterschiedliche Auffassungen) konfrontiert wird, ist schon grotesk.

        Im Grundlagenwerk der Chabad Lubawitsch jedenfalls kann man lesen, dass Nicht-Juden eine andersartige Seele haben als Juden und grundsätzlich böse sind. Selbst wenn sie vorgebliches Gutes tun, darf man dem nicht trauen, weil es nur Schein wäre.

        Also etwas noch rassitischeres ist mir noch nicht begegnet; da fallen mir wirklich nur noch die Nazis ein.

        Wenn Sie aber schon das Phänomen der selektiven Wahrnehmung ansprechen; das scheint mir in der oft aufgebauschten Wahrnehmung des angeblich so weit verbreiteten Antisemitismus auch massiv am Werk zu sein.

      • „Im Grundlagenwerk der Chabad Lubawitsch jedenfalls kann man lesen(…)“

        deine posts haben immer mehr aehnlichkeit mit den
        talmud zitaten aus jenen zeiten

        ich lass das lieber mal so stehen.

        J

    • @Jane

      Sie verteidigen doch so gerne den Katholizismus und sagen andererseits Juden mit so viel Verve wenig Gutes nach…

      Schon mal darüber nachgedacht, dass ausgerechnet das katholische Millieu doch haufenweise sehr menschenfeindliche Individuen hervorgebracht hat, noch dazu auf nahezu allen Kontinenten? Wenn Sie etwa an Tito denken, oder an Castro, oder an Pinochet, oder an Hugo Banzer, oder an Alfredo Stroessner, an Salazar (den Portugiesen), oder an Franco (den Spanier), oder an Mussolini (den Italiener), oder an die katholisch getauften Deutschen Goebbels, Himmler, Hitler und Co.
      Lauter Leute, denen das Blut nur so an den Fingern klebt(e).

      Welche Erklärung haben Sie dafür, dass es soviele so erzböse Katholiken gab (und gibt)? Enthemmen gar die „Leiden Christi“ bzw. die ständige Gegenwart eines hölzernen Gekreuzigten gewisse Leute? Oder sind das Gedanken, die Ihnen eher ferne liegen?

      Hier noch einige Zitate von katholischen …, na, Sie wissen schon:

      „Die Demokratie muss gelegentlich in Blut gebadet werden, damit sie fortbestehen kann.“

      – Augusto Pinochet, Chilenischer General und Diktator

      „Wir werden 50.000 Menschen töten müssen. 25.000 Subversive, 20.000 Sympathisanten, und wir werden 5.000 Fehler machen.“

      – General Luciano Benjamín Menéndez zu Beginn der Militärdiktatur in Argentinien 1976.

      „Die Guerilla ist der Fisch. Das Volk ist das Meer. Wenn du den Fisch nicht fangen kannst, musst du das Meer trockenlegen.“

      – Efraín Ríos Montt, im Jahr 2013 wegen Völkermordes verurteilter Militärdiktator von Guatemala, 1982

      • Ich verteidige den Katholizismus?

        Nun ja, mal unabhängig davon, dass ich selber nicht katholisch bin – teils teils – ich nehme ihn jedenfalls vor unsachlichen Anfeindungen in Schutz.

        Ich sage mit gutem Grund – teils, teils – denn der Katholizismus hat genauso menschliches hervorgebracht, sehr menschliches sogar und viele Vorwürfe gegen denselben sind völlig aus der Luft gegriffen – vielleicht haben sie ja ihre Ursache in einer tief im Judentum verwurzelten anti-christlichen Haltung.

        So waren es im 2. Weltkrieg vor allem Katholiken, die Juden versteckten. Tatsächlich gab es ein breit gespanntes Netz katholischer Klöster, die Juden versteckten und damit selbst ein hohes Risiko eingingen.

        Die von ihnen angeführten Verbrecher, können sich mit ihrem Tun wohl kaum auf die Kirche berufen und Hitler war ausgesprochen kirchenfeindlich.

        Auch das Geschichtsbild über Pius den XII musste korrigiert werden. Er war weder der Papst der schwieg, noch der Papst der tatenlos zu sah. Wahrscheinlich hat die katholische Kirche im 2. Weltkrieg mehr Juden das Leben gerettet als irgend eine andere Institution.

        „Warum Yad Vashem den Text zu Pius XII. korrigierte – Tagungsband veröffentlich….Allein in der Stadt Rom haben gesichert mehr als 200 weibliche und mindestens 70 männliche Ordenshäuser Juden versteckt, so Loparco. Es sei anzunehmen, daß es noch mehr waren, aber nicht überall gesicherte Quellen erhalten blieben.“

        http://www.katholisches.info/2013/01/11/warum-yad-vashem-den-text-zu-pius-xii-korrigierte-tagungsband-veroffentlicht/

        „In den ersten Jahren nach Gründung der NSDAP blieb noch vieles unklar. Aber deutlich war bereits ihr massiver Antisemitismus. Dies veranlaßte den Vatikan, schon am 25. März 1928 in einem Dekret des Hl. Offiziums zu erklären: „Wie der Hl. Stuhl allen Haß und alle Feindschaft unter den Völkern verwirft, so verdammt er ganz besonders den Haß gegen das Volk, das Gott in uralten Tagen zu seinem gemacht, nämlich jenen Haß, den man gemeinhin mit Antisemitismus zu bezeichnen pflegt.“

        http://www.katholisches.info/2009/03/30/%E2%80%9Eglaubenszeugen-oder-versager-katholische-kirche-und-nationalsozialismus/

      • An Frau Jane:

        A)
        „So waren es im 2. Weltkrieg vor allem Katholiken, die Juden versteckten.“

        Sachte, sachte, nicht so schnell, liebe Frau Jane! Vor dem Zweiten Weltkrieg kam zuerst das Dritte Reich, bzw. der Nationalsozialismus. Der ist aber, wie hoffentlich allgemein bekannt ist, in Deutschlands katholischstem Landstrich entstanden, da wo die Menschen auch heute noch mehrheitlich katholisch sind und wo es bundesweit gegenwärtig noch die meisten Antisemiten gibt: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Antisemitismus-ist-in-Bayern-besonders-hoch-id4617951.html
        Wie erklären Sie sich (und uns) das?

        Auch saßen nur 1 % der deutschen kath. Geistlichen in Dachau ein, unter ihnen kein einziger Bischof oder Kardinal; die Todesrate deutscher katholischer Geistlicher war extrem niedrig, verglichen mit Kommunisten, Sinti oder Juden; außerdem genossen deutsche katholische Dachauhäftlinge besondere Vergünstigungen wie u.a. den Aufzeichnungen des holländischen Dachauhäftlings Nico Rost zu entnhemen ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Nico_Rost

        B)
        „Die von ihnen angeführten Verbrecher, können sich mit ihrem Tun wohl kaum auf die Kirche berufen und Hitler …“

        Das nicht, aber danach habe ich doch auch oben gar nicht gefragt!
        Es ging um die Frage, ob das kath. Millieu wohl ein geeigneterer Nährboden für gewisse Verbrecher ist, als etwa das Protestantentum, das Judentum, der Buddhismus, oder andere Religionen/Konfessionen, die wesentlich weniger solcher grausamer Individuen hervorbrachten.

        C)
        Zudem ließen Sie meine Frage unbeantwortet:

        Enthemmen gar die (tief verinnerlichten) “Leiden Christi” bzw. die ständige Gegenwart eines hölzernen Gekreuzigten gewisse Leute?

        D)
        „Auch das Geschichtsbild über Pius den XII musste korrigiert werden.“

        Sie haben schon recht, Jane, im Zweifel für den Angeklagten. Jedoch wollen wir uns doch lieber sämtlicher Wertungen und auch Aufwertungen enthalten, ehe nicht alle relevanten Akten zu Pius und seiner Zeit veröffentlicht wurden. Ich darf Sie daran erinnern, dass eine gemeinsame vatikanisch-jüdische Kommission eine Periode lang miteinander tagte, bis die kath. Kirche sich weigerte gewisse sehr relevante Akten vorzulegen, die zweifellos vorhanden waren, jedoch nicht zugänglich gemacht wurden. Wer kann es daher der jüdischen Seite verdenken, dass diese unter diesen Bedingungen an einer weiteren Teilnahme an solchen Zusammenkünften nicht mehr interessiert war. M. a. W., es liegt noch zuviel im Dunkeln, dass wir Pius freisprechen könnten.

        Außerdem ist Pacellis Verhalten den Deutschen als größten finanziellen Vatikanunterstützern gegenüber, ferner die Jahre ab 1917, sein Aufenthalt in Deutschland, noch lange nicht vollständig untersucht; Abhängigkeiten und Umstände wenig erforscht; so stand Pacelli z.B. mit dem bayerischen Königshaus der Wittelsbacher auf besten Fuße. Erst vor wenigen Jahren kam dann heraus, dass die bayerischen Monarchisten und ihr königliches Aushängeschild, der Thronprätendent, bis 1933 zu den treuesten Kollaborateuren und Steigbügelhaltern der NSDAP gehört hatten!

        Ferner hat Pius die „Rattenlinien“ http://de.wikipedia.org/wiki/Rattenlinien#Rolle_des_Vatikans
        nicht nur geduldet, sondern wohl sogar initiiert (wer sonst, er war doch der Papst), jene erfolgreichen vatikanischen Bemühungen, Täter wie Eichmann mit neuer Identität ausgestattet, außer Landes zu bringen und ihnen in Südamerika eine neues Leben zu ermöglichen.

        Also, sein Sie mal lieber vorsichtig, Jane, und lassen Sie die Historiker noch ein wenig werkeln, ehe Sie zur Generalverteidigung von Pius aufrufen.

      • „Ich verteidige den Katholizismus?“

        nur wenn es darum geht juden an ihren platz zu verweisen.

        J

  20. hapoel

    Danke für die Klarstellung:
    „Ein Prozentsatz wie er durchaus auch in Deutschland zu finden sein dürfte, wenn man unter den Katholiken (Piusbrüder etc.) oder Protestanten (die besonders Bibeltreuen) nach Radikalen fahnden würde“
    Radikale religiöse Dogmatiker finden sich weltweit, auch in den USA.

  21. @hapoel. Und wenn es sich gar nicht um radikale Gläubige sondern einfach um Hooligans handelt?

  22. Nicht jeder als „religiös“ eingetragene Jude in Israel ist ein „Orthodoxer“, der Anteil der Nichtreligiösen in Israel entspricht in etwa dem Anteil der aus den beiden deutschen Staatskirchen ausgetretenen Deutschen und nun konfessionslosen Bürgern, somit mehr als einem Drittel der Bevölkerung.

    Zitat:
    Die Stellung der Religionen in Israel ist in der Hinsicht einzigartig, dass Israel der einzige Staat ist, in dem die Mehrheit der Bürger als religiös eingetragene Juden sind.

    Israel ist ein jüdischer Staat, jedoch keine Theokratie; andere Religionen werden respektiert. Gemäß Angaben des israelischen Zentralbüros für Statistik waren im Jahr 2005 insgesamt 75,4% Juden, 16,9% Muslime, 2,1% Christen und 1,7% Drusen…[1].

    Gemäß dem Rückkehrgesetz[2] wird als gläubiger Jude gezählt und darf einwandern, wer als Kind einer jüdischen Mutter geboren oder zum Judentum übergetreten ist und keiner anderen Religion angehört. In diese Rubrik fallen auch nichtreligiöse Juden mit der Folge, dass atheistische Einwanderer sowie nichtgläubige Nachkommen von Juden statistisch zu den gläubigen Juden gerechnet werden. Der Anteil an Atheisten und Nichtgläubigen im Land wird auf 15 % bis 37 % der Bevölkerung geschätzt, viele davon identifizieren sich als säkuläre Juden.
    Zitat Ende. http://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Israel

    Außerdem:
    Zitat: Israel has no entrenched constitution, but freedom of religion is anchored in law. While the Basic Laws of Israel that serve in place of a constitution define the country as a „Jewish state,“ these Basic Laws, coupled with Knesset statutes, decisions of the Supreme Court of Israel, and various elements of the common law current in Israel, also protect free practice of religion in the country.[3][4] … Israeli law officially recognizes five religions, all belonging to the Abrahamic family of religions: Judaism, Christianity, Islam, Druzeism and the Bahá’í Faith.Zitat Ende. http://en.wikipedia.org/wiki/Religion_in_Israel

    Auch das verdient Beachtung:
    Zitat: As of 2009, 8% of Israeli Jews defined themselves as Haredim; an additional 12% as „religious“; 13% as „religious-traditionalists“ ; 25% as „non-religious-traditionalists“ (not strictly adhering to Jewish law or halakha); and 42% as „secular“ (Hebrew: חִלּוֹנִי, Hiloni).[6] As of 1999, 65% of Israeli Jews believe in God,[7] and 85% participate in a Passover seder.[7] However, other sources indicate that between 15% and 37% of Israelis identify themselves as either atheists or agnostics.[8][…] Zitat Ende. http://en.wikipedia.org/wiki/Religion_in_Israel#Religious_self-definition

    Es sind also nur 8 % der Bevölkerung Israels radikale Gläubige, solche, die, wie hier, für die Beschmierung von Kirchentüren in Frage kommen dürften. Ein Prozentsatz wie er durchaus auch in Deutschland zu finden sein dürfte, wenn man unter den Katholiken (Piusbrüder etc.) oder Protestanten (die besonders Bibeltreuen) nach Radikalen fahnden würde.

  23. Ich bin Israelfreund und ich stehe zu meinen jüdischen Geschwistern (Juden sind die – älteren- Glaubensgeschwister von uns Christen – hervorgegangen aus Abraham/Isaak)und Gottvater/Adonai wird mit seinem Volk und seinem Land das tun, was er durch die Propheten angekündigt hat …. aber …
    Ich find´s allerdings erbärmlich und traurig, dass gerade die ,die es besser wissen müssten, immer noch den Propheten Jesaiah „bestätigen“ indem sie den HEILIGEN Israels nach wie vor schmähen und beleidigen. Kommt ihr denn über den letzten Satz vom Debarim nicht hinaus?

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