EKD-Leitfaden: Selig sind die Unwissenden

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Die evangelische Kirche Deutschlands hat eine Orientierungshilfe veröffentlicht unter dem Titel: „Gelobtes Land? Land und Staat Israel in der Diskussion“. (Siehe: http://www.ekd.de/download/20121024_gelobtes_land.pdf) Die 146 Seiten starke Broschüre wurde im Internet verbreitet…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 11. November 2012

Herausgegeben im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Union Evangelischer Kirchen in der EKD und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands, haben sie Präses Nikolas Schneider, Landesbischof Dr. Ulrich Fischer für die UEK und Bischof Gerhard Ulrich für die VELKD unterzeichnet. Aber ein verantwortlicher Autor oder Redakteur der mit Bildern und Landkarten angereicherten „Orientierungshilfe“ wird nicht genannt.

Das Werk wurde „im Vertrauen auf die Wahrheit und Kraft der biblischen Vision, die davon weiß, dass »Gerechtigkeit und Frieden einander küssen« (Ps 85,11)“ übergeben. Doch enthält die „Orientierungshilfe“ viele unsinnige und empörende faktische Fehler, sodass die Wahrheit auf der Strecke blieb.

„Mit seinem Staatswappen, einer Abbildung des siebenarmigen Leuchters, wie er auf dem Triumphbogen des römischen Feldherrn Titus in Rom als Beutestück zu sehen ist, nimmt der Staat Israel Bezug auf die Zerstörung des zweiten Jerusalemer Tempels im Jahre 70 n.Chr. und knüpft zugleich an die Zeit der in der Antike verloren gegangenen jüdischen Staatlichkeit an. In dieser Symbolik macht die Rückkehr der Juden in ihr altes Heimatland ab dem 19. Jahrhundert ihre Vertreibung aus der von den Römern nach dem Bar-Kochba-Aufstand so bezeichneten Provinz Syria Palaestina rückgängig.“

1) Die Menora gab es schon beim Exodus unter Moses im Sinai und in biblischer Zeit im Tempel, lange vor der Zerstörung im Jahr 70. Wie Mosaiken und andere Grafiken aus der Zeit beweisen, war die Menora vor der Zerstörung das gewichtigste jüdische Symbol. Neben der Menorah im Wappen gezeigten Olivenzweige symbolisieren Frieden und sind dem biblischen Propheten Zacharias nachempfunden. Es steht der EKD nicht zu, biblischen Symbolen der Juden/Israelis eigene Interpretationen aufzuzwingen.

2) „aus der von den Römern nach dem Bar-Kochba-Aufstand so bezeichneten Provinz Syria Palaestina“. Das ist Geschichtsklitterung. Da wird verschwiegen, dass die Römer den Bar-Kochba-Aufstand noch in ihrer Provinz „Judäa“ niedergeschlagen haben. Erst Hadrian hat diese Provinz 136 n. Chr. in „Palästina“ umbenannt. Die EKD-Gelehrten machen so gemeinsame Sache mit dem heidnischen Kaiser Hadrian, die Juden ihrer angestammten Heimat zu berauben, ein Bestreben, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte „Orientierungshilfe“ zieht und bis heute von prominenten palästinensischen Pastoren betrieben wird, wie dem Präsidenten des Lutherischen Weltbundes, Munib Younan, und des preisgekrönten Pastors Mitri Raheb.

„Der hier ins Auge gefasste Zeitraum eines fast zweitausend Jahre langen jüdischen Exils verbindet sich in religiöser Perspektive mit dem alttestamentlichen Motiv der »Zerstreuung« des jüdischen Volkes »unter die Völker« (vgl. 5. Mose 4,27).“

Warum nicht gleich erwähnen, dass Gott im nächsten Satz auch droht: „sondern ihr werdet vertilgt werden“. Das kann als Gottes Zustimmung zu Auschwitz gewertet werden.

Nachdem die EKD hervorgehoben hat „Wir respektieren jüdisches Selbstverständnis, auch im Bezug auf das Land“, widersprechen sich die deutschen Theologen, indem sie die jüdischen Gründer des Staates Israel eines Besseren belehren. In der Unabhängigkeitserklärung steht »Im Lande Israel entstand das jüdische Volk.«.

Die Theologen kennen weder Bibel noch jüdisches Selbstverständnis, wenn sie behaupten: „Sie (Unabhängigkeitserklärung) steht damit freilich in einer Spannung zur biblischen Vorstellung von einer »Geburt« des jüdischen Volkes in Ägypten.“

Kein Jude würde das akzeptieren. Das Volk Israel entstand gemäß der eigenen Vorstellung und der biblischen Darstellung durch den Bund Abrahams mit Gott. Die im Lande Israel in Sichem (Nablus), Bethlehem und Hebron begrabenen „Erzväter“ machen keinen Sinn, wenn das Volk erst mit Moses im ägyptischen Exil entstanden sein soll.

Die evangelischen Bischöfe scheinen auch nicht zu wissen, dass zwischen „Israeliten“ und „jüdisches Volk“ fein säuberlich unterschieden wird. Das „jüdische Volk“ konstituierte sich erst mit Rabbi Akiba und der Zerstreuung nach der Zerstörung des Tempels. Gleichwohl handelt es sich um das gleiche Volk, gemäß jüdischem Selbstverständnis und der hebräischen Bezeichnung „Volk Israel“.

Wir Deutsche bezeichnen uns heute auch nicht mehr „Germanen“, obgleich die Engländer uns noch so nennen und die Franzosen uns für Alemanen halten.

„Für die Beschäftigung mit dem Judentum und der Situation im Nahen Osten spielt zudem eine Rolle, dass in der Bundesrepublik heute auch Muslime leben, die aus dieser Region stammen und somit in den Konflikt involviert sind.“

Wie bitte? Wenn in der Bundesrepublik überwiegend Muslime aus der Türkei leben, ist das ein Grund, sich mit dem Judentum zu beschäftigen? Und als Deutschland sich ganz besonders intensiv mit den Juden und deren „Endlösung“ beschäftigte, dürften Moslems nur in der Gestalt des Mufti von Jerusalem, Hadsch Amin el Husseini, eine besondere Rolle gespielt haben. Und wenn es die Gestapo in Griechenland und Rommel in El Alamein bis nach Palästina geschafft hätten, hätte auch das für die EKD ausreichender Grund sein dürfen, sich intensiver mit dem Glaubenbekenntnis ihres Heilands Jesus, dem Judentum, zu beschäftigen.

Seite 45: „Dieser Solidaritätsgedanke beeinflusst die israelische Politik bis in die Gegenwart; ein eindrückliches Beispiel ist die Rettung der äthiopischen Juden vor Hungerkatastrophen in den Jahren 1984/1985 (»Operation Moses«) und 1991 (»Operation Salomo«).“

Das ist ein beeindruckendes Beispiel, aber es gibt beeindruckendere, die hier wohl wegen politischer Korrektheit unterschlagen werden: Die Aufnahme der Holocaustüberlebenden, von rund 800.000 Juden aus arabischen Staaten in den 50ziger Jahren und einer Million Russen 1990.

„Am 19. Juni 1947 wurden die zionistischen Zugeständnisse in einem Brief der Jewish Agency an die orthodoxe Weltorganisation Agudat Israel formell bestätigt. Dieser Text, der die religionspolitischen Verhältnisse der Mandatszeit festschrieb und als »Status-quo-Brief« bekannt wurde, enthielt die Zusicherung, dass der zu gründende Staat den Sabbat als Ruhetag respektieren, in der Armee und allen staatlichen Institutionen eine koschere Küche einrichten und das religiöse Familienrecht sowie das autonome orthodoxe Schulwesen unangetastet lassen würde.“

Der Staat Israel hat den Sabbat nie zum offiziellen Ruhetag erklärt. Er gilt nicht in arabischen oder gemischten Städten wie Nazareth, Haifa und Beer Schewa. In Deutschland ist hingegen der Sonntag „gesetzlicher“ Ruhetag. In Israel entscheiden Jude, Christ und Moslem jeweils, an welchem Tag sie ruhen wollen. Israel hat die christlichen Schulen unangetastet gelassen und den osmanischen Usus übernommen, das Personenstandsrecht den jeweiligen Religionsgemeinschaften zu überlassen (also Juden, Christen und Moslems).

„Das Jahr 1967 markiert den Beginn einer Trendwende im Kräfteverhältnis von säkularen und religiösen Strömungen im Staat Israel. Der Krieg des Jahres 1967 führte u.a. zur Eroberung Ost-Jerusalems und zur Besetzung der seit 1950 unter jordanischer Herrschaft stehenden Teile des ehemaligen Mandatsgebietes Palästina durch den Staat Israel.“

Hier wurde mal eben der Gazastreifen vergessen. Und ob es da wirklich eine „Trendwende“ gab, ist fraglich.

„Der zunehmende Einfluss der orthodoxen Organisationen und Parteien und ihr Versuch, immer mehr halachische Vorschriften in staatliches Recht zu überführen, führen innerhalb der israelischen Gesellschaft bis heute zu heftigen Kontroversen.“

Welche halachischen Gesetze wurden Staatsgesetz? Viele „halachische Gesetze“, wie „Du sollst nicht Morden“ sind Bestandteil des BGB. Stört sich die EKD etwa daran, dass sogar in Deutschland derart archaische jüdische Gesetze aus dem „Alten“ Testament gelten?

„Die entschiedensten Vertreter dieses Teils der Orthodoxie sind die Neturei Karta (Wächter der Stadt), die die Errichtung des Staates Israel als eigenmächtiges Eingreifen in den Heilsplan Gottes deuten und öffentlich in den Vereinigten Staaten, aber z.B. auch im Iran gegen den Zionismus auftreten.“

Da beruft sich die EKD auf ein paar extremistische Familien, die freilich große Schlagzeilen machen. Ohne die Weltanschauungen zu vergleichen, wird hier dargestellt, als wären NVU oder Horst Mahler „entschiedene Vertreter“ Deutschlands. Ausgerechnet die Deutschen haben so einige „Extremisten“ und andere „entschiedene Vertreter des Deutschen Volkes“ hervorgebracht, die nicht ganz zur Idylle eines Goethe, Schiller, Lessing, Bach und Heine passen…

„Daneben gibt es andere orthodoxe Stimmen, wie z.B. Moshe Greenberg (1928-2010), die ausdrücklich vor einem Messianismus warnen,“ Wie gut, dass es Wikipedia gibt, um mehr über diese in Israel unbekannte Person zu erfahren.

S. 63 „Eine Pilgerfahrt nach Jerusalem ist für Muslime aus Ländern, die mit dem Staat Israel keine diplomatischen Beziehungen haben, gegenwärtig nicht möglich.“

Falsch. Israel lässt auch Menschen aus Ländern ohne diplomatische Beziehungen einreisen, sogar aus „Feindesländern“ wie Syrien und Saudi Arabien. Die Frage ist eher, welche Probleme sie später in ihren eigenen Ländern haben. Es befremdet, dass die EKD Verfasser nichts recherchiert haben und nichts von jenen mutigen Arabern gehört haben, Intellektuelle, Schriftsteller und andere, die Israel besucht haben und dann in Ägypten, Tunesien und anderen Ländern verfolgt wurden. (Nadia El Fani, Boualem Sansal, Ahmad Adnan) Es sind die arabischen Staaten, die Besuche in Israel verbieten und bestrafen.

„Im Umfeld der islamischen Reformbewegung, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Reaktion auf den wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Niedergang in weiten Teilen der arabisch-islamischen Welt entstanden war (Muhammad Abduh, 1849-1905, u.a.), wurde im Namen aller Muslime Anspruch auf das Land Palästina erhoben und zum Kampf gegen den Zionismus aufgerufen.“

Da wurde also zum Kampf gegen den Zionismus aufgerufen, noch ehe der sich mit dem zionistischen Kongress in Basel 1897 etabliert hat?

S. 71 „Palästinensische Christen im Staat Israel haben als Bürgerinnen und Bürger des Staates die Rechte und Pflichten aller Staatsbürger, beklagen aber politische und gesellschaftliche Diskriminierungen. Christen in den besetzten Gebieten leiden unter der Isolierung, der häufigen Abriegelung der Gebiete und den eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten. Für sie ist die tägliche Demütigung an den Kontrollpunkten auf dem Weg zu Arbeitsplätzen, Schulen und Krankenhäusern Realität; der Zusammenhalt der Familien, die Verbindung der Gemeinden untereinander sowie der Zugang zu den heiligen Stätten in Jerusalem sind erschwert und teilweise unmöglich. Christen in Ost-Jerusalem leben unmittelbar an der Nahtstelle des politischen Konflikts, auch ihre Bewegungsfreiheit ist erheblich eingeschränkt, darüber hinaus droht ihnen etwa durch die Beschlagnahme von Personalausweisen der Verlust des Bleiberechts in Jerusalem. Als Folge dieser Einschränkungen sind in den vergangenen Jahren viele Christen aus der Region ausgewandert, sodass ihre Zahl laufend abnimmt.“

Dieser ganze Abschnitt strotzt vor Ungenauigkeiten, falschen Fakten und sogar Widersprüchen, etwa wenn die „eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten“ zur „täglichen“ Demütigung an den Kontrollpunkten auf dem Weg zu Arbeitsplätzen, Schulen und Krankenhäusern führt. Wer ist „isoliert“, wenn die täglich pendeln? Seitdem die Terrorgefahr dank der Kontrollen nachgelassen hat, sieht die Realität anders aus, als hier beschrieben. Für die Abwanderung gibt es nach palästinensischen Angaben ganz andere Gründe.

Alle Menschen, Juden, Christen und Moslems sind gleichermaßen betroffen. Mit „palästinensischen Christen“ sind offenbar sowohl arabische Christen in Israel wie palästinensische Christen (mit palästinensischem Pass) in den Autonomiegebieten gemeint.

„Palästinensische Christen im Staat Israel haben als Bürgerinnen und Bürger des Staates die Rechte und Pflichten aller Staatsbürger“ Rechte ja, aber „Pflichten“? Sie sind vom Militärdienst befreit und könne drei Jahre früher als ihre jüdischen Mitbürger studieren oder einen Beruf ergreifen.

Sie „beklagen politische und gesellschaftliche Diskriminierungen.“ Ja. Das tun auch Neueinwanderer, äthiopische und marokkanische Juden, Russen, Moslems, Araber, Beduinen. Und in Deutschland beklagen Wolgadeutsche, Roma und Sinti, Türken und andere „Deutsche mit Migrationshintergrund“ ebenso Diskriminierungen, obgleich sie dank ihrer deutschen Staatsbürgerschaft „gleichberechtigt“ sind. Warum sollte das in Israel anders sein?

Immerhin Juden werden in den „palästinensischen Gebieten“ nicht diskriminiert, weil es dort keinen einzigen Juden gibt… Heute wachen palästinensische Checkpoints darüber, dass Juden sich nicht in die palästinensisch selbstverwalteten Autonomiegebiete verirren.

„Christen in Ost-Jerusalem leben unmittelbar an der Nahtstelle des politischen Konflikts, auch ihre Bewegungsfreiheit ist erheblich eingeschränkt“.

Das ist eine grandiose Lüge. Jerusalemer Christen haben einen israelischen Ausweis, können sich frei in Israel bewegen und zudem ohne jede Beschränkung die besetzten Gebiete besuchen, während es Juden verboten ist, die palästinensischen Autonomiegebiete zu betreten. Katholische Christenführer verfügen sogar über diplomatischen Status und haben CD-Nummern an ihren Autos. Derartige Privilegien hat kein Rabbi und kein Imam.

„darüber hinaus droht ihnen etwa durch die Beschlagnahme von Personalausweisen der Verlust des Bleiberechts in Jerusalem“

Da muss genau geprüft werden, wie oft und aus welchen Gründen das passiert. In Deutschland hat Mehmet sein Bleiberecht verloren…

„Als Folge dieser Einschränkungen sind in den vergangenen Jahren viele Christen aus der Region ausgewandert, sodass ihre Zahl laufend abnimmt.“

Ein beliebtes propagandistisches Klischee. Nur warum ist die Zahl der Christen in Israel und Jerusalem stetig gewachsen, während im Wesentlichen Christen aus den „palästinensischen Gebieten“ ausgewandert sind, aus ganz anderen Gründen? Die Autoren der EKD-„Orientierungshilfe“ scheinen sich völlig der palästinensischen Propaganda unterworfen zu haben. Selbst palästinensische Quellen haben sie nicht geprüft, von israelischen ganz zu schweigen.

S. 73 „Aufgrund der jüdischen Einwanderungen und des generellen Bevölkerungswachstums im Staat Israel nimmt allerdings der prozentuale Anteil von Christen an der Gesamtbevölkerung von 2,89 % im Jahr der Staatsgründung 1948 auf ca. 2 % im Jahr 2010 ab.“

Deshalb sollte man nicht mit Prozenten spielen. Denn die Zahl der Türken in Deutschland hat 1990 prozentual auch schlagartig abgenommen, mit der Wiedervereinigung. Zudem stimmen auch die erwähnten Prozentzahlen nicht, wenn man die rund 200.000 christlichen Gastarbeiter und die rund 300.000 nicht-jüdischen russischen Einwanderer hinzuzählt.

„Die Besonderheit Israels gegenüber anderen modernen Demokratien liegt darin, dass dieser Staat sich nicht nur als »demokratisch«, sondern auch als »jüdisch« definiert. Der »jüdische Staat« garantiert allen Jüdinnen und Juden das Recht auf Einwanderung, der Sabbat ist der wöchentliche Feiertag,“

Wo liegt das Problem? Deutschland betrachtet sich als „deutsch“ und gewährt Wolgadeutschen usw. automatisch die Einwanderung.

Sabbat? Wie schon oben erwähnt ist in Deutschland der Sonntag „gesetzlicher“ Ruhetag. In Israel kann jeder seinen Ruhetag auswählen: Freitag, Samstag oder Sonntag. Deutschland ist „theokratischer“ als die EKD es hier Israel unterstellt.

Das „Personenstandswesen wird nicht staatlich, sondern – alten osmanischen Rechtsprinzipien folgend – durch das Rabbinat geregelt.“

Schwachsinn. Seit wann regelt das Rabbinat Ehen und Begräbnisse bei Moslems oder Christen? Entsprechend osmanischer Tradition überlässt der Staat Israel das Personenstandswesen Moslems ´(mit ihrer Scharia) und Christen (entsprechend mittelalterlichem Kirchenrecht). Die EKD Experten sollten sich mal bei ihrem Propst der Erlöserkirche informieren.

„Palästinensische Israeli beklagen die schlechteren Zugangsmöglichkeiten zu Ausbildung und Beruf, weil sie aus Sicherheitsgründen vom Wehr- und Sicherheitsdienst ausgeschlossen sind.“

Nein sie sind nicht ausgeschlossen, sondern davon befreit. Sie können sich freiwillig melden, wie es Mona Abdo aus Haifa getan hat.

Es existiert auch keine Diskriminierung bei der „Ausbildung“. Tausende Araber studieren an israelischen Universitäten, sogar in Ariel.

Glossar

Am Israel (Volk Israel)

„Heute wird diese Wendung im Hebräischen zur Bezeichnung des jüdischen Volkes gebraucht.“

Völlig korrekt, „heute“, seit etwa 5000 Jahren, seit biblischer Zeit…

Bilder

„Die Grabeskirche wird auch als Auferstehungskirche bezeichnet. Sie ist nicht nur Sitz des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem und des katholischen Erzpriesters der Basilika des Heiligen Grabes, sondern bietet auch Platz für den Franziskaner-Orden…“

Der Sitz des griechischen Patriarchen befindet sich in einiger Entfernung von der Grabeskirche. Offiziell vertreten allein Franziskaner die Katholiken in der Grabeskirche.

„Das Gebäude des Obersten Gerichtshofes liegt zwischen der Knesset, mit der es durch einen direkten Gang verbunden ist, und dem Wohnsitz des Premierministers. Es symbolisiert damit die Verbindung zwischen Legislative und Exekutive.“

Der Wohnsitz des Premierministers befindet sich in einer Entfernung von etwa drei Kilometern…. Zudem hatte der Autor einen Knick in der Optik. Die Knesset liegt zwischen Gericht und Residenz!

Karte 1 und 2

Warum sind in Karte 2 die Waffenstillstandslinien von 1949 eingezeichnet, nicht aber in Karte 1?

Karte 4

Wieso gibt es hier nur eine Karte über palästinensische und keine der jüdischen Flüchtlingsbewegungen aus der arabischen Welt in der gleichen Periode?

Karte 9

Da sind die „Grüne Linie“ oder auch „Waffenstillstandslinien“ zu den besetzten Gebieten als „Staatsgrenzen Israels“ eingezeichnet. Dort gibt es keine international anerkannte Staatsgrenze.

Ich sehe da alle möglichen Landesbezeichnungen, sogar Gaza und Westjordanland. Nur der Name „Israel“ scheint wieder aus der Kopiermaschine herausgefallen zu sein, wie es EKD Sprecher Christoph Vetter 2007 bei der denkwürdigen Reise der EKD Bischöfe ins Heilige Land formuliert hatte.

(C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com

42 Kommentare

  1. Das hat die Pressestelle der EKD mir gesten geantwortet:

    Sehr geehrter Herr Flemming,

    vielen Dank für Ihre Nachfrage und Ihren Hinweis auf die Kritik von Herrn Sahm. Diesen Beitrag hat er nach der Veröffentlichung auf der Homepage von haGalil e.V. auch direkt an das Kirchenamt der EKD gesendet. Es ist hilfreich, dass in dieser Kritik einzelne Punkte klar benannt werden, sodass sie noch einmal gegengeprüft werden können.

    Gegenwärtig werden im Kirchenamt Rezensionen zu und Reaktionen auf die Orientierungshilfe gesammelt. Der Gemeinsame Ausschuss ,Kirche und Judentum‘, der den Text erarbeitet hat, wird sich während seiner nächsten Sitzung ausführlich mit den einzelnen Rückmeldungen und Hinweisen beschäftigen und überlegen, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    i.A. Jürgen-Peter Lesch

  2. Lieber Riciano,

    mir ist nicht ganz klar, was Sie mir sagen wollen.
    Natürlich ist Aufklärung wichtig; habe ich irgendwann oder irgendwie die Spur des Eindrucks erweckt, ich sei gegen die Aufklärung? Nimmernicht!

    Soll ich Ihnen jetzt die Stellen von Carmela, anti3anti, Ulrich Denninger und anderen rauskopieren, in denen sie auf Luther und die Kirche eingeprügelt haben? Ich habe nur angefragt, was um Himmels willen diese denn mit dem von Ulrich Sahm inkriminierten Text zu tun haben.
    Aber es ist offenbar so, dass die Erwähnung von Kirche für manche Menschen einen unbedingten Reiz darstellt, auf den sie zwanghaft reagieren müssen, und zwar in der Art, dass sie ihre unverarbeiteten Konflikte mit ihrem Pfarrer, Religionslehrer, der überreligiösen Mutter oder wem immer jetzt meinen, abarbeiten zu müssen, indem sie auf die Kirche einschlagen. Das mögen sie ja tun, dann hat dieses Forum eine kleine psychohygienische Aufgabe erfüllt. Das ist zwar nicht sein Sinn, aber was solls?

    Ich kenne das aus der evangelischen Kirche: Da treten Menschen aus der evangelischen Kirche aus, weil katholische Priester Messdiener missbraucht haben.
    Das hat zwar nichts miteinander zu tun, aber sie fühlen sich anschließend besser.
    Nun ja.

    Ihr Flemming

  3. “Und was wird in der übergroßen Mehrzahl aller Kommentare deutlich? Eine abgrundtiefe Abneigung gegen die Kirchen, die evangelische zumal. Aber auch die katholische bekommt ihr Fett weg, obwohl die doch nun wirklich nichts mit dem zu tun hat, was hier verhandelt wird. Hier geschieht jetzt haargenau das, was DIE Verteidiger DER Juden und der Beschneidung in der ganzen Diskussion immer wieder moniert und bewusst gemacht haben: Unter dem Deckmantel ANGEBLICH RATIONALER ARGUMENTATION werden Ressentiments ausgebreitet und sogar noch begründet!“

    Lieber Rolf Flemming,
    Verständigung …Aufklärung scheint so sehr wichtig – nichts anderes hat Ulrich W. Sahm mit seinem Artikel wohl anzuregen versucht. Keiner beabsichtigt ‚eine abgrundtiefe Abneigung gegen Kirchen‘ zu begründen – auch Carmela nicht – Sie weist lediglich auf sehr Wichtiges hin – GANZ im Gegenteil – meinen Sie nicht, dass gerade und ganz besonders Judentum und Christentum die am nahest verwandten Lebenswege …’Religionen‘ überhaupt sind? Da Sie die Inhalte der Heiligen Schriften als evangelischer Christ gewiss sehr gut kennen, können Sie sicher ebendiese Gemeinsamkeiten überdeutlich erkennen. Was war Ihrer Meinung nach der Mensch J. v. N.? Was GENAU lehrte er Zeit seines irdischen Daseins? Wie GENAU wird er uns vorgestellt? Geburt …Leben … Wirken …Gemäss den Ãœberlieferungen des sogenannten ‚Neuen Testaments‘ wurde J. v. N. um das Jahr 30/33 d. Z. gemäss Urteil der zu dieser Zeit in Judäa herrschenden römischen Machthaber nach deren gültigem Gesetz ff. Urteil gekreuzigt. Das frühe Christentum entstand ca. 110 d. Z. – ca. 80 Jahre nach dem Tod und der Auferweckung des JUDEN J. v. N. und 40 Jahre nach der Zerstörung des Jüdischen Tempels in Jerushalayim, welchen J. v. N. das ‚Haus seines himmlischen Vaters‘ – des G’ttes ISRAELs bezeichnete. Es wäre so wünschenswert, dass ‚die‘ christlichen Kirchen …Glaubensgemeinschaften sich noch viel mehr und intensiver noch zu ihren WURZELn bekennen TRAUEN würden. All zugetragen abgrundtief grauenvoll Geschehenes für die sozusagen Nachfahren J. v. N. – des Volkes ISRAEL – des Jüdischen Volkes – kann KEINER mehr rückgängig, gar ungeschehen machen. Daraus lernen, aufklären …sich seinen Grundlagen BEWUSST werden – eine immerwährend bleibende Hoffnung …Tshuwa – Metanoia – Umkehr …’Kehret um‘

    • Riciano, Sie scheinen irgendwie 2000 Jahre hinterher zu hinken, denn genau das was Sie immer wieder betonen, versuchen die Christen seit Johannes dem Täufer den Juden zu erklären.

      Na ja, späte Einsicht ist immer noch besser als gar keine. Also dann, herzlichen Glückwunsch, riciano und Willkommen in der Neuzeit!

      „Da war ein Mensch, von GOTT gesandt, sein Name Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, auf das er zeugte von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern auf das er zeugte von dem Lichte. Das war das wahrhaftige Licht, welches, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. Er war in der Welt, und die Welt ward durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder GOTTES zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus GOTT geboren sind.“

      http://www.diebibel4you.de/erfuellung/johannes.html

      Also nach dieser grundlegenden Aussage aus dem Johannes Evangelium, wird das Judentum in seiner Vererbung der göttlichen Auswahl negiert. Vollblutjude sein hat also keinerlei Bedeutung für die Stellung vor Gott, aber sehr wohl für die Stellung vor den Rothschilds und Herrn Cabelman.

      Und werter riciano, wo wir schon bei Wurzeln und dem bekennen dazu sind, dann wäre man als Jude gut beraten, endlich mal anzuerkennen, das sowohl der Talmud als auch die Kabbala, die beides wichtige Elemente des Judentums sind, babylonischen Ursprungs sind und somit die enthaltene Lehre von den verhassten Polytheisten und schwarzen Priestern des alten Babylon stammt. Da kann man auch das Necronomicon lesen, immerhin ist Raven damit the next Uri Geller geworden…

      Und außerdem sollte man anerkennen, dass das Judentum in Andalusien fast aufgehört hätte zu existieren, wenn da nicht ein gewisser Rabbi ben Maimon, das Judentum in arabischer Sprache rettete und praktisch neu auflegte, zu dem was es dann wurde. Das hielt aber auch nicht lange, denn schon bald suchten die Juden Europas nach Emanzipation von der selbst auferlegten Abgrenzung.

      Entweder man ist ein Kind Gottes oder man bastelt sein Schicksal selbst (dafür ist die Kabbala ein gern genutztes Werkzeug).

      Tja, und was die heutigen Christen angeht, dann wären die gut Beraten, wenn sie anerkennen würden, dass ihre Mythologie eine gehörige Portion altes heidnisches Brauchtum enthält. Immer wieder witzig, wie zur Osterzeit versucht wird, Ostern als christliches Fest darzustellen und seine Ursprünge als nebulös zu verklären, dabei ist Ostera mit Ei und Hase, als großes Fest der Fruchtbarkeit bei den alten Heiden gut bekannt. Kaum jemand weiß, wie das Datum für Ostern ermittelt wird und das es urheidnisch ist. Am ersten Sonntag, nach dem ersten Vollmond, nach Frühlingsanfang, hat mit Jesus‘ Leben nichts zu tun.

      Die Weihnachtszeit ist die Zeit des alten heidnischen Lichtfestes. Der Johannistag fällt auf den 24. Juni, dem Ende von Midsommer.

      Deswegen lese ich ja auch lieber die Edda. Die hat eine ganz wichtige immer wiederkehrende Aussage: „Wisst ihr was das bedeutet?“

  4. Ich habe bei der Pressestelle der EKD in Hannover angefragt, ob Sahms Artikel eine Reaktion ausgelöst hat und ob die Verfasser ihre Fehler irgendwie berichtigen werden.
    Die Antwort werde ich hier mitteilen.

    • Vielen Dank Herr Flemming. Bitte lassen Sie uns unbedingt wissen, wie die EKD reagiert.
      Ich kann mich noch an eine seltsame Begebenheit in Wien erinnern. Henryk Broder sollte in einer öffentlichen Bücherei eine Vorlesung halten. Aus dem Wiener Magistrat (Eigentümer der Bücherei) wurde Druck auf die Bibliothekarin ausgeübt, sie möge die Vorlesung in eine Podiumsdiskussion mit einem stadtbekannten Islamisten umwandeln. Sie weigerte sich, gab aber dem Islamisten nach Broders Vorlesung 10 Minuten. All das konnte noch hingenommen werden, doch dann standen aus dem Publikum einige Leute auf und begannen die katholische Kirche, die nichts mit der Vorlesung zu tun hatte anzugreifen. Sie warfen ihr die Hexenverbrennungen und ähnliche „aktuelle“ Ereignisse vor.

  5. Lieber Karl Pfeifer,

    erstaunlich? Erschütternd!
    Ich verstehe ja, dass jeder mal ein Ventil braucht, aus dem er seine Ressentiments herauspfeifen lassen kann, aber muss das partout hier sein?

    Ich hatte immer gedacht und gehofft, hier eine Seite zu finden, auf der ein rationaler Diskurs gepflegt wird. Ihre Beiträge haben mich darin jedenfalls bestärkt.
    Schade, dass nicht alle unserer Meinung sind.

    Herzlich – Ihr Flemming

  6. Rolf Flemming, es ist wirklich erstaunlich wie wenig die hier postenden Diskutanten über den Artikel von Ullrich Sahm schreiben.
    Mich interessiert, wie reagiert die EKD darauf? Gibt es eine Reaktion?
    Irren ist menschlich. Wer jedoch auf seine Irrtümer aufmerksam gemacht wird und dann doch auf diese beharrt, der verliert jedwelche Glaubwürdigkeit.

  7. @Carmela
    Eine Frage habe ich da doch noch, verehrte Carmela: Was ist ein „Vollblutjude“? Ist das mehr als ein Jude? Gibt es Halbblutjuden so wie es „Halbblut-Indianer“ gab, die Mestizen?
    Was hat jetzt auf einmal das Blut in dieser Diskussion zu suchen? Was treibt Sie, solche Kategorien hier hineinzubringen, die den Juden, den „Fremdrassigen“ und „Fremdblütigen“ einmal zum Verhängnis geworden sind?
    Ist also ein Konvertit, der erst später zum Juden geworden ist, weniger wert als ein „Vollblutjude“?

    Notabene: Ich unterstelle Ihnen nichts, ich insinuiere auch keine missliebige Geisteshaltung. Ich möchte nur sehr eindringlich darauf aufmerksam machen, wie sorgsam man mit der Sprache umzugehen hat.

    • Gerne beantworte ich Ihnen diese Frage, was ich damit meine.
      Ich verstehe Ihre Frage, weil es verschiedene Interpretationen gibt was ein Jude und wer Jesus war.

      Vollblut bezeichnet den Adel, der durch eine Zugehörigkeit gegeben ist. 1. war er aus dem Stamm Davids,und über Salomo aus zwei Linien, einmal vom Vater und einmal von der Mutter in Israel geboren 2. aus der geistlicher Überzeugung heraus, hatte er sich mit den Lehren Israels identifiziert. Er identifizierte sich mit der Thora und den Propheten mit allen Richtlinien und gleichzeitig mit den Prophezeiungen des Messias.

      Für mich ist z.B. Netanjahu kein Vollblutjude, weil er 1. mit dem englischen Könighaus verwandt ist, das sind aber von der Wurzel her Angelsachsen und so als politischer Adel eine ganz andere Ebene betrifft, und zudem hat Netanjahu Probleme mit der Thora, wenn er sich nicht an sie haltet und er hat Probleme mit den Propheten, wie mit Jesaja 2. Kapitel wo in der letzten Zeit Israel keine Waffen mehr hat.
      Es gibt ja in Israel die 12 Stämme nicht mehr, da kann man heute nicht mehr von Vollblutjuden sprechen. Und gewisse mächtige Juden wissen das, wie die Rabbiner. Die Juden haben sich mit anderen Völkern vermischt, so gibt es welche, die sich mit dem englischen Königshaus und anderen Adelsfamilien vermischt haben, aus welchen Gründen auch immer.

      Was ist jetzt ein Jude? Ich kann gerne eine Definition aufstellen, aber ob das alle akzeptieren, ist fraglich. Es ist aber genauso fraglich ob es eine Definition für Deutsche gibt. Hätte Hitler diese DNA Analysen gehabt, wären mehr Menschen ermordet worden.

      Ich habe ein Kriterium für Israel als Definition aus der Bibel, und die definiert 100% sicher und lässt ohne große Komplikationen die Heiden außerhalb Israels. Das ist ein Identifikationsmerkmal, Erkennungszeichen, dass man zu Israel gehört: UNd zwar zu dem Israel, das mit Gott verbunden ist, das andere dürfte wohl weniger interessant sein.

      Sage den Kindern Israel und sprich: Haltet meinen Sabbat; denn derselbe ist ein Zeichen zwischen mir und euch auf eure Nachkommen, daß ihr wisset, daß ich der HERR bin, der euch heiligt. 2. Mose 31.13

      und meine Sabbate sollt ihr heiligen, daß sie seien ein Zeichen zwischen mir und euch, damit ihr wisset, das ich der HERR, euer Gott bin. Hesekiel 20.20

      Ich gab ihnen auch meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen, damit sie lernten, daß ich der HERR sei, der sie heiligt. Hesekiel 20.12

      Denn so spricht der HERR von den Verschnittenen, welche meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohl gefällt, und meinen Bund fest fassen:Ich will ihnen in meinem Hause und in meinen Mauern einen Ort und einen Namen geben, besser denn Söhne und Töchter; einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll. 6 Und die Fremden, die sich zum HERR getan haben, daß sie ihm dienen und seinen Namen lieben, auf daß sie seine Knechte seien, ein jeglicher, der den Sabbat hält, daß er ihn nicht entweihe, und meinen Bund festhält, 7 die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethause, und ihre Opfer und Brandopfer sollen mir angenehm sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird heißen ein Bethaus allen Völkern. Jesaja 56.4

      und meine Sabbate sollt ihr heiligen, daß sie seien ein Zeichen zwischen mir und euch, damit ihr wisset, das ich der HERR, euer Gott bin. Hesekiel 20.20

      darum daß sie meine Geboten nicht gehalten und meine Rechte verachtet und meine Sabbate entheiligt hatten und nach den Götzen ihrer Väter sahen. Hesekiel 20.24

      darum daß sie meine Rechte verachtet und nach meinen Geboten nicht gelebt und meine Sabbate entheiligt hatten; denn sie wandelten nach den Götzen ihres Herzens. Hesekiel 20.16

      Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir stehen, spricht der HERR, also soll auch euer Same und Name stehen. 23 Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem andern und einen Sabbat nach dem andern kommen, anzubeten vor mir, spricht der HERR. 24 Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname der Leute, die an mir übel gehandelt haben; denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer nicht verlöschen, und werden allem Fleisch ein Gräuel sein. Jesaja 66,ab 22.

      Mit dem Sabbat steht oder fällt Israel bzw. das Judentum.
      Und wenn da geschrieben steht, dass der Tempel Gottes ein Bethaus für alle Völker werden soll, dann sieht man hier, was der Plan Gottes ist.

      Und den Plan wird er verwirklichen, ob das den einen oder andern passt oder nicht.

      Entweder hat man ein Herz für die Menschen und will ihre Erlösung oder nicht. Damit steht oder fällt das Judentum, der Rest, der bis heute übrigblieb, und damit bildet Gott den Rest vom Rest, also den Überrest und nennt sie Auserwählte des Herrn, und damit haben wir einen anderen Begriff von Adel. Ein Adel, der durch seinen Charakter zum Adel wird, und nicht durch Blutlinien.

      UNd sowas würde der Welt echt gut tun.

      Eine Selbsterhebung zum Auserwählten Volk ohne eine Beziehung zu Gott, ist wohl ein Witz.

      Es gibt ja Mächte, die wollen den Sonntag in Israel einführen. Deshalb sage ich, dass der jetzige Staat Israel sich in seiner Dummheit auflösen wird, von Anfang an. Denn es wurde versprochen, dass sie, damit sie Israel international gründen dürfen,es wurde versprochen dass sie den Sonntag einführen werden. Irgendwann werden sie dieses Versprechen einlösen müssen. Aber dann sind sie nicht mehr Israel, garantiert nicht.

      Dann könnte jeder kommen und Israel gründen.

      Jeder, der mit dem Geboten Gottes Probleme hat, ist kein Teilhaber an der Regierung Gottes und lebt außerhalb der Erbschaft des Landes. Jeder Staat ist so, dass wer die Gesetze nicht beachtet, der kriegt Probleme mit der Regierung. Gott ist auch ein Regent. Der ist sehr genau was sein Volk betrifft. Da wird kein Mörder, kein Lügner und Irrlehrer geduldet.

      Wenn die Menschen sich nicht ändern, werden sie halt den Boden düngen.

  8. Da weiß ich doch nicht, wo und wie ich anfangen soll: Ulrich Sahm hat einen sachlichen Artikel geschrieben und einer Veröffentlichung der Evangelischen Kirche eine Reihe von Fehlern, Unrichtigkeiten, Unachlichkeiten oder anfechtbaren Deutungen nachgewiesen. Das ist ärgerlich für die Verfasser und möglicherweise, hoffentlich, ein Ansporn, es beim nächsten Mal besser zu machen.

    Und was wird in der übergroßen Mehrzahl aller Kommentare deutlich? Eine abgrundtiefe Abneigung gegen die Kirchen, die evangelische zumal. Aber auch die katholische bekommt ihr Fett weg, obwohl die doch nun wirklich nichts mit dem zu tun hat, was hier verhandelt wird. Hier geschieht jetzt haargenau das, was die Verteidiger der Juden und der Beschneidung in der ganzen Diskussion immer wieder moniert und bewusst gemacht haben: Unter dem Deckmantel angeblich rationaler Argumentation werden Ressentiments ausgebreitet und sogar noch begründet!

    Natürlich hat Luther unerträgliche und widerliche Schriften gegen die Juden veröffentlicht. Natürlich sind diese Schriften von ebenso widerlichen Antisemiten benutzt worden. Aber viele Bischöfe und kirchliche Oberen haben sich – nicht nur für sich, sondern auch für den Teil der Kirche, den sie repräsentieren; wir Evangelischen haben nun mal keinen Papst, der für die gesamte Kirche sprechen kann – von diesen Schriften distanziert und betont, dass sie in dieser Hinsicht Luther durchaus nicht zu folgen gedenken. Aber wenn man so einen Menschen beim Wickel hat, kann man natürlich feste draufhauen und bei der Gelegenheit der Kirche auch noch eins mitgeben. Egal, was die in dieser Sache von Luther hält; evangelisch ist lutherisch und alle sind für alles verantwortlich.

    Aber Sachlichkeit und die Fähigkeit zur Diffrenzierung sind nun einmal nicht jedem gegeben.

    • O.k. Herr Flemming. Ich bin Ihnen dankbar, wenn sie darauf hinweisen mit Ihrem und meinem Religionsstifter sachlich umzugehen. Ich versuche mich immer damit zu trösten, dass der Hass Martin Luther`s, zum Ende seines Lebens wohl keinen rassistischen Ursprung hatte.

      Sie sagen: „evangelisch ist lutherisch und alle sind für alles verantwortlich.“

      Das stimmt wohl.

  9. Artikel sowie Kommentare Рeigentlich so n̦tig wie eine Warze am Hintern.
    Ein religiös Indoktrinierter streitet sich mit anderen Gläubigen über seine Interpretation einer Religion und welche natürlich „die einzig Wahre“ ist.

    Die Menschheit braucht keinen Gott, keine Religionen, keine Kirchen und keine „heiligen“ Bücher.

    Zwei Drittel aller Probleme an denen das Leben auf diesem Erdklumpen krankt, könnten mit dieser einfachen Einsicht auf einen Schlage beseitigt werden.

    Der Tag als „Gott“ seine „Propheten“ „schickte“ und die Dogmen entstanden, war ein schwarzer Tag für alle Menschen auf der Welt, und sie leiden heute noch immer…ein Ende nicht abzusehen, wie Artikel und Kommentare beweisen.

    • Wenn es keinen Gott gäbe, wie sie es hier als Realität versuchen darzustellen, dann lebe ich einmal nach Ihrem Glauben, dass es keinen Gott gibt…

      … Dann lieber Mensch, dann lebe ich das auch völlig aus. Dann gibt es für mich keine Rechtfertigung vor niemanden was ich tue und denke. Denn dann gibt es keine Erlösung, dann erlöse ich mich selbst. Und dann, …lieber Mann, .. bin ich das Gericht, und dann gehe ich mit meinen Feinden anders herum um und dann ist jeder dumm, der halbwegs anständig ist und Geduld hat.
      Dann gibt es für mich keine Akzeptanz von Staat und Gerechtigkeit, weil das von Menschen erfundener Schwachsinn ist, dann hole ich das Beste aus dem Leben, und das ist die Ausbeutung von anderen Menschen, die mir dienen, dann kenne ich keine Liebe gegenüber, der mir oder meiner Familie was antut. Oder meinem Volk. Dann würde das Wort Terror mich nicht einmal beschreiben können!!!

      Mann, können Sie froh sein, dass es einen Gott gibt, an den ich glaube und den ich verehre, der Liebe und Geduld zu seinem Thron gemacht hat, der genau weiß was Recht und Richtlinie ist, damit Sie hier ohne Schaden eine große Klappe riskieren können!

  10. “…einen jüdischen Jesus. Einen Vollblutjuden, aus der Linie Davids“ …Carmela’s statement lässt sich anhand zahlreicher Inhalte all überlieferter Schriften eindeutig belegend nachvollziehen @ Jens – das sogenannte ’alte Testament’ der sogenannten ‚christlichen Bibel‘ ist weder ein Testament, noch alt – es ist schlicht und einfach die WEISUNG (Thora + Schriften) des Volkes ISRAEL – nix weiter – ohne großartige Verrenkungen – im sogenannten ’neue Testament’ wird vom irdischen JÃœDISCHEN Leben, JÃœDISCHEN WIRKEN und JÃœDISCHEM Lehren des J U D E N Jeshua berichtet – WER vermag dies wohl ernsthaft bestreiten – ’man’ reflektiere UNaufgeregt sachlich, an WEN ’man’ GENAU zu glauben meint, auf wessen Name und Lehre ’man’ sich beruft!

    Sebastian – ein zustimmendes ja von – LEIDER immer wieder die gleichen Verhaltensmuster, wenn es um Israel geht – ob ’Volk’ oder ’Staat’ – VIEL Aufklärungsarbeit ist notwendig – Akzeptanz ungewiss 🙁

  11. Na ja Herr Fried, nur wenig Christinnen und Christen sind „verunsichert“ wenn`s in ein paar Tagen 140 Raketen auf Israel hagelt. Das bekümmert deutsche Christinnen und Christen für gewöhnlich auch recht wenig. Die „Verunsicherung“ deutscher Christinnen und Christen beginnt immer erst dann, wenn die Juden sich zur Wehr setzen.

    Den Raketen- Hagel über das letzte Wochenende hab ich zumindest nur hier auf haGalil erfahren. Jetzt wo Israel sich zur Wehr setzt, überschlagen sich die Nachrichten.

  12. „Die hier vorgelegte Orientierungshilfe greift ein ebenso aktuelles
    wie sensibles und zugleich herausforderndes Thema auf.
    Viele Christinnen und Christen sind angesichts der ungelösten
    politischen Konflikte im Nahen Osten – insbesondere zwischen
    Israelis und Palästinensern – verunsichert. Sie fragen
    ebenso nach politischen Lösungswegen wie nach einem angemessenen
    Verständnis des Staates Israel aus christlicher Sicht
    und einer theologisch verantworteten und zeitgemäßen Deutung
    biblischer Landverheißungen.“ Aus dem Vorwort der Schrift kopiert:
    Somit ist klar: hier werden nicht Juden von Christen belehrt, sondern hier legen ev. Christen anderen ev. Christen eine christliche Deutung – eine-nicht die einzig wahre, es gibt keinen Papst bei uns- eine christliche Deutung der Göttlichkeit des Staates Israels und der Landverheißung in der Bibel vor. Wenn Juden das anders sehen, mögen das so sein. Sie sind ja Juden, keine Christen, also kein Wunder, dass sie es anders sehen. Im übrigen ist das Meiste, was Herr Sahm da schreibt, schlichte Wortklauberei. Es ist nicht falsch, dass die Römer nach BarKochba das Land Palästina nannten, es ist nicht falsch, zu sagen, in Ägypten wäre Israel entstanden (Als Israel jung war, hatte ich ihn lieb und rief ihn, meinen Sohn, aus Ägypten…Hosea 11,1)usw.

    • Wie kann es Widersprüche geben in Religionen, wenn es um den selben Gott geht?
      Die Widersprüche kommen von falschen Lehrern, die sich benehmen als hätten sie Weisheit gepachtet.
      Wenn man im Wort und seiner Bedeutung bleibt, dann gibt es nicht viele Möglichkeit.

      Wenn Jesus wahr ist, dann gibt es keinen Widerspruch zwischen altem und neuen Israel.

      Weil aber der große Abfall sehr groß ist, sehen die Juden in den Christen zu Recht nicht die Erfüllung.

      Wenn ich, die ich nicht nur an Jesus glaube, sondern ihn genauso liebe, sehe in der Christenheit auch nicht mehr meinen Jesus. Ich sehe einen heidnischen Jesus. Ich glaube aber an einen jüdischen Jesus. Einen Vollblutjuden, aus der Linie Davids, der von der Führungsschicht abgelehnt wurde, den das Volk aber liebte und der sich lieber hinrichten lies als dass er seinem Volk was angetan hätte.
      Ich glaube nur an einen Messias, der sich mit dem Fleisch der Juden verbunden hat, um durch sein Volk alle Menschen zu erreichen.
      Und nicht an einen, der verlangt dass die Juden so werden sollen wie dieser große Abfall.

  13. Es stimmt, dass Martin Luther ziemlich übel über die Juden hergefahren ist. Er hat Äußerungen gemacht, dass man sich heute wundert. Ich weiß auch nicht, wem er begegnet ist und was er erlebte. Ich sehe es auf seine Zeit bezogen und nicht als Antisemitismus.

    Tatsache ist, dass Luther sich auf die ganze Bibel bezog, während heute die Kirchen von der Bibel so entfernt sind wie noch nie. Und es wird immer schlimmer.
    Dass die Kirchen sich unter dem 2. Vatikanischen Konzil zusammenschießen, lässt nichts Gutes ahnen.
    Das führt garantiert zu einer Verfolgung von Andersgläubigen. Ich halte mich von diesem Kirchen fern. Es ist auch keine normale Kommunikation mehr möglich. Wenn man nur über die 10 Gebote redet und genauer auf die eingeht, dann stellen sie einen als Sekte dar. Unglaublich!

    Nee, das geht nicht gut aus mit denen. UNd so ein Schriftwerk zeigt nur wie gesunken die Moral bei denen ist.

    Es fehlt nur noch religiöser Neid, dann gibt es andere Töne.

  14. „Ich weiß auch nicht, was man nun als Christ oder Jude für Schlüsse daraus ziehen kann oder soll. Es ist im Grunde egal.“

    Jens, WAS ist für Sie ein ‚Christ‘? …würden Sie ‚ihn‘ Ihrer meinenden Ansicht nach defininieren?

    …meinerseits lediglich Hinweis auf belegbar Ãœberliefertes …ebn in der Sache …

    • Da ich kein Christ bin, brauche ich auch keine Definition davon. Und da ich weder Gott noch Jesus bin, habe ich auch keine Erwartungen an „Christen“. 🙂

      Das ist alles spiritueller Humbug! Jesus wurde nicht nur als Gottes Sohn bezeichnet, sondern auch als Menschensohn. Er beschrieb den Weg zu Gott als einen inneren Weg und sehr viele (nicht nur christliche!) spirituelle Meister, Mystiker und Theosophen erklärten dies auch und da schließe ich mich an. Darum ist jedes äußerliche Zeichen oder eine Bezeichnung, ein Buch oder ein Prophet völlig belanglos für Gott. Entweder man hat es gefunden oder nicht, entweder man nutzt es oder eben nicht.

      Wie würden Sie denn einen Christen definieren wollen, riciano?

      http://www.youtube.com/watch?v=kvgu3BrOBX8

    • Ein Christ ist jemand, der nach dem Verständnis den Erlöser als den Gesalbten sieht, der die Kluft zwischen Mensch und Gott überwindet und so die Erlösung bringt an alle, die bereit sind an die Gerechtigkeit und Liebe zu glauben, die sich in der Heiligung erfüllen soll. Damit der Tod und der Teufel überwunden werden und vernichtet.

      Aber jene, die sich Christen nennen, sind keine mehr. Sie haben einen heidnischen Jesus sich geschaffen, der nie gelebt hat und der sich immer vor ihnen ekelte.

      Der Niedergang der Welt kommt immer daher, dass es einen Niedergang vorher in den Glaubensgemeinschaften gegeben hat.

      Der Unterschied zwischen Ungläubigen und Gläubigen ist gleich Null. Wo im Wasser Stillstand bleibt, dort fängt es an zu stinken.

  15. Früher hat Martin Luther versucht den Juden das Christentum zu erklären. Die Erben Luthers versuchen nun den Juden das Judentum zu erklären, was freilich hochnotpeinlich in die Hose gehen musste.

    Vielen Dank Herr Sahm für die Darlegung der Fakten.

    Interessant sind immer wieder die Reaktionen, wenn der Mainstream der deutschen Sicht über die Verhältnisse im Nahen Osten durch Fakten korrigiert wird.

  16. Es wundert mich solches von dieser EKD zu lesen. Diese Amtskirche behauptet von sich „christlich oder Christen“ zu sein. Das ist doch unglaublich. Was hat diese „Kirche“ mit der Bibel, den Geboten oder dem Glauben zu tun? Sie laden „Kriegstreiber“ zu „Ihrem“ Kirchentag ein. Sie schicken Pfarrer oder „Seelsorger“ mit zum „Morden Beauftragten“ in den Krieg. Kennen sie nicht das 5. Mosegebot? Obwohl Luther`s Bann noch besteht feiern sie mit der katholischen Kirche oder dem Papst zusammen „Oekumene“. Den „Sonntag“ haben sie als Feiertag auch akzeptiert. Wie kann man solche Leute als „Christen“ bezeichnen? Ich als getaufter „prot.ev. Christ, will mit solchen Leuten nicht´s zu tun haben. Jesus Christur predigte als 2 höchste Gebot die absolute Nächstenliebe. Da kann man seine Nachbarn doch nicht töten oder ausplündern.

    • So ganz richtig verstehe ich nicht, was Sie sagen wollen. Mit Ulrich Sahm habe ich zwar ab und zu auch meine Probleme, gibt auch vieles was ich mag, verstehe aber nicht:
      „2. Ulrich Sahm war und bleibt einer der Top 3 freiwilligen deutschen Auftragspropagandisten einer Staatskultur, die Israel zum pseudo-jüdischen Bastion des pervertierten Zionismus macht.“ Betrunken altRZ-lern zugehört, neue Bekannte im ersten Politiksemester, mit Jensi geraucht? Oder wie oder was?

  17. Ein geduldiges Durchlesen des buchhalterischen Werks von Ulrich Sahm führt jeden einigermaßen objektiven Kundigen unweigerlich zu der Schlußfolgerung, dass Ulrich Sahm sich bewußt und gezielt auf die niedrigen Ebenen der billigsten Polemik und manipulatorischen Faktenbeugung begeben hat.

  18. 1. Die Kirche Luthers war und bleibt die Kirche des historisch virulentesten Antisemitismus und des Genozids.

    2. Ulrich Sahm war und bleibt einer der Top 3 freiwilligen deutschen Auftragspropagandisten einer Staatskultur, die Israel zum pseudo-jüdischen Bastion des pervertierten Zionismus macht

  19. „im Vertrauen auf die Wahrheit und Kraft der “überlieferten Schriften des Volkes Israel (Jaakov), die davon lehrt“, dass »Gerechtigkeit und Frieden einander küssen« (Ps 85,11)“

    Danke Ulrich W. Sahm – wie IMMER – SACHbezogen journalistisch exakt auf den Punkt dargelegt. Viel wünschenswerter wäre, wenn sich, hier “EKD“ …generell alle sich selbst als “Christen“ (grie.cristos –der gesalbte König ….Orginal IWRI: Mashiach) bezeichnende Menschen vergegenwärtigen, z. B. beim Besuch Ihrer ’G’tteshäuser’, W E N sie GENAU da anbeten – oft …meist …immer steht da ein sog. Kruzifix über …an Altären, welche BILDlich einen von Römischen Soldaten gekreuzigten J U D E N meinen …direkt obendrüber STEHT dies zudem in Schriftzeichen “INRI …sind die Initialen für den lateinischen Satz Iesus Nazarenus Rex IUDAEorum
    – „Jesus von Nazaret, König der JUDEN“.wikip.“ – überaus DEUTLICH! “Man“ betet sozusagen einen J U D E N (geboren dereinst in YEHUDA – aus dem Hause DAVID’s – von einer seiner jüdischen Mutter Mirjam) und dessen himmlischen Vater – den G’tt ISRAELs an – eine AbIgnoranz dessen, solch “Leitfaden“ – WOHIN dieser nur gewollt zu LEITEN erstellt wurd??? “Man“ scheint es KEINeswegs zu ’dürfen’, in offen-sachlicher Form Position FÃœR Israel einzunehmen …WAS wird (“ihnen“) dereinst ’ihr’ HERR nur dazu meinen??? ???

    • Ach riciano, Sie fallen auch auf jede Verhöhnung rein. Das Kruzifix wurde doch erst später zum Symbol des Christentums. Erst nachdem es die Römer zur Staatsreligion machten, sonst stünde das ja nicht in Latein da drauf.

      Das Kruzifix wird wie eine Triumph-Figur getragen, nun ja, da weiß man schon von welcher Seite das kommt, nütz nur nichts.

      Ich weiß nicht was der Anarchist Jesus dazu sagen würde, wenn sich heute Teile des Volkes Israel damit brüsten, dass er von den Römern nachträglich zu deren König ernannt wurde. Ich weiß auch nicht, was man nun als Christ oder Jude für Schlüsse daraus ziehen kann oder soll. Es ist im Grunde egal.

  20. Wie kommt es, dass Moshe Greenberg, der laut Wikipedia (dt. Ausg.) von 1970-2010 in Israel lebte und lehrte und sogar die „höchste Auszeichnung des Staates Israel“ erhielt, in Israel unbekannt ist, wie Sie schreiben?

  21. Ach, mit Teilen der evangelischen Kirche ist es schon arg schwer… Was ich da schreiben könnte. Sie sind Weltmeister im Belehren „der Juden“. Wenn es nach ihnen ginge, wäre der Nahostkonflikt schon lange geregelt. Wenn nur die bösen, aggressiven Israelis nicht wären, dann…
    Manfred Kock, ehem. EKD-Ratsvorsitzender, der mir in seinem öffentlichen Auftreten eigentlich immer als „ein Netter“ erschienen ist, kommt sich nicht blöd darin vor, die Unterstützerliste für die extrem einseitige, durch historische Blindheit sich auszeichnende „Nakba-Ausstellung“ – (die Veranstalter in Köln haben sogar einen der Teheran-Diktator-Pilgerer und ausgewiesensten Antisemiten zu einer Podiumsdikussion eingeladen) – mit unterschrieben.

    Lila hat „hierzu“ einen wunderbar-bedrückenden Beitrag verfasst – wie gewisse Deutsche in ihrer Einfühlungslosigkeit und Egomanie, ALLES auf sich beziehen müssen…
    http://rungholt.wordpress.com/2012/10/12/typisch-schade/

  22. In dem Buch unter Punkt 2. 1 nehmen die Evangelischen Bezug auf die Bibel, in dem sie den alte Teil und den neuen Teil der Bibel als gleichwertig in ihrer Theologie beschreiben.
    Das ist eine Lüge im Widerspruch. Ich habe genug mit solchen Theologen gesprochen hier in Österreich und man kann das vergessen, was die glauben.
    z.Bsp. die 10 Gebote. Wenn man sagt, dass man G´tt liebt und ihm dient, dann gehören die 10 Gebote dazu. Diese Pastoren bejahen das und erklären die Gültigkeit der 10 Gebote als für jeden Christen verbindlich. UNd dann liest man die mosaischen 10 Gebote mit dem Sabbatgebot vor und sie erklären den Sabbat als ungültig. Sie reißen aus den 10 Geboten ein Gebot heraus und erdichten ein anderes hinein. Mir hat im Ernst ein Superintendant gesagt, der Sabbat hat nichts mit den 10 Geboten zu tun, sondern ist ein Zeremonialgesetz. Ich habe gedacht, ich spinne!

    Die stimmen weder mit der Bibel überein, noch mit Martin Luther. IN Luthers Schriften hat er genau auf den Sabbat bezug genommen, dass der Sabbat zu erfüllen sei, aber das es in jener Zeit nicht möglich ist umzusetzen, da sie schon alleine wegen der Bibelübersetzungen verfolgt wurden.

    Für mich ist Martin Luther ein echter Mann, der die Menschheit in Europa und in weiten Teilen der Welt aus der mittelalterlichen Finsternis geführt hat, neben anderen Reformatoren, die mit ihrem Blut bezahlt haben.

    Da die evangelischen Kirchen mit ihren Enkeln, den Evangelikalen zurück zur Mutterkirche gehen, das ist der Vatikan, zeigt von ihrem Geist. Sich mit Puppenanbetern und Mutter-Gottes-Verehrern zu vereinen, zeigt, dass sie von ihrem protestantischen Grundsatz abgewichen sind. Sie machen gemeinsame Gottesdienste mit der römischen Kirche, wo Luther in Bezug auf das Messopfer eindeutig eine Gräuelsünde sah und die Messe in seinen Reihen abschaffte. Das Messopfer ist die immer und ewige Opferung des Messias, weil Jesu Opfer nicht ausreicht und der Priester eine höhere Position hat als der Messias.

    Wer mit solchen Leuten keine Probleme hat, der hat natürlich Probleme mit Israel. Da kommen einige Sachen auf uns zu. Darauf müsst ihr gefasst sein!

    Wenn ihr glaubt, dass Israel nicht von dieser Seite der Evanglikaler und evangelistischer Seite angegriffen wird, der lebt nicht im Licht Gottes.

    Die kath. Kirche hat schon lange in der Schublade ein Gesetz, das den Sabbat verbietet unter Todesstrafe.

    Der Papst ist der Meinung, wer ihn kritisiert, ist ein Terrorist. Es reicht bei denen keine Kritik mehr aus, was die alles machen, die sich gerichtsreif!

    Wenn eine Kriese kommt, und die kommt 100%, dann werden die führenden Kirchen die Regierungen erpressen, mehr als es heute die Banken tun.

    Und dann wird die Welt sehen welcher Geist dort wohnt.

    Ein Krieg des Staates Israel liefert das ganze Judentum diesen Geiern aus, ob mir jemand glaubt oder nicht. Und ich will das nicht! Ich will kein vom Krieg geschwächtes Judentum, ich will ein starkes Judentum, in dem die Gerechtigkeit wohnt.

    Die Zeit für Kriege ist abgelaufen. Es ist nicht mehr weit zum Messias. Es kann echt nicht mehr weit sein.

    Die Weltmacht wird von den USA auf Europa fallen. Das steht so in den Propheten. Ihr habt das 2.Kapitel vom Propheten Daniel. der Stein vom Himmel ist der Messias, der schlägt in den 10 Zehen im Standbild ein. Die 10 Zehen sind die 10 Völker aus dem Zerfall des römischen Imperiums, aus denen sich durch Heiraten Europa entwickelt hat.

    IN allen alten Propheten sind die Schlüssel der Prophetie enthalten, dessen Besitz ist das Judentum. Der Prophetische Schlüssel ist so wichtig!

    Das ewige Leben kriegt man ja nicht, weil man Jude ist, sondern als Ehre vor den Heiden und Götzendienern von Gott.
    Eine Auszeichnung der Treue im Bund.

    Das es einen weltweiten Abfall gibt, das wird für das Judentum schwere Folgen haben.

    Jedes Jahr gibt es immer mehr klimatische Schäden, Ernteausfälle, steigende Meeresspiegel und Rückgang von Trinkwasser. Die Menschen werden vor Angst vergehen. Das Gleichgewicht des Himmels, das ist das Magnetfeld, wird zunehmend aus der Ordnung kommen, was sehr schwere Erdbeben und ungewöhnliche Erscheinungen zur Folge hat.

    Der dritte Weltkrieg wird kommen, aber nicht wie die Menschen sich denken, sondern wie wenn man 5 Weltkriege gleichzeitig führt.

    Es fehlt nur, dass diese Evangelischen Israel als Kriegsauslöser im Nahen Osten sehen. Dann machen die sich 100% drauf und dran Israel als Aggressor darzustellen, verbinden das geschickt mit dem Sabbat, der von der Kirche verflucht wurde als Unglückstag, und dann brauchen wir uns nicht mehr darum zu kümmern, dass jeder, egal wer wegen den Sabbat Existenzprobleme bekommen wird.

    Wie gesagt, wir sitzen alle im gleichen Boot. Entweder es geht unter oder wir kommen aus der Diaspora auf einen grünen Zweig.

  23. Danke lieber Herr Sahm für diese ausführliche Auseinandersetzung mit dem EKD-Elaborat.
    Hat die EKD eine Broschüre über Pogrome gegen Kopten in Ägypten, über die Abfackelung einiger koptischen Kirchen und über die Diskriminierung der Kopten publiziert?
    Hat die EKD eine Broschüre über die Flucht voChristen aus dem Irak berichtet?
    Hat sich die EKD stark gemacht dafür, dass Christen aus dem Irak, die in die Türkei oder Syrien geflüchtet sind in der BRD aufgenommen werden?

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