„Global March to Jerusalem“

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Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel…

Wir fordern die internationale Öffentlichkeit dazu auf, Israels Recht auf Selbstverteidigung als souveräner demokratischer Staat anzuerkennen und den israelfeindlichen Charakter der Initiatoren des GMJ und seiner Unterstützer zu verurteilen.

Wir hoffen, dass unsere Nachbarstaaten diese Demonstrationen, die sich gegen Israel wenden und die Zusammenstöße mit Gewaltopfern bewusst einkalkulieren, nicht eskalieren lassen.

Wir würden uns wünschen, dass sich die teilnehmenden Organisationen und Aktivisten stattdessen für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und politische Partizipation für die Völker des „Arabischen Frühlings“, sowie für ein friedliches Miteinander zum Wohl der gesamten Region einsetzen würden. Die Organisatoren wollen mit dieser Aktion die Aufmerksamkeit von den Menschenrechtsverletzungen in den arabischen Ländern ablenken.

Wir wünschen allen ein friedliches und gewaltfreies Wochenende. Shabbat Shalom.

Das Wichtigste zum GMJ in Kürze:

• Der „Global March to Jerusalem“ (GMJ) ist ein international organisierter Sturm auf die Grenzen des Staates Israel, ausgehend von den angrenzenden Ländern. Zeitgleich finden weltweit anti-israelische Demonstrationen statt.
• Initiatoren und Teilnehmer sind islamistische Gruppen und Terrororganisationen sowie verschiedene linksradikale Organisationen aus Europa und Nordamerika.
• Obwohl als friedlich angekündigt, wird eine Eskalation bewusst angestrebt. Von Seiten extremistischer Teilnehmer werden Opfer einkalkuliert und provoziert.
• Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte werden mit größter Zurückhaltung agieren. Israel wird jedoch keinen Angriff auf seine Souveränität dulden. Israel hat das Recht und die Pflicht, zum Schutz seiner Bürger jeden Zutritt auf sein Territorium zu kontrollieren.

Weitere Informationen

Newsletter der Botschaft des Staates Israel, 29.03.12

2 Kommentare

  1. @ Panacotis

    Mit Forderungen kommt man aber nicht weit! Das ist typisch Schreibtischbürokratie. Im Nahen Osten kommt man aber nicht weit mit der Schreibtischbürokratie .
    Der Nahe Osten hat eigene Gesetze und nicht die europäischen.

    Ihr habt nun einmal keinen Frieden. Das ist Tatsache. Mit Aufrufen kommt ihr bei der palästinensischen Jugend auch nicht weiter.

    Entweder ihr seid bereit für den Frieden oder nicht. Für euch gibt es keine andere Frage mehr. Ihr könnt wählen zwischen Krieg und Frieden.

    Genau genommen ist es Krieg oder Frieden mit G´tt. Denn er gibt den Frieden und nicht Organisationen. Das steht so in der Thora und wenn man das nicht akzeptiert, dann hat man ein doppeltes Problem. 

    Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten allen Völkern, die umher sind; auch Juda wird’s gelten, wenn Jerusalem belagert wird. 
    Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein allen Völkern; alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran zerschneiden; denn es werden sich alle Heiden auf Erden wider sie versammeln. Sacharja 12, 2.3 

    In den nächsten Zeilen steht wie das Problem gelöst wird. Werdet ihr dann, wenn es kommt, dagegen arbeiten?

    Nur ein Stamm kann die Lösung bringen und nicht Bürokratie, Militär oder Rabbiner.

    Ich wünsche mir von euch Ehrlichkeit und Demut vor dem HEERN, dem G´tt der Schöpfung und des Sabbats. 

    Ihr wisst, dass alles hier kann sehr böse auch für euch enden. Wie gesagt, liegt das Potential der Auslöschung Israels darin. Und deshalb kann ich nicht schweigen. Ihr seid zu wertvoll, als dass man euch ins Messer rennen lässt!

    Beide Seiten können unmöglich eine Lösung vereinbaren. Ihr müsst einen Dritten ins Land lassen, aber niemals dürft ihr dem Falschem die Türe öffnen, wie ihr es seit Jahren macht. 

    Der Nahe Osten ist nicht dazu gemacht ein Spiel von politischen Interessen zu sein. 

     

  2. Statement zum “Global March to Jerusalem”: Knobloch fordert Solidarität mit Israel

    Am Freitag, 30. März 2012, findet der anti-israelische “Global March to Jerusalem” statt. Einer der Organisatoren dieser Initiative erklärte zu dem geplanten Sturm auf Israels Grenzen: „Wir sind bereit, Märtyrer für unsere palästinensischen Brüder zu werden.“

    Dazu Frau Präsidentin Dr. h. c. Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Vorstands des Zentralrats der Juden in Deutschland, amtierende Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und WJC-Vizepräsidentin: “Gemeinsam mit der Botschaft des Staates Israel in Berlin fordere ich die internationale Öffentlichkeit dazu auf, Israels Recht auf Selbstverteidigung als souveränen demokratischen Staat anzuerkennen und den israelfeindlichen Charakter der Initiatoren des GMJ und seiner Unterstützer anzuprangern.”
    Knobloch weiter: “Wir hoffen, dass die Nachbarstaaten Israels diese Demonstrationen, die sich gegen Israel wenden und die Zusammenstöße mit Gewaltopfern bewusst einkalkulieren, nicht eskalieren lassen.”

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