Arabischer Frühling, iranischer Herbst

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Das beste Rezept gegen den Einfluss von Islamisten auf die ägyptische Revolte wäre ein Sturz des iranischen Regimes…

Von Stephan Grigat

Wer sich über die tunesische Revolution kein bisschen freuen kann und nicht zumindest jenen Revoltierenden in Ägypten Sympathie entgegen bringt, die Besseres zu tun haben als kollektiv Allah zu preisen, klammert sich an eine „politische Stabilität“, die Israel in der Vergangenheit zwar eine fragile Sicherheitsarchitektur in der Region ermöglicht hat, aber kaum noch Perspektiven für eine langfristige Minimierung der Gewalt bietet. Wer sich jedoch von seiner Begeisterung dazu verleiten lässt, den arabischen Aufbruch blindlings abzufeiern, verschließt die Augen davor, dass Volksaufstände schon viel zu oft das Schlechte durch etwas Schlimmeres ersetzt haben. Die keineswegs dominierenden, aber immer wieder auftauchenden Bilder, auf denen die Demonstranten Mubarak mit aufgemalten Davidsternen als Judenknecht brandmarken, rufen in Erinnerung, worin dieser Aufstand enden könnte.

Es ist kein Zufall, dass iranische Oppositionelle, von den Rätekommunisten bis zu den Liberalen, ihre Grußadressen an die tunesischen und insbesondere die ägyptischen Revolutionäre stets mit eindringlichen Warnungen spicken, nicht die Fehler aus der iranischen Revolution von 1979 zu wiederholen und die Islamisten zu unterschätzen. Ihre Sorgen werden durch die offen zur Schau gestellte Begeisterung des Regimes in Teheran über die Kairoer Demonstrationen gespeist. Die ist nicht verwunderlich, sehen die Ajatollahs die prowestliche ägyptische Diktatur doch seit dem Friedensschluss mit Israel als einen ihrer Erzfeinde an.

Die Ziele der ägyptischen Moslembrüder, deren ideologische Vordenker Schriften mit so eindeutigen Titeln wie „Unser Kampf mit den Juden“ verfasst haben, sind trotz des sunnitisch-schiitischen Gegensatzes jenen des iranischen Regimes durchaus ähnlich. In der wichtigsten Oppositionsgruppe existieren zweifellos unterschiedliche Flügel, von denen sich einer eher an der türkischen AKP orientiert. Schaut man sich deren immer hemmungslosere antiisraelische Politik und die Annäherung an das Regime in Teheran an, ist allerdings fraglich, warum das von zahlreichen Nahostexperten als Anlass zur Entwarnung gesehen wird.

Israel hat gute Gründe, nicht nur den Machtzuwachs der Islamisten zu fürchten. Der im Westen als moderat gepriesene Mohammed El Baradei kooperiert offen mit den Moslembrüdern und hat dem iranischen Regime in seiner Zeit als IAEO-Direktor viel Freude bereitet. Das ägyptische Oppositionsbündnis Kifaya, in dem sich Linke, Islamisten und Nationalliberale zusammengeschlossen haben, hat Mubarak in den vergangenen Jahren immer wieder scharf für seine Kooperation mit Israel attackiert und eine Petition zur Aufkündigung des Friedensvertrags von Camp David gestartet. Leider fällt es den Optimisten unter den Beobachtern schwer, stichhaltige Gründe anzugeben, warum sich ausgerechnet die viel beschworenen „jungen Liberalen aus der Bloggerszene“ oder eine „neue Arbeiterbewegung“ auf Dauer in Ägypten durchsetzen sollten. Immerhin reden wir von einem Land, in dem sich noch 2010 ganz im Gegensatz zu Tunesien über 80 Prozent für die Steinigung von Ehebrecherinnen und die Ermordung von Apostaten ausgesprochen haben.

Die zentrale Frage lautet, ob jener für den Nahen Osten so typische Mechanismus durchbrochen werden kann, bei dem die innergesellschaftlichen und durch den Weltmarkt evozierten Widersprüche, die allein durch einen Sturz des Regimes nicht verschwinden würden, stets in hemmungslose Aggression gegen den jüdischen Staat transformiert werden. Diese Verschiebungsleistung erfolgt keineswegs automatisch, und es gibt in Tunesien zahlreiche und in Ägypten zumindest einige Anzeichen, dass die Sache ausnahmsweise einmal erfreulich ausgehen könnte. Aber es wäre fatal, den Kopf in den Sand zu stecken und darauf zu vertrauen, dass schon alles gut gehen wird. Man sollte lieber das Schlimmste annehmen – in der Hoffnung, widerlegt zu werden. Aber nicht durch Nahostexperten, welche die Moslembruderschaft und andere ägyptische Oppositionsgruppen einfach schönreden, sondern durch die hoffentlich ausreichend vorhandene Vernunft und den Freiheitswillen der Demonstrierenden in Ägypten. Nur wenn sie sich gegen die mächtigen Feinde der Freiheit unterschiedlichster Couleur am Nil durchsetzen, würde dem iranischen Regime die Freude über die ägyptische Revolte vergehen. Eine Regierungsbeteiligung der Moslembrüder hingegen, die mittlerweile selbst von den USA erwogen wird, entspricht ganz dem Kalkül der Machthaber in Teheran.

Im besten Fall müssten die Demonstrationen in Nordafrika zur Inspiration für einen erneuten Anlauf zum Sturz der verhassten Diktatur aus Ajatollahs und Pasdaran im Iran werden. Der wäre eine gute, wenn auch sicher keine hinreichende Versicherung dagegen, dass der arabische Frühling in Ägypten und den anderen Staaten, in denen sich der Widerstand gegen die diversen Potentaten formiert, nicht zu einer Intifada gegen Israel verkommt, die den Massen weder Freiheit noch Brot zu bieten hätte – was aber bekanntlich überhaupt kein Grund ist, sie nicht vom Zaun zu brechen.

Um den Sturz des iranischen Regimes zu befördern wäre es notwendig, ihm durch konsequente Sanktionen die Fortsetzung seiner Projekte zu verunmöglichen, von denen die Finanzierung des globalen Djihadismus kein unbedeutendes ist. In Österreich und der EU geht es aber in die entgegen gesetzte Richtung: Gerade wird eine Aufhebung der Reisebeschränkungen für Außenminister Salehi erwogen und die Österreichische Wirtschaftskammer hat für den 15. Februar in Wien das nächste Werbeseminar für den Handel mit dem Iran angekündigt. Derweil feiert sich das Regime, das allein im Jänner 65 Menschen hinrichten ließ, am heutigen Jahrestag der „Islamischen Revolution“ selbst. Nicht nur in Teheran, sondern auch in Wien. Es wäre interessant zu wissen, welche Politiker, Diplomaten und Wirtschaftsvertreter sich am heutigen Abend für die Propagandainszenierung des Regimes beim Empfang in der Residenz des iranischen Botschafters hergeben.

Österreichische Unternehmen wie die VADO-Group oder die Leobersdorfer Maschinenfabrik sind weiterhin gut im Iran-Geschäft. Immer mehr Firmen wickeln ihren mittlerweile deutlich erschwerten Zahlungsverkehr mit dem Iran über die im Besitz des Regimes befindliche Europäisch-Iranische Handelsbank in Hamburg ab, wofür auch auf Seminaren der Wirtschaftskammer in Wien Werbung gemacht wird. Mittlerweile hat die EIH internationale Bedeutung erlangt. Deutschland, das sich bisher beharrlich weigert, gegen die Bank vorzugehen, wird dadurch zur globalen Drehscheibe für die Finanzierung eben jenes Handels, mit dem das iranische Regime nicht nur sein Nuklearwaffenprogramm, sondern auch die Unterstützung der islamistischen Organisationen finanziert, die jede Hoffnung auf Emanzipation in den arabischen Ländern zunichte machen könnten.

Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an der Uni Wien und Mitherausgeber von “Iran im Weltsystem. Bündnisse des Regimes und Perspektiven der Freiheitsbewegung” (Studienverlag 2010).

Erschienen in Die Presse, 11. Februar 2011, eine gekürzte Fassung erschien im Tagesspiegel.

71 Kommentare

  1. @ Nuri: Sie mögen sich wundern: Ich stimme Ihnen, wenn man von den einführenden Zeilen absieht, inhaltlich zu, was die Qualität und Besonderheit von haGalil betrifft. Da besteht keine Differenz zwischen uns.
    @ Anat: Liebe Anat, Sie haben in den letzten Jahren immer mal wieder sehr schöne, hilfreiche und anregende Kommentare abgegeben. Danke schön! Ihre Worte waren immer eine Bereicherung für mich. (Einmal sind wir uns in Ihren Kommentaren auch direkt begegnet – aber Sie können nicht wissen, dass dieser Beitrag von mir verfasst war… Aber: Danke!!! 
    @ Esther: Sie sprechen von der “`proisraelische(n)´ Seite“ und ordnen mich dieser wohl zu. Nun, es kommt darauf an, was man darunter versteht: Wenn ich ein Gegner, ein Feind  Israels, jüdischer Traditionen und Biografien etc. wäre (wie dies „Jane“, wie ihren tausenden von „Kommentaren unschwer zu erkennen ist, ist) dann sollte ich doch korrekter Weise auf den entsprechenden, den demokratischen Staat Israel bekämpfenden „palästinensischen“ bzw. rechtsradikalen Websites publizieren. Das wäre doch ehrlich und angemessen. Wenn Sie dies jedoch politisch meinen, im Sinne einer Zuordnung innerhalb des politischen Spektrums Israels, so kann ich Si beruhigen: Ich gehöre politisch (wenn man sich den genötigt sieht, seine private und politische Existenz parteipolitisch zu verankern) eindeutig dem „linken“, um verständigung und Ausgleich bemühten „Lager“ an. Die „Genfer Initiative“ beispielsweise bleibt der einzig angemessene, zukunftsfähige Vertragsentwurf für eine friedliche Zwei-Staten-Lösung. Ich stimme allen Stellungnahmen von Yossi Beilin, David Grossman oder Amos Oz vorbehaltlos zu! Ich schätze übrigens auch Uri Avnery (wenn auch mit einer gewissen Ambivalenz) in seiner biografischen Kontinuität, in seiner Unbeugsamkeit, in seinem journalistischen Talent und in seinem Bekenntnis, dass er einzig und allein in Israel leben kann und leben wird. (Dies unterscheidet Avnery übrigens sehr von dem Großteil der deutschen Maulhelden, die ihn anhimmeln!) Uri Avnery hat als Journalist und Politiker insbesondere in den Jahren bis 1990 die demokratische und kulturelle Tradition in Israel sehr viel stärker geprägt, als das hierzulande verstanden wird. (Dessen ungeachtet verfügt Uri Avnery natürlich über eine außergewöhnliche Fähigkeit zur Romantisierung, aber auch zur Verleugnung und Ausblendung des Terrors der Hamas etc. Heute hat er politisch überhaupt keinen Einfluss mehr in Israel, was man ihm aber durchaus nicht zum Vorwurf machen mass.) Dies nur zur Klärung.
    @ Gila: „Jim, Degania, ist das dann die Gesellschaft in der Sie sich wohlfühlen? Danke fürs Öffnen der Gruselkiste..“.
    Liebe Gila, Sie vermuten zutreffend: Das ist nicht „die Gesellschaft, in der ich“ (und gewiss auch Jim) „sich wohlfühlen“. In der Tat: Zahlreiche der nachfolgenden Postings sind ein menschenfeindliches Gruselkapinett. Jim hat hierzu in der ihm eigenen luziden Präzision angemerkt:
    „@Ron & @Mertens, Sie schreiben Stuss und merkens wohl nicht mal. Schönes Wochenende allen.“ Dem möchte ich inhaltlich nichts Weiteres hinzufügen. Ein größerer Teil der auf uns folgenden Kommentare disqualifiziert sich selbst. Kein Kommentar notwendig (auch nicht zur möchtegern-Schriftstellerin „Monika“, die von H. M. Broder jüngst in der „Welt“ als „Hausfrau“ tituliert worden ist; in ihrem blinden „Israelpatriotismus“ eine erklärte Feindin haGalils; in ihrer Diktion („herumstänkern“ etc.) dem Gegenstand, den zu „bekämpfen“ sie vorgibt, näher und ähnlicher, als ihr bewusst ist.). Aber: Sind wir für den Quatsch anderer Personen verantwortlich? Im Sinne von Adorno würde ich formulieren wollen: Da wurde wohl manchen Unbewusste kenntlich gemacht.
    Jedoch: Ist es in irgendeiner Weise unangemessen, auf die jahrelangen (!) ressentimentgeladenen, aus den bekannten antiisraelischen Websites (Arendt, Steinberger, Muslimmarkt etc.) abgeschriebenen und geklauten Postings besagter „Dame“ einmal in deutlicher Weise zu reagieren? Sollte dies in irgendeiner Weise unpassend sein? „Schaden“ wir hierdurch, als langjährige Schreiber und Sympathisanten, haGalil? Das ist doch wohl ziemlicher Unfug.
    Aber: Darum geht es mir – (bzw. uns)  – nicht! Wenn Jim (und seine Kommentare aufgreifend und bewusst unterstützend: ich) längst überfällige, deutliche Worte für die jahrelangen (!), wohl tausende (!) von israelfeindliche und den demokratischen Staat Israel verhöhnenden „Kommentare dieser fanatischen, obsessiven Person finden, hierauf reagieren, so ist dies doch wohl legitim sein!
    Jim hat es treffend formuliert:
    „Niemand, ich betone, niemand war bisher in der Lage, und zwar über Jahre und in der Tat tausende Beiträge, diesem permanenten Erguss völlig einseitiger Schuldverschiebung ausschließlich auf Israel auch nur das geringste entgegen zu setzten, hundertmal widerlegt, beginnt das Ganze immer wieder von neuem.
     
    Es ist keine Sachdiskussion möglich. Es ist kein Disput, es ist kein Streitgespräch.  Es ist einzig und allein eine immer wiederkehrende, ausschließlich gegen Israel gerichtete Suada. Es ist die apodiktische, keinen Widersspruch duldende Beschuldigung dieses Landes. Es ist nicht mehr und auch nicht weniger als hilflos einseitige Beurteilung, auf welcher Anklage und vernichtende Verurteilung durch diese Person beruht. Verurteilung Israels durch diese Person – es gibt keinerlei Spielraum, es ist geradezu wahnhaft.
     
    Also, zumindest ich denke, es reicht.“
    Ich stimme ihm vollständig zu. Herr Pfeifer, Robert Schlickewitz, Jim und viele andere haben immer wieder sachlich auf die geklauten, hasserfüllten, die Wirklichkeit verzerrenden, demagogischen und herabsetzenden Äußerungen dieser Person reagiert. Gebracht hat es absolut nichts. Wie ich bereits zuvor schrieb: Ich habe mich in deutlicher Weise über diese fanatische Israelhasserin geäußert, weil ich dies für längst überfällig hielt, aber auch um Jim auch öffentlich zu unterstützen. Dies hat nichts, aber absolut nichts mit einer Kritik an den bewundernswerten Betreibern und Machern von haGalil zu tun! Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass die tausenden und tausenden von geklauten antiisraelischen Diffamierungspostings dieser Person „der Sache“ und auch der Glaubwürdigkeit haGalils schaden. Mit gleichem Recht könnte man auch ununterbrochen Stellungnahmen und Verschwörungstheorien aus rechtsradikalen Websites auf haGalil publizieren. Ich muss inzwischen konstatieren: Letzteres wäre mir persönlich inzwischen besser erträglich.
    Und noch etwas: Ich bezeichne diese Person inzwischen bewusst nur noch als braves, fanatisiertes, geistiges BDM-Mädel, die den Vernichtungswahn der Nationalsozialisten bis heute unbeirrt fortträgt. Wir erinnern uns der klarsichtigen Formulierung des israelischen Psychoanalytikers Zvi Rix: „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz niemals verzeihen.“ Es muss „Jane gekannt haben.

    Das war´s – in dieser Sache. Schalom 

  2. “Sie drücken sich, wenn Sie emotional erregt sind, mehr als doppeldeutig aus“

    Zum einen verbitte ich mir den sexistischen Unterton in diesem Ihrem Satz,

    zum zweiten ‚erregt‘ mich gar nichts an ihrer hölzernen Weltwahrnehmung

    und zum dritten ist nichts doppelbödiges daran, wenn man Sie darauf aufmerksam macht, dass sie mit keinem Wort etwas zum eigentlichen Thema und zu den von mir zitierten Quellen zu sagen haben, trotzdem erlauben Sie sich dauernd Ihr harsches Urteil,  zumindest das sollte Ihnen doch nicht entgangen sein, Oder sind sie so selbtverliebt in ihrer Lexikapflückerei und ihrer einmal gefunden Rolle als ‚Retter der Juden‘ mit grenzenlosem Eifer sich durch die angestaubten Blätterberge wühlend , dass sie den Rest der Welt und darüber hinaus die politische Gegenwart, soweit sie nicht in ihr Nazi-Jude Schema passt, gar nicht wahrnehmen – ein daraus resultierendes Missverständnis, für das Sie die Verantwortung schon selbst übernehmen sollten.

  3. Vielen Dank mal wieder für die tollen Sounds. Suuper!
    Aber ich wundere mich und will dazu mal was sagen.
    Denn wenn Jim “Hagalilianer” ist und Uri Degania sich “für Hagalil engagiert”, dann frage ich mich, wie wohl die Feinde von jemandem (Hagalil) aussehen, der solche Freunde hat?

     
    Auch für meinen Geschmack ist Hagalil viel zu zionistisch und viel zu religiös.
    Aber ich käme doch nicht auf die Idee so mit Dreck um mich zu werfen, wie das hier viele tun.

    Hallo Nuri,
     
    danke für Deinen Beitrag und ich betrachte es durchaus als ehrenvoll, mit einem Uri Degania in einem Atemzug genannt zu sein.
     
    Gebe Dir den Tip, den Namen „Uri Degania“ in die Suchmaske hier einzugeben, Du wirst in kürzester Zeit erkennen können, wie sehr und zu welchen Themen dieser Mensch sich bisher hier auf haGalil eingebracht hat und wie sehr Du Dich in Deiner kurzfristig gefassten Einschätzung zu dieser Person wohl irrst.
     
    Das Gleiche versuchst Du dann mit dem Namen „Jane“, bzw. „Catya“ und was weiß denn ich, unter wievielen weiteren Nicks diese Dame hier bisher ihre Hetzbeiträge  gegen Israel, eingestellt hat und Du wirst Dir ein Bild vom wahren Ausmaß dieser Abstraktion Jane machen können, abschätzen können, wer hier zum Freund haGalils geworden ist und wer es vielmehr ist, der haGalil massiv schadet, indem haGalil zur Projektionsfläche, zum Ausleben eigener Bedürfnisse, eigener Projektionen, eigenen Hasses und dem Ringen um eigene Katharsis gemacht und so und auf diese Weise schamlos missbraucht wird.
     
    Niemand, ich betone, niemand war bisher in der Lage, und zwar über Jahre und in der Tat tausende Beiträge, diesem permanenten Erguss völlig einseitiger Schuldverschiebung ausschließlich auf Israel auch nur das geringste entgegen zu setzten, hundertmal widerlegt, beginnt das Ganze immer wieder von neuem.
     
    Es ist keine Sachdiskussion möglich. Es ist kein Disput, es ist kein Streitgespräch.  Es ist einzig und allein eine immer wiederkehrende, ausschließlich gegen Israel gerichtete Suada. Es ist die apodiktische, keinen Widersspruch duldende Beschuldigung dieses Landes. Es ist nicht mehr und auch nicht weniger als hilflos einseitige Beurteilung, auf welcher Anklage und vernichtende Verurteilung durch diese Person beruht. Verurteilung Israels durch diese Person – es gibt keinerlei Spielraum, es ist geradezu wahnhaft.
     
    Also, zumindest ich denke, es reicht.
     
    Mit herzlichem Dank, jim.

  4. Kurzes Fazit:
    Die „proisraelische“ Seite ist in dieser Diskussion wirklich leicht zu erkennen – durch ihren unerschöpflichen Vorrat an Formulierungen wie: widerliche, dumme Nuß, Volunteer der Islamistischen Faschistischen Expansionspolitik, geistiges BdM-Mädel, geifernde Judenhasserin, Dreckschleuder … wahnhaft, mit grenzenlosem Haß auf Israel herumlügen, ekelerregend, abstoßend, auf niederträchtige Weise beleidigen, perverse Denkstrukturen, obsessiver, antisemitischer Dreck, pathologischer Haß, ekelhaft, menschenverachtender Dreck usw. xxx usw.
     
    Und während die einen sich noch mit Beleidigungen aufhalten, fertigt Horst Breva schon mal Abschußlisten an – mich bitte auch drauf setzen: neben Jane, Anat, Benji, Koshiro (hat sich noch nicht geäußert, paßt aber gut dazu), mfb, efem, Gila, Nuri… und natürlich HaGalil. Ja, auch HaGalil! Es kann nicht länger geduldet werden, daß HaGalil immer noch Diskussionsteilnehmer zuläßt, die andere nicht beleidigen.

  5. Herr Schlickewitz – ich schreibe aber die ganze Zeit zum Nah-Ost-Konflikt, wenn das nicht Ihr Gebiet ist – wie Sie ja selber sagen – warum halten Sie sich dann nicht einfach raus? Ihre Unterstellungen muss man schließlich entnehmen, dass
     
    a) nichts ernsthaft an der israelischen Politik zu kritisieren wäre.
    b) wir uns das nicht erlauben dürften.
    Mit beidem bin ich nicht einverstanden.
     
    Sie sind dann ganz einfach im falschen Thread – Schauen Sie mal oben aufs Thema.
     
    Und wenn Sie noch mal tausend mal diesen albernen ‚Plagiatsvorwurf‘ wiederholen – dann bleibt er trotzdem lächerlich. Erst mal geht es mir um Inhalte, weshalb ich ziemlich viel aus ziemlich vielen Quellen in meine Einträge einfließen lasse und dieses durch Gänsefüßchen oder Kursivformatierung von dem was ich selber schreibe abhebe – in diesem Fall wars auch nicht anders – allein DIE QUELLENANGABE bzgl. Zitate etc. AUF DER DER TEXT BERUHT – war nicht kursiv – 2 ZEILEN.

     
    Sollte dadurch irgendwie der Eindruck entstanden sein, ich wollte den Text (den ich doch kursiv markierte) nicht von mir sein, dann bitte ich das zu entschuldigen – ich lege hier freilich keine Doktorarbeit ab – man könnte schon meinen es wäre so.
     
    aber damit hätten Sie es mal wieder geschafft aus Zeichen Kommata oder vergessenem Kursivdruck in einem Zweizeiler – eine alberne Diskussion zu machen.


    “Sie schrecken davor zurück sich den elementarsten Fragen, die jeden intelligenten Deutschen brennend interessieren müssten, zu stellen. Sie fragen nicht nach dem “warum” in unserer gemeinsamen christlich-jüdischen deutschen Geschichte, Sie suchen vielmehr Ihr Heil in der Ablenkung auf das, was Sie davon abhält sich mit der eigenen Identität zu beschäftigen“
     
    V̦lliger Bl̦dsinn РSie haben keine Ahnung. Ich habe allerdings keine Lust mir damit einen Orden zu verdienen.
     
    Wenn ich freilich zu diesem Thema was sagen wollte, dann würde ich das doch primär in einem Rahmen, bzw. in einem Thread tun, der auch eben dieses Thema behandelt.
     
    Sie sind es – der diese beiden Themen dauernd durcheinanderwürfelt und gleichzeitig jede echte Konfrontation mit dem Thema des Threads scheut – legitim ist das nicht.

  6. @Jane
    ich kritisiere ja nicht die Aufarbeitung unbearbeiteter Flecken deutscher Gesichte, sondern Ihr Ausblenden reichlich kritikwürdiger Aspekte israelischer Politik und ihr konseuqntes Eintreten dafür, der israelischen Politik einen Persilschein auszustellen.
     
    Sie drücken sich, wenn Sie emotional erregt sind, mehr als doppeldeutig aus und so fällt es ausgesprochen schwer zu verstehen was Sie nun tatsächlich meinen.
     
    Bezüglich Ihres obigen Vorwurfs, habe ich Ihnen bereits einmal erklärt, dass mein Spezialgebiet die Geschichte der Juden in Deutschland vor 1933 und nach 1945 ist. Nicht die Zeitgeschichte Israels oder die der Palästinenser. Wenn Sie zu Ihrem Metzger gehen und eine Schwarte Schweinebauch haben wollen, erwarten Sie doch von ihm nicht, dass er auch noch wie Mister Mint Schuhe repariert und Schlüssel zurechtfeilt, oder? Eben, daher schreibe ich auch nicht zu Themen, zu denen Sie sich anscheinend berufen fühlen.
     
    Zeigen Sie mir bitte, wo ich „konsequent“ dafür eintrete der israelischen Politik Persilscheine ausszustellen! Konsequent heißt mehrfach. Ich bekenne mich in der Tat zu Israel, und habe in einem Fall das Vorgehen der israelischen Regierung gutgeheißen. Das Wort „konsequent“ passt auf mich bezogen hier nicht. Sie haben es vielmehr bei mir abgeschrieben, weil Ihnen nichts Besseres einfiel, stimmt’s? Es hat Ihnen auch noch so gut gefallen, dass Sie es gleich mehrfach tippten.
     
    Zum Plagiatsvorwurf: Sie heben sich erst kürzlich vorwerfen lassen müssen, nicht ordentlich Texte als nicht von Ihnen stammend kenntlich gemacht zu haben. Lesen Sie nach, was Ihnen Ihre Gegner, keinesfalls unbegründet, vorwarfen!
     
    An meinem Hauptvorwurf Ihnen gegenüber halte ich im übrigen fest: Sie blenden die deutsche, Ihre eigene deutsche Geschichte und Gegenwart, die antisemitische bundesdeutsche Gegenwart, aus und suchen sich einen Ersatzkriegsschauplatz, weil das bequemer für Sie ist.
    Sie schrecken davor zurück sich den elementarsten Fragen, die jeden intelligenten Deutschen brennend interessieren müssten, zu stellen. Sie fragen nicht nach dem „warum“ in unserer gemeinsamen christlich-jüdischen deutschen Geschichte, Sie suchen vielmehr Ihr Heil in der Ablenkung auf das, was Sie davon abhält sich mit der eigenen Identität zu beschäftigen.

  7. Also so ganz nehme ich Ihnen das nicht ab. Nach Modern Orthodox hört sich Ihr Schreiben über die Einheit des Volkskörpers einfach nicht an. Seit wann sind Sie denn Modern Orthodox?

    Vielleicht auf der Ebene eines Kindes gedacht, aber so jung sind sie auch nicht, oder? Bne Akiwa. Wie alt sind sie denn? Wenn ich fragen darf, es erscheint mir einfach so kurios.
    Aber wie gesagt, auch inhaltlich. Sie kommen mir vor, als mimen sie hier den Juden, mit dem sicher niemand auskommen kann und will, und einige ganz unbedarfte Geister jubeln Ihnen zu.

    Oder ist das wirklich so, dass die moderne Orthodoxie sich an solch paganisch-mystischen Vorstellungen orientiert? Und man daraus mal so einfach politische Rückschlüsse ausplaudert, ohne ein Hintergrundwissen voraussetzen zu können. Wurde nicht wenigstens darüber diskutiert, ob nicht derartiges, ohne tiefere Kenntnis, nur zu solchen Missverständnissen führen kann, wie wir sie ja auch hier sehen.
    Und eigentlich ganz egal warum und wieso, sie liefern hier Beweise für finstere Unterstellungen, gegen die das Judentum, nicht erst seit der Aufklärung, stets gekämpft hat. Ebenso Ihre eigenartige Rede zum Kreativismus? Wem wollen Sie dies als „modern“ orthodoxe Botschaft nahebringen?
    Das hört sich eher nach evangelikaler Heilserwartung an.

    Ich habe jetzt nicht vor weitere Strangeheiten aus Ihren Beiträgen zu kommentieren. Ich habe mich einfach nur gewundert. Oder sind die Bne Akiwa schon so nationalreligiös, dass die Nationalen Werte die Religion längst überflüssig gemacht haben, von identitätsstiftender Folklore mal abgesehen.
    Kann das modern orthodox sein?
    Verstehen Sie meine Irritation?

  8. @Anat

    Sie habe gefragt ob ich wirklich so philosemitisch eingestellt bin?

    Nein

    Ich bin Jüdisch  Modern Ortodox Bnei Akiva 

    שבת שלום ענת
    ברוך ציון

  9. Was den heutigen Antisemitismus angeht, so ist es für mich völlig selbstverständlich, dass Beleidigungen und Straftaten auf Grund rassischer, religiöser Motive eine Straftat sind und zwar ob sie nun anti-semitisch oder sonstwie rassistisch motiviert sind.
     
    Wir haben eine eindeutige Rechtslage und tortz ihrer Behauptung Deutschland würde zur Hälfte noch aus Nazis bestehen, bin ich mir doch sicher, dass eine robuste Mehrheit in Deutschland diese Gesetzeslage ganz klar befürwortet.
     
    Ich denke auch, dass Juden heute in Deutschland gut leben können, und dass andere Minoritäten sehr viel mehr Probleme auf Grund von Rassismus haben, als Juden.
     
    Ungeachtet der Tatsache, dass es Judenfeindlichkeit, Femdenfeindlichkeit etc. gibt, halte ich doch die Art und Weise, wie man versucht Israelkritik durch den Antisemitismusvorwurf zu begegnen, für politisch motiviert und in der Sache wenig sachlich. Nicht selten wird er von der Hasbara massiv aufgebauscht, so wie z.Bsp. als Ariel Sharon den AntiSemitismus in Frankreich beklagte und den französischen Juden die Aliyah nahelegte, vermutich um von der Kritik an seinen oft skrupellosen Feldzügen in den besetzten Gebieten abzulenken. Die französischen Juden haben sich übrigens damals Sharons Einmischung verbeten.
     
    Auch manch wissenschaftliche Studie offenbart solche Schlagseiten und ist nicht selten durch entsprechende Interessenvertretungen beeinflusst.
     
    So sagte z.Bsp. der ehemalige israelische Botschafter Avi Primor, man solle nicht ständig diesen Vorwurf ins Feld führen, da sonst niemand mehr hört, wenn er tatsächlich angebracht wäre.
     
    Worüber ich mir freilich sicher bin, nicht wenige Menschen empfinden die Politik der Besatzung als verwerflich, wagen aber kaum dies offen auszusprechen, eben weil sie da fürchten müssen, als AntiSemit diffamiert zu werden – das ist ein ungesundes Klima und auch wenn natürlich weder ‚die Juden‘ verantwortlich sind für die Politik in Israel und weiß Gott auch nicht alle dafür stehen, so muss man, spricht man offen darüber dorch fürchten, auf diese Art militante Abwehr zu stoßen, die man auch hier im Forum beobachten kann. Da gibt es nur für oder gegen und dazwischen ist ohnehin schon lange nichts mehr möglich. So lange man sich nicht kennt, bleibt das Thema jedenfalls mehr als heikel – es sei denn man ist auch zum Pro-Israel-Lobbyisten mutiert, davon gibts ja auch nicht wenige.
     
    Das insgesamt ist natürlich belastend für Nicht-Juden im Verhältnis zu Juden und ich denke sicher auch umgekehrt – tatsächlich finde ich das sehr schade.

  10. @Jane

    der grosse Vorteil an Ihrer Kopiererei von Artikeln ist, ich weiß jetzt auf welchen Internetseiten Sie sich ihre Informationen beschaffen.  Das erklärt warum Sie ohne unterlass soviel Schrott schreiben und der Meinung sind das ist die Wahrheit.

    Nun gut nach dem Shabbat werde ich Stellung zu Ihren Artikeln nehmen und ihnen die wirkliche Wahrheit schreiben. Die in erster Linie nicht für sie gedacht ist sondern für die anderen Leser die sonst Denken könnten das es stimmt was sie hier schreiben.
    Denn bei Ihnen ist Hopfen und Malz verloren, Sie sind auf die Antizionistische Antiisraelische Linie eingeschwuren.

  11. Vielen Dank mal wieder für die tollen Sounds. Suuper!

    Aber ich wundere mich und will dazu mal was sagen.
    Denn wenn Jim „Hagalilianer“ ist und Uri Degania sich „für Hagalil engagiert“, dann frage ich mich, wie wohl die Feinde von jemandem (Hagalil) aussehen, der solche Freunde hat?

    Es stimmt, es gibt sicher Dutzende oder Hunderte von deutlich im rechten bis extrem rechten Spektrum der zionistischen Ideologie reichende Pages. Manche sind gleichzeitig Hass-Seiten gegen Muslime, Linke und Liberale. Die meisten dieser Seiten sind engmaschig miteinander verbunden und verlinkt und überall herrscht eine deutliche Stimmung, die an ein Fussballstadion erinnert. Hurra Israel, Bravo! Bravo! Bravo Netanyahu, Bravo Liebermann! Oder es wird gejammert, dass man es kaum glauben kann, alle Welt hasst uns, alle sind böse, nur Israel ist gut und muss gegen EU, NATO, Arabische Liga, USA, Russland, UNO, amnesty international, Human Right Watch und sonst wen noch alles kämpfen und ihnen allein Dummheit und Bosheit nachweisen, was nicht immer leicht ist.

    Die Regierung israels ist weise, klug, legitim und demokratisch und wer auch immer ihr vorsteht ist hundertfünfzig Prozent zu unterstützen, solange er keine Konzessionen macht oder auch nur andeutet.
    Wie schnell war Olmert unten durch, oder Sharon.
    Nun gut. Da war die Unterstützung der „legitimen Regierung“ schnell passé.
    Seltsam!

    Dann gibt es viel weniger, vielleicht an einer Hand abzählbare Pages von linkszionistischer Quelle, links von Hagalil. Darunter sind sogar Pages, die einen jüdischen, wenn auch anti-zionistischen Kurs fahren, israelit.de, semit, Stimme des Friedens.

    Alle diese Seiten ob rechts oder links, haben eines gemeinsam. Sie boykottieren Hagalil. Es existiert einfach nicht, zumindest nicht unter den „empfehlenswerten Sites“.

    So gesehen, steht Hagalil sehr „in der Mitte“ da.
    Klar zionistisch aber nicht messianisch-fundamentalistisch und siedlerorientiert.
    Ja zur Friedensbewegung, aber gegen eine Einstaatenlösung oder gar die Auflösung des Staates Israel als garantierte Heimat der Juden der Welt.

    Nun, mit dieser Pragmatik steht Hagalil in diesem Umfeld mehr oder weniger allein.
    Und noch etwas zeichnet hagalil aus. Es ist die einzige Publikation in diesem Umfeld, die Diskussionen zulässt auch über die ideologischen Lager hinweg.
    Und das zu einer solchen Themenvielfalt, dass es immer wieder erstaunt.

    Man kann ziemlich sicher sein, dass ein Kommentar freigeschaltet wird. Dass jemand aus „nichtigem Grund“, wie Jim behauptet, gesperrt wurde, kann ich mir kaum vorstellen.

    Ich habe immer wieder im Bekanntenkreis, ich bin vor einiger Zeit nach Deutschland gekommen, nachdem ich lange in Israel war, dafür plädiert sich an den Diskussionen zu beteiligen. Aber für die meisten meiner eher links gerichteten Freunde, war Hagalil, als „total-zionistisches Organ“ verpönt. Artikel von Pfeifer, Sahm, Jemini, Lavit, Shavit etc. sind doch deutlich in der Mehrheit, verglichen mit den zuvor genannten bösen Jungs, wie Levy, Zuckermann, Avnery oder Be(i!)lin.
    Auch für meinen Geschmack ist Hagalil viel zu zionistisch und viel zu religiös.
    Aber ich käme doch nicht auf die Idee so mit Dreck um mich zu werfen, wie das hier viele tun.

    Ich meine das ist ein Beweis der extremen Sprachlosigkeit. Der totalen Spaltung im jüdischen Volk. Hagalil ist sicher bemüht, die konträren Positionen untereinander bekannt zu machen, das scheint aber zu extremer Anfeindung aus allen Ecken zu führen.
    Ein undankbarer Job.
    Nicht zu beneiden.

    Und da ich weiss, unter welch belastenden und auch finanziell sehr schwierigen Umständen Hagalil gemacht wird, und von welch angenehmen Menschen, das will ich hier doch auch noch sagen, ziehe ich den Hut.

    Ich sage sogar macht weiter so, auch wenn ihr mir viel zu zionistisch und viel zu fromm seid.
    😉
    A gitn Shabes.
    Nuri

  12. “Wenn Sie meine Beiträge wirklich aufmerksam gelesen hätten, dann würden Sie feststellen, dass ich mich stets darum bemüht habe die Einträge deutscher Nachschlagewerke den Aussagen jüdischer Historiker und Lexika (Heinrich Graetz, Enzyklopaedia Judaica, Jüdisches Lexikon etc.) gegenüberzustellen. Lesen Sie gerne noch einmal nach, um sich zu überzeugen.“
     
    Herr Schlickewitz – da sieht man wie konsequent, Sie das ausblenden, worüber ich hier eigentlich rede, wahrscheinlich existiert es in ihrem Hirn gar nicht – natürlich meinte ich nicht die Gegenüberstellung historischer Darstellungen über das NaziReich deutscher Lexika mit jüdischen Lexika, sondern historische Quellen, wie ich sie heir z.Bsp. anführte, bzgl des Nah-Ost-Konflikts, Quellen wie z.Bsp. die Tagebücher von Moshe Sharet, das Wissen über die Ermordung Israel de Haans, die Ermordung des Grafen Bernadotte durch jüdische Terroristen, aus deren Reihen später führende Regierungsvertreter kamen, Bernadotte der seinerzeit als Vermittler für eine Teilung auftrat, ein Mann der zuvor maßgeblich an der Rettung von Juden aus deutschen KZs beteiligt war und vieles, vieles mehr – ich kritisiere ja nicht die Aufarbeitung unbearbeiteter Flecken deutscher Gesichte, sondern Ihr Ausblenden reichlich kritikwürdiger Aspekte israelischer Politik und ihr konseuqntes Eintreten dafür, der israelischen Politik einen Persilschein auszustellen.

    Ihre konsequente Abwehr derselben spielt der Unterdrückung, der Entrechtung und der Vertreibung, nicht selten auch an ungesühntem Mord an Palästinensern jedenfalls zu, denn wenn noch irgend etwas die Situation dort unten zum positiven wenden kann, dann konsequente und deutliche Kritik an der israelischen Expansionspolitik für die es, und da sind sich alle internationalen und rechtlichen Gremien auch der besten Verbündeten Israels einig, keinerlei rechtliche Grundlage gibt.

    “dabei Plagiatsvorwürfe nach Muster Guttenberg billigend in Kauf nehmend.“
     
    Na jetzt versteigen Sie sich aber wirklich – das ist doch lächerlich, ich habe gar keinen Fremdtext als meinen ausgegeben – ich habe den Text komplett kursiv gesetzt – nur bei einer 2-zeiligen nachträglichen Quellenangabe habe ich die Kursivmarkierung vergessen.

    Wie sich alle hier darauf stürzen macht ja schon deutlich, wie dünn das Eis ist, auf welchem sie sich argumentativ bewegen.
     
    Konsequent gehen Sie auf die von mir zitierten Quellen nicht ein, genauso wie all die anderen Patrioten hier. Der Inhalt derselben ist freilich das eigentliche Thema und alles was hier abgeht ist ein konsequentes Umschiffen der Wahrnehmung derselben, im Zweifelsfall halt durch Beleidigen was das Zeug hält, dabei sollte man doch meinen, dass Sie solche historischen Quellen interessieren.

  13. Jim, Degania,
    ist das dann die Gesellschaft in der Sie sich wohlfühlen? Danke fürs Öffnen der Gruselkiste..

  14. Also ich muss Jim zustimmen. Raus mit der Judenhasserin. Oder Hagalil wird boykottiert!
    Klare Ansage. Klare Forderung. Klare Konsequenz. Auch Degania sei hier gedankt.

    Doch nun, die Judenhasserin schmiert weiter. Auch in diesem Thread, und ihr Posting gehört zu den besonders langen und trögen Wüsten der antisemitischen Hetze, wie man sie seit Himmler nicht mehr für möglich gehalten hatte.
    Ja es ist schockierend und ekelhaft.
    So bleibt es auch mir, mich mit Jim, degania, und allen Freunden Israels, ja ich bekenne dies mit Stolz, angewidert und voller Ekel aus diesem Sumpf zurückzuziehen.
    AM YISRAEL CHAI!

  15. Lieber Jim, mit deinem Link zu der segensreichen und wirklich gut gemachten und informativen, dabei vielseitigen und offenen Seite von Lisa hast du doch gezeigt, das es um Hagalil nicht schade wäre. Darauf kann man getrost verzichten.
    Freuen wir uns, das es heute inzwischen über hundert ganz klar und eindeutig PRO-ISRAEL positionierte Seiten im Deutschen Netz gibt, wo die Regierung Israels in ihrem steten Mühen um Stabilität und Sicherheit unterstützt und bestärkt wird.
    Dagegen ist mit der Halligalli Postille eh kein Stich mehr zu machen. Lassen wir sie ruhig eingehen. Auch dein stets Engagement Degania ist hier fehl am Platze. Wende dich dem Licht zu. Der Wahrheit Israels.
    Halligalli und Konsorten sind nicht deiner großen Mühsal wert, die du wohl für diese Leute aufgebracht hast. Du bist nicht der erste, der enttäuscht erkennen muss, dass diese Friedensfanatiker jeden Fallen lassen, der sich ihrer Linie nicht beugt. Von Demokratie haben die keine Ahnung, sonst würden sie nicht die einzige wahre Demokratie in der Region beleidigen und besudeln.
    Wer heute noch Rabinianer ist, um deine Kreation, lieber Jim, zu nutzen, kann nur dumm genannt werden.
    Wie krank kann man sein, wenn man meint man müsse mit dsen Pals verhandeln und immer nur Nachgeben. Bis man ins Meer getrieben wird. Da ist doch alles zu spät. Leider, doch wir wissen AM YISRAEL CHAY!!!

  16. @Jane
    Es wundert mich dann auch nicht mehr dass Leute wie Schlickewitz, die so einen akribischen Fleiß an den Tag legen, wenn es darum geht deutsche Lexika auseinanderzupflücken sämtliche israelische, historische Quellen ignorieren,…
     
    Schon wieder das altbekannte Symptom einer psychischen Erkrankung: pathologisch selektive Wahrnehmung.
     
    Wenn Sie meine Beiträge wirklich aufmerksam gelesen hätten, dann würden Sie feststellen, dass ich mich stets darum bemüht habe die Einträge deutscher Nachschlagewerke den Aussagen jüdischer Historiker und Lexika (Heinrich Graetz, Enzyklopaedia Judaica, Jüdisches Lexikon etc.) gegenüberzustellen. Lesen Sie gerne noch einmal nach, um sich zu überzeugen.
     
    Der Hauptvorwurf jedoch, den ich Ihnen mache, ist der, von Deutschland als einem „ziemlich normalen“ Land auszugehen und zu behaupten, es gäbe keinen latenten Antisemitismus in Deutschland, obwohl wissenschaftliche Untersuchungen und angesehene Wissenschaftler lange schon das Gegenteil belegen. Sie blenden konsequent die Ihnen unangenehme, judenfeindliche, deutsche Realität aus, indem Sie sich in Israel einen Hassgegner suchen, auf den Sie sich wortreich einschießen, dabei Plagiatsvorwürfe nach Muster Guttenberg billigend in Kauf nehmend.

  17. ADMIN:
    Bitte beachten Sie die Copyright Bestimmungen. Die von Ihnen zitierte Quelle hat auch uns (haGalil) vor Kurzem auf die rechtliche Situation aufmerksam gemacht.

  18. @mfb

    Schön das Sie alles nochmal zusammengefasst haben und mir Danken wollen für den Kampf gegen Antisemitismus und Judenfeindlichkeit.

    Nur die Frage mit der Ecke habe ich nicht ganz verstanden.
    Oder machen Sie sich wiedermal Lustig ? Wäre ja nichts neues bei Ihnen und bei Ihrem so wichtigen Beruf. Wahrscheinlich brauchen sie ab und an ein bischen Abwechslung und Belustigung von ihrem Job.

    MFB machen Sie das was sie können, was auch immer das sein sollte.

    Und wenn Sie sehen wollen wie jemand mit einem Kopf schüttelt, dann gehen sie zu ihrem Chef und fragen nach einer Lohnerhöhung.

  19. Da schließe ich mich geren an : Fuck Demokratie , Fuck Hagalil , Fuck Post-Zionismus.
    Lang lebe Israel!

    Das warr mal nötig!!
    Die Chuzpe der Macher wurde eher mehr als weniger. Mir fehlt hier die unbedingte Loyalität zur Regierung Israels. Wenn hier über den in demokratischen Wahlen gewählten Außenminister hergezogen wird, oder in Interna des Ministeriums hineingedeutet wird, grenzt an Stürmersche Agitation. Oder wie sonst ist zu erklären, das man meint der Rücktritt des Generalsekretärs im Außenamt sei ein Politikum. Da will man doch das Außenministrium des Staates Israel brüskieren, wohl um die Delegitimierung noch zu fördern.
    Was erhofft man sich davon, kann man fragen. So will man aus Personalpolitik Verschwörungstheorien verbreiten. Liebermann ist an allem Schuld. Kauft nicht bei Liebermann. Mich erinnert das an die Mordenden Horden, die riefen Kauft nicht bei Juden.

    Auch Hgalil muss kritisiert werden! Das muss jedem klar sein. Selbst Haaretz die Ikome der Linken und Friedensnhänger, die noch immer Rabin als Messias handeln, musste scharf zurückrudern.
    Dort hat man sich von vielem Linksballast getrennt. Aber nur durch Druck!!!!
    Die Einnahmen durch Abos sind gesunken, da hat man sich dann doch überlegt, ob man gegen die Meinung des Volkes schreiben kann und muss.

    Das Geld war den Salonlinken doch lieber. Hahahah!

    Naja. Ich sehe bei Hagalil einen gesunden Prozess. Ich wollte hier etwas Fakten beisteuern,. Es kann ja nicht bei einer Leserbriefschreiberin stehen bleiben. Das finde ich von dir feige. Es kann doch nicht um eine Leserbriefschreiberin gehen.
    Hier stinkts vom Kopf her, wie man bei uns sagt.

    Immer wieder tauchen hier Artikel des berüchtigten Levy oder Avnery, oder gleich Amira Hass auf, deren Gift diese fanatische Judenhasserin, aufgesaugt hat.

    Trotzdem Jim Hut ab. Meine Unterstützung hast du. Auch alle anderen, die dich unterstützen. Es ist die Mehrheit!
    Wir brauchen keine linke Einheitsmeinung um die Peacepile zu schlucken, die vergiftet ist.

  20. Wenn du sagt diese cxxx sei eine dumme Nuiss, ein BDM-xxxx eine xxxxxxxxx dann hast du Recht. Und verdienst unterstützung.
    Dies x und ihre Umtriebe sind xxxxxxx.
    Dies Judenhasserin xxxxxxxxxxx.

  21. “Was Sie nicht begreifen ist das wir das Volk Israel ein Körper sind den man nicht trennen kann. Wenn sie einen Juden Beschuldigen, dann Beschuldigen sie das ganze Volk Israel.“ BZ
     
    Herr Zion, als was sehen Sie sich denn? Als strahlender Vertreter einer Super-Rasse, der sich andere nur in geduckter Haltung nähern dürfen? Das tun darf was es will, und insofern sich einzelne Vertreter derselben etwas zu Schulden kommen lassen, müssen dann zumindest ‚die Anderen‘ auf Gedeih und Verderb den Mund halten?
     
    D.h. dass nach Ihrem dafürhalten man als Jude absolute ‚Narrenfreiheit‘ genießt und von Nicht-Juden nie zur Rechenschaft gezogen werden darf, weil das ‚eine Beleidigung des Volkes Israels‘ darstellt?
     
    Ums jetzt noch mal klar zu sagen – DAS SAGEN SIE! (nicht ich)
     
    So denken Sie? Ja da wundert mich wirklich gar nichts mehr.
     
    Es wundert mich dann auch nicht mehr dass Leute wie Schlickewitz, die so einen akribischen Fleiß an den Tag legen, wenn es darum geht deutsche Lexika auseinanderzupflücken sämtliche israelische, historische Quellen ignorieren, die sein selbstgerechtes Gut- und Böse Schema durcheinander bringen könnten. Im Fahrtwasser der ‚Neuen Superrasse‘ (frei nach B Zion) ein neues ZuHause gefunden haben, wo sie gemütlich im alten Geist der Inquisition ‚das Böse‘ jagen dürfen und sich dabei auch noch so richtig gut fühlen dürfen.
     
    Ich muss jetzt noch mal ausdrücklich sagen, dass ich mich über die anderen jüdsichen Stimmen hier sehr freue, die eine solch faschistoide Haltung hier nicht unwidersprochen stehen lassen wollen und damit recht deutlich machen, dass sie mit einer solchen Denke nichts gemein haben. Das ist gut und wenn irgend etwas den Anti-Semitismus wahrhaft aufrecht entgegentritt, dann die humanistische Gesinnung, welche Gott sei Dank frei zirklierend Menschen aller Art erfasst, die sich vom selbstgerechten Duktus, welcher es duldet, dass man Menschen gemäß ihrer Herkunft nicht in Gut und Böse, in mehr oder weniger wert einteilt und daher zu kollektivistischen Zuschreibungen, ganz gleich ob nun positiv oder negativ, konstrastiert.
     
    Das ist der Geist, der Miteinander, der Frieden ermöglicht.

    Noch was – mir gehts nur darum dass das aufhört – die Entrechtung und Unterdrückung der Palästinenser in den besetzten Gebieten. Das ist einseitig – na klar. Ich ergreife Partei.
    Wenn das aufhört – ist es gut, dann hört auch mein Engagement auf. Es hat nichts damit zu tun, dass ich Palästinenser mag, sondern damit, dass ich diese Besatzung für eine Barbarei und für unwürdig halte.
     
    Dann freue ich mich für die Israelis und auch für die Palästinenser, ob nun in einem oder zwei Staaten.

    Ich glaube nicht, dass es angebracht und oder irgendwie gerecht ist, die nah-östliche Gegenwart gegen die faschistische, europäische Vergangenheit auszuspielen und alles mit jedem zu vermengen, um sich eine selbstgerechte Plattform zu schaffen, die eines garantiert – dem Frieden keinen Einzug zu gewähren.

    @Jim:

    „Ihnen ist das natürlich ein Dorn im Auge, weil Sie das alles super finden, die willkürlichen Verhaftungen, Erschießungen, die Vertreibung und Enteignung von Palästinensern. Frag mich, wie lange man sich hier noch auf derart niederträchtige Weise beleidigen lassen muss.“
     
    Das ist wirklich kein feiner Stil, das denke ich auch – nur tun Sie selber genau das auf die gleiche Art und Weise in einem fort.

  22. ALSO jIM; ALLE zUSTIMMUNG; ABER DIE hALLIGALLI SIND UNEINSICHTIGE pEACNIKS:
    hAGALIL ist sicher nicht zu retten. Die Kloake ist ZU verseucht:
    eKELHAFTER WIEDERWÄRTIGER gESTANK; WIE ES jIM RICHTIG BESCHRIEBEN HAT:

    aLS fREUND iSRAELS KANN ICH SIE SEHR GUT VERSTEHEN:
     
    Hallo chaver israel,
     
    Ihre Grußadresse geht völlig ins Nirvana, was wohl keinerlei näherer Begründung bedarf – okay?!
     
    Fühle mich, als als Freund Israels, durch und durch als haGalilianer – comprende, chaver?!
     
    Ende!

  23. Ich finde es gut Jim, dass endlich jemand den Mut hat, um hier mal aufzumischen. Dass dich nur noch ekelt und du dich angewidert abwenden musst, verstehen sicher die meisten.
    Es gab hier immer wieder einzelne die diesen Gestank auslüften wollten. Viele haben sich sehr für Hagalil engagiert und sind enttäuscht worden. Hier geht wohl Arschkriechen vor Antisemiten vor Israelliebe.
    So hat Hagalil seine Daseinsberechtigung verloren, da hast du recht und man kann dagegen nicht genug Stimmung machen.
    Viele versuchen es von außen, das weiss ich.
    Aber wie Chaver schreibt, oft wird man nicht mal zurückgerufen und Diskussionen beendet man gerne nach einigen Sätzen und verweist auf die Kommentarfunktion.
    Soviel zum Demokratieverständnis dieser Linksliberalen Islamversteher.
    Einfach nur ekelhaft und widerlich!

  24. mfb, indem Sie Spott mit dem Namen (nicht Nick) eines Diskussionsgegners treiben, zeigen Sie auf welch niedrigem Niveau Sie stehen. Ich hatte den Mut unter meinem eigenen Namen hier zu veröffentlichen, Sie teutonischer Feigling hingegen verbergen sich hinter einem Kürzel. Hätten Sie es vielleicht gerne, wenn man Ihren Nachnamen verballhornte? Nö, oder? Also unterlassen Sie das auch bei anderen. Wenn Sie nun beabsichtigen sollten, sich darauf rauszureden, Sie wollten nur ‚lustig‘ sein, so muss Ihnen bescheinigt werden – Rohrkrepierer.
    Ich hatte nie den Anspruch oder Wunsch geäußert, einem Gremium angehören zu wollen, das über den Ausschluss von Diskussionsteilnehmern bei haGalil entscheidet. Soetwas würde ich auch nie mittragen. Sie haben böswillig oder unaufmerksam den Schund von anderen übernommen, ohne nachzudenken – wenig professionell!

  25. Ich schließe mich dieser Forderung vorbehaltlos an. Meine Motivation, mich für haGalil zu engagieren, schwindet immer mehr. Ich erwarte, dass diese geifernde Judenhasserin endlich gesperrt wird!
     
    Danke, …
     
     
     
     

  26. Wenn denn nun Jim, Schlickimicki und IchbinderHorst als jüdische Volkstribun darüber bestimmen, wer denn weltweit auf der „Abschussliste“ steht .. sollten sie doch auch gleich noch über die Höhe des ‚Kopfgeldes‘ Auskunft geben.

    🙂

  27. Vielleicht sollte hagalil es besser so einrichten, dass in Zukunft ein Komitee aus Horst Breva, Jim, Schlickewitz und sonstigen darüber entscheidet, welche Kommentare erscheinen und welche nicht! Denn diejenigen wissen ja immer sehr genau, was richtig ist für hagalil!
    Ich für meinen Teil, langjährige hagalil Leserin, halte es wie efem und bin froh, dass hagalil sein Ding so macht. Lasst euch nicht die Laune verderben! 

  28. Lieber Jim, Uri, AMor, Baruch Zion, ja es ist höchste Zeit, dass dieser Dreckschleuder entfernt wird. Ich weiss es wurde immer wieder versucht auf die Herrschaften bei Hagalil Druck auszuüben, Ultimaten zu stellen. Es hat nicht genützt. Also sehenm wir es ein: Hopp hopp hopp in den Nil, dann ist Schluss mit Hagalil.

    Gut dass auch die letzen Getreuen iher Unterstützung versagen. Ich habe auch schon mehrfach Frau Linat angeschrieben und klipp und klar mit Anzeige gedroht. Das war der feinen Dame wohl keine Antwort wert. Auch bei Hagalil habe ich angerufen und den Leuten klatr die Meinung gesagt. Aber nein, man hat nicht einmal für nötig begunden zurückzurufen. Mehrfach und viele Freunde haben das auch getan.
    Hagalil hat schon immer mit Linken Kräften, sogar Typen wie Belin und Avnery Sympatisiert und was die Jane behautet könnte auch ein Zuckermann oder Zimmermann sagen. Oder ein Belin, der auch mal sich hat hervortun wollen.
    Vergessen wir doich diese Fraktion.
    Es kommen schwere Zeiten. Der arabische Mob wütet. In Kairo werden Europäerinnen Vergewaltigt. In Bahrein haben Islamisten versucht den König zu töten und Hagaliol meint man sololl mit denen Verhandeln.
    Solche Deppen gibt es immer. SAharett war auch einer von der Sorte, bius er aus dem Amt gejagt wirde.
    ALSO jIM; ALLE zUSTIMMUNG; ABER DIE hALLIGALLI SIND UNEINSICHTIGE pEACNIKS:

    hAGALIL ist sicher nicht zu retten. Die Kloake ist ZU verseucht:
    eKELHAFTER WIEDERWÄRTIGER gESTANK; WIE ES jIM RICHTIG BESCHRIEBEN HAT:
     
    aLS fREUND iSRAELS KANN ICH SIE SEHR GUT VERSTEHEN:

  29. [Wie aus einem versöhnlichen, schönen Anlaß ein kleiner Rundumschlag wird, und was es noch erbrachte…
    …(lieber RS.)]
     
    Nehmen wir den Artikel, wo ich Karl Pfeifers Wort „die Fliege (..auf dem Rüssel eines Elephanten..) entlehne. Belzebub, frei übersetzt: deutscher Mief, kennen wir, aber ich war weniger, trotz des Worts Meister, auf den „Stinker in Person“ aus, als auf den Haufen, wo die Fliegen sich tummeln. Nu ja, klar, alles mit Zwinkern.
     
    Wie Du schon schreibst, jim und Baruch Zion haben es schwer dort [: hier/ Anm. des kürzlich zum „Rundumschläger“ von sich selbst gekürten], wer Jane eine Weile kennt, der weiß Bescheid, ich selbst habe mir meine ausgestreckte Hand schmerzlich „verbrannt“ (Brandstifter, etc., bist Du im Bilde?), aber schon kommt „Anat“ daher und verlangt sachdienliche Hinweise auf Janes Antisemitismus.
    Also umdrehen, nochmal recherchieren (etwa da, wo ich mir das Händchen verbrannte, oder einfach mal jims Hinweis auf Janes „Gladio“ etwas genauer beäugen -Anat, wie wärs?-, aber nein, wir, die bösen Juden, die bösen Israeli müssen der Welt von Jane&Co beweisen, daß ihr Antisemitismus antisemitisch ist.
     
    Während wir uns also in Recherche ergehen (und nebenbei noch den Rest des Lebens leben), hat die „andere Seite“ längst den nächsten Angriff plaziert, von Anat kommt dazu ein etwas lakonisch wirkendes:
    „Die entschiedenen PRO-Israelfreunde scheinen eben weniger Zeit zu haben, das Thema interessiert sie weniger, sie sind nicht so engagiert, vielleicht einfach (geistig) träger, vielleicht fauler,…“
     
    Ja, dankeschön, das bringt uns weiter, und das auch noch gegen jim, den ich wirklich als sehr versöhnlichen, verständnisvollen (und, ups, intelligenten!) Kommentator kenne (wenns eben nicht gerade um die „Jane-Präsenz“ geht, die so langsam „Kult-Charakter“ haben dürfte).
     
    Und gegen Baruch Zion, der sich meistens wirklich sehr anständig, sachlich und bemüht präsentiert, der wirklich hart angegangen wurde (auch bei anderen Artikeln) und trotzdem sehr sachlich und aufklärerisch reagiert (!, und Respekt!), wird von Anat als „Oberjude“ abgewatscht, der keine Juden kennt („Sie werden sehen, je mehr Juden Sie kennenlernen, um so weniger werden so sein, wie Sie sie sich erträumt haben.“ – so, so.).
     
    Gute Besserung, oder was?
     
    Tja, und dann kommst Du mir zuvor auf der Artikel-Seite zum Pinneberger Hetz-Gör (schon ein paar Tage her), wo ich auch schon schrieb, aber nicht abschickte.
    (ich wollte ihm etwas zu „Religion“ erklären, er verwechselt da nämlich sehr gewichtig..)
    Was der auf seiner Webpräsenz zeigt, das ist wirklich knallhart, etwa ein Video, wo amerikanische Soldaten beim Vergewaltigen (!!) gefilmt werden, wie sie wild durch die Gegend schießen, egal, wer stirbt, während auf der anderen Seite der durchaus auch aggressive Muslim gezeigt wird, der aber selbstverständlich nur Soldaten und nur präzise tötet.
     
    Besonders gruselig finde ich bei den „Vergewaltiger-Videos“, daß die Schreie der gequälten Mädchen durchaus auch von Entführungsopfern durch „sogenannte Muslime“ in Iraq, Gaza/Westbank, Ägypten, was weiß ich (!) stammen könnten, und nur dem Video untermalt sind.
     
    Dieser Isa, der sich „Prediger“ nennt, er mag nur ein fehlgeleiteter Junge sein, aber die Botschaft ist sehr übel, noch ein kleines Zitat:
    „Wallahi es wird Inshallah unsere Zeit kommen wo wir sie alle stück für stück abschlachten werden, sei es die Amerikaner, sei es die Deutschen egal welche nation, es wird Inshallah unsere Zeit kommen wo wir sie abschlachten werden und sie Jammern und Winseln werden und Inshallah sind wir denn diejenigen die über sie lachen werden in einer guten art und weise.“
     
    Nu, dagegen nehmen sich die Beschimpfungen desselben Isa (=Harry; gut, soll er so heißen, wie er sich nennt!) gegen unseren Pinneberger Gemeindevorsitzenden als „Drecksjude“ recht banal aus.
    „Drecksjude“, das fällt doch garnicht mehr ins Gewicht, wo es ums Abschlachten, Jammern und Winseln geht!
     
    Ja, Jane, dieser Junge ist nur ein Junge, ein Deutscher (vielleicht mit „Migrationshintergrund“?), aber dieser Junge repräsentiert in etwa das, was Sie gegen die „bösen, bösen Israeli“ verteidigen!
     
    Anat, wenn Sie gegen Baruch Zion ins Feld ziehen mit:
    „Sie verkaufen hier das Judentum als Lehre der ewig Beleidigten und Gedemütigten, der ewigen Opfer, des stets unschuldigen und verkannten Guten, das nur selbstgerecht vor sich hin glänzen und endlich bewundert werden will.“ (übrigens, was für ein -deutscher!- Quatsch ist das denn!?),
    wenn Sie einen Beweis wollen, für Janes Antisemitismus, dann arbeiten Sie sich mal rein beim Pinneberger Isa, dann arbeiten Sie sich noch durch bei Janes Argumentationsketten.
     
    Wenn Sie jim oder Baruch Zion, … nicht vertrauen mögen, dann überlegen Sie nochmal, Jane verteidigt konsequent ihre „Fliege, sie heißt Israel ist böse“, wenn Sie also bei jims „Gladio“-Hinweis keinen „Weisen von Zion“ im Sinne der Verschwörung (Jane zitiert die Formel «Strategie der Spannung») erkennen, dann betrachten Sie es doch einfach so, Janes konsequent „Israel ist böse und selbst schuld daran“ mag vielleicht nicht bedeuten, daß sie eine Antimenschlichkeit wie ein Isa vertritt, aber sicher ist ihr (Verblendungs-)Licht auf Israel keine Hilfe gegen Isa, Hamas, und sonstiges im Namen der Gewalt.
     
    Woanders habe ich etwas interessantes gelesen, ein gewisser Albert soll gesagt haben:
    “Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“
     
    Anat, Ihnen noch eine kleine Hilfe zu Ihrer Frage, bzw ich gegenfrage, warum schreibt Baruch Zion folgendes, und welche Behauptung versucht er damit zu widerlegen?

    Die Juden pflegen keine feindliche Umwelt, wir Pflegen Freundschaft und Frieden
     
    Ja, es gibt auch brutale Juden, aber es gibt auch brutale Wahrheit!
     
    Nochmal Anat: „Ich fühle mich da gleich mitbeleidigt. Können Sie das nachvollziehen?“
    Meine Antwort: nein. (Da rede ich dem Baruch Zion glatt die *Auto*bahn!)
     
    Nochmal Anat: „Auch Juden sind in der Lage zur Selbstkritik, auch Juden erkennen Fehler nicht nur bei anderen.“
    Meine Antwort: Sie haben recht, absolut.
    Aber es ist nuneinmal schwer über seine eigenen Fehler nachzudenken, wenn andere das Feld vorbereiten, um Juden mitsamt ihrer Selbstkritik „ins Meer“ oder was weiß ich welche Art der Vernichtung zu jagen!
     
    Janes „Fliege“ – Mantra: „Israel ist böse und (ätschibätsch) selbst schuld daran“ läßt nuneinmal keine differenzierte Betrachtung zu. Wenn man Jane gerade mal so liest, und den großen Wust an „Informationen“, die vermeintlich aufklärerische Art dieser Person wahrnimmt, dann verstehe ich auch (ich selbst weiß es schon!), daß man meint, Jane vor der Gegenkritik verteidigen zu müssen, selbst wenn die Kritiker so ‚eloquent‘ sind, wie jim oder Baruch Zion, aber es hat sich (auch) für mich gezeigt, es nutzt nichts.
     
    Jane ist eine Platte-ein Mantra, der Titel ist immer der gleiche (siehe oben in Gänsefüßchen) und alles andere ist nur eine mehr oder weniger große, (immerhin!) fleißige Arbeit, um den Titel der Platte zu bestätigen.
     
    Es ist schon so, ich war anfangs angetan von Janes vermeintlichen Humanismus, ich war angewidert von „unterirdischer“ Kritik an Jane (aber ich verstehe jims Kritik hier, die nicht im entferntesten zeigt, was der Mann kann und sonst von sich zeigt, wenn auch leider immer seltener, und das, Anat, wissen Sie anscheinend einfach nicht), ich habe sehr genau gelesen, daß Jane weder den Staat Israel delegitimieren will noch gegen Juden wenigstens in direkter Rede hetzt (also eben nicht „Du böser Jude Du“), aber mir ist auch ihre „Fliege“ schließlich „um die Ohren“ geflogen (Vorgeschmack auf den Vorgeschmack auf das, was in Sderot von so manchem hier in Deutschland als „Sylvester-Knallerei“ bezeichnet wird?).
     
    Die „Fliege“ ist die Kreation eines sehr verdienten Journalisten, der auch hier immer wieder publiziert, und der sich – wie Sie so schön bemerken – ganz „jüdisch“ mit „Engelsgeduld“ immer wieder mit Jane auseinandersetzt, (was geht es mich an? Immerhin, ich lese mit, dies ist dann eben doch eine öffentliche Webpräsenz, in der Meinungsvielfalt bis zur Schmerzgrenze zugelassen wird, das respektiere ich sehr, das ist auch meinetwegen sehr „jüdisch“) der schließlich jedoch die bald wohl ähnlich sprichwörtliche „Fliege (auf dem Rüssel eines Elephanten…)“ für die wohl auch schon sprichwörtliche Jane ins Spiel brachte.
     
    Ja, Anat, hier wird wirklich sehr viel „Selbstkritik“, Kritik an Israel, ja, herbste Kritik an Hagalil selbst (!) zugelassen.
    Leider, und das ist dann der Preis von Meinungsvielfalt in Einfältigkeit, endet das ganze in „Schützengräben“ wie hier unter diesem Artikel.
     
    Ja, wir sollten einen Schritt zurücktreten, wir sollten versuchen sachlich zu bleiben.
    Und wieviel leichter ist es uns hier sachlich zu sein, in unserem „sicheren Boot“.
     
    Wie fühlen sich wohl die „mächtigen Israeli“ in diesen Tagen, wenn drumherum alles rumort, wenn iranische Militärboote an syrischer Küste „parken“, wenn Ahmadinedschads Einfluß mit freundlicher Hisbollah-Unterstützung im Libanon stärker als jemals zuvor ist, wenn Ägypten sich demnächst darauf besinnen mag, das Friedensverträge zwischen Sadat/Mubarak und Israel nicht mehr gültig sind, usw.
    Und die Palästinenser? Wen interessieren denn die Palästinenser? Wen???
     
    (Aber, um nocheinmal von meiner „pro-israelischen“ Seite zu bekennen, arabische oder sonstige machtpolitische Interessen gehen für mich keinesfalls über jüdische und/oder israelische Interessen.
    Dialog, Disput, ja, gut und gerne, möge es uns -Israeli, Palästinenser, alle wohlmeinenden Menschen- befruchten, aber Hamas/Ahmadinedschad/Folter/Vergewaltigung/Mord/Scharia/Judenhaß/Hetze…:
    NEIN !!!)  
     
     

  30. Wie ‚friedlich‘ Teile der jüdischen Terrororganisationen schon in den 20ern waren zeigte sich daran, dass sie auch vor Mord an engagierten Juden nicht zurückschreckten, wenn diese eine auf Kooperation gründende Haltung gegenüber den muslimischen Bewohnern einnahmen:
     
    Aus einem Nachruf auf Prof. Israel de Haan, 1924, ‚Der Israelit‘ Zentralorgan des orthodoxen Judentums in Deutschland:

    Die jüdische Welt steht unter dem erschütternden Eindruck des nichtswürdigen Meuchelmordes, der vor den Thoren der heiligen Stadt, auf dem Boden eines ganz den Werken reinster Menschenliebe gewidmeten Instituts einen aufrechten Mann niedergestreckt, und den geweihten Boden Erez Jisroels durch das furchtbarste, in jüdischen Kreisen bisher fast unbekannte Verbrechen entheiligt hat.


    …Ob dem Mörder, der den Revolver auf das unglückliche Opfer richtete, diese Zusammenhänge klar waren, ob hinter diesem Mörder irgendwelche Organisationen (die „schwarze Hand“ oder der „hungernde Chaluz“ oder irgendeine sonstige radikal-jungjüdische Gruppe) steckt – wir wissen es nicht und wollen der Untersuchung, die bis zur Stunde völlig erfolglos zu sein scheint, nicht vorgreifen. Auch liegt uns der Gedanke fern, die zionistische Organisation als solche für das Verbrechen eines Fanatikers verantwortlich machen zu wollen.


    Aber es wäre eine Unaufrichtigkeit und zugleich eine all zu starke Zumutung an die Gläubigkeit, wollte man sich selbst bereden, daß nicht die zahlreichen politischen Feinde des Ermordeten die intellektuellen und daher moralisch verantwortlichen Urheber des Verbrechens seien.


    Sie haben seit dem Augenblicke, da de Haan sich als entschlossenen und oft vielleicht allzu rücksichtslosen Gegner der zionistischen Außen- und Innenpolitik bekannte, weil diese Politik zwangsläufig in immer größeren Gegensatz zum Arabertum gerät und sich für mangelnde Außenerfolge im Innern durch religiös-politische Monopolwirtschaft entschädigen will, den ihnen gefährlich scheinenden Mann als „Volksverräter“ abgestempelt, seine persönliche Ehre in unerhörter Weise besudelt, ihn dem Fanatismus und dem wütenden Haß ihrer radikalen Parteigänger preisgegeben, so daß seine gewaltsame Beseitigung den aus dem roten Rußland herkommenden Heißspornen sehr wohl als eine nationale Rettungstat, höchsten Preises würdig, erscheinen konnte…


    …De Haan war zu Lebzeiten ein Opfer des jüdisch-völkischen Faschismus, und sein gewaltsamer Tod darf schon heute mit hoher Wahrscheinlichkeit als die unmittelbare oder mittelbare Wirkung dieses völkischen Faschismus im jüdischen Kreise bezeichnet werden…
     
    http://www.derisraelit.org/p/nachruf-auf-prof-de-haan-der-israelit.html


    Die Autoren Nakdimon und Mayzlish interviewten für ihr Buch 1985 den Auftragsmörder Avraham Tehomi (1903-1990), der als Geschäftsmann mittlerweile in Honkong lebte. Tehomi erklärte in einem von Nakdimon verfassten Fernsehbericht:

    „Ich habe das getan, was die Hagana entschieden hatte. Nichts wurde ohne den Befehl Yitzak Ben-Zvi  (der spätere zweite Präsident Israels) getan…Ich bedauere nichts, denn er (de Haan) wollte die gesamte Idee des Zionismus zerstören“.

    Aufgrund der Haltung einen friedlichen Lösungsweg zur Erringung eines eigenen Staates Israel war er der Gruppierung, die dieses Ziel durch Konflikt und Krieg erringen wollten, innerhalb der orthodoxen religiösen Bewegung ein politisches Hindernis.
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Isra%C3%ABl_de_Haan
     

  31. “Was Sie nicht begreifen ist das wir das Volk Israel ein Körper sind den man nicht trennen kann. Wenn sie einen Juden Beschuldigen, dann Beschuldigen sie das ganze Volk Israel“
     
    * Im Jahr 2004 formulierte der US-amerikanische Politikwissenschaftler Matthew Lyons die folgende Faschismusdefinition:

    „Faschismus ist eine Form rechtsextreme Ideologie, die die Nation oder Rasse als organische Gemeinschaft, die alle anderen Loyalitäten übersteigt, verherrlicht. Er betont einen Mythos von nationaler oder rassischer Wiedergeburt nach einer Periode des Niedergangs und Zerfalls. Zu diesem Zweck ruft Faschismus nach einer ‚spirituellen Revolution‘ gegen Zeichen des moralischen Niedergangs wie Individualismus und Materialismus und zielt darauf, die organische Gemeinschaft von ‚andersartigen‘ Kräften und Gruppen, die sie bedrohen, zu reinigen. Faschismus tendiert dazu, Männlichkeit, Jugend, mystische Einheit und die regenerative Kraft von Gewalt zu verherrlichen. Oft – aber nicht immer – unterstützt er Lehren rassischer Ãœberlegenheit, ethnische Verfolgung, imperialistischeVölkermord. Faschismus kann zeitgleich eine Form von Inernationalismus annehmen, die entweder auf rassischer oder ideologischer Solidarität über nationale Grenzen hinweg beruht. Normalerweise verschreibt sich Faschismus offener männlicher Vorherrschaft, obwohl er manchmal auch weibliche Solidarität und neue Möglichkeiten für Frauen einer privilegierten Nation oder Rasse unterstützen kann.“ Ausdehnung und

    In seinem im Jahre 2004 veröffentlichten vielbeachteten Buch The Anatomy of Fascism definiert der US-amerikanische Geschichtsprofessor Robert O.Paxton Faschismus so:

    „Faschismus kann definiert werden als eine Form des politischen Verhaltens, das gekennzeichnet ist durch eine obsessive Beschäftigung mit Niedergang, Demütigung oder Opferrolle einer Gemeinschaft und durch kompensatorische Kulte der Einheit, Stärke und Reinheit, wobei eine massenbasierte Partei von entschlossenen nationalistischen Aktivisten in unbequemer, aber effektiver Zusammenarbeit mit traditionellen Eliten demokratische Freiheiten aufgibt und mittels einer als erlösend verklärten Gewalt und ohne ethische oder gesetzliche Beschränkungen Ziele der inneren Säuberung und äußeren Expansion verfolgt.“*
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismustheorie
     
    “Müßig hinzuzufügen, dass der Gladio-Vergleich mit Israels Politik nicht bloß eine himmelschreiende Gemeinheit, diesem terrorgeplagten Land gegenüber eine Unverschämtheit sondergleichen ist..‘
     
    Aus Moshe Sharetts Tagebuch:

    *..About six weeks after the conclusion of the Sinai Campaign, Moshe Sharett quoted in his diary something he had heard from his son, Haim: „A day or two before the campaign we blew up with our own hands a well at [Kibbutz] Nirim, so we could say that the fedayun [Arab marauders] had done it, in order to justify our response.“

    ..On July 29, 1954, Sharett quoted Shimon Peres. The latter had told Golda Meir that Lavon had not made do with the order to carry out acts of terrorism in Egypt – the „bad business“ that birthed the „Lavon affair“ – but had also given an order „to bomb various Middle Eastern capitals,“ among them Baghdad, „to keep things jumping in the Middle East.“

    ..Sharett also found creative people in the Foreign Ministry he headed. In a previously unpublished passage from the diary, he wrote that ministry personnel wanted the commissioner of police, Yehezkel Sahar, „to fake a tracking mission“ in order to show that the footprints of saboteurs led to the Lebanon border. On September 23, 1955, Sharett wrote, „Yehezkel is vehemently against this. There is no guarantee that the trackers will not tell the truth afterward. I said that I am completely against such a trick, first of all because it is a trick. This kind of stratagem will necessarily put an end to the very custom of tracking in order to uncover the tracks of the criminals [from across the border].“ An official from the Foreign Ministry explained to Sharett that the demand to fake saboteurs‘ footprints had come from the army and that such „acts of deception“ had also been carried out in the past.
    *
    http://www.sharett.org.il/English/tom-segev-002.htm

    ..Ebenso wenig entspricht es der Wahrheit, dass mit dem Sechs-Tage-Krieg vom 5. bis zum 10. Juni 1967 der israelische Unabhängigkeitskrieg von 1948 und der Suezkrieg von 1956 fortgesetzt wurden, um einer Vernichtung des Staates Israel durch die arabischen Nachbarn zu entgehen. Mag eine solche Deutung noch für den 48er-Feldzug zutreffen, der in vielerlei Hinsicht den Charakter eines verzweifelten Ãœberlebenskampfes der israelischen Staatsgründer trug, so gilt sie schon nicht mehr für die Suez-Krise von 1956. Damals beteiligte sich Israel schlicht und einfach an einem Angriffskrieg der Kolonialmächte Frankreich und Großbritannien, um das Regime des ägyptischen Staatschefs Nasser zu stürzen und die Verstaatlichung des Suezkanals wieder rückgängig zu machen…


    ..Dass Israel von „angriffsbereiten arabischen Armeen eingekreist“ und Angst um seine Existenz haben musste, gehört somit ins Reich der Mythen. Israelische Politiker wie Militärs haben später bezeugt, tatsächlich bestand für Israel seinerzeit keine akute Kriegsgefahr. Yitzhak Rabin, 1967 Stabschef der Armee, „glaubte nicht, dass Nasser Krieg wollte. Die zwei Divisionen, die er in den Sinai schickte, reichten für eine Offensive nicht aus. Dies wussten er und wir.“ Auch der Likud-Politiker Menachem Begin, damals Mitglied einer Regierung der Nationalen Einheit, äußert sich in seinen Erinnerungen ähnlich. „Wir müssen zu uns selbst ehrlich sein. Wir trafen die Entscheidung, ihn anzugreifen.

    ..Auch General Matti Peled räumt am 3. Juni 1972 im Gespräch mit der französischen Zeitung Le Monde ein, es sei ein „Bluff“ gewesen, die Vision von einer „tödliche Gefahr für Israel“ heraufzubeschwören – das Land habe sich seit 1949 niemals in einer solch prekären Situation befunden. „All jene Geschichten über die große Gefahr, der wir wegen unseres kleinen Gebietes ausgesetzt waren, kamen erst auf, als der Krieg zu Ende war, sie spielten in unseren Ãœberlegungen vor Ausbruch der Feindseligkeiten keine Rolle…
     
    http://www.freitag.de/2007/22/07220601.php
     
    “Among the most disturbing political phenomena of our times is the emergence in the newly created state of Israel of the Freedom Party (Tnuat Haherut), a political party closely akin in its organization, methods, political philosophy and social appeal to the Nazi and Fascist parties.“

    Brief an die New Yor Times anlässlich eines Besuches von Menachem Begin, unterzeichnet unter anderem von Albert Einstein 4. Dezember 1948

    Wie erfrischend – ein paar andere Stimmen!

  32. @Horst Breva
    „Antisemiten verpisst Euch doch endlich! Ich hoffe man nimmt bei Hagalil endlich die Forderung ernst, die ja nicht nur von Jim kommen. Auch Schlickwitz ist für Sperrung, ebenso AMOr und viele andere User.“

    Dem ist natürlich vollständig zuzustimmen. Für mich als langjährigem, engagierten haGalil-Autor ist es unerträglich, nun seit Jahren diesen obsessiven antisemitischen Dreck zu lesen. Dieser pathologische Hass auf den demokratischen Staat ist ekelhaft und hat nichts, aber auch gar nichts mit demokratischer Streitkultur zu tun. Jim hat es oft genug gesagt: haGalil schadet sich selbst wie der guten Sache, fortdauernd, seit Jahren, diese geklauten Kopien aus antisemitischen und antizionistischen Websites zu publizieren.
    Kein seriöses Medium, keine Tageszeitung – mit Ausnahme rechtsradikaler und antizionistischer Magazine – wäre bereit, jahrelang so einen menschenverachtenden Dreck dieses geistigen BdM-Mädels zu publizieren.
    Auch der Schoah-Ãœberlebende Herr Pfeifer hat immer wieder mit unermüdlicher Geduld auf diese geklauten Kopien aus antisemitischen „Magazinen“ argumentativ reagiert.
    Heute bringt Ihr einen Hinweis auf den organisierten Rechtsradikalismus in K̦ln Рhier auf haGalil darf sich dieser antizionistisch getarnte Rechtsradikalismus zeitgleich ungehemmt austoben , seit Jahren!
    Jim schreibt:
    „Hier sind schon Leute aus nichtigeren Gründen entfernt worden, deshalb stelle ich hiermit noch einmal den Antrag, die Userin Jane endlich zu sperren und hoffe gleichzeitig auf möchlichst zahlreiche Unterstüzung meines wohl durchaus demokratischen Begehrens! (…) Jegliche Sachdiskussion ist hier sinnlos – zeigt auch, angesichts tausender immer gleicher Beiträge dieser Userin, eine sich nunmehr über Jahre hinziehende Vergeblich- und Hoffnungslosigkeit hier auf haGalil.“
    Ich schließe mich dieser Forderung vorbehaltlos an. Meine Motivation, mich für haGalil zu engagieren, schwindet immer mehr. Ich erwarte, dass diese geifernde Judenhasserin endlich gesperrt wird! 

  33. .
    @ Horst Breva
    .
    Dann bin auch ich Antisemit und gehöre auf die Abschussliste. Stell einen Antrag auf meinen Ausschluss bei haGalil!
    .
    Ich lese nämlich Janes Ausführungen, bei denen ich wegen der Ausführlichkeit und der vielfachen Quellen fast nicht glauben kann, dass eine einzelne Person soviel Profundes in bestimmter Intention beibringen kann, immer mit sehr großem Interesse, wenn ich auch längst nicht mit allen ihren Folgerungen konform gehe, ja z.T. direkt konträre Ansichten habe. Außerdem erschlägt eine/n m.M. nach des Öfteren die Ausführlichkeit, d.h. die Länge der Beiträge.
    .
    Jane, bleib hier!
    .
    Ich bin froh, dass die HerausgeberInnen von haGalil sich dem Druck bestimmter Interessen nicht beugen.
    .
    Das macht u.a. den Reiz dieser Seiten aus.
    .
    Außerdem würde ich gerne mal nachvollziehbare und essentielle Entgegnungen auf Jane’s Ausführungen lesen. Meist erschöpfen sich nämlich „Antworten“ in immer gleichen unbeweisbaren Unterstellungen wie „Antisemitin“, „Antiisraelin“, und das mehr oder weniger kunstvoll abgefasst und dargeboten. Das ist keine Streitkultur, sondern gehässiges Trommelfeuer.
    .
    Übrigens geht haGalil gegen AntisemitInnen, so die Redaktion den Eindruck hat, es handele sich bei Schreibenden um solche, nicht nur mit Sperrung, sondern möglichst gerichtlich vor.
    .
    efem

  34. @Anat

    Warum unterstellen sie gleich Falschheit ?

    Richtig Anat sie Vermuten nur das heisst ein Schuss ins Blaue. Sehen sie was mich stört an Jane ist die Extreme Einseitigkeit ihrer Argumente und ihrer verwendeten Worte.
    Für Jane ist der Aggressor immer Israel und die Schuld das es kein Frieden gibt liegt nach ihrer Meinung nur an der Machtpolitik aller Israelischen Regierungen.  
    Und ich habe schon vor 1 Jahr und vor zwei Jahren mit entspannten Worten auf ihre Artikel manchmal geantwortet. Ich wehre mich gegen die Art und Weise ihrer schreibweise und der Verfassten Worte die teilweise unter der Gürtellinie sind.

    Sie schreiben:
    „Wie dem auch sei, als Freund einer “Pluralistischen Offenen Gesellschaft” haben Sie sich gerade nicht erwiesen. Und somit sind auch Ihre Forderungen danach hinfällig.“    

    Wieso ich sperre sie ja nicht aus sondern Diskutiere mit ihr über die Art und Weise der Sichtweise vom Konflikt zwichen Israel und der Arabischen Ländern.

    Ich verstelle mich nicht und wenn ich was schreibe dann immer ohne Falschheit
    und ohne Erfolgsdruck.

    Ich bin Zionist aber nicht Antmuslimisch ich habe Probleme mit der Falschen Auslegung des Koran und dessen Auswirkungen seit Beginn,

  35.  
     
    @Benji – oder ob man vielleicht meint es stünde “der einzigen wahren Demokratie” besser zu Gesicht diese Frau weiterhin Positionen, die in der israelischen Opposition durchaus üblich sind, vertreten zu lassen…, es steht die Frage im Raum: “Was wäre, wenn die Quellen stimmen? Würde dies ihre Einstellung in irgendeiner Weise tangieren?”

    Darf Ihnen versichern, und darum geht es – ein “Dr. Reuven Moskovitz” spielt, und zwar ganz im Gegensatz zu einem Moshe Sharett in der israelischen Demokratie aber so etwas von überhaupt keiner Rolle, dass man es gar nicht ausdrücken kann. Es gibt ihn schlicht nicht. Einen Reuven Moskovitz hingegen schon. Ein übler Lügner und Hochstapler. Er diskreditiert nicht nur die israelische Friedensbewegung, sondern auch jegliches ehrliche Bemühen um Ausgleich und Dialog. Seine willkürlichen, vollkommen unwissenschaftlichen Interpretationen israelischer Historie, seine Doktorarbeit zB sucht man vergeblich bis heute, wird ausschließlich hier in Europa und zwar, wie nachgewiesen, nur vom antiisraelischen um nicht zu sagen antisemitischen Links- bis rechtsextremen Spekturm wahrgenommen und in eindeutiger Absicht vor einschlägigem Hintergrund kommuniziert.
     
    @Horst Breva
     
    Antisemiten verpisst Euch doch endlich! Ich hoffe man nimmt bei Hagalil endlich die Forderung ernst, die ja nicht nur von Jim kommen. Auch Schlickwitz ist für Sperrung, ebenso AMOr und viele andere User.
    Was sollen eigentlich immer wieder diese Araber, …
     
    Möchte doch auch festhalten, dies, Herr Breva, wie von Ihnen vertreten, ist weder meine Terminologie noch Intention.
     
    Vielleicht ist es hilfreich, Euch beiden, Herr Benji und aber auch Breva, ein ausgezeichnetes Blog direkt aus Israel ans Herz zu legen, dort könnt Ihr beide noch sehr viel lernen:
     
    http://rungholt.wordpress.com/
     
    Herausgehoben sei vielleicht dieses:
     
    http://rungholt.wordpress.com/2008/05/19/arzte-arzte/
     
     



    •  
      jim, klasse link zu Lilas „Ärzte ohne (ideologische) Grenzen“-Geschichte, und der Junge hatte tatsächlich keine Kamera mit Selbstauslöser bei Palästinenserleid implantiert? Sachen gibt’s!
       
       

  36. Antisemiten verpisst Euch doch endlich! Ich hoffe man nimmt bei Hagalil endlich die Forderung ernst, die ja nicht nur von Jim kommen. Auch Schlickwitz ist für Sperrung, ebenso AMOr und viele andere User.

    Was sollen eigentlich immer wieder diese Araber, die mitdiskutieren dürfen, wie dieser Achmed aus Pinneberg??? Meint man das sei wichtig für einen Austausch? Ich habe von denen noch nichts konstruktives gehört. Nur immer Hebron muss JUDenfrei sein.

    Es geht nicht nur um Jane, auch koshiro, mtb, Anat sind Typen, um nur einige zu nennen, die längst auf die Abschussliste gehören.

  37. Herr Zion,
    nur damit Sie erkennen, wo Sie mit Ihrer Wortwahl stehen, hab ich mal wenige Worte ersetzt.

    Statt

    "Sie Hetzen in alter bekannter Antijüdischer Traditon gegen das Volk Israel benutzen den Holocaust in Ihrem Grenzenlosen Hass um die Juden zu spalten.
    Sie Beschmutzen und Verhöhnen die Opfer des Terror mit dem Versuch diese zu Ihren Zwecken zu Instrumentalisieren.
    ..
    Was Sie nicht begreifen ist das wir das Volk Israel ein Körper sind den man nicht trennen kann. Wenn sie einen Juden Beschuldigen, dann Beschuldigen sie das ganze Volk Israel."

    mal

    "Sie Hetzen in alter bekannter antideutscher Traditon gegen das deutsche Volk benutzen den Holocaust in Ihrem Grenzenlosen Hass um die Deutschen zu spalten.
    Sie Beschmutzen und Verhöhnen die Opfer des Terror mit dem Versuch diese zu Ihren Zwecken zu Instrumentalisieren.
    ..
    Was Sie nicht begreifen ist das wir das deutsche Volk ein Körper sind den man nicht trennen kann. Wenn sie einen Deutschen Beschuldigen, dann Beschuldigen sie das ganze deutsche Volk."

    Sehen Sie, in welcher Ecke Sie landen? Wollen Sie da stehen?
    <kopfschüttel>

  38. Baruch Zion, vielen Dank für Ihre freundlichen Wünsche. Mögen Sie von Herzen kommen und nicht aus Verstellung und Falschheit. Denn auch Takiye gibt es nicht nur im Islam.

    Wie dem auch sei, als Freund einer „Pluralistischen Offenen Gesellschaft“ haben Sie sich gerade nicht erwiesen. Und somit sind auch Ihre Forderungen danach hinfällig.
    Ich kann aber vermuten, dass Sie den Widerspruch selbst garnicht erkennen können. Mag sein.

    Was bringt Sie so sehr auf? Widerlegen Sie Jane. Weisen Sie ihr ANTISEMITISMUS nach und eben nicht das Verwenden Ihnen unbekannter Argumente und „ihrer Meinung nach ungerechtfertigte Kritik an den richtigen und notwendigen Aktionen der legitimen Regierung des Staates Israel, der einzigen legitimen und echten wahren Demokratie, blabla… „…

    Versuchen Sie es mal. Was meinen Sie, warum Sie so erfolglos sind?

    Sind Sie wirklich so philosemitisch eingestellt, oder einfach nur antimuslemisch?

    Jim, Ihre Quellenkritik an Jane wird (spätestens dann) stumpf, wenn Sie Baruch Zions „antiislam.de“, „schlagt den kümmeltürken.de“, „die fratze der weisen von mekka.de“, als wertvolle Argumentationshilfe oder zumindest „interessanten Standpunkt“ akzeptieren.

    Doppelstandards beweisen einiges? Vielleicht.
    Zumindest einseitige Gesinnung.

    Und die dürfen nur Sie haben?
    Bei aller Offenheit?
    Bei allem Pluralismus?

    Oder merken Sie einfach, dass Sie sich auch etwas tiefer einarbeiten müssten, etwas mehr Quellenstudium treiben, um Jane das Wasser reichen zu können?

    Die entschiedenen PRO-Israelfreunde scheinen eben weniger Zeit zu haben, das Thema interessiert sie weniger, sie sind nicht so engagiert, vielleicht einfach (geistig) träger, vielleicht fauler, als diejenigen, die Verständnis für beide Seiten fordern.
    Aber es zwingt Sie doch niemand zum Aktivsein, Jim.

  39. @Anat

    ich will hier nicht den Oberjuden mimen oder irgendwas Verkaufen.
    Ich will das einer bestimmten Person hier bei Hagalil die Grenze gesetzt wird und Aufgezeigt wird “ Was der Unterschied zwischen Realistischer Kritik und Propaganda ist “ Das wir Fehler machen ist mir schon klar steht ja in den verschieden Zeitungen die es in Israel gibt und in den Berichten der Untersuchungskommisionen. Und manchmal kommt auch die Wahrheit erst unter Druck ans Licht. Das ist das schöne in einer Pluralistischen Offenen Gesellschaft.
    Ich bin in der Jüdischen Gemeinde in Berlin sehr Aktiv kenne Religiöse und Sekulare und zweimal im Jahr in Israel. Ich fühle mich von ihrer Kritik nicht gekränkt oder unverstanden, denn das kenne ich aus der Gemeinde.
    Und warum soll ich Sie hassen Anat, was schreiben sie da?

    Also nochmal Anat, Kritik ist kein Problem aber Plumpe Antijüdische Propaganda dagegen werde ich immer was tun.

    Folgt aus der Enttäuschung Hass?
    Nein nur der Wille zum Besseren Verständniss durch Wissen und Anerkennung aller Fakten.

    Das Sie sich Beleidigt fühlen kann ich nicht nachvollziehen.

    ענת
    בריאות
    הצלחה
    וכל טוב
    ברוך
     

  40. Janes Frage an Jim sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen, zumal es ja mit der israelischen Demokratie vereinbar zu sein scheint unangenehme Zeitgenossen, weil Andersdenkend, auszuschließen. Oder wie ist der mit großer Selbstverständlichkeit an die Redaktion herangetragene Forderung nach Löschung „nicht bekehrbarer“ Andersdenkender sonst zu deuten?

    Egal, ob nun die Verantwortlichen der Forderung nachkommen und diese Jane endlich zum Schweigen gebracht, sprich gesperrt oder gelöscht wird, was hier ja häufiger und aus nichtigeren Gründen der Fall zu sein scheint, oder ob man vielleicht meint es stünde „der einzigen wahren Demokratie“ besser zu Gesicht diese Frau weiterhin Positionen, die in der israelischen Opposition durchaus üblich sind, vertreten zu lassen…, es steht die Frage im Raum: „Was wäre, wenn die Quellen stimmen? Würde dies ihre Einstellung in irgendeiner Weise tangieren?“

    Kann sich ein Jim vorstellen, dass nicht nur Arafat, sondern auch Barak ein Lügner ist? Dass nicht nur die UNO, EU, ai, HRW etc. Dokumente manipulieren, sondern auch (nein! nein! nein!) der Shin Beth? Könnte es sein, dass nicht nur Ekelterroristen, sondern auch moderne Hi-Tech-Bomber unschuldige Zivilisten, ja sogar Kinder, töten?
    Könnte es sein, dass Palästinensern Unrecht zugefügt wurde? Jemals irgendwo, irgendwann, und dass in irgeneiner Weise der Westen oder gar Israelis daran beteiligt gewesen sein könnten?
    Nur mal so gefragt.

    Dass hier bei Hagalil regelmäßig eine Hatz auf kritische Stimmen stattfindet, finde ich bedenklich.
    So macht Hagalil für mich wenig Sinn.
    Das wär’s!

  41. Baruch Zion, bevor Sie hier den Oberjuden mimen, sollten Sie sich vielleicht ein wenig überlegen was Sie tun.

    Sie verkaufen hier das Judentum als Lehre der ewig Beleidigten und Gedemütigten, der ewigen Opfer, des stets unschuldigen und verkannten Guten, das nur selbstgerecht vor sich hin glänzen und endlich bewundert werden will.

    Das ist nicht nur dumm, es ist auch unverschämt!

    Auch Juden sind in der Lage zur Selbstkritik, auch Juden erkennen Fehler nicht nur bei anderen. Auch Juden können brutal sein. Auch Juden können Täter sein. Und wir brauchen keine Schmalzdrüse wie Sie, unsere Deppen nachzuäffen.

    Ich fühle mich da gleich mitbeleidigt.
    Können Sie das nachvollziehen?

    Oder sind Sie jetzt gekränkt? Fühlen Sie sich in Ihrer Israelliebe unverstanden? Hassen Sie jetzt mich – und vielleicht alle Juden? Oder nur die Juden, die nicht haargenau in Ihr Klischee passen?
    Sie werden sehen, je mehr Juden Sie kennenlernen, um so weniger werden so sein, wie Sie sie sich erträumt haben.

    Folgt aus der Enttäuschung Hass?
    Ich hoffe nicht, wäre aber auch nicht überrascht.

  42. @Jane

    Herr Zion, die muslimischen Flüchtlinge waren eine dreiviertelmillionen, die jüdischen Migranten waren mehrere Millionen –
    Sie haben hier einen Text per copypaste hereingestellt, ohne die Ursprungsseite anzugeben. Sie haben in einem weiteren Beitrag – nicht kursiv – eine Quellenangabe vorgetäuscht. Sie haben also gelogen.

    Am Ende des Textes steht :
    den ganzen Artikel unter : http://antiislam.wordpress.com/2009/08/18/die-vertreibung-von-juden-in-der-arabischen-welt-von-der-niemand-spricht/

    Erst Richtig lesen und dann Reagieren bevor man jemanden als Lügner Beschuldigt.  Und welche Quellenangabe habe ich denn vorgeteuscht und wo habe ich gelogen ?
    Antwort Bitte :

  43. @Jane

    Sie können es nicht lassen zu Hetzen und zu Lügen. Sie Entwickeln sich zu einem Volunteer der Islamistischen Faschistischen Expansionpolitik die nichts anderes dultet ausser den Islam und die Sharia.

    Sie Hetzen in alter bekannter Antijüdischer Traditon gegen das Volk Israel benutzen den Holocaust in Ihrem Grenzenlosen Hass um die Juden zu spalten.
    Sie Beschmutzen und Verhöhnen die Opfer des Terror mit dem Versuch diese zu Ihren Zwecken zu Instrumentalisieren.  
    Das ist das Erkennungsmerkmal aller Judenhasser, unser Volk in Gut und Böse einteilen zu wollen.   Guter Jude Böser Jude 

    Was Sie nicht begreifen ist das wir das Volk Israel ein Körper sind den man nicht trennen kann. Wenn sie einen Juden Beschuldigen, dann Beschuldigen sie das ganze Volk Israel.

    Trotz Holocaust in Europa und Vertreibung aus den Arabischen Länder sind wir nicht Überfordert gewesen vom Altag und im Kampf gegen den Islamistischen Terror.  

    Die Israelis Vertrauen auf ihre Militärische Elite und Führung und allen die zur Zeit bei Tzahal sind und das Land vor dem Faschistischen Islamistischen Terror zu Verteidigen. Sie Vertrauen auf die Erfahrungen unserer Eltern und Grosseltern im Kampf gegen alle die das Volk Israel vernichten wollen.

    Und Sie Jane sind wie viele Judenhasser im Internet ein neuer Kriegsschauplatz im Kampf gegen euch Juden und Israelhasser.

    Jewish Internet Defense Force

    sie schreiben („da die lang gepflegte Vorstellung einer feindlichen Umwelt“)

    Die Juden pflegen keine feindliche Umwelt, wir Pflegen Freundschaft und Frieden

  44. Müßig hinzuzufügen, dass der Gladio-Vergleich mit Israels Politik nicht bloß eine himmelschreiende Gemeinheit, diesem terrorgeplagten Land gegenüber eine Unverschämtheit sondergleichen ist, sondern auch durchaus geeignet, sowohl die perversen Denkstrukturen als auch die antreibende destruktive Energie dieser Userin sehr klar und deutlich sichtbar zu machen.

    Jegliche Sachdiskussion ist hier sinnlos – zeigt auch, angesichts tausender immer gleicher Beiträge dieser Userin, eine sich nunmehr über Jahre hinziehende Vergeblich- und Hoffnungslosigkeit hier auf haGalil.

    Das war’s!
     
     
     
     

  45. Ihnen ist das natürlich ein Dorn im Auge, weil Sie das alles super finden, die willkürlichen Verhaftungen, Erschießungen, die Vertreibung und Enteignung von Palästinensern.
     
    Frag mich, wie lange man sich hier noch auf derart niederträchtige Weise beleidigen lassen muss.
    Dieser Person kann man nachweisen, dass sie unkorrekt arbeitet, eindeutig antisemitsche Seiten zu Rate zieht, Textauszüge von eben solchen Seiten hier ohne Quellenangabe einbringt, diesbezüglich noch Täuschungsversuche unternimmt, vorsätzlich also lügt um unbeirrt ihrer Obsession der Dämonisierung und Delegitimierung Israels hier auf haGalil weiterhin und nahezu tagesfüllend zu frönen, was nicht bloß assoziativ, sondern nachweisbar Sharanzky bestätigt: Ein klassisches Fallbeispiel.
     
    Hier sind schon Leute aus nichtigeren Gründen entfernt worden, deshalb stelle ich hiermit noch einmal den Antrag, die Userin Jane endlich zu sperren und hoffe gleichzeitig auf möchlichst zahlreiche Unterstüzung meines wohl durchaus demokratischen Begehrens!
     
    Bis dahin.
     
     
     

  46. Weil sie eben noch nicht so weit waren ? Und ja, man hatte sich in der Muslimischen Welt noch nicht mit dieser Staatsgründung mit Millionen Migranten, ?

    Zum Anfang schreiben sie eine dreiviertel Million am Ende sind es schon Millionen ?
     
    Herr Zion, die muslimischen Flüchtlinge waren eine dreiviertelmillionen, die jüdischen Migranten waren mehrere Millionen –

    Sie haben hier einen Text per copypaste hereingestellt, ohne die Ursprungsseite anzugeben. Sie haben in einem weiteren Beitrag – nicht kursiv – eine Quellenangabe vorgetäuscht. Sie haben also gelogen.

     
    Ach Nussaber der eigentliche Text – der ist komplett kursiv – wie schön, dass Sie was gefunden haben, ich hatte die Quellenangabe nicht kursiv gesetzt, woran Sie sich jetzt aufhängen können, da brauchen Sie sich über den Inhalt keine Gedanken mehr zu machen.
     
    Der Text ist von Reuven Moskowitz und natürlich gibt es Seiten, die sich der palästinensischen Sache annehmen und zahlreiche Artikel von Anti-Besatzungs-Aktivisten veröffentlichen, darunter zahlreiche jüdische Aktivisten
     
    Ihnen ist das natürlich ein Dorn im Auge, weil Sie das alles super finden, die willkürlichen Verhaftungen, Erschießungen, die Vertreibung und Enteignung von Palästinensern.
     
    Das ändert aber nichts daran, dass meine Quellen sehr viel zahlreicher sind, der Spiegel, Haaretz etc. etc. etc. und solche finden sich nicht selten auf denen von Ihnen so verhassten Seiten.
     
    Vielleicht finden Sie jetzt noch irgend welche Rechtschreibfehler oder falsch gesetzte Kommata – das ist der wahre Sieg der Hasbara – herzlichen Glückwunsch!

  47. Ich kann mir vorstellen, dass es für Juden vielleicht besonders schwierig ist, ihr Führungspersonal in Frage zu stellen (aber für andere auch), da die lang gepflegte Vorstellung einer feindlichen Umwelt, resultierend aus einer Situation als Minderheit eine andere ist, als heute und als in Israel und unmittelbar nach den Schrecken des Holocaust, wären viele jüdische Menschen wahrscheinlich völlig überfordert gewesen hinter die nicht ganz integren Aktionen ihres Führungspersonals zu schauen. Ein Gefühl der Bedrohung ist nur allzu leicht nachzuvollziehen, da die Gründung Israels natürlich zu Feindseligkeit mit der muslimischen Bevölkerung führte und gleichzeitig der Schreckien in Europa gerade erst vorbei war.
     
    Dass freilich Machtmenschen mitunter recht listig vorgehen, um ihre manchmal undurchsichtigen Ziele zu erreichen kann man heute abend in einem Dokumentarfilm über eine Anschlagserie in Europa sehen, die auf Arte kommt.

    ‚Gladio – die Geheimarmeen Europas‘

    In den 60er bis 80er Jahren erschüttert eine Serie von Bombenanschlägen Italien. So sterben 1969 in Mailand 16 Menschen bei einem Bombenanschlag. Im August 1980 detoniert eine Bombe im Bahnhof Central in Bologna – 85 Menschen sterben. Im September des gleichen Jahres gibt es auch in Deutschland Bombenopfer. Beim schwersten Anschlag der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte sterben 13 Menschen auf dem Münchner Oktoberfest. Im Lauf der Jahre häufen sich die Indizien, dass diese Anschläge in einem bestimmten Zusammenhang stehen: Alle Täter kommen aus dem Umfeld rechtsradikaler Gruppen, mehrfach wird militärischer Sprengstoff benutzt.
    Die Spuren führen zu einer geheimen Struktur, koordiniert von der NATO und den nationalen Geheimdiensten – ohne parlamentarische Kontrolle. Ihr Name: „Stay behind“, später auch „Gladio“. Sie geht auf eine US-Initiative für „verdeckte Operationen“ von 1948 zurück.

    Für die gegenwärtige Terrorismusforschung ist der Fall Gladio deshalb relevant, weil der Untersuchungsrichter Felice Casson, der die Zusammenhänge als Erster aufgedeckt hatte und Andreotti zu seinem Geständnis nötigte, in Italien die «Strategie der Spannung» an die Öffentlichkeit brachte.

    Das Pentagon in Washington wie auch der italienische militärische Geheimdienst fürchteten, dass der Einzug der Kommunisten oder der Sozialisten in die italienische Regierung die Nato von innen heraus schwächen würde.

    Um dies zu verhindern, wurde mit der «Strategie der Spannung» das Volk in Italien durch Terroranschläge in Angst und Schrecken versetzt, worauf die Bevölkerung nach einem starken autoritären Staat und mehr innerer Sicherheit verlangte. Gleichzeitig wurden die Anschläge durch Manipulation der Spuren durch den militärischen Geheimdienst dem politischen Gegner in die Schuhe geschoben, um die PCI und PSI zu diskreditieren und an der Urne zu schwächen. Diese Strategie funktionierte und stärkte die italienische Rechte.

    Dokumentarfilm heute abend um 20.15 Uhr auf ARTE.
     
    Ich denke dass es daher sehr wichtig ist, sich die Fakten genau anzuschauen, damit man merkt, wann man manipuliert wird. Die israelischen Militärs und Politiker, die auf Expansion setzen manipulieren meiner Meinung nach unverdrossen seit langer Zeit. Das letzte was sie wollen ist Frieden, denn dann wäre es mit der schleichenden Expansion zu Ende gewesen.

  48. @Jane
     
    Sie haben hier einen Text per copypaste hereingestellt, ohne die Ursprungsseite anzugeben. Sie haben in einem weiteren Beitrag – nicht kursiv – eine Quellenangabe vorgetäuscht. Sie haben also gelogen.
     
    Darüber hinaus ist es nicht nötig, hier auf einen „Dr. Reuven Moskovitz“ einzugehen, da es einen solchen überhaupt nicht gibt.
     
    Müßig darauf hinzuweisen, dass Ihre Texte nahezu ausschließlich auf Seiten wie „Steinberg*Recherche“, „Lebenshaus*de“ bzw. der oben erwähnten aufzufinden sind – jetzt eben auch auf haGalil, nota bene.
     
    Im Ãœbrigen ist Herrn Pfeifer zuzustimmen, sinngemäß: Jahrzehntelange, unsachliche, obsessive „Israelkritik“ führt früher oder später unweigerlich zu genuinem Antisemitismus. – et vice versa!
     

  49. “Flieg, Fliege, flieg.“

    Den Gefallen könnte ich Ihnen wohl machen (mach ich aber nicht), an den von mir beschriebenen Realitäten änderten das freilich nichts.

  50. @Jane

    Ihre Antwort auf meine Frage:  Weil sie eben noch nicht so weit waren. Schließlich wurden eine dreiviertel Millionen von Ihnen gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben und ja, man hatte sich in der muslimischen Welt noch nicht mit dieser Staatsgründung mit Millionen von Migranten, die die einheimische Bevölkerung vertrieben und enteigneten abgefunden.

    Weil sie eben noch nicht so weit waren ? Und ja, man hatte sich in der Muslimischen Welt noch nicht mit dieser Staatsgründung mit Millionen Migranten, ?

    Zum Anfang schreiben sie eine dreiviertel Million am Ende sind es schon Millionen ?

    Innerhalb von 19 Jahren haben die Palästinensichen Araber es nicht geschafft einen eigenen Arabischen Staat zu Gründen ? Weil sie noch nicht soweit waren und die Muslimische Welt sich nicht abgefunden hat.

    Das ist das eigentliche Friedensproblem !!!! Und schön das Sie es mal schreiben wie es wirklich ist.

    Die Wahrheit ist das die Palästinenser und alle Arabischen Staaten sich bis heute nicht abgefunden haben das es den Staat Israel gibt.

    Die Palästinenser warten bis heute das die Arabischen Armeen kommen um die Juden und den Staat Israel zu vernichten.

    Denn wenn die Palästinenser und ihre Arabischen Freunde wirklich Frieden wollten hätten sie schon seit 1948 ihren eigenen Staat mit Ost Jerusalem und insbesondere seit 1948 auch Frieden. 

    Und es hätte gar keine Vertreibung gegeben !!!!! 
    Die Vertreibung von Juden in der arabischen Welt, von der niemand spricht

    Einer der Hauptgründe der neuen Antisemitismuswelle, die gegenwärtig durch Europa rollt, ist die palästinensische Propagandakampagne; sie hat ein antijüdisches Klima geschaffen. Um diesem Grundelement zu begegnen, müssen wir
    die Wahrheit über die Vertreibung von Juden aus arabischen Staaten ans Licht bringen.

    Die Welt hört nur von den Ungerechtigkeiten, die palästinensischen Flüchtlingen widerfahren sind, aber von dem Desaster, das die Juden erlitten haben, die aus
    arabischen Ländern vertrieben wurden, vor allem aus Ägypten, Syrien, Irak und Syrien, ist beinahe nichts bekannt.
    Ein Vergleich zwischen den Ereignissen offenbart, das die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge von 1948 – 650 000
    Menschen – niedriger ist als die Zahl der jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Ländern, die sich auf 900 000 Menschen belief (laut UNRWA).
    Wie der Internationale Gerichtshof in Den Haag dokumentiert hat, war das Eigentum, dass die Juden in den arabischen Staaten zurücklassen mussten – sowohl Privat- als auch Gemeindeeigentum – von sehr viel höherem Wert als das, das die Palästinenser in Israel zurückließen.

    den ganzen Artikel unter : http://antiislam.wordpress.com/2009/08/18/die-vertreibung-von-juden-in-der-arabischen-welt-von-der-niemand-spricht/

    Sehen Sie Jane mit dieser Antwort haben sie Ihren eigentlichen Charakter offengelegt. Sie sind Antijüdisch und Antiisraelisch eingestellt und ihnen geht es nicht um die Wahrheit. Sie wollen Lügen und die Propaganda von Korrupten Terrororganisationen verbreiten und Ingnorieren in voller Absicht Tatsachen und Fakten.

    Die Beispiele die sie immer bringen sind teilweise Unglaubwürdig und Halbwahrheiten. Was den Spiegel angeht ist die Antijüdische Grundeinstellung seit langem bekannt.
    Aber eines Beweisen sie ungewollt schon, weil sie ja immer behaupten Israel ist keine Demokratie. Welcher Wehrdienstverweigerer in der Arabischen Welt kommt Lebend ins Gefängnis und kann von dort Telefonieren um zu sagen er kann noch lachen.

    Das ist Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist höchster Form zumal es Öffentlich gemacht worden ist. Das gibt es in der Arabischen Welt bis heute nicht und erst recht nicht bei den Palästinenser.

    Jane sie haben es selber mit Ihrer Antwort zugegeben warum die Araber keinen Frieden wollen.

    Frieden gibt es erst wenn die Arabischen Länder Israel als Jüdischen Staat mit seiner Historischen Geschichte in diesem Land anerkennen.

  51. Jane schreibt:
     
    „Israel ist ein Meister darin, Konflikte zu provozieren, um dann seine überlegene Militärmaschinerie zu illegalen Gebietsgewinnen einzusetzen.“
     
    Paul Celan schreibt:
     
    „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“
     
    Was schreibt Jane sonst noch? Wer will es wissen? Wissen wir es nicht schon?
     
    Karl Pfeifer hat schon recht, Jane schreibt von ihrer Fliege.
     
    Flieg, Fliege, flieg.
    Ein Fliegenhaufen.
    Ein Haufen von Fliegen.
     
    Jane und ihre Fliege.
    Wer ist der Meister der Fliegen?

  52. “Das beste Beispiel für die Unfähigkeit der Palästinenser Frieden mit Israel zu wollen sehen sie im Gazastreifen. Es wird Hass gegen Juden schon bei Kinder ab 3 Jahren geschult und die lust Juden zu Töten“
     
    In Wahrheit ist es viel eher umgekehrt. Natürlich rüsten sich die Palästinenser und natürlich lässt sich unter diesen Umständen viel Kriegsrethorik ausmachen. Das braucht aber nun wirklich niemanden zu wundern, so wie die Menschen in Gaza von Israel gezwunen werden zu leben (und zu sterben). Ich kann wirklich nicht begreifen, wie ein Volk sich das Recht nehmen kann ein anderes dermaßen zu gängeln und zu bevormunden.

    An einem sonnigen Tag im März 2009 tat Wafaa Jehad Elnagar, jetzt 17 Jahre alt, etwas was Millionen von Kindern an diesem Tag taten, und an jedem Tag tun: sie ging von der Schule nach Hause. Aber anders als für andere Kinder auf dieser Welt, die das jeden Tag in Sicherheit tun, ist für Wafaa der Heimweg eine ernste Gefahr. An diesem Tag, als sie auf ihrem üblichen Weg nach Hause war, auf einer Straße in Sichtweite von israelischen Wachtürmen, zielte ein israelischer Scharfschütze auf ihr Knie und zertrümmerte es für immer.

    Wafaa ist eins der 89000 Kinder, die in der Pufferzone leben, und deren Eltern nie ganz genau wissen, ob und wie sie ihre Kinder wiedersehen, wenn sie sie morgens zur Schule schicken. Ihr Bruder wurde während dem Krieg auf dem Weg nach Hause von einem Soldaten erschossen.
    Auf den Zetteln, die von israelischen Militärflugzeugen über den Häusern in Grenznähe abgeworfen wurden stand, dass unter Todesandrohung niemand der Grenze näher als 300 Meter kommen dürfe. Aber da Kugeln normalerweise kein gutes Gefühl für Entfernungen haben, wird das Gefahrengebiet von der UN auf 500 Meter geschätzt, in der Realität werden Kinder in weit größerer Entfernung von Kugeln getroffen. Und wie soll man ein Gebiet meiden, in dem die Schule liegt?

    Fast täglich bricht die israelische Armee ins Land des Gazastreifens ein, um platt zu walzen, was nicht mehr platt zu walzen ist, immer gefolgt von willkürlichem Schießen in die Umgebung. Die Shuhada Schule in Khuza’a, im Süden des Gazastreifens, ist das letzte Gebäude vor der Grenze. Danach folgen wenige hundert Meter karges, plattes Land. „Die Soldaten in den Panzern haben klare Sicht auf die Schule, es ist eindeutig, dass das ein Schulgebäude ist. Es ist sogar eine UN-Flagge auf dem Dach”, sagt die Direktorin der Schule, Myasser Mahmoud Elsalhy. “Wenn sie hier zu schießen anfangen, dann muss die Schule das Ziel sein.“ Wir lassen die Kinder dann nicht mehr auf den Pausenhof, und auch nicht mehr in die oberen Stockwerke der Schule. Oder der Unterricht fällt ganz aus. Wir können unseren Schülern auch keine Aktivitäten außerhalb des Stundenplans anbieten, keinen Sport draußen, keine Feiern. Das wäre alles zu gefährlich.“ Doch die Schule macht das Beste daraus. So hat sie kürzlich eine Ausstellung abgehalten – mit all den Kugeln und Bombenteilen die sie allein im letzten Jahr auf dem Schulgelände gefunden haben….

    Die Direktorin einer anderen Grenzgebietschule in Bait Hanoun, im Norden Gazas, erzählt wie Organisationen Termine mit ihr ausmachen, um die Schule zu besuchen, nur um dann im letzten Moment abzusagen. Wegen einem erneuten Panzereinbruch, wegen fehlgeschlagener Koordination mit der israelischen Seite, vielleicht wollte sich aber auch einfach keiner der Mitarbeiter in Gefahr begeben. „Auch UNICEF hat sich angekündigt, aber noch keiner ist gekommen“, sagt die ältere Frau, Direktorin einer Schule deren Wände von Kugeln und Artilleriegeschossen durchsiebt sind. „Wir wollen nur, dass jemand mit dem israelischen Militär vereinbart, dass während der Schulzeiten um das Schulgebäude herum nicht geschossen wird, aber niemand tut etwas.“ Sie klingt resigniert….

    von Vera Macht, Friedensaktivisten ISM, Gaza
     
    http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_deutsch/macht_vera_gaza_vergessene_kinder.htm

    Zwischen dem 25.November und 12. Dezember 2010 wurden in der sogenannten Bufferzone 22 palästinensische Arbeiter angeschossen und dabei schwer verletzt. Dies stellt eine schwere Eskalation an Angriffen auf palästinensische Zivilisten in Gaza dar.

    Die sogenannte “Bufferzone” ist ein drei bis fünfhundert Meter breiter Streifen von Gazas Land, der sich die gesamte israelischen Grenze entlangzieht, und vom israelischen Militär als no-go Zone erklärt wurde. Laut UN jedoch ist der Aufenthalt noch 1000 bis 1500 Meter von der Grenze höchst gefährlich, ein Gebiet das insgesamt 35% von Gazas Agrarland betrifft.

    Doch dieses Land ist nicht nur wichtig für die Landwirtschaft, es ist auch lebensnotwendig für die vielen Schrottsammler. Die meisten dieser sammeln Steine in der Nähe der Grenze, die später dann zu Zement als Baumaterial zerkleinert werden. Zement ist ein kostbares Gut in Gaza, seit dessen Einfuhr unter der seit 2007 fortwährenden israelischen Blockade verboten wurde. Sammeln von Steinen ist die einzige Möglichkeit für diese Menschen im Grenzgebiet, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen. Arbeitsplätze sind äußerst rar in Gaza, da in der momentanen desaströsen Wirtschaftslage die Arbeitslosigkeit bei über 45% liegt.

    Fast täglich werden diese Arbeiter von israelischen Soldaten angeschossen, oft von Dumdum-Kugeln, die im Inneren des körpers explodieren und so einen größtmöglichen Schaden hinterlassen. Sie zerschmettern die Knochen, sodass Getroffene oft für Monate nicht laufen können. Laut der Genfer Konvention von 1899, Erklärung III, ist dies ein Verbrechen. In ihr wird der Gebrauch von sich erweiternden Geschossen, Dumdum Geschosse genannt, in der internationalen Kriegsführung verboten…

    In den letzten drei Wochen wurden 22 Steine- und Schrottsammler in die Beine geschossen, seit März 2010 waren es insgesamt 97. Dies ist eine deutliche Eskalation an Verbrechen gegen Zivilisten in Gazas „Bufferzone“ und im umliegenden Gebiet, und ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte. Viele dieser Verletzen sind für Monate bewegungsunfähig, und die Alleinverdiener einer Großfamilie. Auch Kinder sind davon betroffen, in den letzten drei Wochen wurden vier unter 18-jährige angeschossen. Mokles, 15, wurde am 28. November angeschossen. Er verdient am Tag 50 Schekel durch Steinesammeln, und gemeinsam mit seinem älteren Bruder ist er der einzige Ernährer einer 17-köpfigen Familie. Ismael Sa’aed Qapeen, 31 Jahre alt, verlor drei Zehen, als er am 30. November nahe der Grenze zum insgesamt dritten Male angeschossen wurde. Alle seine vier Brüder wurden ebenfalls bereits angeschossen, der letzte von ihnen am 9. Dezember..
     
    http://www.salamshalom-ev.de/PDFS/steinesammler.pdf

    Gewissen gegen Gesetz


    Emelia Marcovich, 19, weiß genau, was sie am 1. Februar machen wird: ins Gefängnis gehen. Sie widersetzt sich der Wehrpflicht – aber Israel zieht alle jungen Leute nach der Schule zum Militär ein, auch Frauen. Emilia ist Pazifistin. Jetzt bezeichnen selbst manche Freunde sie als Verräterin.


    In der letzten Januarnacht wird Emelia nicht schlafen, sie wird ihre Sachen für 28 Tage packen und am Morgen etwas Bequemes anziehen, damit sie den Tag durchsteht. Sneakers, Jeans, T-Shirt. Um 9 Uhr wird sie in Ramat Gan, eine Autoviertelstunde von Tel Aviv gelegen, ankommen und verhaftet werden. Am 1. Februar geht Emelia ins Gefängnis.


    Auf der Straße rufen sie ihr nach: „Du hast kein Recht, hier zu sein. Du verdienst es nicht, Israelin zu sein, zu diesem Land zu gehören. Geh, leb in Gaza.“ Es ist eine Anschuldigung aus einem Volk, das weder in der Geschichte noch in der Gegenwart endgültige Grenzen kannte, das den Ausnahmezustand im Alltag integriert hat und Verteidigung gegen Versöhnung ausspielt.



    In ihrem Abschlussjahr war wieder ein Offizier in der Schule, er zeigte ein Video: Szenen aus dem Krieg, Libanon 2006 und Gaza 2009. Soldaten an Waffen, Kassam-Raketen auf Siedlungen. Der Offizier sagte: „Wenn ihr in den Krieg ziehen, für euer Land kämpfen wollt, kommt in meine Einheit, das ist die Richtige für euch!“ Emelia fragte sich: „Was sagt er? Wer will schon in den Krieg, wer will an die Front? Niemand will kämpfen, niemand will töten.“


    Ihren anerzogenen Feind traf sie zum ersten Mal vor zwei Monaten, am 23. Oktober in Bil’in, Westjordanland, von israelischen Siedlungen umgeben. Sie dachte: „Wo ist er? Wo ist der Feind, von dem in der Schule gesprochen wurde? Ich kann ihn nicht sehen, wo ist der Feind?“...


    Keine Armee für das Land, sondern ein Land für die Armee?


    Manchmal denkt Emelia, Israel habe keine Armee für das Land, sondern ein Land für die Armee. Sie will kämpfen, dafür, dass Israelis und Palästinenser wieder auf gleichen Straßen fahren, dass sie nicht getrennt sind und gegensätzlich leben. Dafür, dass ein Kind, das Mohammed heißt, die gleichen Rechte besitzt wie eines, das Moshe gerufen wird…
     
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,671618,00.html

  53. Ach Sie dumme(r) Nuss – Jim!


    Möchte wissen, wie lange Sie hier noch in Ihrem grenzenlosen Hass auf Israel herumlügen dürfen?!!!
     
    Ja sicher habe ich das von Arent – und der Text ist von Reuven Moskovitz und dessen Quellen sind die angegebenen Quellen, die Tagebücher Moshe Sharetts und das Buch von Livia Rockach – Israels heiliger Terror.
     
    Mal ganz unabhängig davon, dass Sie natürlich über Moskowitz und Arent sobald sie nur die Namen hören (weshalb ich zugegebenermaßen entgegen meiner üblichen Gepflogenheiten nicht erwähnte, aber gewiss nicht, um das als meinen Text auszugeben, weshalb ich auch alles kursiv setzte) ganze Kübel verbalen Unrats ausschütten mögen


    – WAS SOLL DARAN FALSCH SEIN?


    – ZWEIFELN SIE DIE RICHTIGKEIT DER QUELLEN AN – MOSHE SHARETTS TAGEBÃœCHER, dem israelischen Außenminister und Präsidenten in den 50ern?


    Können Sie sich hier auch mal klar platzieren und was ist wenn die Quellen korrekt sind? Führt das in Ihren Köpfen zu irgend welchen Konsequenzen? Denken Sie in so einem Fall von A nach B oder setzt bei Ihnen dann die patriotische Amnesie ein? Oder sind sie genauso niederträchtig, wie jene, denen der Betrug z.Bsp. Ben Gurions in der Inszenierung von Anlässen, welche feindliche Attacken auf die Nachbarn rechtfertigte, ganz recht ist? Nun das ein oder das andere – das können Sie sich nur selbst beantworten.

     
    Die doppelbödige Politik Israels ist seit langem evident, man kann nicht von Frieden reden und gleichzeitig die Voraussetzungen für einen Palästinenserstaat willentlich zerstören, wie es Herr Nentanyahu ja in privatem Kreis selbst schon zugab. Er war richtig stolz darauf – es ist interessant, dass das nicht unbedingt eine neue Entwicklung ist, wie man ja Sharetts Tagebüchern entnehmen kann und auch wenn man sich die Mühe macht die Geschehnisse akribisch aufzurollen und nicht allein auf die propagandistischen Versionen der Hasbara setzt.
     
    Dass davon unbenommen viele Juden und Israelis sich von ehrgeizigen Militärs haben genauso blenden lassen, traumatisiert und gezeichnet vom Massenmord in Europa, so wie der Rest der Welt – daran habe ich keinen Zweifel. Die Staatsgründung Israels war nun mal ein zweifelhafter Akt, der Wunsch vieler Juden nach einem eigenen Staat allerdings nach den Schrecken des Holocaust nur zu verständlich – die Wirklichkeit ist nun mal mitunter ein solches Spannungsfeld und wenn man sich bemüht ihr gerecht zu werden, dann muss man zu dem Schluss kommen, dass Gut und Böse eben nicht so einfach verteilt sind, wie manche es gerne hätten.
     
    Ich habe gar keinen Hass gegen niemand – auch nicht gegen Israel. Aber ich verabscheue die Politik gegen die Palästinenser in den besetzten Gebieten und ich verstehe nicht, warum der Westen Israel nicht schon vor zig Jahren mit Beginn der Besiedelung in der West-Bank die rote Karte gezeigt hat. Ich halte die Rethorik in diesem Zusammenhang für dermaßen dummdreist, dass sie eine Beleidigung für jeden halbwegs intelligenten Menschen darstellt und ich kann mir diese ganze Doppelbödigkeit nur mit der allgemeinen Amnesie über den Schock des Holocaust erklären. Das ist zwar nachvollziehbar, macht die Sache aber nicht besser.
     
    Wie man meinen vorherigen Postings entnehmen kann, hat es an deutlichen Stellungnahmen von allen Seiten auch der besten Verbündeten, die Israel ja in vielfacher Hinsicht unterstützen, zu allen Zeiten und von Anfang an nicht gefehlt und viel Israelis lehnten selbst lange die Siedlungen ab und dachten dass sie im Falle eines Friedens wieder abgebaut würden. Von Anfang an wurde Israel darauf hingewiesen, dass die Ansiedelung eigener Bevölkerung in den besetzten Gebieten illegal und einer Friedensperspektive abträglich ist – auch durch die USA. Allein die Unverdrossenheit, mit der die israelische Politik all dies jahrzehntelang ignorierte, kann ihr nicht im Nachhinein als Rechtfertigung dienen.
     
    Die Mahnungen, selbst der besten Freunde, geschah gewiss nicht in niederträchtiger Absicht, sondern entspricht dem neiuzeitlichen Rechtsverständnis, mit dem Israels Agenda nun einmal nichts gemein hat, und darüber hinaus dem gesunden Menschenverstand, zumindst dann wenn man einen ernsthaften Willen zum Frieden hat und den nehme ich den israelischen Politikern und Militärs nicht ab – zu nicht wenigen Gelgenheiten haben sie sich sogar selbst entsprechend geäußert. (wie z.Bsp. Nentanyahu, der sich rühmte den OsloProzess zerstört zu haben).
     
    @BZ
    “Sie sind mir immernoch die Antwort schuldig warum die Arabischen Palästinenser zwischen 1948 und 1967 keinen Palästinensischen Arabischen Staat in ihrem Teil Gegründet haben.“

     
    Weil sie eben noch nicht so weit waren. Schließlich wurden eine dreiviertel Millionen von Ihnen gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben und ja, man hatte sich in der muslimischen Welt noch nicht mit dieser Staatsgründung mit Millionen von Migranten, die die einheimische Bevölkerung vertrieben und enteigneten abgefunden.
     
    Das ist auch nicht weiter schwer zu verstehen – Tatsache ist aber, dass sie sich inzwischen längst damit abgefunden hatten und dass es seit 1988 Israel ist, dass aufgerufen ist endlich die Hand zum Frieden zu reichen und dass diese verweigert, auch wenn sich Israel redlich Mühe gibt sich einen anderen Anschein zu geben. Es gibt schließlich keine rechtmäßige Rechtfertigung für die konstante Agression gegen die Palästinenser, deren Land sie haben wollen und sich nehmen. Was hat denn das mit ‚Selbstverteidigung‘ zu tun – das ist doch lächerlich.
     
    Ein israelischer Präsident hat es gewagt eine Umkehr einzuleiten und der hat seinen Friedenswillen mit dem Leben bezahlt und zwar mit einem Attentat,ausgeführt von einem jüdsichen Siedler. Das war auch kein ‚verrückter Einzeltäter‘, wie es uns die heuchlerischen Gedenkfeiern an Rabin weißmachen wollen.
     
    Ein führender Rabiner in den USA rief in einer Versammlung von tausenden Rabinern zu seinem Mord auf und instruierte die entsprechenden Yeshiwas etc.. All dies ist bekannt, hatte aber keinerlei rechtliche Konsequenzen. Es scheint, dass Terrorismus im Namen des national-jüdischen Establishments jede Narrenfreiheit genießt.
     
    Zum Hintergrund dessen was ich schreibe gab es auch hier bei Hagalil neulich eine Artikelserie. Es hört sich so abenteuerlich an, dass man es nicht glauben mag und doch ist es wahr und bekannt.
     
    Einer von Ihnen führte dann den Mord aus.
     
    Die selben Kräfte brachten ihren Kandidaten Nentanyahu darauf hin ins Amt, denn leider führte dieser Mord nicht etwa zu einer Umkehr im Denken vieler Israelis, statt dessen favorisierten sie den Kandidaten, der von Rabins Mord auch hinsichtlich seiner politischen Agenda profitierte und mit jenen Kreisen in engem Kontakt stand.
     
    Zu BZ – ja in Israel leben auch andere Völker/Religionen und deren Rechte werden von Israel oft mit Füßen getreten.


    Israels Regierung verteidigt das «natürliche Wachstum» illegaler jüdischer Siedlungen. Den Beduinen im eigenen Land entzieht sie derweil die Lebensgrundlagen


    Die Klinik steht nicht im Kriegsgebiet, sondern in Zarnog, einem Dorf im Süden Israels. In der Nähe braust der Verkehr über die Schnellstrasse von Beer Sheva nach Dimona. Dennoch hat die Klinik, weit herum die einzige, nur dünne Wände, die leicht wieder abzubrechen sind. Den Strom bezieht sie von einem Generator. Zarnog ist eines von 45 Beduinendörfern im Negev, die Israel nie anerkannt hat.


    Die Regierung betrachtet feste Einrichtungen in diesen Dörfern als illegal; gegen Beton schickt sie sogleich ihre Bulldozer aus….
     
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Israels-Beduinen-Die-andere-diskriminierte-Minderheit/story/24698158

  54. @Jane

    Sie sind mir immernoch die Antwort schuldig warum die Arabischen Palästinenser zwischen 1948 und 1967 keinen Palästinensischen Arabischen Staat in ihrem Teil Gegründet haben.

    Leidtragende sind auch die Israelis selbst, aber sehr viel mehr natürlich die einheimische palsätinensische Bevölkerung und die Nachbarn Israels.

    Solche Sätze  wie dieser und die davor zeigen mir das sie immer nur, so wie ich schon immer geschrieben habe. Nur Billige Propagande für Mord und Terrororganisationen machen. Und das anscheindend sehr gerne und mit voller Überzeugung.
    Ich stelle ihnen eine ganz einfache Frage und anstatt diese zu Beantworten. Erzählen sie mir Geschichten von den Israelis. Das gleiche und noch schlimmer kann ich ihnen auch von den Arabern schreiben.
    Das ändert aber nichts an den Fakten das die Araber und die Palästinenser für Krieg Mord Vertreibung Verantwortlich sind. Die Palästinenser mit ihren Arabischen und Iranischen Freunde sind Kriegstreiber und Verbreiten Hass in der Region.
    Das beste Beispiel für die Unfähigkeit der Palästinenser Frieden mit Israel zu wollen sehen sie im Gazastreifen. Es wird Hass gegen Juden schon bei Kinder ab 3 Jahren geschult und die lust Juden zu Töten.
    Wenn hier einer der Agressor ist dann die Araber weil sie es immer noch nicht wahr haben wollen das die Israeliten wieder zurück sind mit Demokratie Gleichheit und Gerechtigkeit,
    Und das ist das eigentliche Problem für die Araber     Demokratie Freiheit und Gerechtigeit   denn das gibt es alles in Israel

    PS Einheimische Bevölkerung: Drusen, Christen, Beduinen, Juden, Muslime, Tscherkessen

    und alle die vor 1948 geboren sind haben einen Palästinensiche Geburtsurkunde
     

  55. „Quelle zu den eingestellten Passagen:
    Die Zitate stammen aus der 8- bändigen hebräischen Ausgabe der Tagebücher Moshe Sharetts (Joman Ishi), die deutsche Übersetzung der Zitate ist folgendem Buch entnommen:
    Livia Rokach, Israels heiliger Terror. Eine Studie auf Basis von Moshe Sharetts persönlichem Tagebuch und anderen Dokumenten seiner Zeit. Mit einer Einführung von Noam Chomsky. Aus dem Amerikanischen von Gerd Albartus. Minotaurus-Projekt, 3.Aufl.1982″
     
    Nein! Ihre Quelle ist „arendt.art“!, Sie widerliche, dumme Nuß! Copypaste, sonst nichts!
     
    Möchte wissen, wie lange Sie hier noch in Ihrem grenzenlosen Hass auf Israel herumlügen dürfen?!!!
     
    Mit demokratischen Strukturen hat das alles schon lange aber überhaupt nichts mehr zu tun!

    Es ist nur noch ekelerregend, abstoßend!

  56. Ich möchte all dem noch hinzufügen, dass meiner Meinung nach die israelischen Militärs, welche weitgehend auch die führende Riege der Politiker stellte, nicht nur die Welt sondern zum gut Teil die vom Holocaust traumatisierte jüdische Bevölkerung an der Nase herum führte – und das bis auf den heutigen Tag. Ich glaube absolut nicht, dass die Flüchtlinge aus Europa nach Israel zogen um sich auf ein ‚koloniales Abenteuer‘ einzulassen – es ist jedoch genau das, was die führende Riege der Militärs und Politiker seither vorantreibt.
     
    Leidtragende sind auch die Israelis selbst, aber sehr viel mehr natürlich die einheimische palsätinensische Bevölkerung und die Nachbarn Israels. Mir scheint jedoch, dass anders als noch vor 20 oder 30 Jahren die neu in dieser schizophren anmutenden Situation aufgewachsenen Israelis, sich zu einem gut Teil mittlerweile in einem Ziustand ideologischer Verblendung befinden.

  57. Quelle zu den eingestellten Passagen:

    Die Zitate stammen aus der 8- bändigen hebräischen Ausgabe der Tagebücher Moshe Sharetts (Joman Ishi), die deutsche Übersetzung der Zitate ist folgendem Buch entnommen:

    Livia Rokach, Israels heiliger Terror. Eine Studie auf Basis von Moshe Sharetts persönlichem Tagebuch und anderen Dokumenten seiner Zeit. Mit einer Einführung von Noam Chomsky. Aus dem Amerikanischen von Gerd Albartus. Minotaurus-Projekt, 3.Aufl.1982

  58. Die ethnische Säuberung, welche Israel 1947 und 48 durchführte haben Sie natürlich lieber nicht erwähnt Herr Zion.

    Israel ist ein Meister darin, Konflikte zu provozieren, um dann seine überlegene Militärmaschinerie zu illegalen Gebietsgewinnen einzusetzen.

    Ben Gurion war hingegen davon überzeugt: Israel könne in dieser Region nur als Supermacht überleben und sich nur dank einer gut durchdachten Strategie von Brandstiftungen und Kriegen behaupten. Unmittelbar nach Gründung des Staates Israel gab er öffentlich zu verstehen, dass es nicht darum gehe, einen jüdischen Staat in Palästina zu haben, „sondern Palästina ein jüdischer Staat“ werden müsse. Im Januar 1948 schrieb er: „Die Weisheit Israels ist die Weisheit, Kriege zu führen und nichts anderes.“ Entsprechend handelte er und provozierte mörderische Militäraktionen, die nicht nur weltweit, sondern oft auch in Israel Erschütterung auslösten. Eine davon fand 1953 in einem Dorf namens Kibya statt, wo als Racheaktion für eine getötete jüdische Frau und ihre beiden Kinder Dutzende von Häusern zerstört und etwa 60 arabische Frauen, Kinder und Männer ermordet wurden. Die öffentliche Empörung darüber zwang Ben Gurion zum Rücktritt

    ..Die Demission ließ Moshe Sharett zum Regierungschef aufsteigen. Von diesem Moment an schrieb er sein Tagebuch.

    „Jetzt werden sie sagen, dass sein Blut an meinen Händen klebt“

    So notiert er am 26. Oktober 1953 nach einem Vortrag des Generalstabs: „Erstens betrachtet die Armee die jetzige Grenze mit Jordanien als absolut inakzeptabel. Zweitens plant die Armee einen Krieg, um den Rest des Westens von Eretz Israel zu besetzen.“

    Als Sharett durch eine Zusammenarbeit von Israel, den angrenzenden arabischen Staaten und den Vereinten Nationen Grenzsicherheits-Vereinbarungen verabschieden wollte, um die gefährlichen Vergeltungsanschläge zu vermeiden, reagierte Moshe Dayan  zornig :
    „Solche Garantien könnten Israel die Hände binden. Die Vergeltungsschläge sind unser Lebensnerv. Sie helfen uns, in der  Bevölkerung und der Armee eine hohe Spannung aufrecht zu erhalten….um junge Männer in den Negev zu bringen,  müssen wir hinausschreien, dass sie in Gefahr sind.“ (26.5.1955. S.1021)

    ..Anfang 1954 reifen in der Umgebung von Ben Gurion Pläne, den Libanon zu destabilisieren, um dort einen christlich-maronitischen Staat zu schaffen, der sich als treuer Vasall der Israelis versteht. Lesen wir, was Moshe Sharett über ein Treffen am 27. Februar 1954 in sein Tagebuch schreibt: „Dann ging er (Ben Gurion – R.M.) zu einem anderen Thema über. Jetzt sei es Zeit, sagte er, den Libanon zu drängen – und das heißt, die Maroniten dort -, einen christlichen Staat auszurufen. Ich sagte, dass wäre Unsinn, und erklärte, dass es keinen Faktor gebe, um solch eine Situation herzustellen, und dass wir uns auf ein Abenteuer einließen, das Schande über uns bringen würde, wollten wir selbst eine solche Situation schaffen. Es gab eine Welle von Vorwürfen wegen meines mangelnden Wagemuts und meiner Engstirnigkeit. Ich gab es auf, gegen einen Wirbelwind anzukämpfen.“

    Am 11. Oktober 1953 wurde Sharett, als Außenminister und zukünftiger Premier, vom Staatpräsidenten  Ben Zvi empfangen. Über diesen Empfang schreibt er  erschüttert:
    „Wie gewöhnlich warf Ben Zvi einige Fragenkomplexe begeistert auf, die keinen Sinn ergeben, wie z.B., ob wir eine Chance hätten, den Sinai zu erobern, und wie wundervoll es doch wäre, wenn die Ägypter eine Offensive begännen, die wir niederschlagen und mit einer Invasion dieser Wüste beantworten könnten. Er war sehr enttäuscht, als ich ihm sagte, daß die Ägypter keinerlei Neigung erkennen ließen, durch eine internationale Provokation ihrerseits uns diese Besetzung leicht zu machen“ (11.10.1953; Seite 27).

    Bald wurde eine Krise entfacht durch israelische Arbeiten zur Ableitung des Jordans.
    Sharett kommentiert:
    „Eine wirklich schändliche Tat. Ich erkundigte mich mehrmals danach – und jedes Mal wurde es mir feierlich versichert -, dass kein arabisches Land berührt worden sei. Nachdem (der UN-Beobachter, der dänische General ) Benike mir erzählte, dass ihm Beweise vorlagen, dass unsere Arbeit auf arabischen Land begonnen wurde, … befragte ich Amir noch einmal (den Leiter der ‚Wasserwerks-Abteilung), der jetzt die Fakten zugab. So mußte ich vor der ganzen Welt als Lügner erscheinen!“ (13.10.1953; Seite 32)
    Es sind  weitere Provokationen im Gespräch:
    usw. usw.

    Auch der 6-Tage-Krieg war ein israelischer Angriffskrieg. Lt. Aussagen führender israelischer Militärs drohte kein arabischer Angriff, auch wenn die Medien damals in Israel die Menschen in Angst versetzten.

    Die israelische Politik wurde von Anfang an, bis heute von Militärs geprägt, deren rassistisch-abfälliges Bild von den Muslimen offensichtlich keinerlei Skrupel aufkommen ließ (anders als Sharett, der jedenfalls wie man seinem Tagebuch entnehmen kann), diese völkerrechtswidrige Politik zu verfolgen.

    Natürlich wird das so nicht propagiert, aber wenn man sich diese Quellen genau anschaut, dann wird klar, dass die Selbststilisierung Israels als bedrängtes Opfer völliger Unsinn ist.

    Wie auch immer, die arabische Welt konnte sich lange mit der Gründung Israels nicht abfinden, was nicht schwer zu verstehen ist.

    Arafat hat jedoch 1988 die Grundlage für Frieden geschaffen, als er einen palästinensischen Staat jenseits der Grünen Linie ausrief, was die Anerkennung Israels beinhaltet.

    Was fehlt ist die Anerkennung Palästinas durch Israel.
     

  59. @Jane

    Natürlich ist das ein weites Feld, das ist ja ein Teil des Problems bei den Friedensverhandlungen.
    Vorbei man auch alles auf einen Nenner bringen kann.

    Bezüglicher der Umsiedlungen kann ich nichts Durcheinander gebracht haben. Denn wenn sie bis zum Schluss gelesen haben sind das von der  Regierung des Staates Israel, Richtlinien der Politik, März 2001.

    Alle Beispiele die sie Anbringen sind Absichtserklärungen und Empfehlungen von UNO, EU und vom US Aussenministerium die keine Rechtliche Bindungen haben.
    Denn die UNO, EU und USA wissen um den besonderen Rechtlichen Status von Ost-Jerusalem, West Jordanland und dem Gaza Streifen.

    Beispiel: Ein Tag nach Staatsgründung des Staates Israel in seinen von der UNO vorgeschriebenen Teil, haben 5 Arabische Armeen den jungen und kleinen Staat Angegriffen um diesen sofort wieder zu Vernichten.

    Sie schreiben : ”Die EU nimmt danach “mit Bedauern” zur Kenntnis, dass Israel einer auch von der EU geforderten Verlängerung des Baustopps im Westjordanland nicht zugestimmt hat. “Unsere Sichtweise der Siedlungen ist eindeutig: Sie sind unter internationalem Recht illegal und ein Hindernis für den Frieden”
    Was war es denn 1948 das es keinen Frieden mit den Arabischen Ländern geben kann?
    Nach der Erfolgreichen Verteidigung gegen 5 Arabische Armeen gab es einen Waffenstillstand der immer wieder von einzellnen Arabischen Staaten durch Arabische Komando Einheithen gebrochen wurde.

    Aber und das ist das wichtige jetzt, was passierte nach 1948 mit dem Landesteil von Palästina in dem die Araber wohnten einschließlich Ost Jerusalem?

    Jordanien hat die West Bank und Ost Jerusalem Annektiert und alle Juden die seit Jahrhunderten in der Altstadt von Jerusalem gewohnt hatten wurden Brutal vertrieben. Ägypten den Gaza Streifen Annektiert samt den Arabischen Palästinenser ihren Häusern privaten Land alles was da war.

    Von 1948 bis 1967 vergingen genau 19 Jahre in denen Israel und die anderen Arabischen Staaten Defakto im Kalten Krieg waren. In der Zeit haben zB die Fedajin Angriffe gegen Israel ausgeführt. Die Fedajin führten Angriffe über die Grenze hinweg in Israel aus, wobei sie 400 Israelis töteten und mehr als 900 verletzten.

    Und in dieser Zeit gab es keine Siedlungen in der West Bank ! Also auch kein Hindernis für Frieden !

    Von 1948 bis 1967 also 19 Jahre hat es die UNO oder EU nicht geschafft für die Palästinenser einen Staat zu Gründen? Und selbst wenn diese nicht warum haben die Palästinenser selber keinen Staat Gegründet mit Hilfer ihrer Arabischen Brüder?
    Was hat die Araber gehindert einen Palästinensischen Staat zu Gründen ? Sagen mir das geben sie mir darauf eine Antwort !

    Es gab kein Hindernis für Frieden !
    Nach 1967 nach dem 6 Tage Krieg hat Israel die Golan Höhen, Ost Jerusalem das West Jordanland den Gaza Streifen und den Sinai erobert. Die Golan Höhen sind Annektiert worden. Im Sinai hat man wie im West Jordanland und Gaza Streifen Siedlungen errichtet. Im Sinai standen sehr viele Siedlungen und viel wurde Gebaut besonders Hotels. Da gibt ein ganz Bekanntes was die Israelis gebaut haben und den Badeort erst erschaffen hatte, Sharm el Sheikh.

    Weil aber Ägypten und Israel unbedingt Frieden haben wollten, waren nicht nur die Siedlungen sondern am Ende der ganze Sinai kein Problem für Frieden. 

    Die Israelischen Siedler Räumten unter grossen Protest und mit viel Gegenwehr die Siedlungen im Sinai. Aber sie wurden Geräumt  Ägypten hat den Sinai zurückbekommen und beide Staaten konnten Frieden schliessen.
    Die Siedlungen waren es nie und sind es nicht die Frieden verhindern könnten.
     

     

  60. Ach – das ist natürlich ein weites Feld Baruch Zion, aber natürlich gibt es da sehr viel zu erwiedern:
     
    Zum einen haben Sie bzgl. der Umsiedelung etwas durcheinandergeworfen:


    “Die internationalen Menschenrechte verbieten die zwangsweise Umsiedlung von Teilen der Bevölkerung aus einem Staat in das Gebiet eines anderen Staates, der diesen mit Waffengewalt besetzt hat.“
     
    Das betrifft natürlich den Schutz der einheimischen Bevölkerung (den Israel nicht gewährt, da es fotwährend vertreibt und enteignet.Palästinenser, was eigentlich sogar nach israelischem Recht illegal ist, aber Israel scheint nicht mal die eigene Rechtssprechung zu scheren, sobald es um Palästinenser und Landgewinn geht)

     
    Das Rechtsprinzip, nach welchem die Siedlungen illegal sind, ist allerdings ein anderes:
     
    Es ist einer Besatzungsmacht verboten eigene Bevölkerung auf besetztem Gebiet anzusiedeln.
     
    ‚Die Kritik an Israels Siedlungsplänen wird immer deutlicher. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte in Ramallah im Westjordanland: „Alle Siedlungsaktivitäten überall in besetzten Gebieten sind illegal, und das muss aufhören.“

    http://www.abendblatt.de/politik/article1428943/Ban-Ki-Moon-in-Ramallah-Siedlungen-illegal.html

    “Die EU nimmt danach „mit Bedauern“ zur Kenntnis, dass Israel einer auch von der EU geforderten Verlängerung des Baustopps im Westjordanland nicht zugestimmt hat. „Unsere Sichtweise der Siedlungen ist eindeutig: Sie sind unter internationalem Recht illegal und ein Hindernis für den Frieden“

    http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1724677/EU-nennt-Siedlungsbau-illegal.html

    Die Okkupation der Westbank und Ostjerusalems steht gleichrangig mit Gaza in den Verurteilungen durch Internationalen Gerichtshof und UN-Sicherheitsrat. Im Abkommen von Oslo hatten Israel und die Palästinenser vereinbart, dass „beide Seiten die Westbank und den Gazastreifen als territoriale Einheit betrachten, deren Unversehrtheit und Status die Übergangsperiode hindurch aufrecht erhalten bleiben sollen.

    Das Westjordanland gehört zollrechtlich nicht zu Israel – zu diesem Ergebnis kommt der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes.

    Im April 1968 sandte US Außenminister Dean Rusk (von 1961-1969) angesichts der amerikanischen Erkenntnisse über eine anfängliche Besiedlung der Westbank nach dem Sechstagekrieg im Juni 1967 folgendes Telegramm an die US Botschaft in Tel Aviv:

    ..The GOI [Government of Israel] is aware of our continuing concern that nothing be done in the occupied areas which might prejudice the search for a peace settlement. By setting up civilian or quasi-civilian outposts in the occupied areas the GOI adds serious complications to the eventual task of drawing up a peace settlement.

    Further, the transfer of civilians to occupied areas, whether or not in settlements which are under military control, is contrary to Article 49 of the Geneva Convention, 3 which states “The Occupying Power shall not deport or transfer parts of its own civilian population into the territory it occupies.”..

    http://www.transatlantikblog.de/2011/01/08/us-aussenminister-rusk-1968-siedlungen-westbank-illegal/

    Nach internationalem Recht aber sind die Siedlungen illegal, denn es ist einer Besatzungsmacht nicht erlaubt, die eigene Bevölkerung in besetztem Gebiet anzusiedeln. Die Historikerin Idit Zertal findet es daher unbegreiflich, dass Israel an der Siedlungspolitik festhält. „Ich frage, wie der Staat Israel das tun konnte. Wie konnte ein moderner, demokratischer Staat im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts, nach dem Zweiten Weltkrieg, nach dem Holocaust, nach dem Zusammenbruch der Kolonialimperien, wie konnte Israel in den späten sechziger und den siebziger Jahren sich selbst in diesen schrecklichen Sumpf hineinmanövrieren, in diese aussichtlose Lage der Besatzung, der Kolonisierung eines anderes Volkes?“ Israel habe damit gegen alle internationalen Konventionen, Gesetze und gegen die internationale Kultur gehandelt, sagt Idit Zertal.

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1682873,00.html

    Der Internationale Gerichtshof in Den Haag wird die von Israel errichtete Sperranlage zum Westjordanland Medienberichten zufolge für illegal erklären. In ihrem Gutachten kämen die Richter zu dem Schluss, das Bauwerk sei völkerrechtswidrig.

    Auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte US-Präsident George W. Bush am 26. Mai 2005, dass die Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern über den permanenten Status bei der Waffenstillstandslinie von 1949 beginnen müssten, allgemein als die vor-67er Grenze oder „Grüne Linie“ bekannt. Er fügte ausdrücklich hinzu, dass Änderungen an dieser Grenze nur mit der Zustimmung der Palästinenser vorgenommen werden könnten. Einen Tag zuvor hatte der Europarat bereits erklärt, dass er keine Veränderung dieser Grenze anerkennen werde, die nicht zwischen den Parteien in beiderseitiger Übereinstimmung vorgenommen worden würden. Kritiker wie Henry Siegman von der International Herald Tribune verweisen darauf, dass diese Position im Grunde nicht neu sei, die Staaten aber bisher Israel nie unter Druck gesetzt hätten, seinen Verpflichtungen nachzukommen.

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Israel/mauer-paech.html
     
    Auch die Annexion Ost-Jerusalems ist illegal und wird durch kein Land der Erde anerkannt – auch nicht durch die USA. Auch aus diesem Grund hat kein Land der Erde seine Botschaft in Jerusalem.
     
    Sicher – die West-Bank und Gaza – gehören derzeit zu keinem Staat, dies gibt Israel freilich nicht das Recht sich zu bedienen, das hat übrigens auch gar nichts mit Selbstverteidigung, sondern mit Selbstbereicherung zu tun. Seit 1988 könnte das West-Jordanland und Gaza Palästina und die ganze Welt will es so nur nicht Israel. Es verhindert dies mit seiner illegalen Kolonisierung seit nunmehr über 40 Jahren.
     
    Ein Licht am Ende des Tunnels – Fehlanzeige – da ist leider nichts zu sehen.
     
    “Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass im Geiste des Kompromisses und in einem Versuch, konstruktive vertrauensbildende Maßnahmen im Friedensprozeß zu ergreifen, mehrere israelische Regierungen ausdrücklich die Notwendigkeit eines territorialen Kompromisses für das Westjordanland und den Gazastreifen anerkannt und freiwillig den Bau neuer Siedlungen gestoppt haben“
     
    Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass kurzfristige Baupausen, Winkelzüge auf diplomatischem Parkett, kein Siedlungsstopp sind und dass der illegale Siedlungsbau heute und auch nach den Oslo-Verträgen in größerer Geschwindigkeit als jemals zuvor unverdrossen bis heute weitergeht.

  61. @Jane

    ihre ganze schreibweise und Rhetorik ist wie die Propaganda von Hamas und Fatah. Sie versuchen mit aller Gewalt beweisen zu wollen das Israel der Agressor im Nahen Osten ist. Sie nehmen sorgar Verbrecherische Tatsachen teilweise in Schutz und Relativieren sie bewusst oder unbewusst.
    Beispiel dafür ist : Unbenommen ist, dass natürlich auch Gilat Shalit sofort freigelassen werden sollte oder besser niemals hätte gefangen genommen werden sollen, aber das trifft noch auf viel mehr palästinensische Häftlingen in israelischen Gefängnissen zu:

    Wenn man ihre Rhetorik nimmt im Vergleich zu der Besatzung Israel in der Westbank, das ist ihr Satz da oben Verharmlosend und zeigt das Stadium ihrer Verblendung.

    Und gleich am Satzende kommt schon ihr nächster Vorwurf gegen Israel ?
    Das ist es was ich ihnen unterstelle ist. Sie machen billige Probaganda für Terrororganisationen ohne genau zu prüfen ob diese Zahlen oder was sie sonst so schreiben stimmen. Teilweise setzen sie hinter ihren eigenen Sätzen ein Fragezeichen weil sie es nicht wissen.
    Für sie zählt nur ( und wer weis warum das so ist ) das Anprangern von Israel als Agressor, Besatzer eines fremden Territoriums.
    Ich werfe ihnen vor das sie aus Unwissenheit der Geschichte dieses Landes Unwahrheiten schreiben. Und auch nicht bereit sind sich über die wahre Geschichte zu Informieren oder Aktuelle Standarts Negieren um ihr Feindbild aufrecht halten zu können.  

    Sie Fragen mich nach ihren Unwahrheiten und Lügen die sie verbreiten?
    Israelische Siedlungen Рeine v̦lkerrechtliche Betrachtung

    1. Historischer Hintergrund
    Seit vielen Jahrhunderten bestehen jüdische Siedlungen im Westjordanland und im Gazastreifen und wurden im Mandat für Palästina, das vom Völkerbund verabschiedet wurde, das für die Gründung eines jüdischen Staates im ehemaligen Heimatland des jüdischen Volkes sorgte, ausdrücklich als legitim anerkannt. Artikel 6 des Mandats sah folgendes vor:

    Während sichergestellt wird, dass die Rechte und Positionen anderer Bevölkerungsgruppen nicht beeinträchtigt werden, erleichtert die Verwaltung von Palästina die jüdische Einwanderung unter geeigneten Bedingungen und fördert in Zusammenarbeit mit der Jewish Agency, die in Artikel 4 genannt wird, die enge Besiedelung des Landes durch Juden, einschließlich des staatlichen Bodens, der nicht zur öffentlichen Nutzung erforderlich sind.“

    Einige jüdische Siedlungen, wie z.B. Hebron, bestehen seit den Jahrhunderten der osmanischen Herrschaft, wohingegen Siedlungen wie z.B. Neve Ya’acov, nördlich von Jerusalem, der Gush-Etzion-Block in Judäa und Samaria, die Ortschaften nördlich des Toten Meers und Kfar Darom im Gazastreifen unter der britischen Mandatsverwaltung vor der Gründung des Staates Israel errichtet wurden. Insbesondere wurden viele israelische Siedlungen an Orten gegründet, an denen die jüdischen Gemeinden voriger Generationen beheimatet waren, um die tiefgreifende historische und religiöse Verbindung des jüdischen Volkes mit dem Land zum Ausdruck zu bringen.
    Seit über tausend Jahren war die einzige Verwaltung, welche die jüdische Besiedlung verboten hat, die Verwaltung während der jordanischen Besatzung, die in den neunzehn Jahren ihrer Herrschaft (1948-1967) den Verkauf des Landes an Juden zum Kapitalverbrechen erklärte. Das Recht der Juden, sich in diesen Gebieten anzusiedeln, und die rechtlichen Ansprüche auf das Land, das erworben wurde, konnten von der jordanischen bzw. ägyptischen Besatzung, die sich aus der bewaffneten Invasion Israels im Jahre 1948 ergab, nicht rechtmäßig für ungültig erklärt werden, und diese Rechte und Ansprüche sind bis zum heutigen Tage gültig.
     
    2. Internationale Menschenrechte im Westjordanland und im Gazastreifen
     
    Die internationalen Menschenrechte verbieten die zwangsweise Umsiedlung von Teilen der Bevölkerung aus einem Staat in das Gebiet eines anderen Staates, der diesen mit Waffengewalt besetzt hat. Dieser Grundsatz, der in Artikel 49 der vierten Genfer Konvention enthalten ist, wurde unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg entwickelt. Wie die Bemerkungen von Vertretern des internationalen Roten Kreuzes zur Konvention bestätigen, sollte der Grundsatz die einheimische Bevölkerung vor Vertreibung schützen, einschließlich der Gefährdung ihrer gesonderten Existenz als Rasse, wie dies bei den Vertreibungen der Bevölkerung in der Tschechoslowakei, Polen und Ungarn vor und während des Krieges der Fall war. Im Hinblick auf das Westjordanland und den Gazastreifen ist dies eindeutig nicht der Fall.
     
    Der Versuch, israelische Siedlungen als Verstoß gegen diesen Grundsatz darzustellen, ist eindeutig unhaltbar. Wie Professor Eugene Rostow, der ehemalige Staatssekretär für politische Angelegenheiten, schrieb: „Das jüdische Recht auf Besiedlung in dieser Gegend entspricht in jeder Hinsicht dem Recht der einheimischen Bevölkerung, dort zu leben“ (AJIL, 1990, Band 84, S. 72).

    Die Bestimmungen der Genfer Konvention zur Zwangsumsiedlung der Bevölkerung in besetztes Souveränitätsgebiet können weder so ausgelegt werden, dass dadurch die freiwillige Rückkehr natürlicher Personen zu den Städten und Gemeinden untersagt wird, aus denen sie oder ihre Vorfahren vertrieben wurden, noch untersagen sie die Bewegung von natürlichen Personen in ein Land, das sich nicht unter der legitimen Souveränität eines Staates befand und das keinem privaten Eigentum unterliegt. Diesbezüglich ist zu sagen, dass die israelischen Siedlungen erst nach einem erschöpfenden Untersuchungsverfahren unter der Aufsicht des obersten Gerichtshofes von Israel gegründet wurden, mit dem sichergestellt werden sollte, dass keine Ortschaften auf privatem arabischem Land gegründet werden.
     
    Man sollte nicht vergessen, dass die Bewegung natürlicher Personen in das Gebiet ganz und gar freiwillig geschieht, während die Siedlungen selbst weder arabische Einwohner vertreiben sollen noch tatsächlich arabische Einwohner vertreiben.
     
    Wiederholte Anklagen hinsichtlich der Ungesetzlichkeit der israelischen Siedlungen müssen daher als politisch motiviert betrachtet werden, ohne Begründungen im Völkerrecht. Ebenso wie israelische Siedlungen nicht als gesetzeswidrig betrachtet werden können, können sie keinen „schweren Verstoß“ gegen die Genfer Konvention darstellen und daher entbehrt die Behauptung, dass sie ein „Kriegsverbrechen“ darstellen, jeder rechtlichen Grundlage. Diese politischen Anklagen können keinesfalls palästinensische Terrorakte und Gewalt gegen unschuldige israelische Zivilisten rechtfertigen.
     
    Politisch gesehen betrachtet man das Westjordanland und den Gazastreifen am besten als Gebiet, für das es zueinander in Widerspruch stehende Ansprüche gibt, die in Friedensverhandlungen geklärt werden sollten. Israel verfügt nicht nur aufgrund seiner historischen und religiösen Bindungen an das Land und seiner anerkannten Sicherheitsbedürfnissen über Rechtsansprüche auf dieses Gebiet, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass das Gebiet nicht unter der Souveränität irgendeines Staates stand und in einem Krieg zur Selbstverteidigung, der Israel aufgezwungen wurde, unter israelische Kontrolle gelangte. Zugleich erkennt Israel an, dass die Palästinenser ebenfalls legitime Ansprüche auf dieses Gebiet haben. In der Tat zeigte allein die Tatsache, dass die Parteien vereinbart haben, Verhandlungen über die Siedlungen zu führen, dass sie in dieser Frage einen Kompromiss anstrebten.
    3. Israelisch-palästinensische Abkommen
    Die Abkommen, die zwischen Israel und den Palästinensern erzielt wurden, beinhalten kein Verbot für den Bau oder die Erweiterung der Siedlungen. Im Gegensatz dazu ist ausdrücklich vorgesehen, dass die Frage der Siedlungen den Verhandlungen über den permanenten Status vorbehalten bleibt, die in der Endphase der Friedensgespräche stattfinden sollen. In der Tat haben die Parteien ausdrücklich vereinbart, dass die palästinensische Autonomiebehörde keine Gerichtsbarkeit oder Kontrolle über Siedlungen oder israelische Bürger hat, solange der Abschluß eines Abkommens über den permanenten Status noch aussteht.
    Man hat behauptet, dass das Verbot einseitiger Maßnahmen, den „Status“ des Westjordanlandes und des Gazastreifens zu ändern, das im Interimsabkommen und in späteren Abkommen zwischen den Parteien enthalten ist, ein Siedlungsverbot impliziere. Diese Haltung ist unaufrichtig. Der Bau von Häusern hat keinerlei Auswirkungen auf den Status des Gebiets. Das Verbot einseitiger Maßnahmen wurde vereinbart, um sicherzustellen, dass keine Seite Maßnahmen ergreift, um den rechtlichen Status dieses Gebiets zu verändern (wie z.B. durch Annexion oder einseitige Ausrufung eines Staates), solange das Ergebnis der Verhandlungen über ein permanentes Statusabkommen noch nicht feststeht. Sollte dieses Verbot für Gebäude gelten, so würde dies zu der lächerlichen Interpretation führen, dass keine der beiden Seiten Häuser bauen dürfte, um den Bedarf ihrer jeweiligen Ortschaften zu decken.

    Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass im Geiste des Kompromisses und in einem Versuch, konstruktive vertrauensbildende Maßnahmen im Friedensprozeß zu ergreifen, mehrere israelische Regierungen ausdrücklich die Notwendigkeit eines territorialen Kompromisses für das Westjordanland und den Gazastreifen anerkannt und freiwillig den Bau neuer Siedlungen gestoppt haben. Diesbezüglich hat die derzeitige Regierung der Nationalen Einheit unter Premierminister Ariel Sharon offiziell erklärt, dass sie keine neuen Siedlungen mehr bauen wird, jedoch weiterhin den grundlegenden Bedürfnissen bestehender Siedlungsgemeinden verpflichtet bleibt (Regierung des Staates Israel, Richtlinien der Politik, März 2001).

  62. “Sie Unterstützen mit ihrer Haltung Terror, Mord, Entführung, Diktatur und Unfreiheit.“
     
    Sehen Sie Baruch Zion und ich denke, dass Sie mit Ihrer Haltung Terror, Mord, Entführung, Diktatur und Unfreiheit unterstützten.
     
    Unbenommen ist, dass natürlich auch Gilat Shalit sofort freigelassen werden sollte oder besser niemals hätte gefangen genommen werden sollen, aber das trifft noch auf viel mehr palästinensische Häftlingen in israelischen Gefängnissen zu:
     
    Stand 2007 aus einem Interview mit Aktivisten der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden:

    ‚Zur Zeit sind ca. 11,000 palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen oder Internierungslagern (detention camps). (2) Unter diesen Gefangenen sind ca. 450 Kinder unter 18 Jahren, und 125 Frauen  Von der Gesamtzahl der Gefangenen blieben jene 433 PalästinenserInnen hinter Gittern, die vor der Unterzeichnung der Osloer Verträge verhaftet wurden, trotzdem ihre Freilassung in den Verträgen gefordert worden war. (4) Unter den Gefangenen sind Mitglieder des gewählten Gesetzgebenden Palästinensischen Rats (Palestinian Legislative Council).  Ca. 186 Gefangenen sind in israelischen Gefängnissen gestorben.  Ca. 60 Gefangenen haben sich in den letzten 7 Jahren umgebracht.

    ..Tatsächlich wurde nur geschätzten 1.800 von 9.273 Gefangenen, die Israel momentan gefangenhält, der Prozess gemacht und es gab eine Verurteilung aufgrund irgendeinen Vergehens. Laut Amnesty International entsprechen diese Prozesse oftmals nicht den internationalen Standards für faire Verfahren. (5)


    Israel hält derzeit etwa 1,050 PalästinenserInnen, die keines Verbrechens angeklagt wurden, unter sogenanntem administrativem Arrest in Gefangenenlagern. „Administrativer Arrest“  verletzt internationales Recht.

    Administrativer Arrest kann bis zu sechs Monate dauern, in diesem Zeitraum sind die PalästinenserInnen ohne Anklage oder Prozess inhaftiert. (7) Israel erneuert routinemäßig die Haftvorschriften und könnten die Vorschriften ohne Einschränkungen weiterhin erneuern und dadurch PalästinenserInnen ohne Anklage oder Prozess auf unbestimmte Zeit im Gefängnis belassen. (8) Während dieses Zeitraums könnte   den Häftlingen die gesetzlich rechtmäßige Verteidigung verweigert werden. Legten Häftlinge gegen ihre Haft Berufung ein, könnte es sein, dass weder ihnen, noch ihren Anwälten Einsicht in das Beweismaterial des Staates erlaubt ist oder zu erfahren, was der Grund für die Verhaftung ist – damit spiegelt diese Berufungsverfahrensweise seine praktische Sinnlosigkeit wieder.



    3. Haben nicht die meisten palästinensischen Gefangenen „Blut an ihren Händen“?


    Nein. Die überwältigende Mehrheit der palästinensischen Gefangenen sind politische Gefangene, die willkürlich verhaftet wurden oder aus keinerlei legitimierten Sicherheitsgründen in Haft sind, wegen politischer Äußerungen, friedlichem Widerstand oder einfach nur, weil sie PalästinenserInnen sind. Laut B’Tselem [hebr. ‚Ebenbild‘; das israelische Zentrum für Menschenrechte in den Besetzten Gebieten; Anm. der Ãœbers.]:
    Sicherheit wird ausserordentlich weit definiert, sodass gewaltfreie Rede und politische Aktivität als gefährlich erachtet werden … [Dies] steht in krassem Widerspruch zum Recht  auf Redefreiheit und Meinungsfreiheit, dass nach internationalem Recht garantiert wird. Würden dieselben Standards innerhalb Israels angewendet werden, wäre die Hälfte der Likud Partei in administrativem Arrest.

    Des weiteren wurde die überwältigende Mehrheit der PalästinenserInnen, die zur Zeit in Haft sind, nicht vor Gericht gestellt.
    Viele PalästinenserInnen wurden willkürlich verhaftet: in der Zeit von Februar bis März 2002 waren das beispielsweise circa 8.500 PalästinenserInnen. In vielen Städten wurden alle männlichen Palästinenser im Alter von 15 bis 45 gefangengenommen und festgehalten oder inhaftiert.


    4. Wie werden palästinensische Kinder in israelischen Gefängnissen behandelt?

    Das Problem von Kinderhäftlingen und gefangenen Kindern ist vielleicht das markanteste Beispiel für die willkürlichen Verhaftungen der israelischen Polizei. Etwa 2.000 palästinensische Kinder wurden von September 2000 bis zum Ende Juni 2003 verhaftet und ins Gefängnis gesteckt.  700 Kinder wurden im Jahre 2006 verhaftet.  Die Mehrzahl von den Jugendlichen, die im 2006 verhaftet wurden sind Jungs. (10) Kinder im Alter von 13 Jahren werden in israelischen Gefängnissen gefangen gehalten und sie sind gemeinsam mit den erwachsenen Häftlingen untergebracht. Kinder mit 13 und 14 machen etwa 10 Prozent aller Kinderhäftlingen aus. Fast alle Kinderhäftlingen berichteten von irgendeiner Art von Folter oder Misshandlung, ob  physisch (Schläge oder platziert in schmerzhaften Positionen) oder psychologisch (Missbrauch, Bedrohung oder Einschüchterung). (11) Kinder werden routinemäßig in Anhaltezentren unter unmenschlichen Bedingungen untergebracht. (12) Zum Beispiel werden in einigen Zentren bis zu 11 Kinder in Zellen gepfercht, die nicht größer als 5 Quadratmeter sind….
     
    http://www.uruknet.info/?p=m26002&l=i&size=1&hd=0
     
     

  63. Zunächst mal Baruch Zion, würde ich mir wünschen, dass Sie mir konkret erläutern von welchen ‚Lügen und Unwahrheiten‘ sie eigentlich sprechen,

    wenn Sie schon so vollmundig solche Behauptungen aufstellen –

  64. Jane sie haben jetzt die antisemitische Rhetorik und die Wortwahl der Hamas übernommen und schreiben in der gleichen Tradition.
    Sie sind genauso Ideologisch Verbledet wie alle anderen Anhänger der Hamas, Hezbollah und Moslem Brüder.

    Sie schreiben nach wie vor Lügen und Unwahrheiten die sie nicht mal belegen können. Für sie ist es nur wichtig Israel als einzig wahre Demokratie im Nahen Osten als Agressor für die Leser bei Hagalil darzu stellen.

    Sie sind Voreingenommen und haben eine antisemitische Einstellungen, nehmen Tatsachen und Historischen Wahrheiten nicht zur Kenntnis bzw Leugne diese sogar.

    Das steht in der Tradition aller Antjüdischen Kräfte die immer wieder versuchen Israel zu Verdammen und zu Demonisieren.

    Zum Thema Gaza Blockade:

    Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1693 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.

    Bis heute durfte weder das Rote Kreuz noch andere Hilfsorganisationen zu dem von der Hams entführten Israelischen Sodaten. Um Nachrichten von seinen Eltern und Verwandten zu bringen und um zu sehen das es ihm gut geht.

    Sie Unterstützen mit ihrer Haltung Terror, Mord, Entführung, Diktatur und Unfreiheit.

    Die Hamas, Hezbollah, Fatah, Moslembrüder Morden und Unterdrücken Freiheit.

    Das ist es was sie wollen ?
     

  65. @Anonymous

    der Ursprüngliche des  Name des Landes Israel war    KANAAN .

    In dem verschiedene Völker lebten unteranderem auch die Phillister auf Hebräisch Plischti.
    Gerechtigkeit wird am Ende immer Siegen.
    Einem Volk und Land das Ende zu wünschen ist Kriegstreiberei und Aufruf zum Massenmord.

  66. Ein fairer Umgang mit den arabischen Ländern, konsequente Unterstützung beim Aufbau echter Demokratie und das Ende der israelischen Besatzung – das würde der Region insgesamt echten Auftrieb geben. Die Menschen haben alles Recht der Welt ihre Gesellschaft selbst zu gestalten und der Westen hat absolut kein Recht diese zu bevormunden. Man tut gut daran den Menschen dort gerecht zu werden und das geschieht nicht, wenn die einzige Frage lautet ‚Was will Israel‘ – nein die Frage lautet – ‚Was wollen Ägypter in Ägypten‘.
     
    So lange die Besatzung nicht beendet ist, kann Israel unmöglich mit normalen Verhältnissen mit seinen Nachbarn rechnen. Die Besatzung IST EINE AGGRESSION – und zwar eine die sich gewaschen hat, seit nunmehr über 40 Jahren. Man möchte mitunter meinen, dass allein ihre Dauer der Welt Normalität vorspielen soll, aber an so einer Besatzung ist nichts normales und wird es auch nie sein.
     
    Der internationale Terrorismus, Al Kaida, die Attentäter von 9/11, die Taliban haben ihre Wurzeln übrigens maßgeblich in Saudi-Arabien, wo ihre strengst fundamentalistisch-ideologischen Koranschulen, die Kaderschmieden dieser Ideologie, vom Königshaus finanziert werden. Seltsamerweise hat der Autor darüber kein Wort verloren.
     
    Eines ist jedenfalls sicher, das Geschwür der Besatzung wird nicht aufhören zu schmerzen, so lange sie nicht beendet ist – und Staaten in denen die Meinung sich frei äußern darf, werden die indirekte Kungelei mit dem Besatzungsregime weniger konsequent durchführen können, als das bisher der Fall war und dafür bedarf es keiner Muslimbrüder.
     
    Israel verstößt eklatant gegen internationales Recht und auch gegen die Menschenrechte und es liegt nahe, dass die Muslime diese auch für ihre palästinensischen Brüder fordern (wie es übrigens letztendlich auch der Rest der Welt fordert, denn sämtliche UNO-Resolutionen, internationale Urteile bzgl. der Besatzung und die Stellungnahmen auch der westlichen Verbündeten machen klar, dass Gebietsgewinne für Israel auf Grundlage einer Besatzung keinerlei Legitimität haben).
     
    Die Muslimbrüder haben übrigens schon klar und deutlich signalisiert, dass sie keine politischen Ambitionen haben und eine entstehende Demokratie tut gut daran sämtliche gesellschaftlich relevanten Kräfte an EINEN Tisch zu holen – und das passiert jetzt, ob das Israel nun passt oder nicht. Auch im Fall des Libanon drängt sich der Verdacht auf, dass Israel vor allem an der Re-Entwicklung der Region interessiert ist um seine Vormachtstellung zu zementieren.
     
    Die Blockade Gazas wird sicher auf den Prüfstand kommen, denn ohne konsequente Unterstützung durch Ägypten ist diese so nicht aufrecht zu erhalten – und es ist absolut notwendig, dass endlich irgendwas geschieht, um diesen unerträglichen ZUSTAND (im wahrsten Sinn des Wortes) endlich zu beenden.

  67. Arabischer Frühling gleich Israelischer Winter
    Die Gerechtigkeit wird eines Tages siegen. Seit 50 Jahren unterdrückt das zionistische Regime die Urbevölkerung Palästinas. Ich denke der Beginn des Arabischen Aufstandes ist hoffentlich das Ende des Staates Israel
     

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