Im Interesse der Hamas: Eskalation zu befürchten

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Die Hamas-Führungen in Gaza und Damaskus würden nichts lieber sehen als eine weitere Intifada in der Westbank und in Jerusalem. Im Hinblick auf die Sackgasse, in der sich die Hamas in der letzten Zeit befindet, wäre eine erneute Eskalation das beste, was ihr passieren könnte. Vor allem würde dadurch die neue Situation zerstört, die in der Westbank entstanden ist, die Rückkehr zu einem normalen Leben, die drastische Verbesserung der wirtschaftlichen Lage…

Ein Kommentar von Amit Cohen in M’ariw

Während sich der Gazastreifen noch immer unter einer Blockade befindet und Ägypten die Tunnel-Industrie bedroht, läge es durchaus im Interesse der Hamas, die Kluft zwischen Ramallah und Gaza zu beseitigen.

Aus militärischer Sicht wäre eine neue Intifada wie frische Luft für die Infrastruktur der Hamas, auf die die PA im Moment Jagd macht. In den letzten zwei Jahren geht die PA entschlossen gegen alle Zentren der Hamas in der Westbank vor, seien es militärische oder soziale, da ein Versuch der Hamas befürchtet wird, gewaltsam die Kontrolle an sich zu reißen, wie seinerzeit in Gaza.

Auch auf politischer Ebene hat die Hamas ein Problem, vor allem was den anhaltenden Konflikt mit der Fatach betrifft. Ende März wird der arabische Gipfel in Libyen zusammentreffen. Eines der Themen auf der Tagesordnung ist die palästinensische Spaltung. Hamas soll dabei als die problematische Seite dargestellt werden. Eine neue Intifada würde die Aufmerksamkeit der arabischen Staaten von diesem Thema ablenken.

Im Moment sieht es jedoch so aus, als würde die Situation in der Westbank nicht so schnell aus der Kontrolle geraten, wie es sich die Hamas wünscht. Es könnte sein, dass die Hamas versuchen wird, einen Anschlag in Israel zu verüben, um eine Eskalation zu beschleunigen. Die gestrigen Aufrufe aus Gaza waren eindeutig: Anschläge. Jetzt. Trotz des schlechten Zustands, in dem sich die Terrorbanden befinden, werden die Terroristen sicherlich versuchen, diese Mission zu erfüllen.

22 Kommentare

  1. Urteile gegen Hisbollah

    Kairo – Ein ägyptisches Gericht hat am Mittwoch hohe Haftstrafen gegen 26 Anhänger der libanesischen Schiiten-Bewegung Hisbollah verhängt. Die Angeklagten sollen Tunnel gegraben und Waffen beschafft haben, die sie an die radikalislamische Hamas im Gaza-Streifen liefern wollten. Außerdem hatten sie nach Ansicht des Richters Attacken auf Schiffe im Suezkanal und auf touristische Einrichtungen auf der Sinai-Halbinsel geplant. Bis auf einen Libanesen, einen Sudanesen und fünf Palästinenser stammen alle Verurteilten aus Ägypten. dpa

    http://www.sueddeutsche.de/R5L38K/3330713/Urteile-gegen-Hisbollah.html

  2. Gaza:
    Opposition droht Hamas mit Volksrevolte

    GAZA, 28. April (RIA Novosti). Im Gaza-Streifen nimmt offenbar die Unzufriedenheit mit der radikal-islamischen Bewegung Hamas zu, die nach der gewaltsamen Machtübernahme im Juni 2007 diese Palästinenserenklave in internationale Isolation und Wirtschaftsmisere getrieben hat.
    Am Mittwoch wurden in der Region mehrere Mitglieder der einflussreichen Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) wegen Verbreitung von Flugblättern verhaftet, in denen die schwere Wirtschaftslage kritisiert und der Hamas mit einem Volksaufstand gedroht wird. Das teilte ein PFLP-Sprecher RIA Novosti mit. In den vergangenen Wochen hatte die Hamas-Führung neue Steuern, darunter auf Zigaretten und Benzin eingeführt
    http://de.rian.ru/world/20100428/126106041.html

    Hamas-Video ärgert Bevölkerung in Gaza
    http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2588844_Hamas-Video-aergert-Bevoelkerung-in-Gaza.html

  3. Ich hab eine naive Frage: Gibt es eigentlich auch positive Meldungen, wo gemäßigte Palästinenser und Israelis gemeinsam Friedenskonzepte oder so verwirklichen? Wär schön, mal etwas in dieser Richtung zu lesen, der Hoffnung halber … Oder anders gefragt: Gibt es irgendwelche kleinen Fortschritte in den letzten Jahrzehnten, die standgehalten haben?

    Lieben Gruß

  4. Auch hier nicht:

    Hamas Leaders Call to Abduct Israeli Soldiers, Settlers

    On the occasion of Palestinian Prisoners Day (April 17, 2010), Hamas leaders, including members of the Legislative Council and the Gaza administration, called to abduct Israeli soldiers and settlers in order to negotiate the liberation of Palestinian prisoners from Israeli jails.

    thememriblog.org/blog_personal/en/26442.htm

  5. Leider kann ich hier keinen Link angeben, da alles als Spam gilt. Ist daher leider ein wenig schwierig. Einfach das www davorsetzen.

    Lebanese Foreign Minister: It Is Our Right to Liberate Occupied Territories, Including through Resistance

    Before setting out for the Tehran nuclear conference, Lebanese Foreign Minister ‚Ali Al-Shami said that his country had the right to liberate occupied territories by all legitimate means, including armed resistance.

    thememriblog.org/blog_personal/en/26443.htm

    Mash’al: Hamas won’t recognize Israel

    Ma’an/Agencies – Hamas leader Khalid Mash’al said Monday that Arab officials had urged the movement to accept the International Quartet’s conditions and recognize Israel in exchange for amendments to the Egyptian-backed unity deal.

    „Whoever asks us to recognize Israel will be disappointed,“ Mash’al, the senior-most Hamas leader said during a speech marking a week of Prisoners Day activities in Damascus, where he has lived since his August 1999 expulsion from Jordan.

    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=277911

  6. Lebanese Foreign Minister: It Is Our Right to Liberate Occupied Territories, Including through Resistance

    Before setting out for the Tehran nuclear conference, Lebanese Foreign Minister ‚Ali Al-Shami said that his country had the right to liberate occupied territories by all legitimate means, including armed resistance.

    During his visit to Iran, Al-Shami expressed support for Iran’s nuclear program for peaceful purposes, and thanked this country for supporting Hizbullah.

    http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/26443.htm

    Mash’al: Hamas won’t recognize Israel

    Ma’an/Agencies – Hamas leader Khalid Mash’al said Monday that Arab officials had urged the movement to accept the International Quartet’s conditions and recognize Israel in exchange for amendments to the Egyptian-backed unity deal.

    „Whoever asks us to recognize Israel will be disappointed,“ Mash’al, the senior-most Hamas leader said during a speech marking a week of Prisoners Day activities in Damascus, where he has lived since his August 1999 expulsion from Jordan.

    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=277911

  7. Hamas Leaders Call to Abduct Israeli Soldiers, Settlers

    On the occasion of Palestinian Prisoners Day (April 17, 2010), Hamas leaders, including members of the Legislative Council and the Gaza administration, called to abduct Israeli soldiers and settlers in order to negotiate the liberation of Palestinian prisoners from Israeli jails.

    http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/26442.htm

  8. An Jacob P., dringend:

    Also außer, dass in deinem Leben vieles nicht so läuft, wie du es gerne hättest, kann ich aus deinem Posting nicht viel begreifen.
    Hast du schon Halluzinationen, oder hat sonst noch jemand den Ruf der Humanisten „WIR SIND ALLE HAMAS!“ gehört?

    Bist du für die Todesstrafe? Oder was erregt dich, so sehr, dass du vom „Goldenen Schuss“ sprichst?
    Hast du häufiger solche Gewaltphantasien?

  9. Ja, so sind sie, die werten Genossen von Hamas, mit denen sich unsere linken Pantoffelhumanisten so gern solidarisieren („Wir sind alle Hamas“) – dieselben Pseudolinken übrigens, die literweise Krokodilstränen vergießen, wenn mal wieder irgendwo in den USA ein Schwerkrimineller von Papa Staat den „Goldenen Schuss“ erhält.

  10. Hinrichtungswelle in Gaza befürchtet
    Im Gaza-Streifen steht eine größere Hinrichtungswelle ins Haus. Nach Äußerungen von Hamas-Innenminister Fathi Hammad und dem Generalstaatsanwalt Mohammed Abed von Ende März wird u. a. die baldige Exekution von Palästinensern erwartet, die der Fatah angehören oder der Kollaboration mit Israel beschuldigt werden.

    Acht angebliche Kollaborateure sind als erste für die Hinrichtung bestimmt. Außerdem wurden auch acht Fatah-Mitglieder in Gaza zum Tode verurteilt, sieben davon in Abwesenheit.

    Generalstaatsanwalt Abed teilte mit, einige Hinrichtungsbefehle seien bereits vor zwei Monaten erlassen worden.

    Palästinensische und internationale Menschenrechtsorganisationen berufen sich bei ihren Protesten und Appellen an die Hamas-Regierung nicht nur auf eine grundsätzliche Opposition gegen die Todesstrafe, sondern auch auf die Beugung des palästinensischen Grundgesetzes, das Exekutionen nur unter Bewilligung des palästinensischen Präsidenten zulässt.

    Seit Schaffung der Palästinensischen Autonomiebehörde im Jahr 1994 haben palästinensische Gerichte etwa 80 Todesurteile gefällt, von denen neun bis zwölf vollstreckt wurden. Präsident Mahmoud Abbas hat seit 2005 kein Todesurteil mehr vollstrecken lassen. Doch die Hamas erkennt Abbas’ Autorität nicht an.

    (Haaretz, 07.04.10)

  11. Terrorismus macht Frieden im Nahost unmöglich

    Von Wahied Wahdat-Hagh

    Die Annäherung der Arabischen Liga an die „Islamische Republik Iran“ könnte jeden Versuch den Nahost-Friedensprozess voranzubringen zerstören. In der islamistischen Vision eines Friedens für den Nahen Osten hat Israel kein Existenzrecht. Die islamistische Ideologie legitimiert dabei den Einsatz von Terroranschlägen, die einen Frieden unmöglich macht.

    Khaled Mashaal erklärte, dass Hamas bereit sie einen palästinensischen Staat in den Grenzen von Juni 1967 anzuerkennen. Mashaal denkt aber nicht daran die Hamas-Charta, die die Vernichtung Israels festgeschrieben hat, aufzugeben. Dies nährt die Befürchtung, dass die Hamas Schritt für Schritt von einem Waffenstillstand zum nächsten Waffenstillstand und von einem Konflikt zum nächsten Konflikt ihr langfristiges Endziel der Vernichtung Israels erreichen will. Fakt ist, dass die Hamas sich entschieden hat mit ihrer Propaganda Juden zu dehumanisieren und Israel zu dämonisieren.

    Dehumanisierung der Juden und Dämonisierung Israels in Al-Aqsa TV

    Die Hamas intensiviert ihre Propaganda zur Verteidigung von Terroranschlägen. Am 17.3.2010 verteidigte Dr. Yousef Al-Sharrafi, ein Politiker der Hamas, in einem Interview mit Al-Aqsa TV Selbstmordanschläge in israelischen Bussen und Restaurants. Wie Memri berichtet, sagte er: „Wenn der Feind wüsste, dass er einen Preis zahlen muss – speziell durch Märtyrer-Operationen in seinen Bussen und Restaurants-„ dann würde der israelische „Feind Millionen Mal über seine Handlungen nachdenken .“

    Am 19.3.2010 sagte Abdallah Jarbu, Minister für religiöse Angelegenheiten der Hamas im Al-Aqsa TV: „Die Juden, diese Brüder von Affen und Schweinen, haben sich von allen Ecken der Welt kommend, hier versammelt, um die Al-Aqsa-Moschee zu entweihen.“ Er bezeichnete die Juden als die „niederträchtigsten Menschen auf der Erde.“

    Er sagte über die Juden: „Sie sind keine Menschen. Sie sind keine Menschen, die verdient haben zu leben, solange wir am Leben sind.“

    Abdallah Jarbu warf auch den Juden als Kollektiv vor die „Propheten ermordet zu haben.“ Dies sei auch im Koran verurteilt worden.

    Abdallah Jarbu fuhr fort: „Nur ein Verrückter, der nichts versteht, kann möglicherweise denken, dass die Juden Menschen sind und als solche behandelt werden sollten. Die Form, wie sie uns behandeln, muss mit Tod, Blut und Sieg charakterisiert werden.“

    Jarbu fuhr fort: „Allah wird seinen Zorn vom Himmel über die Juden und ihre Kollaborateure schicken. Allah wird das Meer gegen alle Unterdrücker zur Rage bringen. Allah wird die Luft vergiften, die von den Juden, von den Amerikanern, von den Kreuzrittern und von allen Zionisten eingeatmet wird. Möge Allah das Essen, das sie zu sich nehmen zu Gift in ihren Bäuchen verwandeln.“

    Abdallah Jarbu sagte zudem: „Wir begrüßen jeden, der die Juden mit Bulldozern überfährt. Wir begrüßen jeden, der versucht einen jüdischen Siedler wie ein Schwein zu erstechen.“

    Und weiterhin sagte der Minister für religiöse Angelegenheiten der Hamas: „Da muss eine dritte Intifada kommen, mit der Absegnung Gottes. Wir sagen zu den Autoritäten in Ramallah: Lasst die Zügel unserer Brüder los, so dass sie einen Dschihad wagen, um die Attacken der Juden zu beenden. Eine Märtyrer-Operation im Herzen von Jerusalem, um die jüdischen Siedlungen zur Explosion zu bringen, um sie zu erschrecken, damit sie ihre Pläne gegen uns aufgeben. Eine Märtyrer-Operation im Herzen von Tel-Aviv wird sie schlaflos machen, wie in der Vergangenheit.“

    Jarbu zufolge ist der „Friedensprozess ein leeres Wort“, das die „Bevölkerung und die Religion Allahs verrate“.

    Jarbu sagte auch: „Die Juden sind wie Krebs, sie operieren via schlafender Zellen bis der Körper zusammenfällt. Wir müssen diesen anschwellenden, kriminellen, zionistischen Krebs stoppen.“

    http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Iran-aktuell/article7026322/Terrorismus-macht-Frieden-im-Nahost-unmoeglich.html

  12. Gaza-Journalismus: Hamas-Zensur verhindert Objektivität

    Eine Delegation palästinensischer Journalisten aus Gaza und dem Westjordanland traf sich in Tel Aviv mit ihren israelischen Kollegen. Die Jerusalem Post war dabei, als verschiedene Themen besprochen wurden, darunter die Behinderung der Medien durch die Hamas.

    Lana Shaheen, palästinensische Fernsehmoderatorin, gewährte Einblick:

    Außerdem sagt Shaheen, dass sie mit scharfer Zensur seitens der Hamas zu kämpfen hat, was sie aus dem Gazastreifen berichten darf und was nicht. Solche Beschränkungen machen es nahezu unmöglich, ein komplett objektives Bild von der Situation vor den Grund zu vermitteln.

    Shaheen sagte, dass die Hamas „gewissermaßen“ bestimmt, über was sie berichten dürfe. Sie brachte das Beispiel eines bei der BBC angestellten Freundes, der einen Bericht über die ziemlich weit verbreitete Herstellung selbst angebauten Weines in Gaza produzierte, „und am folgenden Tag erhielten wir die Stellungnahme eines Hamas-Sprechers, dass sie [die Reporter] den Feind unterstützen und das unmoralisch sei.“

    http://backsp.wordpress.com/2010/03/29/gaza-journalismus-hamas-zensur-verhindert-objektivitat/

  13. CHORUS:

    You fight for democracy
    And the „American Way“
    But you’re not in your country
    „What am I doing here?“ you say
    But now it’s too late
    You’re entering Managua
    If you had brought your surfboard….

  14. http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Iran-aktuell/article6936804/Kinder-im-bewaffneten-Kampf.html

    Kinder im bewaffneten Kampf

    Die Hamas ruft in Kindersendungen und anderen antisemitischen Programmen ihrer zwei Fernsehanstalten, Al Quds TV und Al Aqsa TV zum bewaffneten Kampf gegen Israel auf und verherrlicht den „Märtyrertod“. Dies ist nichts anderes als die ideologische Indoktrination von Kindern.

    Zwar ist nicht bekannt wie stark Al Aqsa TV und Al Quds TV, die von Hamas betrieben werden, in Europa und in Deutschland konsumiert werden. Eins ist aber sicher: Hamas-Sympathisanten und radikale Fans des bewaffneten Kampfes können mit Hilfe von Satellitenschüsseln und im Internet problemlos beide Kanäle auch in Deutschland empfangen. Auch das Hamas Radio Sawt Al Aqsa kann leicht in Europa empfangen werden. Ähnlich wie Al Manar TV rufen die Sender immer wieder zur Zerstörung Israels auf, propagieren antiwestlichen Hass und betreiben antijüdische Volksverhetzung

  15. „Passt zwar nicht ganz hierher, aber weil man hier immer wieder von Kommentatoren liest, Israel sei immer Schuld, sehr gern auch hier“

    Und ob das gepasst hat, Yael, vielen Dank für die beiden informativen Links!

    RS

  16. On Al-Aqsa TV, Hamas Deputy Minister of Religious Endowments Calls for Jews to be Annihilated, Saying They Are Bacteria, Not Human Beings; Following President Obama’s Election, Said in Friday Sermon: We Must ‚First Check if His Heart is Black or White‘

    Below are excerpts from an interview with Abdallah Jarbu‘, Hamas deputy minister of religious endowments.

    http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/4035.htm

    Passt zwar nicht ganz hierher, aber weil man hier immer wieder von Kommentatoren liest, Israel sei immer Schuld, sehr gern auch hier:

    EU lässt Fatah Geld verwalten
    Machtkampf um Strom für Gazastreifen

    Stromlos in Gaza: Seit die EU die Gelder für das einzige Elektrizitätswerk im Gazastreifen nicht mehr direkt an Israel überweist, sondern erst an Ramallah, kommt nicht mehr genug Dieseltreibstoff für das Kraftwerk an. Die Bevölkerung leidet täglich unter mehreren Stunden Stromausfall.

    http://www.tagesschau.de/ausland/stromgaza100.html

  17. Alle Jahre wieder… Kommt nun „Gegossenes Blei II“? Werden wieder Demos stattfinden? Wird wieder lauthals „Juden ins Gas“, „Israel Kindermörder“ und „wir sind alle Hamas“ gerufen, werden wieder Israelflaggen verbrannt werden?

    Die Welt ist ein Irrenhaus… Je vernünftiger man sie anschaut, umso unvernünftiger blickt sie zurück.

  18. Der Raketenbeschuss auf Israel geht weiter

    Innerhalb der letzten 24 Stunden sind weitere Kassams in Israel eingeschlagen, die aus dem Gaza-Streifen abgeschossen wurden. Mit denen am heutigen Freitag sind es nun fünf Raketen in Folge. Gestern wurde durch die dritte Rakete ein thailändischer Gastarbeiter in einem Gewächshaus in Netiv Ha’asara in der Küstenregion von Ashkelon getötet.

    Die israelische Luftwaffe hat sechs Ziele im Gaza-Streifen ausgemacht, darunter Schmuggeltunnel an der ägyptischen Grenze und eine Metallgießerei.

    Eine bisher unbekannte Terrorgruppe, Ansar al-Sunna, die der Ideologie der Al-Qaida nahe steht, hat die Verantwortung für die Angriffe übernommen, ebenso wie die Al-Aqsa Märtyrerbrigaden, ein Flügel der Fatah.

    Palästinensische Terroristen haben seit der Gazaoperation im Januar 2009 sporadisch über hundert Raketen- und Mörserangriffe auf Israel ausgeführt, bei denen bis gestern niemand getötet wurde.

    (Haaretz, 19.03.10)

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