Judenmission: Der fragwürdige Umgang mit einem Tabubegriff

Besonders deutsche Nachschlagewerke treten gern mit dem Anspruch der Seriosität auf. Das Deutschland der Wissenschaft, der Kultur und der Technik hat tatsächlich einige Errungenschaften vorzuweisen, auf die es mit Recht stolz sein kann. Gerade deshalb jedoch hätte man es sich leisten können auch bei den weniger ruhmreichen Kapiteln, wie etwa bei der vaterländischen Religions- und Sozialgeschichte, ehrlicher mit der historischen Wahrheit umzugehen…

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Antisemitismus: Was hat sich in Europa verändert?

Wer von uns beklagt sich nicht hin und wieder über die Lage in unserem Land? Der israelische Jude wünscht sich immer heimlich, ein wenig im Ausland leben zu können. Ich habe leider einen Trost für die Jammerer: Die Teilnahme an einem Antisemitismus-Seminar im europäischen Parlament ließ mich zu dem Schluss gelangen, dass die Lage der Juden Europas nicht mehr dieselbe ist wie früher…

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Judenmission im Volkslied: „Es war eine schöne Jüdin“

Wohl kaum ein anderes Thema ist besser dazu geeignet, Juden und Christen einander zu entfremden als der leidige ‚Dauerbrenner‘ Judenmission. Das vor Augen erteilte erst kürzlich der Gesprächskreis „Juden und Christen“ dieserart Bekehrungsversuche eine klare Absage und legte sogar ein Dokument dazu vor. Nur repräsentieren ein paar wohlmeinende Christen nicht die Mehrheit der Katholiken, und schon gar nicht den Papst selbst…

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Die Bayerische Judengesetzgebung von 1813

Wer kennt sie nicht, jene selbstgefälligen und ‚warm ums Herz‘ machen sollenden Slogans wie „leben und leben lassen“, „Liberalitas Bavariae“, „ganz natürliche bayerische Toleranz und Gastlichkeit“? Seit Jahrzehnten ‚zieren‘ sie die Jubelbroschüren der Stadt München ebenso wie sie fester Bestandteil des Vokabulars der Wahlpropaganda (fast) aller bayerischer politischer Parteien geworden sind. Nicht genug, sie fanden auch noch Eingang in die weihrauchreichen Schlussworte bayerischer Geschichtsbücher, in die immer unkritischer werdenden Artikel im Bayernteil der Zeitungen des Freistaates und natürlich in die Werbung der Fremdenverkehrsbranche (wo sie eigentlich hingehören)…

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