Offener Brief an das EineWeltHaus München

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„Mit großer Sorge nehmen wir allerdings zur Kenntnis, dass kein anderes Land der Welt im Rahmen Ihres Programms in gleicher Weise und ähnlich häufig so negativ dargestellt wird wie Israel“. Ein Offener Brief von AmEchad, Grüne Jugend München, Linksjugend [’solid] München, Verband Jüdischer Studenten in Bayern, Deutsch-Israelische Gesellschaft – Arbeitsgemeinschaft München, Landesarbeitskreis Shalom der Linksjugend [’solid], Piratenpartei München…

Sehr geehrter Vorstand des EineWeltHaus,

mit Freude haben wir vor zwölf Jahren die Eröffnung Ihres Hauses wahrgenommen, das sich seit seiner Gründung zu einer wichtigen Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten, Kulturschaffende und Andersdenkende entwickelt hat. Darauf können Sie stolz sein und dafür möchten wir Ihnen aufrichtig danken.

Mit großer Sorge nehmen wir allerdings zur Kenntnis, dass kein anderes Land der Welt im Rahmen Ihres Programms in gleicher Weise und ähnlich häufig so negativ dargestellt wird wie Israel. Allein in diesem Jahr fand jeden Monat eine Veranstaltung statt, die sich ausschließlich abwertend mit Israel befasste.

Wiederholt wurde bei Veranstaltungen zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen und Israel als „Apartheidsregime“ denunziert. Apartheid ist die in Südafrika bis 1994 praktizierte Politik der sogenannten Rassentrennung. Eine solche Trennung gibt es in Israel nicht – alle Staatsangehörigen sind mit gleichen Rechten ausgestattet.

Mit Staatskritik oder der Suche nach Frieden, die uns alle umtreibt, haben diese Behauptungen aus unserer Sicht nichts zu tun. Ihr offensichtlicher Zweck ist es vielmehr, den jüdischen Staat zu delegitimieren. In beispielhafter Deutlichkeit zeigte sich dieser Versuch der Delegitimierung auch bei der Veranstaltung „Gaza-Flottille und Palästina Fly-In“ (2011), als offen T-Shirts angeboten wurden, auf denen unter dem Satz „Palestine unites us“ eine Karte des Nahen Ostens ohne den Staat Israel abgebildet war.

Ähnlich häufig war auf Veranstaltungen die Behauptung zu hören, jüdische Israelis würden den Holocaust heute ausnutzen, um ungestraft Unrecht zu begehen. Oder in Israel etwa begangenes Unrecht ähnle zum Teil dem Holocaust selbst. In die gleiche Kerbe schlägt die im EineWeltHaus immer wieder zu vernehmende Behauptung, eine „jüdische Lobby“ oder eine ähnlich umschriebene konspirative Gruppe würde die öffentliche Meinung hierzulande dahingehend beeinflussen, dass eine freie Meinungsäußerung in Bezug auf Israel bislang nur eingeschränkt möglich gewesen sei.

Uns zeigt sich ein anderes Bild der öffentlichen Meinung in Deutschland. Meinungsäußerungen zu Israel sind hierzulande durchaus vielfältig. Anders ist dies im EineWeltHaus. Während in den vergangenen 10 Jahren an über 170 Tagen öffentliche Veranstaltungen und Ausstellungen zu besuchen waren, die Israel mit Vorwürfen belasten, sind einzelne Veranstaltungsanfragen, die vom hausüblichen Ton abweichen, von Ihnen abgelehnt worden. Nachdem sich ein Mitglied von AmEchad bei der Veranstaltung „Gaza – Mensch bleiben – Ein Buch zur Lage der Menschen in Gaza“ (2009) in Ihrem Hause kritisch zu Wort meldete, skandierten Jugendliche „Schmeißt ihn raus!“ Die Rhetorik auf diesen Veranstaltungen verschärft sich.

Die in den letzten Jahren an Sie gerichteten Briefe blieben bis auf den letzten unbeantwortet. In Ihrer ersten Antwort im Mai nun schreiben Sie: „Wir legen großen Wert darauf, dass bei Veranstaltungen in unserem Haus gegenseitiger Respekt, Völkerverständigung und Toleranz propagiert und auch gelebt wird.“ Unsere vielfach formulierte Kritik fand in Ihrer Antwort somit offensichtlich keinerlei Eingang. Wir müssen annehmen, dass Sie diese nicht ernst genommen haben. Denn „Respekt, Völkerverständigung und Toleranz“ würden auch gebieten, den Staat der Holocaust-Überlebenden und ihrer Nachkommen fairer zu behandeln und eine ausgewogene Sichtweise auf Israel zu entwickeln. Das ist bei Veranstaltungen im EineWeltHaus zu oft nicht oder nur mit eingeschränkter Sehschärfe der Fall.

Im Mai dieses Jahres fand eine gemeinsame Kundgebung von Mitgliedern des Verbands der Jüdischen Studenten in Bayern, der Grünen Jugend München und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft München vor Ihrem Hause statt, um auf den zumindest unterkomplexen Charakter der Veranstaltung „Die ethnische Säuberung Palästinas“ hinzuweisen.

Einen Tag vor der Kundgebung kursierte ein Gegenaufruf im Internet: „Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Zionisten ihren Unfug auch in München treiben!“ Die kritische Kundgebung vor dem EineWeltHaus wurde infolge zeitweise eingekreist. Eine Vertreterin Ihres Hauses, die sich als Person mit Hausrecht vorstellte, unterstellte den Teilnehmenden der Kundgebung, die „bezahlten Typen“ von Charlotte Knobloch zu sein.

Viele Münchner Juden und Nichtjuden, Israelis und Israelfreunde fühlen sich im EineWeltHaus nicht willkommen und teilweise sogar bedroht. Wir fordern vom EineWeltHaus, Verständnis auch für Jüdinnen und Juden aufzubringen, die in Israel ein neues bzw. altes Zuhause suchten. Die sich verschärfende Dämonisierung und Delegitimierung Israels sowie die zunehmenden Boykottaufrufe halten wir für nicht akzeptabel.

Wir fordern den Programmvorstand auf, Veranstaltungen in Zukunft abzulehnen, die Israel direkt oder indirekt das Existenzrecht absprechen oder sich konkret gegen Jüdinnen und Juden wenden, wie beispielsweise die Veranstaltung „Die Erfindung des jüdischen Volkes“ (2010). Israel ist ein legitimier Teil der einen Welt, von der Sie sprechen. Und das sollte ein Haus, das sich EineWeltHaus nennt, unserer Meinung nach auch ausstrahlen.

Mit freundlichen Grüßen,

AmEchad, Grüne Jugend München, Linksjugend [’solid] München, Verband Jüdischer Studenten in Bayern, Deutsch-Israelische Gesellschaft – Arbeitsgemeinschaft München, Landesarbeitskreis Shalom der Linksjugend [’solid], Piratenpartei München

München, den 30.06.2013

77 Kommentare

  1. «Israel ist nicht der Sündenbock»

    “Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali erklärt, warum sich erst die arabische Gesellschaft ändern muss, bevor ein Frieden möglich wird. Denn ein Kompromiss sei in der islamischen Welt nicht möglich, da er Gesichts­verlust bedeutet”

    “Ayaan HirsiAli, sie beziehen sich oft auf die Situation im Nahen Osten und behaupten, die Menschen im Westen würden nicht verstehen, dass das kein Dialog ist, was da stattfindet.
    Das Hauptproblem im israelisch-palästinensischen Kontext ist, dass man vielleicht von einem Friedensprozess sprechen mag, aber alles, was man erhält, ist ein Prozess und keinen Frieden. Und warum zieht sich dieser Prozess so lange hinaus? Weil es für die Israelis ein Territorialproblem ist und für die palästinensischen Unterhändler kein Territorialproblem, sondern ein religiöses und ethnisches. Es geht nicht nur um die Palästinenser, sondern um alle Araber. Aus der Perspektive der arabischen Führer ist das Erreichen einer Zweistaatenlösung gleichbedeutend mit dem Verrat an Gott, dem Koran, den Hadithen und der Tradi­tion des Islams.”

    “Obwohl sie als säkular gelten?
    Die Annahme, dass die palästinensischen Unterhändler säkular seien, wird nicht durch Tatsachen gestützt. Wenn sie es wären, dann gäbe es bereits eine ausgehandelte Territorialvereinbarung. Aber es gibt bis heute keine, weil die Angelegenheit auf der einen Seite zu einem religiösen Jihad um alles oder nichts geworden ist, während es auf der anderen Seite immer noch als Territorialproblem ge­sehen wird. Natürlich gibt es auch ­Israelis, die dies als religiöses Problem sehen; aber ihre Zahl ist verschwindend gering im Vergleich zur moslemischen Seite. Das Erreichen einer Vereinbarung, die zu zwei Staaten führt, ist ein religiöser Verrat – nicht nur für die Führung, sondern für die meisten Moslems heute. Der Westen versteht das nicht.”

    weiter unter dem Link

    http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Israel-ist-nicht-der-Suendenbock/story/14178130

    Das ist die eigentliche Wahrheit was Notorische Antisemiten wie Jane z.B. gerne verschweigen.

  2. Mal zwischendurch ein herzliches Danke an die Leute, die hier die antisemitischen Dumpfbacken des sogenannten „Eine|Welt|Hauses“ mit einer bewundernswerten Ausdauer betreuen.

    Dies ist zwar auf der einen Seite löblich, auf der anderen gleichzeitig sinnlos und darüber hinaus schade um die vertane Zeit, dieser Spezies im Gewande von „Linken“ mit Argumenten zu begegnen. Denn diese sind für Argumente ungefähr so zugänglich wie überzeugte Nazis.

    Es kann sicher eine Weile interessant sein, das Verhalten dieser alternativ-braunen Sumpfgewächse zu beobachten, zu verfolgen, wie sich sich die Bälle zuspielen und die immer gleichen Vorurteile repetieren. Letztlich ändert es nichts an ihrer, im wahrsten Sinn des Wortes, „verrückten“ Sicht auf die Realität. Diese Wahnwelt mit Argumenten aufzulösen oder bestenfalls auch nur aufzulockern, dürfte m.E. im Bereich des Unmöglichen liegen. Hier wäre eine ganz andere – professionelle – Hilfe vonnöten.

  3. Die Anti Israel Lobby und BDS Anhaenger von Juden Boykotten werden immer Aggressiver.

    Paul McCartney: Sie drohten, mich zu toeten, wenn ich in Israel spiele.

    Der Ex-Beatle ist nicht allein

    Dutzende von anderen Kuenstlern, die Termine in Israel planen werden durch Anti Israelische Lobbyarbeit, schikaniert, bedroht und auch bei Konzerten in Israel wird versucht die Kuenstler zu isolieren.

    Alicia Keys, die vor kurzem ein Konzert in Israel gab letzte Woche, liefert das juengste Beispiel der Einschuechterungen von Kuenstlern, die in Israel spielen konfrontiert werden.

    Mehrere ihrer Kolleginnen und Saenger – vor allem Elvis Costello und Roger Waters – draengte sie zu annullieren, nannte Israel ein „Apartheid-Staat“, und Keys ‚Facebook-Seite wurde mit Verurteilungen am Tag des Konzerts übersaet.

    Costello selbst hatte ein Konzert in Israel im Jahr 2010 abgebrochen, ebenso wie Carlos Santana, nachdem sie von Anti-Israel-Gruppen tyrannisiert wurden.

    Doch trotz des Drucks und der Bedrohungen gibt es viele Kuenstler die in Israel spielen wollen.

    In den vergangenen Monaten haben Rockbands wie Deep Purple und die Pet Shop Boys Konzerte in Israel gegeben und amerikanische Kuenstler Rihanna soll ihre zweite Tour hier im Oktober stattfinden.

    Und natürlich gab es Madonna.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/169801

    So sind die Antisemiten es hat sich nichts geaendert die Bedrohung der Antisemiten ist geblieben wie schon seit 2000 Jahren.

  4. Bei der ganzen ZelotenFraktion geht es ja angeblich immer darum ‚das Existenzrecht Israels‘ zu verteidigen – dabei geht es in Wirklichkeit darum, die Besatzung zu verteidigen, denn nur die steht ernsthaft in der Kritik und nur diese zu beenden ist das politische Bestreben der PA und auch dieses entspricht dem Völkerrecht und auch der Forderung der gesamten internationalen Gemeinschaft. Aber komischerweise will sich dann so deutlich doch niemand dazu bekennen.

    Dieser Unterschied wird geflissentlich und natürlich mit durchschauberer Intention verwischt.

    So versuchen jetzt eben israelische und jüdische Hasbara Gruppierungen gegen alles und jeden vorzugehen, der palästinensisches Leid unter israelischer Besatzung sichtbar macht.

    Gegenwärtig steht die Ausstellung einer palästinensischen Künstlerin in Paris unter Polizeischutz.

    “ Mit Anrufen und Briefen wurde eine Zensur und Schliessung der Ausstellung verlangt, das Museum erhielt sogar eine Bombendrohung, sodass die Ausstellung aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste. Es handelte sich um Fotos von der Mauer und von getöteten Palästinensern, Männern Frauen und Kindern, die unsensationell und ohne politischen Pathos aufgenommen bzw. gezeigt wurden“

    http://www.lemonde.fr/idees/article/2013/06/21/liberte-pour-l-art-au-jeu-de-paume_3434117_3232.html

    Das ist fraglos Teil der konzertierten Aktionen rund um den Erdball um die Besatzung zu legitimieren, die an und für sich durch nichts zu legitimieren ist. Da geht man gegen alles vor, was das ’schöne Bild‘ trübt, seien es israelische und internationale NGOs, Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, Künstler, ob jüdisch, nicht-jüdisch – ganz egal. Mit der Meinungsfreiheit und mit dem Recht auf Information ist es dann nicht mehr weit her.

    Und jeder der sich deutlich für die Palätinenser einsetzt wird diesen Widerstand zur Aufrechterhaltung einer unmenschlichen Untedrückungsmaschinerie zu spüren bekommen.

  5. Die entsprechenden jüdischen Gruppen können ja selbst muslimisch-jüdische Dialoggruppen starten – allerdings insofern ihr ganzes Anliegen ist, die Besatzung zu legitimieren wird da sicher auch kein Palästinenser auftauchen – wieso auch?

    Allerdings gibt es natürlich Dialoge und Kooperation zwischen Juden und Muslime.

    Hier zum Beispiel die Organisation Rabbis for Human Rights:

    „Wenn Sie mit Ihren Freiwilligen, auch mit anderen Rabbinern, in den besetzten Gebieten Demonstrationen oder Sitzblockaden abhalten – zum Beispiel, um Palästinenser bei der Olivenernte gegen Ãœbergriffe von Siedlern zu schützen, dann rechtfertigen Sie diesen zivilen Ungehorsam auch religiös. Wie genau funktioniert das?

    Arik Ascherman: Das Judentum hat einen wundervollen Schatz an überlieferter Gesetzgebung – die „Halacha“ – und eine Tradition, die uns lehrt, wie wir unsere Mitmenschen behandeln sollten. Heute würden wir diese Regeln Menschenrechte nennen. Nun gibt es einige unter uns, die glauben, dass diese Regeln nur auf Juden anzuwenden seien. Wenn wir aber im ersten Buch der Thora, in der Genesis, den Vers 27 lesen, dann heißt es dort: Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild. Wenn wir das ernst nehmen, heißt das, dass wir Gottes Antlitz in allen Menschen erkennen, dass Menschenrechte für alle gelten, für Juden wie für Nichtjuden. Das ist das Fundament unserer Organisation.“

    http://de.qantara.de/Stimme-des-Gewissens/18772c19665i1p96/index.html

    Diese Organisation hat jedenfalls keine Probleme mit Palästinensern, oder Muslimen und würde sicher auch die NakbaAusstellung nicht sabotieren (ganz dolles Beispiel für Respektierung der Meinungsfreiheit und des Rechts auf Information) – sie haben auch keine Probleme sich in den besetzten Gebieten zu bewegen – sie respektieren eben die Palästinenser als gleichwertig und als Menschen, deren Rechte genauso zu respektieren sind, wie die von Juden.

    Das ist die ganze Crux.

  6. „Nee. Ein Dialog zwischen Israelis und Palästinensern im Ausland mag wünschenswert sein, es geht aber nicht unter den Vorzeichen hie jüdisch, hie palästinensisch, weil das Eine eine sich letztlich religiös, das Andere eine sich politisch definierende Gemeinschaft bezeichnet.“

    Falsch – denn das sind die beiden Pole des Konflikts.

    Juden definieren sich ja in diesem speziellen Fall politisch ; so sind zwar auch Muslime und Christen Israelis, genau wie Palästinenser – aber weder die muslimischen, noch die christlichen Israelis befinden sich im Clinch mit den Palästinensern, bzw. den Bewohnern des potentiellen palästinensischen Staats.

    In den Siedlungen werden auch nur Juden angesiedelt, keine Muslime und vermutlich auch keine Christen; zudem beharren ja mittlerweile auch Isrealis auf die Anerkennung als Israel als jüdischem Staat. Die andere Seite widerum definiert sich primär als palästinensisch, nicht als muslimisch, da die Besatzung für palästinensische Christen nicht weniger problematisch und unerwünscht ist, wie für die muslimischen Palästinenser.

    • „Falsch – denn das sind die beiden Pole des Konflikts.“

      ! NO !

      Die „Pole“ sind der Staat Israel als die Vertretung

      – in einer Demokratie kann sich bekanntlich per Definition eine Gruppe, auch wenn sie mit der Regierung nicht konform geht, nicht ausklinken, muss sich also damit abfinden, von ihr vertreten zu sein, obwohl sie sie in ihrer Zusammensetzung so gar nicht gewählt hat –

      aller seiner Bürger, auch der arabischen und sonstigen Minderheiten, und die, die sich seit 1964 als Palästinenser sehen und einen Staat Palästina neben oder statt Israel möchten.

      Um mit diesem Dilemma, nämlich dass der Staat Israel eben durchaus nicht rein jüdisch ist, klarzukommen, mixen die Erfinder der „jüdisch-palästinensischen Dialoggruppe“ Religions- und erhoffte (Staats-)Zugehörigkeit. Was, wie es auch bei dir (sorry) herauskommt, gewollte Ausgrenzung, also Herausdividierung des jüdischen Bevölkerungsanteils in Israel bedeutet und damit im erweiterten Kontext letztlich als rassistisch zu betrachten ist, gelle.

      Und ob die nicht in Israel lebenden Jüdinnen und Juden als Gesamtheit der trouble in Nahost mehr interessiert als dass sie natürlich wie jeder vernünftige Mensch gegen jegliche Verfolgung nicht allein ihrer selbst sind, ist zumindest fraglich.

      Jedenfalls dürfte ihnen die von einer palästinensisch Minigruppe getriggerte „Dialoggruppe“ – s. Ansprechpartner – mit dem nicht aus Unbedachtsamkeit falsch gewählten Namen ziemlich schnurz sein. Falls sie überhaupt jemals davon gehört haben: kaum.

      Ãœbrigens wird Uri wohl richtig liegen. Denn wer neben anderen hat den Offenen Brief mit unterzeichnet?

      Jedenfalls nicht die „Dialoggruppe“, die, wäre es ihr Ernst mit ihren hehren Zielen, mit als Allererste dabei sein müsste.

  7. „Jüdisch-palästinensische Dialoggruppe“: Ich mag mich irren, es gab mal eine solche winzigste Gruppe, aber ich glaub heute besteht sie noch, von jüdischer Seite aus, aus einer Person. Die übrigen sind aus bekannten Gründen daraus ausgetreten – so meine Erinnerung…

  8. “ …gemeinsam GESCHICHTE und Schicksal des anderen kennenLERNEN …“

    Mensch sollte es halt dann auch einfach einmal UNideologisiert tuen?

    FAKTEN, TATSACHEN und RESULTATE (Ergebnisse!) zahlreicher KRIEGE beginnend in 1918!!!

    “ …durch Information der Öffentlichkeit zum besseren Verständnis des Konfliktes …“

    “ …wie beispielsweise die Veranstaltung „Die Erfindung des jüdischen Volkes“ (2010)“

    ????
    “Veranstaltung „Die Erfindung des … Volkes“ (nach 1967).”

    “…den Begriff »Palästinenser« im heutigen Sinne, als Bezeichnung für die ARABER, die in einem Gebiet ‘einstig’ namens ‘Mandate of’ »Palestine« leben, gibt es erst seit 1968. Er taucht in der PLO-Charta auf, die ganz wesentlich von Jassir Arafat formuliert wurde.”

    PLO

    “Die Palästinensische Befreiungsorganisation (arabisch ‏منظمة التحرير الفلسطينية ‎ Munaẓẓamat at-Taḥrīr al-Filasṭīniya), kurz PLO (von engl. Palestine Liberation Organization) ist eine Dachorganisation verschiedener nationalistischer Fraktionen, die die Vertretung aller ‘Palästinenser’, auch der im arabischen und im nichtmuslimischen Exil, anstrebt. Die weitaus stärkste Fraktion ist die Fatah.
    Die PLO wurde am 28. Mai 1964 auf der konstituierenden Tagung des ‘Palästinensischen’ Nationalrats (PNC) auf Initiative des damaligen ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser in Jerusalem gegründet, um eine Vertretung DES ARABISCHEN VOLKES in ‘Palästina’ im Rahmen einer panARABISCHEn Bewegung zu schaffen. Ab 1969 bis zu seinem Tod am 11. November 2004 war Jassir Arafat PLO-Vorsitzender. Arafat trug maßgeblich zur Herausbildung eines palästinensischen Nationalbewusstseins und des Wunsches nach einem unabhängigen Staat Palästina bei. Der SechstageKRIEG 1967 löste eine Welle palästinensischer Flüchtlinge aus: ihre Vertretung brachte die PLO zu ihrer heutigen Bedeutung. Unter Arafats Führung RADIKALisierte sich die PLO, es wurden TERRORistische Anschläge verübt.”

    WIKIPEDIA

    “ …in seinen kulturellen Veranstaltungen auch Ausstellungen zur Nakba …“

    KATASTROPHE – in der TAT – 1918 + T O T A L 1945!

  9. Vielleicht ist mein Kommentar verloren gegangen, deshalb nur kurz: Am Anfang gabs viele frühere Nazis bei den Grünen, das ist kein Geheimnis; Werner Vogel war der Grüne MdB, der früher ein Nazi war (er wurde vorhergehend erwähnt). Pascal Beucker, taz, hat ein gutes Portrait u.a. über ihn geschrieben, in einem Buch, treffend überschrieben mit: „Der alternative Nazi“:
    http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1516/der_alternative_altnazi.html

    Zwei frühere Grüne MdBs „der ersten Stunde“ (der olle nationalistische Alfred Mechtersheimer, ehemals Militär und „Friedensbewegung“ der frühen 1980er; eweiterhin der Lange) sind heute bei Pro Köln bzw. in deren direktem Umfeld.
    Die Grünen jedoch generell mit Nazis bzw. mit Antisemiten in einen Topf zu werfen ist jedoch absoluter Schwachsinn und billige Polemik, die nicht weiter führt, darüber braucht man nichts zu schreiben.

  10. „Wiederholt wurde bei Veranstaltungen zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen und Israel als „Apartheidsregime“ denunziert. Apartheid ist die in Südafrika bis 1994 praktizierte Politik der sogenannten Rassentrennung. Eine solche Trennung gibt es in Israel nicht – alle Staatsangehörigen sind mit gleichen Rechten ausgestattet“

    Auch hier betreibt der Brief die übliche Verwischung von Fakten, indem er die eigentliche Gruppe von Menschen, die unter massiver Entrechtung durch den israelischen Staat leiden, großzügig hinweggeht, als ob es sie nicht gäbe – Millionen von Palästinensern in Gaza und der West-Bank, die der israelischen Militärjustiz seit mehr als 45 Jahren ausgeliefert sind, welcher aller internationalen Standards Hohn spottet, welche rechtswidrige systematischer Misshandlung und Enteignung ausgesetzt sind.

    Aber selbst für die israelischen Muslime ist es nicht ganz zutreffend, was in dem Brief behauptet wird.

    „The new representative of Beitar Jerusalem’s owner announced last week he wouldn’t sign Arab players“

    http://www.haaretz.com/opinion/the-haim-revivo-racism-project-1.534207

    „On May 29th, novelist Alice Walker issued an open letter calling upon Alicia Keys to cancel her scheduled concert in Israel. The letter has created an immense stir, as those who wish to ignore the situation facing the Palestinians hasten to draw a false wall between the experiences of African Americans under Jim Crow and Palestinians today, attacking Alice Walker’s person in the process, in major media outlets including the Wall Street Journal, the Daily News and the New York Post. In signing this letter, we affirm the accuracy of parallels drawn between the experience of African Americans in the U.S. under Jim Crow and Israel’s treatment of Palestinians.“

    http://www.endtheoccupation.org/article.php?id=3626

    “ More recently the former South African ambassador to Israel sent a letter condemning Israel for its “replication of apartheid.” A 2012 report by the UN Committee on the Elimination of Racial Discrimination, while also drawing attention to conventions on apartheid, framed Israel’s treatment of both its Palestinian citizens, and those living under military rule in the occupied territories, in terms of segregation and racial discrimination.“

  11. „Während in den vergangenen 10 Jahren an über 170 Tagen öffentliche Veranstaltungen und Ausstellungen zu besuchen waren, die Israel mit Vorwürfen belasten, sind einzelne Veranstaltungsanfragen, die vom hausüblichen Ton abweichen, von Ihnen abgelehnt worden.“

    Engagement für die Rechte der Palästinenser verträgt sich nicht mit der israelischen Hasbara – oder präsentiert der Zentralrat in seinen kulturellen Veranstaltungen auch Ausstellungen zur Nakba und zu israelkritischen Rabbinern etc. ?

    Diese Forderung nach ‚Ausgewogenheit‘ – ist doch nichts als Augenwischerei, die letztendlich zur Beschönigung der Partei beitragen soll, welche nun einmal eine völkerrechtswidrige Besatzung seit über 45 Jahren aufrecht erhält.

    Nein – da verlaufen klare Fronten und daran wird sich auch nichts ändern, allerdings gestalten die sich anders als die anti-goyische Weltsicht von Leuten wie Heron und Anti-Deutschen sich das ausmalen mag.

    Eine Ausstellung zur Nakba zu sabotieren ist auch kein Zeugnis für Meinungsfreiheit und Pluralität; diese als ‚unterkomplex‘ zu bezeichnen absurd – tut doch die Darstellung der palästinensischen Narrativs Not, in Angesicht der völlig ‚unterkomplexen‘ und massiv einsetig bis hin verfälschten üblichen zionistischen Geschichtsrezeption.

    Engangement für Palästina ist Engagement für Palästina und nicht gegen Juden. Mit der israelischen Besatzungspolitik und den Legitimierungsversuchen für eine völkerrechtswidrige Politik, die die Menschenrechte von Millionen von Menschen mit Füßen tritt, verträgt sie sich allerdings nicht.

    Die Behauptung die pro-palästinensischen Aktivitäten des Eine-Welt-Hauses wären ‚antisemitisch‘ ist schon eine üble Diffamierung und läuft auf den Versuch hinaus – eben öffentliche Meinungsäußerung und Darstellung von unpopulären Wahrheiten zu sabotieren. Juden sind im Eine-Welt-Haus klar willkommen, so lange ihr Anliegen nicht die Weiß-Waschung von massiven, systematischen und rassistisch motivierten Menschenrechtsverletzungen sind – und genau das ist hier auch im Rahmen dieses öffentlichen Briefs leider der Fall.

    Wer an einer friedlichen Koexistenz zukunftsweise wirken möchte, wird im Eine-Welt-Haus dafür auch die Möglichkeit finden, egal ob jüdisch, muslimsich oder sonstwas. So beherbergt das Eine-Welt-Haus auch die jüdisch-palästinensische Dialoggruppe, welche eine glaubwürdigere Intiative für eine gemeinschaftlich pro-jüdisch-und-pro-palästinensische Weltsicht, getragen von Juden und Muslimen, ist.

    Aus der Selbstdarstellung der Initiative: „Im Jahre 1985 fanden sich in München ansässige palästinensische und jüdische Frauen und Männer zusammen und beschlossen die Gründung der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe. Denn es zeigte sich, dass es auch für uns, die wir in Deutschland leben, nicht möglich ist, sich von dem israelisch-palästinensischen Konflikt abzugrenzen…

    Wir unterstützen Initiativen und Dialoggruppen im Nahen Osten und Europa und organisieren von Zeit zu Zeit Veranstaltungen, zu denen wir israelische und palästinensische Gäste einladen, um so durch Information der Öffentlichkeit zum besseren Verständnis des Konfliktes und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen…“

    http://www.einewelthaus.de/judisch-palastinensische-dialoggruppe-munchen/

    Ãœbrigens – Berichterstattung die den gleichen pro-israelischen Kreisen wohl auch ein Dorn im Auge ist (und über die dann komischerweise tatsächlich gar nicht berichtet wird):

    „Mehr als tausend europäische Rabbiner demonstrierten am 4.7.2013 vor dem Sitz der EU in Brüssel, um öffentlich zu erklären, dass die israelische Regierung anti-zionistische Juden bekämpft. Sie kritisierten, dass die israelische Regierung sich des Judentums bediene, um seine expansionistischen Ziele in Palästina und anderen Orten der Region zu verfolgen.“

    http://www.arendt-erhard.de/deutsch/palestina/

    • „So beherbergt das Eine-Welt-Haus auch die jüdisch-palästinensische Dialoggruppe“

      Lustigerweise aber, worauf ich hier schon hinwies, ist dies zu beachten (ich zitiere mich):

      „Da gibt es denn neben vielen anderen auch diese, unter “J”: “Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München”. Kontakt damit ist angeboten über “Fuad Hamdan”.

      Und unter “P” finden sich:

      1.) “Palästina Komitee München” Kontakt: “Fuad Hamdan”

      2.) “Palästinensische Gemeinde München” “

      Also. Herr Hamdan ist Ansprechpartner sowohl im Palästina Komitee München als auch in der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München.

      Die Richtung des Folgenden scheint damit vorgezeichnet: „um so durch Information der Öffentlichkeit zum besseren Verständnis des Konfliktes und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen“.

      Aber sicher 🙂

      • Was soll daran verkehrt sein, dass ein Palästinenser die Dialoggruppe leitet?

        Das ändert ja nichts daran, dass sich Juden und Palästinenser daran beteiligen und dazu eingeladen sind.

        Ist man als Palästinenser nicht qualifiziert eine solche Gruppe zu leiten?

        Diese Forderungen nach ‚Balance‘ sind doch absurd, geäußert von Gruppen, die selber jede andere Darstellung als ihre eigene einseitige Sicht der Dinge zu unterdrücken versuchen, wie z.Bsp. die Nakba Ausstellung.

      • „Die Richtung des Folgenden scheint damit vorgezeichnet“

        Aber sicher doch und steht auch in der Selbstdarstellung:

        „Juden und Palästinenser, wo immer auf der Welt sie sich aufhalten, haben das Recht, in Frieden, Freiheit und ohne Diskriminierung als gleichberechtigte Menschen zu leben…

        Die jüdischen Siedlungen im Westjordanland und im Gazastreifen sind völkerrechtswidrig entstanden und stellen ein Hindernis auf dem Weg zur Verständigung und zu einem dauerhaften Frieden dar, so dass sie deshalb zu räumen sind…

        Wir wollen einen regelmäßigen intensiven Dialog zwischen Palästinensern und Juden auf der ganzen Welt anregen im Bestreben, gemeinsam Geschichte und Schicksal des anderen kennen zu lernen, Gemeinsamkeiten zu pflegen und Unterschiede zu respektieren und Auswege aus der gegenwärtigen Hilflosigkeit zu finden.

        Wir halten einen regen kulturellen und wirtschaftlichen Austausch unter Juden und Palästinensern und entsprechende Bildungs- und Erziehungsprogramme für geeignete und wichtige Mittel, diesen Dialog zu fördern.“

        Mit diesen Zielen können halt die Beschwerdeführer nichts anfangen.

        Dann sollen sie doch ihre Agitation in anderen Räumen ausüben – die Möglichkeit gibts ja.

      • Jane, Brille putzen, genau hingucken.

        An der auf den ersten Blick so anscheinend umgänglichen Erklärung der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe ist schon der Name falsch bzw. verräterisch: richtig wäre „Israelisch-Palästinensische Dialoggruppe“ oder aber Jüdisch-Muslimische Dialoggruppe“. Denn natürlich gibt es Israelis in München, die
        übrigens nicht unbedingt Juden sein müssen.

        Mit der bestehenden Namensgebung wird suggeriert, der Gegenpart zu Juden sei Palästinenser bzw. umgekehrt, und das ist Unsinn.

        Ich glaube auch kaum, dass die jüdische Mehrheit, die nicht in Israel, sondern in den Amerikas wohnt, groß Bock darauf hat an einem „regelmäßigen intensiven Dialog zwischen Palästinensern und Juden auf der ganzen Welt“ „im Bestreben, gemeinsam Geschichte und Schicksal des anderen kennen zu lernen, Gemeinsamkeiten zu pflegen und Unterschiede zu respektieren und Auswege aus der gegenwärtigen Hilflosigkeit zu finden.“ usw.

        Vor genau dem Hintergrund mutet dies direkt weltfremd an: „Wir halten einen regen kulturellen und wirtschaftlichen Austausch unter Juden und Palästinensern und entsprechende Bildungs- und Erziehungsprogramme für geeignete und wichtige Mittel, diesen Dialog zu fördern.“ Was kratzt den einzelnen Juden in Buenos Aires, dessen Familie dort vielleicht schon seit vielen Jahrhunderten sitzt, ein reger kultureller und wirtschaftlicher Austausch mit Palästinensern? Oder den dorthin verzogenen Palästinenser dasselbe, nur umgekehrt?

        Nee. Ein Dialog zwischen Israelis und Palästinensern im Ausland mag wünschenswert sein, es geht aber nicht unter den Vorzeichen hie jüdisch, hie palästinensisch, weil das Eine eine sich letztlich religiös, das Andere eine sich politisch definierende Gemeinschaft bezeichnet. Schließlich gibt es wohl christliche Palästinenser, aber keine christlichen Muslime und auch keine christlichen Juden (die sog. Jews for Jesus spielen keine Rolle), genausowenig wie jüdische oder muslimische Christen 🙂
        Die paar Juden, die bei der „Dialoggruppe“ mitmachen, möchte ich mal kennen lernen. Vielleicht Neturei Karta… Eventuell lesen welche von ihnen mit und äußern sich.

  12. orginal fairness
    „über den der “moderne” Antisemitismus-Schnüffler Ihrer Zeitung etwas zu berichten hatte.“

    In Israel haben wir eine Freie Presse wo es die Moeglichkeit gibt ueber die Aktivitaeten von Antisemiten zu Berichten soowie uber Deutsche Partei mit Nazi Vergangenheit die zu Juden Boykott aufrufen.

    Und es ist gut zu wissen das es in Deutschland noch gute Deutsche gibt die gegen Intisemitismus vorgehen wie z.B. Dr. Clemens Heni, ein fuehrender deutscher Forscher fuer modernen Antisemitismus.

    Ich glaube das waren jetzt genug eigene Worte fuer sie fairness denn in Zukunft werde ich Ihnen und ihrer Antisemitischen Freundin genau diesen Artikel von der Jerusalem Post immer wieder vorhalten wenn Sie wieder Antisemitische Hetze verbreiten.

  13. @fairness

    Die Partei die Gruenen aus Deutschland rufen auf, nicht bei Juden zu kaufen, und die Jerusalem Post bringt einen Bericht das die “ Partei der Gruenen Nazi Wurzeln “ hat.

    Warum sollte ich Schaum vor dem Mund haben, wenn es doch alles Bestaetigt was man hier von ihrer Antisemitischen Mentoren „Jane“ die eine Gruene ist lesen konnte.

    Und hier speziell fuer Sie fairness und ich kopiere es extra langsam weil ich weiss Sie koennen es nicht so schnell verstehen.
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    „Akademische und journalistische Recherchen in den letzten fuenf Jahren zeigt die zentrale Rolle der NS-Groessen in der Partei seit der Gruendung und in der Entwicklung.“
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    Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren

    Vogel, Werner 1938–1945 DIE GRÜNEN 1983 gewählter Bundestagsabgeordneter (vor Konstituierung des Bundestages Mandat niedergelegt)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren

    August Haussleiter, ein Mitbegruender der Gruenen im Jahr 1979, er spielte eine wichtige Rolle in der Partei Entwicklung

    Haussleiter war bei Hitlers Muenchner Putsch aktiv 1923 und lobte die deutsche Wehrmacht im Jahre 1942. Er schuerte antiamerikanische und antisemitische Gefuehle nach dem 2. Weltkrieg in West-Deutschland.

    Und so geht es weiter und weiter die Partei der Gruenen sind von ehmaligen NSDAP und SA Mitglieder Gegruendet worden die Juden geschlagen gepruegelt und ausgeraubt hatten.

    Und diese Partei die “ Gruenen“ die von Nazis Mitbegruendet wurden rufen im Jahr 2013 zum Boykott Juedischer Waren auf.

    Anhaenger dieser Partei die von Nazis mitbegruendet wurde schreiben hier auf Hagalil, verbreiten Luegen Pro Arabische Islamistische Propaganda Hetzen und Deffamieren das Judentum.

    • Zum einen Heron möchte ich den Aufruf der Grünen‘ Nicht bei Juden zu kaufen‘ sehen – den gibt es nicht.

      Zum anderen – wenn ich mir diese Liste ansehe, welche Politiker früher mal in der NaziDiktatur aktive Politiker waren, dann wird eines ziemlich klar –

      bei den Grünen fühlen die sich nicht sehr wohl

      ein einziger bei den Grünen, neben unzähligen bei CDU, SPD und FDP.

    • Hinsichtlich Haussleiter scheinen Sie mir doch sehr zu übertreiben Heron.

      Können Sie bitte mal Belege dazu beibringen Haussleiter wäre am Hitlerputsch beteiligt gewesen?

      Der war damals 18 Jahre alt und kein Parteigänger der NSDAP.

      Auch zu Zeiten der Machtergreifung Hitlers gehörte er nicht der NSDAP an, sondern national-liberalen deutschen Volkspartei. Den Kurier, für den er lange tätig war, musste er 1940 auf Betreiben Julius Streichers wegen seiner, ‚politisch unabhängigen Haltung‘ verlassen. Dann war er als Kriegsberichtserstatter tätig, wo man ihm immerhin vorwerfen kann, eine Kriegspropagandaschrift verfasst zu haben, die sie noch heute im Internet bestellen können.

      Später war der dann Gründungsmitglied der CSU.

      Ein nationalsozialistischer Politiker war er nicht – ein Mitläufer in mancher Hinsicht – ja – aber daraus einen überzeugten NationalSozialisten zu machen, scheint doch überzogen.

      • Ums noch klarzustellen, die Vita von Haussleiter gefällt mir auch nicht sonderlich; jedenfalls ist sein Mitläufertum nichts worauf man stolz sein könnte , aber man tut ihm wohl Unrecht, wenn man aus ihm einen überzeugten Nazi zudem noch der ersten Stunde machen will. Das war er nicht – er war nicht mal in der NSDAP.

        In der Gründungszeit der Grünen fanden sich alle möglichen unterschiedlichen Gruppierungen.

        Die Grünen zur NaziPartei stilisieren zu wollen ist aber ziemlich absurd – kaum eine Partei vertritt schon so lange so moderne Vorstellungen von Staatsbürgerrecht etc. – das hat mit den Nazis so ziemlich gar nichts zu tun – sonst würde ich sie auch nicht wählen.

  14. Heron – Nazis bei den Gründungsgrünen

    Erstmal ist es immer ein Fehler, seine politischen Neigungen kundzutun! Jane hätte ahnen müssen, dass Heron das mal wieder ausschlachtet, und mich wundert’s nicht.
    Nur ist Jane dafür doch nicht verantwortlich zu machen, ja, aber Ihre Versuche der Verhohnepippelung u. Beschimpfungen benötigen dringend Solidarität.

    Ich habe den Artikel gelesen und alle genannten Personen gegoogelt und wenn Wiki Recht hat, woran wenig Zweifel bestehen, so ist das fürchterlich!!
    Es gibt auch nicht das geringste Verständnis, warum diese ehem. Nazis Aufnahme bei den grünen fanden, Interesselosigkeit an deren Vergangenheit sollte man ihnen nicht unterstellen. Oder warum die Ärztin u. Ehefrau von Haußleitner, Frau Haußleitner-Malluch, jahrelang Schatzmeisterin sein konnte? Wiki über diese Frau:
    Haußleiter-Malluche, die auch BDM-Gauführerin war, studierte Medizin und erhielt 1941 die Approbation als Ärztin. Zunächst arbeitete sie in der Universitäts-Kinderklinik in Breslau, anschließend als Assistenzärztin im Reservelazarett in Ernstdorf. Sie war eine von zwei Ärztinnen, die in der Wehrmacht zu Offizierinnen befördert wurden.[1]
    Anmerkung von mir: So was wurde man nicht umsonst!

    „Haußleitner selbst war seit 1950 bei den unterschiedlichen Parteien Mitglied, so auch bei der CSU, oder hat Parteiengründungen betrieben“

    Ja, fürchterlich, die Hitlermitläufer lebten so lange u. so gut in diesem System, obwohl soo viele Verwaltungen hier oder da, Bescheid wussten und das deckten. Googeln Sie mal Doktor Sawade, der in der Nazizeit sich anders nannte, ein Menschenschinder ähnlich wie Mengele, der ruhig in seinem Bett sterben durfte.

    Antisemitismusforscher wachsen bei hagalil sozusagen neuerdings aus dem Boden, es scheint ja ein Bedürfnis danach zu geben. Nur die wirklichen Nazis, die von der Polizei jahrelang bei Demos geschützt wurden, während Anti-nazis verprügelt und inhaftiert, erkennungsdienstlich behandelt wurden, von diesen ANTI-Nazis sprechen Sie auf hagalil wenig bis gar nicht.. wie ein Luftphänomen, an Sie nicht glauben wollen. – Das sind dann die von Ihnen verhassten >Linksradikalen.

    • Das ficht mich wenig an. Nur weil ich Grün wähle, heißt das nicht, dass ich jeden einzelnen Abgeordneten und jede grüne Entscheidung gut finde – aber im Großen und Ganzen fühle ich mich durch die Grünen ganz gut repräsentiert – und habe auch kein Problem damit, was Heron daraus macht – es ist sowieso ganz egal – wer immer Israel deutlich kritisiert, ja gar irgendwelche Konsquenzen fordert – wird halt zum Antisemiten erklärt – das kennt man ja schon – gäähhhnnnnn.

      Dabei kann es sich um Christen, Muslime, Juden handeln – religiöse, säkulare, linke, rechte, schwarze, weiße – ganz egal.

      Es gab ja auch schon Spekulationen, dass die Grünen eigentlich die neuen Nazis wären, weil sie ja so naturverbunden sind. Das waren die Nazis ja auch – und morgen müssen wir dann den Gentechnikfraß löffeln, um zu beweisen, dass wir keine braune Gesinnung haben – mit allem anderen macht man sich dann sicher schwer verdächtig – ich seh’s schon kommen.

  15. Ne, ich diskutiert ja nicht mit gewissen Leuten, das hat auch keinen Sinn. Allein schon die Verwendung eines Nazi-Sprache wie „Antisemitismus-Schnüffler“ weist unmittelbar zurück in den primitiven Antisemitismus der 1950er und 1960er Jahre (hierüber gibts auf hagalil so viele Beiträge, dass ein Querverweis nicht notwendig ist.)
    Es ist kein Geheimnis, dass einige der Gründer der Grünen ehemalige Nazis waren, die Namen sind bekannt, die Grünen haben sich damit auseinander gesetzt.
    In diesem konkreten Fall ist Werner Vogel gemeint. Pascal Beucker, toller Journalist bei der taz und Buchautor, hat über Werner Vogel folgenden Beitrag veröffentlicht: „Der alternative Altnazi“:
    http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1516/der_alternative_altnazi.html
    Es gibt übrigens auch zwei ehemalige Grünen-Bundesabgeordnete „der ersten Generation“, die heute bei Pro Köln gelandet sind:
    Torsten Lange und Alfred Mechtersheim. Einige Links:

    http://www.bnr.de/category/stichworte/alfred-mechtersheimer

    http://nrwrex.wordpress.com/tag/torsten-lange/

    • …und ehemalige Mussolinianhänger, die führende Zionisten wurden.

      Sowas gibts halt immer wieder.

  16. Heron, Sie haben ja heute, zu Ihren übrigen Ergüssen ebenfalls, mal wieder Schaum vor dem Mund.
    Wenn Sie in der Lage sind, den letzten Erguss über grünegründer in Ihren eigenen Worten wiederzugeben, vielleicht gerne mal lesbar, melden Sie sich noch mal. Bis dahin überprüfen Sie die richtige Namensschreibung von „Werner Vorgel“ und sagen Sie uns allen, wer denn von den hier in Wiki aufgeführten Vogels der ist, über den der „moderne“ Antisemitismus-Schnüffler Ihrer Zeitung etwas zu berichten hatte. Diese Schnüffler vermehren sich derzeit auch wie die Karnickel! Fast so schlimm wie die Deutschen- + Araberhasser.

    Werner Vogel (Politiker) (1907–1992), deutscher Jurist und Politiker
    Werner Vogel (Chemiker) (* 1925), deutscher Chemiker
    Werner Vogel (Archivar) (* 1930) deutscher Archivar und Historiker

  17. Uri, Prima Hinweise!

    In dem Bericht über Eva Nickel und ihre ermordeten Schwester heißt es: „Doch welche Mörder meinte ihre Mutter? Den SS-Mann, der die beiden Schwestern deportierte? Den Lokführer, der den Zug nach Auschwitz lenkte? Oder den Mann, der das Gas in die Kammer leitete?“
    Zu dem oben zitierten Satz , der die Wahrheit auf den Punkt bringt, fällt mir ein Auszug aus Daniel Goldhagens Buch –Hitlers willige Vollstrecker- ein.

    Zitat Daniel Goldhagen, Hitlers willige Vollstrecker, Seite 457f:

    „Die Reibungslosigkeit, mit der das Vernichtungsprogramm durchgeführt wurde, ist ebenfalls ein einzigartiges Phänomen. Bürokratien und Verwaltungen, die mit der Durchführung politischer Schritte betraut sind, und untergeordnete Beamte und Angestellte, die Befehle weit entfernter Vorgesetzter zu vollstrecken haben, könnten eine Politik, die Ihnen nicht gefällt oder die sie ablehnen, durchaus sabotieren oder verschleppen. Bei großangelegten Unternehmungen müssen sich die Ausführenden bereitwillig in dieses Projekt einfügen, wenn die Dinge vorankommen und sich nicht in Zeitlupentempo fortbewegen sollen. Dies gilt erst recht für ein Unternehmen wie den Völkermord auf einem ganzen Kontinent, das an vielen VerbindungsstellenInitiative und Einfallsreichtum von Institutionen und Einzelpersonen verlangt, die sich verwirrenden Forderungen und konkurrierenden Zielen gegenübersahen und denen oft genug ein halsbrecherisches Tempo abverlangt wurde. Ein solches Unternehmen ist auf Menschen angewiesen, die große Energie mitbringen, eine Energie, die normalerweise aus der Begeisterung für ein Projekt entspringt. Woher haben so viele ganz gewöhnliche Deutsche diese Tatkraft und die Energie zum Völkermord genommen“

    Auf Seite 397 schreibt Goldhagen:“ …..Abgesehen von Dörr befand sich wohl keiner unter ihnen aufgrund irgendwelcher Eigenschaften in diesem Lager, die vorgesetzte Stellen eine besondere Befähigung vermuten ließen, Juden zu quälen und umzubringen. Nein, im Allgemeinen handelte es sich hier um gewöhnliche Deutsche aus der Arbeiterklasse“

    Zitat Ende

    Ich erinnere mich, wie wir früher versucht haben, unsere Community aus der Sache raus zu quatschen.
    Andächtig lasen wir in der Schule das Buch von Reinhard Kühnl „Formen bürgerlicher Herrschaft Liberalismus – Faschismus“ wo wir so „tiefschürfende Erkenntnisse“ gelesen haben wie, Zitat: „Im Faschismus sammeln sich, wie schon dargelegt, vor allem die deklassierten oder von der Deklassierung unmittelbar bedrohten Teile der bürgerlichen Mittelschicht. Mit ihrem Votum für den Faschismus protestieren sie gegen diese Deklassierung und beanspruchen ihren Anspruch „Mittelstand zu bleiben.“ Zitat Ende

    Wir waren Froh, dass WIR und UNSERE Eltern und Großeltern mit sowas ja nix zu tun haben konnten. Die waren ja nur einfache Arbeiter, einfache Soldaten, einfache Beamte einfach…, einfach…, einfach…. , aber auf keinen Fall bürgerliche Mittelschicht und somit ja auch keine Faschisten. Der o.g. SS-Mann, der Lokführer sowie der Mann, der das Gas in die Kammer leitete, alles bürgerliche Mittelschicht, also hatten wir eine eigene Community aus unsere Community ausgesondert, die an allem schuld war, mit der wir aber nix zu tun hatten. Unsere Community war frei von Schuld. Puh, wir waren erlöst. Dank an Reinhard Kühnl!! Unsere Eltern und Großeltern hatten damit nix zu tun.

    Da haben die Enkel und Urenkel, die „engagierten Friedensfreunde“ vom EineWeltHaus, die alle ja nicht bürgerliche Mittelschicht sind und somit nix mit Faschismus zu tun haben, doch wirklich mal das Recht, „Israelkritik“ zu üben und das hat dann gar nix mit Antisemitismus zu tun,- nur damit auch die Juden als Tätercommunity zu diffamieren um damit die sechs Millionen ermordeten Juden zu vergessen.

    Deshalb ist ein von israelischen Raketen getöteter Mensch im Gazastreifen für die Leute des EineWeltHauses so viel wichtiger, als der ermordete Mönch und seine über hunderttausend getöteten Brüder und Schwestern in Syrien.

    • Sebastian – es ist weder Anliegen eine, eine andere Community zur ‚Tätercommunity‘ zu ernennnen und das tut auch niemand.

      Es geht um konkrete Dehumanisierung und Entrechtung von Millionen von Menschen, in klarer Missachtung des Völkerrechts und der Genfer Konvention und genau das geschieht nun einmal durch Isreal seit 46 Jahren.

      Darüber großzügig hinwegzusehen (wie es die westliche Politik schon allzu lange tat), weil in diesem Fall Verbrechen im Namen des Judentums und von Juden begangen werden, ist letztendlich in dem gleichen optischen Sehfehler begründet, wie die dehumanisierenden faschistischen Rassismen in der NaziZeit – im Irrglauben – es gäbe so etwas wie ‚Die Guten‘ und ‚Die Bösen‘, ein ‚gutes Volk‘, ‚ein böses Volk‘ – sowas gibt es nicht, und es trifft weder auf Juden, noch auf Muslime, Palästinenser oder Deutsche zu.

      Da muss man sachlich und unvoreingenommen prüfen, ohne Anschauung der Person oder der Personengruppe – und da verbittet sich die positive Voreingenommenheit, welche dem israelischen Expansionsunternehmen allzu lange die Stange hielt, genauso wie das Gegenteil.

      In Realitas muss man differenzieren, prüfen und eben dann aus dem erkannten Konsequenzen ziehen.

      Juden begehen Verbrechen, wie andere Menschen auch – und alle Menschen haben ein Recht auf faire und individuelle Beurteilung und nicht auf Sippenhaft (genauso Palästinenser).

      Dass das Bedürfnis das schlechte Gewissen Deutscher zu sein, letztendlich dazu führt, dass eine neue rassistische Kultur relativ ungestärt ‚gedeihen darf‘ – das ist schon tragisch (und absurd), ob man Juden in der Welt damit einen Gefallen tut? Da habe ich so meine Zweifel.

  18. Die Nazi-Wurzeln der deutschen Gruenen

    Akademische und journalistische Recherchen in den letzten fuenf Jahren zeigt die zentrale Rolle der NS-Groessen in der Partei seit der Gruendung und in der Entwicklung.

    Dr. Clemens Heni, ein fuehrender deutscher Forscher auf modernen Antisemitismus, sagte der Jerusalem Post, dass Werner Vorgel, ein ehemaliges Mitglied der NSDAP und ihrer SA Sturmtruppen „, gehoerte zu den ersten gewaehlten Mitglieder der Gruenen in den Bundestag Jahr 1983. “

    Nachdem die Medien Vogels Hintergrund ausgesetzt, trat er aus dem Bundestag.

    Heni sagte, dass die fuehrenden Gruenen Politiker zu dem Zeitpunkt nicht zu Vogel die Mitgliedschaft in der Partei widersprechen.

    Heni fuegte hinzu, dass die Gruender der Gruenen August Haussleiter, der als Mitbegruender der Gruenen im Jahr 1979, spielte eine wichtige Rolle in der Partei Entwicklung begruesst. Haussleiter war in Hitlers Muenchner Putsch aktiv in 1923 und lobte die deutsche Wehrmacht im Jahre 1942. Er schuerte antiamerikanische und antisemitische Gefuehle in post-World War II West-Deutschland, sagte Heni.

    Baldur Springmann, ein ehemaliges Mitglied der SA, spielte auch eine wichtige Rolle in der beginnenden Phase der deutschen Gruenen. Er verließ die Partei im Jahr 1980.

    Heni sagte, dass Henning Eichberg spielte auch eine wichtige Rolle bei der Gruendung der Gruenen im sueddeutschen Bundesland Baden-Wuerttemberg im Jahr 1979, obwohl er nicht waehlen, um Mitglied zu werden. Eichberg hatte schließt Beziehungen mit ehemaligen Nazi-Partisanen-Spezialist Arthur Ehrhardt von der SS.

    http://www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-Features/The-Nazi-roots-of-the-German-Greens-318973

    Jetzt wird vieles klar denn die Ober Antisemiten und Judenhasserin „Jane“ sagt selber von sich das sie eine Gruene ist.

  19. Eine wunderbare Möglichkeit für das geistige Umfeld – welches das Münchner EineWeltHaus symbolidsiert – , sich über einen furchtbaren, bestialischen Mord zu empören: Islamisten enthaupten einen Mönch in Syrien, filmen alles triumphierend. Die fürchterlichen youtube-Videos wollen wir wirklich nicht zeigen.
    Aber: Wo bleibt die Empörung? Was wäre passiert, wenn dies in Israel geschehen wäre? Meine Kommentierung führe ich mal lieber nicht weiter aus…:

    http://www.merkur-online.de/aktuelles/welt/enthauptungs-video-syrien-islamisten-koepfen-moench-francois-murad-meta-2987174.html

    • Degania, ich bin empört. Unfug zu glauben, vernünftigen Menschen könne sowas gefallen, egal wo! Dagegen glaube ich nicht, entgegen des Artikelschreibers, dass Kinder hüpfend vor Freude um das Drama herum johlten; warum sollen sich islamische Kinder von allen anderen Kindern in der Welt in dem Punkt unterscheiden? Vielleicht beantworten Sie das mal unmaliziös.
      Ãœbrigens hat yt das Video herausgenommen.

    • Uri,

      du hast die falschen Infos. Eine arabische website, die unverbrüchlich auf der Seite des Westens und der Freiheitskämpfer steht, oft Artikel aus sog. seriösen westlichen Zeitungen zitiert, nämlich „all4syria.info“, entlarvt die Berichterstattung zu dem Video unter Berufung auf sowohl Human Rights Watch als auch den Vatikan als Propagandalüge:

      http://www.all4syria.info/Archive/88323

      „Francois Murad, a 49-year-old Franciscan father“, wurde zwar tatsächlich umgebracht, aber nicht enthauptet.

      fairness,

      das video ist noch abrufbar – wer das aushält, kann es sich in youtube ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=O91dqOXSYSA
      Dort muss man allerdings angemeldet sein, was nicht soo opportun ist: „Melde dich an, um dein Alter zu bestätigen“. Was geht mein Alter den Datenriesen Google an, dem youtube gehört, und wie verknüpft er dann den Wunsch, das Video zu sehen, mit seinen anderen garantiert schon gesammelten Infos über mich? NSA lauert schon… Nein Danke. Aber hier ists dennoch einsehbar
      http://anna-news.info/node/11939, mit kurzfristiger Bildsțrung im Clip von Minute 3:05 Р3:30.

      Immerhin: sind sie nicht nett und sympathisch, diese stellvertretend für das Gros von ihnen im Video gezeigten g“ttesfürchtigen Freiheitskämpfer, die ständig rufen „G“tt ist groß!“, und die lt. eigener Aussage nur bessere Waffen, z.B. panzerknackende und Jets-abschießende mit größerer Reichweite, aber anscheinend auch schärfere Messer (s. Clip) von uns fordern, um zu siegen, damit ihre Auslegung der g“ttgegebenen islamischen Gesetze Staatsdoktrin wird, endlich Friedhofsruhe einkehrt in Syrien – und Iran und Hisbollah schmollend zu Hause sitzend jammern über die zionistische Entity, die ihrer Meinung nach das alles verursachte, dabei den Anweisungen in den „Protokollen“ folgend. Die sich übrigens zum dritten Mal per Luftschlag eingemischt zu haben scheint: http://www.syrianews.cc/israel-attacks-syrian-weapons-depot-containing-advanced-russian-arms/, um anscheinend, wie bereits von Netanjahu angedroht, S-300 Komponenten zu „eliminieren“.

      Schockierende Videos, die nur das zeigen, was jeder Krieg bringt, aber was früher mangels technischer und übermittlungstechnischer Möglichkeiten nicht publik wurde, sind Legion in u.a. youtube. Da kursierte kürzlich auch noch der Film zu dem „Kannibalen“, der das Herz seines Feindes frisst.

      Die BBC hat den Mann interviewt:

      http://www.bbc.co.uk/news/magazine-23190533

    • Es handelt sich hierbei um ein scheußliches Verbrechen und es gibt bestimmt niemanden, den man hierüber überzeugen müsste.

      Die Besatzung ist ein recht monströses politisches Unternehmen, ausgeführt von einem Staat, unterstützt von den Staaten denen wir uns zugehörig fühlen – und das seit 46 Jahren – und damit das aufhört braucht es sehr viel Ãœberezeugungsarbeit.

      Das ist der Unterschied.

    • Ich hatte kein Erweckungserlebnis, mir sind die genannten Fakten überhaupt nicht unbekannt.

      „Darüber hinaus versuche ich immer, gewinnend zu arbeiten – und nicht auszugrenzen“ – das ist der richtige Ansatz, danke Herr Mansour.

  20. orginal fairness
    „Heron, Sie haben es gerade nötig. Würden Pommes frites als kleine Araberfiguren mit Palästinensertüchern aus der Tiefkühltruhe kommen, würden Sie doch mitten in der Nacht dafür aufstehen.“

    Wohl kaum, denn ist nicht koscher

    aber fuer einen guten Chumus und einem Traditionellen Israelischen Falafel das Nationalgericht Israels dafuer stehe ich Nachts sofort auf.

  21. Peter Cohen von amechad

    nein, ich war nicht in München, ich lebe am Meer und das ist woanders.

    aber wahrscheinlich sind Sie ebenfalls ein Mitunterzeichner des offenen Briefes, gegen den ich grundsätzlich nichts einzuwenden habe, jeder soll seine Meinung schreiben und sich beschweren können. Ihr habt die Leitung des Hauses zur Rede gestellt und ihnen vorgeworfen, dass sie von ihrem restriktiven Recht auf andere Veranstaltungen in eurem Sinne keine Anwendung macht, und infolgedessen soll es nun die Stadt München als Finanziers richten. Der Freund Andre @Freund von der CSU wird sich bestimmt dafür ins Zeug legen, seine Anspielungen auf Julius Streicher versus Eine Welt-Haus zeugen von Dämlichkeit der primitiveren Untergruppierung. Aber wer weiß, der Zentralrat der Juden in Deutschland ist bekanntlich von der CDU/CSU – alles bekennende Christen – unter-bewandert und wird den dazugehörigen Anschauungsunterricht frontal leisten.
    Leider steht eine Gegenrede der Veranstalter aus, schade.

    • “ Aber wer weiß, der Zentralrat der Juden in Deutschland ist bekanntlich von der CDU/CSU – alles bekennende Christen – unter-bewandert und wird den dazugehörigen Anschauungsunterricht frontal leisten“.

      _______________________________________________________________

      Gesegnete Einfalt! Man beachte dabei…“Bekanntlich…“

  22. Betrifft: Weißes, hand-beschriebenes großes Plakat am eine-welt-haus.
    Text: Eine Welt-HASS-Haus

    Ich sah dieses Plakat am 23.6.13 im I-net, seit dem finde ich es nicht mehr (vor). Sowas kann man schnell wieder entfernen. Mein Gedächtnis ist gut, wenn auch nicht fotografisch.

    Warum ist es mir wichtig, wird sich mancher fragen.
    Schließlich kann das auch nur eine Art von Meinungsfreiheit sein; ja, natürlich, aber hier wurde ein Begegnungszentrum für etliche Organisationen von vorneherein und für jeden weit erkenntlich, in seinem Auftrag geschmälert.
    Ob es sich um Hass handelt oder nicht, das wird in die Welt gesetzt und erzeugt ein Vorurteil, das von einem kleineren Teil der Organisationen als subjektiv empfunden wurde: bist du nicht uneingeschränkt für mich, dann bist du gegen mich!
    Im übrigen: Im I-net existieren so unglaublich viele Deutschenhasser-verächtlichungs Webseiten.

    Ich stoße mich an den Wörtern Hass und Hetze. Es mag sich jemand de-legitimiert, sehr falsch dargestellt oder völlig falsch verstanden fühlen, was auch der Fall war, aber dies mit Hass + Hetze gleich zu setzen, ist kein guter Stil.
    Im übrigen ist dies der zweite mir bekannte Fall, außer Illan Pappe, indem israelische Organisationen Einfluss auf die Meinungsvielfalt nehmen wollten.
    Das Cafe Pelestin/Freiburger Universität war kürzlich erst Thema in diesem Forum.

  23. Ach, dass die zwangskranken BdM-Mädels (ok, ne verharmlosende Formulierung…) selbst den letzten antisemitisch-verschwörungstheoretischen Schwachsinn verteidigen ist ja nicht neu.
    Samuel Salzborn hat hierzu kürzlich auf haGalil eine überzeugende theoretische Studie vorgelegt, üner die Vergeblichkeit eines Austauschs bei überzeugten Antisemitinnen – und war so klug, in seinem beitrag die Kommentarfunktion sperren zu lassen – eine weise Entscheidung:
    „Israelkritik oder Antisemitismus? Kriterien für eine Unterscheidung“
    test.hagalil.com/2013/06/23/israelkritik-oder-antisemitismus/‎

    • Ja Degania, der hatte es mit dem Antisemitismus „als unerhellten Trieb“ – Samuel Salzborn ist in sich und seinen „bedeutenden“ soziologischen Fachterminus verliebt, mehr war’s nicht.
      Haben Sie es etwa gelesen? Wohl kaum.

    • Samuel Salzborn hat folgenden Kunstgriff zur Kunstform erhoben:

      „Ein Zirkelschluss, Zirkelbeweis, logischer Zirkel, Diallele oder hysteron proteron (altgriechisch, wörtlich das Spätere vor dem Früheren), ist ein Beweisfehler, bei dem die Voraussetzungen das zu Beweisende schon enthalten. Es wird also behauptet, eine Aussage durch Deduktion zu beweisen, indem die Aussage selbst als Voraussetzung verwendet wird. Er wird auch als circulus vitiosus bezeichnet.

      Dabei wird eine These in einem Argument durch Schlussfolgerung aus Prämissen abgeleitet, deren Gültigkeit ebenso fragwürdig ist wie die der These, auch wenn sie glaubwürdiger klingen oder den Eindruck erwecken, unabhängig von der Akzeptanz der These gültig zu sein. Dies stellt eine Verletzung des Satzes vom zureichenden Grunde dar. Der Selbstbezug kann auch über mehrere Stufen geschehen, sodass der Zirkelschluss dem unvorsichtigen Betrachter, oder gar dem Urheber selbst, verborgen bleibt.“

      http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkelschluss

  24. Wenn man sich den ganzen Schwachsinn von dieser Jane durchliest kommt man zu dem Schluss das diese Person wirklich schon Krankhafte Wahnvorstellung und Abhaengikeit hat.

    Ein Beispiel : In einem Supermarkt in Gaza draengelt ein Moslemischer Mann eine Frau beiseite um zuerst an die frische Ware zu kommen.

    moegliche Antwort von der Jane:

    Ja das ist nicht schoen, aber das gleiche gibt es auch in Israel und noch viel schlimmer darueber sollte man Berichtendamit die Welt davon hoert.
    .
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    .
    Jane es tut mir wirklich Leid aber ich habe eine Traurige Nachricht fuer Sie :

    Es wird Nie einen Arabischen Staat in Shomron und Judea geben.

    Abbas wird irgendwann aus Altersgruenden Sterben und danach wird festgestellt er hatte Millionen Dollar in der Schweiz.

    Andere Korrupte Fatach Funktionaere werden kommen und das gleiche Lied spielen und den Europaern das Geld aus der Tasche ziehen um ihre Privaten Konten zu fuellen.

    Israel baut weiter auf seinem Land Haeuser in Jerusalem in Shomron und Judea.

    Und Sie Jane werden hier als Antisemitischer Schmutzverbreiter ihr Restliches Leben verbringen und auf ewig ihre Luegen verbreiten.

    • Heron, Sie haben es gerade nötig. Würden Pommes frites als kleine Araberfiguren mit Palästinensertüchern aus der Tiefkühltruhe kommen, würden Sie doch mitten in der Nacht dafür aufstehen.

    • Meinen Sie denn (gesetzt den Fall Sie hätten Recht), dass korrupte Politiker eine Ausrede sind, den Menschen für sie stehen die Menschenrechte vorzuenthalten?

      In Israel glaube ich gibts ’ne ganze Knesset-Abteilung im Gefängnis – aber ich käme nie auf die Idee damit die Dehumanisierung der Juden zu rechtfertigen.

      Und… die Siedlungen werden nie als Israel zugehörig anerkannt werden, genauso wenig wie Ost-Jerusalem – es sei denn – eines schönes Tages versöhnen sie sich alle und machen einen gemeinsamen Staat (was voraussetzt, dass Palästinenser alle Bürgerrechte bzw. die israelische Staatsbürgerschaft erhalten).

  25. orginal Jane Latenter Judenhass
    „Es würde mich nicht wundern, wenn die jüdische Community in Istambul tatsächlich gut an der Bewegung beteiligt wäre“

    Lassen sie mich Raten Jane Sie sind ein Leser der Sueddeutschen Zeitung !

    orginal Jane
    „So bedienen sich derselben auch Juden in Israel, wenn sie glauben, an allem wären die Araber schuld oder die Äthiopier, Afrikaner, die Goyim etc “

    Nein aber von solche Latenten Judenhasser wie Sie es sind Jane die immer wieder Israel, die Juden, das Judentum Deffamieren und Delegemitieren.

    • „orginal Jane Latenter Judenhass
      “Es würde mich nicht wundern, wenn die jüdische Community in Istambul tatsächlich gut an der Bewegung beteiligt wäre”
      Lassen sie mich Raten Jane Sie sind ein Leser der Sueddeutschen Zeitung“ “

      Keine Ahnung – ich habe die Süddeutsche schon länger nicht gelesen – aber vielleicht können Sie mir auf die Sprünge helfen Heron.

      Was stand den diesbezüglich in der Süddeutschen?

      Darüberhinaus ist das ja nichts negatives – nicht in meinen Augen – die Demonstranten haben ja auch meine Sympathie.

      Bei Ihnen ist es allerdings unlatenter JaneHass – ich brauch nur ‚Piep‘ zu sagen und schon ereifern Sie sich – „Antisemitismus“.

      Darüberhinaus – ja in Israel gibt’s jede Menge Rassismus, gegen Farbige, gegen Araber. Es gibt auch in Deutschland teils heftigen Rassismus gegen Türken, gegen Schwarze etc.

      „A year has elapsed since the May 23, 2012 anti-African pogrom in Tel Aviv, and though there have been no other full-scale race riots since, the city continues to witness low-level anti-African attacks on a regular basis. Their occurrence is so commonplace that they rarely merit any mention in the media, but by North American standards, any one of these incidents would be considered scandalous….

      It is important to understand the context in which these regular racist attacks occur. For the past several years, high-level Israeli politicians have competed with one another to vilify Africans in the most dehumanizing language possible, casting them as diseased, criminals and terrorists. In the last two years, the government has built both a desert fence to prevent any more Africans from crossing Israel’s border to seek asylum, and a series of desert jails to indefinitely hold without trial any others who arrive and increasing numbers who are pulled off the streets. In recent months, it has secretly deported thousands of Africans back to the countries they fled from, and is trying to bribe other African nations with arms shipments to convince them to take in all the other non-Jewish Africans living in Israel, 55,000 in number…“

      http://mondoweiss.net/2013/06/attack-jewish-blacks.html

      Ich schreibe das hier nicht um darzustellen, dass Juden ach so böse Menschen wäre – quatsch – ich schreibe das um zu verdeutlichen, diese Ãœbel kommen bei Juden leider genauso vor – und man muss das genauso kritisieren, wie man es sonstwo kritisieren muss. Es scheint ja, dass nicht wenige eine romantisierte Vorstellung über Juden haben (inkl. manche Juden), als die Vertreter des Wahren, Schönen, Guten – aber das ist auch nur ein Märchen.

  26. Danke für diesen offenen Brief. Er ist geschrieben als Angebot an das EineWeltHaus, die eigene Haltung zu überdenken. Er verzichtet auf Angriffe. Für diesen Zweck ist er gut und richtig geschrieben; man muß Brücken bauen.
    Ich sehe das weniger sanft. Wer Karten des Nahen Ostens ohne Israel zeigt, ruft zum Mord an allen Israelis auf. Wie wollte man denn sonst das Land Israel verschwinden lassen? Was passiert denn mit Juden in arabischen Ländern? Im winzigen Gaza werden von der Hamas täglich mehr Gewalttaten begangen als in Israel im ganzen Jahr. Frauen werden mieser behandelt als Ziegen. Wo ist hier der Aufschrei? Wo sind hier die Empathiebekundungen? Durch das absurd unterschiedliche Maß, das vom EineWeltHaus bei den einen und bei den anderen angewandt wirkt, zeigt sich, welch Geistes Kind die dafür verantwortlichen Herrschaften sind. Adolf Wagner und Julius Streicher würden juchzen vor Freude.
    Ein Satz von Golda Meir kann hier weiter helfen: „Ihr müßt euch entscheiden, ob ihr eure KInder mehr liebt, als ihr Israel haßt“.

    • Und was ist mit jenen welche Karten Israels, welche Israel ohne Grüne Linie zeigen?

      „Zum Kartenmaterial führten die Wissenschaftler aus, dass in 58 Prozent der palästinensischen Schulbücher aus der Zeit nach 1967 Palästina in den Grenzen zwischen Mittelmeer und Jordan ohne Erwähnung Israels eingezeichnet sei und dass in 78 Prozent der israelischen Schulbücher keine Hinweise auf die «Grüne Linie» (die Grenze vor dem Junikrieg 1967) sowie die Westbank und den Gazastreifen vorhanden seien.“

      http://www.journal21.ch/das-bild-der-anderen

    • „Was passiert denn mit Juden in arabischen Ländern?“

      Die im Iran leben sehr gut, mit eigenen Schulen, Restaurants, einem ausgezeichneten eigenen Krankenhaus, für welches der Staatspräsident jährlich spendet. Allen Lockangeboten aus Israel widerstehen die iranischen Juden empört – sie könnten gehen wenn sie wollten – sie wollen aber nicht.

      „Im winzigen Gaza werden von der Hamas täglich mehr Gewalttaten begangen als in Israel im ganzen Jahr.“

      Mir ist bekannt, dass die Hamas in dieser Hinsicht scharf zu kritisieren ist – dennoch frage ich mich auf welchen Statistiken denn Ihre Behauptungen beruhen?

      Tatsache ist – Gewalt ist in Israel auch kein geringes Problem.

      „Hunderte Menschen haben am Sonntag in Tel Aviv in einem Gedenkmarsch an den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ erinnert. 200.000 israelische Frauen leiden täglich unter Misshandlung durch ihre Partner.“

      http://www.israelnetz.com/gesellschaft/detailansicht/aktuell/gewalt-gegen-frauen-israel-zeigt-initiative/#.UdP77m31w84

      “ Etwa zwei Drittel der weiblichen Israelis, die in der ersten Hälfte dieses Jahres unter sexuellen Ãœbergriffen litten, waren minderjährig. Etwa 200.000 israelische Frauen werden derzeit von ihren Partnern körperlich misshandelt. 600.000 Kinder müssen diese Vorfälle mit ansehen, zeigt der Bericht.“

      • “ … Juden in arabischen Ländern?”

        „Die im Iran leben sehr gut“

        Ajatollah Seyyed AlÄ« Chāmene’Ä« und seine indogermanisch/indoarischen Landsleute sind bei solchen Bekundungen immer überglücklich, endlich doch als dem großen Volk der AraberInnen zugehörig betrachtet zu sein.

        Oder anders: von den ca. 75 Millionen EinwohnerInnen der Islamischen Republik Iran sind gerade mal ca. 1,5 Millionen AraberInnen – weniger als in Frankreich, das m.W. ebenfalls nicht zu den „arabischen Ländern“ zu zählen ist.

    • „Frauen werden mieser behandelt als Ziegen“

      Die Rechte der Frauen werden auf der ganzen Welt mehr oder weniger missachtet, so auch bei den Palästinensern – d.h. aber nicht, dass palästinensische Frauen grundstäzlich misshandelt würden, oder dass palästinensische Paare nicht auch liebevolle Verhältnisse hätten so wie andere auch.

      Und wie sieht es mit den Frauenrechten in Israel aus?

      „Zehava Galon, die das „Komitee gegen den Handel mit Frauen“ leitet, sagte, die vierjährige Untersuchung zeigte, wie Frauen über die ägypt. Grenze nach Israel geschleust werden und „dabei vergewaltigt und geschlagen und dann öffentlich versteigert werden“. Die meisten der Frauen sind aus der ehemaligen Sowjetunion, sagte sie.

      Galon, von der oppositionellen Yahad-Partei, präsentierte den Bericht am Mittwoch Reuven Rivlin, dem Parlamentspräsidenten.

      Das Gremium warf den Richtern leichte Strafen vor, die für Männer, die Prostitutionsringe betreiben, manchmal nur aus gemeinnütziger Arbeit bestehen. (Anm.: Ob diese Justiz mit unserer Justiz zusammenarbeitet?) Der Bericht forderte stattdessen eine 16jährige Mindeststrafe. (In meinen Augen ist das absolut erschreckend, denn das sind wharlich zynisch lächerliche Strafen)

      Lt. Bericht werden die Frauen für bis zu 10.000 Dollar an Zuhälter verkauft, arbeiten 14 bis 18 Stunden pro Tag, nehmen pro Kunde ungefähr 30 Dollar, bekommen aber nur einen kleinen Bruchteil des Geldes für sich…“

      http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/middle_east/4380067.stm

      Israel ist also keineswegs das friedliche Land, dass sich manche zusammen phantasieren. Es ist genauso wenig das Eden der Menschlichkeit, wie andere Länder auch.

    • Angebot mit gehobenem Knüppel in der Rückhhand (Drohung die Stadt zu bedrängen dem Eine-Welt-Haus die finaziellen Ressourcen zu kappen) – nein – das ist nichts als Heuchelei.

      In Wahrheit will man jede klare Information zur unerträglichen Entrechtung der Palästinenser unterdrücken, um es Israel zu ermöglichen, diese möglichst ungestört auch fortführen zu können – darum gehts.

  27. @fairness
    Waren sie auch in der Veranstaltung des HassHaus mit dem Thema „wasserpartheid in israel?“ Ich stand vor dem tür mit einem Infoflyer zu den FAKTEN zur Thema Wasser. Wohl wurde ich geschimft und angeschriehen(„und was mit dem Checkpoints, “ Der Massaker von Jenin?“ und solches).

    Eure Held der Hamdan(der Urprung der Name kommt übrigens aus Iraq/Jemen Hamdanid tribe, google baby) hat mich aus dem Raum verwissen, weil er nicht wollte, dass ich die Leute in Raum die Information verteile) Also ist stand drausen und habe diese Info verteilt (http://www.amechad.de/index.php/wasser.html). Der Referent, Clemens Messerschmidt, ist Berater der PLO zum Thema Wasser und lebt seit 20 Jahren who und steuerfrei in Ramallah. Seit 1996 war er nicht einmal auf den JWC(Joint Water Commision, gegründet nach dem Oslo Verträge) Meeting in den Araber und Israelis zusammen bereits mehr als 30 Wasserprojekte zur Abwasser und Infrastruktur entwickelt haben. Er kommt und erzählt die Runde von SalamShlaom was sie hören wollen, und die lecken die Finder wohl wegen die bösen Juden. Er erwähnt nicht dass Israel nach 67 der Situation der Araber vielfach und in viele Hinsichten verbesset hat.

    Wenn du wirklich an die Wahrheit interessiet bist, reise selber in der Region nicht mit Fuad Hamdan tours und lass dir Information im vorfeld besorgen und wenn du fragen hast zu den Themen aus den Hassveranstaltungen von SalamShalom, kannst du gerne an email an mir schicken: frag_einen_israeli@yahoo.de. Servus!

    • Ursprung ihrer ‚Information‘: Nadav Cohen, Multilateral Peace Talk Coordination and water Issues ,Israel’s Ministry of Foreign Affairs

      Vielleicht sollten Sie ihre Propaganda auf ihren eigenen Veranstaltungen verbreiten.

      „Israel diskriminiert PalästinenserInnen bei der Wasserverteilung
      Swimmingpools für Siedlungen, zerstörte Zisternen in den Dörfern“

      http://www.amnesty.ch/de/laender/naher-osten-nordafrika/israel-besetzte-gebiete/dok/2009/israel-diskriminiert-palaestinenserinnen-bei-der-wasserverteilung-swimmingpools-fuer-siedlungen-zerstoerte-zisternen-in-den-doerfern

      „Für Palästinenser ist Wasser teures Gut, die Siedler füllen damit ihre Swimmingpools. Israel kontrolliert die Brunnen und für beide Völker ist nicht genug Wasser vorhanden. Von Inge Günther“

      http://www.fr-online.de/home/kein-tropfen-im-wasserhahn-die-westbank-sitzt-auf-dem-trockenen,1472778,3414322.html

      „Gershon Baskin, Kodirektor des israelisch-palästinensischen Forschungs- und Informationszentrums, und Nader el Khabib, der die Organisation WEDO zur Förderung der Wasserressourcen leitet, haben sich 2001 in einem gemeinsamen Beitrag in der Zeitschrift UNESCO-
      Kurier mit der Wassersituation in Israel und Palä
      stina beschäftigt. Nach ihren Angaben beträgt der Pro-Kopf-erbrauch
      eines Palästinensers 85 Kubikmeter Wasser im Jahr, der eines Israelis 447 Kubikmeter.35 Die Autoren verweisen darauf,
      dass das Westjordanland über ein relativ großes Wasservor
      kommen verfügt, dass dieses aber zu 85 Prozent von Israel genutzt
      wird. Demgegenüber hat etwa ein Viertel der palästinensischen Bevölkerung des Gebiets keinen Anschluss an fließendes Wasser. “

      http://www.wasser-und-mehr.de/pdf/2_5_2_wasser-nahost.pdf

      Glauben Sie eigentlich wirklich an den Blödsinn, den ihre Infoblättchen suggerieren, oder ist ihnen der Wahrheitsgehalt egal. Tatsache ist, selbst darin steht, dass heute weniger pal Ortschaften in den besetzten Gebieten einen Wasseranschluss haben als 1967. Das ist schon kurios.

    • Entschuldigung – sollte mein Beitrag veröffentlich werden, ich hatte mich verlesen. Also 4 der 708 Ortschaften verfügten 1967 über einen Wasseranschluss – nicht 708. Wie auch immer das ist bald 50 jahre her. Damals jedenfalls durften die Palästinenser ihre eigenen Wasserressourcen selber nutzen.

      In Sachen Wasser traue ich internationalen und israelischen NGOs jedenfalls sehr viel mehr, als israelischen Hasbara-Vertretern.

  28. „Die Radfahrer sind an allem Schuld“ ist ein bekannter Buchtitel eines hierzulande bekannten ehemaligen israelischen Diplomaten und Politikers.
    Die für ihren antiisraelischen Furor Verantwortlichen des Münchner EineWeltHauses (von den hiesigen AntisemitInnen möchte ich erst gar nicht sprechen) teilen vermutlich die scharfsinnigen Analyse türkischer Politiker: Auch an den Aufständen, den heftigen Protesten in der Türkei, in Istanbul, im Gezi-Park sind die Juden schuld! Hab ich´s doch schon immer geahnt…:

    „Der stellvertretende türkische Regierungschef, Besir Atalay, hat die Juden im Land für die wochenlangen massiven Proteste in Istanbul und anderen Städten verantwortlich gemacht. Die Proteste, die Ende Mai mit Demonstrationen gegen Bauarbeiten im Istanbuler Gezi-Park begonnen hatten, „wurden von der jüdischen Diaspora organisiert, die bei dem Ereignis aktiv war“, wurde Atalay am Dienstag in der türkischen Tageszeitung „Hürriyet“ zitiert. Auch die internationale Presse und andere „ausländische Kräfte“ hätten sich an einer „Destabilisierung“ der Türkei beteiligt. An den dreiwöchigen Protesten hatten sich nach Polizeischätzungen mehr als 2,5 Millionen Menschen in fast 80 türkischen Städten beteiligt.“

    • Das ist natürlich ein mehr als durchsichtiger Schwachsinn – aber wie Sie sehen Uri Degania – es trifft nicht nur ‚die bösen Juden‘, sondern auch ‚die böse internationale Presse etc. – kurzum – sicher auch ‚uns böse Deutsche‘ – begleitet doch die deutsche, ja vermutlich die gesamte europäische Presse die Demonstrationen mit Sympathie (die deutschen Türken übrigens auch). Natürlich trifft es die kulturschaffenden, muslimischen Türken, die investigativen Journalisten, die aufmüpfige Jugend etc.Diese Mechanismen greifen leider immer auf die eine oder andere Weise und wen sie treffen, und wer sich ihrer bedient das ist austauschbar und in diesem Fall fraglos von einem finsteren Kalkül begleitet. Es würde mich nicht wundern, wenn die jüdische Community in Istambul tatsächlich gut an der Bewegung beteiligt wäre, was nichts daran ändert das dass vor allem ein Aufstand der türkischen Jugend (ob muslimisch oder sonstwas), der weltoffenen Istambuler Gesellschaft ist.

      So bedienen sich derselben auch Juden in Israel, wenn sie glauben, an allem wären die Araber schuld oder die Äthiopier, Afrikaner, die Goyim etc., oder Deutsche wenn sie die Mär von der angeblichen islamischen Machtergreifung im Abendland phantasieren oder glauben die Überfremdung wäre schuld an ihren Problemen. (oder Hitler von der jüdischen Weltherrschaft)

      Gegen diese Art von Dummheit war bislang leider noch kein Kraut gewachsen und die Anfälligkeit für dieselbe ist weit verbreitet und nicht festzumachen, an einer bestimmten Ethnie, Religion oder ähnlichem. Im Allgemeinen greift sie verstärkt um sich, wenn sie von entsprechenden Interessenvertretungen penetrant promotet wird (die gerne von ihrer Verantwortung ablehnken wollen) und auf eine durch existentielle Zermürbung oder äußere Bedrohung verunsicherte Bevölkerung trifft.

      Der Selbstermächtigung, welche mit Seltverantwortung einher geht – geht man gerne aus dem Weg und kanalisiert die offenkundige Drangsal an einem Sündenbock – trifft Angst und Elend, oder auch schlichtweg das offene Zerwürfnis, nicht selten auf zementierte Machtverhältnisse, auf das Verworfen werden durch die eigenen Eliten, Autoritäten etc. und damit auf ein Stück Ohnmacht, dass es auszuhalten gilt, insofern der Verstand auf redlicher Basis weiterfunktionieren soll. Da dies oft im Widerspruch zu den eigenen machthabenden Eliten etc. steht – machen diese sich diese Schwäche gerne zu Nutze, ob in Istambul, Israel oder sonstwo und fungieren gerne als Stichwortgeber, um sich dieser Mechanismen zu bedienen.

      Es gilt sich das hinter die Ohren zu schreiben und kritisch auf die eigenen Eliten zu schauen, ob in Deutschland, Israel, den USA oder Istambul, ganz zu schweigen von fantisierten Massen in Pakistan etc. – die müssten wahrscheinlich erst mal wieder richtig satt sein, bevor sie anfangen können klar zu denken.

      Zumindest die Protestierenden selbst, davon können Sie wohl ausgehen, lassen sich nicht für so dumm verkaufen.

  29. Ein wenig off-topic – aber eben auch nicht ganz:

    Im Fall Al-Dura – France2, Charles Enderlin gegen Philippe Kartensy, welcher Charles Enderlin und France2 gestellter Filmaufnahmen im Fall Al-Dura beschuldigte, wurde am 26. Juni von der Frankreich ein Urteil gesprochen.

    Das Material wurde für authentisch befunden und Philippe Kartensy wg. Verleumdung zu 7ooo,- Euro Strafe verurteilt.

    Wär schön, wenn denn mal dazu auch noch was käme.

    http://972mag.com/children-in-the-crosshairs-lessons-from-the-al-dura-affair/74616/

  30. DIG Rostock –
    Sehr geehrter Herr Schikora,
    ließen sich die Vorwürfe gegen die DIG Rostock/Referent Wertmüller aus 2012 aufklären?

    Verfassungsschutzskandal in Mecklenburg-Vorpommern
    Inlandsgeheimdienst verhindert politischen Vortrag an der Uni Rostock

    Im Juni 2012 entschied der Rektor der Universität Rostock kurzfristig, eine Veranstaltung der DIG-Hochschulgruppe nicht in den Räumen der Universität stattfinden zu lassen. Die Studierenden erfuhren nun aus Verwaltungskreisen, dass eine >>Intervention des Landesverfassungsschutzes<< die Ablehnung der Veranstaltung herbeigeführt hatte.
    Zunächst wurden angebliche Sicherheitsbedenken als Grund angeführt, später hieß es von Seiten der Universität, dass es sogar Vorwürfe der Verfassungsfeindlichkeit gegenüber dem Referenten Wertmüller gab. "De facto unterstellen die Universitätsleitung und der Verfassungsschutz einer israelsolidarischen Vortragsveranstaltung somit eine mögliche verfassungsfeindliche Ausrichtung, was im Widerspruch zu allen staatsoffiziellen Proklamationen von 'Wiedergutmachung', 'Verständigung' und 'Staatsräson' steht", so Schikora.

    http://www.asta.uni-rostock.de/presse/archiv/verfassungsschutzskandal-in-mecklenburg-vorpommern/

    Das ist schon ein starkes Stück, ein Eingriff in die Autonomität einer Uni, das muss ich schon sagen.

  31. orginal fairness
    „von Palästinensern produziert wurden, die ansonsten ihr Wasser in Kanistern von Israelis teuer einkaufen müssen.“
    .
    .
    Bei einem Besuch im Dorf Ouja bei Jericho im Juli erzaehlte der Buergermeister stolz, einen Monat zuvor Wasseruhren bestellt zu haben, um sie in den Wohnungen seiner Dorfbewohner einzubauen.

    Gleichzeitig klagte er ueber eine unbezahlte Wasserrechnung aus Ramallah in Hoehe von mehreren hunderttausend Schekel. Weil die Buerger von Ouja jedoch bisher fuer ihren Wasserverbrauch nichts entrichtet haetten, schlug der Buergermeister den Europaeern vor, diese Rechnung zu begleichen, um sein Dorf vor dem Bankrott zu retten.
    .
    .
    .
    Wie immer fairness glaenzen Sie mit Nahost „Expertenwissen“

    Anfaenge von Rassismus zu erkennen
    „Made in Israel“ draufsteht, vielleicht in der Westbank von Palästinensern produziert wurden“

    Was ist los mit Ihnen fairness duerfen Araber bei Juden nicht arbeiten um Geld zu verdienen fuer ihre Familien ?

    Denn wenn Araber und Juden zusammenarbeiten hilft das Frieden schaffen. Aber das ist nicht das Ziel der Antisemitischen Friedensfreunde.

    Die nutzen nur die Palestinenser aus um ihren Judenhass zu froehnen.

  32. @ „anti3anti: „Ein eindrucksvoller Brief. Er wird dieselbe Wi(r)kung erfahren wie ein offener Brief an die NPD.“
    Na, Sie sind ja ein ganz Gescheiter. Hätte man da früher in dogmatischen Kreisen von einer „dialektischen Argumentation“ gesprochen, um den eigenen Wahn zu bestätigen?
    Sie haben ja schon immer Menschen in Ihrem Umfeld zusammen geführt:
    http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/die-christlich-juedische-hat-die-naechste-krise-1.378220
    Ein kleiner Auszug: „Die harte Attacke des erst kürzlich gewählten jüdischen Vorsitzenden Nathan Warszawski gegen die evangelische Kirche hat den zaghaften Neuaufbau offenbar gleich wieder zerstört. Freitagnachmittag versuchten die Beteiligten zu retten, was zu retten ist. Warszawski hat die evangelische Kirche in die Nähe von Nazis gerückt. (…)

    Warszawski, der sich in rechtslastigen und teils islamfeindlichen Blogs als glühender Zionist zeigt, ging härter zur Sache und wirft der evangelischen Kirche „eine heilige Koalition des Israelhasses” mit NPD und Palästinenserkämpfern vor. (…) Sein evangelisches Gegenüber in der Christlich-Jüdischen, Pfarrer Jens Peter Bentzin, äußerte sich Freitag wenige Stunden vor einer gemeinsamen Vorstandssitzung „entsetzt und maßlos enttäuscht” über Warszawski. „Stil und Inhalt” weist Bentzin „sehr deutlich” zurück. „Auf diesem Niveau will ich nicht in die Diskussion einsteigen.”“

    Frieden auf Erden!

  33. Sebastian, ich rudere einen Schritt zurück. Ich finde das Foto mit dem Hass-Spruch nicht mehr im I-net, gebe also zu, es könnte sein, dass mich meine Erinnerung nur durch dieses hier leitete:
    Jüdische Allgemeine vom 20.6.13:
    „Im EineWeltHaus erinnert man sich an die Demo als die »einer sehr kleinen Gruppe«.
    Auf einem Plakat habe gestanden »EineWeltHassHaus«.

    München
    »Eine-Welt-Hass-Haus«
    Jugendorganisationen werfen Begegnungsstätte Antisemitismus vor
    20.06.2013 – von Martin Krauss
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16276

  34. Auf der Startseite des EineWelthaus München: http://www.einewelthaus.de ist in der linken Spalte anklickbar „Gruppen im Haus“ und in dem dann aufklappenden Popup die Rubrik: „Gruppen mit regelmäßiger Nutzung“, alphabetisch geordnet abrufbar.

    Da gibt es denn neben vielen anderen auch diese, unter „J“: „Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München“. Kontakt damit ist angeboten über „Fuad Hamdan“.

    Und unter „P“ finden sich:

    1.) „Palästina Komitee München“ Kontakt: „Fuad Hamdan“

    2.) „Palästinensische Gemeinde München“

    Vielleicht sollte der „offene Brief“ speziell auch an diese drei regelmäßigen Nutzer des EineWelthauses München zur Kenntnisnahme weitergeleitet werden sowie an das Kulturreferat der Landeshauptstadt München mit einer Bitte zur Stellungnahme, denn in der Rubrik „Finanzierung“ der EineWelt-Webseite steht:

    „Landeshauptstadt München

    Die Landeshauptstadt München – Kulturreferat – ist Eigentümerin des Hauses. Mit dem Kulturreferat wurde ein zunächst befristeter Nutzungsvertrag abgeschlossen, seit dem 1.1.06 besteht ein unbefristeter Nutzungsvertrag.

    Das Kulturreferat bezuschusst das EineWeltHaus mit einem jährlichen Etat für Personal- und Sachkosten und kommt für die Miet- und Mietnebenkosten auf.“

  35. Sebastian, Sie haben zu einem anderen Beitrag schon einmal den Link auf das Eine-Welt-Haus geliefert; dem bin ich nachgegangen und fand ein Foto, auf dem an der Fassade dieses Hauses ein großes Plakat hing: „Eine-Welt-HASS-Haus“. Lassen Sie uns diskutieren, WER dieses Plakat aufgehängt haben könnte.
    Die Veranstalter, der Vorstand? Wohl kaum, denn denen wird ja gerade die Verbreitung oder besser das Zulassen oder das Zustandekommen von Hass vorgeworfen, also undenkbar, dass die es noch befördern.
    Vllt. Attac? Eher nicht. Die grüne Jugend? Eher ein Fragezeichen. Die israelischen Studenten der Münchener Uni? Fragezeichen. Die Grüne Jugend bieten in diesem Jahr eine mehrtätige Nahostreise an, die, das habe ich nachgefragt, auch in die Westbank führen soll; man möchte sich ein Gesamtbild machen. Die grüne Jugend werfen ebenfalls im vorauseilenden Gehorsam dem Vorstand Antisemitismus vor und sind offensichtlich nicht bereit, Anti-S. von fundierter Israelkritik, wie sie jedenfalls Illan Pappe formuliert, Abstand zu nehmen. Übrigens, Illan Pappe, wer erinnert sich? Die Stadt München hat es auf Betreiben der Jüdischen Gemeinde Münchens geschafft, ein Lese- und Auftretungsverbot innerhalb der Universität für Ilan Pappe durchzusetzen.
    Worte der Aufklärung… treu bleiben… Große schöne hehre Worte… tun ja nicht weh, kann man schon mal fallen lassen. Dahinter stecken aber eben Werte, die gegen Ilan Pappe gerichtet wurden.
    Böse, wer jetzt wie ich eine Parallele im Eine-Welt-Haus findet.

    Wer also könnte das Plakat Eine-Welt-HASS-Haus aufgehängt haben, wer hat ein Interesse daran, dass hier ein völlig schiefes Bild in der Öffentlichkeit entsteht, womit man offene Briefe füllen kann? Und kauft nicht bei Juden, ja, ist etwas völlig anderes, als zu sagen, schaut mal, ob die Produkte, wo >Made in Israel“ draufsteht, vielleicht in der Westbank von Palästinensern produziert wurden, die ansonsten ihr Wasser in Kanistern von Israelis teuer einkaufen müssen. die toitschen „Friedensfreunde“.. sonst noch Fragen?

  36. Zum Glück gibt es auch bei uns viele, die den Werten er Aufklärung treu bleiben. Den Verfassern des Offenen Briefes an das EineWeltHaus München sei von ganzem Herzen gedankt.

    Die Letzten Beiträge von Moshe Arens und Yoel Marcus, und viele andere Beträge auf haGalil sind Beispiele, wie sehr man in Israel um den richtigen Weg ringt, wie Verhältnisse im eigenen Land das Agieren der eigenen Community immer wieder in Frage gestellt wird, um den richtigen Weg zu finden. Aber das reicht den toitschen „Friedensfreunden“ nicht. Die geben erst Ruhe wenn Israel sich aufgibt.

    Viele Hetzer meiner deutsch christlichen Community kommen nicht auf die Idee, Einfluss auf die palästinensischen Eliten zu nehmen, dass selbstkritische Diskussionen wie in Israel auch unter den Palästinensern möglich sind, ohne gleich als Kollaborateur am Galgen zu landen. Aber dafür hat man im „Eine Welt Haus“ keinen Blick. Die Feindseligkeit mancher Deutscher gegen die Juden, gegen Israel, ist so beharrlich und kulturell so tief verwurzelt, dass keine Skrupel bestehen, selbst im Angesicht des Holocaust, wieder „Kauft nicht bei Juden“-Aktionen zu unterstützen. Unter einem Schafspelz angeblichen Engagements für den Frieden, wollen manche toitschen „Friedensfreunde“ in Wahrheit die Palästinenser nur aufhetzen.

    Den Verfassern des Offenen Briefes an das EineWeltHaus München sei nochmals von ganzem Herzen gedankt.

  37. „Veranstaltung „Die Erfindung des … Volkes“ (nach 1967).“

    „…den Begriff »Palästinenser« im heutigen Sinne, als Bezeichnung für die ARABER, die in einem Gebiet ‚einstig‘ namens ‚Mandate of‘ »Palestine« leben, gibt es erst seit 1968. Er taucht in der PLO-Charta auf, die ganz wesentlich von Jassir Arafat formuliert wurde.“

    PLO

    „Die Palästinensische Befreiungsorganisation (arabisch ‏منظمة التحرير الفلسطينية ‎ Munaẓẓamat at-TaḥrÄ«r al-Filasá¹­Ä«niya), kurz PLO (von engl. Palestine Liberation Organization) ist eine Dachorganisation verschiedener nationalistischer Fraktionen, die die Vertretung aller ‚Palästinenser‘, auch der im arabischen und im nichtmuslimischen Exil, anstrebt. Die weitaus stärkste Fraktion ist die Fatah.

    Die PLO wurde am 28. Mai 1964 auf der konstituierenden Tagung des ‚Palästinensischen‘ Nationalrats (PNC) auf Initiative des damaligen ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser in Jerusalem gegründet, um eine Vertretung DES ARABISCHEN VOLKES in ‚Palästina‘ im Rahmen einer panARABISCHEn Bewegung zu schaffen. Ab 1969 bis zu seinem Tod am 11. November 2004 war Jassir Arafat PLO-Vorsitzender. Arafat trug maßgeblich zur Herausbildung eines palästinensischen Nationalbewusstseins und des Wunsches nach einem unabhängigen Staat Palästina bei. Der SechstageKRIEG 1967 löste eine Welle palästinensischer Flüchtlinge aus: ihre Vertretung brachte die PLO zu ihrer heutigen Bedeutung. Unter Arafats Führung RADIKALisierte sich die PLO, es wurden TERRORistische Anschläge verübt.“

    Wikipedia

    RAKETEN (keine Feuerwerkskörper!) fliegen heute im Jahr 2013 aus von Israel UNbesetzt – deutlicher von ‚NICHTmuslimischen‘ „BEFREITen“ – Gebieten des einstigen Mandats’palestine‘ auf MENSCHEN! – wäre doch mehrere Veranstaltungen solch eines „HUMAN being houses“ wert? 😉

    • anti anti anti hoch 3 –
      die selbe Wirkung – so was sollte mal ein Toitscher versuchen, die npd mit israelischem zu vergleichen. Ich höre sie schon schreien…

      • werter riciano,

        der Film Töte zuerst, reality, in dem Drohnen auf offener Straße Menschen töten, hat sich so fest bei mir eingebrannt wie der Film von Herrn Wicki in den 1950-Jahren mit dem Namen „Die Brücke“ – Sinnlose Taten wie der Austausch von Raketen von hi nach da oder von da nach hi.

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