Ein Protestbrief an die Evangelische Akademie Bad Boll

Zur geplanten Veranstaltung „Partner für den Frieden – Mit Hamas und Fatah reden“…

AKADEMIKER FÜR FRIEDEN IM NAHEN OSTEN – SEKTION DEUTSCHLAND SPME-GERMANY e.V.

An die Evangelische Akademie Bad Boll
Herrn Pfarrer Joachim L. Beck
Geschäftsführender Direktor
Akademieweg 11
73087 Bad Boll

Sehr geehrter Herr Pfarrer Beck,

unter Leitung von Dr. Manfred Budzinski soll an der von Ihnen geleiteten Akademie gemeinsam mit der pax christi Nahostkommission im Juni eine Tagung mit dem oben genannten Titel
stattfinden. Hierzu ist auch der „Gesundheitsminister“ der Hamas, Basem Naim eingeladen, sowie verschiedene deutsche Politiker und Herr Abdallah Frangi von der Fatah.

Die Hamas wird vom Deutschen Verfassungsschutz beobachtet[01] und ist laut EU seit 2001 als Terrororganisation eingestuft[02]. Die aktuellen Fakten bestätigen diese Einschätzung und die Hamas erkennt das Existenzrecht Israels auch weiterhin nicht an. Im Gegenteil zielt die Charta dieser Organisation auf die Vernichtung Israels ab. Die Hamas wird zudem von der Islamischen Republik Iran finanziert, deren Präsident Ahmadinejad sich offen die Auslöschung Israels zum Ziel gesetzt hat.

Die Hamas benutzte im jüngsten Konflikt neben Kindergärten, UN-Gebäuden und Krankenhäusern nachweislich auch Moscheen als Raketenabschussrampen. Gäbe es in der Region Kirchen, wären sie zweifelsohne auch als „Schutzschild“ verwendet worden. Ihre Veranstaltung bietet sich nun als ein derartiger symbolischer Schutzschild an.

Herr Naim wird in Ihrer Einladung als Doktor der Medizin vorgestellt[03]. Als Mediziner wäre meine einzige Frage an ihn, wie er als angeblich ausgebildeter Arzt und hoher Hamas-Offizieller die Perversion billigen konnte, dass in Gaza nicht nur Krankenhäuser Abschussrampen für Raketen waren, sondern sich in einem Hospital auch die Hamas-Befehlszentrale mit als Ärzten verkleideten Kommandeuren befand – eine alle völkerrechtlichen und humanitären Konventionen verletzende Taktik der Hamas.

In dem Begleittext zu Ihrer Veranstaltung wird in kaum überbietbarer Naivität gefragt: „Warum wird die Hamas vom Westen isoliert, die früher als Terrorgruppe bezeichnete Fatah dagegen
umworben?“[04] Auch die Fatah wird keineswegs umworben, allerdings steht sie aktuell nicht wie die Hamas auf der Terrorliste und schießt nicht ununterbrochen Raketen auf Israel ab. Sie bezieht sich ferner nicht, wie die Charta der Hamas positiv auf die antisemitischen „Protokolle der Weisen von Zion“ und hält auch nicht junge Israelis, wie Gilat Shalit, seit Jahren als Geisel. Außerdem ist es erwiesen, dass die Hamas Fatahmitglieder in Gaza foltert und brutal tötet. Als nächstes fragt der Text auf ihrer Homepage suggestiv: „Warum ist es für die Israelis wichtig, mit beiden (Hamas und Fatah) zu reden?“[05] Da die Hamas auf der EUTerrorliste steht, ist sich die internationale Staatengemeinschaft einig, dass mit einer Terrororganisation nicht verhandelt, diskutiert oder in Dialog getreten werden darf. Denn wenn mit Terrorismus etwas erreicht werden könnte, hätte dies eine fatale, anstiftende Wirkung weltweit.

Dass hier ausgerechnet Deutschland Israel schon in Form einer Frage belehrt, mit wem es zu reden hat, ist völlig unerträglich.

Die Niederlande haben kürzlich auch die engen Verbündeten der Hamas, die iranischen Revolutionsgarden, auf die Liste der terroristischen Vereinigungen gesetzt, ein wichtiger Schritt, der auch in Deutschland längst überfällig ist. Stattdessen soll jetzt an Ihrer Akademie mit der terroristischen Hamas der Dialog eröffnet werden, wie auch der Programmpunkt „Talking with Hamas – Erfahrungen aus den Niederlanden“ unterstreicht[06]. Dabei hat gerade das niederländische Parlament bereits im letzten Jahr durch einen Beschluss jeden Kontakt mit der Hamas untersagt[07] und dem hier eingeladenen Basem Naim bereits die Einreise verweigert und ihn direkt zurück fliegen lassen[08]. Dass Ihre Tagesordnung suggeriert, die Niederlande stünden im Dialog mit der Hamas, ist somit infam. Für die „israelische Sicht“ wird dann Avraham Burg aufgeführt und als „langjähriger Sprecher der Knesset, Jerusalem“ angekündigt. Dies ist in zweifacher Hinsicht ebenfalls unlauter: Er ist nicht mehr Knesset-Abgeordneter, lebt mittlerweile in Europa und spricht nur als Privatperson. Seine Meinung, die er in sehr umstrittenen Büchern geäußert hat, ist keinesfalls die „israelische Sicht“, sondern eine extreme Minderheitenansicht in Israel.

Dass ausgerechnet in Deutschland an einer bedeutenden christlichen Akademie mit offenen Antisemiten und erklärten Todfeinden Israels der Dialog begonnen werden soll, ist unserer Auffassung nach nicht nur falsch und dem Frieden abträglich, sondern in seiner Symbolwirkung geradezu unerträglich. Obwohl Deutschland sechs Millionen Juden ermordet hat und die Kirchen in dieser Zeit weitgehend versagt haben, scheinen sich nun die beiden großen deutschen Landeskirchen (Ihre evangelische Akademie in Zusammenarbeit mit der katholischen pax christi) die Hand reichen zu wollen, um sich mit denen an einen Tisch zu setzen, die aktuell wieder Antisemitismus verbreiten und die Vernichtung des jüdischen Staates planen.

Das deutsche Chapter der internationalen Wissenschaftlervereinigung Scholars for Peace in the Middle East (SPME), der weltweit über 28.000 Akademiker angehören, protestiert aufs Schärfste gegen die geplante Veranstaltung und besonders gegen die Einladung des Hamas-Mitglieds Basem Naim.

Wir erwarten umgehend eine Erklärung und fordern die Absage dieser Tagung.

Mit freundlichen Grüßen,
der Vorstand von SPME-Germany e.V.

http://spme.net

  1. Verfassungsschutzbericht 2008 S. 238 ff, auch www.verfassungsschutz.de []
  2. Verordnung (EG) Nr. 2580/2001 des Rates vom 27. Dezember 2001, jüngste Aktualisierung von 2008 []
  3. Obwohl er hier als „Dr. med.“ aufgeführt wird, konnten wir trotz eingehender, auch arabisch-sprachiger Recherche keine Informationen über einen medizinischen Studienabschluss oder eine Dissertation eines Basem Naim erhalten. Er hat wohl mehrere Semester an der Universität Erlangen studiert, jedoch waren auch hier keinerlei Informationen über akademische Abschlüsse bekannt. []
  4. http://www.ev-akademie-boll.de/tagungen/details/430410.pdf []
  5. http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=430410 []
  6. http://www.ev-akademie-boll.de/tagungen/details/430410.pdf []
  7. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1079974.html 22.4.09: „Dutch parliament agrees to block all dialogue with Hamas“ []
  8. http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3395771,00.html 5.4.07: „Palestinian minister refused entry to Belgium – Police hold Hamas‘ Bassem Naim on board his plane after Dutch authorities withdraw his visa to attend conference in Netherlands“ []

141 Kommentare zu “Ein Protestbrief an die Evangelische Akademie Bad Boll

  1. Israel unterstützen – kein Dialog mit Hamas
    Protest gegen eine Tagung der Akademie Bad Boll „Partner für den Frieden – mit Hamas und Fatah reden“

    Wir protestieren gegen die Tagung „Partner für den Frieden – mit Hamas und Fatah reden“ vom 11. – 13.6.10, mit der die Evangelische Akademie Bad Boll – trotz anhaltender Proteste – der Terrororganisation Hamas ein Forum bieten will. Die Akademie hat einen Hamas-Funktionär, den „Gesundheitsminister“, eingeladen. Erklärtes Ziel der Hamas ist es, den jüdischen Staat zu vernichten.
    Wer Israel vernichten will, muss vor Gericht – nicht aufs Podium
    Wer Frieden in Nahost will, muss sich dafür einsetzen, Terror und Antisemitismus zu bekämpfen, die iranische Atombombe zu stoppen und die iranischen Satelliten Hamas und Hisbollah hierzulande zu verbieten.
    Wir rufen alle Freunde Israels und die Bürgerinnen und Bürger in Bad Boll auf zur Protestaktion
    mit Informationen – Reden – Gesprächen am Infostand
    am Freitag, 11. Juni 2010
    17:00 Uhr in Bad Boll, Ortsmitte
    Rathaus, Hauptstr. 94, 73087 Bad Boll
    (entweder am Rathaus oder 40 m weiter bis Ecke Badstraße, vor der Kreissparkasse)
    Trotz existentieller Bedrohung durch Terror und Krieg ist Israel ein demokratisches Land und feiert dieses Jahr seinen 62. Geburtstag. Am Infostand erhalten Sie Broschüren und Infomaterial zu Politik, Geschichte und Staatsgründung Israels. Wir hoffen auf Ihre Teilnahme und Ihre Solidarität mit Israel.
    John Barrows, Korntal
    Esther Barsley, Stuttgart
    Professor Theodor Bergmann, Stuttgart
    Thomas Bernhard, Stuttgart
    Dr. Barbara Fritz, Stuttgart
    Thorsten Fuchshuber, Stuttgart
    Lothar Galow-Bergemann, Stuttgart
    Bärbel Illi, Ostfildern
    Alexander Itskov, Stuttgart
    Minia Joneck, Konstanz
    Klaus Maier-Rubner, Göppingen
    Christof Maihoefer, Dornstadt
    Helmut Schert, Kernen
    Dr. Birgit Schintlholzer-Barrows, Korntal
    Martin Ulmer, Tübingen
    Ralf Wilhelm, Stuttgart

    Kontakt: Bärbel Illi baerbel.illi@t-online.de

  2. Anscheinend erlaubt sich die Evangelische Akademie Bad Boll nicht zum ersten Mal radikale Organidationen einen Podium zu bieten.
    Im Juni soll der Islamist Ibrahim El-Zayat dort referieren.

    Fahnder sind deutschen Geldgebern der Hamas auf der Spur

    Mehrere hunderttausend Euro sollen aus Deutschland an die islamistische Hamas geflossen sein. Nach SPIEGEL-Informationen ermittelten Fahnder Palästina und Israel als Ziel der Gelder. Die deutsche Justiz steht nun vor dem Problem, den Geldfluss durch Rechtshilfeersuchen zu klären.

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    29.03.2009

    Terrorismus
    Fahnder sind deutschen Geldgebern der Hamas auf der Spur

    Mehrere hunderttausend Euro sollen aus Deutschland an die islamistische Hamas geflossen sein. Nach SPIEGEL-Informationen ermittelten Fahnder Palästina und Israel als Ziel der Gelder. Die deutsche Justiz steht nun vor dem Problem, den Geldfluss durch Rechtshilfeersuchen zu klären.

    München – Im Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München verdichten sich die Hinweise gegen sieben Mitglieder islamischer Verbände, dass Gelder zur Unterstützung von Terroreinheiten der Hamas ins Ausland geleitet wurden. Die Fahnder ermittelten Palästina und ausgerechnet Israel als Ziel der Finanzmittel aus Deutschland.

    „Hauptbeschuldigter in dem Verfahren ist der Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, Ibrahim El-Zayat. Ihm wird wie dem Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görus, Oguz Üçüncü, und Ahmad al-Khalifa vom Islamischen Zentrum München die Gründung einer kriminellen Vereinigung, Geldwäsche, Betrug, Bankrott, Erschleichung von Fördergeldern und Untreue vorgeworfen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,616014,00.html

    El-Zayat, der Herr der Moscheen

    Von Helmut Frangenberg und Detlef Schmalenberg, 20.03.09, 00:22h
    Der Deutsch-Ägypter Ibrahim El-Zayat gilt den Sicherheitsbehörden als Risiko. Er ist der Strippenzieher der islamischen Szene. Der umstrittene Wirtschaftsmanager und Multifunktionär verwaltet sein Reich von Köln aus.

    Der in Marburg geborene Sohn eines Ägypters und einer Deutschen stehe für eine Ideologie, „die die absolute Geltung des Grundgesetzes nicht akzeptiert“. Verfassungsschutzberichte verweisen auf die Verbindung der „Islamischen Gemeinschaft in Deutschland“ (IGD), deren Vorsitzender El-Zayat ist, zur Muslimbruderschaft (siehe Info-Kasten), die wiederum Teil eines Netzes von islamistisch-extremistischen Gruppierungen sei.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1237457426948.shtml

  3. Wenn Luise tatsächlich eine israelische Staatsangehörige ist, und unbedingt Israel kritisieren möchte und sie ebenfalls auf die Politik des Staates einwirken will, soll Wien verlassen und sich aktiv an Gestaltung der israelischen Politik beteiligen. Es gibt jede Menge Organisationen, die wegen Mangels an Mitgliedern gern auf Luisas Hilfe zurück greifen würden – B´Tselem und andere Extremisten warten schon auf die eifrige Helfer wie Luise. In Israel kann sich Luise austoben und ihren Selbshass ausleben. Vielleicht kann was zum Auflösung der jüdischen Heimatstätte beitragen. Aber mit Schmierereien bei Hagalil erreicht nur das, dass sie sich unbeliebt unter den Freunden Israels macht. Will sie das?

  4. @Paul@ Nun Luise erhält eben die Antwort, die sie verdient. Wie man in den Wald hereinruft….Und ich nehme an, Sie könnte auch auf die Vorhaltungen bzw Fragen antworten.
    Sie könnten sich ja einige Memri Videos anschauen, die wilde antisemitische Hetze im TV der Hamas dokumentieren. Das würde ich auch Luise empfehlen.

  5. Ursache und Wirkung, Herr Paul. Wenn diese Frau hier öffentlich lügt und andere in Kahanenähe rückt, ist das eine Frechheit, die sich keiner gefallen läßt. Daß Sie das aber nicht stört, paßt zu dem Bild was man von Ihnen bisher bekommt.

  6. „Selbstverständlich! Wer sonst?“

    Mit diesen Ländern? Nein, sicher nicht.

    Göttingen (epo.de). – Die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York wählt am Donnerstag 14 neue Mitglieder in den UN-Menschenrechtsrat. 64 Prozent der Staaten, die sich um einen Sitz bewerben, missachten aber selbst systematisch Menschenrechte. Diesen Vorwurf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen erhoben. Sie warnt vor einer Aushöhlung des weltweiten Menschenrechtsschutzes.

    Wenn Verfolgerstaaten selbst im bedeutendsten UN-Menschenrechtsgremium das Sagen hätten, sei es um die Glaubwürdigkeit des Menschenrechts-Engagements der Vereinten Nationen schlecht bestellt, kritisierte die GfbV. Die UN-Vollversammlung stimmt am 13. Mai über die Neubesetzung von 14 Sitzen in dem 47 Staaten umfassenden Rat ab. Auf diese Anzahl der Neubewerber hatten sich die regionalen Gruppen innerhalb der Vereinten Nationen gemäß eines Zahlenschlüssels verständigt. Zu ihnen zähle auf dem afrikanischen Kontinent Libyen, dessen Regime Schwarzafrikaner vertreiben lasse und der indigenen Bevölkerung der Berber, die zehn Prozent der Einwohner stellen, grundlegende Rechte vorenthalte, stellte die GfbV fest.

    Auch Mauretanien soll nach Angaben der GfbV einen Sitz in dem Gremium bekommen, obwohl die Regierung Kritiker der dort noch immer bestehenden Sklaverei einschüchtern und verfolgen lasse. Angola herrsche mit eiserner Hand in der ehemaligen portugiesischen Kolonie Cabinda, und Ugandas Polizeibehörden schreckten nicht vor Massakern an Rindernomaden zurück, denen Viehdiebstahl und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen werde.

    Die Bewerberstaaten aus Asien gelten ebenfalls nicht als Garanten der Menschenrechte. So setze Thailand im Bürgerkrieg im muslimisch geprägten Süden des Landes auf Gewalt und gewähre Sicherheitskräften, die Menschenrechte verletzen, Straflosigkeit, so die GfbV. Malaysia lasse seit Jahrzehnten systematisch den Lebensraum indigener Völker zerstören. Ureinwohner, die sich für ihre Rechte einsetzten, würden willkürlich inhaftiert. Das Emirat Qatar am Persischen Golf verweigere nicht nur die Gründung politischer Parteien, sondern blockiere UN-Sanktionen gegen den Sudan, habe die Strafverfolgung von Kriegsverbrechern in Sri Lanka vereitelt und sich gegen UN-Menschenrechtsbeobachter für den Kongo ausgesprochen.

    http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6090:uno-zweifelhafte-kandidaten-fuer-menschenrechtsrat&catid=99:topnews

  7. Das nennen Sie Diskussion, „Luisa aus Wien“? Eine Diskussion ist also das bei Ihnen ohne Grundlagen beleidigen und diffamieren anderer, was jeder mit kriegt?
    Dann möchte ich besser nicht wissen, was Sie unter Beleidigungen verstehen. Für eine Israelin sprechen Sie erstaunich gutes Deutsch. Wenn dann sind Sie mit Sicherheit als Kind nach Österreich gekommen und tun nun so, als hätten Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen.
    Mefich!

  8. „Doch egal ob ja oder nein, frage ich, wie Sie dazu kommen mich derart zu beleidigen?“

    Beleidigen? Sie, die mir hier Dinge in den Mund legt, die ich nicht geschrieben habe? Ihre Wahrnehmung grenzt schon an Verfolgungswahn.
    Werr gibt Ihnen hier das Recht mich mit angeblichen Kahanepositionen derart zu beleidigen? Ich verachte Kahane, sowie ich alles Extremisten verachte, aber eben auch Linksextremisten, die sich hier auf diese Seite derart unerträglich äußern. Was bilden Sie sich denn ein, andere, die nicht Ihrer Meinung sind, in die rechtsextremistische Ecke zu stellen.? Und verwechseln sie nicht, wer hier stutenbissig ist und wie eine Zicke auftritt. Sie waren es, die sich unmöglich und voller Lügen disqualiziert haben. Und ob Sie Jüdin sind oder nicht, gibt Ihnen nicht das Recht Juden und Jüdinnen in dieser Art und Weise zu diffamieren.

    „Für mich ist die Diskussion hiermit beendet.“

    Medujak, mit einer derartig frechen Göre wie Sie ist es auch besser so.

    Und noch etwas: Ich habe Rabin bewundert und schätze ihn heute noch wie damals. Daher ist es die Frechheit in Person mich mit dem Mörder von Rabin in einem Satz zu diffamieren. Also halten Sie Ihre Zunge im Zaum.

  9. Die übliche Unterteilung in Rechte und Linke halte ich inzwischen für ausserordentlich fragwürdig. Was ist denn Rechts? Ist Antisemitismus rechts? Oder ist es vielleicht sogar links? Was ist Prosemitismus? Rechts – links??

    Es gibt Menschen, die unterschiedlicher Meinung sind. Unterstellen wir doch nicht immer, dass Menschen mit anderer Meinung nicht zu achten seien. Hören wir uns doch die Meinungen mal an! Und vor allen, schauen wir uns die Fakten an!

    Sie gehen leider nicht auf meine Fragen ein. Ich weiss immer noch nicht, warum etwas rassistisch sein soll.

    Oder halten Sie meine Kritik an den UNO- Menschenrechtsrat für rassistisch. Halten Sie es für rassistisch, wenn ich kritisiere, dass die Scharia nicht mehr kritisiert werden darf?

    Die Wahrheit ausblenden hilft nicht.

    Zum Völkerrecht zurückkommend: Ich denke, ich habe klar gemacht, dass es mir nicht auf das juristische ankommt. Ich weiss davon wenig. Und wenn das Völkerrecht die Fakten nicht berücksicht ( was ich hiermit nicht unbedingt behaupte. Ich bin eben keine Juristin) dann wäre es auch nicht Recht. Hier meine ich das Menschenrecht. Die Fakten sind für mich als Mensch zu beachten.

    Solange die Hamas bereits Kinder trainiert um gegen Israel vorzugehen, (Es gibt auch solche Videos von Palästinensern selbt. ich habe den Link im Augenblick nur nicht parat), und solange die Hamas ihre eigenen Leute als Schutzschilde missbraucht, und das ist ja wohl unstrittig, ist meine Sympathie nicht bei den Palistinensern. In meinen Augen ist das Verhalten der Hamas im höchsten Masse unehrenhaft zu verurteilen.

    Das erwähnte Staatsziel der Hamas scheint Sie wohl auch nicht zu beeindrucken. (Oder ist die Erwähnung dessen auch rassistisch?) Na ja, wenn man in Wien wohnt kann man ja auch nicht so schnell ins Meer geworfen werden.

    Ich verstehe nicht, wie Sie als Jüdin dies nicht sehen können.

    Ich bin übrigens keine Jüdin. Die Dinge, die einst in Deutschland passiert sind haben mich gelehrt, die Wahrheit auszusprechen, auch dann wenn sie nicht die Zustimmung aller bekommt.

    Nach dem Ende der Nazis gibt es in Deutschland zum Glück auch wieder Meinungsfreiheit. Da muss mir niemand mehr damit kommen, dass ich etwas nicht sagen dürfe. NOCH dürfen wir das.

  10. @Luise aus Wien,

    haben Sie schon was von Meinungsfreiheit gehört? Warum denken Sie denn, dass nur die Meinung der Linken die richtige Meinung ist? Ich halte nichts von Linken. Allerdings dreht sich mein Magen wenn ich das Linkengedankengut von Ihnen zu lesen bekomme. Ich bin Rechts und ich stehe dazu. Und wenn Sie denken, dass jeder, der rechts von Ihnen steht ein Kahaneparteigänger ist dann sind sie nicht ganz …
    Und was für ein Stuß schreiben Sie? Man muss ein Jude sein um Sie beleidigen zu dürfen? Dann habe ich jetzt ein Erlaubnis Sie zu beleidigen? Ich bedanke mich dafür, aber Hagalil pflegt Beleidigungen zu zensieren. Geben Sie mir Ihre Email Adresse, dann beleidige ich Sie persönlich.

  11. @Luise@ „als in Israel geborene Jüdin“ sollten Sie auch verstehen, wie oft eine berechtigte Kritik an israelischer Politik hier in Europa benützt wird, um sekundären Antisemitismus zu betreiben.
    Wer also lediglich Israel kritisiert und nicht eingeht auf den nahöstlichen Kontext, wer nicht zur Kenntnis nehmen will, was Hamas verkörpert, deren antisemitische Charta, deren antisemitische Hetze in den Medien und deren gelegentliche Zusammenarbeit mit Holocaustleugnern und Antisemiten der extrem Rechten, der bedient die hiesigen Antisemiten.
    Und wenn jetzt die Evangelische Akademie Bad Boll Propaganda für Hamas macht, dann wird man das beanstanden dürfen, ohne deswegen in die Nähe des Rabbiners Levinger gerückt zu werden. Mich nennt da ein in meinen Augen christlicher Antisemit Rabbi Levinger. Wären Sie auch in diesem Fall für Zensur, oder sollte nur Michal zensuriert werden.
    Und warum fragen Sie ob jemand Jude/Jüdin ist? Glauben Sie, dass die Aussage eines Juden/Jüdin a priory die Wahrheit sei, oder lediglich die Aussagen von Juden/Jüdinnen, die zu der anti- oder postzionistischen Minderheit angehören?

  12. Michal,

    „Paul, wenn Sie meinen die UNO wäre noch zurechnungsfähig,….“

    Selbstverständlich! Wer sonst?

    “ … Und was im Rest der Welt gut ankommt (wer soll das sein)…“

    Die Vereinten Nationen dieser unserer einzigen Welt. Mehr haben wir nicht. Übrigens hat in diesem Punkt Luise schon recht: Israel ist nach wie vor erstens Mitglied und zweitens schätzt es dieselben in offiziellen Verlautbarungen auch.

  13. Als in Israel geborene Jüdin, die heute in Wien lebt, sah ich es als berechtigt und notwendig an, hier einmal darauf hinzuweisen, dass die meisten der hier diskutierenden Personen stark rechte Positionen vertreten und wie überall, so gibt es auch in Israel und im Judentum unterschiedliche Meinungen. Wie man damit umgeht zeigt sich hier. Sprachwissenschaftler dürften ihre Freude daran haben.
    Mir dreht sich der Magen rum.

    Es ist wie vor der Ermordung Rabins. Nur sitzen die Extremisten bereits in der Regierung. Trotzdem scheinen sie sehr nervös, was die stutenbissige Reaktion der drei Damen beweist.

    Rose schauen sie sich das von ihnen verlinkte Video an, und sie werden (vielleicht) selbst begreifen. Erklären sie mir noch, was das Video mit dem Thema (u. a. Völkerrecht) zu tun hat . Und dann bitte ich die Mitlesenden sich zu überlegen, wer hier wohl Propaganda übler Schule betreibt.

    Was mich noch interessiert wäre, ob sie überhaupt Jüdin sind, Michal? Doch egal ob ja oder nein, frage ich, wie Sie dazu kommen mich derart zu beleidigen?

    Für mich ist die Diskussion hiermit beendet.

  14. „Auch die Sachen von Rose sind illegal. Aufstachelung zum Rassenhass.“

    Was genau ist hier illegal? Und was genau ist hier Rassenhass?

    Wo ist hier überhaupt von einer RASSE die Rede?

    Ich wusste nicht, dass es hier um „Rasse“ geht . Ich hatte den Eindruck es ging um Israel und um Menschen, die sich Palistinenser nennen und einen eigenen Staat haben wollen dabei aber möglichst die Menschen aus Israel ins Meer werden wollen. Das ist das erklärte Staatsziel der Hamas, schon vergessen? Ist es illegal, darauf hinzuweisen?

    Ich finde es schon merkwürdig, welches Rechtsgefühl manche Menschen haben.

    Ich bitte Luise aus Wien mich aufzuklären.

  15. @Luise aus Wien

    wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Lernt man das in Österreich nicht in der Schule? Ihre persönlichen Diffamierungsversuche sind schon sehr peinlich. Andere haben nämlich die Fähigkeit des Lesens und Verstehens gelernt – im Gegensatz zu Ihrem durchsichtigen Propagandaversuch.
    Jetzt heißt es : Üben, Üben und nochmals üben. 😀

  16. „Wie kann man sich am besten von dieser historischen Last, den gewisse “Linke” als “Judenknax” bezeichneten, befreien? In dem man sich auf Israel einschießt. So zahlt man – mit gutem Gewissen – es den Überlebenden und ihren Nachkommen heim, dass die deutsch-österreichische Volksgemeinschaft ihr einziges halbwegs erfolgreiches Projekt – den Massenmord am jüdischen Volk – nicht bis zum letzten Juden verwirklichen konnte.“

    Leider kann mich sich des Eindrucks nicht erwehren, wenn man den Judenknacks von Luise aus Wien und Co mitbekommt.

  17. Ach Luise aus Wien, reden Sie doch von Menschen, die Sie kennen. Ich habe überhaupt nicht geschrieben, Israel solle die UNO verlassen (können Sie überhaupt lesen?), sondern wen die UNO diese Länder aufnimmt, obwohl es ihrer Gründungakte widerspricht. Wenn das für Sie okay ist, dann sagen Sie es halt. Dann wäre Ihre Verteidigung von diesen Verbrecherstaaten wenigstens klar. Was lügen Sie hier herum und behaupten Sachen, die nirgendwo stehen? Kahanepostitionen? Ticken Sie noch ganz richtig? Wenn Sie nicht lesen können, lassen Sie es besser, bevor Sie sich noch mehr blamieren und weitere dümliche Luftblasen produzieren.

  18. Paul, kein Grund sich aufzuregen. Nur die in Israel verbotene rechtsextremistische Kach-Partei forderte Israel solle die UN zu verlassen. Auch Liebermann wollte dies einmal, aber man hat die Forderung schnell fallen lassen.
    Mich wundert, dass solche Kahanepositionen hier freigeschaltet werden. Michal tut als vertrete sie israelischen Mainstream, aber glaub mir, das meiste ist extreme Rechte. Rechter als Likud.

    Auch die Sachen von Rose sind illegal. Aufstachelung zum Rassenhass. Alle die Jane zensieren wollen, weil sie die Frankfurter Rundschau zitiert, zitieren selbst fröhlich tatsächlich extremistische, wenn nicht sogar verbotene Seiten. Ist schon erstaunlich.

    Und das Jer-Zentrum des Herrn Gold, naja, Parteigänger am rechten Rand eben. Das sollte man dazusagen. Österreich beginnt auch nicht rechts der FPÖ!

  19. Paul, wenn Sie meinen die UNO wäre noch zurechnungsfähig, wenn sie die schlimmsten Verbrecherstaaten der Welt in die UNO-Vollversammlung aufnehmen, sagt das schon viel aus. Und was im Rest der Welt gut ankommt (wer soll das sein?) ist mir völlig schnuppe, es ist meine Meinung und damit stehe ich ganz sicher nicht allein.

  20. @Schlickewitz@ hier gab vor einigen Jahren eine revisionistische Sudetendeutsche Zusammenrottung im Haus der Heimat an der auch der damalige stellvertretende anführer der hiesigen Palästinensergemeinde sprach.
    mehrere empfehlenswerte Artikel dazu
    http://de.indymedia.org/2003/10/63904.shtml
    http://www.klick-nach-rechts.de/austria/edlinger.htm
    http://www.judentum.net/europa/sudeten-1.htm
    http://www.mund.at/archiv/januar3/aussendung290103.htm#17

  21. @Michael

    Den Menschenrechtsrat der UNO kann man jedenfalls nicht mehr ernst nehmen.
    Nach diesem dürfen Religionen, vor allen Dingen natürlich den Islam, nicht mehr kritisiert werden. Und die Scharia schon gar nicht.

    Völlig unverständlich, warum es keine Aufschrei unserer Medien gegeben hat.

    Auch die Linken und Grünen schweigen dazu.

    Auf ins Mittelalter!!

    Übrigens: Human Rights liegt da wahrscheinlich auf gleicher Ebene. Die halten da tragen der Burka ja auch für ein Menschenrecht.

  22. Rabbi Moshe Levinger,

    ich schrieb:

    „Die meisten Leute, die ich kenne, denken eher:

    “Von der internationalen Staatengemeinschaft werden die jüdischen Gemeinden und Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten zumeist als völkerrechtswidrig verurteilt. Das Völkerrecht gestatte die vorübergehende Beschlagnahmung von Land in besetzten Gebieten ausschließlich für militärische Zwecke, nicht jedoch für die dauerhafte Niederlassung eigener Staatsbürger, Landwirtschaft und andere zivile Nutzungen. Israel hat eine eigene Beurteilung der juristischen Lage, steht damit allerdings, bis auf die Tolerierung durch die USA, international isoliert da. In mehreren Resolutionen haben die Vereinten Nationen Israel vergebens aufgefordert, den Siedlungsbau einzustellen und die humanitäre Notlage der palästinensischen Bevölkerung zu verbessern.”“

    oder: „it is of no relevance whether a State has a monist or a dualist approach to the incorporation of international law into domestic law. A position dependent upon such considerations contradicts Article 18 of the Vienna Convention on the Law of Treaties of 1969 which states that: „a state is obliged to refrain from acts which would defeat the object and purposes of a treaty when it has undertaken an act expressing its consent thereto.“ The Treaty, which is substantially a codification of customary international law, also provides that a State „may not invoke the provisions of its internal law as justification for its failure to perform a treaty““

    Dreimal dürfen Sie raten, wer das verfasst hat.

  23. Lo,

    „Wenn Sie die Argumente nicht überzeugen, dann widerlegen Sie diese aus völkerrechtlicher!! Sicht und sagen uns nicht, was andere in Ihrer Umgebung glauben (es geht auch nicht ums Glauben, sondern völkerrechtliche Fakten).“

    Völkerrechtliche Relevanz haben für mich als Laien die entsprechenden Organisationen und eben nicht spitzfindige Auslegungen irgendwelcher Parteigänger. Diese haben m.E. eher die Deutungshoheit bei Auslegungen der vielen Mitzwot. Da will ich mich nicht einbringen.

    Wenn ich schreibe:

    „“Wenn Moshe Levinger alias K. Pfeifer nicht widerspricht, nehme ich einfach mal an, er denkt über die Siedlungen wie:

    http://jer-zentrum.org/ViewBlog.aspx?ArticleId=90

    für mich ist der Fall damit klar.”“

    … meine ich damit: Wenn K. Pfeifer denkt, wie es im Link ausgeführt ist, dann akzeptiert er ein abenteuerliches und parteiisches Konstrukt, das einem Rabbiner Ehre machen würde, etwa wie die Begründung, warum man manchmal am Sabbat eben doch reisen darf. Er entzieht sich damit dem Zugang einer allgemeingültigen Rechtsauffassung und Diskussion. Weitere Dispute erübrigen sich damit von meiner Seite aus. Nichts gegen K. Pfeifer, er darf natürlich so denken, aber es bringt dann für mich nichts, mit ihm zu debattieren. Ich halte ihn auch nicht für einen schlechten Menschen.

  24. Michal,

    Sätze wie der Ihre:

    „Ich weiß nicht wie man die UNO eigentlich noch für zurechnungsfähig halten kann.“

    kommen im Rest der Welt schlecht an. Glauben Sie mir!

  25. „Es gibt viele Stammtische der Sudetendeutschen, Schlesier, Banater usw. vielleicht sollte man dort sein profundes Wissen unterbringen. Aus irgendwelchen Gründen kann man da aber nur mit wenigen Juden über das Völkerrecht diskutieren…“

    Vergessen Sie, @ente, bitte die sog. „Ostpreußen“ nicht!

    Die organisierten Vertriebenen aller Landsmannschaften in Deutschland sind bis auf wenige Ausnahmen geradezu extrem judenfeindlich eingestellt. (Ich unterscheide sehr bewusst zwischen Vertriebenen und organisierten Vertriebenen!)

    Meine Einschätzung basiert u.a. darauf, dass ich selbst längere Zeit in einer Stiftung organisierter Vertriebener geforscht und dabei den antisemitischen und ganz generell menschenfeindlichen Ungeist von deren Trägern und Besuchern kennen gelernt habe.

    Ein ganz besonders übler Haufen ist der der organisierten Sudetendeutschen.
    Kürzlich erschien im KONKRET-Verlag ein Büchlein von Erich Später: „Villa Waigner – Hans Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939-1945“.
    Trotz des möglicherweise ablenkenden Untertitels ist dies eine knappe aber höchst erhellende Beschreibung einer deutschen Volksgruppe, die sich grundsätzlich allen anderen Menschen ‚überlegen‘ fühlte und gnadenlos Slawen und Juden benachteiligte, verfolgte, schändete und ermordete. Eine Gruppe, die bis heute keine Lehren aus der Geschichte gezogen hat, sondern bildungs- und erkenntnisresistent Hass predigt, Hass gegenüber allen, die als nicht „deutsch“ oder nicht „arisch“ eingestuft werden.

    Wer das Buch gelesen hat, weiß, dass es kein übleres Schimpfwort im Lande geben kann als: Sudetendeutscher.

    Die 12 Eu für das Buch machen sich wirklich bezahlt!

  26. Ja, das Paulchen beruft sich auf ei UN Resolution 242.

    und natürlich verschweigt diese Resolution:

    – 10.11.1975 Zionismus ist Rassismus
    In einer Resolution der UN Vollversammlung (UNGV Res. 3379) vom 10.November 1975 erfolgte die Verurteilung des Zionismus, wobei festgestellt wurde, „dass der Zionismus eine Form des Rassismus und der rassischen Diskriminierung ist“.

    Diese Resolution hat mir Völkerrecht genauso viel zu tun wie ein Papst mit einem Ajatollah. Nix. Deshalb gibt sie inzwischen nicht mehr. So kann mit jeder Resolution passiert, die eben falsch ist. Daran sich zu klammern gleicht sich vom gesunden Menschenverstand zu verabschieden (vorausgesetzt haben solche Menschen wie Jane oder Paulchen überhaupt so was wie einen Verstand)
    Dieses Komikerververein UNO kann beschließen was es will. Solange die Menschen wie Mugabe, Achmadinejad, Chavez „ehrenhafte“ Mitglieder dieses Vereins sein, kann man UNO nicht ernst nehmen. Wenn die Bundesrepublik noch Gelder für UN bezahlt, und gleichzeitig kein Geld für Kindergarten und Bildung hat, dann kann man auch die deutschen Politiker nicht für voll nehmen.

  27. @ente@ es ist wohl eine Mischung zwischen dem alten christlichen und dem neuen sekundären Antisemitismus, die bei Paul zu konstatieren ist.
    Ihre Vorschläge wird Paul mißachten, denn anscheinend gehören seiner Meinung nach die Völker Jugoslawiens nicht zu seiner „Zivilisation“, wobei wir ja dort wieder einmal sehen konnten, wie sich die christlichen Kirchen am Aufschaukeln des Chauvinismus beteiligten.
    Aber was Sie vorschlagen ist für Paul nicht annehmbar, denn die Beschäftigung mit Kashmir, Jugoslawien etc. gibt nicht die Befriedigung, die Antisemiten fühlen, wenn sie ihre antijüdischen Agressionen beim Israelbashing ausleben können.
    Freilich können sich diese Antisemiten immer wieder auf „gute“ Juden berufen. Und Sie können auch implizieren, dass wenn heute Jesus vom Kreuz steigen würde, er ihre Partei ergreifen und Hamas propagieren würde, all das um – bewußt oder unbewußt – vergessen zu machen, dass noch vor ein paar Jahrzehnten, die Vorfahren – zum Teil auch mit Zustimmung und manchmal auch mit Beteiligung von kirchlichen Würdenträgern, den vom Kreuz heruntergestiegenen erschlagen, gehenkt oder in einer Gaskammer ermordet hätten.
    Wie kann man sich am besten von dieser historischen Last, den gewisse „Linke“ als „Judenknax“ bezeichneten, befreien? In dem man sich auf Israel einschießt. So zahlt man – mit gutem Gewissen – es den Überlebenden und ihren Nachkommen heim, dass die deutsch-österreichische Volksgemeinschaft ihr einziges halbwegs erfolgreiches Projekt – den Massenmord am jüdischen Volk – nicht bis zum letzten Juden verwirklichen konnte.
    Das schmerzt genauso, wie es vielen Arabern schmerzt, dass sie 1948 nicht ihre Wunschträume wahr machen konnten, die Juden Palästinas ins Meer zu werfen und was sie alles damals öffentlich deklarierten.
    Einmal erlebte ich im linken Wiener Republikanischen Klub, wie jemand sagte, was die Juden in Palästina machten gibt Hitler im nachhinein Recht. Die einzige Reaktion, die drauf kam war „das kann man so nicht sagen“.

  28. Libyen kandidiert für den Menschenrechtsrat

    Von Richard Diethelm.

    Die Uno-Vollversammlung schrieb in die Gründungsakte des Menschenrechtsrates, seine Mitglieder sollten mustergültig sein. Dennoch wird sie morgen Donnerstag Libyen in den Rat wählen.

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Libyen-kandidiert-fuer-den-Menschenrechtsrat/story/10246967

    Ich weiß nicht wie man die UNO eigentlich noch für zurechnungsfähig halten kann.

  29. aber Paulchen? Wer hat an der Uhr gedreht? Mit den süßen Begründungen könntest Du doch eigentlich erstmal das Kashmir Problem lösen, oder wenn es Dir zu langweilig ist, die Entwicklungen in Ex-Jugoslawien klären. Auch die Grenzziehungen in einigen der neugestalteten Ex-Sowjetrepubliken sind sicherlich so interessant, daß sie Deiner Beurteilung bedürfen. Noch näher komme ich wahrscheinlich Deinem Geschmack wenn man Annektionen und Vertreibungen nach dem zweiten Weltkrieg betrachtet.
    Ach, daß waren mehr Betroffene!
    Stimmt!
    Man sollte den Zionisten endlich mal vorwerfen, daß kein „Bevölkerungsaustausch“ bzw. Vertreibung, nach dem völkerrechtswirksamen Verzicht Jordaniens auf das westjordanische Staatsgebiet, stattgefunden hat.
    Zum Glück gibt es hier ja in unmittelbarer Nähe die Stammtische der Sudeten, Schlesier und Banater. Aus irgendwelchen völkerrechtlichen Gründen sind dort zwar recht wenig Juden diskussionsbereit, aber man weiss ja, wie die so sind. Vergleichen Äpfel mit Birnen. Allerdings hat man manchesmal die Möglichkeit festzustellen, wer seit über 2000 Jahren für praktisch jedes Übel auf der Welt verantwortlich ist. Schön, daß Du dies lösen kannst!
    @ Karl Pfeifer: bei „sekundär“ habe ich so meine Zweifel?

  30. aber Paulchen mit den süßen Begründungen könntest Du doch eigentlich erstmal das Kashmir Problem lösen, oder wenn es Dir zu langweilig ist, die Entwicklungen in Ex-Jugoslawien klären. Auch die Grenzziehungen in einigen der neugestalteten Ex-Sowjetrepubliken sind sicherlich so interessant, daß sie Deiner Beurteilung bedürfen. Noch näher komme ich wahrscheinlich Deinem Geschmack wenn man Vertreibungen nach dem zweiten Weltkrieg betrachtet.

    Ach, dies sind immer mehr Betroffene, man kann sich doch nicht um Alles kümmern?
    Stimmt!
    Sonst würdest Du wohl Israel vorwerfen nach 67 keinen sogenannten Bevölkerungsaustausch vorgenommen zu haben und voll- und böse- absichtlich die Bewohner West-Jordaniens nicht vertrieben zu haben. Aber Du kennst ja nur Leute, die eher denken, wenn sie die nicht rauswerfen, dürfen auch keine anderen rein, nachdem Jordanien auf sein Staatsgebiet verzichtet hat.
    Es gibt viele Stammtische der Sudetendeutschen, Schlesier, Banater usw. vielleicht sollte man dort sein profundes Wissen unterbringen. Aus irgendwelchen Gründen kann man da aber nur mit wenigen Juden über das Völkerrecht diskutieren, dann ist es schon besser erst einmal hier die quälendsten Probleme zu lösen.

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