Ein Protestbrief an die Evangelische Akademie Bad Boll

Zur geplanten Veranstaltung „Partner für den Frieden – Mit Hamas und Fatah reden“…

AKADEMIKER FÜR FRIEDEN IM NAHEN OSTEN – SEKTION DEUTSCHLAND SPME-GERMANY e.V.

An die Evangelische Akademie Bad Boll
Herrn Pfarrer Joachim L. Beck
Geschäftsführender Direktor
Akademieweg 11
73087 Bad Boll

Sehr geehrter Herr Pfarrer Beck,

unter Leitung von Dr. Manfred Budzinski soll an der von Ihnen geleiteten Akademie gemeinsam mit der pax christi Nahostkommission im Juni eine Tagung mit dem oben genannten Titel
stattfinden. Hierzu ist auch der „Gesundheitsminister“ der Hamas, Basem Naim eingeladen, sowie verschiedene deutsche Politiker und Herr Abdallah Frangi von der Fatah.

Die Hamas wird vom Deutschen Verfassungsschutz beobachtet1 und ist laut EU seit 2001 als Terrororganisation eingestuft2. Die aktuellen Fakten bestätigen diese Einschätzung und die Hamas erkennt das Existenzrecht Israels auch weiterhin nicht an. Im Gegenteil zielt die Charta dieser Organisation auf die Vernichtung Israels ab. Die Hamas wird zudem von der Islamischen Republik Iran finanziert, deren Präsident Ahmadinejad sich offen die Auslöschung Israels zum Ziel gesetzt hat.

Die Hamas benutzte im jüngsten Konflikt neben Kindergärten, UN-Gebäuden und Krankenhäusern nachweislich auch Moscheen als Raketenabschussrampen. Gäbe es in der Region Kirchen, wären sie zweifelsohne auch als „Schutzschild“ verwendet worden. Ihre Veranstaltung bietet sich nun als ein derartiger symbolischer Schutzschild an.

Herr Naim wird in Ihrer Einladung als Doktor der Medizin vorgestellt3. Als Mediziner wäre meine einzige Frage an ihn, wie er als angeblich ausgebildeter Arzt und hoher Hamas-Offizieller die Perversion billigen konnte, dass in Gaza nicht nur Krankenhäuser Abschussrampen für Raketen waren, sondern sich in einem Hospital auch die Hamas-Befehlszentrale mit als Ärzten verkleideten Kommandeuren befand – eine alle völkerrechtlichen und humanitären Konventionen verletzende Taktik der Hamas.

In dem Begleittext zu Ihrer Veranstaltung wird in kaum überbietbarer Naivität gefragt: „Warum wird die Hamas vom Westen isoliert, die früher als Terrorgruppe bezeichnete Fatah dagegen
umworben?“4 Auch die Fatah wird keineswegs umworben, allerdings steht sie aktuell nicht wie die Hamas auf der Terrorliste und schießt nicht ununterbrochen Raketen auf Israel ab. Sie bezieht sich ferner nicht, wie die Charta der Hamas positiv auf die antisemitischen „Protokolle der Weisen von Zion“ und hält auch nicht junge Israelis, wie Gilat Shalit, seit Jahren als Geisel. Außerdem ist es erwiesen, dass die Hamas Fatahmitglieder in Gaza foltert und brutal tötet. Als nächstes fragt der Text auf ihrer Homepage suggestiv: „Warum ist es für die Israelis wichtig, mit beiden (Hamas und Fatah) zu reden?“5 Da die Hamas auf der EUTerrorliste steht, ist sich die internationale Staatengemeinschaft einig, dass mit einer Terrororganisation nicht verhandelt, diskutiert oder in Dialog getreten werden darf. Denn wenn mit Terrorismus etwas erreicht werden könnte, hätte dies eine fatale, anstiftende Wirkung weltweit.

Dass hier ausgerechnet Deutschland Israel schon in Form einer Frage belehrt, mit wem es zu reden hat, ist völlig unerträglich.

Die Niederlande haben kürzlich auch die engen Verbündeten der Hamas, die iranischen Revolutionsgarden, auf die Liste der terroristischen Vereinigungen gesetzt, ein wichtiger Schritt, der auch in Deutschland längst überfällig ist. Stattdessen soll jetzt an Ihrer Akademie mit der terroristischen Hamas der Dialog eröffnet werden, wie auch der Programmpunkt „Talking with Hamas – Erfahrungen aus den Niederlanden“ unterstreicht6. Dabei hat gerade das niederländische Parlament bereits im letzten Jahr durch einen Beschluss jeden Kontakt mit der Hamas untersagt7 und dem hier eingeladenen Basem Naim bereits die Einreise verweigert und ihn direkt zurück fliegen lassen8. Dass Ihre Tagesordnung suggeriert, die Niederlande stünden im Dialog mit der Hamas, ist somit infam. Für die „israelische Sicht“ wird dann Avraham Burg aufgeführt und als „langjähriger Sprecher der Knesset, Jerusalem“ angekündigt. Dies ist in zweifacher Hinsicht ebenfalls unlauter: Er ist nicht mehr Knesset-Abgeordneter, lebt mittlerweile in Europa und spricht nur als Privatperson. Seine Meinung, die er in sehr umstrittenen Büchern geäußert hat, ist keinesfalls die „israelische Sicht“, sondern eine extreme Minderheitenansicht in Israel.

Dass ausgerechnet in Deutschland an einer bedeutenden christlichen Akademie mit offenen Antisemiten und erklärten Todfeinden Israels der Dialog begonnen werden soll, ist unserer Auffassung nach nicht nur falsch und dem Frieden abträglich, sondern in seiner Symbolwirkung geradezu unerträglich. Obwohl Deutschland sechs Millionen Juden ermordet hat und die Kirchen in dieser Zeit weitgehend versagt haben, scheinen sich nun die beiden großen deutschen Landeskirchen (Ihre evangelische Akademie in Zusammenarbeit mit der katholischen pax christi) die Hand reichen zu wollen, um sich mit denen an einen Tisch zu setzen, die aktuell wieder Antisemitismus verbreiten und die Vernichtung des jüdischen Staates planen.

Das deutsche Chapter der internationalen Wissenschaftlervereinigung Scholars for Peace in the Middle East (SPME), der weltweit über 28.000 Akademiker angehören, protestiert aufs Schärfste gegen die geplante Veranstaltung und besonders gegen die Einladung des Hamas-Mitglieds Basem Naim.

Wir erwarten umgehend eine Erklärung und fordern die Absage dieser Tagung.

Mit freundlichen Grüßen,
der Vorstand von SPME-Germany e.V.

http://spme.net

  1. Verfassungsschutzbericht 2008 S. 238 ff, auch www.verfassungsschutz.de []
  2. Verordnung (EG) Nr. 2580/2001 des Rates vom 27. Dezember 2001, jüngste Aktualisierung von 2008 []
  3. Obwohl er hier als „Dr. med.“ aufgeführt wird, konnten wir trotz eingehender, auch arabisch-sprachiger Recherche keine Informationen über einen medizinischen Studienabschluss oder eine Dissertation eines Basem Naim erhalten. Er hat wohl mehrere Semester an der Universität Erlangen studiert, jedoch waren auch hier keinerlei Informationen über akademische Abschlüsse bekannt. []
  4. http://www.ev-akademie-boll.de/tagungen/details/430410.pdf []
  5. http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=430410 []
  6. http://www.ev-akademie-boll.de/tagungen/details/430410.pdf []
  7. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1079974.html 22.4.09: „Dutch parliament agrees to block all dialogue with Hamas“ []
  8. http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3395771,00.html 5.4.07: „Palestinian minister refused entry to Belgium – Police hold Hamas‘ Bassem Naim on board his plane after Dutch authorities withdraw his visa to attend conference in Netherlands“ []

141 Kommentare zu “Ein Protestbrief an die Evangelische Akademie Bad Boll

  1. Israel unterstützen – kein Dialog mit Hamas
    Protest gegen eine Tagung der Akademie Bad Boll „Partner für den Frieden – mit Hamas und Fatah reden“

    Wir protestieren gegen die Tagung „Partner für den Frieden – mit Hamas und Fatah reden“ vom 11. – 13.6.10, mit der die Evangelische Akademie Bad Boll – trotz anhaltender Proteste – der Terrororganisation Hamas ein Forum bieten will. Die Akademie hat einen Hamas-Funktionär, den „Gesundheitsminister“, eingeladen. Erklärtes Ziel der Hamas ist es, den jüdischen Staat zu vernichten.
    Wer Israel vernichten will, muss vor Gericht – nicht aufs Podium
    Wer Frieden in Nahost will, muss sich dafür einsetzen, Terror und Antisemitismus zu bekämpfen, die iranische Atombombe zu stoppen und die iranischen Satelliten Hamas und Hisbollah hierzulande zu verbieten.
    Wir rufen alle Freunde Israels und die Bürgerinnen und Bürger in Bad Boll auf zur Protestaktion
    mit Informationen – Reden – Gesprächen am Infostand
    am Freitag, 11. Juni 2010
    17:00 Uhr in Bad Boll, Ortsmitte
    Rathaus, Hauptstr. 94, 73087 Bad Boll
    (entweder am Rathaus oder 40 m weiter bis Ecke Badstraße, vor der Kreissparkasse)
    Trotz existentieller Bedrohung durch Terror und Krieg ist Israel ein demokratisches Land und feiert dieses Jahr seinen 62. Geburtstag. Am Infostand erhalten Sie Broschüren und Infomaterial zu Politik, Geschichte und Staatsgründung Israels. Wir hoffen auf Ihre Teilnahme und Ihre Solidarität mit Israel.
    John Barrows, Korntal
    Esther Barsley, Stuttgart
    Professor Theodor Bergmann, Stuttgart
    Thomas Bernhard, Stuttgart
    Dr. Barbara Fritz, Stuttgart
    Thorsten Fuchshuber, Stuttgart
    Lothar Galow-Bergemann, Stuttgart
    Bärbel Illi, Ostfildern
    Alexander Itskov, Stuttgart
    Minia Joneck, Konstanz
    Klaus Maier-Rubner, Göppingen
    Christof Maihoefer, Dornstadt
    Helmut Schert, Kernen
    Dr. Birgit Schintlholzer-Barrows, Korntal
    Martin Ulmer, Tübingen
    Ralf Wilhelm, Stuttgart

    Kontakt: Bärbel Illi baerbel.illi@t-online.de

  2. Anscheinend erlaubt sich die Evangelische Akademie Bad Boll nicht zum ersten Mal radikale Organidationen einen Podium zu bieten.
    Im Juni soll der Islamist Ibrahim El-Zayat dort referieren.

    Fahnder sind deutschen Geldgebern der Hamas auf der Spur

    Mehrere hunderttausend Euro sollen aus Deutschland an die islamistische Hamas geflossen sein. Nach SPIEGEL-Informationen ermittelten Fahnder Palästina und Israel als Ziel der Gelder. Die deutsche Justiz steht nun vor dem Problem, den Geldfluss durch Rechtshilfeersuchen zu klären.

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    29.03.2009

    Terrorismus
    Fahnder sind deutschen Geldgebern der Hamas auf der Spur

    Mehrere hunderttausend Euro sollen aus Deutschland an die islamistische Hamas geflossen sein. Nach SPIEGEL-Informationen ermittelten Fahnder Palästina und Israel als Ziel der Gelder. Die deutsche Justiz steht nun vor dem Problem, den Geldfluss durch Rechtshilfeersuchen zu klären.

    München – Im Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München verdichten sich die Hinweise gegen sieben Mitglieder islamischer Verbände, dass Gelder zur Unterstützung von Terroreinheiten der Hamas ins Ausland geleitet wurden. Die Fahnder ermittelten Palästina und ausgerechnet Israel als Ziel der Finanzmittel aus Deutschland.

    „Hauptbeschuldigter in dem Verfahren ist der Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, Ibrahim El-Zayat. Ihm wird wie dem Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görus, Oguz Üçüncü, und Ahmad al-Khalifa vom Islamischen Zentrum München die Gründung einer kriminellen Vereinigung, Geldwäsche, Betrug, Bankrott, Erschleichung von Fördergeldern und Untreue vorgeworfen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,616014,00.html

    El-Zayat, der Herr der Moscheen

    Von Helmut Frangenberg und Detlef Schmalenberg, 20.03.09, 00:22h
    Der Deutsch-Ägypter Ibrahim El-Zayat gilt den Sicherheitsbehörden als Risiko. Er ist der Strippenzieher der islamischen Szene. Der umstrittene Wirtschaftsmanager und Multifunktionär verwaltet sein Reich von Köln aus.

    Der in Marburg geborene Sohn eines Ägypters und einer Deutschen stehe für eine Ideologie, „die die absolute Geltung des Grundgesetzes nicht akzeptiert“. Verfassungsschutzberichte verweisen auf die Verbindung der „Islamischen Gemeinschaft in Deutschland“ (IGD), deren Vorsitzender El-Zayat ist, zur Muslimbruderschaft (siehe Info-Kasten), die wiederum Teil eines Netzes von islamistisch-extremistischen Gruppierungen sei.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1237457426948.shtml

  3. Wenn Luise tatsächlich eine israelische Staatsangehörige ist, und unbedingt Israel kritisieren möchte und sie ebenfalls auf die Politik des Staates einwirken will, soll Wien verlassen und sich aktiv an Gestaltung der israelischen Politik beteiligen. Es gibt jede Menge Organisationen, die wegen Mangels an Mitgliedern gern auf Luisas Hilfe zurück greifen würden – B´Tselem und andere Extremisten warten schon auf die eifrige Helfer wie Luise. In Israel kann sich Luise austoben und ihren Selbshass ausleben. Vielleicht kann was zum Auflösung der jüdischen Heimatstätte beitragen. Aber mit Schmierereien bei Hagalil erreicht nur das, dass sie sich unbeliebt unter den Freunden Israels macht. Will sie das?

  4. @Paul@ Nun Luise erhält eben die Antwort, die sie verdient. Wie man in den Wald hereinruft….Und ich nehme an, Sie könnte auch auf die Vorhaltungen bzw Fragen antworten.
    Sie könnten sich ja einige Memri Videos anschauen, die wilde antisemitische Hetze im TV der Hamas dokumentieren. Das würde ich auch Luise empfehlen.

  5. Ursache und Wirkung, Herr Paul. Wenn diese Frau hier öffentlich lügt und andere in Kahanenähe rückt, ist das eine Frechheit, die sich keiner gefallen läßt. Daß Sie das aber nicht stört, paßt zu dem Bild was man von Ihnen bisher bekommt.

  6. „Selbstverständlich! Wer sonst?“

    Mit diesen Ländern? Nein, sicher nicht.

    Göttingen (epo.de). – Die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York wählt am Donnerstag 14 neue Mitglieder in den UN-Menschenrechtsrat. 64 Prozent der Staaten, die sich um einen Sitz bewerben, missachten aber selbst systematisch Menschenrechte. Diesen Vorwurf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen erhoben. Sie warnt vor einer Aushöhlung des weltweiten Menschenrechtsschutzes.

    Wenn Verfolgerstaaten selbst im bedeutendsten UN-Menschenrechtsgremium das Sagen hätten, sei es um die Glaubwürdigkeit des Menschenrechts-Engagements der Vereinten Nationen schlecht bestellt, kritisierte die GfbV. Die UN-Vollversammlung stimmt am 13. Mai über die Neubesetzung von 14 Sitzen in dem 47 Staaten umfassenden Rat ab. Auf diese Anzahl der Neubewerber hatten sich die regionalen Gruppen innerhalb der Vereinten Nationen gemäß eines Zahlenschlüssels verständigt. Zu ihnen zähle auf dem afrikanischen Kontinent Libyen, dessen Regime Schwarzafrikaner vertreiben lasse und der indigenen Bevölkerung der Berber, die zehn Prozent der Einwohner stellen, grundlegende Rechte vorenthalte, stellte die GfbV fest.

    Auch Mauretanien soll nach Angaben der GfbV einen Sitz in dem Gremium bekommen, obwohl die Regierung Kritiker der dort noch immer bestehenden Sklaverei einschüchtern und verfolgen lasse. Angola herrsche mit eiserner Hand in der ehemaligen portugiesischen Kolonie Cabinda, und Ugandas Polizeibehörden schreckten nicht vor Massakern an Rindernomaden zurück, denen Viehdiebstahl und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen werde.

    Die Bewerberstaaten aus Asien gelten ebenfalls nicht als Garanten der Menschenrechte. So setze Thailand im Bürgerkrieg im muslimisch geprägten Süden des Landes auf Gewalt und gewähre Sicherheitskräften, die Menschenrechte verletzen, Straflosigkeit, so die GfbV. Malaysia lasse seit Jahrzehnten systematisch den Lebensraum indigener Völker zerstören. Ureinwohner, die sich für ihre Rechte einsetzten, würden willkürlich inhaftiert. Das Emirat Qatar am Persischen Golf verweigere nicht nur die Gründung politischer Parteien, sondern blockiere UN-Sanktionen gegen den Sudan, habe die Strafverfolgung von Kriegsverbrechern in Sri Lanka vereitelt und sich gegen UN-Menschenrechtsbeobachter für den Kongo ausgesprochen.

    http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6090:uno-zweifelhafte-kandidaten-fuer-menschenrechtsrat&catid=99:topnews

  7. Das nennen Sie Diskussion, „Luisa aus Wien“? Eine Diskussion ist also das bei Ihnen ohne Grundlagen beleidigen und diffamieren anderer, was jeder mit kriegt?
    Dann möchte ich besser nicht wissen, was Sie unter Beleidigungen verstehen. Für eine Israelin sprechen Sie erstaunich gutes Deutsch. Wenn dann sind Sie mit Sicherheit als Kind nach Österreich gekommen und tun nun so, als hätten Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen.
    Mefich!

  8. „Doch egal ob ja oder nein, frage ich, wie Sie dazu kommen mich derart zu beleidigen?“

    Beleidigen? Sie, die mir hier Dinge in den Mund legt, die ich nicht geschrieben habe? Ihre Wahrnehmung grenzt schon an Verfolgungswahn.
    Werr gibt Ihnen hier das Recht mich mit angeblichen Kahanepositionen derart zu beleidigen? Ich verachte Kahane, sowie ich alles Extremisten verachte, aber eben auch Linksextremisten, die sich hier auf diese Seite derart unerträglich äußern. Was bilden Sie sich denn ein, andere, die nicht Ihrer Meinung sind, in die rechtsextremistische Ecke zu stellen.? Und verwechseln sie nicht, wer hier stutenbissig ist und wie eine Zicke auftritt. Sie waren es, die sich unmöglich und voller Lügen disqualiziert haben. Und ob Sie Jüdin sind oder nicht, gibt Ihnen nicht das Recht Juden und Jüdinnen in dieser Art und Weise zu diffamieren.

    „Für mich ist die Diskussion hiermit beendet.“

    Medujak, mit einer derartig frechen Göre wie Sie ist es auch besser so.

    Und noch etwas: Ich habe Rabin bewundert und schätze ihn heute noch wie damals. Daher ist es die Frechheit in Person mich mit dem Mörder von Rabin in einem Satz zu diffamieren. Also halten Sie Ihre Zunge im Zaum.

  9. Die übliche Unterteilung in Rechte und Linke halte ich inzwischen für ausserordentlich fragwürdig. Was ist denn Rechts? Ist Antisemitismus rechts? Oder ist es vielleicht sogar links? Was ist Prosemitismus? Rechts – links??

    Es gibt Menschen, die unterschiedlicher Meinung sind. Unterstellen wir doch nicht immer, dass Menschen mit anderer Meinung nicht zu achten seien. Hören wir uns doch die Meinungen mal an! Und vor allen, schauen wir uns die Fakten an!

    Sie gehen leider nicht auf meine Fragen ein. Ich weiss immer noch nicht, warum etwas rassistisch sein soll.

    Oder halten Sie meine Kritik an den UNO- Menschenrechtsrat für rassistisch. Halten Sie es für rassistisch, wenn ich kritisiere, dass die Scharia nicht mehr kritisiert werden darf?

    Die Wahrheit ausblenden hilft nicht.

    Zum Völkerrecht zurückkommend: Ich denke, ich habe klar gemacht, dass es mir nicht auf das juristische ankommt. Ich weiss davon wenig. Und wenn das Völkerrecht die Fakten nicht berücksicht ( was ich hiermit nicht unbedingt behaupte. Ich bin eben keine Juristin) dann wäre es auch nicht Recht. Hier meine ich das Menschenrecht. Die Fakten sind für mich als Mensch zu beachten.

    Solange die Hamas bereits Kinder trainiert um gegen Israel vorzugehen, (Es gibt auch solche Videos von Palästinensern selbt. ich habe den Link im Augenblick nur nicht parat), und solange die Hamas ihre eigenen Leute als Schutzschilde missbraucht, und das ist ja wohl unstrittig, ist meine Sympathie nicht bei den Palistinensern. In meinen Augen ist das Verhalten der Hamas im höchsten Masse unehrenhaft zu verurteilen.

    Das erwähnte Staatsziel der Hamas scheint Sie wohl auch nicht zu beeindrucken. (Oder ist die Erwähnung dessen auch rassistisch?) Na ja, wenn man in Wien wohnt kann man ja auch nicht so schnell ins Meer geworfen werden.

    Ich verstehe nicht, wie Sie als Jüdin dies nicht sehen können.

    Ich bin übrigens keine Jüdin. Die Dinge, die einst in Deutschland passiert sind haben mich gelehrt, die Wahrheit auszusprechen, auch dann wenn sie nicht die Zustimmung aller bekommt.

    Nach dem Ende der Nazis gibt es in Deutschland zum Glück auch wieder Meinungsfreiheit. Da muss mir niemand mehr damit kommen, dass ich etwas nicht sagen dürfe. NOCH dürfen wir das.

  10. @Luise aus Wien,

    haben Sie schon was von Meinungsfreiheit gehört? Warum denken Sie denn, dass nur die Meinung der Linken die richtige Meinung ist? Ich halte nichts von Linken. Allerdings dreht sich mein Magen wenn ich das Linkengedankengut von Ihnen zu lesen bekomme. Ich bin Rechts und ich stehe dazu. Und wenn Sie denken, dass jeder, der rechts von Ihnen steht ein Kahaneparteigänger ist dann sind sie nicht ganz …
    Und was für ein Stuß schreiben Sie? Man muss ein Jude sein um Sie beleidigen zu dürfen? Dann habe ich jetzt ein Erlaubnis Sie zu beleidigen? Ich bedanke mich dafür, aber Hagalil pflegt Beleidigungen zu zensieren. Geben Sie mir Ihre Email Adresse, dann beleidige ich Sie persönlich.

  11. @Luise@ „als in Israel geborene Jüdin“ sollten Sie auch verstehen, wie oft eine berechtigte Kritik an israelischer Politik hier in Europa benützt wird, um sekundären Antisemitismus zu betreiben.
    Wer also lediglich Israel kritisiert und nicht eingeht auf den nahöstlichen Kontext, wer nicht zur Kenntnis nehmen will, was Hamas verkörpert, deren antisemitische Charta, deren antisemitische Hetze in den Medien und deren gelegentliche Zusammenarbeit mit Holocaustleugnern und Antisemiten der extrem Rechten, der bedient die hiesigen Antisemiten.
    Und wenn jetzt die Evangelische Akademie Bad Boll Propaganda für Hamas macht, dann wird man das beanstanden dürfen, ohne deswegen in die Nähe des Rabbiners Levinger gerückt zu werden. Mich nennt da ein in meinen Augen christlicher Antisemit Rabbi Levinger. Wären Sie auch in diesem Fall für Zensur, oder sollte nur Michal zensuriert werden.
    Und warum fragen Sie ob jemand Jude/Jüdin ist? Glauben Sie, dass die Aussage eines Juden/Jüdin a priory die Wahrheit sei, oder lediglich die Aussagen von Juden/Jüdinnen, die zu der anti- oder postzionistischen Minderheit angehören?

  12. Michal,

    „Paul, wenn Sie meinen die UNO wäre noch zurechnungsfähig,….“

    Selbstverständlich! Wer sonst?

    “ … Und was im Rest der Welt gut ankommt (wer soll das sein)…“

    Die Vereinten Nationen dieser unserer einzigen Welt. Mehr haben wir nicht. Übrigens hat in diesem Punkt Luise schon recht: Israel ist nach wie vor erstens Mitglied und zweitens schätzt es dieselben in offiziellen Verlautbarungen auch.

  13. Als in Israel geborene Jüdin, die heute in Wien lebt, sah ich es als berechtigt und notwendig an, hier einmal darauf hinzuweisen, dass die meisten der hier diskutierenden Personen stark rechte Positionen vertreten und wie überall, so gibt es auch in Israel und im Judentum unterschiedliche Meinungen. Wie man damit umgeht zeigt sich hier. Sprachwissenschaftler dürften ihre Freude daran haben.
    Mir dreht sich der Magen rum.

    Es ist wie vor der Ermordung Rabins. Nur sitzen die Extremisten bereits in der Regierung. Trotzdem scheinen sie sehr nervös, was die stutenbissige Reaktion der drei Damen beweist.

    Rose schauen sie sich das von ihnen verlinkte Video an, und sie werden (vielleicht) selbst begreifen. Erklären sie mir noch, was das Video mit dem Thema (u. a. Völkerrecht) zu tun hat . Und dann bitte ich die Mitlesenden sich zu überlegen, wer hier wohl Propaganda übler Schule betreibt.

    Was mich noch interessiert wäre, ob sie überhaupt Jüdin sind, Michal? Doch egal ob ja oder nein, frage ich, wie Sie dazu kommen mich derart zu beleidigen?

    Für mich ist die Diskussion hiermit beendet.

  14. „Auch die Sachen von Rose sind illegal. Aufstachelung zum Rassenhass.“

    Was genau ist hier illegal? Und was genau ist hier Rassenhass?

    Wo ist hier überhaupt von einer RASSE die Rede?

    Ich wusste nicht, dass es hier um „Rasse“ geht . Ich hatte den Eindruck es ging um Israel und um Menschen, die sich Palistinenser nennen und einen eigenen Staat haben wollen dabei aber möglichst die Menschen aus Israel ins Meer werden wollen. Das ist das erklärte Staatsziel der Hamas, schon vergessen? Ist es illegal, darauf hinzuweisen?

    Ich finde es schon merkwürdig, welches Rechtsgefühl manche Menschen haben.

    Ich bitte Luise aus Wien mich aufzuklären.

  15. @Luise aus Wien

    wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Lernt man das in Österreich nicht in der Schule? Ihre persönlichen Diffamierungsversuche sind schon sehr peinlich. Andere haben nämlich die Fähigkeit des Lesens und Verstehens gelernt – im Gegensatz zu Ihrem durchsichtigen Propagandaversuch.
    Jetzt heißt es : Üben, Üben und nochmals üben. 😀

  16. „Wie kann man sich am besten von dieser historischen Last, den gewisse “Linke” als “Judenknax” bezeichneten, befreien? In dem man sich auf Israel einschießt. So zahlt man – mit gutem Gewissen – es den Überlebenden und ihren Nachkommen heim, dass die deutsch-österreichische Volksgemeinschaft ihr einziges halbwegs erfolgreiches Projekt – den Massenmord am jüdischen Volk – nicht bis zum letzten Juden verwirklichen konnte.“

    Leider kann mich sich des Eindrucks nicht erwehren, wenn man den Judenknacks von Luise aus Wien und Co mitbekommt.

  17. Ach Luise aus Wien, reden Sie doch von Menschen, die Sie kennen. Ich habe überhaupt nicht geschrieben, Israel solle die UNO verlassen (können Sie überhaupt lesen?), sondern wen die UNO diese Länder aufnimmt, obwohl es ihrer Gründungakte widerspricht. Wenn das für Sie okay ist, dann sagen Sie es halt. Dann wäre Ihre Verteidigung von diesen Verbrecherstaaten wenigstens klar. Was lügen Sie hier herum und behaupten Sachen, die nirgendwo stehen? Kahanepostitionen? Ticken Sie noch ganz richtig? Wenn Sie nicht lesen können, lassen Sie es besser, bevor Sie sich noch mehr blamieren und weitere dümliche Luftblasen produzieren.

  18. Paul, kein Grund sich aufzuregen. Nur die in Israel verbotene rechtsextremistische Kach-Partei forderte Israel solle die UN zu verlassen. Auch Liebermann wollte dies einmal, aber man hat die Forderung schnell fallen lassen.
    Mich wundert, dass solche Kahanepositionen hier freigeschaltet werden. Michal tut als vertrete sie israelischen Mainstream, aber glaub mir, das meiste ist extreme Rechte. Rechter als Likud.

    Auch die Sachen von Rose sind illegal. Aufstachelung zum Rassenhass. Alle die Jane zensieren wollen, weil sie die Frankfurter Rundschau zitiert, zitieren selbst fröhlich tatsächlich extremistische, wenn nicht sogar verbotene Seiten. Ist schon erstaunlich.

    Und das Jer-Zentrum des Herrn Gold, naja, Parteigänger am rechten Rand eben. Das sollte man dazusagen. Österreich beginnt auch nicht rechts der FPÖ!

  19. Paul, wenn Sie meinen die UNO wäre noch zurechnungsfähig, wenn sie die schlimmsten Verbrecherstaaten der Welt in die UNO-Vollversammlung aufnehmen, sagt das schon viel aus. Und was im Rest der Welt gut ankommt (wer soll das sein?) ist mir völlig schnuppe, es ist meine Meinung und damit stehe ich ganz sicher nicht allein.

  20. @Schlickewitz@ hier gab vor einigen Jahren eine revisionistische Sudetendeutsche Zusammenrottung im Haus der Heimat an der auch der damalige stellvertretende anführer der hiesigen Palästinensergemeinde sprach.
    mehrere empfehlenswerte Artikel dazu
    http://de.indymedia.org/2003/10/63904.shtml
    http://www.klick-nach-rechts.de/austria/edlinger.htm
    http://www.judentum.net/europa/sudeten-1.htm
    http://www.mund.at/archiv/januar3/aussendung290103.htm#17

  21. @Michael

    Den Menschenrechtsrat der UNO kann man jedenfalls nicht mehr ernst nehmen.
    Nach diesem dürfen Religionen, vor allen Dingen natürlich den Islam, nicht mehr kritisiert werden. Und die Scharia schon gar nicht.

    Völlig unverständlich, warum es keine Aufschrei unserer Medien gegeben hat.

    Auch die Linken und Grünen schweigen dazu.

    Auf ins Mittelalter!!

    Übrigens: Human Rights liegt da wahrscheinlich auf gleicher Ebene. Die halten da tragen der Burka ja auch für ein Menschenrecht.

  22. Rabbi Moshe Levinger,

    ich schrieb:

    „Die meisten Leute, die ich kenne, denken eher:

    “Von der internationalen Staatengemeinschaft werden die jüdischen Gemeinden und Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten zumeist als völkerrechtswidrig verurteilt. Das Völkerrecht gestatte die vorübergehende Beschlagnahmung von Land in besetzten Gebieten ausschließlich für militärische Zwecke, nicht jedoch für die dauerhafte Niederlassung eigener Staatsbürger, Landwirtschaft und andere zivile Nutzungen. Israel hat eine eigene Beurteilung der juristischen Lage, steht damit allerdings, bis auf die Tolerierung durch die USA, international isoliert da. In mehreren Resolutionen haben die Vereinten Nationen Israel vergebens aufgefordert, den Siedlungsbau einzustellen und die humanitäre Notlage der palästinensischen Bevölkerung zu verbessern.”“

    oder: „it is of no relevance whether a State has a monist or a dualist approach to the incorporation of international law into domestic law. A position dependent upon such considerations contradicts Article 18 of the Vienna Convention on the Law of Treaties of 1969 which states that: „a state is obliged to refrain from acts which would defeat the object and purposes of a treaty when it has undertaken an act expressing its consent thereto.“ The Treaty, which is substantially a codification of customary international law, also provides that a State „may not invoke the provisions of its internal law as justification for its failure to perform a treaty““

    Dreimal dürfen Sie raten, wer das verfasst hat.

  23. Lo,

    „Wenn Sie die Argumente nicht überzeugen, dann widerlegen Sie diese aus völkerrechtlicher!! Sicht und sagen uns nicht, was andere in Ihrer Umgebung glauben (es geht auch nicht ums Glauben, sondern völkerrechtliche Fakten).“

    Völkerrechtliche Relevanz haben für mich als Laien die entsprechenden Organisationen und eben nicht spitzfindige Auslegungen irgendwelcher Parteigänger. Diese haben m.E. eher die Deutungshoheit bei Auslegungen der vielen Mitzwot. Da will ich mich nicht einbringen.

    Wenn ich schreibe:

    „“Wenn Moshe Levinger alias K. Pfeifer nicht widerspricht, nehme ich einfach mal an, er denkt über die Siedlungen wie:

    http://jer-zentrum.org/ViewBlog.aspx?ArticleId=90

    für mich ist der Fall damit klar.”“

    … meine ich damit: Wenn K. Pfeifer denkt, wie es im Link ausgeführt ist, dann akzeptiert er ein abenteuerliches und parteiisches Konstrukt, das einem Rabbiner Ehre machen würde, etwa wie die Begründung, warum man manchmal am Sabbat eben doch reisen darf. Er entzieht sich damit dem Zugang einer allgemeingültigen Rechtsauffassung und Diskussion. Weitere Dispute erübrigen sich damit von meiner Seite aus. Nichts gegen K. Pfeifer, er darf natürlich so denken, aber es bringt dann für mich nichts, mit ihm zu debattieren. Ich halte ihn auch nicht für einen schlechten Menschen.

  24. Michal,

    Sätze wie der Ihre:

    „Ich weiß nicht wie man die UNO eigentlich noch für zurechnungsfähig halten kann.“

    kommen im Rest der Welt schlecht an. Glauben Sie mir!

  25. „Es gibt viele Stammtische der Sudetendeutschen, Schlesier, Banater usw. vielleicht sollte man dort sein profundes Wissen unterbringen. Aus irgendwelchen Gründen kann man da aber nur mit wenigen Juden über das Völkerrecht diskutieren…“

    Vergessen Sie, @ente, bitte die sog. „Ostpreußen“ nicht!

    Die organisierten Vertriebenen aller Landsmannschaften in Deutschland sind bis auf wenige Ausnahmen geradezu extrem judenfeindlich eingestellt. (Ich unterscheide sehr bewusst zwischen Vertriebenen und organisierten Vertriebenen!)

    Meine Einschätzung basiert u.a. darauf, dass ich selbst längere Zeit in einer Stiftung organisierter Vertriebener geforscht und dabei den antisemitischen und ganz generell menschenfeindlichen Ungeist von deren Trägern und Besuchern kennen gelernt habe.

    Ein ganz besonders übler Haufen ist der der organisierten Sudetendeutschen.
    Kürzlich erschien im KONKRET-Verlag ein Büchlein von Erich Später: „Villa Waigner – Hans Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939-1945“.
    Trotz des möglicherweise ablenkenden Untertitels ist dies eine knappe aber höchst erhellende Beschreibung einer deutschen Volksgruppe, die sich grundsätzlich allen anderen Menschen ‚überlegen‘ fühlte und gnadenlos Slawen und Juden benachteiligte, verfolgte, schändete und ermordete. Eine Gruppe, die bis heute keine Lehren aus der Geschichte gezogen hat, sondern bildungs- und erkenntnisresistent Hass predigt, Hass gegenüber allen, die als nicht „deutsch“ oder nicht „arisch“ eingestuft werden.

    Wer das Buch gelesen hat, weiß, dass es kein übleres Schimpfwort im Lande geben kann als: Sudetendeutscher.

    Die 12 Eu für das Buch machen sich wirklich bezahlt!

  26. Ja, das Paulchen beruft sich auf ei UN Resolution 242.

    und natürlich verschweigt diese Resolution:

    – 10.11.1975 Zionismus ist Rassismus
    In einer Resolution der UN Vollversammlung (UNGV Res. 3379) vom 10.November 1975 erfolgte die Verurteilung des Zionismus, wobei festgestellt wurde, „dass der Zionismus eine Form des Rassismus und der rassischen Diskriminierung ist“.

    Diese Resolution hat mir Völkerrecht genauso viel zu tun wie ein Papst mit einem Ajatollah. Nix. Deshalb gibt sie inzwischen nicht mehr. So kann mit jeder Resolution passiert, die eben falsch ist. Daran sich zu klammern gleicht sich vom gesunden Menschenverstand zu verabschieden (vorausgesetzt haben solche Menschen wie Jane oder Paulchen überhaupt so was wie einen Verstand)
    Dieses Komikerververein UNO kann beschließen was es will. Solange die Menschen wie Mugabe, Achmadinejad, Chavez „ehrenhafte“ Mitglieder dieses Vereins sein, kann man UNO nicht ernst nehmen. Wenn die Bundesrepublik noch Gelder für UN bezahlt, und gleichzeitig kein Geld für Kindergarten und Bildung hat, dann kann man auch die deutschen Politiker nicht für voll nehmen.

  27. @ente@ es ist wohl eine Mischung zwischen dem alten christlichen und dem neuen sekundären Antisemitismus, die bei Paul zu konstatieren ist.
    Ihre Vorschläge wird Paul mißachten, denn anscheinend gehören seiner Meinung nach die Völker Jugoslawiens nicht zu seiner „Zivilisation“, wobei wir ja dort wieder einmal sehen konnten, wie sich die christlichen Kirchen am Aufschaukeln des Chauvinismus beteiligten.
    Aber was Sie vorschlagen ist für Paul nicht annehmbar, denn die Beschäftigung mit Kashmir, Jugoslawien etc. gibt nicht die Befriedigung, die Antisemiten fühlen, wenn sie ihre antijüdischen Agressionen beim Israelbashing ausleben können.
    Freilich können sich diese Antisemiten immer wieder auf „gute“ Juden berufen. Und Sie können auch implizieren, dass wenn heute Jesus vom Kreuz steigen würde, er ihre Partei ergreifen und Hamas propagieren würde, all das um – bewußt oder unbewußt – vergessen zu machen, dass noch vor ein paar Jahrzehnten, die Vorfahren – zum Teil auch mit Zustimmung und manchmal auch mit Beteiligung von kirchlichen Würdenträgern, den vom Kreuz heruntergestiegenen erschlagen, gehenkt oder in einer Gaskammer ermordet hätten.
    Wie kann man sich am besten von dieser historischen Last, den gewisse „Linke“ als „Judenknax“ bezeichneten, befreien? In dem man sich auf Israel einschießt. So zahlt man – mit gutem Gewissen – es den Überlebenden und ihren Nachkommen heim, dass die deutsch-österreichische Volksgemeinschaft ihr einziges halbwegs erfolgreiches Projekt – den Massenmord am jüdischen Volk – nicht bis zum letzten Juden verwirklichen konnte.
    Das schmerzt genauso, wie es vielen Arabern schmerzt, dass sie 1948 nicht ihre Wunschträume wahr machen konnten, die Juden Palästinas ins Meer zu werfen und was sie alles damals öffentlich deklarierten.
    Einmal erlebte ich im linken Wiener Republikanischen Klub, wie jemand sagte, was die Juden in Palästina machten gibt Hitler im nachhinein Recht. Die einzige Reaktion, die drauf kam war „das kann man so nicht sagen“.

  28. Libyen kandidiert für den Menschenrechtsrat

    Von Richard Diethelm.

    Die Uno-Vollversammlung schrieb in die Gründungsakte des Menschenrechtsrates, seine Mitglieder sollten mustergültig sein. Dennoch wird sie morgen Donnerstag Libyen in den Rat wählen.

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Libyen-kandidiert-fuer-den-Menschenrechtsrat/story/10246967

    Ich weiß nicht wie man die UNO eigentlich noch für zurechnungsfähig halten kann.

  29. aber Paulchen? Wer hat an der Uhr gedreht? Mit den süßen Begründungen könntest Du doch eigentlich erstmal das Kashmir Problem lösen, oder wenn es Dir zu langweilig ist, die Entwicklungen in Ex-Jugoslawien klären. Auch die Grenzziehungen in einigen der neugestalteten Ex-Sowjetrepubliken sind sicherlich so interessant, daß sie Deiner Beurteilung bedürfen. Noch näher komme ich wahrscheinlich Deinem Geschmack wenn man Annektionen und Vertreibungen nach dem zweiten Weltkrieg betrachtet.
    Ach, daß waren mehr Betroffene!
    Stimmt!
    Man sollte den Zionisten endlich mal vorwerfen, daß kein „Bevölkerungsaustausch“ bzw. Vertreibung, nach dem völkerrechtswirksamen Verzicht Jordaniens auf das westjordanische Staatsgebiet, stattgefunden hat.
    Zum Glück gibt es hier ja in unmittelbarer Nähe die Stammtische der Sudeten, Schlesier und Banater. Aus irgendwelchen völkerrechtlichen Gründen sind dort zwar recht wenig Juden diskussionsbereit, aber man weiss ja, wie die so sind. Vergleichen Äpfel mit Birnen. Allerdings hat man manchesmal die Möglichkeit festzustellen, wer seit über 2000 Jahren für praktisch jedes Übel auf der Welt verantwortlich ist. Schön, daß Du dies lösen kannst!
    @ Karl Pfeifer: bei „sekundär“ habe ich so meine Zweifel?

  30. aber Paulchen mit den süßen Begründungen könntest Du doch eigentlich erstmal das Kashmir Problem lösen, oder wenn es Dir zu langweilig ist, die Entwicklungen in Ex-Jugoslawien klären. Auch die Grenzziehungen in einigen der neugestalteten Ex-Sowjetrepubliken sind sicherlich so interessant, daß sie Deiner Beurteilung bedürfen. Noch näher komme ich wahrscheinlich Deinem Geschmack wenn man Vertreibungen nach dem zweiten Weltkrieg betrachtet.

    Ach, dies sind immer mehr Betroffene, man kann sich doch nicht um Alles kümmern?
    Stimmt!
    Sonst würdest Du wohl Israel vorwerfen nach 67 keinen sogenannten Bevölkerungsaustausch vorgenommen zu haben und voll- und böse- absichtlich die Bewohner West-Jordaniens nicht vertrieben zu haben. Aber Du kennst ja nur Leute, die eher denken, wenn sie die nicht rauswerfen, dürfen auch keine anderen rein, nachdem Jordanien auf sein Staatsgebiet verzichtet hat.
    Es gibt viele Stammtische der Sudetendeutschen, Schlesier, Banater usw. vielleicht sollte man dort sein profundes Wissen unterbringen. Aus irgendwelchen Gründen kann man da aber nur mit wenigen Juden über das Völkerrecht diskutieren, dann ist es schon besser erst einmal hier die quälendsten Probleme zu lösen.

  31. @RoTu@ ich schreibe für intelligente und denkende Leser, die begreifen, dass ich auch manchmal das Mittel der Ironie und des schwarzen Humors – zu dem Übertreibung gehört – verwende. Allerdings gibt es auch bierernste Menschen, die solches nicht begreifen, nicht vertragen, insbesondere wenn es von einem Juden wie mir kommt.
    @Paul@ Nichts Neues unter der Sonne, als Kind wurde ich von christlichen Mitschülern beschuldigt Jesus ermordet zu haben und als 82 jähriger werde ich von einem christlichen Antisemiten „Rabbi Levinger“ genannt. Die Leser von Hagalil werden einschätzen können, wie ich und wie Sie, der seinen Namen nicht angibt beurteilt werden. Wenn Sie ein Funken Anstand hätten, dann hätten Sie sich ein wenig kundig gemacht, über meine Positionen. Sie nehmen sich da viel heraus, und da spüre ich den alten christlichen Antisemitismus. Nehmen Sie zur Kenntnis, die Zeit der Inquisition ist vorbei und ich bin nicht verpflichtet meine Stellungnahme zu irgendeinem Problem mitzuteilen.
    Was ihnen nicht in den Sinn kommt, wäre ich oder Rabbiner Levinger in die Hände der deutschen und österreichischen Henker gekommen, dann hätte ich nicht überlebt. Ich bin Jude und Rabbiner Levinger – über den ich in dem erwähnten Buch kritisch schrieb – ist Jude und als solche waren wir aufgrund unserer Geburt zum Tod verurteilt. Und jetzt glauben Sie – einen überlebenden Juden – unverschämt begegnen zu können.
    Ich finde es gut, dass Ihre Schmähungen erscheinen, Sprachforscher werden ihr Urteil abgeben können. Ihre Texte sind Muster eines sekundären Antisemitismus.

  32. „Wenn Moshe Levinger alias K. Pfeifer nicht widerspricht, nehme ich einfach mal an, er denkt über die Siedlungen wie:

    http://jer-zentrum.org/ViewBlog.aspx?ArticleId=90

    für mich ist der Fall damit klar.“

    Was heißt der Fall ist klar? Welcher Fall? Daß Herr Pfeifer dann was? ist? Daß der Text Quatsch ist? Oder was? Sie sollten sich wenn, argumentativ mit dem Text auseinandersetzen und nicht leere Luftblasen hinterlassen.
    Wenn Sie die Argumente nicht überzeugen, dann widerlegen Sie diese aus völkerrechtlicher!! Sicht und sagen uns nicht, was andere in Ihrer Umgebung glauben (es geht auch nicht ums Glauben, sondern völkerrechtliche Fakten). Das ist so interessant als wenn ein Sack Reis in China umfällt. Ich glaube morgen regnet´s.

  33. @Luise aus Wien

    woher können Sie wissen, dass diese Verfahren unfair sind? Waren Sie dabei? Bestimmt nicht. Sie plappern nur nach. Das ist was Sie bestimmt gut können. Nachzuplappern.

  34. UNO? Was ist das? Ein Verein wo die Despoten und Tyrannen die Mehrheit haben? Würde sich Deutschland einer Resolution der UNO beugen, die vom Iran, China, Lybien, Kuba, Venezuela und Nordkorea iniziert würde? Bestimmt nicht. Warum soll sich Israel um so ein Dreck wie islamistische Propaganda scheren? Das kann zwar einen Paul beeindrucken, er muss aber kein Folgen davon tragen.

  35. Nun ja, ausgerechnet den „Semit“ zu empfehlen, zeugt nicht davon, daß das jemand etwas versteht.

    Die Besetzung Palästinas – völkerrechtliche Aspekte

    ISRAELIS KEINE BESATZER

    Israel entspricht nicht der Definition einer illegalen Besatzungsmacht. In der Tat sind seine Präsenz im Lande und das legale Anrecht darauf völker­rechtlich anerkannt, wie wir sehen werden.

    Das jüdische Recht auf Palästina wurde 1922 durch den Völkerbund bestätigt, als die 52 Mitgliedstaaten für das Palästina-Mandat stimmten, welches die Verwaltung des Gebietes an Großbritannien über­trug mit der Bestimmung „ein jüdisches Heimat­land“ zu gründen. Die Mandats-Erklärung hat internationalen rechtlichen Status. Sie bestätigt das historische Recht des jüdischen Volkes auf das Land (Präambel). Sie verleit nur den Juden politische Rechte zur Gründung eines nationalen Staates (Präambel; Art. 2). Nichtjüdischen Einwohnern werden Zivil- und Religionsrechte garantiert, es werden ihnen aber nicht die gleichen politischen Rechte verliehen (Präambel; Art. 2).

    Die Erklärung bestimmt ferner, dass die jüdische Niederlassung im ganzen Lande von der Mandats­macht (GB) gefördert werden soll; sie soll intensiv und auf allem Land, auch auf staatlichem Boden erfolgen, ausser auf dem für öffentliche Zwecke benötigten (Artikel 6).

    Als staatlicher Boden galt der größte Teil Palästinas. Dabei handelte es sich um Gebiete, die niemandem privat gehörten (und automatisch von der Adminis­tration übernommen wurden, als die türkische Herrschaft aufhörte, weil die Türken von den Briten im 1. Weltkrieg besiegt wurden).

    Auf den ersten Blick scheint die Mandats-Erklärung gegen die Araber voreingenommen zu sein. Jedoch ist das Gegenteil der Fall, denn zur gleichen Zeit gründeten die Briten und Franzosen viele selbstän­dige arabische Staaten im Nahen Osten, der früher unter türkischer Herrschaft war.

    Zudem hat der Völkerbund auf Drängen Britan­niens die jüdischen Siedlungsrechte in dem östlich des Jordanflusses gelegenen Teils Palästinas einge­schränkt (Art. 25). Dieser Teil machte 80% von Gesamt- Palästina aus. Dann trennte der britische Kolonialsekretär Winston Churchill dieses riesige Gebiet ganz vom Heimatland der Juden ab und schuf ein Land unter der Herrschaft des Haschemi-ten Abdullah. Mit Transjordanien (später Jordanien) wurde ein völlig künstlicher Staat geschaffen, den es nie in der Geschichte gegeben hat.

    Die Araber im westlichen Palästina unterscheiden sich ethnisch nicht von ihren Brüdern in Trans­jordanien bzw. Jordanien. Jordanien ist ein palästinensischer Staat.

    Nur ein kleines Überbleibsel westlich des Jordan, etwa halb so groß wie die Schweiz, blieb für jüdische nationale Bestrebungen.
    JÜDISCHE „SIEDLUNGEN“ LEGAL

    In den verbliebenen 20% Palästinas, einschließlich Gaza, dem „Westjordanland“ und einem Teil der Golanhöhen, sind die jüdischen Siedlungsrechte nie begrenzt, enthoben, annulliert, überholt oder ersetzt worden. Die jüdischen Rechte für „enge Besied­lung“ treffen rechtlich (erst recht) für das verbliebene Palästina westlich des Jordanflusses zu.

    Es mag für manche eine Überraschung sein, aber Juden können völkerrechtlich in Gaza, Hebron, Bethlehem, Nablus, Ramallah und sonstwo in Palästina leben – ebenso wie in Haifa, Tel Aviv und Jerusalem. Die Mandats-Erklärung von 1922 für Palästina trifft genauso für Gaza, Judäa und Samaria („Westjordanland“) wie für Israel inner­halb der sogenannten „grünen Linie“ zu.

    Einige mögen fragen, ob die Mandats-Erklärung noch heute Gültigkeit hat, da der Völkerbund nicht mehr existiert. Außerdem hat Großbritannien das Mandat aufgegeben, nachdem es seine Mission nicht erfüllt hat. Nun, ebenso wenig, wie ein Testa­ment mit dem Tode des Erblassers oder Testaments­vollstreckers ungültig wird, so auch nicht die Mandats-Erklärung. Als Ironie des Schicksals hat Israel als verantwortliche Nachfolger-Administra­tion in Palästina, nachdem Großbritannien seinen Posten verlassen hat, sogar die Pflicht, die Mandatsaufgaben zu erfüllen, einschließlich der Besiedlung des Landes.

    Die Vereinten Nationen (UNO) haben als Nach­folger des Völkerbundes die Gültigkeit aller Mandatsobligationen bestätigt, indem sie diese in ihre eigene Charta (Satzung) übernahmen, speziell mit Artikel 80 (die „Palästina-Klausel“ genannt). Die Jüdischen Siedlungsrechte sind deshalb sowohl vom Völkerbund als auch von der UNO garantiert, zweifellos zum Verdruss der Befürworter eines zweiten Palästinastaates.

    http://www.digmuenchen.de/contray/html/nahostkonflikt/nahostkonflikt-historie/die-besetzung-palaestinas—voelkerrechtliche-aspekte/

    David M. Phillips | Internationales Recht

    Der Mythos illegaler Siedlungen

    Die Auffassung, dass die jüdischen Siedlungen im Westjordanland illegal wären, ist gegenwärtig allgemein so akzeptiert, dass es kaum den Anschein hat, dass über diese Frage Diskussionsbedarf besteht. Doch dem ist nicht so. Jahrzehnte des Streits über das Problem haben die komplexe Natur dieser sehr spezifischen juristischen Angelegenheit verdunkelt, so dass ein vermutlich überwältigender Schuldspruch gegen die Siedlungspolitik verhängt wird. Zweifelsohne ist dieses Übermaß an negativer Meinung sehr stark von der mangelnden Popularität der Siedlungen in der ganzen Welt, aber auch in Israel selbst, beeinflusst worden. Doch wenn man sich auch über die Weisheit Israels, Siedlungen zu bauen, streiten kann, so ist doch die Ansicht, dass dies unüberlegt gewesen sei, etwas deutlich anderes, als es als illegal zu brandmarken. Tatsächlich basiert eine Analyse, die zu dem Schluss führt, die Siedlungen würden das Völkerrecht verletzen, auf der Akzeptanz des palästinensischen Narrativs, dass die Westbank „arabisches“ Land sei. Folgt man dieser Argumentation logisch zu Ende – wie es einige getan haben – dann macht dieses Narrativ auch die Legitimität Israels zunichte.

    David M. Phillips ist Juraprofessor an der Northeastern University.

    http://www.jer-zentrum.org/ViewArticle.aspx?ArticleId=119

    Und das sind lediglich zwei Beispiele, daß Experten nicht die Meinung eines Pauls und Co. teilen. Man muß es aber natürlich zur Kenntnis nehmen wollen.

    @RoTu (Rotes Tuch)

    Ich finde Ihre Unterstellungen Herrn Pfeifer gegenüber nicht angebracht und schlicht rotzfrech. Aber im Forum haben Sie sich ja z.B. schon als Finkelsteinfan geoutet. Ihr Nick sagt aber auch schon einiges.

  36. „SCHULDIG – Unfaire Gerichtsverfahren vor israelischen Militärgerichten“

    Vortrag von Roni Hammermann von der israelischen Menschenrechtsorganisation Machsom Watch

    Seit nunmehr neun Jahren beobachten die Frauen von Machsom Watch regelmäßig und konstant die Situation an den israelischen Kontrollposten in der besetzten Westbank. Sie veröffentlichen Berichte über das Vorgehen des Militärs und der Grenzpolizei an den Kontrollposten und versuchen auf Entscheidungsträger Einfluss zu nehmen.

    Im Jahr 2005 hat die Gruppe ihre Beobachtungstätigkeit ausgedehnt auf die Verfahren gegen Palästinenser vor israelischen Militärgerichten. Auf Grund des Besatzungsrechtes sind für Verfahren gegen Palästinenser aus den besetzten Gebieten ausschließlich israelische Militärgerichte zuständig. Sie tagen innerhalb von Militäreinrichtungen und weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Machsom Watch will dagegen Öffentlichkeit herstellen.

    Roni Hammermann, in Israel und Wien aufgewachsen, ist seit 1969 in der Friedensbewegung aktiv. Sie war Leiterin der Österreichbibliothek an der Bloomfield Library for Humanities and Social Sciences an der Hebrew University in Jerusalem. Roni Hammermann ist Mitarbeiterin des israelischen Websites (www.kibush.co.il (kibush = Besatzung). Im Jahre 2005 hat sie den Bertha von Suttner Preis für Zivilcourage vom österreichischen Aussenamt erhalten. Im Jahre 2008 hat Machsom Watch, zusammen mit Mitri Raheb, den Aachener Friedenspreis erhalten.
    Veranstaltungsdaten:
    25. Mai 2010;19:30 Uhr

  37. Die meisten Leute, die ich kenne, denken eher:
    „Von der internationalen Staatengemeinschaft werden die jüdischen Gemeinden und Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten zumeist als völkerrechtswidrig verurteilt. Das Völkerrecht gestatte die vorübergehende Beschlagnahmung von Land in besetzten Gebieten ausschließlich für militärische Zwecke, nicht jedoch für die dauerhafte Niederlassung eigener Staatsbürger, Landwirtschaft und andere zivile Nutzungen. Israel hat eine eigene Beurteilung der juristischen Lage, steht damit allerdings, bis auf die Tolerierung durch die USA, international isoliert da. In mehreren Resolutionen haben die Vereinten Nationen Israel vergebens aufgefordert, den Siedlungsbau einzustellen und die humanitäre Notlage der palästinensischen Bevölkerung zu verbessern.“

  38. Wow, der Paul gibt sich kämpferisch. Ansonst mit Sicherheit ein Wehrdienstverweigerer aber hier stellt sich tapfer einem Veteranem des Unabhängigkeitskrieges, Herrn Pfeifer gegenüber und erdreist sich ihn zu maßregeln.xxxxxx xxxx xx

  39. Offensichtlich ist HaGalil bezüglich Meinungsfreiheit ähnlich tolerant wie es in Israel zugeht. Bravo HaGalil.

    Allerdings gibt es hier tatsächlich Posts, die Fragen bezüglich „Zensur“ aufweisen, das sind wohl nicht die meinen.

    Wenn „Der Semit“ bei vielen Postern nicht salonfähig ist, über Yehuda Shauls Initiative kann auch an vielen anderen Orten gelesen werden, nicht nur in der hier bei den Postern ebenfalls auf dem „Index“ stehenden Haaretz.

    Wenn Moshe Levinger alias K. Pfeifer nicht widerspricht, nehme ich einfach mal an, er denkt über die Siedlungen wie:

    http://jer-zentrum.org/ViewBlog.aspx?ArticleId=90

    für mich ist der Fall damit klar.

  40. Nanana, Herr Pfeifer. Jetzt übertreiben Sie mal nicht. Von Rabbi Levinger bis Adolf Hitler ist ja wohl noch ein weiter Weg. Vielleicht kann Ihnen Paul ja den Unterschied erklären.

    Sie alle toben pausenlos, man dürfe nicht mit Menschen diskutieren, die eine andere Meinung vertreten, jedenfalls nicht, wenn diejenigen sich nicht nach zwei – drei Ihrer Postings überzeugen lassen. Warum müssen Sie dann aber stets das letzte Wort haben? Haben Sie schon die Sperrung für Paul beantragt?

  41. Wie tief wird dieses Furunkel noch sinken. Wie kann es überhaupt sein, das so einer, von Streichers neuer Süddeutschen Zeitung Infizierte hier weiter an der Verbreitung des AntisemitenVirus mitmachen darf. Hat Hagalil keine Quarantänestation???
    Schämt euch Hagalil. So etwas zuzulassen. Sogar Herr Karl Pfeifer wird angegriffen. Was lasst ihr noch alles zu?

  42. Sehr geehrter Herr Karl Pfeifer, ich bin immer wieder von Ihrem tiefen Kenntnisse erstaunt und bewundere Ihre scharfe Auffassung. Instinktsicherheit nennt man das wohl! Aber Sie werden doch bei Haupt-Antisemit Paul keine Bildung vermuten?
    Hier ist doch Hopfen und Malz verloren. Sinnlos. Wo nichts ist kann auch nichts wachsen.

  43. Karl Pfeifer,

    ich bin also ein Ignoramus weil ich „Herrn Pfeifer“ nicht gegoogled habe, hört hört.

    Aber eigentlich will ich mir kein Buch kaufen und nachlesen was er von Sieglungen hält, sondern das kann er ja kurz schreiben, oder?

  44. An so einem rotbraun Faschisten sollte sich keiner die Finger schmutzig machen. Wieso darf so einer hier überhaupt seine Hitlersülze ablassen???? Kriegt Hagalil Geld dafür???

  45. @Herr Pfeifer,

    da haben Sie recht. Er ist wirklich ein ärmliches Würstchen. Jeder der SEMIT ernst nimmt, ist nicht wert um ihn ernst zu nehmen. Jeder halbwegs vernünftiger mensch, weis, dass dieses Schmierblättchen von Abi nur zum Einwickeln vom toten Fisch gut ist.
    Wenn wirklich ein Interesse an Völkerrecht hat, muss auch sich gründlich mit Recht auseinandersetzen anstatt nur Blödsinn hier zu posten.
    Zu den Siedlungen ist hier israelische Sichtweise dargelegt. Und darüber braucht man nicht mehr zu diskutieren.
    http://jer-zentrum.org/ViewBlog.aspx?ArticleId=90

    Das kann der einer oder anderer Israelfeind in Frage stellen, aber wie sagt man in der Wüste? Der Hund bellt und die Karavane zieht weiter.

  46. Pfeifer, hören Sie auf mit diesem Lumpen zu diskutieren. Der nutzt es nur seinen krankhaften von Israelhass durchtriebene widerwärtigen Gewäsch loszusondern, weil er keine Kloake daheim hat.

  47. @paul@warum nur rabbi levinger und nicht gleich hitler und streicher?
    jetzt haben sie sich als ein ignorantes würstchen entpuppt.
    wenn sie nur gegoogelt hätten, dann wären sie darauf gekommen, dass ich 1999 mit dr.theodor much das buch „bruderzwist im hause israel“ publiziert habe, und ausführlich über jüdischen fundamentalismus in israel schrieb.
    sie sind tatsächlich ein ignoramus und haben das wieder einmal unter beweis gestellt.

  48. Karl Pfeifer,

    da sie es nicht lassen können, mich anzusprechen, nenne ich Sie in Zukunft „Lehrer (Rabbi) Moshe Levinger“, und bitte Sie uns zu erklären, was sie von Israelischen Siedlungen in besetztem Gebiet halten.

  49. Willow und alle anderen
    Bei @Paul@ ist Hopfen und Malz verloren. Was immer wir für Argumente bringen, er wird wie das kaputte Gramophon dessen Nadel stecken bleibt, immer wieder schreiben „Zivilisation“ und meinen man müsse bei Israel einen anderen Maßstab andwenden, wie bei anderen Staaten. Er wird immer wieder von den „Grenzen von 1967“ schwadronieren und immer wieder die Hamas verharmlosen.
    Während auf seine Argumente und „Argumente“ eingegangen wird, fühlt er sich im alleinigen Besitze der Wahrheit, beruft er sich doch immer wieder auf Jesus und wie wir aus der Geschichte wissen, wer das tut, der ist ein Guter und wer das nicht tut ein Schlechter. Und wenn dann ein Deutscher mit einer Leidenschaft sondergleichen sich auf Jesus beruft und die Hamas als friedensbereit darstellt, dann müssen wir die Schlechten und Bösen sein. Und damit knüpft er an die unselige Tradition der Deutschen Christen an. Allerdings haben die keine jüdische Persilscheingeber gebraucht.
    Und so geht diese tibetanische Gebetsmühle des @paul@ weiter…

  50. „Das mag die iranische Regierung anders sehen, aber deren juristische Begründungen würden mich interesieren…“

    Bitte Sehr:
    http://www.koran-hoerbuch.de/

    Vielleicht haben Sie das noch nicht mitgekriegt, aber dieses o.g. Buch steht über das Völkerrecht. Und die Kufrs wie Sie sollen sich gefälligst Sharia freiwillig beugen, bevor sie mit dem Schwert dazu „überzeugen“ werden müssen. Verstanden Willow?!

  51. Paul, haben sie jemals von einem Mandat des Völkerbundes für „Palästina“ gehört? Ist das für sie irgendwie völkerrechtlich bedeutungsvoll? Vielleicht sollten sie einfach nochmal nachlesen, mußten auch einige „Spezialisten“, die vorschnell ähnliche Sätze wie sie von sich gaben… um es kurz zu machen: bis es in den Gebieten, in denen dies bisher nicht der Fall ist, zu einer Staatsgründung kommt (oder diese Gebiete entweder Jordanien, Ägypten oder Israel zugeschlagen werden) gelten die Rahmenbedingungen des Völkerbundmandates. Das mag die iranische Regierung anders sehen, aber deren juristische Begründungen würden mich interesieren…

    Hier etwas breiter ausgewalzt: http://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/06/12/volkerrecht-die-geschichte-israels/

  52. @Paul

    „Es ist mir kein namhafter Fachmann bekannt, der Israels Verhalten als konform mit dem Völkerrecht bezeichnet. “

    Warum wundert mich das nicht? 😉

    Aber wenn ihnen keiner bekannt ist, was bedeutet das schon? Vielleicht ihre Auswahl ja auch nur bissel einseitig? 😀

  53. willow,

    „Vielleicht liegt das ja daran, daß sich Israel nicht “völkerrechtlich illegal” verhält!? Schon mal darüber nachgedacht?“

    Das hätten Sie wohl gerne. Es ist mir kein namhafter Fachmann bekannt, der Israels Verhalten als konform mit dem Völkerrecht bezeichnet. Ihnen vielleicht?

  54. Jaja Paul…

    „Kein offizielles Statement eines westlichen Landes geht so weit und bezeichnet Israels völkerrechtlich illegales Verhalten auch als solches.“

    Vielleicht liegt das ja daran, daß sich Israel nicht „völkerrechtlich illegal“ verhält!? Schon mal darüber nachgedacht? 😉 Vermutlich nicht, wer Israel als Entzündung, als Geschwür betrachtet, welches zurückgebildet werden muß ist zu solchen Gedanken wohl nicht in der Lage…

    „Diese Zurückhaltung alleine sorgt schon für berechtigte Kritik aus anderen zivilisatorischen Sphären! “

    Können sie erläutern, welche „zivilisatorischen Sphären“ genau sie meinen? Anders gefragt, ist Judenhass für sie eine zivilisatorische Errungenschaft?

  55. @Paul@ hören Sie schon auf mit Ihrem heuchlerischen rassistischen Tiraden. Wenn in Deutschland Asylantenheime abgefackelt wurden, wenn in gewissen Teilen der ehemaligen DDR ein Farbiger sein Leben riskiert, wenn er abends allein durch die Straßen geht, dann kümmern Sie und Ihresgleichen so scheint es einen feuchten Kehricht darum, Sie scheinen nur eine Leidenschaft im Leben zu haben, das Israelbashing.
    Und Sie sind auch ein Ignorant. Israel hat – auch wenn es ihrer tibetanischen Gebetsmühle nicht entspricht -lediglich mit Jordanien und Ägypten beidseitig anerkannte Grenzen. Es gab 1949 Waffenstillstandslinien und da sich Jordanien zurückgezogen hat aus der Westbank, ist das Territorium nach internationalem Recht umstritten. Hätten die arabischen Staaten in Khartum nicht ihre drei Neins beschlossen, dann gäbe es längst Frieden. Was auch im Fall Deutschlands nicht gegangen ist, Agression zu begehen und dann noch Forderungen zu stellen.
    Wer Frieden will Paul, der soll auch den Frieden fördernde Schritte setzen. Bitte nennen Sie außer diesem Angebot ein Papier zu unterschreiben, die konkreten Schritte, die arabische Staaten machen, um in Israel das berechtigte Mißtrauen abzubauen!
    Wenn also in den von Ihnen verachteten – weil nicht zu ihrer „Zivilisation“ gehöreden Ägypten Kopten die aus der Kirche kommen niedergeschossen, wenn es dort immer wieder Pogrome gegen Kopten gibt, wenn die Kopten diskriminiert werden, wenn in Syrien ca 100.000 Kurden die Staatsbürgerschaft entzogen wurde, wenn im Libanon in zweiter, dritter und vierter Generation geborene Menschen nicht gleichberechtigt sind, Arbeitserlaubnis brauchen, kein Grundeigentum besitzen dürfen, dann wissen die Israelis was sie erwarten würde, gäbe es keine Armee, die sie vor solch einem Schicksal als Dhimmi oder ethnische Minorität leben zu müssen, schützt.
    @Paul@ ich an Ihrer Stelle, würde mich darum kümmern, da Sie ja in einer herrlichen „Zivilisation“ leben, dass Farbige überall und zu jederzeit auf dem Territorium der „Ziilisation“ leben können, ohne ihr Leben oder ihre Gesundheit zu riskieren, lediglich weil sie eine andere Hautfarbe haben.
    Aber so wie es ausschaut bieter der sekundäre Antisemitismus die Möglichkeit dieser Leidenschaft zu frönen und sich dabei noch ein „zivilisierte“ Maske aufzusetzen.
    @niratino@ ich habe keinen Text über W&M geschrieben, sondern nur texte empfohlen und lernen Sie Englisch und Ironie verstehen. Scheinen ja ein bierernster Mensch zu sein.

  56. @ ben Akiva

    aus dem Kopf zitiere ich nach Leo Pinsker:
    “”Die Judenphobie ist eine Psychose. Als eine Psychose ist sie hereditär und als eine seit Jahrtausenden vererbte Krankheit ist sie unheilbar.”

    Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    Dem ist zuzustimmen.

    Damit tut man nur den Judophoben ein Gefallen, weil dann können Sie ihre irre Argumente endlich zur Geltung bringen und zeigen was für ein Verbrecherstaat ist der Staat den sie so abgründig hassen.

    Dem auch, uneingeschränkt!

  57. Israel ist für mich ein „westliches“ Land und gehört zu unserem Kultur-, Militär- und Industriekomplex.

    So sieht es auch der Westen, allen voran US-Amerika. Vom Westen wird es auch immer wieder in Schutz genommen, wenn es auf Abstimmungen in der UN ankommt.

    Kein offizielles Statement eines westlichen Landes geht so weit und bezeichnet Israels völkerrechtlich illegales Verhalten auch als solches.

    Diese Zurückhaltung alleine sorgt schon für berechtigte Kritik aus anderen zivilisatorischen Sphären!

    Leider hat man in solchen Fällen kaum Argumente um diese einseitige Sicht des Westens zu verteidigen. Und so wird der Westen nie eloquent auf Missstände beispielsweise auf arabischer Seite hinweisen können, denn es kommt sonst mit Recht das Argument Nahostkonflikt. Finden Sie das richtig?

  58. @ben Akiva:

    Würde das Antisemiten wirklich abhalten, hier weiter ihre Statments zu schreiben? Es gibt auch die Möglichkeit, zu monologisieren, was ja eigentlich schon geschieht, denn ein echter Dialog ist es ja nicht. Ich persönlich als Außenstehende bin durchaus interessiert an der jüdisch-israelischen Sicht und denke, dass es ein guter Ausgleich ist zur einseitigen, voreingenommenen, antisemitisch-israelfeindlichen Presse in Europa. Wo sollen sich sonst Leute wie ich informieren? Wenn ich „Israel“ eingebe in die Suchmaschine, kommt Hagalil an vorderster Stelle, deshalb bitte nicht aufgeben. Es lohnt sich, Aufklärung zu betreiben. Ich ging z. B. auch schon an eine Podiumsdiskussion in meiner Umgebung, wo über ein als Kunst postuliertes Hakenkreuz im Museum diskutiert wurde. Ich stellte mich breit hin und erklärte meine Sicht vor all diesen Stadträten und Museumsdirektoren, während andere schwiegen. Am Ende bekam ich viel Zustimmung aus den Gesprächsreihen, gerade auch von Juden, die sich auch zu Wort meldeten. Nicht viel später wurde ein entsprechendes Verbot eingeführt. Solche Aktionen lohnen sich. Ich verfolge das nicht speziell, aber wenn es sich ergibt, leiste ich meinen kleinen Beitrag, z. B. auch in der Jugendaufklärung, denn ich will, dass dieser Judenhass endlich aufhört und nicht mehr weitergegeben wird an die nächste Generation.

    Alles Liebe

  59. @RS

    diese Diskussion hatten wir beide schon einmal. Ich respektiere Ihre Position, kann sie aber aus Erfahrung so nicht teilen. Sie wissen ja warum. Aber wenn Sie der Überzeugung sind, mit Argumenten überzeugen zu können, würde ich es sehr begrüßen, wenn Sie sich daran beteiligen.

  60. Pfeifer, Schlickewitz, Akiva und Mitstreiter,

    Kurzes Briefing für den Umgang mit Judenhassern in Kommentar-Foren.

    Israel gegenüber kritische Stimmen haben immer das Ziel, Israel zu schwächen. Wir haben uns geschworen, nie mehr schwach zu sein, daher müssen diese Stimmen zum Schweigen gebracht werden. Im Anschluss ein paar bewährte Vorgehensweisen:

    Regel 1: es gibt keine konstruktive Kritik an Israels Politik von außen. Daher ist alle von Fremden geäußerte Kritik destruktiv, ungerecht, unwissend und falsch, sie ist also nur geeignet, den Israelischen Staat zu schwächen oder zu diskreditieren und damit antisemitisch.

    Regel 2: falls Israels Reaktionen auf terroristische Angriffe als überzogen dargestellt werden, ist das der vollendete Tatbestand der Verharmlosung von Angriffen auf Israel. Der Kommentator steht damit in einer Linie mit den Verharmlosern von Naziverbrechen.

    Regel 3: Falls jemand mit vielen Fakten daherkommt, wie etwa „Jane“ bei haGalil.com ist äußerste Vorsicht geboten, denn es besteht die Möglichkeit einer organisierten Diffamierungskampagne. Es wird empfohlen, diese Leute auf Probleme ihres Heimatlandes hinzuweisen, mit der Aufforderung sich darum zu kümmern und nicht über Zusammenhänge zu schreiben, die sie als Außenstehende nicht durchschauen können.

    Regel 4: Leute, die behaupten, sie kritisieren Israels Politik aus Sorge um Israels Fortbestehen sind immer Heuchler.

  61. @Herr Schlickewitz

    ich versuche Sie zu verstehen und ich kann sogar Ihre Motive nachvollziehen. Allerdings glaube ich nicht, dass man einen echten Judenhasser wie Jane und Co. von ihrer Krankheit mit Ihren Argumenten heilen kann. Daher macht es einen diametralen Unterschied einen interessierten aber schlecht informierten Hagalil besucher aufzuklären, wie Sie oder Herr Pfeifer das tun, oder sich in eine hoplesse debate von jane oder Paul oder wie sie sich nennen vermögen zu verwickeln. Damit tut man nur den Judophoben ein Gefallen, weil dann können Sie ihre irre Argumente endlich zur Geltung bringen und zeigen was für ein Verbrecherstaat ist der Staat den sie so abgründig hassen.

    Ich kann gerne mit Ihnen diskutieren lieber Herr Schlickewitz, aber ich würde nicht auf die Idee kommen mit Menschen zu diskutieren, deren Lebenziel ist Israel zu diffamieren, zu delegitimisieren und zu dämonisieren. In diesem Fall kommt man sofort in die Rolle eines Getriebenes der sich nur wehren muss und kann. Sich freiwillig in ein solches Rollenspiel zu begeben halte ich für Masochismus. Es kommt kein Erkenntnisgewinn aus dieser Diskussion. Und wer ist schon willig diese Ellenbogenlange Gehirnabsonderungen von Jane zu lesen? Sie vielleicht? Haben Sie kein Würgreflex? Soll ich mir mein Keyboard vollkotzen?

  62. Sehr geehrter ben Akiva,

    es ist Ihr gutes Recht so zu denken, wie Sie denken und wie Sie es oben ausdrückten. Ich tat es auch (ähnlich), als ich noch jünger war. Mit der Zeit und mit den sich einstellenden Jahren der Erfahrung stellt man jedoch fest, dass man mit Argumenten doch überzeugen kann. Nein, gewiss nicht jeden, nur einige, gutwillige, möglicherweise bisher Irregeleitete. Aber die sind es wert, dass man sie aufklärt. Denn die könnten in ihren Kreisen für ein Umdenken sorgen. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber übermorgen.
    Ich rechne es daher Herrn Pfeifer hoch an, dass er sich solche Mühe macht, dass er sich soviel Zeit nimmt, dass er seine Geduld strapaziert, um mit Belegen und Tatsachen zu überzeugen.

    Selbst ich, tabuloser Aufklärer und oft gnadenloser Deutschlandkritiker, glaube noch an das Gute im (deutschen) Menschen.

    Ich bitte Sie daher zumindest zu versuchen, uns, Herrn Pfeifer und mich, zu verstehen. Sonst wären unsere Anstrengungen nämlich zwecklos.

    Selbst wenn es nicht gelingt Jane&Co, die hier kommentieren, zu überzeugen, denken Sie daran, dass viele andere diese Auseinandersetzung ebenfalls verfolgen und sich ihre Gedanken machen.

    Kol tuv.

  63. @Herr Pfeifer

    aus dem Kopf zitiere ich nach Leo Pinsker:
    „“Die Judenphobie ist eine Psychose. Als eine Psychose ist sie hereditär und als eine seit Jahrtausenden vererbte Krankheit ist sie unheilbar.“

    Mehr ist dazu nicht zu sagen. Daher halte ich jegliche Auseinandersetzung mit Judophoben für nicht zweckmäßig. Man muss sie gesellschaftlich ächten und isolieren anstatt sie mit Diskussionen aufzuwerten. Für diese Art von Psychotikern sind Auseinandersetzungen ein Weg ihre Psychosen erst wirklich frei auszuleben. Das ist das Benzin, das ihre Krankheit befeuert.
    Sie glauben wohl nicht im Ernst, dass Sie mit Ihren Antworten solche „Kommentatoren“ wie Paul oder Jane von ihren Judenhass abbringen? Was sagt Ihnen ihre Lebenerfahrung? Wieviele Judenhasser haben Sie schon mit Ihrem Argumenten überzeugt?
    Intelligenz ist eine Gabe, die ermöglicht aus den Fehlern zu lernen. Deshalb gibt es Israel. Und mit Hilfe des Allmächtigen, wird es so immer bleiben. Egal was die Judenhasser sich in der Grube ihres Hezens wünschen.

  64. @paul@ Also noch einmal ihre Mantra über die Eiterbeule und was Sie nicht wollen. Sie wiederholen, immer wieder wie ein altes Gramophon, dessen Nadel an der selben Stelle stecken bleibt, und dann kommt immer wieder das selbe. Nur auf meine sehr konkreten Vorhaltungen gehen Sie nicht ein.
    Und so machen Sie sich selbst lächerlich. Man könnte denken, Sie wären ein Kampfposter, der Zeilenhonorar erhält auch wenn Sie immer wieder das selbe posten.
    Und tun Sie nicht so beleidigt, ich qualifiziere Ihre Schreibe als massiv antisemitisch und habe das begründet.
    Sie brauchen mir nichts nachsehen. Ihre tibetanische Gebetsmühle ist einfach fad.

  65. Wer sagt:

    „Aber es ist halt leider so, dass Israel gegen das Völkerrecht verstößt. Permanent. Israel ist als Teil des Westens Teil meiner Zivilisation. Mir ist sein Verhalten extrem peinlich. Es verschafft der “anderen Seite” viel zu viele gute Argumente. Das will ich nicht, daher meine Kritik und meine Sorge!

    Nahost mit Israel als Aktor bildet den wichtigsten ständigen Eiterherd der Menschheit und vergiftet so das Klima zwischen Ost und West, zwischen Islam und dem Westen, zwischen der 1. Welt und den anderen Welten usw..

    Das will ich nicht! Ich will dass es aufhört und glaube ganz fest, dass es hilft, wenn Israel: 1. nicht mehr siedelt! 2. widerrechtlich besiedelte Gebiete solange pachtet, bis sie geräumt sind! Und wenn es 99 Jahre dauert. Dann beginnt der Dialog, die Entzündung geht zurück, verschwindet und die Wunde kann heilen.“

    ist also Antisemit?

    Das wäre mir allerdings neu. Durch solche Fehlverwendungen wird das Wort Antisemitismus degradiert zum Synonym für „Kritiker der Israelischen Außenpolitik“ und damit beliebig und stumpf. Wertlos. Lächerlich.

    Aber ich sehe Ihnen das nach.

  66. @rose:

    Wenn ein Opfer sich auf einmal wehrt, wird das gleich als Aggression gedeutet von denjenigen, welche es nicht gewohnt sind, wenn das Opfer auf einmal Selbstbestimmungsrecht fordert, etwas, was sonst jeder für sich beanspruchen darf. Das erlebte ich in meiner Familie, sehe dasselbe Prinzip aber ebenso im völkerrechtlichen Kontext. Es kommt einem so vor, als müssten die Juden „froh“ sein, überhaupt leben zu dürfen, als dürften sie nicht auch einen eigenen Staat haben wie jeder sonst, als wäre das schon vermessen. Ich kenne dieses Prinzip aus eigener Erfahrung und weiß, wie schwer es ist, sich durchzusetzen aus dieser ungerechten Rollenverteilung heraus und Ebenbürtigkeit und Gleichheit herzustellen. Es ist falsch zu denken, jemand würde sich für einen einsetzen und für Gerechtigkeit sorgen. Das wird nie geschehen, denn die Friedfertigen werden immer Harmonie anstreben, auch zum Preis, dass jemand deswegen beschnitten wird in seinen Selbstbestimmungsrechten, was in diesem Fall Israel abverlangt wird. Es wundert mich nicht, dass auch innerhalb der jüdischen Gemeinschaft Leute glauben, dass Nachgeben der bessere Weg ist. Das ist eine ganz natürliche Reaktion, doch funktioniert Nachgeben so nicht. Im Gegenteil: Die Vereinnahmung und Forderung wird immer größer, wenn der Gegner das Prinzip der Gewaltandrohung und emotionalen Erpressung verfolgt. Das hört nur auf, wenn der Gegner damit nicht mehr weiterkommt und umdenken muss im eigenen Interesse.

    Liebe Grüße

  67. @Paul@ anstatt auf meine Vorhaltungen zu antworten betet er wieder seine Mantra herunter und unterschlägt – rassistisch wie er ist – die anderen Akteure im Gebiet, auf die er, da sie nicht zu seiner Zivilisation gehören, herunterschaut, denen er aber als ein sich auf Jesus berufender Christ ja auch helfen will – und das kann ja auch unbewußt sein – das zu vollenden, wozu die Vorfahren nicht in der Lage waren. Es sind Halluzinationen von einem schlechten Israel, das allein im Nahen Osten agiert und guten Nachbarn, die ja nur schrecklich leiden.
    Wir haben es mit selektiver Wahrnehmung zu tun. Also beten Sie noch ein paarmal ihre Mantra über Israel herunter, die allermeisten Leser von Hagalil können sich dann eine Meinung bilden über ihre Diskussionsmethoden. Nur so weiter.

    Und Geschwätz und Gewäsch sind ja Ihre Diktion. Ich denke, dass Sie den Sprachforschern Material liefern. Machen Sie nur so weiter.

  68. Karl Pfeifer,

    finden Sie Gewäsch einen milderen Ausdruck als Geschwätz?

    Und: Sie haben mich wieder falsch verstanden! Ich werde mich keinesfalls aus der Debatte hier zurückziehen, sondern mir nur das Eingehen auf Ihre Einlassungen ersparen. Sorry.

    Doch noch eines zu Ihnen:

    Wer ist der Aktor? Jemand der Leute einsperrt, oder der Eingesperrte.

    Wer ist der Aktor? Jemand der illegal Land besiedelt, oder der, der sich dagegen wehrt.

    Wer ist der Aktor? Jemand der mächtige (Angriffs-)Feldzüge mit einer technisch weit überlegenen Armee vom Zaume bricht, oder der, der sich verzweifelt dagegen zur Wehr zu setzen versucht und sei es mit selbstgebastelten Raketen…

    Wer ist der Aktor? Ein westlich geprägter und demokratisch gewählter Rechtsstaat (zumindest seinen Bürgern gegenüber), oder ein Haufen Kämpfer mit nichts als ein paar guten Argumenten.

  69. @Paul@ Sie sind ja die verfolgende Unschuld (@Paul@ „Geschwätz, das dann als „Gewäsch“ abgemildert wurde), ich warf Ihnen Rabulistik vor und Sie sind beleidigt, obwohl ich sehr wohl begründete, weshalb ich Ihnen diesen Vorwurf machte.
    Wenn Sie in der Sache nichts mehr zu entgegnen haben, dann ist es wahrlich besser, wenn Sie sich aus der Debatte zurückziehen.

  70. Karl Pfeifer,

    ein Versuch war’s wert: „Texte bitte nicht nur lesen, sondern auch verstehen!“

    Was hat’s gebracht? Ich hab mir den Vorwurf der Rabulistik eingehandelt. Vielleicht sollte ich nicht mehr mit Ihnen debattieren.

  71. @Schweizerin.
    Sehr gut!! Sie sprechen mir aus dem Herzen.

    Es ist gewiss nicht Israel, das für das Übel dieser Welt verantwortlich ist, wie einige das hier suggerieren wollen. Im Gegenteil, Israel holt für uns Europäer die Kohlen aus dem Feuer. Israel steht für uns als ein Schutzschild gegenüber einem Islam, der in Teilen als aggresiv zu benennen ist. Dies trifft vor allen Dingen auf Palästina, speziell auf die Hamas zu.(Mal abgesehen, wie die Hamas mit der eigenen Bevölkerung umgeht, Frauen unterdrückt, Kinder als Märtyrer ausbildet und gegen Mitglieder der Fatah unglaublich grausam vorgeht) Schliesslich hat die Hamas sich als ihr Regierungsziel gesetzt die Juden ins Meer zu werfen.

    Muss man sich da wunden, wenn Israel alles tut, um sich nicht zu schwächen? Alles andere wäre doch Dummheit.

  72. @Paul@ auch mit Ihrer Rabulistik werden Sie nicht erklären können, weshalb Sie Israel extra als Aktor erwähnen.
    „mit Israel als Aktor bildet den wichtigsten ständigen Eiterherd der Menschheit“ Es macht keinen Sinn, nach Ihrer Lesart die muslemischen arabischen Staaten (Ausnahme Libanon) zu beschuldigen, sie vergifteten das Verhältnis mit sich selbst.
    Da Sie unter den Nahoststaaten einzig Israel und noch dazu als Aktor nennen ist der Sinn Ihrer Sätze glasklar.
    Und außerdem ist Ihre Schreibe zutiefst rassistisch, denn von arabischen Staaten und Gesellschaften fordern Sie keine Menschenrechte ein, die gehören ja – Ihrer Meinung nach – nicht zu Ihrer „Zivilisation“ und werden deswegen ja auch nicht als Akteure genannt.
    Klassischer Doppelstandard, zu dem Sie sich explizit bekennen.

  73. Karl Pfeifer,

    „Und wenn @Paul@ hier an Israel einen besonderen Maßstab anwendet – und das tut er – dann ist das auch Antisemitismus.“

    Eben nicht!

    ich sagte und fühle: Israel ist als Teil des Westens auch Teil meiner Zivilisation, deswegen ist mir sein Verhalten extrem peinlich.

    „@Paul@ hat natürlich nichts gegen Juden, er kapriziert sich lediglich darauf dieser “Eiterbeule” Israel Ratschläge zu erteilen, …“

    Eben nicht!

    Die Eiterbeule ist nicht Israel, sondern der Nahost-Konflikt!

    Texte bitte nicht nur lesen, sondern auch verstehen!

  74. @Paul@ „Nahost mit Israel als Aktor bildet den wichtigsten ständigen Eiterherd der Menschheit und vergiftet so das Klima zwischen Ost und West, zwischen Islam und dem Westen, zwischen der 1. Welt und den anderen Welten usw.. “
    Das halluziniert hier @Paul@. wirklich ist es ihm gelungen noch einen Beweis für seine antisemitische Weltsicht zu zeigen. Denn wenn Israel nur als Aktor wahrgenommen und die anderen nicht und dann noch als wichtigster ständige Eiterherd angeprangert wird, dann hat das nichts mit der Realität zu tun.
    Es gab einen achtjährigen Krieg zwischen Iran und Irak mit einer Million Todesopfer und mit dem Einsatz von Giftgas des Irak gegen irakische Kurden. Es gibt im Sudan in den letzten Jahren bereits mehr als zweihunderttausend Todesopfer und mehr als zwei Million Binnenflüchtlinge. In Algerien gab es im Bürgerkrieg zwischen Islamisten und Militär mehr als einhunderttausend Todesopfer.
    Und wenn @Paul@ hier an Israel einen besonderen Maßstab anwendet – und das tut er – dann ist das auch Antisemitismus.
    Und wenn ein aus einer angesehenen wohlhabenden pakistanischen Familie in die USA eingewanderter Pakistani versuchte eine Bombe am Times Square in New York zu zünden, wenn Sunniten Shiiten im Jemen bekämpfen, wenn Syrer über einhundertausenden Kurden die Staatsbürgerschaft entzogen haben, wenn in Ägypten Kopten diskriminiert werden, wenn ein paar Kopten die aus der Kirche kamen 2010 erschossen wurden, wenn es immer wieder zu Pogromen gegen Kopten kommt, wenn christliche Kirchen in Pakistan abgefackelt werden, dann macht @Paul“ Israel „den wichtigsten Eiterherd der Menschheit“ verantwortlich.

    @Paul@ hat natürlich nichts gegen Juden, er kapriziert sich lediglich darauf dieser „Eiterbeule“ Israel Ratschläge zu erteilen, ohne Rücksicht darauf, dass Israel mit „guten Ratschlägen“ (Ezes) versorgt ist. Schon in der Bibel wird vor dem schändlichen Ratschlag eines Achitofels gewarnt.

    „Israel ist als Teil des Westens Teil meiner Zivilisation. Mir ist sein Verhalten extrem peinlich.“
    Erstens einmal ist Israel Teil des Nahen Ostens und die meisten seiner Einwohner sind keine Europäer und stammen auch nicht von Europäern ab. Zweitens aber und das ist wichtiger, hier sehen wir wieder den eurozentrischen antisemitischen doppelten Standard, der ja auch rassistisch ist, denn @Paul@ billigt den nicht seiner „Zivilisation“ gehörenden Arabern jede Unmenschlichkeit, jeden Verstoß gegen die Menschenrechte, da diese ja nicht seiner „Zivilisation“ angehören.
    Die EUMC Definition besagt u.a.: „Die Kritik an Israel gilt entsprechend den folgenden Kriterien als antisemitisch: Leugnung der Rechte des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung – wie in der Aussage, dass die Existenz des jüdischen Volkes im Staat Israel rassistischen Charakter hat, die Anwendung doppelter Standards in Bezug auf Israel… “
    @Paul@ tritt für solch einen doppelten Standard ein. Er kann die Leser von Hagalil damit sicher nicht täuschen.

  75. Mich erinnert der Israel-Konflikt an eine Grundsituation, die ich aus meiner Familie wiederkehrend erlebte. Wenn zwei sich streiten, wendet sich der (unwissende) Dritte meistens vorwurfsvoll an den Vernünftigeren der zwei, weil er dem Gewalttätigen keinerlei Einsehen zutraut. Also muss der Zugänglichere nachgeben, dem Frieden zuliebe und um die Androhungen des anderen abzuwenden. Auf diese Weise kommt am Ende derjenige ans Ziel, der sich durch Drohungen durchzusetzen versucht. Es funktioniert, ich hab das selbst miterlebt und darunter gelitten.

    So wird es mit Israel gemacht. Israel soll nachgeben, weil man es von der Hamas nicht erwarten kann. Ich habe mich auch oft dem Frieden und aufgrund von emotionaler Erpressung als Vernünftige gefügt, auch den Kindern zuliebe, doch erst als ich begann, Widerstand zu leisten und mich dem Diktat dieses Terrors nicht mehr zu unterwerfen, konnte ich es zumindest zu einem Waffenstillstand bringen und ein Fortschreiten der Aggression unterbinden. Erst wenn derjenige, der den Terror ausübt, zur Rechenschaft gezogen und nicht mehr geschont wird, um vermeintlich weitere Konflikte zu verhindern, werden solche Überschreitungen ausgebremst und weitere verhindert.

    An dieser Stelle beginnt dann eine neue Taktik des Drohenden, er stilisiert sich zum Opfer desjenigen, der sich gegen seine Angriffe wehrt und sucht sich Verbündete unter den Außenstehenden. Bizarr wird es, wenn diese dann auch auf einmal Ziel von Androhungen werden. Europa wird ja ebenso von islamistischen Terrororganisationen bedroht. Doch statt endlich zu begreifen, dass Israel dasselbe erlebt und sich zu schützen sucht, wird letzten Endes Israel dafür verantwortlich gemacht. Doch jedes Land auf dieser Welt würde sich gegen Terroranschläge militärisch zur Wehr setzen.

    Lieben Gruß

  76. Lo,

    natürlich darf man in Deutschland die Israelische Politik kritisieren. Das ist Fakt. Niemand bestreitet das ernsthaft. Anders beispielsweise die Bundesregierung, die Kirchen und sonstige offiziellen oder halboffiziellen Organe, die sind äußerst vorsichtig und verpassen sich selbst den Maulkorb. Es gab große Fehler, Möllemann & Hohmann etc., die schossen übers Ziel hinaus und bei Möllemann war’s wohl Kalküle.

    Vielleicht erinnern Sie sich an das „Nazometer“ von Harald Schmidt & Oliver Pocher. Man darf das und man tut das.

    Nur, und das muss ich mal sagen, wenn man das im HaGalil-Forum tut, dann kommt ganz schön Gegenwind! Das ist soweit auch völlig in Ordnung, nur der Ton macht die Musik.

    Wenn hier jemand postet: „Israel macht mit den Palästinensern das, was Hitler mit den Juden gemacht hat, so liegt er völlig falsch, hat nichts kapiert und darf mit Recht als „verdrehter Typ“ oder ähnliches bezeichnet werden. Ich würde das scharf verurteilen.

    Aber es ist halt leider so, dass Israel gegen das Völkerrecht verstößt. Permanent. Israel ist als Teil des Westens Teil meiner Zivilisation. Mir ist sein Verhalten extrem peinlich. Es verschafft der „anderen Seite“ viel zu viele gute Argumente. Das will ich nicht, daher meine Kritik und meine Sorge!

    Nahost mit Israel als Aktor bildet den wichtigsten ständigen Eiterherd der Menschheit und vergiftet so das Klima zwischen Ost und West, zwischen Islam und dem Westen, zwischen der 1. Welt und den anderen Welten usw..

    Das will ich nicht! Ich will dass es aufhört und glaube ganz fest, dass es hilft, wenn Israel: 1. nicht mehr siedelt! 2. widerrechtlich besiedelte Gebiete solange pachtet, bis sie geräumt sind! Und wenn es 99 Jahre dauert. Dann beginnt der Dialog, die Entzündung geht zurück, verschwindet und die Wunde kann heilen.

  77. „Widerlegt ist etwas anderes….“

    Hören Sie auf. Mehrfach und mit Belegen, die Sie nicht zur Kenntnis nehmen wollen, weil es Ihren Haß auf Israel widersprechen könnte.
    Hören Sie einfach auf, sich so lächerlich und Haßerfüllt gegen Juden zu benehmen, die Ihnen nicht passen. Herr Pfeifer hat Sie sehr gut erkannt und Ihren sekundären Antisemitismus belegt.

  78. Wenn es nämlich Juden gibt, die das sagen, was auch er denkt – und es gibt eine ganze Menge! –, dann kann er sich lässig auf sie als Kronzeugen berufen und so die „Antisemitismuskeule“ souverän parieren. Schließlich können Juden ja gar nicht antisemitisch sein – sie sind doch Juden! Also hat der „Israelkritiker“ immer ein paar Zitate von ihnen auf Lager, nicht nur von Alfred Grosser, sondern auch von Uri Avnery, Felicia Langer, Moshe Zuckermann, Evelyn Hecht-Galinski, Norman Finkelstein oder neuerdings Avraham Burg. Denn das sind antizionistische, also „gute“ Juden. Und Antizionismus ist, wie jedes Kind weiß, etwas ganz anderes als Antisemitismus. Denn Zionismus ist ja Rassismus, und der „Israelkritiker“ ist natürlich gegen jeden Rassismus. Gerade als Deutscher.

    Wenn er sich nun auf solche „guten“ Juden beruft, vergisst der „Israelkritiker“ nie, vernehmlich darüber zu jammern, dass man als Deutscher Israel ja nicht kritisieren dürfe. Er muss dabei nicht nachweisen, wer das verhindert oder verbietet, denn es fragt ihn normalerweise sowieso niemand danach. Und wenn doch, dann sagt er vielleicht irgendwas mit „der Zentralrat“, das hört sich unverdächtiger an als „jüdische Weltverschwörung“, aber alle wissen, dass ungefähr das Gleiche gemeint ist. Außerdem ist es von Vorteil, einen auf progressiv zu machen, denn das kommt immer gut an. Nehmen wir den taz-Leser „Klaus B.“ als Vorbild, der da schrieb: „Danke für Ihre Äußerungen, Herr Grosser. Leider kann man in Deutschland seine Meinung zu Israel nicht öffentlich äußern, da man gleich als Faschist gilt. Ich bin aber ‚links’ eingestellt und kritisiere daher das destruktive militaristische Verhalten Israels gegenüber seinen Nachbarn.“ Man sieht, wie einfach das geht: Nur drei Sätze, und schon ist man aus dem Schneider.

    So gewappnet, kann der „Israelkritiker“ jetzt sogar behaupten, dass Israel mit den Palästinensern das macht, was damals die Nazis mit den Juden gemacht haben, und dass es – jawohl! – einen Vernichtungskrieg führt. Auf diese Weise schlägt er praktischerweise gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Er zeigt, dass er die Lehren aus der deutschen Vergangenheit kennt, und er macht deutlich, dass er sich nicht einfach den Mund verbieten lässt, sondern im Gegenteil mutig die Wahrheit sagt. Außerdem befindet er sich in geradezu kuscheliger Gesellschaft, denn seine Behauptungen werden, wie gezeigt, von einer satten Mehrheit seiner Landsleute geteilt. Diese Mehrheit wird natürlich von einer Minderheit unterdrückt, die die Macht hat und den Deutschen die „Israelkritik“ verbietet. Aber die da oben machen ja sowieso, was sie wollen.

    http://germanmediawatch.posterous.com/die-agenda-der-israelkritiker-von-alex-feuerh

  79. „sorry, so nicht.“

    Das schreiben Sie sich mal besser hinter die Ohren. Ihre Aggressivität spricht seit Wochen richtig gehend Bände und Ihre arrogante und herablassende Art nicht minder.

  80. @paul@ das ist doch sonnenklar, sie diskutieren mit mir, werfen aber Henryk Broder was vor
    Natürlich brauchen sekundäre Antisemiten jüdische Kronzeugen und dazu eignet sich Wendehals Burg vorzüglich. Das Buch habe ich gelesen, es ist äußerst schwach und hat mich nicht beeindruckt.
    @paul@ Ihren großen Respekt haben Sie ja gezeigt, als Sie mir „Geschwätz“ vorgeworfen haben, um dann zu behaupten „Gewäsch“ geschrieben zu haben, das ist anscheinend in ihren Kreisen nicht aggressiv sondern gehört zum Umgangston.
    Interessant, dass dies von jemand kommt, der mit dem Wort Jesus herumschmeißt. Wenn es um Israel geht, hört natürlich bei solch einem „Christ“ wie Paul die Feindesliebe auf. Das gilt nur für Hamas, deren politische Geschäfte man so besorgt.

  81. Herr Pfeifer,

    „Es ist erstaunlich mit welcher Aggressivität hier @Paul@ die evangelische Akademie Bad Boll verteidigt“

    Wie üblich, etwas verdreht. Ganz typisch für ihnengleiche Freunde der Israelischen Politik: Nicht meine Verteidigung ist aggressiv, sondern Ihre Angriffe auf die evangelische Akademie Bad Boll.

  82. Herr Pfeifer,

    nicht Ihnen habe ich Eifersucht unterstellt, sondern Herrn Broder.

    „Hier haben eine Reihe von Postern alle Ihre Behauptungen widerlegt“

    Widerlegt ist etwas anderes….

    Burgs Buch ist etwas Neues. Sie verstehen sicher, dass es außerhalb Israels besser ankommt, als die gewöhnlichen Rechtfertigungen der illegalen Politik Israels, sorry.

    Ihnen persönlich will ich natürlich nicht zu nahe treten, ich habe Respekt vor Ihren Leistungen, will aber dennoch meine Auffassung als Widerspruch zu den hier geäußerten, teils völlig hahnebüchenen Posts erklären. Wenn Sie das Chuzbe nennen, gut, so unwahr ist das nicht, daher mein Alias-Name „Paul“.

  83. Was will man auch jemanden entgegnen, der nicht einmal der Hamas glaubt, wenn die immer wieder deutlich sagt, daß sie Israel NIE anerkennen wird? Irgendwie ist es wie damals, man glaubte auf Teufel komm raus den Täter damals auch nicht. Da haben solche Deutschen auch nicht geglaubt, was Hitler und andere öffentlich über die Judenvernichtung verlauten ließen. Das haben sie also aus der Geschichte gelernt. „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“

  84. @paul@ bleibt nur anstatt auf meine Vorhaltungen zu antworten mir Eifersucht auf Avraham Burg zu unterstellen. Ich war vor einigen Jahren als Journalist bei einem seiner Auftritte vor ausländischen Journalisten in Jerusalem. Und ich stelle sachlich fest, binnen kürzester Zeit hat der Mann einen 180 Grad Wandel durchgemacht, nachdem er keine Chance mehr hatte in der israelischen Politik zu reüssieren. Das sind harte Fakten.

    Eifersucht mir einem 82 Jahre alten Journalisten, der immer seinem Gewissen – oft genug gegen seine materiellen Interessen – gehorcht und sieben Prozesse in Österreich durchgemacht und erst beim Europäischen Menschenrechtsgericht ein Urteil gegen die Republik Österreich erwirkt hat, das ist @Paul@ mit einem altgermanischen Wort ausgedrückt CHUZPE.
    Es zeigt, dass Sie keine sachlichen Argumente mehr haben.
    Hier haben eine Reihe von Postern alle Ihre Behauptungen widerlegt und jetzt bleiben Ihnen nur noch ad personam „Argumente“, die vielleicht Ihren Dunstkreis überzeugen, die allermeisten Leser von Hagalil jedoch nicht. Sie merken gar nicht, wie Sie sich selbst damit diskreditieren.

  85. Herr Pfeifer,

    Sie reduzieren mich auf einen „sekundären Antisemiten“.

    „Denn ein Avraham Burg – der als er noch in Amt und Würden war – genau das Gegenteil von dem vertrat, was er heute vertritt, ist ja keine Lichtgestalt, sondern ein Mann dessen Karriere nicht so erfolgreich war und deshalb plötzlich all das als schlecht empfindet, was er noch vor kurzer Zeit lobte. Zu durchsichtig ist seine Haltungsänderung. Und weil er das getan hat und ein grottenschlechtes Buch geschrieben hat, wird er als “guter Jude” zu Konferenzen geladen und den anderen Juden als Beispiel vorgehalten.“

    da höre ich Henryk Modest Broder heraus, ziemlich platt und eifersüchtig….

  86. ben Akiva
    כ“ב באייר ה’תש“ע (Mai 6th, 2010) at 15:55
    @Paul

    „wissen Sie eigentlich nicht, dass jegliche Kritik an Israel ist den Deutschen verboten? “

    Was ist denn das für ein Schwachsinn?
    Wenn Kritik an Israel verboten wäre, dann würden doch nicht so viele Medien Israel kritisieren. Und das dazu noch meist absolut zu Unrecht.
    Die Aggression kommt doch nun mal von Palästina aus, speziell von der Hamas.

    Wenn Kritik an Israel verboten wäre, dann wäre es wohl auch nicht vorgekommen, dass eine Israelflagge aus einem Fenster einer privaten Wohnung in Duisburg von der Polizei herausgeholt wurde während unten auf der Strasse der Mob, vorwiegend Muslime, „Tod Israel“ rief.

  87. Bad Boll – liegt das nicht in Württemberg? Waren es nicht die württembergisch-evangelischen Templer in Israel, die nach 1933 offen mit den Nationalsozialisten sympathisierten und HJ-Camps am Strand von Jaffa abhielten mit wehenden Hakenkreuzfahnen?

  88. Es ist erstaunlich mit welcher Aggressivität hier @Paul@ die evangelische Akademie Bad Boll verteidigt, die von Hamas als Partner für einen Frieden halluziniert.
    Mir unverständlich, wie er noch versucht, die Religion und Jesus zu instrumentalisieren.
    Er scheint mir zu der Sorte Deutscher zu gehören, die keine Lehren aus der Geschichte gezogen haben.
    Zum Glück kommen hier andere Deutsche zu Wort, die versuchen mit der leisen Stimme der Vernunft, aufzuzeigen, was Hamas verkörpert.
    Dabei läßt Paul auch seinem Ressentiment gegen Israel freien Lauf. Immerhin möchte ich ihn an folgende Tatsachen erinnern. Als in Israel von Linken regiert wurde haben die Führer der Palästinenser stur behauptet, es bestehe kein Unterschied zwischen links und rechts, Zionist bleibt Zionist. Es wurde ein Abkommen von Oslo unterzeichnet und Israel erkannte die PLO an. Das gab Arafat die Möglichkeit sich einerseits als Friedenspolitiker zu geben, andererseits eine blutige Intifada zu planen und durchführen zu lassen. Dies war ja ganz seine Linie, denn er wußte, dass damit die Stimmung in Israel umkippen würde, aber da seiner Ansicht ja kein Unterschied bestand zwischen Linken und Rechten, war dieses Resultat erwünscht. Die Mehrheit der Israelis war empört als die Opfer dieser Intifada von linken Politikern als „Opfer des Friedens“ hingestellt wurden und bei freien Wahlen erhielten die Rechten die Mehrheit.
    Und nun wollen natürlich einige Linke in Europa und solche „Friedensfreunde“ wie die in Bad Boll alles daran setzen, um in Israel diejenigen bestärken, die an der Macht sind.
    Denn ein Avraham Burg – der als er noch in Amt und Würden war – genau das Gegenteil von dem vertrat, was er heute vertritt, ist ja keine Lichtgestalt, sondern ein Mann dessen Karriere nicht so erfolgreich war und deshalb plötzlich all das als schlecht empfindet, was er noch vor kurzer Zeit lobte. Zu durchsichtig ist seine Haltungsänderung. Und weil er das getan hat und ein grottenschlechtes Buch geschrieben hat, wird er als „guter Jude“ zu Konferenzen geladen und den anderen Juden als Beispiel vorgehalten.
    Die Argumentation dieser Deutschen und Österreich grenzt aber ans Absurde, denn sie lautet ungefähr so, unsere Vorfahren haben einen beispiellosen Massenmord am jüdischen Volk begangen daher sind wir dafür verantwortlich, dass die Nachkommen der Überlebenden nicht das den Palästinensern antun, was unsere Vorfahren den Juden angetan haben. Das ist natürlich absurd, wirkt aber immer, die Juden sind ja auch nicht besser. Und genau da haben wir es mit dem sekundären Antisemitismus zu tun.
    Natürlich würde keiner der solches verzapft zugeben antisemitisch eingestellt zu sein. Sie laden ja die Avraham Burgs und Hamas gerade deswegen ein, weil sie doch die Juden so lieben und wissen was den Juden gut tut.
    Und dazu kommen noch die Allüren von denen, die über den Dingen stehen und lediglich Frieden stiften wollen. Deswegen wollen Sie ja auch den jüdischen Staat abgeschafft sehen und in einem Staat mit Palästinensern. Dabei übersehen all diese guten Leute, dass sie doch dieses Prinzip zuerst bei sich in Europa durchsetzen müssten. Zum Beispiel die Völker Jugoslawiens, die immerhin über 40 Jahre miteinander im Frieden gelebt haben, die die selbe Sprache sprechen, wieder in einen Staat zu einigen.
    Und so können Sie uns wie Paul den Zeitgeschichtler Sand, der als Fachmann für die Geschichte eines nicht existierenden Volkes deletiert und Avraham Burg vorhalten und behaupten, das sagen doch die Juden selbst.
    Und auch das ist nicht neu. Wenn Paul die Geschichte der Christenheit kennen würde, dann würde er wissen, dass die wüstesten und die feinsten Antisemiten einmal Juden waren, die konvertiert sind. Heute dienen diese Leute als Stichwortgeber der feinen sich als Freunde der Juden gebenden Antisemiten. Im übrigen lesen Sie diesen Artikel: http://www.lizaswelt.net/2010/05/judenjager.html

  89. Bernd,

    Burgs „Hitler besiegen“ hat mir ausgesprochen gut gefallen, das können Sie sich sicher denken. Natürlich dürfen Sie das Buch als „Murks“ bezeichnen, ernsthafte Kritiken tun das allerdings nicht. Für mich war es eine Art Offenbarung, warum viele Israelis so denken wie ich es oft erlebe. Das Lot ist durch das schreckliche Trauma der Shoa verschoben und hindert die Betreffenden am wahren Erkennen der Situation. Besonders der Part mit dem Israelischen Ärger über just die Organisationen, die aufrund des Holocaust entstanden sind um solches für Zeit und Ewigkeit zu verhindern. Ausgerechnet diese Organisationen machen nun Israel das Leben schwer.

    Verständlich, aber deswegen nicht akzeptabler.

    Schön herausgearbeitet empfinde ich auch Israels vom Gros der Menschheit abweichende Erkenntnis aus dem Holocaust:
    „Nie wieder Judenvernichtung“ – also nie wieder ein „schwaches“ Israel.
    Der Rest der Welt erkennt: „Nie wieder darf es solch ein Ausmaß an Unmenschlichkeit geben“

    Schön gemacht!

    Wenn man Schlomo Sands Einlassungen über den Ursprung des Jüdischen Volks mal beiseite lässt, kommt er beim Thema säkulare Republik Israel auch ganz gut zur Sache:

    Im Gespräch mit der französischen Zeitschrift Télérama am 4. Februar 2010 sagte Shlomo Sand:
    „…. Sicherlich. Es ist nicht normal, dass Raketen auf Israel fallen. Aber ist es normal, dass Israel bis heute nicht seine Grenzen festgelegt hat. Dieser Staat, der Raketen nicht erträgt, kann sich nicht aus den 1967 eroberten Gebieten zurück-ziehen. Dieser Staat lehnte das 2002 von der Arabischen Liga ausgesprochene Angebot ab, Israel voll anzuerkennen, wenn es sich auf die Grenzen von 1967 zurückzöge.“
    Télérama: „Aber Hamas? Hamas hat Israel nicht anerkannt.“
    Sand: „Hamas, diese schlimme undiplomatische Partei, hatte eine „Houdna“, einen Waffenstillstand, von langer Dauer für Gaza und das Westjordanland angeboten. Israel hat das Angebot abgelehnt, weil es weiter die Führer der Hamas töten will, auch im Westjordanland. Israel hat seinen Teil der Verantwor-tung für die Wiederaufnahme des Raketenbeschusses. Anstatt die Mäßigung der Hamas zu unterstützen, hat Israel die Palästinenser in die Verzweiflung gestürzt. Wir haben ein ganzes Volk seit 42 Jahren gettoisiert, und wir weigern uns, ihm seine Souveränität anzuerkennen. Ich vergebe es Israel nicht – ich würde sagen seit 20 Jahren – dass, 1988 als Arafat und die palästinensische Autonomie den Staat Israel anerkannten – Israel im Gegenzug nichts gegeben hat.
    Man soll gut verstehen: Ich akzeptiere weder die Position von Hamas noch seine religiöse Ideologie, weil ich säkular, demokratisch und sehr gemäßigt bin. Als Israeli und als Mensch mag ich die Raketen nicht. Aber als Historiker vergesse ich nicht, dass diejenigen, die die Raketen schicken, diejenigen sind, die aus Jaffa und Ashkelon 1948 vertrieben wurden. Ich, Shlomo Sand, lebe auf dem Land das diesen vertriebenen Flüchtlinge gehörte. Ich kann nicht sagen, ich könnte ihnen das Land zurückgeben, aber jedes Angebot von Frieden soll von diesem Stand-punkt ausgehen. Wer das vergisst, wird niemals den Palästinensern einen gerech-ten Frieden anbieten.“
    Télérama: „… Der große Rabbiner Gilles Bernheim sagt: „nicht desto trotz darf Israel nicht „Selbstmord“ verüben im Namen des Entgegenkommens“
    Sand: „Aber wovon spricht er? Wer bedroht unsere Existenz? Wir haben die besten Waffen und die Unterstützung der ersten Macht weltweit. Die arabische Welt bietet uns einen globalen Frieden in den Grenzen von 1967 an. Der letzte Krieg, der Israels Existenz bedrohte, war vor 35 Jahren. Versteht er das nicht, dieser große Rabbiner?“

    Wie finden Sie das?

  90. @Paul

    wissen Sie eigentlich nicht, dass jegliche Kritik an Israel ist den Deutschen verboten? Wenn Sie das wissen, dann sollen Sie sich daran halten. Was erlaubt sich der Paul eigentlich. hat er keinen Maulkorb mehr? Viellciht gibt es überhaupt keine Maulkörbe – die existieren nur in der Phantasie vom Paul, genau wie die Bereitschaft der HAMAS Israel anzuerkennen.
    Der Mythos von „Goldenen Geschenk“ kann sich Paul in sein Märchenbuch schreiben. Ich schenke dem Paul Deutschland. Ganz. Vom Oder bis zum Rhein. Und ich verspreche dem Paul, dass ich ihn nicht mit Raketen nerven werden. Zufrieden jetzt, Paulchen?
    Wann werden Sie erwachsen, Sie kleiner Linksextremist?

  91. @ch Paul,

    hätten Sie meinen Beitrag aufmerksam und unvoreingenommen gelesen, hätten Sie wohl auch bemerkt, dass die Aussage „Es bleibt dabei: Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder“ ganz konkret auf den Anfang des Absatzes bezog, den eben dieser Satz beendet. Außerdem soll doch die gesamte „Tagung“ wohl suggerieren, man könne mit ein bisschen gutem Willen eben auch mit den Antisemiten der Hamas zum Frieden gelangen. Wie man sich einen solchen Frieden vorzustellen hat, konnte man auf den diversen „Friedensdemonstrationen“ gegen den Militäreinsatz in Gaza beobachten, als die friedliebende Meute zu Tausenden mit „Tod den Juden!“-Gegröhle durch die Straßen zogen.
    By the way: Hätte ich Burgs Murks nicht gelesen, hätte ich wohl kaum eine Aussage zu dessen Inhalt machen können. Zumal das, was zu diesem Buch in den Medien verhandelt wurde, sich nicht bzw. kaum auf seine religiösen Ideen bezog. Aber Sie werden schon wissen, was ich gelesen habe und was nicht, ne?
    Zu Ihrer Bemerkung „Mit Diffamierungen sind Sie wohl schnell bei der Hand?“ fallen mir daher nur die Worten eines alten Schulfreundes von mir ein: „Wer es hat zuerst gerochen, dem kam es aus dem Arsch gekrochen.“

  92. @Herr Pfeifer,

    die Hamas dementiert es auch regelmäßig und sagt regelmäßig, daß sie einen Staat Israel niemals akzeptieren wird. Woher diese heruntergebetene Märchen kommt, weiß allein der Geier.

  93. Barbara Fritz,

    sorry, den einleitenden Satz Ihres Briefes muss ich wohl überlesen haben. Aber finden Sie die Evangelische Akademie Bad Boll wirklich parteiisch oder antisemitisch?

    Zur Hamas:

    natürlich bekämpft sie das jetzige Israel, das nicht, in keiner Weise auch nur irgendwie auf das „Goldene Geschenk“ reagiert hat und unverändert fortfährt, in völkerrechtlichen illegalen Grenzen und äußerst aggressiv zu existieren, ja noch nicht einmal zu sagen, welche Grenzen es denn wünscht. Arabische Liga, Fatah, Hamas alle drei werden Israel anerkennen in den Grenzen von 1967. Fast alle Fachleute bestätigen das, viele Israelis wissen das. Das ist der Weg zum Frieden.

    „Im Übrigen bewertet auch die Bundesregierung ….“

    das ist ja gerade das Problem: ….offizielle Lesart des Nahostkonflikts in Deutschland und in der EU ist ziemlich einseitig von der Geschichte (Maulkorb) und US-Interessen (strategischer Natur) belegt. Leute, die sich ein Wenig orientieren, Reisen unternehmen, Bekannte auf beiden Seiten haben, Juden und Israelis zum Freundeskreis zählen, teilen zwar oft eine tiefe Abneigung gegen Palästinenser und Jordanier, sehen aber doch den Grund für alles Unfriedliche im extrem dominanten und rechtswidrigen verhalten der offiziellen Israelischen Politik.

  94. Mash’al: Hamas won’t recognize Israel

    Ma’an/Agencies – Hamas leader Khalid Mash’al said Monday that Arab officials had urged the movement to accept the International Quartet’s conditions and recognize Israel in exchange for amendments to the Egyptian-backed unity deal.

    “Whoever asks us to recognize Israel will be disappointed,” Mash’al, the senior-most Hamas leader said during a speech marking a week of Prisoners Day activities in Damascus, where he has lived since his August 1999 expulsion from Jordan.

    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=277911

    Den Staat Israel will die Islamisten-Organisation nicht anerkennen. “Niemals.”

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548797,00.html

    Hamas schließt Anerkennung Israels weiter aus

    Die im Gazastreifen herrschende Hamas- Organisation hat erneut das Existenzrecht Israels bestritten und eine Anerkennung des Staates Israel kategorisch ausgeschlossen.

    http://www.stern.de/politik/ausland/gaza-hamas-schliesst-anerkennung-israels-weiter-aus-1529324.html

    Dahlan to Hamas: Never recognize Israel

    Former Fatah security commander Muhammad Dahlan on Tuesday called on Hamas not to recognize Israel’s right to exist, pointing out that Fatah had never recognized it.

    This was the first time since the beginning of the peace process 15 years ago that a senior Fatah official has said that his faction does not recognize Israel’s right to exist.

    Dahlan’s remarks were made in an interview with the Palestinian Authority’s official Palestine TV station.

    Dahlan, who has kept a low profile ever since the Hamas takeover of the Gaza Strip in 2007, resurfaced during Operation Cast Lead. Since then, he has made several public appearances, the latest being last Friday when he was seen praying next to PA President Mahmoud Abbas in a Ramallah mosque.

    http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1237114855755&

  95. „So seien die zuständigen Behörden darauf vorbereitet, eine mögliche Einreise eines Hamas Vertreters im Rahmen des rechtlich Zulässigen zu verhindern.“

    Ein deutscher Regierungsvertreter teilte in Berlin am Mittwoch mit, daß dem Gesundheitsminister Basim Naim kein Visum erteilt werde.

  96. @Paul@“Das stimmt so nicht, das wissen Sie (“Goldenes Geschenk” = Israel in den Grenzen von 1967)“

    Also wenn irgendein Hamas Anführer irgendetwas auf englisch einem Journalisten sagt, dass dann sofort auf arabisch dementiert wird, dann ist das für die Hamas-Sympathisanten genug, um den Schwarzen Peter bei Israel zu orten. Das ist die Taktik der Hamas Anführer, die ja wissen, was man von ihnen erwartet.
    Denn dass Hamas schon im Kinder TV Juden Ritualmorde unterstellt und die Protokolle der Weisen von Zion in ihrer Charta hat, stört Sie ja offensichtlich nicht. Wichtig ist, den Anschein zu erwecken die Terrororganisation wäre keine mehr.
    Und vielleicht noch eine Bemerkung: Es gibt keine Grenzen von 1967. Es gibt Waffenstillstandslinien von 1949 und anerkannte Grenzen Israels mit Ägypten und Jordanien.
    Auch diese Fakten sollte jemand wie Paul wissen. Doch eines der Probleme der Wahrnehmung dieses einen verhältnismäßig kleinen Konflikts im Nahen Osten ist, dass viele der „Sachverständigen“ die Fakten nicht kennen bzw nicht kennen wollen, um ihre ideologische Mantra herunterzubeten.
    Und bitte @Paul@ erzählen sie uns nicht, dass Jesus das Lügen und Verdrehen von Tatsachen seinen Anhängern empfohlen hat.

  97. @Paul und alle Mitlesenden und Mitschreibenden,

    würde gerne wissen, weshalb Sie, Paul, annehmen, dass ich mich nicht über die Hamas und die Evangelische Akademie Bad Boll informiert habe ? Aus meinem Brief können Sie das nicht haben, denn ich erwähne, dass ich die Akademie in Bad Boll schon öfter besucht habe als Tagungsgast und bezogen auf die Hamas schreibe ich, die Charta der Hamas, die über das Internet eingesehen werden kann, zeige eindeutig, dass friedliche Lösungen und Konferenzen nicht deren Sache sind: in der Palästinafrage gebe es keinen anderen Weg als den Djihad.

    Im Übrigen bewertet auch die Bundesregierung – wie es in einem Brief heisst – „die Hamas unverändert als eine Organisation, die sich satzungsmäßig dem Ziel einer Vernichtung des Staates Israel verschrieben hat.“ So seien die zuständigen Behörden darauf vorbereitet, eine mögliche Einreise eines Hamas Vertreters im Rahmen des rechtlich Zulässigen zu verhindern.

  98. Lisa,

    „Das[s] immer soviele wissen, was Jesus in welcher Situation gemacht hätte… So eine wirkungsstarke Taufe habe ich ja nicht abbekommen…“

    Die Lektüre des Neuen Testaments ist niemandem verboten.

    „Wird in den Verfassungsschutzberichten nicht dargelegt, warum eine Organisation beobachtet und so oder so eingeschätzt wird? Wenn man das für nachvollziehbar hält, ist das wohl nicht gleich “vorgebetetes nachbeten”, oder?“

    Nun ja, die gängige und offizielle Lesart des Nahostkonflikts in Deutschland und in der EU ist ziemlich einseitig von der Geschichte (Maulkorb) und US-Interessen (strategischer Natur) belegt. Leute, die sich ein Wenig orientieren, Reisen unternehmen, Bekannte auf beiden Seiten haben, Juden und Israelis zum Freundeskreis zählen, teilen zwar oft eine tiefe Abneigung gegen Palästinenser und Jordanier, sehen aber doch den Grund für alles Unfriedliche im extrem dominanten und rechtswidrigen verhalten der offiziellen Israelischen Politik. Besonders der Vorwurf an die West-Presse, parteiisch für die PA-Seite zu sein ist ein schlechter Witz. Meiner Auffassung nach ist es genau umgekehrt. Hier hätte Frau Barbara Fritz zuerst zwei Dinge tun können: nämlich sich über die Evangelische Akademie Bad Boll und über die Hamas informieren. Das geht ja heute ganz gut.

  99. Herr Karl Pfeifer,

    „Und dieses mit der Hamas reden stärkt nur die Hamas und nützt dem Frieden, für den ja diese Akademie vorgibt wirken zu wollen, kein bisschen,….“

    Das ist Ihre Meinung, da habe ich nichts dagegen.

    „… denn all das Reden mit Hamas, hat die keinen mm von ihren menschenfeindlichen, antisemitischen Positionen wegbewegt.“

    Das stimmt so nicht, das wissen Sie („Goldenes Geschenk“ = Israel in den Grenzen von 1967)

  100. @ Paul
    „Die Kirche darf, wenn es um den Frieden geht, mit jedem reden. Jesus hat mit allen geredet, ja es war niemand vorstellbar, mit dem er nicht geredet hätte.“

    Was ist „die Kirche“?
    Und Jesus – vielleicht war er ja einfach überdurchschnittlich intelligent und konnte das, ohne sich vor jemandes Karren spannen zu lassen? Hat nicht anderen eine Plattform geboten, sondern sich damit selbst eine geschaffen? Ist ja jedenfalls so überliefert…
    Das immer soviele wissen, was Jesus in welcher Situation gemacht hätte… So eine wirkungsstarke Taufe habe ich ja nicht abbekommen…
    wenn man es genau überlegt, konnten „Leute wie wir“, ja unter anderem deshalb auf die Welt kommen, weil Großeltern (oder Eltern oder Urgroßeltern) nicht „wie Jesus“ waren…

    Wird in den Verfassungsschutzberichten nicht dargelegt, warum eine Organisation beobachtet und so oder so eingeschätzt wird? Wenn man das für nachvollziehbar hält, ist das wohl nicht gleich „vorgebetetes nachbeten“, oder?

  101. @paul@ Sie können ja auch einen normalen Ton benützen. Nun gut. Die Kirchen in Deutschland haben schwere Schuld auf sich geladen als sie die Nazibarbarei – auch auf Jesus sich berufend – unterstützten.
    Diejenigen Christen, die meinten, man müsse ja auch mit den Nazi reden, weil die doch demokratisch gewählt worden sind schon vor 1933 in den Reichstag, haben damit die Nazis bestärkt. Und dieses mit der Hamas reden stärkt nur die Hamas und nützt dem Frieden, für den ja diese Akademie vorgibt wirken zu wollen, kein bisschen, denn all das Reden mit Hamas, hat die keinen mm von ihren menschenfeindlichen, antisemitischen Positionen wegbewegt.
    Sie haben Recht, Israel verhandelt indirekt mit Hamas wegen Gilad Shalit, der von ihr gefangengehalten wird. Aber das ist noch kein Grund dafür eine fundamentalistische Mörderbande zu legitimieren.
    In einer Notlage haben Zionisten auch mit den Nazis verhandelt, um einen Bruchteil des Juden gehörenden Eigentums zu retten. Aber das kann man wirklich nicht vergleichen mit der Haltung der christlichen Kirchen.
    Also ich nehme es dieser Akademie nicht ab, dass sie im guten Glauben handelt. Denn beim Googlen fand ich heraus:
    Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage – „Evangelische Akademie Bad Boll“ „Christen in Irak“ – übereinstimmenden Dokumente gefunden.
    keine mit Ihrer Suchanfrage – „Evangelische Akademie Bad Boll“ „Christen in Saudi Arabien“ – übereinstimmenden Dokumente .
    keine mit Ihrer Suchanfrage – „Evangelische Akademie Bad Boll“ „Christen in Saudi-Arabien“ – übereinstimmenden Dokumente.
    keine mit Ihrer Suchanfrage – „Evangelische Akademie Bad Boll“ „Bahai in Iran“ – übereinstimmenden Dokumente.

    Jesus, aber sagte, was Du mit den Kleinsten nicht tust….
    Und nicht vergessen, was Jesus über die Heuchler sagte. Ich bin überzeugt, dass wir da mit einer gehörigen Portion Heuchelei zu tun haben.

  102. http://test.hagalil.com/2010/04/28/heidelberg-5/

    Ob der Weg Israels der richtige ist, darüber lässt sich gewiss streiten. Aber Du, als Deutscher, solltest erst einmal prüfen, ob die Ideologien von Hamas, der Hisbollah, des Iran sowie mancher arabischer Staaten mit Deinen eigenen Vorstellungen von „Lehren aus der Schoah“ übereinstimmen und noch dazu „zugunsten der Interessen Israels“. So wie ich es mir verbitten würde, von Israelis vorschreiben zu lassen, welches die wahren Interessen Deutschlands sind, solltest Du es vielleicht auch den Israelis überlassen, demokratisch über ihre eigenen Interessen zu bestimmen und sie zu formulieren.

  103. „In Gasa und dem Westjordanland ist sie allerdings demokratisch gewählt und bildet die Regierung in Gasa.“

    Stimmt. In Deutschland wurde Hitler auch gewählt, ganz demokratisch und was sagt uns das jetzt? Dann ist das okay?

  104. Herr Karl Pfeifer,

    sorry, mein Fehler. Habe nicht genau gelesen. Bei Ihnen war es tatsächlich „Geschwätz“, was ich normalerweise nicht schreibe, sondern eher Unsinn oder Widersinn, schiefes Bild, Sie kennen das ja.

    Ich bin übrigens kein Freund der Hamas und mein erstes Credo hier war:

    „Vorgebetetes nachbeten? Die Hamas ist nach unseren Europäischen Vorstellungen übel. In Gasa und dem Westjordanland ist sie allerdings demokratisch gewählt und bildet die Regierung in Gasa. Per Definition sind Kämpfer gegen eine völkerrechtswidrige Besetzung keine Terroristen sondern Freiheitskämpfer. Warum darf die Kirche nicht mit denen reden?

    Richtig wäre sogar folgender Ansatz:

    Die Kirche darf, wenn es um den Frieden geht, mit jedem reden. Jesus hat mit allen geredet, ja es war niemand vorstellbar, mit dem er nicht geredet hätte.

    Die Israelis reden ja auch mit der Hamas. Also was soll die Reaktion?“

  105. „Früher habe ich bei HaGalil unter richtigem Namen geschrieben, aber Ihre Kollegen der krass zelotischen Fraktion haben mich das Fürchten gelehrt und ich bin zum Pseudonym “paul” gekommen.“

    Wußte ich es doch: Ein Frustrierter.

    Lassen Sie ihn links liegen, Herr Pfeifer, Sie haben es nicht nötig, sich von diesem unbelehrbaren deutschen Nichtjuden beleidigen und belehren zu lassen.

  106. @Paul@ Sie schreiben immer wieder die Unwahrheit, wie jeder Leser selbst feststellen kann. Sie schrieben „mmer gleiches Geschwätz“ und jetzt behaupten Sie „Gewäsch“ geschrieben zu haben.
    Im übrigen, denke ich dass diese Apologie der Hamas mit den weit verbreiteten sekundären Antisemitismus zu tun hat. Viele Deutsche möchten – bewußt oder unbewußt – eine Opfer-Täter-Umkehr vollziehen und manche träumen davon, dass die Hamas das vollenden wird, was ihre Vorfahren mit solcher Begeisterung getan haben.
    Da spielt psychologisch auch die Wut – und das merkt man bei Paul – eine Rolle, dass Juden sich verteidigen und sich nicht abschlachten lassen. ‚Denn über die toten Juden können all diese Hamasapologeten Krokodilstränen vergiessen.
    Und da ja bekanntlich die deutschen Kirchen seinerzeit mit den Nazis intensive freundschafliche Gespräche führten, die Barbarei durch ihre Feldprediger und Militärpfarrer aktiv unterstützten, wundern sich manche Terrorbefürworter, warum jemand der Meinung ist, dass man mit Hamas nicht reden soll.
    Wenn Paul die Hamas so unterstützt, vielleicht auch deshalb weil diese durch ihre KinderTV Juden Ritualmorde unterstellt. Weil Hamas entgegen allen internationalen Abmachungen auf die sie sich immer wieder beruft, einen israelischen Gefangenen nicht durch das Rote Kreuz besuchen läßt und sogar unlängst mit dessen Ermordung gedroht hat. So etwas weckt bei manchem dieser „Christen“ helle Begeisterung.
    Und Paul scheint sich ja wie es meistens Antisemiten tun richtig zu bemitleiden, als ob es in Deutschland gefährlich wäre den Terror der Hamas zu verharmlosen.

  107. Herr Karl Pfeifer,

    Sie gehen nie auf Fragen oder Antworten ein, sondern schimpfen einfach drum herum. Das machen Sie immer so, das kenne ich schon. Nun habe ich es, folgerichtig scheint mir, „Gewäsch“ genannt, nicht etwa Geschwätz, was allerdings auch zuträfe.

    Früher habe ich bei HaGalil unter richtigem Namen geschrieben, aber Ihre Kollegen der krass zelotischen Fraktion haben mich das Fürchten gelehrt und ich bin zum Pseudonym „paul“ gekommen.

  108. „Per Definition sind Kämpfer gegen eine völkerrechtswidrige Besetzung keine Terroristen sondern Freiheitskämpfer.“

    „Palästinenser werden mehrheitlich als verzweifelte Freiheitskämpferinnen und -kämpfer verklärt, die sich gegen ein übermächtiges Besatzungsregime zur Wehr setzen und in ihrer Not zu keinem anderen Mittel greifen können als zu Terror und Gewalt. Israel hingegen wird dabei überwiegend die Rolle des Aggressors zugeschrieben, hervorgehoben durch Bilder von hart und erbarmungslos durchgreifenden Soldaten, die palästinensische Wohnhäuser zerstören und vor allem gegen Zivilisten vorgehen.“

    http://www.compass-infodienst.de/Israel_in_deutschen_Wohnzimmern__Realitaet_und_antisemitische_Wahrnehmungsmuster.1833.0.html

    „Warum darf die Kirche nicht mit denen reden?“

    Artikel 6: Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine eigenständige palästinensische Bewegung, (…), die dafür kämpft, dass das Banner Allahs über jeden Zentimeter von Palästina aufgepflanzt wird. (…)

    Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. Denn auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten; der Nationalismus der Islamischen Widerstandsbewegung ist Bestandteil ihres Glaubens. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit. Das palästinensische Volk aber ist zu edel, um seine Zukunft, seine Rechte und sein Schicksal einem sinnlosen Spiel zu unterwerfen.

    Artikel 15: Wenn unsere Feinde islamische Länder usurpieren, ist der Djihad eine bindende Pflicht für alle Muslime. Um der Eroberung Palästinas durch die Juden entgegenzutreten, gibt es keine andere Lösung, als das Banner des Djihad zu erheben. (…) Wir müssen unter allen Umständen grundlegende Veränderungen in den Lehrplänen der Schulen vornehmen, um sie von allen Rudimenten der ideologischen Invasion, die von den Orientalisten und Missionaren verursacht worden sind, zu säubern.

    Hinsichtlich der regionalen und weltweiten Kriege ist es zweifellos soweit gekommen, dass die Feinde hinter dem I. Weltkrieg standen um so das Islamische Kalifat auszulöschen. Sie sammelten materielle Ressourcen und übernahmen die Kontrolle über zahlreiche Quellen des Wohlstands. Sie erreichten die Balfour-Erklärung und etablierten den Völkerbund, um mit den Mitteln dieser Organisation über die Welt zu herrschen.
    Sie standen ebenfalls hinter dem II. Weltkrieg, in dem sie immense Vorteile aus dem Handel mit Kriegsausrüstungen zogen und die Etablierung des Staates Israel vorbereiteten. Sie inspirierten die Errichtung der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrats, um den Völkerbund zu ersetzen und die Welt mithilfe ihrer Mittelsmänner zu beherrschen. Es gab keinen Krieg, an welchem Ort auch immer, der nicht ihre Fingerabdrücke trägt. (…)

    Artikel 32: Der Weltzionismus und die imperialistischen Kräfte haben mit klugen Schritten und bewusster Planung versucht, die arabischen Länder aus der Kampfarena gegen den Zionismus wegzustoßen, um letztendlich das palästinensische Volk zu isolieren. Ägypten wurde bereits hauptsächlich mithilfe des betrügerischen Camp David-Abkommens aus dem Konflikt geworfen und es hat versucht, auch andere Länder in ähnliche Abkommen zu ziehen, um sie aus dieser Kampfarena auszuschließen.
    Hamas ruft die arabischen und islamischen Völker dazu auf, ernsthaft und unermüdlich zu handeln, um dieses schreckliche Komplott zu durchkreuzen und den Massen die Gefahr vor Augen zu halten, die mit dem Austritt aus der Kampfarena gegen den Zionismus verbunden ist. Heute ist es Palästina und morgen könnten es andere Länder sein. Zionistische Machenschaften setzen sich nämlich endlos fort und werden sich nach Palästina gierig vom Nil bis zum Euphrat ausdehnen. Erst dann, wenn sie komplett die Gegend verdaut haben, auf die sie ihre Finger gelegt haben, werden sie zu noch mehr Expansion voranschreiten und so weiter. Ihr Komplott wurde in den Protokollen der Weisen von Zion niedergelegt: Ihre derzeitiges Verhalten ist der bester Beweis für das, was dort gesagt wurde. (…)
    Wie haben keine andere Wahl als alle Kräfte und Energien zu vereinen, um dieser verabscheuungswürdigen Nazi-Tataren-Invasion gegenüberzutreten. Andernfalls werden wir den Verlust unserer Länder erleben, die Entwurzelung ihrer Bewohner, die Ausbreitung von Korruption über den Erdball und die Zerstörung aller religiösen Werte. (…)
    Im Rahmen der Kampfarena mit dem Weltzionismus betrachtet sich die Hamas als Speerspitze und Avantgarde. Sie verbindet ihre Anstrengungen mit all denen, die auf dem Schauplatz Palästina aktiv sind. Es müssen jedoch noch mehr Schritte von den arabischen und islamischen Völkern und den islamischen Vereinigungen überall in der arabischen und islamischen Welt unternommen werden, um die nächste Runde im Kampf gegen die Juden, die Händler des Krieges, möglich zu machen.

    http://www.usahm.de/Dokumente/Hamasdeu.htm

    In der Tat knüpft die Hamas an die Politik des Mufti nahtlos an. So werden in der Charta die Protokolle der Weisen von Zion als ein authentisches Dokument präsentiert. Die Juden werden als das Weltübel par excellence halluziniert und nicht nur für die Französische Revolution und den Ersten Weltkrieg, sondern auch für den Zweiten Weltkrieg, die Ausbeutung der Dritten Welt durch den Imperialismus und den Drogenschmuggel verantwortlich gemacht. Folgerichtig definiert sich die Hamas als „universelle“ Bewegung und als „Speerspitze und Avantgarde“ im Kampf gegen den „Weltzionismus“, folgerichtig gilt ihr der Djihad gegen Israel als lediglich erste Etappe eines weltweiten islamischen Kriegs, der die Juden vernichten will, um die Welt zu retten.

    Der zweite Teil des Textes greift als Vorbild das antisemitische Machwerk Die Protokolle der Weisen von Zion auf. Hier wird nicht nur alles Jüdische als böse, sondern zugleich alles Böse als jüdisch halluziniert. Beispielhaft spielt Qutb auf Karl Marx, Sigmund Freund und Emile Durkheim an, die er für Materialismus, sexuelle Wollust und die Zerstörung der islamischen Familie verantwortlich macht.

    In der Tat knüpft die Hamas an die Politik des Mufti nahtlos an. So werden in der Charta die Protokolle der Weisen von Zion als ein authentisches Dokument präsentiert. Die Juden werden als das Weltübel par excellence halluziniert und nicht nur für die Französische Revolution und den Ersten Weltkrieg, sondern auch für den Zweiten Weltkrieg, die Ausbeutung der Dritten Welt durch den Imperialismus und den Drogenschmuggel verantwortlich gemacht.

    http://www.usahm.de/Dokumente/Hamasdeu.htm

    Dann können die Deutschen ja gleich mit ihren Nazis reden und die wieder aufleben lassen.

    Ihr seid Choleh.

  109. @Paul@ Ihr Stil weist Sie aus, als das was Sie sind, ein Parteigänger einer fanatischen Terrororganisation, die in ihrer Charta üble antisemitische Texte integriert hat. Ich brauche mir von Ihnen, einem anonym bleibenden Terrorbefürworter nicht „Geschwätz“ vorwerfen zu lassen.
    Wenn Hamas wirklich ein Modus vivendi hätte haben wollen mit Israel, dann hätte es nicht tausende Raketen auf israelische Zivilisten abgefeuert. Dieses Detail fehlt natürlich, das blenden Sie nicht zufällig aus.
    Erinnert mich an die deutschen Revanchisten, die wegen der Vertreibung aus Polen und der CSR jammerten, und sorgfältig die Ursache dafür, die Aggression gegen diese Staaten ausklammerten.
    Und warum darf man keine Fragen stellen, weshalb Deutsche Christen ausgerechnet Israel als Zielscheibe ausgewählt haben?

  110. Als jemand, der nicht weit vom Tagungsort auswuchs und dort Bekannte hat , fühle ich mich gemüßigt, meinen Senf dazuzugeben. In einem evangelischen Gemeindehaus in der Nähe von Stuttgart und mit Unterstützung eines gewissen Frauennetzwerknahost durfte die Wanderausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser“ logieren, inklusive wortreichen Erklärungen von „drei Frauen aus einem Dorf im von Israel besetzten Westjordanland“ (O-Ton Lokalpresse). Ich war nicht da. Vermute aber stark, nomen est omen. Jedenfalls bin ich über meinen Austritt aus der ev. Kirche vor langen Jahren plötzlich so gar nicht mehr unglücklich.

  111. Bernd,

    „By the way: wer Burgs esoterische Auslassungen über seine Vorstellungen von einem zeitgemäßen Judentum gelesen hat (in “Hitler besiegen”), sollte sich gut vorstellen können, dass er mit anderen religiösen Spinnern gut klar kommt.“

    Im Gegensatz zu ewig gestrigen Stimmen aus Israel bringt Avraham Burg was ganz neues. Er kommt an und wird gelesen. Das hat nichts mit religiösem Spinnen zu tun. Lesen Sie mal sein Buch!

    Mit Diffamierungen sind Sie wohl schnell bei der Hand?

    „Es bleibt dabei: Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder.“

    Wen genau meinen Sie jetzt damit? Oder ist das wieder das übliche Pauschalgewäsch?

  112. An der „Tagung“ nehmen übrigens auch Bundestagsabgeordnete von CDU, SPD und FDP teil. Richtig interessant wird es auch noch mal in den Stellungnahmen der Ev. Akademie Bad Boll und pax christi: Während der Geschäftsführende Vorstand von pax christi den Dialog mit den Antisemiten der Hamas zwar allen Ernstes mit der Platitüde von der besonderen „Verantwortung, die wir als Deutsche gegenüber der Geschichte des Holocaust und den Überlebenden der deutschen Konzentrationslager haben“, rechtfertigt, wird in der Schlussbemerkung endgültig deutlich, was diese Christen unter einem Dialog verstehen: „Wir danken der Akademie und den Politikern verschiedener Parteien, daß sie diesen Dialog suchen und fördern und sich nicht durch die Angriffe auf die Tagung, die letztlich nur die eigene politische Perspektivlosigkeit zum Ausdruck bringen, einschüchtern lassen.“ Dialog ist also das einmütige Gespräch verschiedener Feinde Israels, Kritik hingegen ein (wohl fast schon tätlicher) Angriff.
    In der Stellungnahme der Ev. Akademie, in der der Titel der „Tagung“ ausnahmslos in verkürzter (unverfänglicherer?) Fassung genannt wird („Partner für den Frieden“), erklärt diese, und auch hier ist davon auszugehen – im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte, man wolle mit der „Tagung“ „den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit geben, über unterschiedliche Konzepte für eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts zu diskutieren.“ Der Vertreter der Hamas hat hierzu sicherlich einige interessante Anmerkungen zu machen. Avraham Burg ist in dieser Stellungnahme mittlerweile micht mehr nur Vertreter der „israelischen Sicht“, sondern zu einem „Vertreter der Konfliktparteien“ avanciert. Letztlich auch egal, ist es doch ohnehin offensichtlich, dass es hier nur darum geht, einen „kritischen“ Israeli parat zu haben, um die Gültigkeit des eigenen Mantras zu beweisen: „Selbstverständlich teilt die Evangelische Akademie Bad Boll keinerlei antijüdische oder antisemitische Auffassungen.“ By the way: wer Burgs esoterische Auslassungen über seine Vorstellungen von einem zeitgemäßen Judentum gelesen hat (in „Hitler besiegen“), sollte sich gut vorstellen können, dass er mit anderen religiösen Spinnern gut klar kommt.

    „Mit der Veranstaltung »Partner für den Frieden« reagiert die Evangelische Akademie Bad Boll zugleich auf ein starkes Diskussionsbedürfnis in der deutschen Bevölkerung und das Interesse an Konzepten, die eine Perspektive für einen gewaltfreien und gerechten Frieden im Nahen Osten eröffnen.“ schreibt die Ev. Akademie in ihrer Stellungnahme, und sie meinen es damit ernst: Diskutiert werden die Konzepte „Gewaltloser Widerstand gegen die Mauer“, „Blockade beenden: Ein Schiff nach Gaza“ (diese Initiative, die die Abriegelung Gazas mit teffsicherem historischem Gespür als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet, wird u.a. von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse unterstützt, der sich, wie die aktuellen Ereignisse zeigen, ja bestens mit allen Formen von Blockaden auskennt), sowie die Perspektive „Zwischen HipHop und Kalashnikov – Eine Reise in den Orient mit Yasmin und Enz“. Von Einseitigkeit also keine Spur – die „Tagung“ verspricht ein voller Erfolg zu werden.
    Es bleibt dabei: Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder.

  113. Herr Karl Pfeifer,

    ungerne antworte ich auf Ihr stereotypes immer gleiches Geschwätz, aber ich tu’s:

    „Gegen welche Besatzung kämpft den Hamas? Kein cm. des Gazastreifens ist von Israeli besetzt.“

    1. Hamas gibt es auch im Westjordanland
    2. Israel tut im Falle des Gasastreifens sogar Schlimmeres als im Westjordanland. Es hat ihn in ein komplettes Hungergefängnis verwandelt und lässt nur spärlich UN-finanzierte Lebensmitteltransporte durch.

    Im Übrigen weiß die Evangelische Akademie Bad Boll sehr genau, was sie zu tun und zu lassen hat und Ihnen ist sie sicher keine Rechenschaft schuldig. Ich finde, Sie machen sich einfach lächerlich. Denken Sie doch mal nach oder beschäftigen Sie sich mit der Evangelische Akademie Bad Boll, bevor sie hier solch abstrusen Unsinn absondern.

  114. Und noch eine Frage @Paul@ hat diese christliche Akademie schon eine Tagung über die Lage der Kopten in Ägypten einberufen?
    Oder über die Lage der Christen in Pakistan?
    Oder über die Lage der Christen in Sudan?
    Oder ist das Interesse nur auf Israel/Palästina beschränkt?

  115. @paul@ Ihre Logik ist ein wenig schief. Denn die Kirchen Deutschlands und Österreichs redeten mit den Nazi auch als die deutsch-österreichische Volksgemeinschaft Millionen Juden industriell aber auch anders massenmorden liess. Und weil das so war folgern sie, dass man ja auch mit Hamas, die gerne einen Massenmord begehen würde – sonst würde sie ja nicht in ihrer Charta die von den auch von den Nazi benützten Protokolle der Weisen Zions integrieren – sprechen muss.
    Gegen welche Besatzung kämpft den Hamas? Kein cm. des Gazastreifens ist von Israeli besetzt.
    Haben denn diese deutsche Christen – die so viel Sympathie der Hamas entgegenbringen – schon je gegen Menschenrechtsverletzungen der Hamas protestiert?

  116. Vorgebetetes nachbeten? Die Hamas ist nach unseren Europäischen Vorstellungen übel. In Gasa und dem Westjordanland ist sie allerdings demokratisch gewählt und bildet die Regierung in Gasa. Per Definition sind Kämpfer gegen eine völkerrechtswidrige Besetzung keine Terroristen sondern Freiheitskämpfer. Warum darf die Kirche nicht mit denen reden?

    Richtig wäre sogar folgender Ansatz:

    Die Kirche darf, wenn es um den Frieden geht, mit jedem reden. Jesus hat mit allen geredet, ja es war niemand vorstellbar, mit dem er nicht geredet hätte.

    Die Israelis reden ja auch mit der Hamas. Also was soll die Reaktion?

  117. In ähnlicher Weise habe auch ich an die Akademie Bad Boll geschrieben und protestiert:

    an die Evangelische Akademie Bad Boll
    Akademieweg 11
    73087 Bad Boll

    Stuttgart, den 29.4.2010

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    als häufige Tagungsbesucherin in der Evangelischen Akademie Bad Boll und aktives Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Stuttgart & Mittlerer Neckar erstaunt mich die Einladung der Akademie zu einer Tagung vom 11.-13. Juni 2010: „Partner für den Frieden. Mit Hamas und Fatah reden“. Das Tagungsprogramm stellt sich einseitig als Anklage gegen den israelischen Staat dar. Zudem wurde ein Vertreter der Hamas, Gesundheitsminister Basem Naim aus Gaza, eingeladen. Ist Ihnen bekannt, dass die Hamas – nach EU-Erkenntnis – eine terroristische Vereinigung darstellt ? Diese Einschätzung ist auch für die Bundesrepublik verbindlich: So werden Hamas-Aktivitäten vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Charta der Hamas, die über das Internet eingesehen werden kann, zeigt eindeutig, dass friedliche Lösungen und Konferenzen nicht ihre Sache sind: in der Palästinafrage gebe es keinen anderen Weg als den Djihad.

    Mir ist es unverständlich, wie Sie diese Gruppierung zu einer Tagung über den Frieden einladen und sich in einen Dialog mit diesen einlassen können. Gerade als kirchliche Einrichtung sollten Sie sich genau überlegen, auf welche Seite in diesem schwierigen, kaum lösbaren Konflikt in Israel Sie sich stellen: sollte nicht gerade hier – besonders auch aus der Verantwortung unserer eigenen Geschichte – der christlich-jüdische Dialog und die Solidarität mit Israel im Vordergrund stehen?! Eine solche Tagung wird dazu nicht beitragen. Ich möchte Sie bitten, das Tagungskonzept noch einmal zu überdenken und die Tagung in der geplanten Form abzusagen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Dr. Barbara Fritz
    Stuttgart – Bad Cannstatt

  118. „SPME examines issues of suspected anti-semitic or anti-Israel biases in the mandatory multicultural religious and ethnic teachings….“

    dann ist mir die Reaktion klar. Sonst hätte ich sie kritisiert.

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