Seit 900 Jahren: Juden in Schwaben

Seit dem 3. Jahrhundert leben Juden im Raum des heutigen Deutschland. Heuer erinnern wir an die erste schriftliche Erwähnung von Juden in Köln vor 1700 Jahren. In Schwaben ist mit Joseph de Augusta im Jahr 1208 ein Jude urkundlich erwähnt. Zugleich stehen wir 80 Jahre nach der Shoa vor der Zunahme von antisemitischer Hetze, von Gewalttaten und Anschlägen in Deutschland, die von den unterschiedlichsten Gruppierungen ausgehen.

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Israelische Studie zeigt Effizienz von 4. Impfung

Angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante und des raschen Anstiegs der Zahl der bestätigten Fälle genehmigte Israel die Verabreichung einer vierten Impfstoffdosis an Personen über 60 Jahre und an Risikogruppen, die später auch auf jüngere Bevölkerungsgruppen ausgeweitet wurde.

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Unerzählte Geschichten

Hashomer Hatzair ist die älteste, noch bestehende jüdische Jugendbewegung der Welt. Bis 1939 war Hashomer Hatzair in mehreren Städten in Deutschland aktiv. Im Jahr 2022, zehn Jahre nach der offiziellen Wiedergründung der Jugendbewegung in Berlin, möchten wir uns gemeinsam mit der neuen, jungen Generation unserer Bewegung auf die Suche nach Spuren und Erinnerungen der früheren Generation von Hashomer Hatzair machen. Eine Suche, die uns zurück in das Berlin der 30er Jahre führen wird, um die bis heute unerzählten Geschichten und vergessenen Schicksale der Menschen unserer Bewegung zu entdecken, deren Bestehen durch den Nationalsozialismus so jäh beendet wurde.

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Wie deutsch ist Jiddisch?

“Loschen Aschkenas” (= Sprache Deutschlands) oder “Teitsch” (= Deutsch) war bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts als Bezeichnung für die herkömmliche Muttersprache‚ das ‘Mameloschn’, der aschkenasischen Jüdinnen und Juden üblich. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich die Bezeichnung  ‚Yiddish’ durch.

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