Israelische Schlammschlachten im Wahlkampf

Der Wahlkampf in Israel wird immer chaotischer und der Wahlausgang am 22. Januar immer ungewisser. Virtuelle Koalitionen werden geschlossen und wieder aufgelöst, noch ehe der Wähler seine Stimme abgegeben hat. Ob die Umfrageinstitute die großen Verlierer sind, oder fast alle Parteien, wird erst in der Wahlnacht bekannt werden. Während sich die prominentesten Politiker gegenseitig vorwerfen, „Extremisten“ von links wie rechts zu stärken, bleibt der israelische Wähler verwirrt auf der Strecke…

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Unerhörte Dramen bei Israels Wahlkampf

Amir Peretz, ehemaliger Verteidigungsminister, ist in letzter Minute von der sozialistischen Arbeitspartei zu der neuen „Bewegungs-Partei“ unter der Führung von Zipi Livni gewechselt. Damit hat Peretz ein bisher unerhörtes Exempel gesetzt, bedenkenlos von rechts nach links und umgekehrt zu wechseln, das Parteibuch zu tauschen, als gäbe es weder Treue noch Ideologie…

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Europäische Presseschau: Mordserie erschüttert Frankreich

Bei einem Anschlag auf eine jüdische Schule in Toulouse am Montag hat ein Unbekannter drei Kinder und einen Lehrer getötet. Mit einer der verwendeten Waffen wurden in der Woche zuvor drei Soldaten in der Region ermordet. Die Bewerber um das Präsidentenamt haben ihre Kampagnen vorerst ausgesetzt…

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Die russische Stimme

In Israel leben 1,2 Millionen Russisch-Muttersprachler, die gerne ignoriert werden. Im August haben wir der Trajtenberg-Kommission eine Reihe von Vorschlägen gemacht, die dieser Gruppe hätten helfen können, unter anderem die Erstattung der Ausgaben für Menschen, die im Ausland heiraten müssen und eine Anhebung des Solds für Berufssoldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL)…

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Obamas jüdische Wähler: Nicht ganz in alter Treue

Ginge es nach jüdischen Wählern, wäre Barack Obama eine zweite Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sicher. Umfragen zeigen, dass rund sechzig Prozent der US-Juden ihre Stimme am 6. November 2012 dem Amtsinhaber geben wollen…

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Unter den Teppich kehren: Ist Antisemitismus überhaupt ein Problem?

Antisemitismus ist zwar ein Problem der gesamten Gesellschaft, wahrgenommen wird er aber noch immer am ehesten von Juden. Die Mehrheit reagiert, auch wenn es in den letzten Jahren immer deutlicher wurde, dass antisemitische Stimmungen weit in die so genannte Mitte der Gesellschaft hinein reichen, noch immer fast reflexartig mit Wegschauen, Verschweigen, Verharmlosen…

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