Der lange Schatten von „Nine-Eleven“

Vor genau zwanzig Jahren steuerten islamistische Terroristen zwei Passierflugzeuge in das World Trade Center in New York. Seither ranken sich antisemitische Mythen und Verschwörungslegenden um dieses Ereignis, bei dem rund 3.000 Menschen den Tod fanden. Auch gilt nicht nur in dieser Szene Israel als Drahtzieher und Profiteur der Ereignisse.

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Verschwörungsmythen und Antisemitismus

Verschwörungsmythen zielen darauf, politische und gesellschaftliche Entwicklungen der rationalen Betrachtung zu entziehen und stattdessen die Emotionalität und Affekthaftigkeit des Politischen zu steigern. Ihr Grundmotiv besteht darin, hinter politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen unbekannte, unfassbare, omnipotente Mächte zu vermuten, die stets im Verborgenen agieren und die Agenden der sichtbaren politischen Akteure insgeheim steuern.[1] Die konkreten Verschwörungsmythen werden dabei fast so schnell produziert, wie die Ereignisse stattfinden, die den Anlass – oder besser gesagt: den Vorwand – für ihre Formulierung bilden.

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Antisemitische Verschwörungsmythen in Zeiten der Coronapandemie: Das Beispiel QAnon

Das American Jewish Committee Berlin hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz mit Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau und Benjamin Strasser MdB eine Untersuchung mit dem Titel „Antisemitische Verschwörungsmythen in Zeiten der Coronapandemie: Das Beispiel QAnon” vorgestellt. Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (Bundesverband RIAS) hat die Untersuchung im Auftrag des American Jewish Committee Berlin Ramer Institute erstellt…

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