Gibt es für nichtjüdische Deutsche eine besondere moralische Verantwortung, Israel zu kritisieren?

Seit mehr als 50 Jahren sind Deutsche und Israelis durch politische, wirtschaftliche, kulturelle und zivilgesellschaftliche Kontakte verbunden – sie haben sich im Laufe der Zeit immer mehr verstetigt. Daher werden die deutsch-israelischen Beziehungen weithin als so gut und belastbar beschrieben, dass sie auch Meinungsverschiedenheiten aushalten. Die bleibende Erinnerung an den mörderischen Vernichtungsantisemitismus der Deutschen vor mehr als 75 Jahren, aber auch gemeinsame Werte und Interessen verleihen den beiderseitigen Beziehungen einen einzigartigen Charakter…

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BDS Beschluss der Stadt München aufrechterhalten!

Seit einigen Wochen beschäftigt sich der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erneut mit dem BDS Beschluss der Stadt München aus dem Jahr 2017. Dieser Beschluss sieht vor, dass die Stadt München der antisemitischen BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions) keine Räumlichkeiten zur Verfügung stellen muss. Mit Sorge betrachten wir die Versuche einzelner Akteure diesen Beschluss zu kippen…

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Kommunikation über den „neuen Antisemitismus“

Die Historikerin Deborah Lipstadt präsentiert in ihrem Buch „Der neue Antisemitismus“ eine fiktive Kommunikation über unterschiedliche Aspekte der gegenwärtigen Judenfeindschaft. Dabei finden sich auch viele Anregungen und Einzelinformationen, die sowohl für Einsteiger wie Kenner interessant sind, auch zum Antisemitismus im universitären Raum und zur Frage von Boykottforderungen gegen Israel…

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Linke Angriffe gegen Israelunterstützer*innen und Journalist*innen

Schon seit dem Gazakrieg 2014 häufen sich in Deutschland organisiert anmutende gewalttätige Übergriffe gegen israelsolidarische Gruppen sowie gegen Juden und Jüdinnen. Verantwortlich zeichnen sich hierfür linksradikale sowie arabische Gruppierungen, die unterschiedliche Namen tragen wie etwa For Palestine, BDS oder Jugendwiderstand…

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Von Orbán bis Corbyn: Die neue Normalität des Antisemitismus

Eine Schlüsselszene vor einigen Monaten: Ich sitze in München in einem Lokal im Stadtteil Bogenhausen. Die Gäste entsprechen dem Viertel: gut betuchte Akademiker, Ärzte, Juristen, Anwälte, Münchner Bürgerschickeria, nach dem neuesten Trend gekleidet, aber auch in schicken Loden. Man ist weitgereist, hält viel auf die eigene „Internationalität“…

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