Gemeinsam für eine Gesellschaft ohne Hass und Hetze

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Protestkundgebung in Frankfurt, 28.05.2023, Foto: T. Tews

Gegen das – ausgerechnet an einem Schauplatz der grausamen Novemberpogrome von 1938 stattfindende – Konzert des BDS-Unterstützers Roger Waters in der Festhalle in Frankfurt am Main setzte ein breites Bündnis aus Politik, Religion, Sport und Zivilgesellschaft mit einer Gedenkveranstaltung und Kundgebung vor dem Veranstaltungsort ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus und Geschichtsrelativierung.

Ein persönlicher Bericht von Thomas Tews

Am vergangenen Sonntag fand das umstrittene Konzert des wohl prominentesten Unterstützers der zum umfassenden Boykott Israels aufrufenden BDS-Kampagne, Roger Waters, in der Festhalle in Frankfurt am Main statt, nachdem im April das Verwaltungsgericht Frankfurt die im Februar erfolgte städtische Absage des Konzertes aufgehoben hatte. Dagegen hatte sich ein breites Bündnis unter dem Motto »Frankfurt vereint gegen Antisemitismus« formiert, das »ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus, Israel-Hass, Verschwörungstheorien und Geschichtsrelativierung« setzen und nicht tatenlos zusehen wollte, »wenn ein bekannter Antisemit und Verschwörungstheoretiker in Frankfurt wortwörtlich eine Bühne erhält«. Dem Bündnis gehören Religionsgemeinschaften, Parteien (was das Fehlen der Partei Die Linke über ihren ›Antifaschismus‹ aussagt, soll an dieser Stelle nicht weiter erörtert werden), Sportvereine (u. a. die Eintracht Frankfurt), Jugendverbände und andere zivilgesellschaftliche Organisationen an. Auch die in der Region einen gewissen Kultstatus besitzende Rockband »Rodgau Monotones« hatte sich dem Bündnis angeschlossen. Bemerkenswert ist das völlige Fehlen der in Frankfurt traditionell recht starken Friedensbewegung. Dies mag auf den ersten Blick verwundern, schließlich ist echter Frieden in einer antisemitischen Welt schlechterdings unmöglich, aber wer die deutsche Friedensbewegung etwas besser kennt, weiß, dass in ihr die Verharmlosung von israelbezogenem Antisemitismus leider weit verbreitest ist.

Nach meiner Anreise mit der Bahn nutzte ich die verbleibende Zeit bis zum Beginn der Gedenkveranstaltung und Kundgebung zu einem Besuch des Jüdischen Museums Frankfurt, das ebenfalls Teil des Bündnisses »Frankfurt vereint gegen Antisemitismus« ist. Das Museum war 1988 als erstes kommunales Museum für jüdische Geschichte und Kultur in der Bundesrepublik Deutschland im Rothschild-Palais, in dem die Familie Rothschild 1895 Frankfurts erste öffentliche Bibliothek eingerichtet hatte, eröffnet und 2020 nach umfassender Renovierung und Umgestaltung des historischen Gebäudes, dessen Ergänzung um einen Museumsneubau sowie einer Neugestaltung der Dauerausstellung wiedereröffnet worden. Da ich das Museum zum letzten Mal vor über einem Jahrzehnt besucht hatte, erkannte ich es kaum wieder und war positiv von der äußerst gelungenen baulichen und inhaltlichen Erneuerung überrascht. Hingegen gleichgeblieben sind die strengen Sicherheitskontrollen am Eingang, die eine*n daran erinnern, wie bedroht jüdisches Leben in Deutschland leider nach wie vor ist. In der neuen Dauerausstellung ist ein ganzer Saal der Geschichte der bis zu ihrer Emigration ins niederländische Exil in Frankfurt lebenden Familie von Anne Frank, die auf der Kundgebung gegen das Roger-Waters-Konzert immer wieder genannt werden sollte (dazu später mehr) gewidmet. Beindruckend ist die Vitrine, in der Editionen von Anne Franks Tagebuch in allen möglichen Sprachen dieser Welt versammelt sind. Die internationale Bekanntmachung von Anne Franks Aufzeichnungen ist das Verdient ihres Vaters Otto Frank, der im Gegensatz zu seinen Töchtern und seiner Frau die Shoah überlebte hatte.

Nach dem Besuch des Jüdischen Museums suchte ich die beiden noch erhaltenen Wohnhäuser, in denen Anne Frank ihre früheste Kindheit verbracht hatte, auf: Im Marbachweg 307 lebte Anne Frank von ihrer Geburt am 12. Juni 1929 bis März 1931. Daran erinnert heute eine Stele vor dem Haus, auf der folgender von Anne Frank am 11. April 1944 verfasster Tagebucheintrag zu lesen ist: »Einmal wird dieser schreckliche Krieg doch vorbeigehen, einmal werden wir doch wieder Menschen und nicht nur Juden sein!« Unweit des Marbachweges liegt das zweite Wohnhaus Anne Franks in der Ganghoferstraße 24, in dem die Familie Frank bis März 1933 lebte. Eine Passantin erzählte mir, dass das Haus zum Verkauf stünde, sich aber aufgrund des hohen Preises kein*e Käufer*in fände. Seit 1957 – Annes 28. Geburtstag – trägt das Haus auf Initiative des Stadtjugendringes eine Gedenktafel mit folgendem Text: »In diesem Haus lebte Anne Frank, geb. 12.6.1929 in Frankfurt. Sie starb als Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung im KZ-Lager Bergen-Belsen. Ihr Leben und Sterben – unsere Verpflichtung. Die Frankfurter Jugend«. Dieser Verpflichtung versuchten die Gedenkveranstaltung und Kundgebung, zu denen ich anschließend fuhr, gerecht zu werden.

Bereits in der U-Bahnstation »Festhalle/Messe« war das Roger-Waters-Konzert ausgeschildet. Direkt neben dem Eingang der Festhalle hing ein Transparent von anonymen Roger-Waters-Anhänger*innen, die offensichtlich kein Problem mit dessen Ansichten und Äußerungen haben: »Apologies for Mr. Waters? Please! Thank you Roger!!!« (»Entschuldigungen für Herrn Waters? Bitte! Danke, Roger!!!«).

Für die Gegenveranstaltung waren auf dem – bei meinem Eintreffen bereits mit einigen Menschen gefüllten – Vorplatz der Festhalle Frankfurt eine große Bühne, eine Videoleinwand und zwei Zelte links und rechts neben der Bühne aufgebaut worden. Vertreter*innen des Migrationsausschusses der IG Metall Frankfurt hatten sich mit einem Transparent mit der Aufschrift »Wir gegen Rassismus, Faschismus + Antisemitismus« postiert, während andere Plakate hochhielten, auf denen in Anspielung an das Pink-Floyd-Lied »Wish you were here« (»Ich wünsche, Du wärst hier«) die Botschaft »Roger Waters: Wish you were not here« (»Roger Waters: Ich wünsche, Du wärst nicht hier«) zu lesen war.

Um kurz nach 16 Uhr begann die von Michaela Fuhrmann, der Leiterin für Politische Beziehungen und Referentin des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, souverän moderierte Veranstaltung mit einer Gedenkzeremonie. Dazu gab zunächst Dieter Wesp, Vorstandsmitglied des Fördervereines Fritz Bauer Institut e.V., einen historischen Überblick über die unrühmliche Rolle, die der Veranstaltungsort des Roger-Waters-Konzertes während der Novemberpogrome von 1938 spielte: In der Frankfurter Festhalle wurden nach der Reichspogromnacht, in der SA-Trupps in der Frankfurter Innenstadt sowie in Bockenheim und Höchst Synagogen und Bethäuser geplündert und in Brand gesteckt hatten, ab dem Morgen des 10. Novembers mindestens 3.155 jüdische Männer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet brutal zusammengetrieben und durch Polizei, SA und SS schwer misshandelt. Beispielsweise wurde ein Gefangener gezwungen, auf ausgestreuten Nägeln einen Kopfstand zu machen, so dass ihm später ein Mithäftling mit einem Taschenmesser Nägel aus dem Kopf ziehen musste. Anschließend wurden die Gefangenen mit städtischen Bussen und Lastwagen zum Frankfurter Südbahnhof gebracht, von wo aus ihre Deportation erfolgte: 2.621 Juden kamen in das Konzentrationslager Buchenwald und 534 Juden in das Konzentrationslager Dachau. Dies waren die ersten Massentransporte in Konzentrationslager.

Nach der historischen Einführung wurden die Namen der aus der Festhalle deportierten Juden durch Schüler*innen und Vertreter*innen von Jugendorganisationen verlesen. Die Namen erschienen auch im Wechsel mit dem Bild einer brennenden Kerze auf der Videoleinwand. Diese würdevolle Form des Gedenkens empfand ich als äußerst bewegend.

Anschließend las die Direktorin der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Jennifer Marställer, Auszüge aus dem erschütternden Augenzeugenbericht von Dr. Julius Meyer über die Vorfälle in der Festhalle im November 1938.

Nach einer kurzen Pause begann um 17:30 Uhr der religiöse Teil der Gedenkveranstaltung, der gemeinsam von Rabbiner Julian-Chaim Soussan, dem katholischen Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz und dem evangelischen Prodekan Holger Kamlah gestaltet wurde. Da die Psalmen das am stärksten verbindende Element zwischen ihren Religionen bilden, stellten sie diese in den Mittelpunkt des religiösen Gedenkens. Rabbiner Julian-Chaim Soussan las einen Auszug aus Psalm 103, der als »Gebet eines Gebeugten« thematisch gut zu dem Gedenken an die Opfer der Pogrome und Deportationen passte, und die beiden christlichen Kirchenvertreter lasen abwechselnd einen Auszug aus Psalm 9, einem Dankpsalm. Der katholische Stadtdekan rezitierte zudem ein Gedicht der jüdischen Schriftstellerin und Lyrikerin Nelly Sachs (1891–1970). Nachdem Rabbiner Julian-Chaim Soussan ein Gebet für die Shoahopfer zunächst auf Deutsch und dann auf Hebräisch gesprochen hatte, entzündeten die drei Religionsvertreter gemeinsam eine Gedenkkerze, die anschließend während der gesamten Veranstaltung brannte.

Um 18 Uhr begann die eigentliche Kundgebung, die mit einem starken Redebeitrag von Prof. Dr. Salomon Korn, dem Vorstandsvorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, eröffnet wurde.

Anschließend hielt Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) einen sehr leidenschaftlichen und emotionalen Redebeitrag, in dem er unterstrich, dass Frankfurt seiner jüdischen Gemeinde »unendlich viel« verdanke, wobei er als Beispiele die Goethe-Universität sowie das Institut für Sozialforschung, die vor einem Jahrhundert unter maßgeblicher Beteiligung jüdischer Mäzene und Stifter gegründet worden waren, nannte. Er forderte eine »klare Kante gegen Antisemitismus« und betonte, dass es eine »Bürgerpflicht« sei, »gegen Antisemitismus einzustehen«.

Als nächster Redner sprach Staatssekretär Uwe Becker (CDU), der seit 2019 Beauftragter der Hessischen Landesregierung für Jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus ist. Er merkte kritisch an, dass die Veranstaltung ohne die Federführung durch die Jüdische Gemeinde Frankfurt wohl nicht in dieser Form zustande gekommen wäre, und forderte, den Kampf gegen Antisemitismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen und ihn nicht an die jüdische Gemeinde zu delegieren.

Da sich die Kundgebung auch gegen die Verbreitung ukrainefeindlicher Verschwörungstheorien durch Roger Waters richtete, sprach anschließend der Generalkonsul der Ukraine in Frankfurt, Kostiuk Vadym. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass dem Bündnis »Frankfurt vereint gegen Antisemitismus« auch der Verein Perspektive Ukraine e.V. sowie die Initiative »Frankfurt for Ukraine« angehören.

Anschließend sprachen Lena Reker als Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Frankfurt der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) sowie Simone Hofmann als Initiatorin des Bündnisses »Frankfurt vereint gegen Antisemitismus«.

Zum Abschluss der Kundgebung erhielten Vertreter*innen der im Bündnis »Frankfurt vereint gegen Antisemitismus« zusammengeschlossenen Organisationen unter der Überschrift »Ich demonstriere heute, weil …« die Gelegenheit, ihre Beweggründe für ihre Teilnahme zu schildern. Der Vertreter des Verbandes Jüdischer Studierender Hessen (VJSH) nutzte die Gelegenheit, um sich in englischer Sprache direkt an Roger Waters zu wenden. Dabei kritisierte er u. a. dessen missbräuchliche Instrumentalisierung des Shoahopfers Anne Frank. Dies spielte darauf an, dass in der zu Roger Waters aktueller »This is not a Drill«-Tournee gehörenden Multimediashow der Name Anne Franks (zusammen mit Angaben zu ihren Todesumständen: »location: Bergen-Belsen, Germany; crime: being Jewish; punishment: death«, zu Deutsch: »Ort: Bergen-Belsen, Deutschland; Verbrechen: Jüdischsein; Strafe: Tod«) in einer Reihe mit dem Namen der im vergangenen Jahr getöteten palästinensisch-amerikanischen Journalistin Shireen Abu Akleh (zusammen mit dem Text »location: Jenin, Palestine; crime: being Palestininian; punishment: death«, zu Deutsch: »Ort: Dschenin, Palästina; Verbrechen: Palästinensischsein; Strafe: Tod«) erscheint. Damit soll wohl insinuiert werden, die Israelis seien die Nazis von heute – Shoahrelativierung in ihrer Reinform, die gemäß der Antisemitismusdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), in der als Beispiel »Vergleiche der aktuellen israelischen Politik mit der Politik der Nationalsozialisten« genannt werden, als antisemitisch einzustufen ist. Vor diesem Hintergrund sollte auch daran erinnert werden, dass Frankfurt, der Veranstaltungsort des Roger-Waters-Konzertes, der Wohnort Anne Franks von Juni 1929 bis September 1933 war. Anne Frank wohnte also noch in Frankfurt, als es am 1. April 1933 zum reichsweiten nationalsozialistischen Boykott jüdischer Einrichtungen, Geschäfte, Kanzleien und Praxen kam. An diesem ersten offiziell organisierten Boykott seit Hitlers Machtergreifung sollten sich um Punkt 10 Uhr, so der Befehl, vor jedem jüdischen Geschäft im Reich Männer in SA- und SS-Uniformen postieren und die Kunden am Betreten hindern. Die ausgegebene Parole lautete: »Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!« Vielerorts wurden Menschen, die trotzdem jüdische Geschäfte betraten, fotografiert und am nächsten Tag in der Zeitung mit Bild an den medialen Pranger gestellt. In der Folge des Boykottaufrufes mussten bis Oktober 1933 allein in Frankfurt 536 jüdische Unternehmen schließen. Als am 28. Mai 1938 in Frankfurt erneut jüdische Geschäfte boykottiert wurden, lebte Anne Frank bereits im niederländischen Exil. Dass das Konzert von Roger Waters, eines lautstarken Unterstützers der antijüdisch ausgerichteten Boykottkampagne BDS, genau am 85. Jahrestag dieses Boykottes stattfand, fand leider weder in der medialen Diskussion über noch auf der Kundgebung gegen das Konzert Erwähnung.

Nach der sehr gelungenen Kundgebung ließen die Teilnehmer*innen als sichtbaren Kontrapunkt zu Roger Watersʼ schweineförmigem »Luftballon des Hasses«, auf dem früher ein Davidstern und inzwischen, im halbherzigen Versuch, den Antisemitismus nicht allzu offensichtlich zu zeigen, das Logo eines israelischen Unternehmens als Platzhalter prangt, blaue und weiße »Luftballons der Liebe« mit dem aufgedruckten Motto der Veranstaltung »Frankfurt vereint gegen Antisemitismus« in den blauen Frühlingshimmel über Frankfurt aufsteigen.

Dass ausgerechnet am Ort grausamster Pogrome, die den Beginn der Shoah einläuteten, ein Antisemit und Shoahrelativierer wie Roger Waters auftreten und gegen den einzigen jüdischen Staat hetzen kann und Tausende dafür Ticket kaufen, zeigt, wie folgenlos die ritualisierte Nie-wieder-Erinnerungskultur, derer sich Deutschland rühmt, teils ist. Scheinbar beschränkt sich die Solidarität mancher auf nicht mehr lebende Jüdinnen*Juden. Die Shoahüberlebende Irene Frisch formulierte dies mit Blick auf Anne Frank wie folgt: »Ich frage mich, ob jemand erst sterben, zum Märtyrer werden und posthum gedruckt werden muss, damit ihn seine Nachbarn akzeptieren und respektieren?«

Trotz ihres unerfreulichen Anlasses machte die Kundgebung, zu der so viele (nach einer ersten vorläufigen Schätzung der Veranstalter*innen mindestens 1.500) Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlichen Glaubens gekommen waren, um vereint, laut und entschlossen die Stimme gegen Antisemitismus und Hass zu erheben, Hoffnung für die Zukunft. Zudem war es schön, einen öffentlichen Raum in Deutschland zu erleben, an dem Juden offen ihre Kippa tragen konnten, ohne Anfeindungen befürchten zu müssen. Für einen kurzen Moment schimmerten die Konturen einer humaneren Gesellschaft durch – einer Gesellschaft, in der wir alle einfach Menschen sein können, so wie es sich Anne Frank in dem genannten Zitat auf der Stele vor ihrem ersten Wohnhaus gewünscht hatte. Um wie viel freundlicher und friedlicher könnte unser Zusammenleben sein, wenn gegenseitiger Respekt der Maßstab unseres Handelns wäre? In dieser Hinsicht war die Veranstaltung eine Bestärkung, im oft mühsamen Kampf für eine menschenfreundlichere Gesellschaft beharrlich zu bleiben. Es lohnt sich!