Königliche Loge des Herodes

König Herodes hat einen denkbar schlechten Ruf hinterlassen, bei Christen wie bei Juden. Schon zu Lebzeiten wurde der paranoide, ständig um sein Leben bangende, grausame König von Todesängsten verfolgt. Der größte Bauherr aller Zeiten im Heiligen Land hat mehrere Paläste hinterlassen, die allerdings Festungen gleichen, etwa auf dem Herodion bei Bethlehem und auf Massada am Toten Meer. Gleichzeitig liebte er einen überschwenglichen Luxus…

Mehr …

Die Familie „von Nazareth“ lebte bescheiden und koscher

Die Familie „von Nazareth“, Maria, ihr Ehegatte Josef und der im fernen Bethlehem geborene Sohn Jesus, lebten möglicherweise in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung mit Innenhof und samt einer in den Felsen gehauenen Zisterne, in der sie im Winter das Regenwasser leitete. Sie verwendeten zudem aus Kalktein gemeißeltes Essgeschirr, wie es damals nur Juden benutzten, weil Steingefäße „koscher“ blieben. Zu diesen Schlüssen kam die Archäologin Yardenna Alexandre von der israelischen Antikenbehörde…

Mehr …

Tsunami zu Moses Zeit

Vor der Küste des Heiligen Landes hat es mindestens vier Tsunamis gegeben. Fünf Meter hohe Wellen könnten zwei Kilometer weit auf dem Land Zerstörungen angerichtet haben. Diese Entdeckung von Beverly Goodman von der Universität Haifa kam eher zufällig zustande. Zusammen mit Unterwasserarchäologen war Goodman auf der Suche nach gesunkenen Schiffen aus der römischen Zeit vor dem Hafen von Caesarea. In dieser von König Herodes ausgebauten Stadt residierte der Prokurator der Provinz Judäa, Pontius Pilatus. Eine in Caesarea entdeckte steinerne Inschrift erinnert an den römischen Verwalter, unter dem Jesus von Nazareth zum Tode verurteilt worden ist…

Mehr …