Die Familie „von Nazareth“ lebte bescheiden und koscher

Die Familie „von Nazareth“, Maria, ihr Ehegatte Josef und der im fernen Bethlehem geborene Sohn Jesus, lebten möglicherweise in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung mit Innenhof und samt einer in den Felsen gehauenen Zisterne, in der sie im Winter das Regenwasser leitete. Sie verwendeten zudem aus Kalktein gemeißeltes Essgeschirr, wie es damals nur Juden benutzten, weil Steingefäße „koscher“ blieben. Zu diesen Schlüssen kam die Archäologin Yardenna Alexandre von der israelischen Antikenbehörde…

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Tsunami zu Moses Zeit

Vor der Küste des Heiligen Landes hat es mindestens vier Tsunamis gegeben. Fünf Meter hohe Wellen könnten zwei Kilometer weit auf dem Land Zerstörungen angerichtet haben. Diese Entdeckung von Beverly Goodman von der Universität Haifa kam eher zufällig zustande. Zusammen mit Unterwasserarchäologen war Goodman auf der Suche nach gesunkenen Schiffen aus der römischen Zeit vor dem Hafen von Caesarea. In dieser von König Herodes ausgebauten Stadt residierte der Prokurator der Provinz Judäa, Pontius Pilatus. Eine in Caesarea entdeckte steinerne Inschrift erinnert an den römischen Verwalter, unter dem Jesus von Nazareth zum Tode verurteilt worden ist…

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Weltkulturerbestätte verwüstet

Unbekannte haben in der Nacht zum Montag großen Schaden im Avdat Nationalpark in der Negevwüste angerichtet. Zahlreiche mehr als 2.000 Jahre alte archäologische Funde wurden ganz zerstört oder schwer beschädigt. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Tätern um Beduinen handelt, die sich für die Zerstörung ihrer illegal errichteten Häuser rächen wollten…

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Hort mit Münzen von Rebellen gefunden

In einer Höhle westlich von Jerusalem, nahe der antiken Stadt Betar, haben israelische Forscher den größten Münzfund jüdischer Rebellen gegen die römische Besatzungsmacht in der damaligen Provinz Judäa gemacht. 120 Münzen aus Gold, Silber und Bronze in einem vorzüglichen Erhaltungszustand wurden in Tongefäßen in einer Höhle entdeckt, in die sich die jüdischen Aufständischen geflüchtet hatten…

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Steinbruch des Königs Herodes ausgegraben

Inmitten eines ultraorthodoxen Viertels in Jerusalem hat die Antikenbehörde vor dem Neubau eines Wohnhauses einen Teil des riesigen Steinbruchs freigelegt, aus dem König Herodes um das Jahr 20 vor Christi die riesigen Steinquader für den Neubau des Tempels und die Erweiterung der Esplanade des Tempelbergs bezogen hat. Besonders eindrucksvoll kann man die durchschnittlich fünf bis zehn Tonnen schweren Steinblöcke an der Klagemauer bewunden…

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Akko – Eine Stadt im Untergrund

Wer im Heiligen Land nur auf den Spuren der Bibel wandern will, wird in einer der schönsten und besterhaltenen städtischen Perlen Israels nicht fündig. König Salomon hat zwar Akko, den wichtigsten Hafen des Landes, an den Phönizierkönig Hiram abgetreten. Im Tauschgeschäft lieferte Hiram das Baumaterial für den Tempel in Jerusalem, darunter die berühmten Zedern des Libanon. Chefarchäologe Eliezer Stern erklärt die Hafenstadt Akko zum „Tor des Heiligen Landes“ und schwärmt weiter: „Wer Akko beherrscht, der hat den Schlüssel zur Macht im Land Israel in der Hand“…

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Biblisches Siegel des „Saul“ gefunden

Unweit der Stelle, wo König Salomon seinen Palast errichtet hatte, haben israelische Archäologen ein knöchernes Siegel mit dem biblischen Namen „Saul“ entdeckt. Das zerbrochene Siegel in althebräischer Schrift enthält weitere drei Buchstaben, die jedoch keinen Sinn machen. Die Archäologen datieren das Siegel auf das neunte oder achte Jahrhundert vor Christi, also etwa zweihundert Jahre jünger als die Periode des ersten israelitischen Königs Saul…

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