Hort mit Münzen von Rebellen gefunden

In einer Höhle westlich von Jerusalem, nahe der antiken Stadt Betar, haben israelische Forscher den größten Münzfund jüdischer Rebellen gegen die römische Besatzungsmacht in der damaligen Provinz Judäa gemacht. 120 Münzen aus Gold, Silber und Bronze in einem vorzüglichen Erhaltungszustand wurden in Tongefäßen in einer Höhle entdeckt, in die sich die jüdischen Aufständischen geflüchtet hatten…

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Steinbruch des Königs Herodes ausgegraben

Inmitten eines ultraorthodoxen Viertels in Jerusalem hat die Antikenbehörde vor dem Neubau eines Wohnhauses einen Teil des riesigen Steinbruchs freigelegt, aus dem König Herodes um das Jahr 20 vor Christi die riesigen Steinquader für den Neubau des Tempels und die Erweiterung der Esplanade des Tempelbergs bezogen hat. Besonders eindrucksvoll kann man die durchschnittlich fünf bis zehn Tonnen schweren Steinblöcke an der Klagemauer bewunden…

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Akko – Eine Stadt im Untergrund

Wer im Heiligen Land nur auf den Spuren der Bibel wandern will, wird in einer der schönsten und besterhaltenen städtischen Perlen Israels nicht fündig. König Salomon hat zwar Akko, den wichtigsten Hafen des Landes, an den Phönizierkönig Hiram abgetreten. Im Tauschgeschäft lieferte Hiram das Baumaterial für den Tempel in Jerusalem, darunter die berühmten Zedern des Libanon. Chefarchäologe Eliezer Stern erklärt die Hafenstadt Akko zum „Tor des Heiligen Landes“ und schwärmt weiter: „Wer Akko beherrscht, der hat den Schlüssel zur Macht im Land Israel in der Hand“…

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Biblisches Siegel des „Saul“ gefunden

Unweit der Stelle, wo König Salomon seinen Palast errichtet hatte, haben israelische Archäologen ein knöchernes Siegel mit dem biblischen Namen „Saul“ entdeckt. Das zerbrochene Siegel in althebräischer Schrift enthält weitere drei Buchstaben, die jedoch keinen Sinn machen. Die Archäologen datieren das Siegel auf das neunte oder achte Jahrhundert vor Christi, also etwa zweihundert Jahre jünger als die Periode des ersten israelitischen Königs Saul…

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