„Was für eine Luftnummer!“

Das Unternehmen Merkur vom Mai 1941, die neu-rechte Bagatellisierung desselben, aber auch Sönke Neitzels aktuell viel beklagter (Fallschirmjäger-) Bellizismus. Kriegerische Anmerkungen eines Pazifisten zum durch eine Bundeswehr-Ausstellung in Dresden in Erinnerung gebrachten 80. „Kreta-Tag“…

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Juden aus Belarus/Weißrussland

Belarus gilt vielen als das Nordkorea Europas. Sein Staatschef steht gar im zweifelhaften Ruf der letzte Diktator des Kontinents zu sein. Aber ist das alles? War da nicht noch mehr? – Kamen nicht zum Beispiel auch Chagall, Eliezer Ben Yehuda oder Chaim Weizman aus dem scheinbar so gottverlassenen Krähwinkellandstrich im Osten?

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Europas Juden als Mordopfer nach Pest-Pandemien

Seit 4000 Jahren brachen von Fernost aus in Vorderasien und Russland, ab dem 13. Jahrhundert in weiteren europäischen Ländern wiederholt Pestwellen über die wehrlosen Menschen herein. Die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) definiert „neu, aber zeitlich begrenzt in Erscheinung tretende, weltweit starke Ausbreitung epidemischer Infektionskrankheiten“ als „Pandemie“. Allein zwischen 1349 und 1743 gab es 16 pandemische Epidemien mit fünf bis 25 Millionen Todesopfern in Europa, erheblich mehr als gegenwärtig durch Covid 19 und dessen Mutanten. Europaweit wurden damals Juden als Verursacher der Massensterben beschuldigt, ermordet, beraubt oder vertrieben…

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Die Jerusalemsynagoge in Prag

Der Rathausturm am Altstädter Ring ist leicht zu erklettern. Gegenüber liegt die Teynkirche, das Wahrzeichen von Prag, zu Füßen die Pracht an der Moldau, eine der schönsten Städte der Welt. Alt ist die Pracht,  die Besiedlung unterhalb der Burg begann bereits im 6. Jahrhundert, Jüdische und Deutsche Kaufleute kamen im 9. und 10. Jahrhundert. 1230 wurde Prag Residenzstadt des Königreichs Böhmen. Im 13. Jahrhundert entstand das Ghetto, die Judenstadt, in der die eingewanderten jüdischen Familien leben mussten.

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„Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“

In Köln ist es eine gute Tradition. Regelmäßig wird im rheinischen Köln, Sitz der größten armenischen Gemeinde der Bundesrepublik, an einem zentralen Ort an den türkischen Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 gedacht. Auch am 106ten Jahrestag fanden sich zahlreiche Menschen am Rheinufer vor dem Reiterdenkmal Wilhelm II. am Heinrich Böll Platz, am Fuße der Philharmonie gelegen, ein, um in angemessener Weise an den Genozid zu erinnern…

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