Am 16. April laden Aktion Sühnezeichen Friedensdienste Israel gemeinsam mit der Friedrich Ebert Stiftung zu einem Zikaron Basalon im Beit Ben Yehuda mit der Holocaust-Überlebenden Eva Erben ein. Diese besondere Veranstaltung bietet die Gelegenheit, ihre bewegende Lebensgeschichte zu hören.
Eva Erben wurde 1930 in der damaligen Tschechoslowakei geboren. Als Kind wurde sie nach Theresienstadt deportiert und später nach Auschwitz verschleppt. Sie überlebte Zwangsarbeit, mehrere Selektionen sowie Todesmärsche durch Europa. Während eines dieser Märsche verlor sie ihre Mutter. Schwer geschwächt gelang ihr schließlich die Flucht, bevor sie von einer tschechischen Familie aufgenommen und versteckt wurde, die ihr das Leben rettete.
Nach dem Krieg baute sie als einzige Überlebende ihrer Familie ein neues Leben auf und wanderte später nach Israel aus, wo sie bis heute lebt. Seit vielen Jahren berichtet sie als Zeitzeugin vor allem jungen Menschen von ihren Erfahrungen und setzt sich für die Vermittlung von Verantwortung, Menschlichkeit und demokratischen Werten ein.
Seid dabei und erlebt diesen besonderen Abend des Gedenkens und des Dialogs.
Um Anmeldung über folgenden Link wird gebeten:
https://forms.gle/6GtrmTFuozeWkSvX9
Datum: 16. April 2026, 17.00 Uhr
Ort: Beit Ben Yehuda, En Gedi Street 28, Jerusalem
Sprache: Deutsch



