
Das neue Album „Kanzler“ und seine antisemitischen und rechtsextremen Bezüge
Felix „Kollegah“ Blume hat ein Comeback unter bürgerlichem Namen und eine Tour angekündigt, die ihn auch nach München führen wird. Das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München analysiert sein neues Album „Kanzler“ und kommt zum Schluss, dass sich inhaltlich nur wenig geändert hat: Antizionismus und Verschwörungsideologie bleiben präsent – nun angereichert mit deutschem Nationalismus aus vergangenen Jahrhunderten. Der Applaus der AfD wundert daher wenig.
Der aktuell vieldiskutierte Song „Deutschland“ sei von der taz nicht zu Unrecht als „feuchter Traum der Neuen Rechten“ bezeichnet worden, so das Fazit des Bündnis. Doch das ganze Album sei hochproblematisch: „Wie „Free Spirit“ handelt es sich auch bei „Kanzler“ unserer Auffassung nach um ein antisemitisches Gesamtkunstwerk, das die verschwörungsideologischen und antizionistischen Inhalte von Blumes Schaffen kombiniert und mit einer großen Portion Nationalromantik anreichert.“ Das geplante Konzert im Münchner Zenith bezeichnet das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München als weitere Eskalationsstufe des gegenwärtigen antisemitischen Furors.
Zum Beitrag:
Felix Blume bleibt Kollegah: Das neue Album „Kanzler“ und seine antisemitischen und rechtsextremen Bezüge


