Neue Challenge der Arolsen Archives

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Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags am 27. Januar rufen die Arolsen Archives dazu auf, bei #everynamecounts mitzumachen und starten eine neue Challenge: Ziel ist es, in einer Woche gemeinsam mit Freiwilligen 30.000 Dokumente von Überlebenden der NS-Verfolgung zu digitalisieren.

Hinter jedem Dokument steht ein Name und Schicksal. Helfen Sie zusammen mit vielen Freiwilligen aus aller Welt in der Woche vom 22. bis 28. Januar an diese Menschen zu erinnern. Um eine der Karten digital zu erfassen, brauchen Sie nur wenige Minuten. Spenden Sie uns so viel Zeit wie möglich. Und bitte erzählen Sie vielen anderen von der Challenge, damit auch sie uns bei dieser wichtigen Aufgabe helfen.

Es geht um Karten aus der sogenannten „Auswandererkartei“ Bremen, die im Staatsarchiv Bremen aufbewahrt wird. Die Menschen hinter dieser Kartei waren vor allem ehemalige Zwangsarbeiter*innen und Überlebende des Holocaust, der Konzentrationslager und Ghettos. Die Dokumente beantworten viele Fragen: Welche Schritte waren nach 1945 nötig, um das Land der Täter verlassen zu können? Wo auf der Welt fanden diese Menschen Zuflucht?

Erinnern Sie aktiv an die Opfer und Überlebenden – und setzen ein Zeichen für Respekt, Vielfalt und Demokratie. Denn die Gründe für Verfolgung sind nicht Geschichte.

Die Challenge auf einen Blick

  • 30.000 Dokumenten aus der „Auswandererkartei“ Bremen werden am Montag, den 22. Januar um 8 Uhr online gestellt
  • Freiwillige können bis Sonntag, 28. Januar um 20 Uhr an der Challenge teilnehmen
  • Die Eingabe der Daten erfolgt über ein leicht verständliches, intuitiv nutzbares Tool unter www.everynamecounts.arolsen-archives.org
  • Die Eingabeergebnisse können in den Sozialen Medien geteilt werden