Königin Esther oder die Ohren von Haman

Hand aufs Herz – wie gut kennen Sie das Buch der Bücher? Keine Schrift enthält so viele berühmte Geschichten wie der Tanach, die hebräische Bibel. Eine der spannendsten wird zum Purimfest gelesen, voller Sex and Crime, komplett mit schönen Frauen, korrupten Königen, bösen Intriganten und unbeugsamen Helden. Dies alles findet sich im Buch Esther; es spielt zur Zeit des babylonischen Exils…

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Purim in Bamberg

Am Sonntag, den 24.03.2019 lud die Liberale Jüdische Gemeinde Mischkan-Ha-Tfila Bamberg zu ihrer diesjährigen Purimfeier ein. Dazu hatten sich im mit zahlreichen Purimgirlanden sehr festlich geschmückten Gemeindesaal  am Schillerplatz 14 zahlreiche Gemeindemitglieder und Gäste – viele davon in Purim-Verkleidung – aus ganz Franken eingefunden…

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Netanyahu wieder in Israel: Wir haben einen starken Staat und eine starke Armee

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist am Mittwoch nach seinem Aufenthalt in den USA und Kanada wieder in Israel gelandet. „Wir kehren zum Purim-Fest zurück und lesen heute Abend im Buch Esther über die Zeiten, in denen Juden nicht Herren über ihr Schicksal waren und sich nicht selbst verteidigen konnten.“…

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„Das ganze Jahr betrunken und am Purim nüchtern“

Die vorliegende Purim-Geschichte stammt aus der Feder von Jizchak Leib Perez, der neben Mendele Mocher-Sforim und Scholem Alejchem zu den Gründern der modernen jiddischen Literatur zählt. Perez, 1852 in Zamość geboren, arbeitete zunächst als Rechtsanwalt, während er gleichzeitig in polnisch und hebräisch zu publizieren begann. Erst später schrieb er in jiddisch und wurde zu einem Wortführer der jiddischen Literatur, auch im politischen Bereich. Sein Haus in Warschau, wo Perez 1915 starb, wurde Mittelpunkt des kulturellen Lebens der Stadt und Treffpunkt junger Schriftsteller und Künstler. Die vorliegende Purim-Geschichte erschien 1917 in deutscher Übersetzung aus dem Jiddischen in der Zeitschrift „Neue jüdische Monatshefte“, die sich als „Sprechsaal für alle Richtungen“ des Judentums verstand. Die Zeitschrift richtete sich außerdem explizit an das nichtjüdische Publikum, um der „Unkenntnis in jüdischen Dingen entgegenzuarbeiten“…

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