Mein letzter Gesang

Wie Attila Hildmann uns warnt und was jetzt zu tun ist.

Von Fredy Yandorf (zionistischer Mainstream)

Unermüdlich klärt Attila Hildmann trotz großer Widerstände die Nation in der Corona-Krise auf. Obwohl er gemeinsten Anfechtungen und hinterhältigen Verleumdungen (als „Verschwörungstheoretiker“, „Covidiot“, „Volksverhetzer“, „Aluhut“) ausgesetzt ist, gibt es im ganzen Land keinen zweiten Frittenverkäufer, der unerschrocken darauf aufmerksam macht, dass dieses Volk existentiell von einem Terror-Regime bedroht ist. In absehbarer Zeit, so hat er es ausgiebig auf Telegram, BitChute und YouTube erläutert, werden wir von einer von Rothschild gesteuerten zionistischen Verschwörung gechippt, versklavt und totgeimpft werden (Reihenfolge noch nicht abschließend geklärt). Zudem wird es einen letzten Lockdown geben und das Atomkraftwerk in Brockdorf wird dann von dem zionistischen Regime in die Luft gesprengt. (Der Termin dafür wurde bereits einmal verschoben, einen neuen hat Hildmann noch nicht genannt).

Es sieht also insgesamt ziemlich düster aus und man kann vielleicht verstehen, dass manche Menschen so viel Wahrheit nicht sofort verkraften können. Aber Attila Hildmann ist keiner, der es bei purer Schwarzmalerei belässt! Für die tapferen Patrioten, die trotz allem noch in Deutschland ausharren wollen, hat er ganz handfeste Überlebenstipps. So erklärte er kürzlich auf seinem Youtube-Kanal, dass man seine „Badewanne mit Wasser füllen“ und in „Siegfried-Taler“ investieren soll. Siegfried-Taler sind ein wahrer Insidertipp. Die Silbermünzsammlung gilt nämlich, so Hildmann, „als Kunst“ und wird auch dann ihren Wert behalten, wenn Euroscheine nur noch als Notizzettel taugen. Um ein Exemplar der streng limitierten Edition zu erwerben, kann man sich direkt an Hildmann wenden, und wird dann an seinen persönlichen „Broker“ weitervermittelt. (Wir verlinken diesen wichtigen Anlagetipp hier)

Was der „Broker“ mit den ganzen wertlosen Euroscheinen, die er im Tausch gegen die krisenfesten Siegfried-Taler bekommt, dann tun wird, bleibt rätselhaft. Vielleicht ist er einfach genauso selbstlos, wie es Attila Hildmann ist. Neben der Investition in Siegfried-Taler empfiehlt er, die wertlosen Euros auch in „flüssiges Gold“ umzusetzen – womit sein Energy-Drink „Daisho“ gemeint ist. Attila Hildmann belässt es also nicht nur bei pessimistischen Horrorvisionen vom Untergang. Er ist um die Gesundheit, die Versorgung und das Wohlergehen des deutschen Volkes besorgt. „Arisch kommt von solidarisch!“, hat er am Freitag bei einer Kundgebung vor seinen begeisterten Anhängern (grobe Schätzung der Anwesenden: zwischen 10 und 1,2 Millionen) verkündet – und es gibt in der Tat kaum einen Antisemiten, der so solide arisch wie Attila Hildmann ist.

Wenn man Hildmann vertraut, wirkt das Leben jedenfalls nicht völlig perspektivlos. Doch eine Nachricht hat auch bei mir einen nachhaltigen Schock ausgelöst: Michael Wendler wird nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Nachdem er von Hildmann über die finsteren Mächte, die uns regieren, aufgeklärt worden ist, wendet er sich von Deutschland für immer ab. Das geht uns alle etwas an! Kein Volk kann nur mit Siegfried-Talern, abgestandenem Badewannen-Wasser und Daisho überleben! Wir können auf unsere kulturelle Elite nicht verzichten! Was ist, wenn uns nur noch die älteren weisen Männer wie Frank Castorf bleiben? Der hat in der Krise todesmutig erklärt, dass er sich von Angela Merkel nicht sagen lassen will, dass er sich die Hände waschen soll. Ein Satz, der ohne Frage von überragender Größe zeugt, wie sie ausschließlich Genies besitzen. Doch: Wie lange wird das zionistische Terrorregime, dem wir unterworfen sind, solche substantiellen Angriffe noch dulden? Wird der Tief-Staat die Hoch-Kultur endgültig besiegen?

Was sollen wir tun, wenn wir dann überhaupt niemanden mehr haben, der uns die Wahrheit sagen wird? Wenn es unwiderruflich dem prophezeiten Untergang entgegengeht?

Für den Fall, dass dies eintritt, habe ich eine Entscheidung getroffen. Wird das neue Datum des von dem zionistischen Regime inszenierten Reaktorunglücks verkündet, werde ich an diesem Tag nicht tatenlos in meiner Wanne sitzen und dort fatalistisch die letzte Verstrahlung erwarten. Ich werde meine Siegfried-Taler, eine Dose Daisho und eine veget-arische Wurst als Proviant einpacken und zum Rhein reiten. Auf dem Weg dorthin werde ich als Zeichen für absolut Nichts möglicherweise einen Schwan vom Himmel schießen, einen Drachen erschlagen oder einen Otter erlegen, und werde dann – als noch größeren patriotischen Akt– am Rheinufer sitzend, den einzigen Schatz, den ich je besessen habe, meine Siegfried-Taler, dem Rhein übergeben. Ich werde auf das Wasser blicken und zusehen, wie der Schatz dort versinkt.

Wenn die Taler in die schweigenden Tiefen des Flusses entschwunden sind und auch die Geschichte dieser Nation sich ihrem letzten Akte nähert, werde ich, während ich in die finalen Flammen eines Scheiterhaufens reite, jene große Arie anstimmen, die uns durch so viele finstere Zeiten trug: Michael Wendlers „Egal“.

Siegfried! Siegfried!

Selig gilt dir mein Gruß!

 

Der Vorhang fällt.

 

Bild oben: Michael Wendler Bremen Ole 2019, wikicommons

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