Kein Beitrag zur Friedenserziehung!

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Pressemitteilung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft München zur geplanten Nakba-Ausstellung…

Der Vorstand der Deutsch Israelischen Gesellschaft München kritisiert die Entscheidung der Montessori Fachoberschule, eine zutiefst einseitige, geschichtsverfälschende und israelfeindliche Ausstellung eines Vereins aus Baden-Württemberg im Unterricht einzusetzen. Schülerinnen, Schülern und Besuchern Israelis ausschließlich als Täter und Palästinenser ausschließlich als Opfer zu präsentieren, wird der Komplexität des Nahostkonflikts in keinster Weise gerecht.

Die Montessori Fachoberschule München (MOS) plant, vom 15.12.2013–15.02.2014 die Ausstellung „Nakba“ des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V. zu zeigen und sie für den Unterricht zu nutzen. Doch diese Ausstellung verschweigt den Besucherinnen und Besuchern eine Fülle von historischen Fakten. Um nur einige wenige zu nennen:

  • Die politischen Führer der Palästinenser hatten vor der Gründung des Staates Israel alle Versuche einer friedlichen Einigung abgelehnt. Im Gegenteil: sie hatten dazu aufgerufen „Die Juden ins Meer zu treiben“.
  • Im Rahmen der kriegerischen Auseinandersetzungen kam es zu Vertreibungen auf beiden Seiten. So wurden viele tausend Juden aus ihren arabischen Heimatstaaten vertrieben. In Israel wurden die Flüchtlinge integriert, während sie in arabischen Staaten seit 1948 in Lagern leben müssen und sozial benachteiligt werden.
  • Die arabischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger Israels genießen alle bürgerlichen und demokratischen Rechte sowie kulturelle Autonomie. In vielen israelischen Städten hat sich ein Miteinander jüdischer, muslimischer und christlicher Bewohnerinnen und Bewohner entwickelt.

Der Vorsitzende der DIG München, Torsten Weber, appelliert an die Schulleitung der MOS, diese Ausstellung nicht zu zeigen: „Diese Ausstellung mit ihrem geschichtsrevisionistischen Heimatvertriebenenkult ist weder ein Beitrag zur Friedenserziehung noch eine Hilfe für modern denkende Palästinenser. Wer die Minderheit der Juden im Nahen Osten als Verbrecherbande darstellt, präsentiert kein pädagogisches Konzept sondern den Grundstein für antisemitische Worte und Taten.“

32 Kommentare

  1. “ …Die Nakba Ausstellung veranschaulicht die ethnische Säuberung Palästinas anhand originaler historischer Zeugnisse und ist daher selbstverständlich legitim. …“

    Perpetuum-mobile – liebe Jane, Sie scheinen wahrhaftig gefangen in einer EndlosSchleife 🙁

    “ …die ethnische Säuberung Palästinas …“

    Müssen wir tatsächlich denn schon wieder einmal mit den grundlegenden Definitionen von FAKTEN beginnen …wieder WAS ist …besser WAR sogenannt ‚palestine‘? …Mandatsgebiet von wann? … bis wann? …WER? Was? Wieso? Weshalb? Warum?

    Sie LÃœGEN (für jeden binnen weniger Sekunden u. a. in wikipedia eineindeutig nachvollziehbar) nachweislich, indem Sie BEHAUPTENd zu suggerieren (überaus primitiv dazu) versuchen, dass es sich bei sog. ‚palestine‘ um Israel handeln würde – die grösste aller Lügen – vollkommen UNkorrekt! …schlicht plump niedere Propaganda …weil es einfach nicht den tatsächlich historischen TATSACHEN entspricht!

    “ …Wenn Sie die israelische Politik mit den Nazis vergleichen wollen – bitte – ich werde Sie nicht daran hindern. …“

    Genau dies Tun Sie, liebe Jane – ständig …sicher mit Kalkül? Meine Ausführungen zum middle east beginnen stets an dessen WURZEL – viel früher – mein Blick auf die dem ‚Konflikt‘ zugrundeliegenden TATSACHEN umfasst ungetrieben jeglicher Propaganda einen viel weitergehenden Horizont – IMMER und STETS belegt mit historischen FAKTEN!

    “ …Aber dann hören Sie bloß auf sich zu beschweren. …“

    Tatsachen aufzeigen, veranschaulichen, auf diese hinweisen ist zielführender 🙂

    – Lamenti – Vorwürfe = Stillstand! …IHR quasi bereits verfestigter ArgumentationsModus 🙁

  2. „Diese sogenannte ‘Nakba-Ausstellung’ ist ja gerade einer von abertausenden ideologisch formierten Delegitimierungsversuchen des Jüdischen Staates Israel“

    Die Nakba Ausstellung veranschaulicht die ethnische Säuberung Palästinas anhand originaler historischer Zeugnisse und ist daher selbstverständlich legitim.

    Was fraglos kein Beitrag zur Friedenserziehung ist, ist das israelische Leugnen und Verdrängen.

    Auch so macht man natürlich keinen Frieden.

    • Was sagen die palästinensischen Apologeten zu den Rechten von Christen, oder gar Juden, in den von der Hamas und PLO regierten Gebieten?

      Wie sieht es im “islamischen Frühling” mit den Rechten der Christen und Juden in den betreffenden Staaten aus (man erinnert sich an die Ausschreitungen gegen Kopten in Ägypten)?

      Ich sehe die gesteinigten 15-jaährigen Mädchen im schiitischen Gottesstaat Iran, die ihren Zwangsehemann entkommen wollten (klar, sie sind die Huren …), neben den auf Kränen aufgehangen Homosexuellen und politisch oppositionellen Menschen, vor mir. Wie sieht es hier mit den Rechten der Christen oder gar Juden aus? (Er ruht hier, solange der Wind nicht weht??).

      Übrigens: Ethnien ist nur ein Euphorismus für Rasse, was hier mal deutlich gesagt werden muß.

      Ãœbrigen Jane: fahren sie ja kein Auto in Saudi Arabien.

      Kyniker

    • „Was fraglos kein Beitrag zur Friedenserziehung ist, ist das israelische Leugnen und Verdrängen.“

      Was sagen Sie zur Leugnung der Schoah gerade im arabischen Raum? Wie hieß gleich noch mal der Iranische Präsident, der diesbezüglich Konferenzen organisiert hat?

      Leugnen und Verdrängen: das paßt gerade auf die arabischen Schoah Leugner, von PLO bis Iran …

      „Wenn Sie die israelische Politik mit den Nazis vergleichen wollen – bitte – ich werde Sie nicht daran hindern.“

      Das glaube ich Ihnen gerne. Blöd nur, dass, wenn die israelische Politik die der Nazis sein würde, es kein „Problem“ mit einem Palästinensischen Staat mehr geben würde, da es keine Palästinenser … (den Rest können Sie sich denken).

      Kyniker

  3. “ …Und die gesamte Arabische Liga hat Israel Frieden und eine vollständige Normalisierung der Beziehung angeboten, einschließlich der PLO und Abu Mazens, wenn es endlich die Gegebenheiten des Völkerrechts respektiert und eine palsätinensische Staatsgründung NEBEN Israel nicht weiter sabotiert. …“

    MÄRCHENzeit in deutsche Lande – DAS glaubt doch kein mit den Füssen auf dem Boden der REALITÄT stehender Mensch – die TATEN Ihres voran genannten ‚Clientel‘ belegen exakt das genaue GEGENTEIL – ‚bewaffneter KAMPF‘ über die Dauer eines dreiviertel Jahrhundert nun schon …mit zahlreich unschuldig geMORDeten Menschenleben!!!

    Diese sogenannte ‚Nakba-Ausstellung‘ ist ja gerade einer von abertausenden ideologisch formierten Delegitimierungsversuchen des Jüdischen Staates Israel – neben all den verbrecherisch terroristischen und KRIEGerischen EleminierungsVersuchen muslimisch Arabistans in trauter KampfesEinigkeit.

    Israel muss überhaupt gar NICHTS – hat nach all den arabisch initierten „Ãœberfällen“ natürlich jegliches Recht, ganz genauso ABLEHNUNG (wie es die AraberFührer IMMER je taten und TUN) zu signalisieren – KEINE Destabilisierung befördern – denn dies kann Mensch Welt in Gaza real sehen.

    Jerushalayim – die ewige unteilbare Hauptstadt Israels – braucht keine rassistisch definierten (vermeintlich ‚palästinensisch‘) Sonderzonen – gar Raketenabschussrampen – Steine sind schon ‚drüber‘ genug!

    „… DAs kann man auch nicht vergleichen. Gebietsgewinne zwischen souveränen Staaten in kriegerischen Auseinandersetzungen in Zeiten, als das Völkerrecht solches noch nicht verbat. …“

    🙂 „Glück“ der früheren Stunde?

    …natürlich kann Mensch dies vergleichen – aber Millionen Menschen in Europa wurden durch die Resultate der stattgefunden habenden Barbarei gezwungen, ebendiese zur Kenntnis zu nehmen, zu akzeptieren lernen – verloren Leben, Heimat, Hab und Gut.

    Es sollte bei dieser geplanten Ausstellung in München gerade die ‚führende‘ Rolle Europas …der Siegermächte in middle east präzise beleuchtet werden!

    Einseitige Opfer-show erzeugt lediglich Ressantements niederer Prägung, Hass und weitere Gewalt – hat absolut NIX mit Menschenrechten zu tun!

    • Sie lügen Riciano, so wie die israelische Regierung, weil sie den Frieden gar nicht wollen, Sie wollen lieber Land als Frieden und so ist das mit Israel von Anbeginn an. Natürlich macht man sich so keine Freunde in der Region und letztendlich in der Welt.

      „Eine hochrangig besetzte Delegation der arabischen Liga reiste in der vergangenen Woche nach Israel. Angeführt von den Außenministern Ägyptens, Abdul Ilah Chatib, und Jordaniens, Ahmed Abul Gheit, erläuterten sie den von der Liga jüngst wieder aufgelegten Friedensplan…

      In Gesprächen mit Israels Staatspräsident Schimon Peres, Ministerpräsident Ehud Olmert, Außenministerin Zipi Livni und Oppositionschef Netanjahu, betonten sie die historische Bedeutung ihres Besuches und die Bereitschaft der arabischen Liga, die 22 arabische Staaten repräsentiert, Israel in den Grenzen von 1967 anzuerkennen. Gegen Rückgabe aller 1967 besetzten Gebiete boten sie Sicherheitsgarantien an.

      http://test.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=1097

      Aus der Wahrheit machen Sie selbst doch gar keinen Hehl, wenn Sie dauernd argumentieren, Israel gehöre eigentlich auch Ost-Jerusalem, und die West-Bank und am besten noch mehr.

      DARUM geht es Israel und genau dafür leiden seit zig Jahren vor allem Palästinenser, aber auch Libanesen und Juden.

      Der ganze Frieden interessiert Israel doch einen feuchten Kehricht, so lange es waffenstarrend, sich nehmen kann was ihm nicht gehört.

      Die Leiden, welche dies für die palästinensische Bevölkerung bedeutet, sind unerträglich und Widerstand weiß Gott kein Wunder.

      Das sind aber nur kleine Nadelstiche im Vergleich zu dem was Israel zu verantworten hat.

      Die Ursache ist allemal die Expansion – es sind Isrealis die Palästinenser vertreiben, massenhaft Menschen inhaftieren ohne fairen Prozess, ihre Ländereien und hÄuser zerstören, ungesühnt an ihnen Gewalttaten begehen und illegal 1,5 Millionen Menschen internieren.

      Die Menschenrechte all dieser Menschen tritt Israel mit Füßen, aber es ist so stark, dass es sich vor Gegenwehr wenig zu fürchten braucht, die eigenen Opfer sind wohl vernachlässigbar, der Verkehr ist schlimmer.

    • Wenn Sie hinsichtlicher vergangener und gegenwärtiger Barbareien (China/Russland) Vergleiche ziehen, so ist das in mancher Hinsicht statthaft.

      Wir leben aber nicht mehr in diesen Zeiten und wir haben ein Völkerrecht, dass das Beste ist, was der Welt soweit passiert ist.

      Diesem gilt es Geltung zu verschaffen und keinesfalls es zu ignorieren.

      In Europa hatten wir jahrhunderte lang Kriege um Territorium.

      Der letzte große Feldzug dieser Art war der von Hitler.

      Als Reaktion auf diese Barbarei machte das moderne Völkerrecht Schluss mit solchen Begehrlichkeiten.

      Auch wenn man realpolitisch, dank allzu großer Machtfülle, militärischer Ãœberlegenheit etc. sich Gebiete erobert – so wird dies doch niemals Legitimität haben.

      In Europa ist jetzt Ruhe – Gott sei Dank – und das Völkerrecht gilt für alle.

      Wenn Israel sich komplett isolieren will kann es natürlich so weitermachen.

      Aber dann hören Sie bloß auf sich zu beschweren.

    • „…natürlich kann Mensch dies vergleichen – aber Millionen Menschen in Europa wurden durch die Resultate der stattgefunden habenden Barbarei gezwungen, ebendiese zur Kenntnis zu nehmen“

      Wenn Sie die israelische Politik mit den Nazis vergleichen wollen – bitte – ich werde Sie nicht daran hindern.

    • „…natürlich kann Mensch dies vergleichen – aber Millionen Menschen in Europa wurden durch die Resultate der stattgefunden habenden Barbarei gezwungen, ebendiese zur Kenntnis zu nehmen, zu akzeptieren lernen – verloren Leben, Heimat, Hab und Gut.“

      Riciano – Stimmt – Vergleich – bitte:

      „Damit kam in die Lebensraum-Politik über die Erweiterung der Ernährungs- und Rohstoffbasis hinaus ein rassistisches Element, das im sozialdarwinistischen Schema der Geopolitiker angelegt war, aber erst nationalsozialistisch ausgeprägt wurde. Danach stand einem „Herrenvolk“ („Mein Kampf“) zur Entfaltung die Unterwerfung und „Verdrängung“, durchaus auch im Sinne von Vernichtung, minderwertiger Völker und Rassen zu. Nach Hitlers Ansicht war die bolschewistische Revolution nichts anderes gewesen als eine jüdische Machtergreifung in Russland. Da aber Juden niemals Staaten bilden könnten, sei das „Riesenreich im Osten reif zum Zusammenbruch“, was „die gewaltigste Bestätigung für die Richtigkeit der völkischen Rassentheorie“ sein werde („Mein Kampf“). Die Endlösung der Judenfrage war damit integrierender Bestandteil des Lebensraum-Kriegs, den Hitler noch im Februar 45 als „heilige Mission meines Lebens“ und „Daseinszweck des Nationalsozialismus“ bezeichnete. “

      http://www.lexikon-drittes-reich.de/Lebensraum

      • „Es ist eine kleine Münze, aber sie hat großen Ärger gemacht, eine Zehner-Münze mit dem Wert von 2 Cent. Sie sieht aus wie ein Groschen, 10 dieser Zehner haben den Wert eines Schekels. Sie zeigt auf der einen Seite die Zahl 10 und den Schriftzug „Agorot“ in hebräischen und in lateinischen Buchstaben. Auf der anderen Seite zeigt sie im Halbkreis von drei Schriftzügen den Staatsnamen Israel, hebräisch, arabisch und lateinisch. Darüber ist sehr klein und kunstvoll das Siegel der Israelischen Bank aufgeprägt, eine Menora von zwei Ähren gerahmt und sehr groß: das Bild.

        …Ein palästinensischer Busfahrer hat, als ich ihm 5 dieser 10-Agoroth-Münzen für einen halben Schekel (dem Äquivalent von 50 Agorot) geben wollte, verärgert reagiert: Dreck, nichts wert, das soll ich wieder nach Israel bringen, dort arbeiten sie mit diesem Mistgeld… Der ganze Bus hat gelacht.

        …Als ich meine 2 Schekel bezahlen wollte, mehr aus Spaß, denn um Geld ging es ja gar nicht, fiel mir eine 10 Agorot Münze aus dem Geldbeutel. Der Palästinenser neben mir, Walid nahm sie mit spitzen Fingern und warf sie mir zu. Und dann erzählte er erst die Geschichte zur Münze und dann die Geschichte zur Geschichte.

        Groß-Israel
        Was siehst Du? fragte er mich. Sieht komisch aus… Was für ein Umriss ist das? Ein misslungner Pfannkuchen. Guck genau hin! Siehst du die Mittelmeerküste von Libanon bis zum Nil? Echt, das soll die Mittelmeerküste sein? Was ist dann das große Land östlich davon? Na, vielleicht Israel, Palästina, Jordanien? Und Syrien und Irak! Das ganze ist Groß-Israel, dominiert von der Menora. Das ist doch nicht dein Ernst, habe ich eingewendet. Meiner nicht, das ist der Traum der Zionisten, behauptete Walid. Eine so kleine unbedeutende Münze mit dem Traum von einem so großen Groß-Israel? Israel vom Nil bis zum Euphrat? Ja, sagte Walid, die Landkarte von Groß-Israel und die Menora darüber. Die anderen Palästinenser lachten. So ist das hier, sagte die Holländerin, hier haben alle eine Geschichte…“

        http://gottfried-kraatz.blogspot.co.uk/2008/07/gro-israel.html

      • Und um die Geschichte um die Münze noch zu vervollständigen:

        „. Der Umriss ist nicht identisch, der israelische Künstler, der die Münze entworfen hat, hat von seiner künstlerischen Freiheit Gebrauch gemacht. Aber sie sei keine Landkarte. Soweit die Erklärung.

        Die Geschichte von dem verräterischen Umriss indessen, sie bleibt lebendig. Sie hat ihre Wahrheit in dem Misstrauen der Palästinenser gegenüber den aggressiven Zionisten, die immer wieder Ölbaum-Plantagen abbrennen, in ihre kleinen Dörfer eindringen, die nahe bei den großen Siedlungen in den besetzten Gebieten liegen und die Vorposten bauen, wo später Siedlungen von der Regierung anerkannt werden sollen. Das Misstrauen wird täglich von Meldungen dieser Art genährt.
        Und die heimliche Einlagerung in palästinensischen Toiletten? “

        Link siehe Beitrag zuvor.

  4. “ …Die Hauptbetroffenen, das palästinensische Volk, hatte man jedoch nicht befragt. …“

    …in GANZ yourope NEVER EVER …Ober-/NiederSchlesien, Ost-/WestPreussen, Süd-/Tirol, das sorbische Volk, die ‚Elsässer‘, die Lothringer, das slowakische Volk, … UND UND UND

    und übrigens auch NICHT ‚die Badenser‘ 🙂

    • DAs kann man auch nicht vergleichen. Gebietsgewinne zwischen souveränen Staaten in kriegerischen Auseinandersetzungen in Zeiten, als das Völkerrecht solches noch nicht verbat.

      Heute gibt es das nicht mehr und dass Ost-Preußen offiziell zu Polen gehört ist auch erst erechtsgültig, seitdem Deutschland das Gebiet ganz offiziell und freiwillig an Polen abgetreten hat – das war in den 70er Jahren. Zuvor galt es als besetzt.

      Eine andere Sache ist es einen völlig neuen Staat zu gründen und die einheimische Bevölkerung zu vertreiben. Das ist schon ziemlich einmalig. Und der Kolonialismus früher Zeiten wäre so heute nicht mehr möglich- das gilt heute als kriminell.

      Natürlich verletzt das das Selbstbestimmungsrecht der einheimischen Bevölkerung massiv und natürlich hätte ein Referendum auch eine Ablehnung erbracht. Auch Husseini war von den Briten eingesetzt worden, nicht von den Palästinensern.

      Der arabische Vorschlag eines demokratischen Staats aller Bewohner Palästinas, Juden wie Muslime, war jedenfalls einer der die elementaren Menschenrechte der Juden in keiner Weise verletzt – anders als das Judaisierungsprojekt der Zionisten.

      Heute jedenfalls gilt, dass Gebietsgewinn durch Krieg verboten ist. Grenzen können nur freiwillig und ohne Zwang (dh. OHNE fremde Besatzung) durch alle Beteiligten geändert werden. Deshalb ist die Grüne Linie auch tatsächlich nicht notwendigerweise endgültig. Allein eine durch Israel aufgewungene Grenzverschiebung hat keinerlei Gültigkeit.

      Deshalb wird auch die Annexion Ost-Jerusalems auch durch keinen Staat der Erde anerkannt, auch nicht von den USA.

      Daran wird sich auch nichts ändern.

      Leben und leben lassen Рschon mal was davon geh̦rt Рdie Israelis haben ihren Staat und der Gebietsgewinn den sie im Krieg 48/49 erzielten macht ihnen niemand mehr streitig.

      Dass sie immer noch nicht genung haben, obwohl die Palästinenser sich damit abgefunden hatten, finde ich einfach erbärmlich.

  5. “ …die Vereinten Nationen nicht die Macht haben, einen neuen Staat zu SCHAFFEN …“

    Liebe Jane – Irrtum 🙁

    WARUM sonst LAWIERT der Holocaust-Leugner u. Mr. president von Ramlah – Abu Mazen – denn GENAU um dieses zu erreichen, seit Jaaahren vor den Vereinten Nationen herum??? Wenn es ihm samt seiner terroristisch veranlagten Gefolgschaft unzumutbar erscheint, in Ramlah leben und ARBEITEN zu können – dann aber ganz schnell ab ‚über den Jordan-Fluss‘ in den ARABISCH viiiel GRÖSSERen Teil von einst bezeichnet ‚palestine‘ (am Rande sei es bemerkt – wäre ein wahrer SEGEN für die einfachen, normalen Menschen vor Ort)! Dort könnte er u. a. ENDLICH einmal für seine „fürstlichen“ Einkommensbezüge im Rahmen eines Ministerresorts ECHTE VERANTWORTUNG über- u. wahrnehmen und eine ADÄQUATE GegenLEISTUNG für erbringen 🙂 …alternativ via Egged mit ’n ganz normalen Linienbus von Ramlah nach Jerushalayim entweder in die Knesset oder ins Hadassa – ich schrieb in einem meiner zurückliegendem post dazu – vllt. ’schwitzt‘ er ein erstes Mal in seinem ‚fürstlichen‘ Leben WIRKLICH vor ANGST, dass sein Linienbus von ‚palästinensischen‘ JihadistenMärtyrern in Alah’s paradiese befördert werden könnte? Wäre doch mal eine richtig reale Herausforderung – meinen Sie nicht?

    • Die UNO kann ihn aber anerkennen.

      Das hat die UNO hinsichtlich Palästina getan und seit 1988 schon die Hälfte der Staaten der Erde, mittlerweile gut 2 Drittel.

      Israel wurde übrigens auch anerkannt von der UNO. Darüber werden _Sie sich wohl nicht beschweren.

      Und die gesamte Arabische Liga hat Israel Frieden und eine vollständige Normalisierung der Beziehung angeboten, einschließlich der PLO und Abu Mazens, wenn es endlich die Gegebenheiten des Völkerrechts respektiert und eine palsätinensische Staatsgründung NEBEN Israel nicht weiter sabotiert.

      Leider besteht Israel auch weiterhin auf eine völkerrechtswidrige Expansion, auf die Misshandlung von Millionen Menschen und eine menschenrechtswidrige Blockade und Internierung von 1,5 Millionen Palästinensern.

      Sorry – das ist alles ziemlich erbärmlich.

  6. Die Hauptbetroffenen, die hinduistischen und die muslimischen Inder hatte man überhaupt nicht befragt und es gab 1947-49 ca, 10 Millionen Flüchtlinge und eine Million Tote am indischen Subkontinent und kein Antizionist, kein Israelboykottierer und keine Israelbasherin regen sich darüber auf.

    Nicholas Bethell schreibt: „Während er sich gegenüber den britischen Emissären liberaler äußerte, bedeutete Haj Amin [el Husseini] den Arabischen Führern, die Araber sollten gemeinsam über die Juden herfallen und sie vernichten, sobald sich die britischen Streitkräfte zurückgezogen hätten.[43]“
    Foreign Office 371 61836
    Nicholas Bethell:Das Palästina Dreieck, S. 380-381

    Faruk Kaddumi bestätigt dem russischen Fernsehen gegenüber die Sympathien der Araber des Heiligen Landes für die Nazi
    http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/4075.htm

    • Ja und genau das praktizierten die revisionistischen Zionisten ja auch schon lange Herr Pfeifer – und genau was wollen Sie damit rechtfertigen?

      Was meinen Sie wieviele solche Äußerungen und Taten es von jüdischer Seite gibt.

      Tatsächlich sind die Juden über die Araber, meist wehrlose unbewaffnete Menschen hergefallen und haben Sie vernichtet, bzw. verjagt und ausgeplündert.

      Das ist halt Fakt.

      Und was soll das mit Indien? Sie wollen die indische Unabhängigkeit mit der israelisch-jüdischen Übernahme von Millionen Einwanderern des weitgehend muslimischen Palästina miteinander vergleichen?

      Das hinkt ja wohl doch gewaltig.

      Und Sie wollen die israelische ethnische Säuberung damit verharmlosen, indem Sie die Palästinenser unisono als Nazis verunglimpfen, allein weil es palästinensische Kräfte gab, die in ihrer Bedrängnis nach Allianzen ausschau hielten, welche einige von Ihnen bei den Nazis erhofften, nach dem Motto, der Feind meines Feindes ist mein Feind?

      Stellen Sie sich vor, das taten sogar Juden. Auf dem Kontinent kämpfte Groß-Brittanien gegen Nazi-Deutschland und da hatten doch einige jüdische Untergrundorganisationen tatsächlich den Nazis ihre Kollaboration angeboten, wollten Sie doch die Briten loswerden.

      Der prominente Politiker Yitzhak Shamir, ehemaliger Ministerpräsident und Außenminister Israels, gehörte ehemals der berüchtigten Terrortruppe Lehi an, die den UN-Gesanten Graf Bernadotte, der im 2. Weltkrieg zahlreiche Juden rettete, ermordete, und im Kampf gegen die Briten den Nazis die Kollaboration anboten. Zahlreiche Ihrer Opfer waren übrigens Juden.

      Denunziere ich deshalb ‚die Juden als die Nazis‘? Natürlich nicht. Nach Ihrem Strickmuster wäre das aber legitim. Darüberhinaus hätten sich manch arabische Führer nie an die Nazis gewant, hätten Sie und ihr Volk sich nicht so massiv bedrängt gesehen.

      Wie sieht es mit zionistischen Zitaten der zionistischen Revisionisten in den 30ern aus, in deren Tradition noch heute nicht wenige israelische Politiker stehen, nicht zuletzt Netanyahu. Die sind auch nicht besser.

      Was Rassismus kennzeichnet ist ja nicht, dass man einem Volk, einer Gruppe einer Ethnie, Religion etc. Dinge anhängt, welche sich möglicherweise nicht auf das ein oder andere konkrete Ereignis beziehen, also völlig aus der Luft gegriffen sind, sondern die Verallgemeinerung und Stigmatisierung, zu der dann jedes Mittel Recht ist und die Menschen, die dafür gar keine Verantwortung tragen, dehumanisiert.

      Soll ich jetzt zu alten AntiSemiten Klischees greifen, weil Goldman & Sachs die Wirtschaftskrise maßgeblich mitauslöste in nachweislich krimineller Manier, um sich selbst auf Kosten ihrer Kunden hemmungslos selbst zu bereichern. Hässlich – aber war. Es würde mir aber im Traum nicht einfallen, deshalb jüdische Menschen mit irgendwelchen Stereotypen zu behaften und ihnen unisono dafür Verantwortung zuzuschieben. Das wäre grotesk – aber genau argumentieren Sie und anscheinend ist das in Israel und bei den Pro-Zionisten normal.

      Nicht ohne Grund nannte schon Einstein diese jüdisch-revisionistische Gesinnung eine, die den NationalSozialisten tatsächlich in vielerlei Hinsicht recht ähnlich ist.

      Genauso rechtfertigt Israel bis heute all die Schandtaten an den Palästinensern seit der Staatsgründung bis heute.

      Ganz ehrlich – eine miese Masche.

    • Der eher gemäßigte Weizmann sagte schon 1919, dass Palästina so jüdisch werden solle, wie England englisch.

      Das legt ja die ethnische Säuberung des Landes schon nahe und natürlich alarmierte das die einheimische Bevölkerung.

      Wie würden wir es finden wenn wir von einer massenhaften Einwanderung nach und nach zur Minderheit im eigenen Land gemacht würden, welche ihre Absicht, das Land zu übernehmen kaum verschleiert?

      Jedes Volk der Erde, einschließlich der Israelis, würde sich natürlich dagegen wehren.

      Zuvor jedenfalls lebten Juden und Araber friedlich miteinander und die alteingesessenen Juden sahen im Auftreten der Zionisten häufig eine Bedrohung dieses gewachsenen Gemeinwesens und das war es ja auch.

      Bevor jedenfalls die arabischen Nationen sich 1948 zum Angriff entschlossen, hatte die jüdische Seite einen Krieg längst vorbereitet und bertrieb den Massenexodus der einheimisch-muslimischen Bevölkerung, indem sie mit zahlreichen Massakern an einer meist völlig wehrlosen Zivilbevölkerung die Menschen in Angst und Schrecken versetzte.

      Daher kann man nicht davon sprechen, dass die Araber angefangen hätten – das haben die Zionisten.

      “Wir müssen die Araber vertreiben, und ihre Orte übernehmen.”
      David Ben Gurion, future Prime Minister of Israel, 1937, Ben Gurion and the Palestine Arabs, Oxford University Press, 1985

      “Wir müssen alle Palästinenser töten bis sie sich damit abfinden hier als Sklaven zu leben.” Chairman Heilbrun of the Committee for the Re-election of General Shlomo Lahat, the mayor of Tel Aviv, October 1983.

      “Wir müssen Terror, Attentate, Einschüchterungen, Landnahme sowie den Stop aller Sozialen Leistungen benützen, damit Galiläa seine Arabische Bevölkerung los wird.”
      Israel Koenig, “The Koenig Memorandum”

      Rabins Beschreibung von Lod nach Beendigung des Plan Dalet: “Wir sollten die Arabische Bevölkerung zu einem Gemeinwesen von Holzfällern und Kellnern vermindern”.
      Uri Lubrani, PM Ben-Gurion’s special adviser on Arab Affairs, 1960. From “The Arabs in Israel” by Sabri Jiryas.

      Ja und genau diese Politik betreibt Israel ununterbrochen bis heute.

  7. Amnon Neumann – ein jüdischer Soldat, der an der Vertreibung der Palästinenser beteiligt war erinnert sich:

    http://www.zochrot.org/en/testimony/amnon-neumann

    „My father was a simple man, a worker his entire life. And then I went back to the Negev and we did the same thing. At that time I didn’t see anything wrong with it. I was educated to it just like everybody else. And I followed through with it faithfully, and if I was told things I don’t want to mention—I did them without the least of a doubt. Without thinking twice. For fifty or sixty years I’ve been torturing myself about this. But what’s done is done. It was done by order. And I won’t go into that, these are not things that … (long silence).

    …. And I came home and my father told me, Come sit, son. Sit. He told me, You know what happened? And I told him, Yes, I passed through Balad Al-Sheikh and there was no one there. And he said, Yes, there was a disaster. That’s not what was intended. That’s not what I intended. He came with the second Aliyah. And he said: that’s not what I intended. So nobody thought in these categories, maybe the Yishuv leaders did. My father was a simple man, a worker his entire life…“

  8. „Die politischen Führer der Palästinenser hatten vor der Gründung des Staates Israel alle Versuche einer friedlichen Einigung abgelehnt. Im Gegenteil: sie hatten dazu aufgerufen „Die Juden ins Meer zu treiben““

    Wie gesagt – die Palästinenser selbst hatten überhaupt keine Abgesanten oder Führer.

    Ich würde gerne in dem Zusammehang auch gerne mal wissen, wer denn nun gesagt haben soll, man wolle ‚die Juden ins Meer treiben‘ und wann und in welchem Zusammenhang.

    Ein AdHoc Komittee der Vereinten Nationen diskutierte im April 47 die Frage, ob die UNo überhaupt berechtigt sei, einen Staat zu schaffen.

    „Wie unsicher selbst die UN-Vertreter in Bezug auf diesen Streitpunkt waren, zeigte die äußerst knappe Abstimmung der ad hoc Kommission vom 24. November 1947. Bei 57 Stimmberechtigten waren nur 21 überzeugt, dass die Vereinten Nationen das Recht zu einer solchen Entscheidung hätten, 20 waren davon nicht überzeugt, der Rest enthielt sich. In einer ausführlichen Studie fasste das Komitee lediglich den aktuellen Stand des Völkerrechts zusammen, „dass die Vereinten Nationen nicht die Macht haben, einen neuen Staat zu schaffen. Solch eine Entscheidung kann nur durch den freien Willen des Volkes des in Frage stehenden Landes selbst getroffen werden. Diese Bedingung ist im Falle des Mehrheitsvorschlages nicht erfüllt, da er die Errichtung eines jüdischen Staates in völliger Missachtung der Wünsche und Interessen der Araber von Palästina involviert.“

    Die Hauptbetroffenen, das palästinensische Volk, hatte man jedoch nicht befragt. Ein entsprechender Vorschlag, ein Referendum abzuhalten, war von der UNO abgelehnt worden. Resolutionen der UN-Generalversammlung können lediglich Empfehlungen aussprechen aber keine Gesetze oder Staaten schaffen. Der Bericht weist darauf hin, dass die Vereinten Nationen bei ihren Entscheidungen an ihre Charta gebunden sind, in deren Artikel 1 es ausdrücklich heißt, dass das „Prinzip gleicher Rechte und das Selbstbestimmungsrecht der Völker“ respektiert werden müssen. Der Teilungsbeschluss verstoße eindeutig gegen beide Rechtsprinzipien der Charta.“

    Aus ‚Die UNO, das Völkerrecht und die Zukunft Palästinas‘ von Norman Paech

    Die Araber sahen auch nicht die Alternative darin ‚die Juden ins Meer zu treiben‘, sondern offerierten einen eigenen Vorschlag, der allerdings von der UNO nicht weiter verhandelt wurde.

    Dieser sah ein demokratisches Palästina aller seiner Bewohner mit gleichen Rechten vor. Bewohner Palästinas sollten alle sein,die bis dato gültige Ausweispapiere der britischen Mandatsmacht, also einen legalen Aufenthaltsstatus hatten, Juden, wie Christen und Araber.

    Das Flüchtlingsproblem, welches der Holocaust in Europa geschaffen hatte, stehe nicht in palästinensischer Verantwortung und müsse international gelöst werden, durch die Aufnahme von jüdischen Flüchtlingen in zahlreichen Ländern nach Kontingenten.

    Ein seriöser Vorschlag, dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist, der aber den zionistischen Vorstellungen eines exklusiv jüdischen Staates auf einem möglichst großen Teilstück Palästinas zuwider lief.

  9. „EGAL was mal war, worauv wer mal GLAUBTE Anspruch zu haben …“

    🙂 seeehr komfortabel …nahezu BEQUEM heimelich badische Gemütlichkeit – es ist eben NICHT ‚egal‘ – gerade Sie, als ‚VölkkerRECHTlerin‘ müssten doch quasi ein Synonym für geRECHTe Korrektheit sein? …von „glaubte Anspruch“ kein auch nur einziges Wort im klar definierten Textlaut des VölkerbundMandates auffindbar! 🙁

    disqualificatione !!!

    • Nein – nicht komfortabel:

      Die heutige Rechtslage ergibt sich aus der Anerkennung Israels, welche die Grüne Linie nicht überschreitet.

      Eine eigenmächtige Erweiterung von Grenzen durch Krieg ist lt. Völkerrecht unrechtmäßig.

      Daher gibt es keinerlei Anerkennung für Israels Annexionen jenseits der Grünen Linie.

  10. “ …das Verschwinden des letzten Restchen Lands von Cis-Jordanien …“

    Liebe Jane – danke – Sie haben scheinbar auf TATSACHEN beruhend enorm hinzugelernt – schreiben von „Restchen Lands von Cis-Jordanien“ – in der Tat – ganz konkret LEDIGLICH 22% – NUR DARUM geht es eigentlich (LEIDER)bedauererlicherweise schlussendlich seit 1947 und eben NICHT etwa um das einstig so bezeichnete, VOLLSTÄNDIGe Gebiet ‚Palästina‘ – ein, finde ich – GROBER mathematischer Rechenfehler …und damit letztlich auch ein massives GerechtigkeitsDefizit im explosiven ‚Konflikt‘ – verloren nicht so sehr viele UNSCHULDIGige Menschen sinnlos ihr Leben in der seitdem blutig tobenden Auseinandersetzung über ebendies – so doch ‚alle Welt‘ mehr oder WENIGER akkorat suggerierend meint, hierbei einzelne QuadratZentimeterchen feilschend definieren zu müssen!

    Halten wir noch einmal fest:

    1. Restchen Lands von (Cis-)Jordanien

    2.(Trans)Jordanien

    Es existieren ZWEI Staaten – ein arabischer – ein jüdischer!

    Desweiteren können wir REAL feststellen: ‚verschwunden‘ ist schon erst mal überhaupt gar NICHTS 🙂 (wie denn auch?)

    Errichtet soll auf Betreiben nichtakzeptieren wollender Araber-Führer ein DRITTER Staat?

    Gaza – das ganz REALe „ModellProjekt“ einer solch gearteten KRIEGs-FIKTION! …von Frieden absolut NIX in Sicht, so Mensch die Augen weit zu öffnen geWILLt ist.

    Liebe Jane – Aufklärung ist das Allerwichtigste, um überhaupt erst einmal ein klein wenig SACHLICHkeit in die Debatte einfliessen zu lassen. KEINER wurde um irgendetwas je betrogen – im Gegenteil – die arabischen Einwohner des einstigen Mandatsgebietes – deren heutige ‚Herrscher – wurden in der GebietsaufTEILUNG mehr als GROSSZÃœGIG begünstigt – alleinig Israel kämpfte um’s ’nackte Ãœberleben‘ – UNgeachtet des ursprünglich eigentlich definierten VölkerWILLEs nach der ersten ostmärkisch-deutschen Barbarei in Europa …der Welt – die zweite dann PERVERTIERT bis zur Unkenntlichkeit menschlichen Tuns! Die sog. ‚Palästinenser‘ – Araber – hingegen könnten, wenn Sie reflektierend wirklich zurückblicken (wollten), MEHR als zufrieden – ja ’stolz‘ über ihre Resultate sein – Israel ‚bezahlte‘ in den zurückliegenden 2000 Jahren mehrfach den Höchstpreis für schlicht einfach nur „DASEIN“ dürfen!

    Denken Sie einmal ganz GENAU darüber nach …r. 🙁

  11. Es langweilt etwas, die ewig gleiche, eindeutig antizionistisch und antisemitisch ausgerichtete Inszenierung der sog. „Nakba-Ausstellung“ zu erleben.
    Man kann froh darüber sein, dass sich in zahlreichen Städten couragierte Bürger zusammen finden, um gegen diese extrem einseitige, die schwierige Situation in Israel und Nahost erneut anheizende antizionistische Inszenierung verwahren. Diese extrem einseitige, geschichtsverzerrende und antiisraelische Ressentiments weckende Ausstellung steht im Kontext der antizionistischen und antisemitischen „Boykott-Kampagne“ gegen Israel, sie ergänzt sie. Der Grünen Jugend München ist zuzustimmen, wenn sie fordert, die „ten¬den¬ziö¬se und an¬ti¬zio¬nis¬ti¬sche Aus¬stel¬lung“ ab¬zusa¬gen.
    Zum Thema ist schon so häufig, in fundierter Weise, Kritik geäußert worden, dass eine Wiederholung der Argumente eigentlich nicht mehr notwendig sein sollte.
    Einige Links: „Europäische Janusz Korczak Akademie schließt sich dem Protest gegen die Nakba-Ausstellung an:
    http://www.dig-muenchen.de/europaeischen-janusz-korczak-akademie-schliesst-sich-dem-protest-gegen-die-nakba-ausstellung-an
    In Köln haben kürzlich gleich zwei bedeutende gesellschaftliche Gruppierungen überzeugende Resolutionen gegen diese antizionistische, den demokratischen Staat Israel delegitimierende Popaganda-Veranstaltung formuliert:
    „Der kürzlich gegründete Kölner Arbeitskreis Israel-Palästina ist ein Netzwerk von Institutionen, die sich in ihrer praktischen Arbeit um eine Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Deutschen, Israelis und Palästinensern sowie eine friedliche, gerechte Lösung des Nahostkonflikts einsetzen.“ Hier ihre besorgte Kölner „Erklärung zur “Nakba”-Ausstellung “:
    http://test.hagalil.com/2012/06/12/nakba-ausstellung/
    Weiterhin und ergänzend der „Offene Brief an die Kölner Aktiven der Nakba-Ausstellung“ der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln Gescher LaMassoret :
    http://test.hagalil.com/2012/06/12/nakba-ausstellung-2/
    In Köln luden die Initiatoren sogar den überzeugten Antisemiten Elias Davisson als „fachkundigen Referenten“ im Rahmenprogramm ihrer Ausstellung ein – überzeugender vermag man seine eliminatorisch-antizionistische Intention nicht zum Ausdruck zu bringen. Davidsson gehörte zu der Gruppe der antizionistischen „Querfront-Strategen“, die vor zwei Jahren als „Staatsgäste“ eine Pilgertour zum iranischen Diktator machten: „Solidarische Reise gegen die zionistische Bedrohung“ war ein diesbezüglicher kundiger Beitrag betitelt: http://test.hagalil.com/2012/04/30/solidarische-reise/
    Ein Auszug hieraus, in dem der „Nakba-Referent“ und Ahmadinedschad-Verehrer Elias Davidsson gewürdigt wird:
    „…Last but not least erblicken wir den in Bonn lebenden “jüdischen Musiker” Elias Davidsson, der wohl der durchgeknallteste Typ aller Teilnehmer ist… Davidsson, der überall auftritt, wo Israel als zionistischer Mörderstaat diffamiert und der iranische Präsident hofiert wird – manch einer, der in der Umgebung Bonns wohnt, wird schon einmal einen Telefonanruf dieses fanatischen Menschen erlebt haben – bezeichnet sich sogar selbst als überzeugten Antisemiten. Er tritt gerne bei Burschenschaften auf und fordert immer wieder eine Zusammenarbeit zwischen Links- und Rechtsradikalen.“
    Eiinige weitere Beiträge zum Thema: Mythos »Nakba«. Eine Ausstellung beim Evangelischen Kirchentag verfälscht Geschichte, Tilman Tarach, Jüdische Allgemeine, 25.04.2013:
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/15777/highlight/nakba
    sowie, kürzlich: „Nakba im Ländle. Verein will umstrittene Palästina-Ausstellung in Schulen zeigen, Martin Krauss, Jüdische Allgemeine, 21.11.2013:
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17655/highlight/nakba
    Und noch zwei Beiträge aus der Jüdischen Allgemeinen zu den offen antizionistischen, zentral organisierten Israel-Boykott-Kampagnen der ewig gleichen sektiererischen Grüppchen:
    „Militanz gegen Musik. Konzert in Berlin wurde von Israelgegnern gestört:
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14170/highlight/kaufhold
    sowie: „ANTIZIONISMUS. Grüner gegen Umweltschutz. Bonner Oberbürgermeister wegen Unterstützung von KKL attackiert:
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14236/highlight/kaufhold

  12. „Egal was mal war, worauv wer mal glaubte Anspruch zu haben – so ist die Lage und das Beharren der Palästinenser auf einer Lösung, welche betreffende UNOResolutionen und die völkerrechtlichen Grundlagen respektiert ist absolut legitim.“

    „Darüberhinaus war der Teilungsplan nur ein nicht bindender Vorschlag, dessen Rechtmäßigkeit in der UNO selbst höchst umstritten war, eben weil er über die Köpfe der einheimischen Bevölkerung hinweg gefasst wurde.“
    :jeweils Janes

    widewidewid bum bum.

    Zusammen sollte dies, im selben Kopf, eigentlich zu Problemen führen.

    Meiner Meinung nach.

    • Die heutige Rechtslage ergibt sich aus der Anerkennung Israels, welche die Grüne Linie nicht überschreitet.

      Eine eigenmächtige Erweiterung von Grenzen durch Krieg ist lt. Völkerrecht unrechtmäßig.

      Daher gibt es keinerlei Anerkennung für Israels Annexionen jenseits der Grünen Linie.

  13. “ …Der Teilungsplan wurde übrigens nicht nur aus durchaus nachvollziehbarern Gründen von den Palästinensern abgelehnt …“

    Liebe Jane – WAS sollen denn dann diese endlos erfolgLOS ewigen sogenannten „Verhandlungen“ der sogenannten „Palästinenser“ – richtiger: Araber – um diese doch „nachvollziehbar“ begründet ABLEHNENSWERTE Fiktion dieses einstig sogenannten „Teilungsplanes“???

    Schliesslich wurde sogenannt „palestine“ ja auch bereits in 1946 geTEILT – ein GROSS-arabisches Königreich – 78% Palästina – wurde etabliert!

    Wäre es nicht vielmehr nach 66 Jahren endlich an der Zeit, Mr. Abu Mazen & Consorten endlich einmal in WAHRE …wirkliche Verantwortung zu nehmen? … zum Beispiel im Verteidigungsresort speziell bei der TerrorBEKÄMPFUNG oder evtl. im Gesundheitsbereich speziell für Behandlung und Rehabilitation von unschulduigen Terroropfern? …ich vergass – Mr. President von Ramlah beabsichtigt bevorzugend die Errichtung eines totalitären Apartheid-Regimes – d. h. ONLY Arabs!!! – KEINE anderen Menschen …-rein ‚in his Kalifat‘ 🙁

    Ihrer werten Unterstützung gewiss …

    • Das ganze hätte, sollte etc. ist in Anbetracht einer klaren völkerrechtlichen Lage in der Tat obsolet – die Israelis haben ihren Staat, der geht bis zur Grünen Linie und keinen Quadratzentimeter darüber hinaus.

      Egal was mal war, worauv wer mal glaubte Anspruch zu haben – so ist die Lage und das Beharren der Palästinenser auf einer Lösung, welche betreffende UNOResolutionen und die völkerrechtlichen Grundlagen respektiert ist absolut legitim.

      Illegetim hingegen ist die Besatzung, welche ein Apartheidregime und eine Militärdiktatur über die einheimische Bevölkerung installiert hat und über kurz oder lang eine ‚araberreines Judäa und Galiläa anstrebt.

      Die schleichende ethnische Säuberung geht Woche für Woche seit 1967 vonstatten und verletzt Völkerrecht und Menschenrechte der Palästinenser massiv.

      Natürlich müssen die Siedler weg, um Frieden zu machen. Es gibt für diese Siedlungen nun einmal keinerlei rechtliche Grundlage.

      Zu diesem Schluss kam übrigens auch die erste rechtliche Expertise, welche die israelische Regierung nach dem 6-Tage Krieg bei ihren eigenen Juristen in Auftrag gab. Die ließ man dann ganz klammheimlich in der Schublade verschwinden.

      Wer in ihrem zukünftigen palästinensischen Staat zuwandern darf, wird Sache der Palästinenser und nicht der Israelis sein. Die würden sich das ja umgekehrt hinsichtlich Israel genauso verbitten.

      Arafat hatte übrigens 1994 den damals 100 000 Siedlern zugesagt, dass sie in einem zukünftigen Palästina bleiben dürften – das wollten die aber nicht.

      Aber wenn Sie meinen Riciano. die Palästinenser müssten das Verschwinden des letzten Restchen Lands von Cis-Jordanien, welches eigentlich ihnen gehört und die Grundlage für ihren zu gründenden Staat bilden sollte, widerstandslos hinnehmen, dann sollten Sie die gleiche Forderung an Israelis stellen und die Rückkehr aller palästinensischen Flüchtlinge gewähren – dann machen sie ein großes gemeinsames Land auf demokratischer Grundlage – wahrscheinlich das letzte was Israel will.

  14. „Im Rahmen der kriegerischen Auseinandersetzungen kam es zu Vertreibungen auf beiden Seiten. So wurden viele tausend Juden aus ihren arabischen Heimatstaaten vertrieben. In Israel wurden die Flüchtlinge integriert, während sie in arabischen Staaten seit 1948 in Lagern leben müssen und sozial benachteiligt werden.“

    Eine interessante Tatsache, wo doch die Palästinenser vermeintlich Israel anerkannt habe, auf eine friedliche Zwei-Staaten Lösung hin arbeiten und die volle Unterstützung der arabischen Staaten haben. Da lebt es sich gut in für sie reservierten Lagern, schließlich ist heute jeder Palästinenser ein Vertriebener – selbst das heute geborene Kleines.

    Die Raketen auf Israel sind nur „Unfälle“, der nachweisbare Spruch „die Juden ins Meer zu treiben“ nur ein Ãœbersetzungsfehler.

    Ja, der Text ist zynisch und ironisch gemeint.
    Natürlich rechtfertigt „die Juden ins Meer zu treiben“ nur die Selbstverteidigung Israels und nichts anderes. Schon gar keine Vertreibungen.

    Kyniker – der sich bald zurückziehen wird

  15. „Die politischen Führer der Palästinenser hatten vor der Gründung des Staates Israel alle Versuche einer friedlichen Einigung abgelehnt“

    Welche denn? Meines Wissens waren die Palästinenser gar nicht einbezogen.

    „Im Gegenteil: sie hatten dazu aufgerufen „Die Juden ins Meer zu treiben“.“

    Mit solchen Floskeln rechtfertigte man Massaker und Vertreibung der Palästinenser und widerholt sie immer aufs Neue – bis heute.

    Der Teilungsplan wurde übrigens nicht nur aus durchaus nachvollziehbarern Gründen von den Palästinensern abgelehnt, sondern auch von jenen jüdischen Milizen, die maßgeblich an der Nakbar beteiligt waren.

    „Nicht nur die arabische Seite lehnte den UNO-Teilungsplan ab. Auch die von den späteren israelischen Regierungschefs Begin und Schamir geführten rechten Milizen Irgun und Lehi erklärten, der Vorschlag sei illegal und für das jüdische Volk nicht bindend. “

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Nahost/geschichte.html

    Darüberhinaus war der Teilungsplan nur ein nicht bindender Vorschlag, dessen Rechtmäßigkeit in der UNO selbst höchst umstritten war, eben weil er über die Köpfe der einheimischen Bevölkerung hinweg gefasst wurde.

    • Die hier postende Israelbasherin leugnet, dass der Anführer der Palästinenser 1947/8, Mufti Hadj Amin el Husseini (der während des Krieges Nazikollaborateur war)jeden Kompromiß abgelehnt hat.
      Am 21. September 1947 hatte Mufti el Husseini britische Beamte getroffen, die seine Meinung über den Teilungsplan erfahren wollten. Er gab sich siegessicher: „Wir haben keine Angst vor den Juden“ sagte er. „Wir werden viele Verluste erleiden, aber am Ende müssen wir siegen […] Sie werden schließlich in nichts zerfallen und wir haben keine Angst vor den Resultaten, es sei denn Großbritannien, Amerika oder eine andere Großmacht interveniert. Doch auch dann werden wir kämpfen und die arabische Welt wird immer feindlich sein.“
      „Mufti of Jerusalem Warns of Bloodshed,“ New York Times, Sept 11,1947; Top Secret: Hajj Amien Eff. El Husseini, Sept 21, 1947,KV 22091, Zitiert aus Efraim Karsh: „Palestine betrayed, page 86
      Ausserdem hat die Israelbasherin keine blasse Ahnung. Ezel und Lechi wurden noch im Sommer 1948 in die israelische Armee integriert und hatten danach keine politische Rolle gespielt.
      Der Teilungsplan wurde von der Generalversammlung der UNO am 29. Nov 1947 beschlossen und hatte bindende Wirkung.

      • Die UNO-Generalversammlung kann gar keine rechtlich bindenden Resolutionen erlassen, das kann nur der Sicherheitsrat.

        Daher war der Teilungsplan eine Empfehlung – nicht mehr.

        Weiterhin verletzte der Teilungsplan grundlegende Elemente der UN-Charta, so dass Selbstbestimmungsrecht der Völker.

        Die arabische Seite hatte eine rechtliche Überprüfung des Teilungsplans gefordert. Die ist jedoch niemals erfolgt.

        Husseini war schon seit vielen Jahren im Exil und zudem kein gewählter Vertreter der Palästinenser.

        Es gab keine palästinensische Vertretung zu jener Zeit und ein Referendum wurde nicht angestrebt.

        Das palästinensische Volk war vollkommen außen vor.

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