Der Schändungskrieg

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Israelische und palästinensische Extremisten führen einen immer intensiveren „Heiligen Krieg“ gegeneinander. Beide haben es auf die Heiligen Stätten ihrer Gegner abgesehen…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 7. Oktober 2011

Im friedlichen Beduinendorf Tubas-Zangaria im Norden Israels wurde eine Moschee in Brand gesteckt. Die Bilder verbrannter Koran-Bücher und rußiger Gebetsteppiche lösten weltweite Empörung aus. Sogar die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton verurteilte diese „abscheuliche Schandtat“. In einer Pressemitteilung war von „gefährlichen und provokativen Attacken auf eine Moschee“ die Rede. „Derartige hasserfüllte sektiererische Aktionen können niemals gerechtfertig werden.“ Die israelischen Behörden sollten sich „energisch“ Bemühen die Täter dieser hinterhältige Tat und ähnliche Attacken im Westjordanland dingfest machen.

In Israel war die Rede von einem Terrorakt, der an den Grundfesten der Demokratie rüttele. Staatspräsident Schimon Peres, die beiden Oberrabbiner und mehrere Minister nahmen den Schaden vor Ort in Augenschein. Die  ultra-orthodoxe Zeitung „Yated Ne´eman“ kritisierte jüdische Politiker, die behauptet hatten, dass es eine Provokation von Arabern gewesen sein könnte. „Juden zünden keine Moscheen an. Es gibt keinerlei Rechtfertigung für den Angriff auf die Moschee. Dies ist eine irre, gefährliche Tat.“ Wer das Feuer gelegt habe, sei „Terrorist und Mörder mit Blut an den Händen“, schrieb Rabbi Schalom Eljaschiv Die Polizei hatte zwar schnell Verdächtige festgenommen. Aber wegen einer richterlich verfügten Nachrichtensperre wurde nicht einmal bekannt, ob die Verhafteten Juden oder Araber waren. So kamen in rechtsgerichteten israelischen Kreisen Verschwörungstheorien auf, wonach Palästinenser und nicht jüdische Extremisten die Moschee in Brand gesteckt hätten. Gleichwohl waren die Tat und die hinterlassenen Graffiti eher typisch für radikale Siedler aus den besetzten Gebieten. Am Donnerstag Abend durfte nun veröffentlicht werden, dass die Polizei schon am Tag der Tat einen 18 Jahre alten Israeli festgenommen habe, der zwar in Galiläa lebt, aber in der berüchtigten Siedlung Jitzhar im Westjordanland studiert habe. Der Richter habe die Untersuchungshaft verlängert, weil sich die belastenden Beweise „täglich verdichten“.

Am Donnerstag Morgen wurde die Schändung des Grabs des biblischen Erzvaters Joseph am Rande der palästinensischen Stadt Nablus im Westjordanland bekannt. Diese jüdische Heilige Stätte wird von der palästinensischen Polizei bewacht, darf aber laut Osloer Verträge in Absprache regelmäßig von Israelis in Begleitung israelischer Militärs besucht werden. Bei dem Grab hatte es 1996 erbitterte Kämpfe mit vielen Toten gegeben und immer wieder wurde es von Palästinensern zerstört oder geschändet. In der Nacht zum Donnerstag entdeckten rund 1500 orthodoxe Juden, die zum Gebet an dem Grab gekommen waren, dass es erneut mit Hakenkreuzen und anderen Graffiti geschändet worden war. In Israel gab es deshalb keine große Aufregung. Nur die mächtige amerikanische Anti Diffamation League (ADL) veröffentlichte Protest und forderte nun den Palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas auf, diese Schändung einer jüdischen Heiligen Stätte zu verurteilen, wie es israelische Politiker im Falle der ausgebrannten Moschee getan hätten. Hillary Clinton schwieg und die internationalen Nachrichtenagenturen nahmen kaum Notiz von der Schändung der jüdischen Heiligen Stätte.

Am Donnerstag Abend wurde zudem bekannt, dass der israelische Geheimdienst und die Polizei einen Terroranschlag aufgeklärt haben, der möglicherweise der Auslöser für die Brandschatzung der Moschee in Tubas Zangaria war. Auf die Wände der Moschee hatte der Täter auch den Namen „Palmer“ gesprüht.

Ascher Palmer und sein zweijähriger Sohn Jonathan waren vor zwei Wochen bei einem vermeintlichen Autounfall bei Hebron ums Leben gekommen. Doch stellte sich heraus, dass ein großer Stein die Frontscheibe durchschlagen hatte. Das Auto stürzte in einen tiefen Abgrund. Ascher Palmer und sein kleiner Sohn wurden getötet.

In der palästinensischen Ortschaft Chalchul bei Hebron wurden laut Angaben der Polizei fünf Palästinenser verhaftet. Zwei von ihnen seien für den Mord an den beiden Israelis verantwortlich gewesen. Sie hätten den Stein im Vorbeifahren auf deren Auto geworfen und die Tat eingestanden. Zusätzlich seien noch drei weitere Palästinenser verhaftet worden, die sich zu dem im Abgrund liegenden Auto begeben hätten, um es auszurauben. Dem toten Ascher Palmer hätten sie die Pistole gestohlen.

Die Welt hat diesen doppelten Mord, an einem zweijährigen Kind und seinem Vater, überhaupt nicht wahrgenommen Es sei hier angemerkt, dass die Opfer willkürlich das Ziel des Steins geworden waren. Es hätte genau so gut israelische Palästinenser, Touristen im Mietwagen oder ausländische Journalisten treffen können, da die Palästinenser den Stein offenbar willkürlich auf ein Auto mit israelischem Nummernschild geworfen haben, ohne zu prüfen, der da am Steuer sitzt. Israelische Autonummern sind gelb mit schwarzen Ziffern, während die Palästinenser weiße Nummernschilder mit grünen Ziffern benutzen.

(C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com

11 Kommentare

  1. Hier mal die Wahrheit für Jane und ihren Fan Club

    Ein „judenreines“ Palästina?

    „Die israelische Siedlungspolitik sei das größte Hindernis für einen Frieden im Nahen Osten, heißt es allenthalben. Doch diese Behauptung ist nicht nur falsch, sie transportiert außerdem die Botschaft, daß Juden auf palästinensischem Boden grundsätzlich nichts zu suchen haben – während umgekehrt von Israel selbstverständlich verlangt wird, ein multinationaler Staat zu sein.“

    „Ende April vergangenen Jahres verurteilte ein von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) eingesetztes dreiköpfiges „Militärgericht“ in Hebron den 59jährigen Palästinenser Anwar Breghit zum Tode; außerdem beschloß es, das Vermögen und den Besitz des Angeklagten – dem keinerlei Möglichkeit zur Verteidigung gegeben wurde – zu beschlagnahmen. Breghit habe Land an Juden verkauft und damit gegen ein Gesetz aus dem Jahr 1979 verstoßen, das genau dies verbiete, urteilte das Tribunal. Darüber hinaus habe er zwei weitere Anordnungen nicht befolgt: eine aus dem Jahr 1958, nach der Israel grundsätzlich zu boykottieren sei, und eine von 1953, die jeglichen Handel mit Israelis untersage. Damals war die Westbank zwar noch von Jordanien besetzt, die PA hält die seinerzeitigen Verfügungen jedoch offenkundig weiterhin für verbindlich und orientiert sich auch sonst am Nachbarstaat, wenn sie es für opportun befindet. 1997 beispielsweise kündigte sie an, ein jordanisches Gesetz aus dem Jahr 1973 zu übernehmen, nach dem der Verkauf von Land an den „Feind“ – wozu ausnahmslos alle Israelis gezählt wurden – als „Hochverrat“ zu betrachten und mit der Todesstrafe zu ahnden sei. Ob dieses Gesetzesvorhaben offiziell umgesetzt wurde, ist unklar; fest steht aber: Es gab in den vergangenen 30 Jahren eine ganze Reihe von Todesurteilen gegen Palästinenser, die Ländereien an Juden veräußert haben sollen. Wie viele dieser Urteile tatsächlich vollstreckt wurden, läßt sich nicht zuverlässig sagen. Ãœbereinstimmend berichten jedoch so unterschiedliche Quellen wie die BBC, die israelische Tageszeitung Jerusalem Post und selbst die wenig israelfreundliche Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch von mehreren Fällen, in denen solche „Kollaborateure der Zionisten“ kurz nach dem jeweiligen Schuldspruch ermordet aufgefunden wurden.“

    „Dem kurzen Prozeß gegen Anwar Breghit vorausgegangen war eine Warnung des obersten islamischen Richters der PA, Scheich Tayseer Rajab Tamimi, der die Palästinenser an eine bestehende Fatwa (ein islamisches Rechtsgutachten) erinnerte: Ihr zufolge sei es eine „sehr schwere Sünde“, Häuser und Grundstücke an Juden zu verkaufen oder zu vermieten. Dieser Erlaß beziehe sich auch auf Immobilienmakler und Mittelsmänner, die an solchen Transaktionen beteiligt sind. Anlaß für den Mahnruf des Gottesdieners waren Berichte, nach denen jüdische Geschäftsleute aus den USA 20.000 Quadratmeter Land auf dem Ölberg in Jerusalem von Palästinensern erworben hatten. „Wer die Warnung ignoriert, wird gemäß der islamischen Lehre hart bestraft werden“, ließ Tamimi keinen Zweifel daran, daß die Konsequenzen tödlich sein können. Jerusalem sei schließlich die „geistliche und politische Hauptstadt der Palästinenser“, und „die Juden haben dort keinerlei Rechte“. Hatem Abdel Kader, ein Rechtsberater der im Westjordanland herrschenden Fatah, schloß sich dem Scheich an: Die Erneuerung der Fatwa sei „notwendig“, befand er, denn Jerusalem sehe sich einem „wilden Ansturm“ durch die israelische Regierung ausgesetzt, die die palästinensische Bevölkerung in der Stadt „von 27 auf 12 Prozent reduzieren“ wolle.“

    mehr und weiter zu Lesen unter : http://www.wissenbloggt.de/?p=6670

    Es gibt in deutschland und Europa nach wie vor Interessen von Politikern und Menschen und Lobbys die mit Hilfe der Araber die Judenfrage klären wollen.
    Vielen passt es nicht das die Juden so kurz nach dem zweiten Weltkrieg ihren eigenen Staat bekommen haben und dann auch noch Unbesiebar sind auf dem Schalchtfeld und in der Wirtschaft. Das ist für viele die die Juden nach wie vor für Minderwertig halten eine Beleidigung.

    Eine zwei Staaten Lösung löst nur das Problem für die Europäer aber nicht das Problem hier in Israel mit den Arabern

  2.  
    @abuhetzeira
    wer’s nun war, wir wissen’s nicht, richtig?
     
    Wenn man sich aber ansieht, wie geschickt die „Pallywood“-Version die (europäischen) Medien bereits korrumpiert hat, und damit auch die öffentliche Meinung, wenn man gleichfalls bedenkt, wieviel Taten von Arabern zunächst den Juden in die Schuhe geschoben wurden (dicke Schlagzeile immer), die sich dann eben doch als Taten von Arabern erwiesen (Randnotiz, wenn überhaupt), dann darf man sich als denkender Mensch schon fragen, wer was davon hat, wenn zB ein Rabin Denkmal versaut wird…
    Nicht?
     
    Wem nützt es, wenn die Juden (so sind sie eben?) angeklagt werden??
     
    Und wenn man dann noch bedenkt, wie antisemitische Hetze gegen Juden genau solches Verhalten, wie es auch hier wieder Juden unterstellt wird, propagiert/agitiert, dann habe ich wirklich keine Lust mich darauf zu konzentrieren, daß es möglicherweise sogar unter Juden noch Bösewichte geben mag.
    Ach, egal…
     
     
     

    • „wer’s nun war, wir wissen’s nicht, richtig?“
       
      Tja, hab’s kurz nach dem Absenden meines Kommentars erst erfahren.
      Dieser Jude, der das war, hat mehrere Familienmitglieder durch arabische Terroranschläge in Israel verloren.
      Schätze, er wollte mit Graffiti darauf aufmerksam machen, daß die gescheiterte Friedenspolitik von Israel ihm viele Schmerzen bereitet hat…
       
       
       

    •  
      Noch eines, die Formulierung „gescheiterte Friedenspolitik“ möchte ich, um Mißverständnisse zu vermeiden, zurücknehmen.
      Mag sein, daß die Politik in Rabins Zeit in dem Sinne gescheitert ist, daß die Mörder zB der Eltern und Geschwister des hier aufgeführten Graffiti-Protestlers nicht von ihrem Handeln abgelassen haben, aber insgesamt ist natürlich jede Politik von Israel ab 1948 mit der Staatsgründung als „Friedenspolitik“ zu betrachten.
       
       

  3. Heute wurde, das Rabin Denkmal mit Graffitis und Farbe versaut. „Price Tag“ und „Free Yigal Amir“(Rabins Mörder) sind da zu lesen.

    Das waren sicher auch Araber, weil die alle böse sind, und er Prophet Mohammed soein böser Mörder. Juden würden soetwas nie tun, weil alle Juden gute Menschen sind und das auserwählte Volk.

    (Der letzte Absatz ist ironisch gemeint). 

  4. @Jane

    So ganz stimmt das nicht – immerhin waren sie eine Notiz in den Zeitungen – die geringe Resonanz darf allerdings nicht wundern, kommen doch fast wöchentlich palästinensische Zivilisten ums Leben, durch die IDF, durch Siedlergewalt und die werden noch sehr viel mehr ignoriert.“

    Und wieder beim Lügen und Hasspropaganda erwischt

    Was bringt Ihnen eigentlich diese ewige Lügerei und Hasspropaganda gegen Israel ?

    Lesen sie sich lieber die Atkuellen Artikel durch dort steht die Realität wie sie wirklich ist und nicht wie in ihren Hasserfüllten Antijüdischen Wunschträumen.

    Wie z.B. der Artikel „warum ist Abbas zur UNO gegangen“ aber davor haben Sie Angst sich zu äussern weil sie dort mit der Wahrheit und der Realität Konfrontiert werden.

    Wieviel Gräber und Synagogen sind in deutschland nach 1945 wieder geschändet worden und niemanden Interessiert es.

  5. The global body called on Israel to protect Palestinians and investigate a surge of attacks by Israeli settlers against civilians in the West Bank, particularly in the village of Qusra, near Nablus.
    The village had been „targeted by settlers“ at least six times in six weeks, said Rupert Colville, spokesman for United Nations High Commissioner for Human Rights Navi Pillay.
    „We do have particular concerns about the way the IDF operates in circumstances, particularly in those surrounding this particular village … They seem to be very quick to resort to excessive force when it comes to the Palestinians and not to restrain the settlers,“ Colville said.
    On Oct. 6, Palestinians from Qusra discovered at least 200 trees belonging to four families had been cut down, depriving them of their main source of income, he added.
    „The accountability for settler violence against Palestinians is less than adequate let’s say and certainly not comparable to the reverse cases. When Palestinians attack settlers there’s always very, very strong reaction,“ Colville said.
    UN Secretary-General Ban Ki-moon is due to issue a report in coming days on Israeli settlements, which addresses the lack of accountability for settler violence, said Colville.

    „We call on the Government of Israel to fulfill its obligation under international human rights and international humanitarian law to protect Palestinian civilians and property in the occupied Palestinian territory,“ he said.

    „More needs to be done to effectively prevent attacks by settlers against Palestinian civilians and, when they do occur, they should be properly investigated by the Israeli authorities,“ he said. Victims should be compensated, he added.
    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=428289
    The Israeli military has discharged a soldier for acting „unprofessionally“ in shooting dead an unarmed 65-year-old Palestinian man in Hebron earlier this month.
    Another soldier, who initiated the firing, was exonerated by investigators because a „suspicious movement caused [him] to feel his life was threatened“. The dead man was asleep in bed when soldiers entered the room, according to his family. He was shot multiple times in the head and upper body.
    In the Gaza Strip, on 12 September 2010, Israeli forces killed three Palestinian civilians in the northern Gaza Strip: an old man; his grandchild and another child. The victims were killed when Israeli forces fired five shells towards a group of Palestinian farmers and shepherds in Abu ‚Eida land in the northeast of Beit Hanoun town in the northern Gaza Strip. The attack resulted in the killing of about 30 sheep as well.
    http://www.imemc.org/article/59432
    A Palestinian pedestrian has been killed after a Zionist police vehicle hit him in East al-Quds (Jerusalem) suburb near an illegal Zionist settlement neighborhood.
    According to AFP, the 38-year-old victim Amin Talab Dabash was hit by an Israeli police jeep in Har Homa in East al-Quds on Wednesday.
    In another incident, two Palestinians were shot dead and seven others were wounded by the Zionists in Gaza on Tuesday.
    The Dabash family charges Zionist forces of having intentionally killed him.
    14. Oktober 2011
    http://english.irib.ir/radioislam/news/islam-in-asia/item/79673-palestinian-civilian-killed-by-zionist-jeep
    Die Siedler haben die Schändungen der Moscheen etc. im Rahmen ihrer Price-Tag Policiy ja zugegeben und erreichen damit was sie sich wünschen:
    Nentanyahu prüft gerade die Legalisierung bislang nicht genehmigter Außenposten auf privatem palästinensischem Boden.

    On 22 September 2011, at least 10 Israeli settlers from “Oufra” settlement, northeast of Ramallah, set fire to olive and fig trees in Wad Zaghoura area in the west of Deir Jarir village. At least 40 dunums of agricultural land, including 100 olive trees and 40 fig trees, were burnt before villagers were able to extinguish fire.
    On 25 September 2011, Palestinian farmers in Qasra village, southeast of Nablus, found that Israeli settlers had uprooted 400 trees in Shu’ab al-Kharab area, which is located nearly 1,500 meters away from “Yish Kodish” settlement.
    On the same day, Palestinian farmers in Douma village, southeast of Nablus, found that Israeli settlers had uprooted 150 trees in Shu’ab al-Kharab area, which is located nearly 1,500 meters away from “Yish Kodish” settlement.
    On the same day, Israeli settlers living in settlement communities inside and around Hebron launched a series of attacks against Palestinian civilians. In this context, a Palestinian civilian sustained burns to the eyes, the shoulder and the neck, and bruises throughout the body.
    On 28 September 2011, Israeli forces handed notices to Palestinian civilians in Battir village, west of Bethlehem, ordering confiscation of 148 dunums of land planted with fruits, olives and vegetables belonging to at least 40 Palestinian families.
    http://www.imemc.org/article/62150

  6. “Die Welt hat diesen doppelten Mord, an einem zweijährigen Kind und seinem Vater, überhaupt nicht wahrgenommen Es sei hier angemerkt, dass die Opfer willkürlich das Ziel des Steins geworden ware“
     
    So ganz stimmt das nicht – immerhin waren sie eine Notiz in den Zeitungen – die geringe Resonanz darf allerdings nicht wundern, kommen doch fast wöchentlich palästinensische Zivilisten ums Leben, durch die IDF, durch Siedlergewalt und die werden noch sehr viel mehr ignoriert. Sie werden in nur ganz wenigen Medien überhaupt erwähnt, so als ob es das selbstverständlichste der Welt wäre, dass man Palästinenser umbringen darf.
     
    Das ist eben der inflationäre Effekt des Wertes menschlichen Lebens schlechthin, den dieser Dauerkonflikt so mit sich bringt und Israel tut eine Menge dafür, dass das auch so bleibt. Palästinensisches Leben hat für Israel ja nur einen so geringen STellenwert, dass entsprechende häufige Delikte so gut wie gar nicht geahndet werden und wenn doch, dann mit lächerlichen Strafen bedacht werden.

  7. „Die Polizei behauptet, erste Verdächtige der Brandstiftung verhaftet zu haben, gab jedoch  noch keine Einzelheiten zu deren Identität preis.
    Obgleich nahe liegt, dass israelische Siedler die Tat begangen haben, wird nicht ausgeschlossen, dass Araber die Brandstiftung als Provokation verübt hätten. “
    Sahm 3. Oktober

    „So kamen in rechtsgerichteten israelischen Kreisen Verschwörungstheorien auf, wonach Palästinenser und nicht jüdische Extremisten die Moschee in Brand gesteckt hätten.“
    Sahm 08.Oktober

    Während Sie am 03.Oktober durch die vorherige „Polizei behauptet“ und nachfolgendem offiziösen: „wird nicht ausgeschlossen“ vermitteln, es gäbe ensthafte Verdachtsmomente, „dass Araber die Brandstiftung als Provokation verübt hätten“ sind es am 08. Oktober Verschwörungstheorien rechtsgerichteter Kreise. Lesen sie eigentlich Ihre eigenen Artikel, oder schreiben Sie nur? Wird eigentlich, von wem auch immer, nicht ausgeschlossen, dass die Schändung des Joseph Grabes durch nicht Araber als Provokation durchgeführt wurde?

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