Land ohne Frieden – Warum Abbas zur UN gegangen ist

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Während es für die westlichen Mächte diplomatisch eher unangenehm war, so erlangte Mahmud Abbas‘ Versuch, von den UN einen palästinensischen Staat anerkennen zu lassen, doch auch breite Sympathien. Denn schließlich stellt sich die Frage, welche Wahl er denn hatte? Laut dem anerkannten Narrativ ist Frieden im Nahen Osten unmöglich, da Israels derzeitige Hardliner-Likud-Regierung sich weigert, einen palästinensischen Staat anzuerkennen und weiter Siedlungen baut…

Von Charles Krauthammer

Es ist bemerkenswert, wie diese schwerwiegende Verdrehung der Wahrheit zur gängigen Meinung wurde. In der Tat hat Netanyahu seine vom Likud geführte Koalition von der offenen Anerkennung eines palästinensischen Staates überzeugt und somit Israels ersten nationalen Konsens in der Zwei-Staaten-Lösung geschaffen. Er ist ebenso der erste Ministerpräsident, der einem Siedlungsmoratorium zugestimmt hat – zehn Monate – etwas, das keine Labor- oder Kadima-Regierung jemals getan hat.

Abbas boykottierte trotzdem in den ersten neun Monaten des Moratoriums die Gespräche und reagierte erst im zehnten Monat. Er verließ den Verhandlungstisch jedoch umgehend, als das Moratorium kurze Zeit später auslief. Vergangene Woche betonte er erneut, dass er die Friedensverhandlungen weiter boykottieren wird, solange Israel nicht – bereits im Vorfeld – jedweden Anspruch auf Gebiete hinter den Waffenstillstandslinien von 1949 („Grüne Linie“) aufgibt. Das bedeutet beispielsweise, dass das jüdische Viertel in der Jerusalemer Altstadt palästinensisches Gebiet wäre. Diese Forderung ist nicht nur absurd, sie verletzt auch sämtliche vorherigen Friedensabkommen, die alle festlegen, dass solche Forderungen das Thema von Verhandlungen sein sollen, nicht deren Vorbedingung.

Abbas beharrt weiter unbeirrt auf dem sogenannten „Recht auf Rückkehr“, das Israel demographisch zerstören würde: Millionen Araber würden den einzigen jüdischen Staat der Welt zum 23. arabischen Staat machen. Und Folgendes hat er wiederholt erklärt (letztmalig vergangene Woche in New York): „Wir werden einen jüdischen Staat nicht anerkennen.“

Doch das ist alles nicht neu. Es passt perfekt in die lange Geschichte der palästinensischen Weigerung:

• Camp David, 2000: Ministerpräsident Ehud Barak bietet Yassir Arafat einen palästinensischen Staat im Westjordanland und im Gazastreifen und zusätzlich die vorher undenkbare Teilung Jerusalems an. Arafat lehnt ab und macht kein Gegenangebot, womit er seine fehlende Bereitschaft demonstriert, irgendein Abkommen mit Israel zu schließen. Statt dessen startet er innerhalb der nächsten zwei Monate einen grausamen Terrorkrieg, der tausend Israelis das Leben kostet.

• Taba, 2001: Ein sogar noch besseres Angebot – die Clinton-Parameter – wird unterbreitet. Arafat lehnt erneut ab.

• Israel, 2008: Ministerpräsident Ehud Olmert kapituliert vollends vor den palästinensischen Forderungen – 100 Prozent der Westbank (mit Gebietstausch), palästinensische Eigenstaatlichkeit, die Teilung Jerusalems mit dem muslimischen Teil als Hauptstadt des neuen Palästina. Und er geht noch weiter: Er bietet an, dass die heiligen Stätten Jerusalems, einschließlich der Klagemauer, einer internationalen Körperschaft übergeben werden, an deren Spitze Jordanien und Saudi Arabien stehen.

Und hat Abbas dem zugestimmt? Natürlich nicht. Wenn er es getan hätte, wäre der Konflikt beendet gewesen und Palästina wäre bereits ein Mitglied der Vereinten Nationen.
Das sind alles keine alten Geschichten. Alle drei Verhandlungen wurden im vergangenen Jahrzehnt abgehalten. Und jede einzelne widerspricht voll und ganz dem derzeitigen geschichtsvergessenen Narrativ von Israels „Unnachgiebigkeit“ als Hindernis für den Frieden.

Siedlungen? Jede Siedlung, die im neuen Palästina verbliebe, würde zerstört und geräumt werden, genauso wie es im Gazastreifen geschehen ist.

Also warum lehnen die Palästinenser alles ab? Da eine Zustimmung bedeuten würde, dass sie ein endgültiges Friedensabkommen schließen müssten, welches den jüdischen Staat auf „angestammtem muslimischen Boden“ anerkennt.

Das Schlüsselwort hierbei ist „endgültig“. Die Palästinenser sind darauf vorbereitet, vorläufige Übereinkünfte zu unterzeichnen, so wie Oslo. Rahmenabkommen wie Annapolis. Waffenruhen wie das Waffenstillstandsabkommen von 1949. Alles, außer einem endgültigen Vertrag. Alles, außer einem endgültigen Friedensvertrag. Alles, außer einem Vertrag, der den Konflikt ein für alle Mal beendet – während der jüdische Staat noch existiert.

Also warum hat sich Abbas vergangene Woche an die UN gewandt? Seit fast einem halben Jahrhundert haben die USA eine Lösung für den Nahostkonflikt auf der Grundlage von „Land für Frieden“ angestrebt. Land für Frieden hat zu dem israelisch-ägyptischen Friedensvertrag von 1979 und dem Frieden zwischen Israel und Jordanien 1994 geführt. Israel hat den Palästinensern drei Mal Land für Frieden angeboten. Das Angebot wurde jedes Mal abgelehnt.

Warum? Aus genau dem gleichen Grund, warum Abbas vergangene Woche bei den UN war: Um das Land ohne Frieden zu bekommen. Souveränität ohne dafür den jüdischen Staat anerkennen zu müssen. Eigenstaatlichkeit ohne Verhandlung. Ein unabhängiges Palästina in einem fortgesetzten Kriegszustand mit Israel.

Israel hat 2000 im Südlibanon Land ohne Friedensvertrag aufgegeben und hat im Gegenzug Krieg bekommen (der Libanonkrieg von 2006) – 50.000 Raketen der Hisbollah sind nun auf das israelische Kernland gerichtet. 2005 hat Israel Land ohne Friedensvertrag im Gazastreifen aufgegeben, und wurde wieder mit Krieg „belohnt“ – und konstanten Raketenangriffen aus einem offen mörderischen palästinensischen Mini-Staat.

Israel ist darauf eingestellt, Land aufzugeben, aber nie wieder ohne Frieden. Einen endgültigen Frieden. Das ist genau das, was jeder palästinensische Führer von Haj Amin al-Husseini über Yassir Arafat bis zu Mahmud Abbas verweigert. Und das ist genau der Grund, warum es unabhängig davon, wer Israel regiert, nie Frieden gab. Territoriale Konflikte kann man lösen, existentielle nicht.

Land für Frieden: Ja. Land ohne Friedensabkommen ist nichts weiter als eine Einladung zum nationalen Selbstmord.

Der Autor ist Publizist und Pulitzerpreisträger.

Washington Post, 30.09.11, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

12 Kommentare

  1. @Carmela

    ich glaube Sie sind auf dem richtigen Weg haben aber entweder keinen guten Lehrer und gar kein und basteln sich die Theorie selber zusammen, was nicht gut was zu falschen schlüssen führen kann.

    Wenn ich schreibe das sie zu Christlich sind dann desswegen aus Erfahrungen mit Christen die immer die Propheten als Beispiel nehmen um etwas zu erklären. Weil sie den Talmud nicht lernen der zur Torah gehört weil er die Erklärung zur Torah ist.

    In Ihren Zitat steht doch, dass G´tt das Volk heim führt. Ich sehe aber keinen G´tt in der Rückführung Israels. Ich sehe Menschenwerk. Im Auszug aus Ägypten ist ER doch auch voraus gegangen. Wieso soll es nicht wieder so sein?“

    Die Isaeliten hat Moshe aus Mizrajim geführt und nicht Kadosh Baruch Hu. G“tt hat Moshe beauftragt wenn Sie die Torah richtig lesen mit den Worten „Führe mein Volk aus Mizrajim“. Und G“tt Kadosh Baruch Hu hat Moshe zu dem grössten Propheten aller Zeit gemacht als er ihm und das Volk Israel am Har Sinai die Gesetze übergab.

    Nach dem die Israeliten den Jordan überquert hatten um das Land Kenaan in Besitz zu nehmen als ihr Erbe bis zur Zerstörung des zweiten Tempel durch die Römer über die 2000 Jahr Galut bis 1948 zur Wiederbegründung der Staatlichkeit Israels, hat der Staat Israel nie aufgehört zu Bestehen.

    Es waren immer Juden in Eretz Israel  die unter anderem den Jüdischen Kalender der nur in Israel geführt werden konnten bewahrt haben für die Juden im Galut.
    Es steht in der Torah geschrieben das in der Zeit wo ich mein Volk unter die Gojim verteile, wird das Land Brach und Öd sein für alle Feinde uninteressant bis ich mein Volk wieder zurüführen werde.

    Die Wiederbesiedelung Eretz Israel hatte schon 1834 begonnen von Juden aus Russland durch Progrome vertrieben.
    Eretz Israel kann nur durch Menschen aufgebaut werden und nicht durch Propheten genauso wie in der Zeit zu Moshe und danach.

    Wenn ich Sie angeschrieben habe das sie zu Christlich denken denn desswegen weil Christen immer Zeichen sehen müssen.

    Das grösste Wunder für alle Juden Weltweit bis heute ist der Staat Israel an sich selber. Das ist das grösste Zeichen was man haben will um zu sehen und zu verstehen das es G“tt Kadosh Baruch Hu gibt.
    Der Befreiungskrieg gegen alle Arabischen Staaten der schnell gut Wirtschaftliche Aufbau bis heute sind alles Zeichen dafür das G“tt sein vol zurückführt und zwar ohne Propheten denn das macht er lieber selber.

    Mich interessiert weniger was für eine Religion die Menschen haben, sondern welche Religion G´tt hat

    G“tt hat keine Religion Er ist einfach nur G“tt der die Welt erschaffen hat und jeden Tag immer wieder neu erschafft. G“tt Kadosh Baruch Hu hat dem Volk Israel seine Torah seine Lehre und seine Gesetze gegeben damit sie die befolgen auf Ewig. 

    G“tt braucht auch kein Tempel in dem Er wohnt Er ist auch nicht Empfindlich sondern Grossmütig Gerecht und mit viel Erbarmen.

    Für mich hört sich das sehr christlich an. Ich habe noch nichts gehört von einem Tempel in Israel oder einer Schehina. Das sagen Christen oft, dass Gott sie führt.
    Ich glaube auch dass ER Israel wieder heim bringt, aber ich glaube nicht dass es in einer sterblichen Welt ist. Ich glaube, dass er Israel sammelt, um es vorzubereiten auf das ewige Erbe. “

    Es gibt auch kein Tempel in der Art und eigentlich bräuchten wir in Israel auch keine Synagogen den ganz Israel ist eine Synagoge. Hier können sie an jdem Platz egal wo man gerade ist Beten denn das ist Eretz Israel.

    Es gibt die ha Olam hasä und die ha Olam haba also dies Welt und die kommende Welt. Für die kommende Welt braucht der Jehudi Mizwot die er aber nur in dieser Welt erfüllen kann. Und einige Mizwot kann man nur in Eretz Israel erfüllen und nicht einmal im Ausland. Das alleine ist schon ein Beweis dafür das G“tt will das es Eretz Israel gibt.

    Zum Schluss: Ich glaube nicht das Sie Jüdin sind aber wenn Sie sich dafür Interessieren dann Empfehle ich Ihnen unbedingt einen Lehrer der Sie Unterrichtet in Torah und Talmud. Und es ist wichtig das sie immer mit mehreren Leuten zusammen lernen nie allein.

    Und dann können Sie gerne sagen, dass G´tt Israel führt, weil dann ist es bewiesen. Aber ohne Beweis glaube ich niemanden. Dazu habe ich schon zu viel gesehen.“
    Israel ist der Beweis und gerade jetzt zu Sukkoth am Sonntag gehe ich zur Cotel denn da ist Birkat Cohanim ( Segen der Priester ) und das wir heute für selbstverständlich halten ist nach wie vor das grösste wunder und der grösste Beweis.


  2.  

    riciano
    19. September 2011 – כ׳ באלול תשע״א at 16:15 Die Teilung des ehemaligen britischen Mandatsgebietes Palästina ff. … der Schaffung 2er Staaten, eines jüdischen und eines palästinensischen Staates ist bereits 1947/1948 geschehen.
    Dies sollten die sog. restlichen in Israel befindlichen Palästinenser??? dringend einmal zur Kenntnis nehmen!!!
    70% des ehem. Mandatsgebietes (Ostjordanland) palästinensisch (mit pal. Königin)
    restl. verbleibenden 30% ISRAEL.
    Unfassbar, dass das Existenzrecht  der Hebräer, des Staates Israel nach einer grauenvollen Periode in der Menschheitsgeschichte erneut  in Frage gestellt wird, und dies von der Völkergemeinschaft???

    jane

    19. September 2011 – ט״ו בתשרי תשע״ב at 20:32 ”Unfassbar, dass das Existenzrecht  der Hebräer, des Staates Israel nach einer grauenvollen Periode in der Menschheitsgeschichte erneut  in Frage gestellt wird,”
     
    So ein Unsinn.

    Niemand stellt das Existenzrecht Israels in Frage.
    REinhard Stroh

    21. September 2011 – כ״ב באלול תשע״א at 13:13 Ich glaube, riciano hat sich mit der Datierung vertan. Laut Völkerbund war tatsächlich im ganzen Mandatsgebiet (also grob Jordanien und Israel) eine Heimstätte der Juden einzurichten.
    Dann hat England offenbar das Öl gerochen und aus Transjordanien ein arabisches Gebiet gemacht. Warum auch nicht, wenn dann wenigstens klar wäre, dass Cisjordanien wenigstens für die jüdische Heimstätte vorhanden bliebe. In Jordanien können Juden heute kaum mehr wohnen. Also streng genommen in Jordanien abzüglich der von Jordanien anektierten Gebiete (“Westbank”).
    Was ist daran so schwer zu verstehen? Wers gern arabisch hat, soll bitte nach Jordanien auswandern. Die so gennannten Palästinenser in der Westbank haben meines Wissens Jordanische Reisepässe. Und wers gern jüdisch haben möchte, soll nach Israel auswandern, so wie es die 600.000 Flüchtlinge 1948 aus vielen arabischen Ländern mussten. Und: NEIN- deren Rükkehr ist praktisch ausgeschlossen (es wäre Selbstmord).
    Überhaupt- wenn wir schon dabei sind – einen Flüchtlingsstatus quasi vererben zu können, das ist Chutzpeh. Da hat uns jemand einen ganz großen Bären aufgebunden.
    Eigentlich tun mir die “Palästinenser” leid, weil sich vorallem die arabische Welt keinen Deut um sie schert. Sie werden nur als Faustpfand gegen das verhasste Israel mißbraucht. Warum schreibt niemand über diesen Umstand?

    @ Reinhard …super ….sehr aufmerksam

    hab grad noch mal gelesen – WUNDERBAR – Your statement. ,) meeehr davon bitte …
    nun ja, mit der Datierung nicht wirklich vertan – passt schon – beide Staaten sind ja dann letztlich Ende der 19vierziger tatsächlich entstanden.
    Palästina – Mandatsgebiet Palästina –  u. v. a. schnell zugänglich für JEDEN in Wikipedia “Völkerbundsmandat für Palästina“ ist eine ausführliche Beschreibung, optisch dazu auch eine seeehr anschauliche geographische Karte zu finden, um zu erkennen, was eigentlich der derzeit sooo sehr über Maß bemühte und strapazierte Begriff “Palästina“ praktisch ganz konkret bedeutet – worum es da GENAU geht??? Ost– und Westjordanland ….Gründung eines Palästinensischen Staates??? Doch längst da! Kann Reinhard völlig zustimmen – rüber da, wer in IL leidet …dort ist die Freiheit dann grenzenlos ,)))
    Die Wurzel dieses “Problems“ liegt genau da – britisches Klasse A-Mandats des Völkerbundes (heute UN) für Palästina – wo logischerweise dann auch nur die “Lösung“ liegen kann.
    Mehrheitlich palästinensische arabische Bevölkerung (was denn auch sonst? Einwohner Palästinas) im Hashemitisches Königreich Jordanien, die vor ihren eigenen moslemischen Glaubensbrüdern aus erst Arabien, dann aus Syrien, dann aus dem Irak nach Transjordanien geflohene hashemitische Herrscherfamilie eine defizile Minderheit.  Auch jahrzehntelanges beharrliches WEGSCHWEIGEN ändert absolut nichts daran.
    Wieso eigentlich 3 Staaten??? 2 arabische Palästinenser-Staaten??? …auf dem ehem. brit. Mandatsgebiet??? Warum soll der ohnehin kleinste “damalige Rest“ des Mandatsgebietes NOCHMAL zerteilt werden???
    “gerochenes Öl“ oder vllt. trefflicher das “Finden“ eines neuen hashemitischen Thrones ff. Königreiches sind keine besonders glaubwürdigen und schon gar nicht tragfähigen Begründungen für das stete Infragestellen des Existenzrechtes ISRAELS.
    Ohnehin wäre eine erneute Teilung keinesfalls Garant für Frieden. Die Schimäre “Land für Frieden“ ist nur Al-Taqiyya („muslimische Täuschung der Ungläubigen”) und hat nachweislich immer genau das glatte Gegenteil gebracht, Raketen, Terror und Hass.
    Eine deutliche und klare Ansage der Weltgemeinschaft an die Araber ist längst überfällig, dringend notwendig.
    ISRAEL ist mehr als nur ein Staat – Eretz Jisrael – Jacob ’s Kinder – das Volk G’ttes, dass genauso den weltbekanntesten Juden, Jeshua NRI, Christos der Kirchen hervorbrachte. Ca. 2,26 Mrd. Anhänger – sollten getreu ihren Glaubenswurzeln gemäss eigentlich uneingeschränkt “für ISRAEL steiten“
    ALL THE BEST FOR ISRAEL

     

  3. @ Reinhard Stroh

    Eine Frage:

    Wer hat mehr G´ttes Geduld gekostet? Die Juden oder die Europäer?

    Mit welchem Maßstab wird hier gemessen dass man zu so einer Aussage kommt?

    Ich will nicht behaupten, dass Europäer super sind. Aber ich habe kein besseres Land zum Leben gefunden wie Europa.
    Afrilka ist total arm, Australien ist wie die Wüste, Lateinamerika ist regiert von der Drogenmafia, Nordamerika geht bald über in religiösen Wahn und Asien ist voll mit unreinem Fleisch, die essen manchmal sogar Affen.

    Europa hat genug Regen, genügend Wirtschaft und  keine Konflikte unter den Ländern. Man kann ohne Probleme überall hingehen ohne Angst zu haben, und sie haben einiger Maßen religöse Toleranz.

    Hagalil ist auch in Herzen Europas entstanden, also ist es hier nicht so übel. Es ist hier friedlicher und ruhiger als in Israel. 

    Ich träume auch im Land zu sein und super frei zu sein und sich nicht ekeln zu müssen vor Schweinefleisch und keine Besoffenen schauen zu müssen. Aber Alkohol und Drogen laufen in Israel genauso herum.

    Es ist überall, dass man etwas findet, wo man sieht wie dumm Menschen sind. Das Paradies findet man nicht in einer sterblichen Welt, sondern wo G´tt Regierender ist. 

    Ich sehe es so, dass wenn der Mensch das lebt was in der Schrift gelehrt wird und nicht sein eigenes Wort dazuklebt, dass es hier auf Erden ein Stückchen Himmel und Paradies mehr gibt. 

    Das ist es letzendlich was Abbas veranlasst hat zur UNO zu gehen, weil die UNO stellt sich als Mittler zu einer besseren Welt dar. Sie betrachten sich als Brücke hinüber.

    Wo könnte er hingehen, um Frieden zu finden?

    Ich glaube er wird nicht weit kommen ohne Juden. 

     

  4. @Baruch Zion

    In Ihren Zitat steht doch, dass G´tt das Volk heim führt. Ich sehe aber keinen G´tt in der Rückführung Israels. Ich sehe Menschenwerk. Im Auszug aus Ägypten ist ER doch auch voraus gegangen. Wieso soll es nicht wieder so sein?

    Und wenn Sie Jesaja 2. Kapitel als schon einmal erfüllt sehen, wo hatte es sich erfüllt? Und wo steht geschrieben, dass es sich heute nicht erfüllen soll?

    Und was meine Religion betrifft, da kommt das Christentum damit am wenigsten klar, weil ich die ganze Heiligtumslehre habe, den Sabbat, Jom Kippur usw.

    Der Islam, wenn die nicht wissen, dass ich jüdischer Abstammung bin, glauben ich bin von ihnen. 

    Und das Judentum erlebe ich so, dass die Rabbiner keine Antwort haben, wenn man Fragen stellt.

    Wenn Sie mich fragen würden nach meiner Religion, dann müsste ich sagen ich wohne in mehrern Gärten. Ich fühle mich überall wohl und überall finde ich Engstirnigkeit, die ich nicht aushalte. 

    Für mich ist die zentrale Person mein G´tt und nicht meine Religion. Mich hat niemand erzogen was ich glauben soll. Meinen Eltern war das egal. Ich habe mir jede Religion dieser Weltreligionen angesehen, vom Budismus bis zu den Hare Krishna, einige Christen und den Islam. Und ich habe erkannt, dass die Monotheistischen Religionen an der Wahrheit näher sind als die anderen. Und ich habe mich für die Bibel entschieden, weil sie einzigartig ist unter allen Büchern. Sie hat eine perfekte Prophetie, die niemals von Menschen kommen kann.

    Mich interessiert weniger was für eine Religion die Menschen haben, sondern welche Religion G´tt hat. Und da ist meine Erfahrung mit meinem Weg aus dem Dschungel zu dem Ort wo G´tt wohnt garnicht so schlecht. Weil ich will ihm ja begegnen. UNd da bin ich wieder dem Judentum nahe, weil er ja im Tempel wohnt, und ER ist auch sehr empfindlich. Er hat eine genaue Vorstellung von seinem Tempel und lässt sich nicht mit anderen Göttern gleichsetzen. Wie ich ihn aus der Schrift kenne, ist er so, wenn Menschen herummurksen, dann entweder fährt er mit seinem Gericht über sie, oder er geht für immer. So gibt es Glaubensgemeinschaften, die zwar ein Glaubensbekenntnis auf ihn haben, aber ohne seine Gegenwart sind. Das ist doch schrecklich. Wenn man die Menschen betrachtet, dann sind sie sehr stolz auf ihren Glauben und hinterfragen ihn nicht mehr. Je älter ihre Glaubensgemeinschaft ist, desto sicherer sind sie sich.

    Aber laut Bibel gibt es Erkennungszeichen, ob eine Gemeinschaft in Verbindung ist oder nicht. Da gibt es z.Bsp. Jesaja 8, 20 usw. dazu gehört Gerechtigkeit, auch bis zu einem bestimmten Grad der Frieden, ewiger Sieg, Einklang mit der Schrift und als größtes Zeichen die Gegenwart Gottes.

    In keiner Religion gibt es diese Überzeugung als im Judentum, dass die Erfüllung des Glaubens in der Gegenwart Gottes liegt. Das ist das Zentrum des Glaubens.

    Wenn Sie dort im Text zum Schluss sagen, dass heute G´tt selbst sein Volk führt, wie kommen Sie zu dieser Aussage?

     Für mich hört sich das sehr christlich an. Ich habe noch nichts gehört von einem Tempel in Israel oder einer Schehina. Das sagen Christen oft, dass Gott sie führt.

    Ich glaube auch dass ER Israel wieder heim bringt, aber ich glaube nicht dass es in einer sterblichen Welt ist. Ich glaube, dass er Israel sammelt, um es vorzubereiten auf das ewige Erbe. 

    Ich glaube nicht dass ich unjüdisch bin, denn es gibt viele solcher Juden, die so ähnlich in dem Punkt Staat Israel denken:

    http://www.youtube.com/watch?v=TAbF_5zRIBE&feature=related

    Wir haben hier eindeutig eine Spaltung des Judentums. Und die hier sind nicht die Ultra-Orthodoxen Juden, aber die Bibelkonformen.

    Diese erkennen den Staat Israel nicht an, weil das nicht die Erfüllung der Prophetie ist. 

    Denn der Herr, HERR tut nichts, er offenbare denn sein Geheimnis den Propheten, seinen Knechten.  Der Löwe brüllt; wer sollte sich nicht fürchten? Der Herr, HERR redet; wer sollte nicht weissagen? Amos 3, 7

    Sie können mich gern christlich nennen, denn vor der Zerstörung des 1. Tempels hatte G´t dies durch seinen Propheten vorausgesagt. Und beim 2. Tempel hat G´tt die Zerstörung des Tempels durch Jesus allein vorausgesagt und auch diese große Diaspora.

    Das ist keine Kleinigkeit. Hier geht es um Ereignisse mit schweren Folgen, schwerere als in der Babylonischen Gefangenschaft.

    Wir können hier ewig herumdiskutieren, wir können auch Versammlungen halten und ewig mit Bibeltexten herumreden, man wird nie zu einem Ende kommen.

    Letztendlich will G´tt dass alle, die IHN lieben glücklich sind und sich nicht Gefahren aussetzen, wo sie ihr Leben verlieren. 

    Letzt endlich wird es so sein, nach allem Licht was ich habe, dass jemand, der sich sehr gut auskennt, die Bundeslade finden wird. Und demjenigen wird man glauben müssen, weil die vielen Interpretationen führen zu nichts. Es gibt keinen größeren Beweis als die Bundeslade wieder zu bringen und sie ist bis heute nicht gefunden worden. Der HeRR bestätigt immer die Seinen. Immer. Wer rein ist, der hat das Zeugnis der Echtheit.

    Und dann können Sie gerne sagen, dass G´tt Israel führt, weil dann ist es bewiesen. Aber ohne Beweis glaube ich niemanden. Dazu habe ich schon zu viel gesehen.

    Ich denke wir sind nicht so weit voneinander entfernt?

    Glauben Sie mir, es gibt zu viele die mit dem Glauben gute Geschäfte machen oder Menschen ausnutzen, oder einfach Macht ausüben.

    Das Heil kommt von den Juden und alle Welt muss sich entscheiden ob sie es lieben oder hassen. Zwingen kann man niemanden.

     

     

     

  5. @Carmela

    ich glaube Sie bringen ein paar dinge durcheinander oder verwechseln Christliches mit Jüdischem.

    Israel wurde durch ein UNO Mandat erstellt und nicht durch einen Propheten.“

    die Wiederbesiedelung Eretz Israels hatte schon 90 Jahre vorher begonnen und die UNO ist nur ein Stein von vielen auf dem Weg zur Wiederbgründung des Staates Israel. Und von einem Propheten war nie die Rede denn die Rückführung so steht bei (Zefanjia 3.2) In jener Zeit bringe Ich G“tt euch heim, sammle euch, denn ich verschaffe euch Ansehen unt Ruhm unter allen Völkern der Erde, wenn Ich euch Verbannten zurückführe vor euren Augen, sprch der Ewige,

    Ich stehe zu meinem Glauben und ich stehe zu Jesaja 2. Kapitel.“ 
    Jesaja ist nur ein kleiner Teil der Jüdischen Prophten und er war für seine Zeit ausschlaggebend und wichtig. Heute führt G“tt selber sein Volk zum Ziel der Erschaffung der Erde.

    Sie haben eine recht starke Christliche Auslegung was nicht unbedingt zum Judentum passt.

  6. @ Baruch Zion

    Es ist keine Wende da! Im Gegenteil. Das ist genau das was die Europäer immer gemacht haben, um andere Gebiete zu erobern.

    Israel wurde durch ein UNO Mandat erstellt und nicht durch einen Propheten.

    Das ist kein Israel wo alle Nationen sich angezogen fühlen, weil sie ein Vorbild sind. Niemand fühlt sich wohl in Israel. Es ist nicht sicher. Und wenn die so weiter machen, dann habt ihr Krieg.

    Das ist eine böse Strategie die Juden und Araber gegeneinander zu bringen. Und die Idee stammte ursprünglich  von den amerikanischen Christen nach der Miller-Bewegung. Aber die heiligen nicht den Sabbat.

    Ich würde nie in so einem Staat leben wollen wie Israel. Ich wäre schon längst ausgewandert.

    Vor kurzem hat man schon wieder ganze Olivenplantagen der Palästinenser wegen einem Brunnen vernichtet. Das ist Unrecht!

    Ihr habt alle in der Schrift unter Hesekiel die Prophetie, dass G´tt einen neuen Bund aufrichten wird. Ohne diesen Bund werdet ihr nichts verstehen.
    Dieser neue Bund zeigt uns, dass wir wie Engel kämpfen sollen und nicht mehr wie Menschen. Was macht ihr denn anders wie die Heiden? Welchen Vorzug wollt ihr haben, wenn ihr so tut wie die Heiden, die kein Recht kennen? Aber selbst sie haben mehr Gefühl heute was Unrecht ist als ihr.
    Ihr sauft Bier, raucht, eßt  Schweinefleisch und läuft den Frauen anderer Männer nach. Ihr habt genauso ihre unreinen Waffen mit nuklearen Sprengköpfen und biologischen und chemischen Mitteln. 

    Ich stehe zu meinem Glauben und ich stehe zu Jesaja 2. Kapitel. 

    Wo habt ihr die Erfüllung dieser Weissagungen?

    Wo habt ihr den Psalm 68?

    Wo kämpft ihr mit den Flügeln der Morgenröte? Wo habt ihr das?

    Es gibt keine Wahl. Entweder ist man Israel, oder man ist es nicht. Und Mose hat sein letztes Lied nicht umsonst geschrieben wegen eurer Abtrünnigkeit.

    Ihr habt das Land und den Tempel verloren wegen der Abtrünnigkeit, wollt ihr es mit einer größeren aufbauen?

    Sagt nicht: G´tt hat gesagt wir sollen andere Völker vor uns wegtreiben. Nein. Wegen der Gräul sollen wir sie wegtreiben. Sie haben Kinder geopfert als sie Heiden waren, aber heute sind sie Moslems und sie tun sowas nicht. Und sie beschneiden sich auch. Sie wissen auch vieles , dass man zwischen rein und unrein unterscheiden soll Habt ihr sie das gelehrt?

    Was hat Mose geschieben? Wenn ihr abtrünnig seid, dann hat das Land kein Waser mehr. Es kommt kein Regen. 

    Noch weiter so, und das Land ist bald für keinen Menschen bewohnbar wie Menschen wohnen, sondern so wie die Araber in der Wüste leben müssen. Aber die haben Erdöl, das ihnen G´tt geschenkt hat. Wo habt ihr Erdöl?

    Das ist ein Spiel mit dem Feuer. Die Diaspora hat ein Ende mit der Sammlung oder mit der völligen Vernichtung. Ihr könnt keinen einzigen Fuß auf den Tempelberg setzen ohne dass die Araber aus euch Hackfleisch machen.

    Das Land ist Mittelpunkt geworden und nicht mehr Jahweh. Welch schreckliche Situation.

    Das Land muss sofort einen Wandel haben!

    Sofort. Ihr müsst aufwachen. Schon vor dem totalen Zusammenbruch der Wirtschaft auf der ganzen Welt wird es massive Probleme geben und ihr wisst davon nichts. 

    Ich will, dass ihr lebt, weil ich euch liebe. 

     

  7. @Carmela
    die Wende ist schon da Baruch hashem denn Jerushalajim und Zion ist wieder Jüdisch.
    Alle die Jerushalajim weggeben wollen, das ist Edom ( Europa) die Heiden. Ein Blick in die Schulbücher Europas zeigt das Europa G“tt nicht mehr haben will, sie glauben alle an einen Zufall der Evolution.
    Mit der Hilfe des Go“ttes Jaakov alias Israel wird das Volk Israel alle Gefahren und Feinde besiegen. 

    • „Ein Blick in die Schulbücher Europas zeigt das Europa G”tt nicht mehr haben will,..“
      Ja, das ist traurig. Und man vergisst außerdem, dass man G“tt nicht ohne sein Volk haben kann. Und dass Gottes Volk ohne das verheißene Land undenkbar ist.
      Interessant wäre hier eine Stellungnahme von nicht religiösen Israelis.
      Shalom.

  8. Es rechtfertigt aber nicht die Ungerechtigkeit an den Palästinensern, die gemacht wurde, um sie aus dem Land zu vertreiben. Das ist eine bodelose Frechheit.

    Ich sage euch: Jeder auf dieser Welt will Jerusalem beherrschen. Aber diese Stadt ist keine Hure um die religiösen Gelüsten hinzuhalten, denen die die Schrift verdrehen.

    Wehe denen, die Jerusalem mit Blut bauen. Und da ist es egal wer man ist.

     

    So schreibt der Prophet:

     1 Dies ist die Last des Wortes vom HERRN über Israel, spricht der HERR, der den Himmel ausbreitet und die Erde gründet und den Odem des Menschen in ihm macht. 2 Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten allen Völkern, die umher sind; auch Juda wird’s gelten, wenn Jerusalem belagert wird.3 Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein allen Völkern; alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran zerschneiden; denn es werden sich alle Heiden auf Erden wider sie versammeln. Zacharija 12, 1-3

    Es kommt zu einer Wende!  Seid lieber dankbar darüber.

  9. …es war immer, ist und wird immer ein religiöser Konflikt sein – stets ausgehend von den Muselmanen – wird eigentlich ganz offen und direkt von „denen“ auch stets und bei jeder Gelegenheit so kommuniziert – die Vorgaben „einzig wahrer Gläubiger“ zum Umgang mit ALLEN „Ungläubigen“ (Nichtmuslimen) sind ganz konkret gefasst – für alle Lebensbereiche – Toleranz Akzeptanz Anerkennung „anderer“ …offene Fehlanzeige …“Unterwerfung“ ist die exakte Ãœbersetzung von Islam – es liegt nicht nur bei den Menschen, vielmehr in den Inhalten der streng zu befolgenden Suren ff. Fatwas …Bsp. zum Thema geschlossenen „Vertrag“ und wie verlässlich, gar nachhaltig so etwas sein kann …Einhaltung nur unter „Gläubigen“ …selbst wenn sie wöllten, sie dürften NIEMALS. Eretz Israel macht es genau richtig – ungebrochene Bereitschaft für vermeintliche Weltgemeinschaftliche Gutmenschen-Lösungen und UNBEDINGTE Wachsamkeit im täglichen realen Leben.
    Keiner kommt an den FAKTEN vorbei, wird früher oder später von der Realität zur Kenntnisnahme gezwungen.
    Das uns geschenkte irdische Leben, die uns gegebene sehr begrenzte Zeit ist zu KOSTBAR für „billige islamfeindliche VerschwörungsTHEORIEN“, schon gar „ignoranten Islamhass“.

  10. Das ist eine sehr gute Einschätzung der Lage und entspricht der Wahrheit so wie es wirklich war.
    Dieser Artikel und Danke das Hagalil ihn Veröffentlicht hat, ist besonders für die deutschen Leser und schreiber wichtig die wenig bis gar keine Informationen vom Konflikt haben.

    Der Artikel ist Sachlich kurz Informativ und gibt die Tatsachen und die Wahrheit in einfachen Sätzen da.

    In diesen Artikel wierden auch die ganzen Lügen Deffamierung Falsche Beschuldigen von Jane und jango.jack mit klaren einfachen Worten wiederlegt.

    Auch die deutsche und Europäische Nah Ost- Politik steht damit im Visier der Kritik die sich nach den Arabische Ölförderländer richtet.

    Kurz nicht Israel oder die Juden sind Schuld wie es gerne manche Unverbesserliche deutsche und Europäische Antisemiten gerne hätte, Sonder der Arabische Islamismus der den Jüdischen Individualismus den Jüdischen willen Frei zu sein bekämpfen will.

    Der Arabische Islamismus hat seine Antisemitischen Freunde noch aus dem dritten Reich in Europa zu sitzen die mit Geld und Propaganda den Arabern gerne helfen im Kampf gegen die Juden.
     

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