Verhandlungen sind der einzige Weg

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Die einseitige Ausrufung eines Palästinenserstaates und seine internationale Anerkennung wären ein großer Fehler. Ein Friedensabkommen zwischen Israelis und Palästinensern ist unerlässlich, doch es kann ausschließlich durch ehrliche Verhandlungen erreicht werden und nicht dadurch, dass eine der Parteien unilaterale Entscheidungen fällt…

Von Mitgliedern der Friends of Israel Initiative

Über die letzten beiden Jahre hat sich die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) geweigert, mit der israelischen Regierung an einem Verhandlungstisch zu sitzen und versteckt sich dabei hinter Bauarbeiten in einigen wenigen Siedlungen. Zur selben Zeit hat sie Verhandlungen für eine Regierung der nationalen Einheit mit der Hamas geführt – eine terroristische Vereinigung, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist. Eine palästinensische „Regierung“ eines einseitig ausgerufenen „Palästinenserstaates“, in der die Hamas Mitglied ist, wird Verhandlungen, von einem Friedensabkommen gar nicht erst zu sprechen, unmöglich machen.

US-Präsident Barack Obama hat kürzlich für eine Rückkehr zu Gesprächen auf Grundlage der Grenzen von vor 1967 mit gegenseitigen Landtauschs plädiert.

Doch auch dieser Verlauf, wie er in den Waffenstillstandsabkommen von 1949 festgelegt wurde, sollte laut den Resolutionen 242 und 338 des UN-Sicherheitsrates noch Gegenstand von Verhandlungen sein. Damals hatten sich beide Seiten darauf geeinigt, dass die beiden Resolutionen Basis für ein zukünftiges Friedensabkommen sein sollen. Jede zukünftige Grenze soll, so steht es in diesen Resolutionen, Resultat eines verhandelten Abkommens sein.

Die einseitige Ausrufung eines Palästinenserstaates ist auch ein kaum verhohlener Versuch zur Delegitimierung Israels. Wenn die Palästinenser ehrlich zu sich sind, wissen sie sehr wohl, dass sie noch nicht die internen und externen Anforderungen erfüllen, um einen lebensfähigen Staat zu errichten, und noch viel weniger UNO-Mitglied mit allen Anwesenheitsverpflichtungen zu werden.

Ihr Ziel ist ein anderes, die einseitige Staatsausrufung ist in Wirklichkeit nur eine weitere Taktik in einer Strategie, den Staat Israel in Verlegenheit zu bringen und dann zu delegitimieren.

Es gibt keine historische, institutionelle oder rechtliche Basis für die Anerkennung eines Palästinenserstaates heute, außer als eine Art „virtuellen Staat“, der in den Köpfen verschiedener Parteien existiert, aber keine Verbindung zur Realität hat. In der Westbank hängen die Palästinenser von israelischer Kooperation ab, um zu funktionieren. Andere Aspekte moderner Staatlichkeit, so wie der Respekt vor den Menschenrechten, der Freiheit und eine funktionierende Demokratie (all dies benötigen andere Länder, um anerkannt zu werden) fehlen im Falle Palästinas auf traurige Weise. Ja, die Eile zu einer einseitigen Staatsausrufung, einschließlich der innerpalästinensischen Verhandlungen mit der Hamas, behindert die Entstehung einer Zivilgesellschaft in der Westbank, die in den letzten Jahren Fortschritte gemacht hatte und für alle, die Frieden wollen, unerlässlich ist.

Die Ausrufung einer palästinensischen Staatlichkeit vor der UN-Generalversammlung wird es nur noch schwieriger machen, eine Lösung zu finden. Einseitige Handlungen haben unvorhersehbare Konsequenzen, der einzige echte Weg nach vorne besteht in einem bilateralen Abkommen. Jetzt ist nicht die Zeit für destruktive Gesten. Es ist die Zeit, alle zu ermutigen, sich hinzusetzen und von Angesicht zu Angesicht zu verhandeln, ohne Vorbedingungen außer gegenseitiger und unzweideutiger Anerkennung.

Es kann keine zwei Staaten geben, die friedlich nebeneinander existieren, wenn die Palästinenser nicht akzeptieren, dass Israel der Nationalstaat des jüdischen Volkes ist und die Israelis akzeptieren, dass der palästinensische Staat der Staat des palästinensischen Volkes sein wird. Ohne eine solche Basis wird es keinen Friedensprozess geben.

Die Regierung in Jerusalem hat bei mehreren Gelegenheiten erklärt, dass sie zu Gesprächen bereit ist. Jetzt ist der Moment der Wahrheit für die Palästinenser. Sie müssen Verhandlungen wählen, mit allem, was solche Verhandlungen mit sich bringen, einschließlich Konzessionen auf beiden Seiten.

Die Alternative liegt für die Vertreter des palästinensischen Volkes darin, ihren einzigen möglichen Verhandlungspartner zu dämonisieren, während sie von der internationalen Gemeinschaft erwarten, die Waage zu ihren Gunsten zu justieren. Doch Erpressung wird in die Katastrophe führen.

Verhandlungen müssen aus gegenseitigem Vertrauen heraus geführt werden, nicht als Mittel, um internationalen Druck auszuüben. Die Zeit ist gekommen, dass die internationale Gemeinschaft, allen voran die UN, aufhört, bei diesen Spielchen mitzuspielen.

Ernsthafte Verhandlungen können nur von den Israelis und den Palästinensern selbst geführt werden, egal wie viel Hilfe und guter Wille von außen geboten wird. Ein einseitig ausgerufener Palästinenserstaat, der nicht das Produkt bilateraler Verhandlungen ist, ist eine Forderung an Israel, das Unakzeptierbare zu akzeptieren.

Diplomatie braucht vor allem Verhandlungen und gegenseitiges Einverständnis, nicht einseitige Forderungen, die unter Missachtung bisheriger Vereinbarungen gestellt werden.

Die Unterzeichner haben alle den ehrlichen Wunsch, einen Palästinenserstaat an der Seite Israels zu sehen, der in einem stabilen und dauerhaften Frieden existiert. Wir rufen daher die EU und die gesamte westlichen Welt auf, die gegenwärtige Position der PA zurückzuweisen. Wir bitten die Palästinenser dringend einzusehen, dass der einzige Weg zu einem eigenen Staat über ein Abkommen mit Israel führt. Andere Optionen sollten nicht unterstützt werden. Nur ein echter Dialog und die bedingungslose Anerkennung jeder Seite durch die jeweils andere kann die Basis für die Wiederaufnahme der Verhandlungen sein. Nur ein echter Dialog und die bedingungslose Anerkennung jeder Seite durch die jeweils andere kann die Grundlage schaffen für einen lebensfähigen palästinensischen Staat.

Dieser Artikel wurde gemeinsam von Mitgliedern der Initiative „Friends of Israel“ verfasst (www.friendsofisraelinitiative.org). Die Unterzeichner sind: Jose Maria Aznar, David Trimble, Alejandro Toledo, George Weidenfeld, Marcello Pera, Andrew Roberts, Fiamma Nirenstein, George Weigel, Robert Agostinelli, Carlos Bustelo and William Shawcross.

Jerusalem Post, 14.07.11, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

29 Kommentare

  1. „Sie kompensieren ihre krasse Ignoranz durch Zynismus und Chuzpe. Und Sie schreiben auch bewußt die Unwahrheit, wenn sie hier behaupten Arbeiter zu sein, denn Sie sind technischer Journalist.

    😉

  2. @GerdEric

    Und Sie schreiben auch bewußt die Unwahrheit, wenn sie hier behaupten Arbeiter zu sein, denn Sie sind technischer Journalist.“

    was ist denn ein technischer Journalist, doch nicht etwa der HIWI eines richtigen Journalisten ?

    • BZ, sollte Ihr „Name“ Programm sein, dann wissen Sie auch, was es bedeutet, als Baruch Zion Gerüchte in die Welt zu setzen, bewusst jemandes Ruf zu schädigen. Sie wissen es genau. Ich erwarte eine Entschuldigung von Ihnen, denn nicht jedes „Fehlverhalten“ kann man mit einem einfachen Gebet erntschulden, aber als baruch Zion wissen Sie das.

  3. GerdErich, Sie scheinen unbelehrbar für jede Menschenrechtsverletzung für jedes Verbrechen das Kommunisten und/oder Araber begangen haben eine „Erklärung“ zu finden. Für die Auslieferung der vielen deutschen und österreichischen Kommunisten durch die NKWD an die Gestapo 1939, für den mörderischen Antisemitismus während der Jahre 1948-1953 in der Sowjetunion, für die antisemitischen Schauprozesse in der CSSR Anfang der fünfziger Jahre, für die Vertreibung polnischer Juden 1968, für all das sind nicht die Täter sondern der Zarismus schuld.
    Sie kompensieren ihre krasse Ignoranz durch Zynismus und Chuzpe. Und Sie schreiben auch bewußt die Unwahrheit, wenn sie hier behaupten Arbeiter zu sein, denn Sie sind technischer Journalist.
     
     

  4. JJ, die Diskussion mit Ihnen nimmt eine, wie ich meine, gute Wendung. Es gibt keinen Grund für irgendjemand hier in Europa emotional ausfällig zu werden.
    Das Beispiel Jugoslawien und was daraus wurde schwebt Ihnen vor Augen.Nun gibt es da einige wesentliche Unterschiede. Jugoslawen lebten seit 1945 in einem einheitlichen Staat und die Religion spielte eine untergeordnete Rolle. Die Jugoslawen sprachen fast alle eine gemeinsame Sprache (das slowenische ist dem serbokroatischen ähnlich) und gehörten einem Kulturkreis an. Alle diese Voraussetzungen fehlen im Nahen Osten. Denn während Israelis durchaus in Frieden mit Arabern (wenn natürlich nicht ganz ohne Probleme) in ihrem Staat leben und es für laizistische Israelis (und das ist noch immer die überwiegende Mehrheit) leicht ist, für einen annehmbaren Preis ein „Zimmer“ (Das Wort wurde hebraisiert und überall im Norden des Landes gibt es Tafeln „Zimmerim“ was die Mehrzahl von Zimmern ist) zu mieten und dort die gute arabische Kost zu geniessen, ist es für Einwohner von Gaza fast unmöglich nach Israel zu kommen und für die Einwohner der PA nicht ganz einfach. Der Kontakt mit Gaza war solange vorhanden, bis von dort keine Terroristen nach Israel kamen. Und mit den Einwohnern der PA hatten Juden auch vor der Intifada gute Kontakte. Dann als es vorkam, dass sich Juden auf diese Kontakte verliessen und um ein paar Shekel zu sparen in die PA fuhren und dort ermordet wurden, hörte diese Kontakt auf. Das könnte sich aber schnell ändern, wenn die Bevölkerung es will. Vor der Intifada fuhren Familien aus der PA am Wochenende zum Meer nach Israel.
    Den in der pal. Bevölkerung vorhandenen Antisemitismus darf man nicht unterschätzen. Wenn man sich die letzte Meinungsforschung anschaut sieht man wie der wirkt.
    Wenn also Palästinenser wirklich einen Frieden wollen, dann muss vorher diese Hetze in den Medien stoppen.

    Ich habe als ich noch aktiver Journalist war Anfang der 90er Jahre über den Bürgerkrieg in Jugoslawien berichtet. Und in einem meiner Artikel über die Vojvodina merkte ich kritisch an, dass das serbische Kriegsfernsehen nicht von den Kroaten sondern von den Ustasha sprach, als ob a l l e Kroaten bei der Ustasha gewesen wären. Heute verstehen die meisten Menschen im ehemaligen Jugoslawien, dass sie durch diesen Krieg viel verloren haben. Und es gibt Annäherung. Aber idealisieren sollte man keineswegs die dortigen Zustände. Es dürfte noch lange dauern bis BRATSTVO JEDINSTVO dort wieder herrschen.

    Was die Geschäfte und die Welt des Verbrechens anbelangt, gibt es auch zwischen Israelis und Palästinensern Zusammenarbeit.

    Einige Israelbasher unter deutschen Linken begeistern sich für einen einheitlichen Staat Palästina. Denen kann ich nur empfehlen, zuerst hier in Europa wieder Jugoslawien – das ja Jahrzehnte als einheitlicher Staat existierte – herzustellen.  Wenn das gelingt, wenn in der arabischen/muslimischen Welt, Minderheiten nicht mehr Pogromen ausgesetzt sind (Irak, Ägypten) wenn die eigene Bevölkerung nicht mehr einem Massaker ausgesetzt ist (Syrien), wenn die ethnischen Minderheiten Gleichheit geniessen (Kurden in Syrien und Iran, Araber im Iran), dann bin ich sicher, dass die Idee auch für die Juden Israels diskutierbar wäre.
    Dieser in den elektronischen und anderen Medien der Hamas mehr in den Medien der PA weniger propagierte Antisemitismus durch nichts zu rechtfertigen. Ihre Argumentation erinnert mich an diejenige der „gemäßigten“ ungarischen Rassisten, die antiziganistische Hetze mit dem Benehmen der Roma „erklären“.
    Es gab schon in der muslimischen Welt Diskriminierung und gelegentliche Pogrome vor der Entstehung des Staates Israel. Naziverbrecher fanden Asyl in arabischen Ländern (hauptsächlich Ägypten und Syrien) und die Protokolle der Weisen von Zion wurden und werden herangezogen zur Erklärung, warum es so gekommen ist, wie es gekommen ist. Der Antisemitismus als falsche Welterklärung schadet in erster Linie den Antisemiten. Daher kann es auch keine Entschuldigung dafür geben. Wenn in Israel ein extremistischer (und sehr sehr einseitig gebildeter) Rabbiner etwas rassistisches über Araber sagt, dann gibt es heftige Reaktionen in Medien und Öffentlichkeit, denn auch das kann man nicht damit entschuldigen, wenn man hinweist auf das oder jenes, was Araber tatsächlich getan haben. Rassismus, Antisemitismus und Homophobie können und dürfen von einer Zivilgesellschaft nicht geduldet werden.
     
     

    • Können Sie mir mal Ihre vorigen Tiraden erklären, sind wir uns doch in der Meinung näher, als gedacht?

  5. KP ein Kommentar mit dem ich über weite Teile übereinstimme. Jedoch – und darüber lassen sie uns bitte nicht diskutieren, weil wir zu keine gemeinsamen Ergebnis kommen würden – denke ich nicht, das man nicht mit den Palästinensern verhandeln kann. Es gibt viele Momente, die „auch“ von Seiten Israels nicht genutzt wurden, und dass ist eine einhellige Meinung. Aber wie bereits erwähnt, da kommen wir auf keinen gemeinsammen Nenner.
    Ich kann ihnen auch nicht zustimmen, wenn sie behaupten, dass es keine Staatsstrukturen im PAG gibt. Gerade das wurde von der UNO bejaht!
    Bezüglich der antisemitischen Hetze im „Staats“fernsehen muss ich gestehen, dass es natürlich problematisch ist. Aber ich bin fester Ãœberzeugung, dass der arabische Antisemitismus einen komplett anderen Ursprung hat als der, der in Europa und Russland dazu geführt hat, dass die Juden der Vernichtung ins Auge gesehen haben. Der arabische Antisemitismus hat hat seinen Ursprung nicht im Buch „Die Weisen von Zion“ oder in „Mein Kampf“  oder all die anderen Schriften des Okzidents. Der arabische Antisemitismus ist mit der Einwanderung der Juden zurück in ihre „Heimat“ und seiner Konsequenz, nämlich der gewaltsamen Auseinandersetzung um Land ( teilweise resultierend aus unterschiedlichem Rechtsverständnis ).
    Was ich eigentlich damit sagen will? Der arabische Antisemitismus entstand aus einem – für mich gut nachvollziehbaren – Empfinden von Ungerechtigkeit. Wird den Palästinenser mal etwas Recht ( gegenseitige Anerkennung) getan, und gibt es erst mal wirtschaftliche Kommunikation ( sollte des Friedens Willen Pflicht sein meiner Meinung nach) , also persönliche „sympathische“ Kontakte wird sich der „palästinensische“ Antisemitismus legen, so glaube ich. Wieso ich das glaube? Aus Erfahrung!
    Zu meiner Herkunft: Meine Mutter ist deutsche Katholikin, mein Vater ist bosnischer Moslem. Ich habe Verwandte in Mostar, einer Stadt in der Hercegovina, einer von einem Fluss gespaltenen Stadt. Die eine Seite katholische Kroaten, die andere Seite Moslems. Direkt nach dem Krieg habe ich auf beiden Seiten ( habe einen kroatischen Cousin, lange Geschichte) freundliche Kontakte gehabt, und auf beiden Seiten gab es eine Meinung über den jeweils anderen, wie sie mit Palästinensern und Juden vergleichbar ist. Nach nun über 15 Jahren gibt es zwar noch immer den einen oder anderen Spinner, der in seiner alten Uniform in irgenteinem Straßenkcafe sitzt und auf Krieg wartet( auf beiden Seiten), aber die normale Bevölkerung hat regen Kontakt untereinander. Man unterhält geschäftliche und mitlerweile private Beziehungen, meine muslimische Nichte hat in einer Kirche einen katholischen Kroaten geheiratet vor 2 Jahren. Der Moslem hat einen kroatischen Chef, der Kroate hat einen Moslem als Chef, und beide Chefs machen Geschäfte. Die wenigsten wollen nichts „mehr“  von den „unmenschlichen“ Kroaten oder den „dreckigen“ Moslems hören.
    Offiziell Frieden zu schliessen geht schnell, aber diesen Frieden auch zu leben, dass ist die Aufgabe der Jahre und Generationen, die Kontakt untereinander haben. Fremdheit macht Angst, und wer Angst hat reagiert oft aggresiv. Geben sie den Menschen eine Chance Herr Pfeifer, geben sie ihnen Zeit und der Rest läuft von alleine! Was all die anderen Araber denken, geht mir am Hintern vorbei, die hat es nicht zu interessieren. Und sicherlich wissen auch sie, dass die Palästinenser ganz und gar nicht mit ihren „Nachbarn“ zu vergleichen sind, mit Palästinensern kann man diskutieren, die haben was auf dem Kasten, und sind vor allem ziemlich progressiv!
     
    mfg

  6. JJ fangen wir bei Ihrer letzten Vermutung an. Ich habe nur einen österreichischen Pass und nur die österreichische Staatsbürgerschaft. Ich habe auch nie eine andere Staatsbürgerschaft gehabt oder angenommen.
    Ich fürchte, dieser Alleingang zur UNO wird den Palästinensern in dem Gebiet, über dessen rechtlichen Status wir hier nicht diskutieren müssen, keinerlei Erleichterung bringen.
    Erleichterung könnte nur eine Abmachung mit Israel bieten. Doch als Ehud Barak und Ehud Olmert ihre weitgehenden Angebote machten, wurden diese abgelehnt. Und da wiederhole ich, was ich hier schon so oft schrieb, was aber gerade in dieser Angelegenheit so wichtig ist, wir hörten immer wieder von palästinensischer Seite (und von gewissen linksradikalen Europäern) es gäbe keinen Unterschied zwischen linken und rechten Zionisten und für die Sache der Palästinenser wäre es sogar besser wenn die Rechten regieren würden.
    Nun dank auch der palästinensischen Politik (aber natürlich nicht ausschliesslich deswegen) hat Israel eine rechte Regierung und jetzt beschweren sich die gleichen Leute, die sich früher eine solche gewünscht haben.
    JJ Wer wirklich einen Staat haben will der schafft sich die entsprechenden Strukturen. Die Weltgemeinschaft hat viele Milliarden Dollar in die PA und Gaza versenkt, aber diese Strukturen haben die bislang nicht geschaffen. Nun liegt das natürlich nicht daran, dass zu wenig Palästinenser gebildet wären. Kein anderes arabisches Volk hat so viel Universitätsabsolventen wie die Palästinenser.
    Wer wirklich in Frieden mit seinen Nachbarn leben will, der duldet in seinen staatlichen oder halbstaatlichen Medien keine antisemitische Hetze, denn es muss ja denen, die diese Hetze betreiben klar sein, dass die israelischen Medien und Memri sowie andere Körperschaften diese Hetze registrieren und ins Hebräische bzw. Englische übersetzen. Wie glaubwürdig sind Friedensangebote, wenn sie in einer derartigen „Verpackung“ kommen?
    Zum Schluss noch einmal: Ich bin nicht der Meinung dass in diesem Konflikt zwischen Israelis und ihren unmittelbaren Nachbarn, das ganze Recht auf der einen und das ganze Unrecht auf der anderen Seite liegt. Wenn es aber zum Frieden kommen soll, dann muß man ein Kompromiß finden, mit dem beide Parteien leben können. Heute würde mancher Palästinenser froh sein, wenn seine Führer, 1937 den Peel Plan bzw 1947 den Teilungsbeschluß der UN, bzw. 2000 den Clinton Plan bzw später den Vorschlag von Ehud Olmert akzeptiert hätten.

     

  7. KP es wäre sehr viel erreicht worden. Zum einen wären die Palästinenser keine Staatenlosen mehr. Zum anderen gibt es durch eine Anerkennung eines palästinensischen Staates eine Aufwertung seiner Kompetenzen. Aber was mir am wichtigsten erscheint, ist dass das ohnehin international als palästinensisches Gebiet anerkannte Gebiet mit den Grenzen von 1967 auf diese Art und Weise zementiert wird. Gerne werden Teile des Westjordanlandes von Leuten wie ihnen als „umstritten“ angesehen. International gibt es kein „umstrittenes“ Gebiet. Es gibt lediglich das Gebiet, dass den Palästinensern zugeordnet wird. Mit der Anerkennun eines Staates mit den Grenzen von 1967 wäre der billige Versuch die Zugehörigkeit von Teilen des Westjordanlandes zu relativieren, dass was es ist, ein billiger Versuch, der keine Chance auf Verwirklichung haben wird, da er die „Souveränität“ eines Staates tangieren würde.
    Irgentwie gibt es doch für Leute wie sie immer einen Verhinderungsgrund für einen Palästinenserstaat. Wie auf der anderen Seite einen Grund für die Nichtanerkennung Israels. Warum, wenn sich nichts für die Palästinenser ändern würde, warum will Israel diesen Staat denn verhindert wissen, warum spricht man von einem diplomatischen Tzunami? Ist doch eh egal…oder etwa doch nicht? Könnte es sein, dass es für einige Israelis eine Art Nakbatag geben wird? Ich vermute sie haben mehrere Pässe, die Palästinenser haben nicht mal einen zu dem ein Staat gehört.

  8. Hezbollah wollte den Israelischen Konsul in der Türkei Ermorden

    Eine Quelle in Washington so eine Italienische Zeitung heute sagt, das der Angriff auf den Israelischen Konsul im Mai nicht die PKK war sondern die Hezbollah.

    Dem Bericht zufolge kamen drei Mitglieder der Hisbollah aus Beirut nach Istanbul, um den Angriff auf den Konsul auszuführen.

    http://www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-4096855,00.html

  9. Sonntag 17.07.2011

    Ein Araber versuchte an der Siedlung Kokhav Ya’akov Feuer zu legen. Ein Wachmann vertrieb sie mit Warnschüssen.
    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4096175,00.html

    Nördlich von Schechem (Nablus) wurden zwei Sprengsätze an einer Straße gefunden, die offenbar gegen israelische Patrouillen gezündet werden sollten.
    http://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/215321

    Syrien verstärkt die Verschiebung von Waffen an die Hisbollah (Vorsorge für den Fall des Umsturzes?) – und die weiß gar nicht, wo sie sie überhaupt unterbringen soll!
    http://www.jihadwatch.org/2011/07/syria-steps-up-flow-of-weapons-to-hizballah-which-doesnt-know-where-to-put-it-all.html

    Die israelische Zivilverwaltung stoppte bei Silwad in Judäa und Samaria die illegale Müllentsorgung, die ernste Schäden für Umwelt und Menschen der Umgebung verursachte.
    http://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/215374

  10. JJ wenn Sie eine Party steigen lassen im September, dann ist das so interessant, wie ein Reissack in China, der umfällt.
    Aber was wird sich ändern durch diese Erklärung? wird dann die PA die Kleptokratie abstellen?
    Und was bitte hat Hamas für die Bevölkerung erreicht?

  11. Wieviel Palästinensische Muslims sind eigentlich Juden die zwangsweise Muslims werden mussten um zu überleben?

    Palestinian Muslims convert to Judaism Part 1
    http://www.youtube.com

    „A big number of Palestinian Muslims have decided to convert from Islam to Judaism. Barukh HaShem. Besides the fact that some are aware of their Jewish ancest…“

    Palestinian Muslims convert to Judaism Part 2
    http://www.youtube.com

    „A big number of Palestinian Muslims have decided to convert from Islam to Judaism. Barukh HaShem. Besides the fact that some are aware of their Jewish ancest…“

  12. @ Karl Pfeifer
    „Jane und JJ können kaum erwarten, dass die PA wieder alles was sie an konstruktives geleistet hat kaputt macht…“
    Und was haben sie dafür bekommen? Noch mehr Siedlungen, noch weniger Raum in Ostjerusalem. Noch weniger palästinensisches Gebiet im Ergebnis!
    Die Tatsache, dass sie mit der Arbeit der PA bisher zufrieden waren, konstruktiv finden sagt einiges über die bisherige Verhandlungsfairness aus. Wäre ein Hanija mit bisherigen Ergebnissen zufrieden, kann ich mir ohne diese zu kennen ein Bild davon malen!
     
    Aber ich werde im September auf jeden Fall eine Party steigen lassen! 😉

  13. Die obige Meinungsforschung spricht Bände. Es scheint bei dieser Gemütslage der Nachbarn ein Frieden nicht möglich. Und diese Gemütslage ist so, weil die Nachbarn Tag und Nacht antisemitische Hetze betreiben, schon um die Aufmerksamkeit abzulenken.

    Jane und JJ können kaum erwarten, dass die PA wieder alles was sie an konstruktives geleistet hat kaputt macht. Ihnen kommt es ja auch nicht darauf an, dass es den Palästinensern besser geht, sondern auf etwas anderes.
    Die Politik mancher Anführer der PA ist, desto schlechter für unser Volk, umso besser für uns. Milliarden – auch europäischer Steuerzahler – sind in ihren Taschen verschwunden und sie sind trotzdem nicht fähig die Strukturen eines eigenen Staates aufzubauen.
    Man vergleiche das mit den Leistungen der zionistischen Revolution während des britischen Mandats, als alle Strukturen eines Staates geschaffen wurden.
    Doch die Zeiten ändern sich. Die Welt konnte sehen, dass das Hauptproblem des Nahen Ostens nicht der Konflikt Israel-Palästinenser ist,
     
    Jane und JJ haben keine Ahnung von Israel und natürlich auch nicht vom Nahen Osten, obwohl ihnen die gleichen Informationen zur Verfügung stehen, wie mir
    Nehmen wir den Export der Region, der während der 1990er Jahre zu 70% aus Mineralöl oder deren Nebenprodukte stammte. Während der globale Exportzuwachs 6% ausmachte, konnte dieser beim Nachen Osten nur 1,5% ausmachen.
    In Nord Afrika und im Nahen Osten ist das Verhältnis des pro Kopf BNP anhaltend sehr niedrig (mit Ausnahme der Öl-Monarchien am Golf und Libyen) unter zehntausend Dollar. Und die wirkliche Summe verteilt sich sehr unverhältnismässig unter der Bevölkerung (ein riesiger Unterschied zwischen Reichen und Armen, eine sehr schwache Mittelschicht)
    In den nordafrikanischen arabischen Ländern bedeutet die sich über Generation vererbte tiefe Armut ein Problem – wie zum Beispiel in Ägypten – wo die Hälfte der Bevölkerung von täglich 2 Dollar ihr Leben fristen muss (fast 40 Millionen Menschen). Für viele ist eben deswegen die staatliche Unterstützung wichtig, die aber wegen der jährlich steigenden Getreide- und Lebensmittelpreise immer schwieriger zu finanzieren ist. Die ägyptische Regierung hat für dieses Jahr fast zwei Milliarden Dollar vorgesehen für die Subventionierung von Lebensmitteln. Doch wegen Budgetkürzungen und der Kleptokratie wird diese Unterstützung problematisch.
    Und beim ägyptischen Beispiel bleibend, bedeutet das konstante demographische Wachstum ein riesiges Problem. Während einer Woche werden allein in Kairo fast 40000 Kinder4 geboren, die Hälfte von dem wie in der ganzen USA! D.h. deren Chancen im Leben sind nicht gleich. 20% der ägyptischen Kinder wird in tiefer Armut wachsen und sie werden kaum aus der Aussichtslosigkeit herauskommen. Diejenigen, die in eine Schule kommen, erhalten eine Grundbildung, aber sie werden keine Arbeit finden. Die ganze Region wird charakterisiert durch eine sehr hohe Arbeitslosigkeit, von der die junge Generation am meisten betroffen ist, die ja auch die Mehrheit der Gesellschaft ausmacht, denn die meisten sind jünger als 35 Jahre und das Durchschnittsalter ist zwischen 20 und 25 und die lokalen Wirtschaften sind nicht in der Lage den meisten eine Arbeit zu bieten. Es gibt in den arabischen Gesellschaften einen bedeutenden Prozentsatz von gut ausgebildeten jungen Menschen, doch 20 -30 Prozent von ihnen findet keinen Arbeitsplatz.
    Wie die Ereignisse des letzten halben Jahres zeigen, interessiert die Massen ein Weg wie sie aus dieser Misere herauskommen. Und da haben auch Figuren wie Jane und JJ keine Rezepte, ausser natürlich die Hoffnung auf weitere bewaffnete Konflikte.

    Als in Syrien Panzer nach Hama vordrangen, haben einige witzige Bürger eine Tafel aufgestellt, auf denen stand „Der Golan ist in der anderen Richtung“
    In Zeiten des Internets können junge intelligente Araber sich informieren über die Wirklichkeit des israelisch-arabischen Konflikts und feststellen, dass die Bevölkerung in Gaza besser lebt als die in Ägypten.
    Kurz von einem Frieden mit Israel könnten die Nachbarn wesentlich mehr profitieren, als von einer zusätzlichen Intifada. Sie hätten wesentlich bessere Bedingungen von Ehud Barak und sogar von Ehud Olmert erhalten, wenn sie kompromissfähig gewesen wären.

    Was immer im September geschieht, die Lebensumstände der Bevölkerung werden nicht von der UNO bestimmt.

  14. Das sind Zahlen und Fakten warum die Araber keinen Frieden wollen mit den Juden

    Wer das hier gelesen und Verstanden hat weiss das es keinen Frieden gebe wird

    Die Appeasement Politik zugunsten der Araber und Europa wandert auf den Müll der Geschichte

    6 in 10 Palestinians reject 2-state solution, survey finds
    „73% of 1,010 Palestinians in W. Bank, Gaza agree with ‚hadith‘ quoted in Hamas Charter about the need to kill Jews hiding behind stones, trees.“

    „Only one in three Palestinians (34 percent) accepts two states for two peoples as the solution to the Israeli-Palestinian conflict, according to an intensive, face-to-face survey in Arabic of 1,010 Palestinian adults in the West Bank and the Gaza Strip completed this week by American pollster Stanley Greenberg.“

    „The poll, which has a margin of error of 3.1 percentage points, was conducted in partnership with the Beit Sahour-based Palestinian Center for Public Opinion and sponsored by the Israel Project, an international nonprofit organization that provides journalists and leaders with information about the Middle East.“

    „RELATED:
    US rejects Arab League’s support for PA’s UN statehood bid
    Poll: 52% think Intifada will follow statehood declaration
    ‚Majority of US Jews worried about Obama Israel policies‘ “
    „The Israel Project is trying to reach out to the Arab world to promote “people-to-people peace.” The poll appears to indicate that the organization has a difficult task ahead.“

    „Respondents were asked about US President Barack Obama’s statement that “there should be two states: Palestine as the homeland for the Palestinian people and Israel as the homeland for the Jewish people.”

    „Just 34% said they accepted that concept, while 61% rejected it.
    „Sixty-six percent said the Palestinians’ real goal should be to start with a two-state solution but then move to it all being one Palestinian state.“

    „Asked about the fate of Jerusalem, 92% said it should be the capital of Palestine, 1% said the capital of Israel, 3% the capital of both, and 4% a neutral international city.“

    „Seventy-two percent backed denying the thousands of years of Jewish history in Jerusalem, 62% supported kidnapping IDF soldiers and holding them hostage, and 53% were in favor or teaching songs about hating Jews in Palestinian schools.“

    „When given a quote from the Hamas Charter about the need for battalions from the Arab and Islamic world to defeat the Jews, 80% agreed. Seventy-three percent agreed with a quote from the charter (and a hadith, or tradition ascribed to the prophet Muhammad) about the need to kill Jews hiding behind stones and trees.“

    „But only 45% said they believed in the charter’s statement that the only solution to the Palestinian problem was jihad.“

    „The survey’s more positive findings included that only 22% supported firing rockets at Israeli cities and citizens and that two-thirds preferred diplomatic engagement over violent “resistance.”

    „Among Palestinians in general 65% preferred talks and 20% violence. In the West Bank it was 69-28%, and in Gaza, 59- 32%.“

    „Asked whether they backed seeking a Palestinian state unilaterally in the UN, 64% said yes. The number was 57% in the West Bank and 79% in Gaza. Thirty-seven percent said the UN action would bring a Palestinian state closer, 16% said it would set back the establishment of a state, and 44% said it would make no difference.“

    „When asked what Palestinian Authority President Mahmoud Abbas’s top priorities should be, 83% said creating jobs. Just 4% said getting the UN to recognize a Palestinian state, and only 2% said peace talks with Israel.“

    „Israel Project president Jennifer Laszlo Mizrahi said she was encouraged that the Arab Spring would bring more accuracy to Arab media and by the 59% of Palestinians who are on Facebook. The Israel Project has 80,723 friends for its Arabic site, which has had 9.5 million page views in two months.“

    “Some of the numbers in the poll are discouraging, but we are trying to change them,” she said at a Jerusalem press conference in which Greenberg presented the findings.“
    „Greenberg said the survey proved that there was a big need for public education and leadership on the Palestinian side.“

    http://www.jpost.com/DiplomacyAndPolitics/Article.aspx?id=229493

  15. @ jane
    dem pflchte ich bei. Weiter zu verhandeln würde im Ergebnis bedeuten, dass es niemals ein palästinensischen Staat geben könnte, weil einfach kein zusammenhängendes palästinensisches Gebiet mehr existieren würde. Ich frage mich manchmal wie sich einige Leute die Zukunft unter diesen Umständen vorstellen. Ich wüsste auch gar nicht was es zu verhandeln gibt. Die Grenzen von 1967 sind ein international anerkanntes Faktum. Und das Rückkehrrecht der Palästinenser ist etwas das mit einem palästinensischen Staat genauso unmöglich gemacht wird wie ohne einen. Ich wüsste auch nicht was es bzgl. Ostjerusalem zu verhandeln gibt, es ist palästinensisches Territorium, da herrscht Konsens in der Welt. Also worüber mit der palästinensischen Autonomiebehörde handeln, über das man auch mit einem palästinensischen Staat verhandeln kann?!
    Das Problem ist einfach, dass sie einige Israelis endgültig von einem Israel einschliesslich Westjordanland und das gesamte Jerusalem verabschieden dürfen, völlig unabhängig von der (historischen) Begründung.
    Es ist fazinierend wie sehr einige auf die Anerkennung Israels pochen ( zurecht), aber gleichzeitig einen palästinensischen Staat verhindert wissen wollen( zu unrecht). Verhandeln bedeutet einfach ausgedrückt…ich habe 100% Land, du hast 100% Land. Ich gebe dir 10% von meinem Land, dass gut ist, du gibst mir dafür 10% von deinem Land das gut ist. Das heißt verhandeln, und nicht ich nehme mir 30% Land, die nächsten Jahre weitere 2 % usw. und du bekommst dafür nichts. Es gab noch nie echte Verhandlungen, aber was es gab war ein Theater.

  16. Berlin, d. 15.07.2011

    Ich unterstütze die Resolution der „Friends of Israel Initiative“.

    G. Bluhm

  17. Die einseitige Ausrufung erfolgt, weil die pal. Führung nicht in der Lage ist, ihrem Volk nahe zu bringen, dass es keine Rückkehr der „Flüchtlinge“ nach Israel geben kann.
    Wenn bei einer representativen Umfrage solche Ergebnisse erzielt werden, dann versteht man warum die PA einseitig einen Konflikt provozieren will. Die kennen die Stimmung. Und anscheinend lernen sie nicht aus der Geschichte. Ergebnisse einer Meinungsforschung unter Palästinensern: 73% von 1,010 Palästinensern in der West Bank und Gaza sind einverstanden mit dem Hadith zitiert in der Hamas Charta über die Notwendigkeit Juden, hinter Steinen und Bäumen zu töten.
     73% of 1,010 Palestinians in W. Bank, Gaza agree with ‘hadith’ quoted in Hamas Charter about the need to kill Jews hiding behind stones, trees.
    http://www.jpost.com/DiplomacyAndPolitics/Article.aspx?id=229493

  18. Jane, gab es nicht vor einiger Zeit eine 10 monatige Unterbrechung des Siedlungsbaus, zum Zwecke von Verhandlungen? Warum wollte in dieser Zeit auf palästinänsicher Seite niemand Verhandeln, aber jetzt (angeblich) plötzlich schon?
    Warum haben die Palästinenser nicht zugestimmt, als ihnen (mehr als einmal) die Räumung von Siedlungen bzw. Gebietstausch und eine eigener Staat angeboten wurde? 
    Warum hat man stattdessen auf dem „Rückehrrecht“ der „Flüchtlinge“ bestanden, von dem man wusste, dass Israel es nicht aktzeptieren kann?
    Also: Wer wird hier von wem hingehalten?
    Die Siedlungspolitik ist sicher nicht sehr intelligent und schafft neue Probleme, aber ein Hindernis für den Frieden ist sie ganz bestimmt nicht, denn das ist noch immer die offensichtliche Weigerung, einen jüdischen Staat auf „arabischem Boden“ zu aktzeptieren.
     
     

  19. Die Palästinenser kommen sofort an den Verhandlungstisch, sobald die Israelis ihre Bautätigkeiten in den besetzten Gebieten vollständig einstellen.“

    Was für eine unferschämte und dreiste Lüge das ist ist schon eine Frechheit.
    Aber das ist man gewohnt von den Palästinensischen Arabern Lügen, Betrügen, Heucheln, Boykottieren und Terrorisieren.

    Selbst die Fans von Fatah und Hamas der Judenhassblock hier hat die Arabische Rhetorik zu 100% übernommen.

    „Die Ausrufung Israels war auch ein unilateraler Schritt und die Palästinenser haben Israel vor 18 Jahren anerkannt.“

    Immer die gleichen Lügen und das gleiche Bla Bla, Stimmt Nicht ist Gelogen wie oft denn jetzt noch.

  20. Die Ausrufung Israels war auch ein unilateraler Schritt und die Palästinenser haben Israel vor 18 Jahren anerkannt.

    Die Palästinenser sind und waren doch zu jeder Zeit, anders als die Israelis über Jahre, verhandlungsbereit.

    Aber was sollen Verhandlungen, wenn die Israelis dem Umstand dass die völkerrrechtliche Grundlage für Verhandlungen, die Grüne Linie, nicht respektieren und dem  durch ununterbrochene Bautätigkeit Ausdruck verleihen. So war es zu allen Zeiten und das macht das Wort Verhandlung mittlerweise zur Pharse.

    Über Jahre wurden die Palästinenser mit sinnlosen Verhandlungen hingehalten, während die Israelis auf Zeit spielten und in rasender Geschwindigkeit die völkerrechtlich nicht legalen Siedlunen ausbauten.

    Es ist nur allzu nachvollziehbar, dass sie sich für solch offenkundige Scheinmanöver nicht mehr hergeben möchten. Verhandlungen, während weiter gebaut wird, machen wirklich keinen Sinn.

    Die Palästinenser kommen sofort an den Verhandlungstisch, sobald die Israelis ihre Bautätigkeiten in den besetzten Gebieten vollständig einstellen.

    Recht haben sie.

    Die einseitige Ausrufung löst die Probleme nicht, ist aber eventuell für die Palästinenser der einzige mögliche Weg Ihren berechtigten Ansprüchen der nachdrücklich Legitimität zu verleihen.

    • Die Palästinenser haben Israel nicht anerkannt. Das ist Wunschdenken. In der UNO Resolution wurde nur festgehalten, dass sie Israel anerkennen werden. Haben sie aber nicht. Wie sonst könnte die Hamas (offizielle demokratisch gewählte Regierung in Gaza) immer noch von der Vernichtung Israels schwafeln?
      Die Siedlungen sind übrigens gemäß dem Völkerbundmandat legitim. Die UNO hat die Rechtsnachfolge angetreten und den Passus nicht geändert: Palästina ist legitimes Siedlungsgebiet für Juden.
      Wir halten weiters fest:
      1) Shalit kommt frei
      2) Die Raketenangriffe aus Gaza hören auf
      3) und schwupps—  hört auch die „Blockade“ auf. So einfach kann das sein.
      Eine 2-Staatenlösung ist nicht sinnvoll – es muss eine Dreistaatenlösung geben, weil Gaza und Samaria derart unterschiedlich sind, dass wohl niemand erwartet, dass ein gemeinsames Staatswesen durchführbar ist. Außerdem wäre dann der Transitweg zwischen beiden Teilen ein weiterer ständiger Streit.
      Welche Staatsangehörigkeit haben eigentlich die „Palästinenser“? Jordanisch. Richtig. Und was sagt uns das? Dass Jordaniens illegitime Annexion offenbar soweit geduldet wurde, dass sich heute keiner mehr darüber aufregt und nur von Israels Besetzung spricht. Warum mach Israel eigentlich keine art „Benelux“ mit Jordanien? In vielen Sektoren wäre Zusammenarbeit doch möglich, beim Energiesektor ists eh schon der Fall (die Sprengung der Gas-Pipline hat wie berichtet auch Joranien erwischt und nicht nur Israel – FAIL*). Auch in Punkto Atomkraft gab es (natürlich vor Fukushima) Verhandlungen zwischen Israel und Jordanien über ein gemeinsames Kraftwerk. Gemeinsam ist besser. Definitiv. Muss ja nicht Atomkraft sein.

  21. Im Hintergrund laufen Verhandlungen. Was will die PA mit einem Staat, dessen Grenzen nicht festgelegt sind, die mitten über Hauptverkehrsstraßen in Jerusalem verlaufen, die womöglich noch entlang enger Gassen durch die Altstadt gezogen werden? Glaubt die PA wirklich, dass sie mit ihrer Staatsgeisel Gilad Shalit in der Hand von der freien Welt erwarten kann anerkannt zu werden? Ohne Verhandlungen keine Lösung. Ohne Drittparteien wird es vermutlich auch keine Lösung geben, denn die PA ist nicht in der Lage die Grenze zu Israel in der Anfangsphase vor den Angriffen eigener Terroristen und Provokateuren zu schützen.

    Die PA tut sich selber keinen Gefallen, wenn sie ohne Verhandlungserbnis einseitig Ihren Staat ausruft. Es wäre das Startsignal für die Extremisten Israel bis zur Weißglut zu provozieren, z.B. durch Raketenangriffe, Grenzerstürmungen, etc. Der entscheidende Unterschied zu gegenwärtigen Situation wäre, dass diese Angriffe durch einen suveränen Staat durchgeführt werden oder von ihm ausgehen, also nicht mehr als Widerstand gegen eine Besatzungsmacht interpretiert werden können. Israel könnte solche Provokationen als Kriegserklärung auffassen und entsprechend militärisch handeln.

    Die israelische Regierung fordert Solidarität von der westlichen Wertegemeinschaft ein. Dazu gehört aber auch integraler Bestandteil dieser Gemeinschaft zu sein. Wann kommt der NATO-Beitritt Israels? Wo bleiben wirtschaftliche und politische Zukunftskonzepte für Nahostregion? Wir wollen keinen Stillstand, wir wollen Fortschritt!

    • „Israel könnte solche Provokationen als Kriegserklärung auffassen und entsprechend militärisch handeln.“
      Ich hab mich mit den Hintergründen des 6-Tages-Krieges auseinandergesetzt und komme zu dem Schluss, dass Nasser durch die Blockade des Zugangs zum Roten Meer damals tatsächlich einen Krieg begonnen hat. Das wird dadurch unterstützt, dass er auf mehreren diplomatischen Wegen davon in Kenntnis gesetzt worden war, dass Israel so eine Sperre als Kriegserklärung auffassen würde. Und das war dann auch so. Die heutige Umschrift, es hätte sich um einen Präventivschlag gehandelt (oder gar um einen Angriffskrieg) ist nicht haltbar.
      Warum schreibe ich das? Weil das Ergebnis des damaligen Krieges unter anderem die Besetzung des von Jordanien besetzten und später völkerrechtswidrig annektierten Gebietes. der so genannten „Wetsbank“ war. Das hatten wir schon einmal.
      Und selbstverständlich wäre jeder Raketenangriff nach einer Staatsausrufung Palästinas ein kriegerischer Akt und keine wie immer verbrämte Widerstandsmaßnahme (die es eigentlich auch heute nicht ist). Dann wäre Israel berechtigt und verpflichtet, sich zu verteidigen. Danach wäre dieselbe Siuation wie heute: Israel würde im Nachhinein beschuldigt, nicht adäquat reagiert zu haben, wahrscheinlich wäre es dann doch ein Angriffskrieg gewesen (dann kommt sicher wieder eine UNO Resolution) und so fort…
      Warum nicht erst einmal nach Freilassung von Shalit in Gaza ein Staatswesen offiziell errichten und schauen, ob der Raketenbeschuss aufhört? Wenn sich das für 10 Jahre bewährt, könnte man wieder über Samaria nachdenken. Ansonsten bietet sich Jordanien als Heimstätte der Araber an, wenn gewünscht.

    • @ Reimnhard Stroh

      „Ich hab mich mit den Hintergründen des 6-Tages-Krieges auseinandergesetzt und komme zu dem Schluss, dass Nasser durch die Blockade des Zugangs zum Roten Meer damals tatsächlich einen Krieg begonnen hat.“

      Wenn die Blockade des Roten Meeres für Sie eine Kriegserklärung ist, dann müsste man die Blockade Gazas auch als solche sehen…

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