Kurz und bündige Sommer-Fernsehtipps

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Vom 16. bis 31. Juli 2011…

Sa, 16. Jul · 06:30-07:30 · SWR
Die Judenschublade – Planet Schule

In der Sendung kommen jüdische Jugendliche authentisch und „ungeschminkt“ zu Wort. Es wird gezeigt, wie junge Juden heute in Deutschland leben, wie sie sich engagieren, ihren Glauben praktizieren, sich einsetzen für ein modernes, vielfältiges Deutschland; wie sie mit der Geschichte und der Shoa umgehen und sich mit dem Antisemitismus auseinandersetzen. Die Jugendlichen sprechen über Antisemitismus, Versöhnung, Vergangenheit und vor allem darüber, was sie von der Gegenwart halten. Die Jugendkultur – insbesondere die Musik – spielt eine große Rolle in der Sendung. Die unterschiedlichen Lieblingsmusikrichtungen der Protagonisten bilden die Basis für den eigens komponierten Soundtrack; die kulturellen Aktivitäten sind ein wichtiger Grundpfeiler der filmischen Ästhetik.

Sa, 16. Jul · 14:00-14:30 · arte
Spirituelle Räume: (1/4) Moderne Sakralarchitektur – Eingepasst in die bebaute Landschaft

Religionen und Kirchen leben von Traditionen, sind aber auch immer wieder zu Erneuerungen aufgerufen, um die Menschen in ihren Befindlichkeiten, Ängsten und Erfahrungen anzusprechen und aufzufangen. Und genau diese Spannung zwischen Tradition und Erneuerung bietet den heutigen Architekten sakraler Bauten ein experimentelles Betätigungsfeld. Die neue Synagoge in Dresden, entworfen von dem Architektenteam Wandel, Hoefer, Lorch und Hirsch, nimmt bewusst Traditionen in ihre Konzeption auf. Errichtet neben dem Platz der ehemaligen von den Nazis zerstörten Synagoge, stellt sie außen einen massiven Kubus dar, der sich in einer sehnsuchtsvollen Windung gleich einer Schraubendrehung gen Osten wendet. Im Inneren entsteht hingegen der Eindruck von Zartheit und Vertrautheit. Das von oben herabströmende Licht erzeugt Spiritualität, eine Art von Vergeistigung, die die steinerne Massivität außen überwindet. Das Diktat der Geschichte soll hier offensichtlich gebrochen werden, aber im Bewusstsein der Geschichte sollen die alten jüdischen Traditionen eine Renaissance erleben.

So, 17. Jul · 20:15-21:45 · arte
Alles auf Zucker!

Jaeckie Zucker, ein liebenswerter Zocker aus Leidenschaft, steckt – wie er selbst sagt – „bis zum Hals in der Scheiße, aber mit gutem Ausblick!“ Der ehemalige DDR-Sportreporter ist über beide Ohren verschuldet, seine Frau droht ihm mit Scheidung, der Gerichtsvollzieher mit Haft. Einziger Lichtblick könnten die 100.000 Euro Preisgeld des Fünften Europäischen Poolbillard Turniers sein und die will Jaeckie gewinnen. In diesem ganzen Schlamassel ereilt Jaeckie die Nachricht vom Tod seiner Mutter. Nach 40 Jahren Funkstille reist sein jüdisch-orthodoxer Bruder Samuel samt Familie und toter Mutter aus Frankfurt an, um die Verstorbene in Berlin zu beerdigen. Mit seiner jüdischen Herkunft, diesem „Club“, will Jaeckie Zucker alias Jakob Zuckermann nichts zu tun haben. Seine Frau Marlene hat alle Hände voll zu tun, sich im Schnellkurs jüdisches Brauchtum anzueignen und Jakob, Sohn und Tochter zu überzeugen, sich den Anschein einer glücklichen, jüdischen Familie zu geben. Jaeckies einzige Sorge jedoch gilt der gefährdeten Teilnahme am Billardturnier und so täuscht er während der Beerdigung einen Herzinfarkt vor. Damit aber nicht genug. Der Rabbi eröffnet den Söhnen den gewitzten letzten Willen der Mutter: Die Brüder sollen nur erben, wenn sie sich aussöhnen und die Familie nach jüdischem Ritus sieben Tage Trauer übt. So schwer es den beiden fällt, Samuel und Jaeckie können es sich nicht leisten, auf eine Erbschaft zu verzichten, und willigen ein. Die orthodoxe Verwandtschaft wird bei den Zuckers einquartiert und Samuels strenggläubiger Sohn Joshua übernimmt die Aufsicht. D och während die Ehefrauen sich solidarisieren, die Söhne und Töchter sich näher kommen, als unter Verwandten unbedingt üblich, schweigen die Brüder sich sturköpfig aus. Mit immer fantastischeren Einfällen strampelt Jaeckie dem drohenden Knast und Erbschaftsverlust davon und läuft zwischen Billardturnier und Wohnung Amok.

So, 17. Jul · 21:45-23:15 · arte
Gott bewahre! – Die Welt der ultraorthodoxen Juden in Israel

Aus nächster Nähe zeigt der Dokumentarfilm den alltäglichen Kampf der ultraorthodoxen Juden um ihre Identität. Er gewährt einmalige Einblicke in die abgeschlossene Welt der Haredim in Jerusalem. Me’a Sche’arim ist eine abgeschottete Siedlung der ultraorthodoxen Juden in Jerusalem. Haredim nennen sie sich – rund eine halbe Million Juden in Israel gehören dieser religiösen Gemeinschaft an. Die Haredim versuchen, ihr religiöses Erbe und ihre traditionellen Lebensformen zu schützen – gegen die Einflüsse der modernen Welt – das heißt auch und vor allem gegen den Staat Israel. Die Haredim sehen den jüdischen Glauben durch den säkularen Staat und seine Institutionen verraten. Deshalb verweigern sie jegliche Kooperation, arbeiten nicht und leisten keinen Militärdienst. Doch nicht alle sind mit einer vollständigen Abkehr von der modernen Welt einverstanden. Manche fürchten, extremer Separatismus könne eigene Gefolgsleute vertreiben. Mit diesem Dilemma lebt Shmuel-Haim Pappenheim. Er organisiert Massendemonstrationen gegen den jüdisch-zionistischen Staat, gibt die Wochenzeitung des radikalen ultraorthodoxen Lagers heraus, das Israel nicht anerkennt, und lehnt die Teilnahme an Wahlen ab. Im Gegensatz dazu ist Rabbi Avraham Ravitz Anführer einer ultraorthodoxen politischen Partei und war auch Knesset-Abgeordneter und Minister der israelischen Regierung. Für Pappenheim ist Ravitz, weil er sich als haredischer Führer an der Regierung beteiligt, ein größerer Sünder als jeder nicht religiöse Jude. Adina Bar-Shalom ist die älteste Tochter von Rabbi Ovadiah Yossef, einem Anführer Hunderttausender Haredim mit großem Einfluss auf die politische Landschaft in Israel. Adina hat sich etwas Revolutionäres vorgenommen: die Gründung eines Colleges für Haredim, in dem junge Männer – und Frauen – sich auf einen Beruf vorbereiten können. Um dies umsetzen zu können, ist jedoch der Segen ihres Vaters erforderlich. Rachel Chalkowski ist als leitende Krankenschwester und Hebamme ständig mit den Nöten haredischer Frauen konfrontiert, die zehn oder mehr Kinder gebären und gleichzeitig auch noch für ihre Familien sorgen müssen. Sie gründete eine Stiftung, die diesen Frauen und ihren Familien hilft. Rabbi Micha Rothschild ist ein radikaler Einzelkämpfer. Aus dem Untergrund verbreitet er Propagandamaterial in den haredischen Vierteln von Jerusalem und Bnei-Brak und warnt Internetanbieter davor, sich auf dem haredischen Markt zu engagieren. Er weiß, wie groß die Gefahr ist, dass insbesondere die jungen Haredim den Versuchungen des Internets erliegen. Im Gegensatz dazu versucht der haredische Werbefachmann Yigal Revach, die führenden Rabbiner davon zu überzeugen, seine „koschere Internetinitiative“ zu unterstützen.

So, 17. Jul · 23:15-00:05 · arte
Die Schätze des Königs Salomon

Aus Israel stammen Verlautbarungen, die weltweit zu Verunsicherung führten, da sie Teile der biblischen Geschichte infrage stellen. Nach Behördenaussagen handelt es sich bei verschiedenen Fundstücken um äußerst raffinierte Fälschungen. Im Jahr 2001 wurde dem Israel-Museum in Jerusalem eine angeblich aus dem Tempel Salomons stammende Schrifttafel zum Kauf angeboten. Eine Prüfung durch Spezialisten der israelischen Altertumsbehörde ergab, dass es sich bei dieser Tafel sowie bei einem Gefäß, das die Gebeine Jakobs enthalten haben soll und diesen als den Bruder von Jesus auswies, um sehr gute Fälschungen handelte. Nach Ermittlungen in mehreren Ländern vermuteten die Behörden, die gleichen Betrüger hätten seit über 20 Jahren zahlreiche biblische Gegenstände gefälscht. Die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass es sich bei vielen in Israel und weltweit hoch verehrten Reliquien um raffinierte Fälschungen handelt. Laut Polizei habe man es möglicherweise mit dem größten Antiquitätenbetrug aller Zeiten zu tun. Die Gegenstände, die im Zentrum der Ermittlungen stehen, haben sehr hohen Symbolwert. Sie sind der einzige archäologische Beleg für die biblische Geschichte um David, seinen Sohn Salomon und das Reich, über das sie herrschten. Denn entsprechende archäologische Stätten wurden nie entdeckt. Es existieren lediglich einige unschätzbar wertvolle Artefakte. Dabei handelt es sich um Siegel, Schrifttafeln und Öllampen aus der entsprechenden Zeit. Ihre Inschriften stimmen mit den biblischen Texten überein. Doch genau die Authentizität dieser in Museen auf der ganzen Welt aufbewahrten Objekte werden heute infrage gestellt.

Mo, 18. Jul · 08:30-09:00 · BR-alpha
Jüdisches Leben in Bayern – Vom Mittelalter bis heute

Verfolgung, Vertreibung, Vernichtung. Aber auch Ansehen, Achtung und Aufnahme. Die fast tausendjährige Geschichte der Juden in Bayern ist zwiespältig. Sie kennt glanzvolle, aber mehr noch leidvolle und grausame Zeiten. Der Film sucht die Spuren eines bewegten und allzu oft beschämenden Miteinanders.

Mo, 18. Jul · 14:30-15:00 · WDR
Die Schöne ist das Biest – Wie aus Männern Soldaten werden

Männlich, jung, manchmal auch vorbestraft und von der Armee nicht gewollt. Ein normales Leben ist damit fast unmöglich in Israel. Denn wer nicht gedient hat, sich als Soldat bewiesen hat, der findet nur schwer einen guten Job.  Doch junge Männer, die vom rechten Kurs abgekommen sind, erhalten eine letzte Chance auf einem Militärstützpunkt in Galiläa. 100 Tage Drill und Disziplin stehen ihnen bevor, sie sollen ihr Verhalten ändern, gute Soldaten werden und bessere Menschen. Keine leichte Aufgabe für die harten Jungs, vor allem, weil sie ab jetzt ihren hübschen Ausbilderinnen aus gutem Hause gehorchen müssen und das ohne Widerspruch.  WELTWEIT begleitet Itzhak, der so seine Schwierigkeiten mit Disziplin hat und Aviel, der schon mit 17 wegen Drogen im Gefängnis saß. Halten die beiden 100 Tage lang durch? Und reicht ihr Engagement für eine richtige militärische Ausbildung – oder verbauen sie sich endgültig ihr Leben? Die junge Orit beißt sich an Aviel und den anderen die Zähne aus. Doch als Ausbilderin muss sie die Nerven behalten, auch wenn die Männer sie mit der Waffe bedrohen oder sie anbrüllen.  „Die Schöne ist das Biest“ zeigt das Auf und Ab von Orit, Aviel und Itzhak während der Grundausbildung. Es sind 100 Tage, die ihr Leben verändern werden.

Mo, 18. Jul · 21:55-23:30 · MGM
Paß des Todes

Zweiter Weltkrieg: Ein baskischer Schafhirte (Anthony Quinn) begleitet den jüdischen Wissenschaftler Bergson (James Mason) und dessen Familie von Frankreich nach Spanien. Aus der anfänglichen Antipathie des Helfers entwickelt sich bald Achtung und Verständnis. Doch der sie verfolgende fanatische SS-Offizier von Berkow (Malcolm McDowell) rückt immer näher. – Starbesetztes Kriegsabenteuer von J. Lee Thompson („Ein Köder für die Bestie“).

Mo, 18. Jul · 22:30-23:30 · BR
Nürnberg – Die Prozesse: Albert Speer – Karriere ohne Gewissen

Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges sitzen in Nürnberg 21 Nazigrößen auf der Anklagebank, und jeder von ihnen muss mit der Todesstrafe rechnen.  Doch die wahre Geschichte dieser Prozesse spielt sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab, wenn Anwälte und Psychologen versuchen, die Gedanken dieser Kriegsverbrecher zu ergründen. Das packende Doku-Drama, das Augenzeugenberichte und Archivmaterial mit erstklassigem Schauspiel verbindet, schaut hinter die Kulissen der Gerichtsverhandlung gegen zwei der ranghöchsten Nazi-Größen: Hermann Göring und Albert Speer.  Albert Speer diente Adolf Hitler als Reichsminister für Bewaffnung und Munition und war Hitlers Stararchitekt, plante er doch die neue Hauptstadt Germania in bis dahin unbekannten Dimensionen. Speer stammte aus einer großbürgerlichen Familie, war gebildet und wohlerzogen. Auftreten und Erscheinung widersprachen dem Bild vom Kriegsverbrecher. Speers Verteidigung unterschied sich maßgeblich von der der anderen Angeklagten. Er bekannte sich als Einziger zur Verantwortung für die Naziverbrechen. „Das ist purer Wahnsinn“, sagte sein Anwalt zu ihm, „das wird Sie vermutlich Ihr Leben kosten.“ Doch es ist nicht auszuschließen, dass Speers Bekenntnis zur Mitschuld nur eine geschickte Verteidigungsstrategie war.

Di, 19. Jul · 22:45-00:15 · Das Erste (ARD)
Die Anwälte – Eine deutsche Geschichte

Ein Foto, das drei Männer in einem Berliner Gerichtssaal abbildet, als Ausgangspunkt für einen Film: Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler Anfang der 70er Jahre. Mahler ist der Angeklagte, die beiden anderen sind seine Verteidiger. Damals sind alle drei Anwälte der linken außerparlamentarischen Opposition. Sie kritisieren die Macht der Altnazis in der jungen Bundesrepublik und die US-amerikanische Vietnamkriegspolitik. Die drei Anwälte wollen den Staat verändern. Uneins sind sie sich über den Weg dorthin. Horst Mahler hat sich der RAF angeschlossen, die beiden anderen kämpfen mit Worten. Heute ist der eine SPD-Bundesinnenminister a. D., der andere ist das linke Gewissen der Grünen im Bundestag und der dritte einer der Anführer der rechten Szene. Sie decken das ganz politische Spektrum der Bundesrepublik ab: Ströbele ist der unbeirrbare Linke, Schily der Bürgerliche in der konservativen Mitte, Mahler der Rechtsextreme. Schily und Ströbele gehen sich aus dem Weg, Mahlers Nähe meiden sie beide. Der Film verfolgt die Biografien von drei Männern, die einer Generation angehören und die sich in derselben bundesdeutschen Wirklichkeit entwickelt haben. Die Regisseurin Birgit Schulz untersucht, was diese Männer geprägt hat, was sie in Bezug auf ihre politischen Ideale verbunden hat, und an welchen Punkten die drei unterschiedliche Wege eingeschlagen haben, um am Ende Gegner zu werden. Dabei verübeln alle drei dem jeweils anderen den Weg aus der gemeinsamen Geschichte. Der Film erzählt zunächst von großen Lebensträumen, dann von Entfremdungen, Verletzungen und aufgekündigten Beziehungen und zu guter Letzt von neuen Träumen. Während der Dreharbeiten wurden die drei mehrere Tage lang interviewt. Im Verlauf der Gespräche kommt es dabei zu vielen intimen und berührenden Aussagen, die diese deutsche Geschichte in die Tiefe führen. Fast erscheint was in den einzelnen Biografien auf den ersten Blick widersprüchlich aussieht, im Verlauf des Films logisch. Denn in sich und getrennt voneinander haben alle drei Lebensläufe eine gewisse Konsequenz – zumindest behauptet jeder der drei, sich treu geblieben zu sein …

Mi, 20. Jul · 17:00-17:45 · 3sat
Hitlers Österreich (1/2) – Der „Anschluss“

Am 12. März 1938 ließ Adolf Hitler Soldaten der Wehrmacht und Polizisten, insgesamt 105.000 Mann, teils schwer bewaffnet in Österreich einmarschieren. Drei Tage später, am 15. März, jubelte eine große Menschenmenge auf dem Heldenplatz in Wien ihrem früheren Landsmann zu, der „den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich“ verkündete. Der sogenannte „Anschluss“ Österreichs an Hitler-Deutschland wurde in kürzester Zeit vollzogen. Wie konnte es dazu kommen? War es ein friedlicher Anschluss oder eine Annexion? Warum gab es keinen erkennbaren Widerstand? Wäre eine Auflehnung zwecklos gewesen? Wie groß war die Zustimmung tatsächlich? Die zweiteilige Dokumentation „Hitlers Österreich“ spiegelt die Rolle Österreichs in der NS-Zeit. Im ersten Teil geht es um den Anschluss Österreichs.

Mi, 20. Jul · 17:45-18:30 · 3sat
Hitlers Österreich (2/2) – Der Krieg

Am 12. März 1938 ließ Adolf Hitler Soldaten der Wehrmacht und Polizisten, insgesamt 105.000 Mann, teils schwer bewaffnet in Österreich einmarschieren. Drei Tage später, am 15. März, jubelte eine große Menschenmenge auf dem Heldenplatz in Wien ihrem früheren Landsmann zu, der „den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich“ verkündete. Der sogenannte „Anschluss“ Österreichs an Hitler-Deutschland wurde in kürzester Zeit vollzogen. Wie konnte es dazu kommen? War es ein friedlicher Anschluss oder eine Annexion? Warum gab es keinen erkennbaren Widerstand? Wäre eine Auflehnung zwecklos gewesen? Wie groß war die Zustimmung tatsächlich? Die zweiteilige Dokumentation „Hitlers Österreich“ spiegelt die Rolle Österreichs in der NS-Zeit. Der zweite Teil reflektiert die Rolle Österreichs im Zweiten Weltkrieg bis zur Kapitulation 1945.

Mi, 20. Jul · 18:00-18:30 · PHOENIX
Der Baron und die Bombe

Am 20. Juli 1944 explodierte eine Bombe. Sie sollte Adolf Hitler töten. Gezündet hat sie Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Den Sprengstoff, so heißt es, lieferte Philipp Freiherr von Boeselager.  Baron Boeselager ist der letzte Überlebende aus dem direkten Umfeld der Verschwörer vom 20.Juli. Das filmische Porträt begleitet ihn bei Führungen durch seine Burganlage, auf Reisen zu seinen adeligen Verwandten bis hin nach Polen.

Do, 21. Jul · 05:00-05:30 · 3sat
Ich bin raus

Sie sind um die 30 Jahre alt. Schon als Schüler gehörten sie zur rechtsextremen Szene. Sie bereiteten sich für das vierte Deutsche Reich vor, schlugen zu, verbreiteten Angst und versuchten mit Sozialarbeit und Lagerfeuerromantik neue Anhänger zu werben. Der Junge aus Westdeutschland hörte Heldengeschichten der Großväter aus dem Zweiten Weltkrieg. Schon als Kind war ihm somit das nationalsozialistische Denken vertraut. Dagegen bewegte den ehemaligen Jungpionier aus der DDR-Provinz der Fall des „antifaschistischen Schutzwalls“ gegen die BRD zum Umdenken. Nun wollte er auch zum Land der „Faschisten“ gehören. Übers Internet, durch NPD-Zeitschriften und Schulungen erfuhr er, dass man der deutschen Demokratie nicht trauen dürfe. Mithilfe der Organisation „EXIT“ haben es die beiden jedoch geschafft, sich von ihrem alten Leben zu lösen. Heute erzählen sie in Schulen von ihrer Neonazizeit. Der Film „Ich bin raus“ porträtiert die beiden Aussteiger und berichtet von ihrem heutigen Engagement.

Fr, 22. Jul · 14:40-16:20 · arte
Jaffa

Die Familie der 21-jährigen Mali besitzt in Jaffa eine Autowerkstadt, in der Hassan und sein Sohn Toufik angestellt sind. Das Verhältnis zwischen den arabischen Angestellten und den jüdischen Arbeitgebern ist ausgesprochen gut. Reuven, der Vater von Mali und Meir, besitzt in Jaffa eine Autowerkstatt, in der auch seine Kinder arbeiten, und die der Sohn eines Tages übernehmen soll. Reuven hat ihn schon mal zum Werkstattleiter gemacht, ist aber enttäuscht von der Arbeitshaltung des Sohnes. Zum Glück hat er seine beiden Mechaniker Hassan und dessen Sohn Toufik. Mali und Toufik haben seit Jahren eine Liebesbeziehung zueinander, die sie aus Angst vor den Reaktionen ihrer Familien verheimlichen: Als Mali schwanger wird, beschließen die beiden heimlich zu heiraten. Wegen Meirs Arbeitshaltung – er ist einfach faul -, kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Vater und Sohn. Meir ist neidisch auf den Respekt, den der Vater den beiden arabischen Mechanikern entgegenbringt. Aus Eifersucht und Rachegelüsten kommandiert Meir die beiden herum, bis Toufik eines Tages der Kragen platzt: Es kommt zu einer Schlägerei, bei der Meir tödlich verunglückt. Toufik wird festgenommen und wegen Totschlags verurteilt. Verletzt vom Verhalten ihres Verlobten, bricht Mali den Kontakt zu ihm ab und täuscht eine Abtreibung des gemeinsamen Kindes vor. Neun Jahre später wird Toufik aus der Haft entlassen und meldet sich bei Mali. Nachdem sie ihm gestanden hat, dass er Vater einer Tochter ist, will Mali endlich auch ihren Eltern die Wahrheit sagen – doch die verstoßen daraufhin ihre Tochter. Mali beschließt, der Beziehung zu dem Vater ihres Kindes eine zweite Chance zu geben…

Sa, 23. Jul · 10:25-12:05 · MGM
Der zehnte Mann

Paris, 1941: Wahllos verhaften die Nazis Zivilsten und kündigen an, jeden zehnten von ihnen hinzurichten. Per Los sollen die Häftlinge selbst bestimmen, wer getötet wird. Es trifft Rechtsanwalt Chavel (Anthony Hopkins). Der kann das Los jedoch an einen todkranken Mithäftling weitergeben. Als Gegenleistung überschreibt er dessen Famile seinen Besitz. Drei Jahre später sucht Chavel unter falschem Namen Kontakt zu der Familie des „zehnten Mannes“. – Schuld-und-Sühne-Drama nach Graham Greene.

So, 24. Jul · 10:30-11:00 · SWR
Ein bisschen meschugge?

Der Film liefert mehr als eine Momentaufnahme vom Leben an einer der heiligsten Stätten der Welt. Denn dieses Leben ist oft liebenswerter und farbiger als es die grauen Bilder der täglichen Nachrichten erwarten lassen. Hätte er einen roten Mantel, sähe er mit seinem weißen Rauschebart und seinem kugelrunden Bauch eher aus wie der Weihnachtsmann. Doch Mordechai Halevy nennt sich selbst stolz den „Klagemauermann“. Gute 70 Jahre ist er vermutlich alt, behauptet selbst aber, er sei „so um die 60“ und pilgert seit 35 Jahren jeden Tag an die Klagemauer: egal ob in der brütenden Sommerhitze des Orients, ob im Regen oder im Schnee. Von Kopf bis Fuß in Weiss gekleidet schmettert er dann an der heiligsten Stätte des Judentums lauthals seine Gebete gen Himmel „bis dass jüdische Volk, bis dass die gesamte Menschheit erlöst wird“. Die Klagemauer, die letzte noch stehende Wand des vor 2.000 Jahren zerstörten jüdischen Tempels, ist für viele Juden der Ort, an dem Gott wohnt. Ihr Briefkasten quillt immer über, denn täglich stecken Gläubige hunderte von handgeschriebenen Bitten und Gebeten in die Mauerritzen. Manche schicken sogar Briefe an Gott, postlagernd an die Klagemauer. Die landen in einem Jerusalemer Postamt und werden zweimal im Jahr zur Klagemauer gebracht. Für manch einen ist die Klagemauer auch der Arbeitsplatz. Der amerikanische Rabbiner Jay Karzen lebt in Jerusalem und feiert gegen Honorar Bar Mitzvahs an der Klagemauer, so etwas wie jüdische Konfirmationsfeiern. Seine Kunden kommen aus aller Welt. Es sind so viele, dass ihn die Tageszeitung „Jerusalem Post“ unlängst zum „Bar Mitzvah König“ ernannt hat. Sogar ein Buch hat er über seine skurrilen Erfahrungen an der Mauer geschrieben. „Off The Wall“ heißt es und das bedeutet zwar wörtlich „Von der Mauer“, im übertragenen Sinn aber auch „Ein bisschen meschugge“. Rabbiner Karzen zahlt mit religiösem Rummel an der Klagemauer seine Miete. Andere haben weniger irdische Motive, versuchen sich einen besseren Platz im Himmel zu sichern, oder sie bauen gleich handfest am „dritten Tempel“, in den später der Messias einziehen soll. Uri Schneider, israelischer Filmautor mit deutschen Wurzeln, hat sie für seine Reportage alle getroffen, die Frommen wie die Verrückten.

Di, 26. Jul · 01:45-02:00 · BR-alpha
Klassiker der Weltliteratur: Elias Canetti- „Die Blendung“

Canetti hat sich selbst als „Dichter ohne Werk“ bezeichnet und umfangreich ist es tatsächlich nicht. Der Roman „Die Blendung“, drei Dramen sowie die anthropologische Studie „Masse und Macht“, in der er sich mit dem Phänomen von Massenbewegungen befasst. Elias Canetti (1905 – 1994) wurde 1905 als Kind vermögender sephardisch-jüdischer Eltern in Russe geboren, einer Hafenstadt an der Donau, die die Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien markiert. 1911 beschloss die Familie, ihr Vermögen in das Geschäft eines Verwandten in Manchester einzubringen, siedelte nach England um und wurde dort bald von einem Schicksalsschlag getroffen: Jacques Canetti, der junge, scheinbar kerngesunde Vater von Elias, stirbt ein knappes Jahr später. Mathilde Canetti, die Mutter, beschließt, mit ihren Kindern auf den Kontinent zurückzukehren, zunächst nach Wien, darauf nach Zürich, schließlich, 1921, nach Frankfurt am Main, wo Elias zwei Jahre später sein Abitur ablegt. Der völlig überraschende Tod des Vaters zerstörte, so empfand es Canetti, jegliches Vertrauen in eine berechenbare Ordnung der Welt. Wir müssen, so folgerte er, unser gesamtes Denken aus der Zentralperspektive des Todes sehen. Elias Canetti zog nach Wien und studierte dort Chemie. 1929 bekam er den Doktortitel verliehen. In Wien, das war ihm bedeutend wichtiger, konnte man damals den Schriftsteller Robert Musil oder den Komponisten Alban Berg im Kaffeehaus treffen, man konnte den Schülern von Sigmund Freud zuhören, und – am allerwichtigsten für den jungen Canetti – hier hielt der österreichische Schriftsteller Karl Kraus seine Vorlesungen. Canettis Autobiografie, die drei zu seinen Lebzeiten erschienenen Bände „Die gerettete Zunge“ (1977), „Die Fackel im Ohr“ (1980) und „Das Augenspiel“ (1985) lieferte schon in jenen frühen Jahren die Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Masse, eine der Triebfedern seines künstlerischen Schaffens. Das Thema wurde in dem Buch „Masse und Macht“, an dem Canetti über 30 Jahre gearbeitet hatte, und das 1960 erschien, als anthropologische Studie veröffentlicht. Sein einziger Roman „Die Blendung“ erschien 1935. Es ist die Geschichte eines Büchernarren, eines Gelehrten der chinesischen Kulturwissenschaften, für den „die Masse“ die unzähligen Bücher sind, mit denen er sich umstellt – und in deren Feuer er letztendlich umkommt. Der berühmte Thomas Mann teilte dem jungen Canetti in einem Brief mit, er sei „beeindruckt von der krausen Fülle, dem Débordierenden seiner Phantasie, der gewiss erbitterten Großartigkeit seines Wurfes, seiner dichterischen Unerschrockenheit, seiner Traurigkeit und seinem Übermut.“ 1981 erhielt Canetti den Nobelpreis für Literatur, da lebte er in Zürich, wo er 1994 auch starb und begraben wurde.

Sa, 30. Jul · 16:30-17:00 · HR
Die Juden – Geschichte eines Volkes: 1/6, Gelobtes Land

Die erste Folge führt zurück zu den Ursprüngen des jüdischen Volkes in Ägypten und schildert den Mythos vom Exodus, dem Weg ins „Gelobte Land“. Die erste jüdische Nation entsteht. Eine Nation, die zunächst von Richtern, dann von legendären Königen wie David und Salomo regiert wird. Auch im Kampf gegen übermächtige Gegner gibt der Glaube an den einen Gott dem jüdischen Volk immer wieder Halt. Nach Ende des babylonischen Exils ziehen die Juden zurück in ihre Heimat und bauen Jerusalem zu einem reichen und prächtigen Zentrum auf. Die Tora, die fünf Bücher Mose, wird niedergeschrieben. Bis heute ist sie Mittelpunkt jüdischen Glaubens.

So, 31. Jul · 10:30-11:00 · SWR
Tauziehen um den Tempelberg

Prunk- und prachtvoll ragte er einst über Jerusalem, der Tempel König Salomons, genau da, wo heute die Al Aksa Moschee steht. Das zumindest meinen die meisten Wissenschaftler. Nicht so die islamische Welt, allen voran die palästinensischen Muslime. Geht es nach Mohammed Hussein, dem Mufti der Al Aksa Moschee, können Rabbiner, Historiker und Archäologen bis ans Ende aller Tage behaupten, die Moschee stände auf den Ruinen des jüdischen Tempels. Für ihn ist das alles zionistische Propaganda. Das Heiligtum der Juden, meint der Mufti, sei nie in Jerusalem gewesen. Den israelischen Archäologen Gabriel Barkai macht das wütend. Seit Jahren durchsiebt er Bauschutt, den die Muslime während Bauarbeiten auf dem Al Aksa Gelände auf eine Müllkippe geworfen haben. Besonders sauer ist er darüber, dass die muslimischen Hausherren keine Archäologen auf den Tempelberg lassen, aber selbst mit schweren Baumaschinen dort baggern. „Ein barbarischer Akt!“, ereifert er sich. „Jeder Mensch weiß, dass man an so einem Ort mit Zahnbürsten gräbt und nicht mit Bulldozern.“ Zehntausende Funde aus der Zeit des jüdischen Tempels habe Barkai aus dem Bauschutt der Muslime gefischt, erzählt er: von Münzen und Mosaiksteinen über Würfel bis hin zu einem Siegel des jüdischen Tempelverwalters. Die Muslime im Al Aksa Viertel lässt das kalt. „Jeder Archäologe kann ein paar Münzen in den Sand schmeißen“, meint Abu Fayez, Sufi, Philosoph und Händler für Heilkräuter.“ Dann sagt er seinen Kumpels: ‚Buddelt mal hier?‘ und – Voilà! – plötzlich finden sie unter Al Aksa Münzen aus dem jüdischen Tempel.“ Auch unter den Juden gibt es verbohrte Fanatiker. Gershon Salomon hat es sich in den Kopf gesetzt, den jüdischen Tempel neu aufzubauen. Wenn der erst steht, zitiert er den Propheten Jesaja, würde die Welt erlöst. Die beiden Grundsteine, je 50 Tonnen schwer, hat Salomon schon neben seinem Haus stehen. Nach Mekka und Medina ist Al Aksa die drittheiligste Stätte des Islams. Hier soll Mohammed auf seiner Nachtreise von Mekka nach Jerusalem mit seinem geflügelten Pferd gelandet sein. Im Felsendom nebenan, dem Wahrzeichen Jerusalems, küssen und streicheln Pilger den Stein, auf dem der Legende nach Abraham beinah seinen Sohn Isaak geopfert hätte, und auf dem Allah sogar Adam, also die ganze Menschheit geschaffen haben soll. Wem gehört Jerusalems Heiligtum? Den Muslimen oder den Juden? Wer in Jerusalem diese Frage stellt, setzt sich in ein wahres Wespennest. Der Filmemacher und SWR-Autor Uri Schneider hat es gewagt. Dabei heraus kam ein Film, der zeigt, dass sturer Glauben im Heiligen Land oft stärker ist als historische Tatsachen.

So, 31. Jul · 14:00-16:30 · PHOENIX
Historische Ereignisse –  Vor 75 Jahren: Olympische Spiele in Berlin – 1.8.1936

* Der schöne Schein – Olympia ’36 * 15:00 Uhr: Das Olympische Dorf * 15:45 Uhr: Ein Ringer gegen Hitler – Der Kampf des Werner Seelenbinder

So, 31. Jul · 14:30-15:00 · Das Erste (ARD)
Eine besondere Premiere: Das Israel Chamber Orchestra in Bayreuth

Öffentlich darf in Israel bis heute keine Musik von Richard Wagner gespielt werden. Wagner war Antisemit, und schlimmer: Adolf Hitler liebte Wagner und war auf dem Grünen Hügel in Bayreuth ein gern gesehener, häufiger Gast. So erinnert Wagners Musik viele Juden und KZ-Überlebende an ihre schlimmste Zeit. Nun hat sich das Israel Chamber Orchestra entschieden, Wagner zu spielen. Nicht in Israel, nein, das ICO wird in Israel Wagner nicht einmal proben. Sondern es wird auf Initiative von Festspielchefin Katharina Wagner und des Chefdirigenten des ICO, Roberto Paternostro, ein Konzert im Rahmen der Bayreuther Wagner-Festspiele geben, gleich zu Beginn. Er werden Werke jüdischer und israelischer Komponisten aufgeführt und Musik von Richard Wagner. In Israel wird schon jetzt Unmut darüber laut. Knesset-Abgeordnete fordern eine sofortige Streichung der Subventionen für das Orchester. Holocaust-Überlebende wollen nach Bayreuth fahren, um dort das Konzert zu stören, zu dem angeblich auch die Bundeskanzlerin kommen wird. Was wird geschehen? Richard Chaim Schneider, Leiter des ARD-Fernsehstudios in Tel Aviv, begleitet das Orchester bei diesem Projekt mit einem BR-Kamerateam: Bei den Proben in Israel, dem Flug nach München, der Busfahrt nach Bayreuth und den Tagen dort bis zur Aufführung. Er fragt die Musiker ebenso wie die Menschen in Bayreuth, was sie von dieser Idee halten – mit solch einem Konzert ein Stück „Normalität“ zu wagen, einen weiteren Schritt hin zur Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen zu beschreiten. Soviel ist sicher: Bei den Festspielen in Bayreuth tritt zum ersten Mal ein israelisches Orchester auf. Allein das ist schon ein kulturpolitisches Ereignis. Um so mehr, wenn es dann auch noch Wagner spielt.

So, 31. Jul · 20:15-22:10 · arte
Tee mit Mussolini

Florenz Mitte der 30er Jahre: Ein Kreis vorwiegend englischer Damen trifft sich täglich zum Tee. Wegen ihres beißenden Humors werden die Botschafter-Witwe Lady Hester Random und ihre Freundinnen auch „i scorpioni“, die Skorpione, genannt. Zu dieser intimen Runde stößt die Amerikanerin Elsa Morganthal. Die sehr natürliche und großzügige Tänzerin fasst große Zuneigung zu dem kleinen Luca, dessen Mutter kürzlich verstorben ist und dessen sich das Damenkränzchen angenommen hat. Im Verlauf der Jahre nähert sich das faschistische Italien unter Mussolini Hitler-Deutschland an. Davon bleibt auch das vornehme Teekränzchen nicht unberührt. Nach Italiens Kriegserklärung an England gelingt es Lady Hester, vom Duce empfangen zu werden, und bei einer Tasse Earl Gray versichert ihr Mussolini: „Damen wie Sie werden in Italien immer willkommen sein.“ Dennoch werden die Ladys in San Gimignano interniert. Nachdem Luca, der von seinem Vater nach Österreich geschickt worden war, als Teenager nach Italien heimgekehrt ist, erfährt er, dass die Jüdin Elsa Morganthal Italien verlassen hat und in die USA zurückgekehrt ist. Von dort aus hilft sie italienischen Juden mit Geld und Pässen, um aus dem faschistischen Italien fliehen zu können. Luca erklärt sich überglücklich bereit, ihr als Kurier dienen zu können.

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