Geplante „Friedens-Feldzüge“ gegen Israel

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Mit Schiffen und Flugzeugen wollen „Friedensaktivisten“ einen Feldzug nach dem anderen gegen Israel durchführen. Der kommende Sonntag wurde zum „Naksa-Tag“ erklärt. In Jordanien, Gaza, Syrien und Libanon wurden Aufrufe veröffentlicht, am kommenden Sonntag erneut die Grenzen Israels zu stürmen, unter dem Motto: „Wir wollen unser Land in Palästina zurückhaben“…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 1. Juni 2011

Doch wegen erwarteter Unruhen schon am Freitag, positionierte sich die Polizei in Jerusalem rund um den Tempelberg und die Altstadt. Premierminister Benjamin Netanjahu drohte am Donnerstag, dass die israelische Armee die Anweisung erhalten habe, keine Verletzung der Grenzen Israels zuzulassen. Die Soldaten sollten „mit Zurückhaltung aber mit Bestimmtheit“ alle Versuche unterbinden, erneut die Grenzen zu stürmen.

„Naksa“ wird der Jahrestag des Ausbruchs des Sechs-Tage-Krieges, am 5. Juni 1967 genannt. Jener Krieg endete mit einer gewaltigen Niederlage der arabischen Staaten und mit der Besatzung der Sinai-Halbinsel, des Gazastreifens, Westjordanlandes und der syrischen Golanhöhen durch Israel. „Naksa“ reimt sich mit „Nakba“, dem „Tag der Katastrophe“, wie Palästinenser den Tag der Gründung Israels am 15. Mai 1948 nennen. Am diesjährigen Nakba-Tag vor zwei Wochen stürmten Tausende Libanesen und palästinensische Flüchtlinge in Syrien die Grenzen zu Israel. Auf den Golanhöhen wurde der Grenzzaun stellenweise zerstört. Es gab mehrere Tote. Inzwischen haben die Israelis den Zaun repariert und verstärkt. Die Schießbefehle der Soldaten wurden „aufgefrischt“.

Vor dem Sicherheitsausschuss der Knesset erklärte Generalstabschef Benny Gantz, dass sich die Armee, ausgestattet mit neuen Waffen, auf bevorstehende Massendemonstrationen in den besetzten Gebieten und an den Grenzen vorbereitet habe. Neben Gefahren „vom Messer bis zur Atombombe“ sei Israel mit einem neuen Feind konfrontiert: die arabische Straße.

Eine weitere Attacke ist für den 8. Juli angesetzt. Dann soll erneut die „Mavi Marmara“ von Istanbul aus in See stechen. Vor einem Jahr wurden beim Entern dieses Kreuzschiffes durch israelische Elitesoldaten neun bewaffnete türkische „Friedensaktivisten“ getötet. Der israelische Militärsprecher erklärte am Donnerstag, noch nicht veröffentlichte Fotos von Friedensaktivisten auf der Mavi Maramara mit Schusswaffen gefunden zu haben. Linksradikale deutsche Teilnehmer haben inzwischen eingestanden, dass es weniger darum ging, „Hilfsgüter“ an die palästinensischen Bewohner des Gazastreifens zu liefern, als vielmehr im Rahmen eines „zivilen Ungehorsams“ die israelische Blockade zu durchbrechen, so Matthias Jochheim, von »Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung« (IPPNW).

Die israelische Armee hält für die nächste blockadebrechende Flotte laut Aussagen hoher Marineoffiziere „einige Überraschungen“ bereit. Seit dem Zwischenfall auf der „Mavi Marmara“ trainiert die Marine und will zum 8. Juli „alle Reservisten“ einziehen. Die Soldaten sollen mit nicht-tödlichen Waffen für den Einsatz gegen Demonstranten ausgestattet werden. „Die Soldaten werden nicht mehr einzeln vom Hubschrauber abgeseilt werden“, erklärte der Generalstabschef. Sie würden „auf einen Schlag“ die Schiffe entern.

Noch ist unklar, wie viele Schiffe an der nächsten Flottille beteiligt sein werden. Ursprünglich war die Rede von 50 Booten. Die israelische Organisation „Israel Gesetzes-Zentrum“ hat Versicherungsgesellschaften mit Klagen vor amerikanischen Gerichten gedroht, falls sie Schiffe der Flottille versichern. Der größte Schiffsversicherer, Lloyd’s in London, erklärte daraufhin, dass die Hamas als Terrororganisation britischen und EU-Sanktionen unterliegt. Kein Schiff im Besitz oder unter der Kontrolle dieser Organisation dürfe deshalb von Lloyd´s oder anderen europäischen Gesellschaften versichert werden. Grundsätzlich darf kein unversichertes Schiff einen europäischen Hafen verlassen.

Ein Sprecher der türkischen Organisation IHH, Veranstalter der Flottille, redet nur noch von 14 Schiffen, mit 1500 Aktivisten aus 100 Ländern an Bord. Die israelische Regierung hat diplomatischen Druck auf europäische Staaten ausgeübt, offenbar mit Erfolg. Der türkische Außenminister erklärte jedoch: „Wir haben keinen Einfluss auf private Organisationen.“ Er warnte Israel davor, der erneuten maritimen Demonstration mit Gewalt zu begegnen.

Eine weitere Sternfahrt, diesmal per Flugzeug, ist ebenfalls für den 8. Juli geplant. Gemäß Berichten aus Berlin, Paris und London hätten zwischen 500 und 1000 Friedensaktivisten aus Europa einen Flug nach Israel gebucht, um bei ihrer Ankunft in Tel Aviv bei der Passkontrolle Krawalle zu machen und zu erklären, dass ihr Reiseziel „Palästina“ sei. „Weltweite Empörung und eine Verurteilung Israels wird die Flughafenbehörden zwingen, die Friedensaktivisten nach Palästina einzulassen“, heißt es in einem Bericht von Press-TV in Paris.

(C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com

29 Kommentare

  1. JJ Es gelingt Ihnen immer primitiver zu werden. Ich bin ein böser Mensch, d.h. im Umkehrschluss, dass der Ignorant JJ ein guter Mensch ist. Mit wem Sie trinken gehen, geht nur Sie etwas an. Aber Sie duzen mich nicht mehr.
    Im übrigen, vielleicht kann man Sie bald auf einem Schiff zu sehen, das in Richtung Syrien fährt, um Solidarität mit dem syrischen Volk zu zeigen. Aber halt, wann immer Araber Araber und Muslime Muslime massakrieren, interessiert Sie das als Rassist der Sie vermutlich sind nicht, Sie interessieren sich nur aufzuzeigen, wie schlimm der jüdische Staat ist. Und da kommt immer bei Deutschen, die derartig emotional Israel angreifen der leise Verdacht des sekundären Antisemitismus auf.
    In Wirklichkeit können diese Leute Auschwitz-Birkenau, Treblinka, und andere deutsche Vernichtungslager den Juden nicht verzeihen.
     

  2. Wenn ich mit ihnen trinken würde wäre es vermutlich das gleiche als würde ich mit einem der verurteilten Balkankriegssverbrecheer trinken, die wegen Vertreibung sitzen,. Danke, auf dieses zweifelhafte Vergnügen kann ich verzichten. Aber gerne trinke ich mit netten Menschen, völlig unabhängig von Religion, Hautfarbe oder Herkunft, gerne teile ich mir einen Becher. Aber niemals würde ich mit einem vermutlichen Kriegsverbrecher trinken! Und nein, nicht weil sie jüdisch sind, dass ist mir Latte, sondern weil ich sie einfach für einen bösen Menschen halte! Da kann ich gleich mit einem von der Hamas trinken, die sind genauso kompromissbereit wie sie! Mit Radikalen trinke ich nicht.

  3. JJ wir haben keine Bruderschaft getrunken und daher sollten Sie mich nicht duzen.
    In Syrien wurden schon über 1000 Zivilisten massakriert und nun kämpfen meuternde Soldaten gegen regierungstreue Soldaten und die einzige Sorge von J.J. was ich vor 63 Jahren getan habe oder nicht.
    JJ aha die islamistischen Provokateure, die israelische Soldaten mit „Ketten und Messer“ angegriffen haben sind laut ihrer durchgeknallten Logik die reinen Unschuldslämmer, die von der IDF „massakriert“ wurden.
    JJ warum kehren sie nicht zurück in das braune Loch aus dem Sie hervorgekrochen sind? Jetzt fordern schon ihre österreichischen Kameraden „Juden raus aus Palästina“. Da gehören Sie weltanschaulich laut ihren Texten hin.

  4. Ich soll ein vermutlicher Antisemit und Neonazi sein, jemand mit einem Baum im Auge, aggressiv ignorant und vor allem soll ich psychisch gestört sein. Ja das sind die Argumente der radikalen Zionisten. Und wenn man auf einem Zivilistenschiff ein Massaker veranstaltet, dann sagt man das waren islamistische radikale fundamentalistische aggressive Terroristennahstehende Provokateure, um die eigene Tat zu verniedlichen. Und wenn man diese Praxis der fundamentalischenen Zionisten doof findet, um nicht verachtenswert zu sagen, ist man das, als was man mich bezeichnet! Ja, man muss es machen wie Karl „the freedommachine“ Pfeifer es vermutlich gemacht hat. Zivilisten aus ihren Häusern vertreiben und auf eine 2000 Jahre alte Geschichte pochen mit der man sich selber dazu legitimiert „andere“ Menschen zu vertreiben und entrechten.

    Viele die in Den Haag sitzen sind für ihre Völker ( Kroaten, Bosniaken und Serben) Helden. Viele, aber nicht in meinen Augen!

  5. Wo ist eigentlich der Zusammenhang mit dem urprünglichen Artikel und den Kommentaren mancher Vorschreiber?
     
    Bla,
    ignorieren Sie einfach die Schreibe von Justice. Sie werden sehen was ich meine, wenn Sie seine diversen anderen Kommentare lesen…

    Aber selbst wenn er auch viel Sinnentleertes schreibt, so ist seine Empfehlung eines israelischen Gewaltverzichtes durchaus sinnvoll, denn die Demonstranten haben die Gewaltanwendung der israelischen Sicherheitskräfte bereits mit einkalkuliert. Bisher heiligte der Zweck die Mittel, aber was ist wenn man diesen Satz umkehrt?

    Es ist einfach schlechte Presse, wenn Soldaten auf friedliche Demonstranten das Feuer eröffnen, wobei es egal ist, ob man wie Sahm Anführungszeichen verwendet. Für Israel gilt es das zu erhalten, was Sun Tsi als ´Gesetz der Moral´ bezeichnet, nämlich seinen Soldaten, Bürgern und Sympathisanten das Gefühl zu geben, auf der richtigen Seite zu stehen, eine Fähigkeit, welche die aktuelle Regierung einfach nicht auf dem Kasten hat.

    Letztendlich gilt es, die Demonstranten auszumanövrieren: Anstatt in Gewehrfeuer lässt man die Demonstranten ungleich humaner in Minenfelder laufen. Auf dem Golan sollte es genügend davon geben, wenn nicht wird der Tourismus halt etwas eingeschränkt.
    Wer bei einer konzentrierten Aktion auf dem Flughafen Krawall schiebt, wird nach einem Sicherheitscheck einfach ins Land gelassen. Wer vorher nicht für Kost und Logie gesorgt hat, sitzt dann erstmal auf dem Trockenen – und einer Menge Kosten…
    Und eine zweite Friedensflotte wird einfach manövrierunfähig gemacht. Die Bilder in der Weltpresse werden leichter zu ertragen sein, als ein weiterer Griff ins Klo…
     

  6. BLA ICH BESITZE DAS BUCH VON GERSHUNI UND HABE ES GELESEN. Niemand hat hier behauptet, dass a l l e  Araber Sympathien mit den Nazi hatten. Aber viele hatten und es ist sicher kein Zufall, dass einige Naziverbrecher in Ägypten und Syrien Asyl fanden.
    Auch kein Zufall, dass hier versucht wird, die Kollaboration des Mufti Hadj Amin herunterzuspielen

  7. Bla, Sie unterstellen Herf, dessen Namen Sie nicht fähig sind richtig zu schreiben etwas, was er nicht behauptet hat und ich nicht behauptet habe. Er hat nur das über die Rezeption der deutschen Sendungen publiziert, was mit Dokumenten nachweisbar war, wenn überhaupt.
    Tatsache ist jedoch, dass die zaristische Fälschung „Die Protokolle der Weisen Zions“ während der zwanziger und dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ins Arabisch übersetzt wurde.
    Der prominente palästinensische Erzieher Khalil Sakakinini, ein griechisch-orthodoxer Christ schrieb über die „jüdische Herrschaft“ über die Großmächte von der Zeit des Imperium Romanum und bis zum britischen Empire.
    „who can have high regard for a [British] government which is totally under the Jewish sway, like a slave?“
    Während der Zwischenkriegszeit beschuldigten die Aktivisten der arabischen Nationalbewegung im Mandatsgebiet die Juden, sie würden bolschewistische Subversion bringen. Der Kommunismus wurde präsentiert als eine Schöpfung von Juden, die nur Unordnung Chaos und Vernichtung bringen würden. Die arabische Übersetzung von Kommunist war i b a h i  = freizügig, d.h. man hat Juden mit einer sexuellen Immoralität und mit sozialer Anarchie gleichgesetzt.
    Bereits im März 1933 kurz nach der Machtübergabe an Hitler hat der Mufti (Hadj Amin) dem deutschen Konsul in Jerusalem einen gemeinsamen Boykott von Nazideutschland und der Muslime vorgeschlagen.
    In der Regel sprachen Araber damals auch nicht von Zionisten, sondern von Juden. Und bis zu den sechziger Jahren machten die auch keinen Unterschied zwischen Juden und Zionisten, jeder Jude war Zionist und jeder Zionist Jude. Erst nach 1967 sollte sich dies ändern, als sie dem sowjetischen Modell folgten.
    Die Saat des Nazikollaborateurs Hadj Amin el Husseini ist aufgegangen, wie Mallmann/Cüppers nachwiesen wurde in Athen eine deutsch/arabische Einheit zusammengezogen, um die Vernichtung der Juden Palästinas durchzuführen. Der Sieg der Alliierten in El Alamein verhinderte dies. Aber die PLO hat Nazis und später Neonazis rekrutiert.
    Nicht antisemitisch war allein die palästinensische Kommunistische Partei. Sie unterstellte den Juden auch keine Weltverschwörung. Alle anderen palästinensischen Parteien waren antisemitisch, sie schrieben den Juden teuflische Eigenschaften zu und führten ihr eigenes Volk von Katastrophe zur Katastrophe.
     
     
     

  8. „Der Historiker Jeffrey Herf hat 2009 “Nazi Propaganda for the Arab World” publiziert. Er fand im Archiv des amerikanischen Aussenamtes, die englische Ãœbersetzung, die an der USA-Botschaft in Kairo gemacht wurde, der arabischen Propagandasendungen des deutschen Radios während des Krieges. Dazu musste er nicht Arabisch können.“
    Also Herr Pfeifer, sie scheinen den Unterschied nicht zu verstehen. „Nazi Popaganda for the Arab World“ untersucht, wie der Titel sagt, die Propaganda der NAtionalsozialisten FÃœR die arabische Welt. Wie diese jedoch die Propaganda AUFNAHM und REZIPIERTE keineswegs. wenn Herr Hersh das glaubt, aus dem SCript der Sendungen entsehmen zu können, ist er ein Scharlatan wie Herr Küntzel. Dieser hat mit den Akten des AA gearbeitet, jedoch keine Zeile einer arabischern Zeitung jener Zeit gelesen.
    Jemand der Arabisch kann ist Israel Gershoni,der anhand einer der auflagenstärksten ägyptischen Zeitungen (ar-Risala), die in fast allen arabsichen Ländern zu erhalten war, das Deutschlandbild jener Zeit untersucht hat. Ich würde die Lektüre empfehlen, in Hebräisch und Englisch erhältlich. Sie blenden offebar diese Erkenntisse aus, was Sie in der Tat zu einem tendenziösen Schreiben und nicht zu einem Wissenschaftler macht. Dies zeigt auch, mit welcher Vehemenz Sie hier beleidigend agieren, Antisemitismus usw. unterstellen und jeden in eine Ecke drängen wollen, der nicht auf ihrem Standpunkt steht.
     
    Sie haben REcht, nicht sie haben behauptet, die NSDAP habe Syrien „massgeblich mitaufgebaut,“ sondern ein Herr Justice.Und das ist nun einmal Umsinn und das zu sagen war eigentlich nur mein Anliegen. Ich verstehe nicht, wie sie da widersprechen.
     

  9. JJ eine Diskussion mit aggressiven Ignoranten lohnt sich wirklich nicht. Sie sollten sich dringend von einem Psychiater beraten lassen.
    Bla nicht ich habe  behauptet, dass die NSDAP Syrien gebaut hätte. Die Baath Partei war aber nicht so marginal in Syrien und im Irak und die war schon von nationalsozialistischen Ideen beeinflußt. In Syrien und Ägypten fanden Naziverbrecher Asyl. Und auch die Rolle des Hadj Amin el Husseini ist nicht zu unterschätzen.
    Unlängst rezensierte ich das interessante und nuancierte englischsprachige Buch von Meir Litvak und Esther Webman über den Holocaust und die arabische Welt, in dem es um die Rezeption in der arabischen Welt nach 1945 geht. Beide israelische Wissenschaftler können natürlich Arabisch. Aus verständlichen Gründen, ist man in Israel in erster Linie interessiert zu erfahren, wie es in der arabischen Welt ausschaut. Daher ist es auch keine Seltenheit, dass Würdenträger der PA auf Hebräisch im israelischen TV oder/und Radio zu Wort kommen.
    Der Historiker Jeffrey Herf hat 2009 „Nazi Propaganda for the Arab World“ publiziert. Er fand im Archiv des amerikanischen Aussenamtes, die englische Ãœbersetzung, die an der USA-Botschaft in Kairo gemacht wurde, der arabischen Propagandasendungen des deutschen Radios während des Krieges. Dazu musste er nicht Arabisch können.
    Da ich kein Wissenschaftler bin, schreibe ich auch keine wissenschaftliche Arbeiten. Und ich würde mich – obwohl ich sehr viel über das Thema gelesen habe – nie als Nahostspezialist ausgeben. Da gibt es genug solche, die nicht Arabisch können, wenn ich mich nicht irre gehört auch Scholl-Latour dazu.
     
     

  10. Doch das mit dem Arabisch ist ernst gemeint. Vielleicht ihr Einwand nicht. Denn wenn ich den Anspruch hätte, eine wissenschaftliche Arbeit über die REzeption von irgend einer Ideologie in Israel zu verfassen, ja dann müsste ich selbstverständliche Hebräisch können. Wenn ich aber noch nichtmal die Überschriften der Zeitungen lesen kann, dann sollte ich davon Abstand halten, gell?
    Die Syrische Soziale Nationalistische Partei wie sie korrekt heisst ist mir bekannt, eine relativ kleine fanatische nationalistishce Partei, die sich wie andere auch, nämlich die Kata’ib am Faschismus orientierten.
    Warum allerdings damit die NSDAP Syrien aufgebaut hat, erscjliesst sich immer noch nicht, war aber vermutlich nur ihrem REssentiment geschuldet, ebenso wie der Verrsuch mich als „Araber“, „Muslim“ oder Nationalist zu diskreditieren.
    lustig
     

  11. @ allen Kritikern meiner Person
     
    ein Karl Pfeifer hat sich vermutlich bei der Vertreibung von Palästinensern verdient gemacht, da gebe ich ihnen recht. Er hat sich vermutlich bei radikalen Zionisten verdient gemacht. Aber wo er sich nicht verdient gemacht hat, und auch nicht ansatzweise auf dem Weg dorthin ist, ist die Tatsache Frieden zu schliessen. Vielleicht meinen sie das mit „verdient machen“. Ein KP beanspruch alles für Israel, gesteht den Palästinensern nicht einmal eine Identität geschweige denn ein Bleiberecht zu, auf dem Land, dass sie und ihre Vorfahren seit vielen Jahrhunderten bewohnen und bewohnten.
    Ich bin sehr wohl über den Konflikt informiert, nur sehe ich das Problem ursächlich nicht bei den Palästinensern alleine. Es liegt in der Arroganz der ehemaligen Kolonialmächte, in der Geschichtsverbohrten Israelvorstellung von einigen Karl Pfeifers und Baruch Zions, in dem Hass der „radikalisierten“ Juden wie Palästinenser aufeinander, und vor allem in der Tatsache, das der Hausherr, nämlich Israel, nicht dazu bereit ist einen Palästinenserstaat anzuerkennen. Dann nämlich müsste es Grenzen definieren, und dass will auch ein KP nach mehrmaliger Aufforderung nicht. Im Gegenzug müssen die Palästinenser aber alles mögliche anerkennen, trotz ihrer Entmündigung! Ob sie dafür was bekommen wird noch nicht mal angeboten.
    Und wenn ich das so nenne bin ich ein Neonazi, ein Antisemit! Seien sie behutsamer mit dem was sie sagen.

    Ãœber den Tag, wo mir einer von euch zionistischen Fundamentalisten konkret sagt, wo die Grenzen Israels verlaufen, an dem Tag bin ich froh. Aber das ist schwierig wenn man eigentlich mehr vor Augen hat als es de juro auf der Karte ist, nicht wahr! Liebe Leute, die Palästinenser sind keine Untermenschen, auch wenn sie nicht zum auserwählten Volk gehören. Das müssen einige von euch lernen! 😉

  12. Das arme Opfer JJ, wirklich schlimm vermutlicher Neonazi genannt zu werden, so dass ich ihm noch erklären muss, was vermutlich bedeutet. Und Konditionalsätze versteht er auch nicht, denn ich schrieb (ich zitiere aus der Erinnerung) als ob er antisemitisch wäre. Was JJ nicht zugeben kann, ist die Tatsache, dass er ein Ignorant ist, der seine Ignoranz durch Frechheit kompensiert.
    Und nun hat JJ einen Kameraden gefunden nämlich Bla. Der nichteinmal meinen Namen korrekt schreiben kann und Fragen stellt.
    Schon gehört von der Parti Populaire Syrien (PPS) eine sozialistisch-nationalistische Partei mit einer expliziten faschistischen Orientation. Der Gründer dieser Partei war der im Libanon geborene syrisch-orthodoxer Christ Anton Sa’adah. Laizistisch und antifranzösisch trat er dafür ein dass der Libanon Teil von Großsyrien wird. Er war Sozialdarwinist und Rassist. Sa’adah war sehr beeindruckt von der Militärdisziplin, den Massenaufmärschen der Nazi. Der  frühere Baath Führer Sami al-Jundi erklärte seine Generation war fasziniert vom Nazismus.
    Ich finde es ziemlich interessant, dass sie eine palästinensische Propaganda Website nennen anstatt uns klipp und klar zu erklären, was am Buch von Mallmann/Cüppers nicht den Fakten entspricht.
    Das mit dem Arabisch können kann ja nicht ernsthaft gemeint sein, denn im Analogieschluss müsste es dann heikßen, wie kann jemand über Israel schreiben, der nicht Hebräisch kann.
    Nun ein Beispiel für die deutsche Haltung: Die Neurath Denkschrift (1.6.1937) die u.a. beinhaltet: „Es besteht daher ein deutsches Interesse an Stärkung des Arabertums als Gegengewicht gegen etwaigen solchen Machzuwachs des Judentums“
    Und nun zur arabischen Haltung. Die Stimmung der dreißiger Jahre wird anschaulich geschildert von dem Syrer Sami al-Jundi, einem frühen Führer der Baath-Partei. In seiner Autobiographie schreibt er:
    „Wir waren Rassisten, wir bewunderten den Nationalsozialismus, lasen seine Bücher und die Quellen seiner Ideen, insbesondere Nietzsche… Fichte und H.S. Chamberlains „Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts“, das sich ganz um das Thema Rasse dreht. Wir dachten als erste daran „Mein Kampf“ zu übersetzen.“
    Später schildert al-Jundi, wie er im Jahre 1940 in Damaskus nach einem Exemplar von Rosenbergs „Der Mythus des 20. Jahrhunderts“ suchte, und wie er schließlich eine französische Kurzfassung des Buches fand, die Michel Aflaq gehörte, einem der beiden Gründer der Baath-Partei.
    Auch Bla gehört – das zeigen schon seine Fragen – zur gleichen Kategorie wie sein Kamerad JJ. Wenn er wirklich informiert wäre, würde er nicht solche Fragen stellen.
     
     
     
     
     
     

  13.  
     
    jango-jack,
     
    ich muß zugeben, daß ich mir, trotz allem, ein wenig Hoffnung machte, daß Sie über die anscheinend seltene Fähigkeit zur Einsicht verfügen (indem Sie Abstand nehmen von Begriffen wie „Apartheid“ oder „Freiluftgefängnis“), aber die Weise, wie Sie hier einen verdienten Mann mit reicher Lebenserfahrung anfahren ist einfach nur eine Bestätigung eines Eindrucks, den Sie allzuleicht beim Leser auslösen.
    Sie, der Sie behaupten „ich bin recht gut über den Konflikt informiert“, sollten lieber einfach zugeben, daß Sie an einer fatalen Selbstüberschätzung leiden.
    Sie haben überhaupt keine Ahnung, aber davon ganz viel.
     
    Karl Pfeifer, auch ronit, auch Baruch Zion, haben Ihnen, trotz Ihres Polterns von Anfang an, in freundlicher und geduldiger Weise gute Hinweise geliefert.
    Nachdem ich meinte, bei Ihnen Einsicht und Interesse zu erkennen, war ich drauf und dran vermittelnd Worte an Sie zu richten, Ihnen weitere nützliche Hinweise zu liefern, trotz Ihrer unfreundlichen Weise.
    Nun aber muß ich erkennen, daß Sie ganz einfach in Ihre Mülltonne zurückkehren sollten, aus der Sie ganz offensichtlich entstiegen sind.
     
    Sie spielen sich auf und möchten „um ein wenig mehr Respekt bitten“, das ist ein schlechter Witz! Tun Sie sich einen Gefallen und verschwinden wieder in der Dunkelheit Ihrer geistigen Armut. Bevor Sie sich mit der Geschichte Israels oder aber der aktuellen „Situation Nahost“ befassen, besuchen Sie doch einen Benimm-Kursus, besser noch einen Psychologen.
    Sie scheinen wirklich ein Problem mit Ihrer Selbstwahrnehmung zu haben.
    Lassen Sie es nicht an anderen aus, die Ihnen auch noch freundlich begegnen, kümmern Sie Sich um Ihre eigenen Probleme!
     
     
     
     
     

  14. bla,
     
    zB.
    Wolfgang G.Schwanitz zu dem Buch ‚Zwischen Achse und Mandatsmacht
    Palästina und der Nationalsozialismus‘ von René Wildangel.
     
    Nicht wirklich zufrieden ist Rezensent Wolfgang G. Schwanitz mit Rene Wildangels Buch über Palästina und den Nationalsozialismus. Den Anspruch, die Palästinenser vom Vorwurf der Kollaboration mit den Nazis zu entlasten, kann der Autor in seinen Augen nicht überzeugend einlösen. Dass es auch Araber gab, die die Nazis kritisiert und abgelehnt haben, wie Wildangel am Beispiel palästinensischer Zeitungen aus der britischen Mandatszeit zeigt, hat nach Ansicht von Schwanitz niemand bestritten. An der Naziverstrickung des antisemitischen Großmuftis El-Husseini ändere das nichts. Schwanitz hält Wildangel vor, hinter den Stand der Forschung zurückzufallen, den zum Beispiel der palästinensische Wissenschaftler Philip Mattar erreicht hat. Zudem kann er dem Autor nicht den Vorwurf ersparen, ein schönfärberisches Bild el-Husseinis zu malen. Schließlich moniert er an dem Buch die etwas plakative Darstellung.
     
    Das, bla, läßt immerhin Skepsis an Ihrer „Gegendarstellung“ zu.
    Wo hat man Sie berufen, an die Moschee?
     
    Und damit Sie, wir wollen nicht mißgünstig sein, überzeugendere takija-Spielchen aufführen können, vermeiden Sie doch solches: „zionistische Propaganda“.
     
    Mag sein, das die MüllMedia Ihnen soetwas abnimmt, „Deutschland schafft sich ab“, so ist das eben, aber versuchen Sie uns hier bitte nicht den „schlauen, heimtückischen Juden“ unterzujubeln. Gehen Sie doch lieber beten.
     
     
     

  15. Soso, aber wenn ich ein Neonazi genannt werde, ein Antisemit, dann geht das für sie in Ordnung. Na bravo!

  16. @jango-jack
    shame on you
    waren ihre Ausführungen zunächst a-historisch und uninformiert, sind sie für mich inzwischen ein echtes Ärgernis aufgrund ihrer Borniertheit. Wenn Sie sich in Beschimpfungen ergehen müssen, sagt dies nur beachtliches über Sie aus.

  17. Also Herr Pfeiffer, Sie müssen mich nicht über den Farhud und den Mufti belehren. Ist mir bekannt. Aber mit dem Thema hat das nichts zu tun.
    Die Behauptung die NSDAP habe Syrien aufgebaut, und nur um die ging es mir, wird dadurch nicht richtiger. So können sie vielleicht im Kindergarten argumentieren, aber spätestens in der Grundschule stossen Sie damit an Ihre Grenzen.
    Auch Ihre Behauptung, dass die NAtionalsozialisten „eine Rolle in der syrischen und irakischen Politik“ gespielt hätten… so ein Unsinn. Liefern Sie doch bitte Namen und Zahlen, nicht immer den Mufti. Welche syrische Partei, Bewegung wurde wann und wie von den Nationalsozialisten unterstützt?
    Auch Ihre Behauptung, die NAtionalsozialisten seien von „vieln Arabern“ verehrt worden ist vor allem auf zionistische Propaganda zurückzuführen.
    Was von der „Studie“ von Cüppers und So zu halten ist, könenn sie hier nachlesen:
    http://de.qantara.de/Palaestina-und-der-Nationalsozialismus/2314c125/index.html
    Interessant ist doch eins: Wie können Autoren die REzeption des NS in der arabischen Welt erforschen, ohne Arabisch zu können? Als Professor bitte ich meine Studenten, sich ein anderes Thema zu wählen, dass sie entsprechend ihren Fähigkeiten gründlich bearbeiten können.
     

  18. Bei ihnen tanke ich wirklich guten Treibstoff, um gegen die Unterdrückung der Palästinenser weiter zu arbeiten. Glücklicherweise sind die wenigsten jüdischen Israelis so dermaßen verbohrt und hässlich wie sie. „Vermutlich“ haben sie aufgrund ihrer Mitgliedschaften an einigen Massakern an den Palästinensern teilgenommen sie „vermutlicher“ Grisgram, und suchen „vermutlich“ lediglich nach einer Rechtfertigung für ihre „vermutlich“ grausamen Taten. „Vermutlich“ sind sie ein Mörder! Mit „vermutlichen“ Mördern will ich nicht diskutieren!

  19. Herr Pfeifer, ich bin dem lieben Gott dankbar, dass sie in der Minderheit sind. Und noch dankbarer, dass sie alt sind. Advocatus Diaboli sage ich nur!

  20.  
     
    Zum Artikel, vielen Dank, Herr Sahm.
     
    Alleine für dieses
     
    „Der türkische Außenminister erklärte jedoch: „Wir haben keinen Einfluss auf private Organisationen.“ Er warnte Israel davor, der erneuten maritimen Demonstration mit Gewalt zu begegnen.“,
     
    sollte man eine Riesenladung Schweinegülle über das türkische Außenministerium abregnen lassen.
    Möge diese Form der Verstellung und des Hochmuts so riechen, wie sie sich anhört!
     
    (Bei dieser Überlegung wurde kein Schwein gefoltert oder oder sonstwie mißhandelt, der Urin ist dem Schweine ganz nach natürlichem Bedürnis entflossen, dieser Vorgang wurde weder erzwungen noch sonstwie unlauter -zb Veränstigung des Schweines durch türkisch-außenministeriale Geistesschwund-Rede- herbeigeführt.
    Das Schwein wurde ausschließlich mit 1A-Biokost von lokalen Erzeugern verfüttert.
    Gedankenkontrollstelle „deutsch-Israel“, 5.Bezirk, 3.Parzelle im Hinterhof da drüben.
    Der Gedankenkontrolleur, i.A.)
     
     
     
     

  21. bla, lesen Sie mal was über den Farhud, den von mit Nationalsozialismus sympathisierenden írakischen Anführern geleiteten Pogrom vor 70 Jahren, der in Bagdad wenigstens 179 Juden das Leben gekostet hat.
    http://www.jidaily.com/rememberthefarhud/e
    Nun die Nationalsozialisten wurden in der arabischen Welt von vielen Arabern verehrt und sie spielten schon eine Rolle in der syrischen, irakischen Politik.
    Auch hat der Mufti von Jerusalem mit ihnen kollaboriert:
    Empfohlene Lektüre: Klaus-Michael Mallmann/ Martin Cüppers: Halbmond und Hakenkreuz / Das Dritte Reich, die Araber und Palästina sowie Klaus Gensicke:
    Der Mufti von Jerusalem und die Nationalsozialisten / Eine politische Biographie Amin el-Husseinis
     
     

  22. OOHH da kennt sich aber jemand aus. Syrien ist von der NsDAP aufgebaut worden. Waren es nicht eher die französische MAndatsmacht , bzw. die Kräfte des Freien FRankreichs, die nicht Vichy unterstanden, dei Syrien in die Unabhängigkeit „entliesen“?, ebenso wie den Libanon.
    Bei Ägypten, Jordanien und dem Irak war es Grossbritannien. Ja, wo bleibt denn da noch die NASDAP?

  23. Danke Herr Sahm für diesen Artikel.
    Als ob er ein Antisemit wäre, beteuert auch JJ ein Opfer zu sein, ich hätte ihn angeblich als Nazi beschimpft. Da rate ich ihm doch genau zu lesen was ich schrieb, denn ich meinte auf Grund seiner Argumentation, er wäre ein vermutlicher Neonazi. Hier eine Nachhilfe für JJ, der mir doch noch erklären wollte, was das Wort Apartheid bedeutet.
    v e r m u t l i c h: 1) (Adj.) einer gewissen, gefühlsmässig begründeten od. auch verstandesmässig begründbaren Annahme entsprechend. 2) (Adv.) wie man vermuten kann.

    Justice, es wäre schön, wenn die kleine Minderheit gebildeter Araber, die eine wirkliche Demokratie wollen, in diesen Ländern an die Macht kommen würden. Doch das ist leider eine kleine Minderheit. In der Zwischenzeit werden der Iran und Syrien alles daran setzen, die Wut der Bevölkerung gegen Israel zu lenken. Und es ist zu befürchten, dass an einigen Orten, die Moslembruderschaft das Sagen haben wird. Nicht zu vergessen Hamas ist die pal. Filiale der Moslembruderschaft.
    In Deutschland und Österreich können wir beobachten, wie diejenigen, die mit Poster wie „Israel Kindermörder“ demonstrierten (wegen neun türkische Islamisten, die mit Gewalt gegen israelische Soldaten vorgingen und von diesen in Selbstwehr erschossen wurden), sich ganz still verhalten. Die Tatsache, dass in Syrien über 1000 Bürger getötet wurden, dass man da ein Massengrab fand, dass ein 13jähriger von den syrischen Sicherheitskräften zu Tode gefoltert wurde, das kümmert sie überhaupt nicht.
    Diese Antisemiten denken nicht im Traum daran eine Flottila zu organisieren, um den demokratischen Kräften in Syrien zu helfen. Vor allem nicht, weil sie ja wissen, die Syrer würden mit Kanonen auf sie schiessen. Hatte ja schon Assad Vater die Stadt Hama 1982 mit dem Erdboden gleichmachen lassen und dabei über 20.000 Syrer töten lassen. Und die Syrer haben bei Gelegenheit auch ein paar Hundert Palästinenser im Libanon massakriert. Also würde es ihnen auch nichts ausmachen, Europäer zu massakrieren. Im Nachhinein könnte sie ja behaupten, sie hätten „Zionisten“ oder „Mossadagenten“ getötet.
     
     
     

  24. Das sind nur wieder die deutschen Alibisten. Deutschland ist sich anscheinend keiner Verantwortung für die Folgen des zweiten Weltkriegs bewusst. Syrien ist ja massgeblich von der NSDAP mitaufgebaut worden, wie viele Regierungen in der gesamten Region. Um diese deutschen Anheitzversuche des Gaza Konflikts abzuschwächen, ist das beste Mittel, genau das Gegenteil zu tun, zu dem, was die Syrische Regierung macht. Schiessen und Gewaltanwendung sind in keinem Fall ratsam. So wie es aussieht, bildet sich der Wunsch nach menschenrechtlicher Demokratie im gesamten arabischem Raum aus, die demokratische Revolutionsbewegung ist für Frieden zwischen Israel und der gesamten Region. Radikale Kräfte im Gaza Streifen und im Libanon sind in der arabischen Demokratie Bewegung nicht gerne gesehen, da das Ziel ja ein tolerante, weltoffene, menschenrechtliche Politik sein soll. Der alte Erzfeind Syrien, der seine Bevölkerung durch antisenitische Vorurteile solidarisierte, wird nun zu einem Partner Israels, der Konflikt löst sich auf. Daher würde ich z.B. gewaltlos reagieren, der Nakba Zwischenfall war sicher auch eine Falle, auf die man natürlich wieder reingefallen ist. Mist.

  25. Herr Pfeifer, leider kann man zum letzten Beitrag keine Kommentare mehr abgeben. Aber ich muss sagen ich bin ihnen dankbar. ich wurde nicht als Nazi beschimpft, und nicht beleidigt. Den zynischen wie ironischen Fussabdruck nehme ich gerne hin, ansonsten lesen sich Texte so trocken. Danke!
     
    Herr Pfeifer, Was ich allerdings beanstanden muss sind Ausrücke wie die „Meute“, der „Kleptomane“ etc. .  Ich nenne die israelischen Soldaten doch auch nicht „Mörder“ ,Katzav einen „Vergewaltiger“ und Liebermann einen „Fahradkettenschläger“, die Juden „Diebe“ und was einem Radikalen sonst so einfallen würde. Bei hohen Wellen hat man ein Schiff meist nicht unter Kontrolle, drum ist es klüger sich zunächst in stille Gewässer zu begeben und einen gemeinsamen Nenner zu finden. Daher nehme ich den Ausdruck „Freiluftgefängnis“ zurück.
     
    Herr Pfeifer bzgl. der Marmara muss ich kontra geben. Bei den Soldaten hat es sich um Profis gehandelt, solche Situationen in den Griff zu bekommen ist ihre „Berufung“. Meinen sie denn nicht, dass es völlig ausgereicht hätte wenn man allen ins Bein geschossen hätte ( Was ich bei Profis noch immer für sehr übertrieben halte). Ich bin der Meinung, dass man ausgesprochen fahrlässig mit dem Leben anderer umgegangen ist. Das macht man einfach nicht, auch wenn es „Islamisten“ waren oder eine „Meute“, denn zunächst sind es Menschen gewesen. Wirklich, auch Tränengas hätte gereicht. Und dadurch, dass man diese Menschen einer Gruppe zuordnet wird die Tat nicht gerechter.
    Ich glaube ja nicht, dass man mit der Intention jemanden zu erschiessen auf das Schiff gegangen ist, aber der Finger sitzt mir einfach viel zu locker am Abzug! Das geht nicht, das ist falsch.
     
    Israel kann auch nicht immer alles als Provokation betrachten.
     
    Als iranische Kriegsschiffe demonstrativ durch den Suezkanal fuhren, dass war eine klar intendierte Provokation, und dazu ein politisches Signal.
    Die Rakentenangriffe aus dem Gazastreifen, die sind eine Provokation!
    Die Entführung der Soldaten Eldad Regev und Ehud Goldwasser war eine Provokation!
    ABER
    Wenn man mit einem zivilen Schiff ohne „Waffen“ eine Blockade durchbrechen möchte, die dafür sorgt, das 1,5 Mio Menschen kein würdiges Leben ermöglicht, dann ist das Solidarität, und keine Provokation.
     
    Ich genieße den Luxus die ganze Sache einigermßen von Außen betrachten zu dürfen. Ich meine das Problem bei vielen in der reinen Subjektpositionierung zu sehen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum sie es nicht als Provokation sehen, dass immer weiter im palästinensischem Autonomiegebiet gesiedelt wird.
    Es mag ja aus ihrer Sicht historisch gerechtfertigt sein, aber ein sehr großer Teil meint das es eine Provokation ist, vor allem die Palästinenser. Wo sollen sie denn hin? Syrien? Jordanien? Libanon? Ägypten? Man kann diese Menschen nicht einfach abschieben, um nicht Vertreibung zu sagen. Mann kann auch nicht einfach eine Mauer um das immer dichter von Palästinensern bewohnte Gebiet ziehen, denken sie an die Probleme von morgen!
     
    Zu Netanyahu
    Netanyahu hat konkret postivistisch überhaupt nichts gesagt, er hat nur negativistisch etwas konkretes gesagt, nämlich was es nicht gibt. Aus seine Worten Zugeständnisse  gehören haben zu wollen ist aussagekräftig üer ihre Einstellung.
     
    Sie werfen mir vor, das ich ein „verkappter Zionist“ bin mit ein wenig Ahnung, aber nur deshalb weil ich ihre Meinung nicht teile. Vermutlich hat auch Abbas keine Ahnung, und Arafat hatte sie sowieso nie. Und vermutlich würden diese beiden das gleiche von ihnen behaupten, weil sie ihre Augen auch nur auf sich selbst richten, und nicht ihre Gegenüber verstehen „wollen“.
     
    Ich denke ich bin recht gut über den Konflikt informiert, zugegeben, Adam, Abraham, Kanaan, die 12 Stämme, Ägypten, Moses und die 40 Jahre Suche( muss sich ganz schön verlaufen haben)  sind für mich nicht von Wichtigkeit und daher ein schwarzer Schleier. Aber ansonsten bin ich ganz fit, nur nicht so wie es ihnen passt.
     
    Ich denke ihre Lebenserfahrung hat sie einfach radikalisiert, ihnen Scheuklappen verpasst. Bei ihnen muss ich an ein Sprichwort denken, das so oder ähnlich lautet:
     
    “ Versuche niemals einen alten Menschen vom Gegenteil seines Glaubens zu überzeugen, es würde alles zerstören woraus er besteht“

     
    Und ich möchte um ein wenig mehr Respekt bitten, so wie ich ihnen meinen erweise.
     
    Shalom
     

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